Renewable Energy Subsidies Postponed Pending Policy Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a motion requesting direct subsidies for alternative, domestic, and renewable energies to reduce pollution, to be funded by a targeted incentive tax. The government acknowledged the potential for pollution reduction but argued that the specific financial mechanisms and constitutional basis for such a tax were still under review as part of broader energy policy discussions. Therefore, the court decided to convert the motion into a postulate, deferring a binding decision until the comprehensive review and public consultation on energy policies were completed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Absatz, Art. 48 Abs. 2 Beamtengesetz (SR 172.221.10; Renewable Energy Subsidies Postponed Pending Policy Review: The government acknowledged the potential for pollution reduction but argued that the specific financial mechanisms and constitutional basis for such a tax were still under review as part of broader energy policy discussions. Therefore, the court decided to convert the motion into a postulate, deferring a binding decision until the comprehensive review and public consultation on energy policies were completed.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision, concerning the submission of statutes of the Federal Insurance Fund to the Federal Assembly for approval, was cited in the context of the Bundesrat submitting new statutes and explaining the reasons for immediate adaptation.
Volltext
20. März 1987 N 513 Motion Grendelmeier
in bescheideneren wirtschaftlichen Verhältnissen durch die raschen Realisierung der beiden vordringlichen Postulate in
Neuerungen begünstigt werden. Das im Rahmen von EVK keiner Weise entgegen.
und PHK anvisierte durchschnittliche Terminalter von 62 Da im Rahmen des Genehmigungsverfahrens das Parlament
Jahren kann im übrigen nicht losgelöst von der Frage der Gelegenheit erhält, unter anderem auch zu den in der
allgemeinen Pensionierungsgrenze beurteilt werden. In sei- Motion aufgeworfenen Fragen und Begehren Stellung zu
ner Botschaft vom 17. Juni 1985 über die Volksinitiative zur nehmen, ist die separate Behandlung der Motion nicht not-
Herabsetzung des AHV-Rentenalters auf 62 Jahre für Män- wendig.
ner und 60 Jahre für Frauen, die demnächst durch den
Souverän beurteilt werden wird, weist der Bundesrat darauf Schriftliche Erklärung des Bundesrates
hin, dass eine Herabsetzung des Rentenalters der Entwick- Déclaration écrite du Conseil fédéral
lung der Lebenserwartung zuwiderläuft, das Verhältnis zwi- Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.
schen der Anzahl der Rentner und jener der Erwerbstätigen
zusätzlich verschlechtert und zu einer weiteren Belastung Abgelehnt - Rejeté
der schweizerischen Volkswirtschaft führt. Dabei hält der
Bundesrat den Bestrebungen zur Reduktion des Rentenal-
ters entgegen, dass Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit vor
Erreichen des Rentenalters erheblich beeinträchtigt ist, #ST# 86.808
Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente hätten.
Ueberlegungen zu demographischen Tendenzen und ge- Motion Grendelmeier
samtwirtschaftlichen Auswirkungen einer Reduktion des
Rentenalters müssen für die Altersvorsorge insgesamt ange- Alternative Energien.
stellt werden und können sich nicht nur auf die erste Säule Verstärkte Förderung
beziehen. Développement des énergies
3. Der Bund ist der weitaus grossie Arbeitgeber der de Substitution
Schweiz. Die Ausgestaltung der bundeseigenen Pensions-
kassen hat deshalb direkte Auswirkungen nicht nur auf die
Vorsorgepolitik von Kantonen und Gemeinden. Sie beein-
flusst das Konkurrenzverhältnis zwischen öffentlichen und
privaten Arbeitgebern auf dem Arbeitsmarkt und nimmt für Wortlaut der Motion vom 19. Dezember 1986
einen sehr bedeutenden Bereich gewissermassen die Der Bundesrat wird ersucht, innerhalb von zwei Jahren nach
Ergebnisse der erst noch zu führenden Diskussion über die Annahme dieser Motion eine Vorlage einzubringen, wonach
Gleichstellung der Geschlechter, der Pensionierungsgrenze der praktische Einsatz von alternativen, einheimischen und
und des flexiblen Rentenalters vorweg. So betrachtet müss- erneuerbaren Energien, die geeignet sind, die Luftver-
te es auch unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten als schmutzung zu reduzieren, direkt zu subventionieren ist. Die
bedenklich betrachtet werden, wenn der Bundesrat die Sta- benötigten Mittel sind mittelfristig durch eine Lenkungsab-
tutenrevision für EVK und PHK zum Entscheid vorlegt, bevor gabe im Sinne der Massnahme B9 des «Berichts Luftrein-
der Gesetzgeber Gelegenheit erhält, die entsprechenden haltekonzept» zu beschaffen, die aber auf jeden Fall als
Grundsatzfragen der Vorsorgepolitik zu beraten. zweckgebundene Abgabe auszugestalten ist.
