Equal Retirement Ages in Public Service
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court was asked to rule on whether a federal law mandating equal retirement ages for men and women in public service was constitutional. The court reasoned that while the federal law set minimum standards, occupational pension institutions were permitted to offer more extensive benefits than these minimums. Therefore, these institutions could establish identical retirement ages without waiting for a legislative change, and the federal government's legislative program on gender equality acknowledged the need to harmonize provisions regarding retirement age during revisions of social security and professional provision laws.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 40 femme, Art. 13 chiffre 12 LPP; Equal Retirement Ages in Public Service: The court reasoned that while the federal law set minimum standards, occupational pension institutions were permitted to offer more extensive benefits than these minimums. Therefore, these institutions could establish identical retirement ages without waiting for a legislative change, and the federal government's legislative program on gender equality acknowledged the need to harmonize provisions regarding retirement age during revisions of social security and professional provision laws.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as a basis for the possibility of introducing a flexible retirement age within the framework of the LPP.
Volltext
Interpellation Borei 542 N 20 mars 1987
Europäischen Gemeinschaften bestehenden Missverständ- C'est pourquoi, le Conseil fédéral est prié:
nisses ist das Thema auf die Traktandenliste der nächsten - de préciser s'il attend de nouveaux postulats ou motions,
offiziellen «Verkehrsgespräche Schweiz- EG» gesetzt wor- voire des mandats donnés formellement par les Chambres
den, die Mitte März 1987 in Bern stattfinden werden. Lieber en la matière, ou s'il est prêt, de sa propre initiative, à
deren Ausgang wird die Öffentlichkeit orientiert werden. élaborer un projet de loi y relatif;
- le cas échéant, de renseigner les Chambres sur l'état des
Le président: L'interpellateur est satisfait de la réponse du travaux préliminaires qu'il aurait entrepris, sur les dates
Conseil fédéral. prévues pour la procédure de consultation concernant ce
projet et pour le débat parlementaire qui s'ensuivrait.
Mitunterzeichner- Cosignataire: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
#ST# 85.535 Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und
wünscht eine schriftliche Antwort.
Interpellation Dirren
Wasserkraftwerke und Stauanlagen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 13. November 1985
Haftpflicht Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 novembre 1985
Barrages et usines électriques. Dass dem Parlament noch kein Gesetzentwurf zur Frage der
Responsabilité civile Haftpflicht bei Stauanlagen zugegangen ist, liegt nicht
daran, dass der Bundesrat noch auf diesbezügliche formelle
Aufträge warten würde, sondern an den für diese Legislatur-
periode gesetzten Prioritäten. In den Richtlinien der Regie-
rungspolitik 1983 bis 1987 war das Geschäft enthalten
Wortlaut der Interpellation vom 16. September 1985 (Ziff. 612), wurde dann aber aufgrund der Richtlinien-Motion
Der Unglücksfall «Stava» provoziert in unserer Bevölkerung, der eidgenössischen Räte vom 21. Juni 1984 jenen Geschäf-
die mit vielen Talsperren und Staudämmen lebt, eine ten zugeteilt, auf die in dieser Legislaturperiode verzichtet
gewisse berechtigte Unruhe. Wenn auch durch einen opti- werden soll (3. Priorität).
malen gesetzlichen Versicherungsschutz Gefahrenherde Die Verwaltung hat bereits Vorarbeiten geleistet. Es liegt ein
nicht ausgeschlossen und verunglückte Menschen nicht Vorentwurf eines neuen Talsperrengesetzes vor. In der
mehr ins Leben zurückgerufen werden können, besteht Frage der Haftpflicht soll eine Studienkommission für die
mindestens durch die materielle Abgeltung ein kleiner Trost. Gesamtüberprüfung des Haftpflichtrechts eingesetzt wer-
1980 hat Ständerat Guntern eine diesbezügliche Motion den. Ein Zeitpunkt für die Vernehmlassung und die Bera-
eingereicht und dabei ein Versicherungsobligatorium ver- tung in den Räten lässt sich im gegenwärtigen Zeitpunkt
langt, das alle Schäden inklusive diejenigen kriegerischer noch nicht angeben.
Ereignisse und die durch höhere Gewalt verursachten
abdeckt. Leider wurde diese Motion äusserst knapp abge-
lehnt. Das später eingebrachte Postulat von Frau Nationalrä-
tin Vannay mit gleicher Zielsetzung wurde vom Bundesrat
angenommen. Anlässlich beider Vorstösse hat der Bundes- #ST# 86.592
rat das Problem erkannt und sich bereit erklärt, gewisse
Vorarbeiten zu leisten. Ueber die bisherige Tätigkeit und die Interpellation Borei
diesbezügliche gesetzgeberische Vorarbeit fehlt uns die Unterschiedliches Rentenalter für
konkrete Information. Männer und Frauen
Der Bundesrat wird deshalb ersucht:
- darzulegen, ob er vorgängig weitere Motionen und Postu- Différence de l'âge de la retraite
late bzw. formelle Aufträge der Räte erwartet oder ob er pour les hommes et les femmes
bereit ist, Eigeninitiative zu entwickeln und einen Gesetzent-
wurf auszuarbeiten;
- Falls er bereits Vorbereitungsarbeiten getroffen hat, ist
das Parlament über deren Stand, den Zeitpunkt der Ver-
nehmlassung und die geplante Beratung in den Räten zu Wortlaut der Interpellation vom 1. Oktober 1986
informieren. Ein Entscheid des Bundesgerichts verlangt von den Kanto-
nen, unverzüglich ihre Gesetzgebung im Bereich der berufli-
Texte de l'interpellation du 16 septembre 1985 chen Vorsorge in den öffentlichen Diensten zu ändern, um
Le cas «Stava» provoque une certaine inquiétude fort com- die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in bezug
préhensible dans notre population qui doit s'accommoder auf das Rentenalter herzustellen. Wenn die Bundesgesetz-
de nombreux barrages. En l'occurrence, une couverture gebung in der Folge nicht modifiziert wird, wird die Beseiti-
optimale d'éventuels dégâts matériels par les assurances ne gung der Ungleichheit zwischen Mann und Frau im öffentli-
pourrait certes pas éliminer les risques ou, le cas échéant, chen Dienst von Kantonen und Gemeinden zu einer neuen
ramener à la vie les sinistrés, mais il contribuerait à atténuer Ungleichbehandlung zwischen den Angestellten dieser
les conséquences d'accidents. Kategorie und allen ändern Angestellten des öffentlichen
En 1980, le conseiller aux Etats Guntern a déposé à cet effet und des privaten Sektors führen.
une motion prévoyant une assurance obligatoire qui couvri- Wie gedenkt der Bundesrat dieses Problem zu lösen?
rait même les risques de guerre et les dommages causés par
des catastrophes naturelles. Cette motion a malheureuse- Texte de l'interpellation du 1er octobre 1986
ment été rejetée, bien qu'à une très faible majorité. Un Une décision du Tribunal fédéral impose aux cantons de
postulat déposé plus tard par Mme Vannay au Conseil natio- modifier sans retard leur législation en matière de pré-
nal sur le même sujet a en revanche été accepté par le voyance professionnelle des salariés du secteur public, de
gouvernement. Dans les deux cas, le Conseil fédéral, cons- manière à établir l'égalité entre hommes et femmes au
cient du problème, s'est déclaré prêt à examiner la question. niveau de l'âge donnant le droit à la retraite. Si la législation
Nous ne disposons cependant d'aucun renseignement sur fédérale n'est pas modifiée en conséquence, la suppression
les travaux législatifs préparatoires qui ont été faits jusqu'à d'une inégalité entre hommes et femmes travaillant dans le
présent en l'occurrence. secteur public cantonal et communal créera une nouvelle
20. März 1987 N 543 Interpellation Longet
inégalité entremette catégorie de salariés et tous les autres 1. Koordinationsabzug
salariés du secteur privé et public. Die Einführung eines einheitlichen Koordinationsabzuges
Quelles sont les intentions du Conseil fédéral pour résoudre kommt einer regelrechten Bestrafung der Teilzeitbeschäftig-
ce problème? ten und der Kleinverdiener gleich. Findet der Bundesrat
nicht, es sollten die gesetzlichen Grundlagen geschaffen
Mitunterzeichner- Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Bir- werden, die es erlauben, diesen Abzug proportional zum
cher, Christinat, Clivaz, Fankhauser, Fehr, Friedli, Gloor, Beschäftigungsgrad des Arbeitnehmers oder proportional
Lanz, Leuenberger-Solothurn, Mauch, Meyer-Bern, Morf, zum Einkommen festzusetzen oder ihn ganz aufzuheben?