Texte de la motion du 19 décembre 1986
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Le Conseil fédéral est chargé de soumettre aux Chambres,
vom 2. März 1987 dans les deux ans qui suivront l'acceptation de cette motion,
Rapport écrit du Conseil fédéral du 2 mars 1987 un projet de disposition tendant à subventionner directe-
Der Bundesrat hat am 2. März 1987 neue Statuten der Eidge- ment l'utilisation d'énergies de substitution, indigènes et
nössischen Versicherungskasse beschlossen. Der Verwal- renouvelables, qui permettraient de réduire la pollution
tungsrat der SBB beabsichtigt, die Statuten der Pensions- atmosphérique. On se procurera à moyen terme les fonds
und Hilfskasse der SBB entsprechend zu revidieren. In Aus- nécessaires en prélevant une taxe d'incitation au sens de la
führung von Artikel 48 Absatz 2 des Beamtengesetzes (SR mesure B9, indiquée dans le rapport «Stratégie de lutte
172.221.10) unterbreitet der Bundesrat die neuen Statuten contre la pollution atmosphérique», redevance dont le pro-
der Bundesversammlung zur Genehmigung. In der diesbe- duit sera de toute façon affecté à ce but.
züglichen Botschaft begründet er eingehend, weshalb
bereits im heutigen Zeitpunkt die Statuten angepasst wer- Mitunterzeichner- Cosignataires: Günter, Jaeger, Maeder-
den sollen. Ferner legt er darin die neue Ordnung und die Appenzell (3)
personalpolitischen Auswirkungen dar.
Der Bundesrat teilt die Auffassung nicht, wonach die Gleich- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
stellung der Geschlechter und der flexible Altersrücktritt im Gemäss dem erwähnten Bericht des Bundesrates würde die
Bereiche der beruflichen Vorsorge für die Bundesbedienste- vorgeschlagene Lenkungsabgabe eine wesentliche und
ten erst verwirklicht werden können, wenn die AHV-Gesetz- dauerhafte Reduktion der Luftverschmutzung bringen. Die
gebung diese Fragen gelöst hat. Das Bundesgericht hat in Verfassungsgrundlage besteht, aber die Finanzierung ist
Entscheiden vom 25. März 1983 im Sinne Wenk und nicht gesichert, weshalb hier eine Verbindung mit Len-
8. November 1985 im Sinne Tardin festgestellt, dass öffent- kungsabgaben, die aber zweckgebunden sein müssen, vor-
lichrechtliche Kassenreglemente, die ein unterschiedliches geschlagen wird.
Rücktrittsalter für Mann und Frau vorsehen, verfassungs-
widrig sind. Es äusserte sich zudem dahingehend, dass die Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
zuständigen Behörden die Pflicht hätten, die Gleichstellung vom 18. Februar 1987
ohne Aufschub zu verwirklichen. Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 février 1987
Zu beachten ist zudem, dass die erste und zweite Säule Am 10. September 1986 hat der Bundesrat im Rahmen des
nicht identische Ziele verfolgen und deshalb nicht gleiche Berichtes «Luftreinhaltekonzept» beschlossen, eine Len-
Ordnungen erheischen. Geboten ist einzig, dass die Vor- kungsabgabe auf fossiler Energie sowie weitere Varianten
schriften über die berufliche Vorsorge auf die AHV-Rege- einer Energieabgabe prüfen zu lassen. Am 29. Oktober 1986
lung gebührend Rücksicht nehmen. Gleichstellung der hat er dem EVED den Auftrag erteilt, einen Energieartikel in
Geschlechter und flexibler Altersrücktritt lassen sich durch der Bundesverfassung zu entwerfen, der auch eine Energie-
geeignete Vorkehren, wie etwa die Ausrichtung von Ueber- abgabe enthalten soll. Die in der Motion genannten Mass-
gangsrenten, sehr gut mit der geltenden AHV-Ordnung nahmen werden in diesem Zusammenhang einer vertieften
koordinieren. Das heute gültige AHV-Recht steht der Prüfung unterzogen.
Motion Gehen 514 N 20 mars 1987
Von einem verbindlichen Auftrag im Sinne der Motion sollte Die erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Tier- und Pflan-
abgesehen und die Prüfungsergebnisse abgewartet werden. zenzucht sowie Tierhaltung und Pflanzenbau haben die
Insbesondere sollte erst in Kenntnis der Vernehmlassung bäuerliche Arbeit mengenmässig ausserordentlich effizient
zum Energieartikel über das weitere Vorgehen entschieden werden lassen.
werden. Die heutigen Ueberschussprobleme sind eine direkte Folge
dieser, wenigstens teilweise erfolgreichen Bemühungen der
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Landwirtschaft, trotz des anhaltenden Preisdruckes wirt-
Déclaration écrite du Conseil fédéral schaftlich zu überleben.
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- Die Verwendung hoher Gaben leichtlöslicher Stickstoffdün-
wandeln. ger ruft nach massiven Gaben anderer Handelsdünger. Das
natürliche Nährstoffangebot der Böden bei ausschliessli-
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat cher Gabe leichtlöslicher Stickstoffdünger fällt sonst sehr
rasch aus dem Gleichgewicht. Es leidet die natürliche
Fruchtbarkeit der Böden, die Bodengare schwindet, das
Bodenleben verliert seine ursprüngliche Vielfalt.
Schlecht strukturierte Böden leiden in ihrer Speicherfähig-
#ST# 86.937 keit und Filterwirkung.
Die Nitratbelastung vieler Grund- und Oberflächengewässer
Motion Gehen steht mit den oben dargelegten Verhältnissen in engstem
Zusammenhang (siehe auch; Beat Bühlmann «Ein bisschen
Leichtlöslicher Stickstoffdünger gar viel Gülle haben wir schon im Wasser», «Weltwoche»
Engrais azotés facilement solubles vom 9. Oktober 1986 S. 27). Gewisse landwirtschaftliche
Abfallprodukte (z. B. Lignin aus der Bagasse oder der Holz-
verzuckerung) sollen die Fähigkeit haben, Dünge- und
Pflanzenschutzmittel einzubinden und - ähnlich einer Zeit-
pille - dosiert über einen längeren Zeitraum in den Ackerbo-
Wortlaut der Motion vom 9. Oktober 1986 den abzugeben. Auf diesem Weg ist vielleicht ein Beitrag zur
Die Verwendung steigender Mengen leichtlöslichen Stick- Vermeidung der Auswaschung der Böden und der Ueberla-
stoffdüngers in Landwirtschaft und Feldgemüsebau hat eine stung der Gewässer zu erzielen, indem ohne Wirkungsver-
direkte Beziehung zur lust nur noch die absorbierbaren Mengen von Dünge- und
- Mengenproduktion in Acker- und Futterbau; Pflanzenschutzmittel eingebracht würden. Welche gesicher-
-Schädigung der Böden; ten Erkenntnisse liegen darüber bereits vor, und welche
- Belastung der Gewässer; Forschungs- bzw. Anwendungsmassnahmen sind dazu an-
-Verwendung von Pestiziden; gezeigt?