Nauer, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann, 2. Freizügigkeit
Renschier, Robbiani, Ruffy, Stamm Walter, Uchtenhagen, Das Fehlen echter Freizügigkeit stellt ebenfalls eine Diskri-
Vannay, Wagner, Weber-Arbon (26) minierung dar, weil dadurch die freie Wahl des Arbeitsplat-
zes beeinträchtigt wird. In der Tat kann der Versicherte
Schriftliche Begründung - Développement par écrit weder den Wert seines Deckungskapitals noch die während
L'auteur renonce à développer son intervention mais seiner Berufstätigkeit paritätisch geäufneten Beiträge mit-
demande une réponse écrite. nehmen. Ausserdem ist das System der Mutationsgewinne
äusserst stossend. Wie beurteilt der Bundesrat diese Situa-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates tion? Wie gedenkt er Abhilfe zu schaffen?
vom 15. Dezember 1986 3. Möglichkeiten, die Altersguthaben für den Erwerb von
Rapport écrit du Conseil fédéral du 15 décembre 1986 Wohneigentum für den Eigenbedarf zu verwenden
La prévoyance professionnelle obligatoire a pour objectif de Die Vorsorgeeinrichtungen der 2. Säule sind auf dem besten
compléter notre assurance-vieillesse et survivants (AVS) Weg, sehr bedeutende Grundeigentümer zu werden. Die
dans notre système helvétique de prévoyance sociale. Pour Beitragsleistenden sorgen für die Anhäufung dieses Grund-
cette raison, les limites d'âge ouvrant droit aux prestations eigentums, obwohl sie vielleicht ihre Guthaben oder wenig-
ont été fixées à 62 ans pour les femmes et à 65 ans pour les stens einen Teil davon lieber für den Erwerb der eigenen
hommes. Dans son rapport du 26 février 1986 sur son pro- Wohnung verwenden möchten. Die Verordnung vom 7. Mai
gramme législatif «Egalité des droits pour l'homme et la 1986 schränkt jedoch die Möglichkeiten, die der Artikel 40
femme», le Conseil fédéral s'est exprimé d'une façon appro- des Gesetzes bietet, erheblich ein. Findet der Bundesrat
fondie sur la problématique d'un âge de la retraite de nicht, dass diese Verordnung zu restriktiv ist? Kann er
l'homme et de la femme en même temps qu'il a souligné sagen, welche konkreten Modelle in Frage kommen, um zu
l'obligation de faire concorder les dispositions à ce sujet ermöglichen, dass die Guthaben der 2. Säule tatsächlich für
lors des travaux de révision de l'AVS/AI comme de la pré- Wohneigentum zum Eigenbedarf verwendet werden
voyance professionnelle (LPP). können?