- negativen Energiebilanz der Landwirtschaft; Hohe Gaben leichtlöslicher Stickstoff-Dünger sind auch
-volkswirtschaftlichen Problematik der Landwirtschaft im eine wesentliche Voraussetzung für die Entstehung krank-
Industriestaat. heitsanfälliger Pflanzen, zu deren Schutz bzw. Rettung dann
Der Bundesrat wird ersucht, eine umfassende Studie erstel- massiv wenig oder überhaupt nicht selektive Pestizide in die
len zu lassen, um diese Zusammenhänge zu erhellen. Darauf biologischen Kreisläufe eingebracht werden. Es interessie-
basierend sind sachliche Vorschläge zur Bewältigung des ren daher neben den Wirkstoffen auch deren Wirkungs-
Grundproblems zu formulieren und den eidgenössischen spektren, Metaboliten und Metabolismen sowie die bekann-
Räten zur Entscheidung vorzulegen. ten und die erst vermuteten oder noch nicht hinreichend
erforschten kumulativen und synergetischen Effekte. Die
Texte de la motion du 9 octobre 1986 intensive Verwendung leichtlöslicher Stickstoffdünger ist
II existe un rapport direct entre l'utilisation croissante d'en- auch in ihrer Auswirkung auf die negative Energiebilanz der
grais azotés facilement solubles dans l'agriculture et les modernen Landwirtschaft sowie bezüglich der angeführten
cultures maraîchères et gesamtwirtschaftlichen Aspekte aufzuzeigen.
- l'accroissement de la production dans les domaines de la
culture des champs et de la culture des fourrages; Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
- la détérioration des sols; vom 9. März 1987
- la pollution des eaux; Rapport écrit du Conseil fédéral du 9 mars 1987
- l'emploi de pesticides; Der Verbrauch an leichtlöslichen Stickstoffdüngern hat in
- le bilan énergétique négatif de l'agriculture; der Schweiz in den vergangenen Jahrzehnten stark zuge-
- les problèmes de l'agriculture dans l'économie d'un pays nommen. Neben dem Verbrauch an Handelsdüngern ist
industrialisé. aber auch die in Hofdüngern anfallende Stickstoffmenge
Le Conseil fédéral est chargé de faire élaborer une étude beträchtlich angestiegen. Diese Zunahme der Stickstoffan-
exhaustive des rapports existant entre ces différents fac- wendung hat wesentlich zur Ertragssteigerung beigetragen.
teurs, de faire ensuite des propositions concrètes visant à Umstritten ist, ob der Boden durch hohe Stickstoffgaben
résoudre ce problème fondamental et de les soumettre aux direkt geschädigt wird.
Chambres fédérales pour décision. Ein üppiger Pflanzenwuchs wirkt sich zwar positiv auf den
Boden aus. Längerf ristig ist bei einer Verwendung bestimm-
Mitunterzeichner- Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Bré- ter Stickstoffdünger aber mit einer zunehmenden Versaue-
laz, Bühler-Tschappina, Carobbio, Fierz, Grendelmeier, Jae- rung des Bodens zu rechnen. Bezüglich der Belastung der
ger, Kühne, Maeder-Appenzell, Müller-Bachs, Müller-Schar- Gewässer ist die Auswaschung von Nitrat mehr eine Frage
nachtal, Nussbaumer, Oester, Rebeaud, Risi-Schwyz, Rob- der Bepflanzung (Vermeidung von Brachperioden) als der
biani, Ruckstuhl, Ruffy, Schnider-Luzern, Soldini, Zwygart Stickstoffdosierung. Zudem ist der Hofdünger in dieser
(21) Beziehung problematischer, als es die Handelsdünger sind.
Es hat sich ferner gezeigt, dass ein Zusammenhang besteht
Schriftliche Begründung - Développement par écrit zwischen dem Stickstoffdüngerverbrauch und dem Einsatz
Seit Jahren werden dauernd zunehmende Mengen leichtlös- von Pflanzenschutzmitteln. Um die Anwendung dieser Mittel
licher Stickstoffdünger verwendet. Dies als Antwort auf den in Grenzen zu halten, sind bei den Forschungsanstalten
seit Jahrzehnten andauernden Zwang, die laufenden entsprechende Arbeiten im Gang.
Tauschwertverluste der landwirtschaftlichen Produkte Andererseits wird die Energiebilanz durch die mit der Stick-
durch grössere Erträge pro Flächeneinheit, pro Nutztier und stoffdüngung erhöhten Erträge positiv beeinflusst. Der Ein-
pro menschliche Arbeitskraft zu kompensieren. fluss der Stickstoffdüngung auf die Pflanzenqualität wie
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Grendelmeier Alternative Energien. Verstärkte Förderung
Motion Grendelmeier Développement des énergies de Substitution
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.808
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.03.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 513-514
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Ref. No 20 015 253
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