La LPP ne fixe toutefois que des normes minimales et offre 4. Auswirkungen der 2. Säule auf die schweizerische Volk-
donc aux institutions de prévoyance la possibilité de prévoir wirtschaft
une prévoyance plus étendue que celle indiquée dans ces 4.1. Investitionstätigkeit
normes minimales. Par ailleurs, l'introduction d'une limite Man kann feststellen, dass die Gelder der 2. Säule fast
d'âge flexible, telle qu'elle est discutée actuellement dans le ausnahmslos auf Nummer sicher angelegt werden, was ein
cadre de l'AVS/AI, est, dans son essence, également prévue sehr kurzfristiges Sicherheitskonzept darstellt. Das Volks-
dans la LPP (art. 13, chiffre 12 LPP). Les institutions de einkommen - einschliesslich dasjenige der Anspruchsbe-
prévoyance professionnelle publiques ou privées, qui a rechtigten - bestimmt sich auch nach den Möglichkeiten
l'heure actuelle déjà offrent un niveau supérieur de presta- der Kapitalhalter, in Neuerungen zu investieren und somit
tions, peuvent donc prévoir un âge de retraite identique sans (beschränkte) Risiken einzugehen. Es fragt sich, ob und
attendre que la loi ne contienne une telle disposition. Rien wieweit die Möglichkeiten, die in dieser Hinsicht den Versi-
ne s'oppose à ce que de telles solutions en matière de cherungseinrichtungen der 2. Säule geboten werden, in der
prévoyance professionnelle soient prises dans le secteur Praxis genutzt werden.
privé dans le cadre de la gestion paritaire des partenaires 4.2. Wirtschaftliche Auswirkungen der Investitionen
sociaux. -Wohin genau fliessen die Gelder, welche die Versiche-
rungseinrichtungen der 2. Säule anhäufen?
Abstimmung - Vote - Woher, aus welchen wirtschaftlichen Tätigkeiten, kommen
die Kapitalzinsen?
Für den Antrag auf Diskussion 48 Stimmen -Wie wirkt sich die 2. Säule auf die Volkswirtschaft insge-
Dagegen 47 Stimmen samt aus?
5. Vermögensverwaltung
Le président: L'interpellateur n'est pas satisfait de la -Wie sieht die paritätische Verwaltung der Kassen konkret
réponse du Conseil fédéral. aus? Ist das System der Stiftung nicht geeignet, das Konzept
der paritätischen Verwaltung auszuhöhlen?
-Wie will der Bundesrat die paritätische Verwaltung in
Gemeinschaftsstiftungen oder Gemeinschaftseinrichtungen
gewährleisten und eine Mitsprache der Vertreter sicherstel-
#ST# 86.942 len, welche die Versicherten in die Organe gewählt haben,
die über die Leistungen und die Investitionen entscheiden?
Interpellation Longet - Sind die zuständigen Stellen des Bundes und der Kantone
in der Lage, die Verwaltung nach dem System der 2. Säule
2. Säule. Korrekturen wirksam zu überwachen?
2e pilier. Mesures correctives - Werden die Arbeitnehmer über die Möglichkeiten der pari-
tätischen Verwaltung und die Einzelheiten dieser Verwal-
tung ausreichend unterrichtet?
- Wie kann verhindert werden, dass Vorsorgeeinrichtungen
die Ueberkapitalisierung praktizieren, das heisst: wie ist es
Wortlaut der Interpellation vom 9. Oktober 1986 möglich, zu einem vernünftigen Gleichgewicht zwischen
Die Einführung der 2. Säule im vergangenen Jahr hat von freien Mitteln und Rentenkapital zu gelangen?
Anfang an verschiedene Probleme aufgeworfen, die sowohl 6. Begünstigtenordnung
organisatorische Fragen als auch die Konzeption betreffen. Gedenkt der Bundesrat, für Pensionskassen mit Beitragspri-
Deshalb bitten wir den Bundesrat um Auskunft auf folgende mat eine Begünstigtenordnung einzuführen für Todesfälle,
Fragen: ,die keine Leistungen auslösen. In der Tat fühlen sich diese
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Borel Unterschiedliches Rentenalter für Männer und Frauen
Interpellation Borel Différence de l'âge de la retraite pour les hommes et les femmes
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.592
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.03.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 542-543
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Pagina
Ref. No 20 015 291
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