Government Pledges Convention Ratification Despite Delays
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe government acknowledged concerns about resurgent racist and xenophobic tendencies in Europe and reaffirmed its commitment to combating all forms of intolerance and discrimination. While intending to ratify the convention on the elimination of racial discrimination, the government explained that this process requires a partial revision of the penal code, which must be carefully prepared, and that other legislative priorities had taken precedence in recent years. The government pledged to submit a message to parliament regarding the convention's ratification and the related penal code revision during the next legislative period.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 al. 1 LTF; Government Pledges Convention Ratification Despite Delays: While intending to ratify the convention on the elimination of racial discrimination, the government explained that this process requires a partial revision of the penal code, which must be carefully prepared, and that other legislative priorities had taken precedence in recent years. The government pledged to submit a message to parliament regarding the convention's ratification and the related penal code revision during the next legislative period.
Schlagwörter
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KI-generiertCited to determine the allocation of costs for the appeal.
Volltext
Interpellation Hess 2056 N 19 décembre 1986
#ST# 86.549 litik vom 2. Juni 1982 die Absicht geäussert, das Ueberein-
kommen vom 21. Dezember 1965 über die Beseitigung aller
Interpellation Rechsteiner Formen von Rassendiskriminierungen zu ratifizieren (BBI
1982 II 758 ff. und 789).
Rassendiskriminierung. Die Haltung des Bundesrates hat sich in dieser Frage nicht
Uebereinkommen geändert. Eine Ratifizierung des Uebereinkommens bedingt
Discrimination raciale. Convention aber eine Teilrevision des Strafgesetzes, die mit der nötigen
Sorgfalt vorbereitet werden muss. Ueberdies mussten in den
vergangenen Jahren ändern Revisionsbestrebungen des
Strafgesetzes Priorität eingeräumt werden (Gewaltverbre-
chen, strafbare Handlungen gegen Leib und Leben, Familie,
Wortlaut der Interpellation vom 20. Juni 1986 Sittlichkeit und Vermögen, Insidergeschäfte, Gosamtrevi-
1. Teilt der Bundesrat die Besorgnis über das Wiederaufle- sion des Allgemeinen Teils).
ben rassistischer und fremdenfeindlicher Tendenzen in Der Bundesrat beabsichtigt, dem Parlament in der nächsten
Europa, wie sie z. B. in der Erklärung der Organe der Euro- Legislaturperiode eine Botschaft über die Ratifizierung die-
päischen Gemeinschaft vom 11. Juni 1986 zum Ausdruck ses Uebereinkommens und über eine Teilrevision des Straf-
gekommen ist? gesetzes zu unterbreiten.
2. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass angesichts der
Zunahme rassistischer Tendenzen ein Beitritt zum Ueberein- Le président: L'interpellant est satisfait de la réponse du
kommen über die Beseitigung aller Formen von Rassendis- Conseil fédéral.
kriminierungen möglichst rasch erfolgen sollte?
Texte de l'interpellation du 20 juin 1986
Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions sui- #ST# 86.585
vantes:
1. S'inquiète-t-il lui aussi de la recrudescence du racisme et Interpellation Hess
de la xénophobie en Europe, telle qu'elle apparaît dans la
Staatliche Kulturförderung
déclaration des organes de la Communauté européenne du
11 juin 1986, par exemple? Aide publique à la culture
2. Estime-t-il lui aussi qu'il conviendrait, en regard de l'im-
portance croissante des tendances racistes, d'adhérer dans
les plus brefs délais à la Convention internationale sur
l'élimination de toutes les formes de discrimination raciale?
Wortlaut der Interpellation vom 29. September 1986
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, An der Abstimmung vom 28. September 1986 haben Volk
Bäumlin, Bircher, Blunschy, Braunschweig, Carobbio, Cho- und Stände sowohl die «Eidgenössische Kulturinitiative» als
pard, Clivaz, Fankhauser, Fehr, Gloor, Günter, Gurtner, auch den Gegenvorschlag der Bundesversammlung verwor-
Herczog, Hubacher, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuen- fen. Ungewöhnlich hoch war bei beiden Vorlagen der Anteil
berger Moritz, Maeder-Appenzell, Mauch, Morf, Nauer, Pitte- der Leerstimmen.
loud, Reimann, Renschler, Robbiani, Ruffy, Starnm Judith, Während für das Scheitern der «Eidgenössischen Kulturin-
Stamm Walter, Stappung, Vannay, Weber-Arbon, Zwygart itiative» vorwiegend das «Kulturprozent» verantwortlich
(33) war, muss die Ablehnung des Gegenvorschlags der Bundes-
versammlung nebst abstimmungstaktischen Gründen wohl
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates darauf zurückgeführt werden, dass viele Mitbürgerinnen
vom 17. September 1986 und Mitbürger keine Notwendigkeit verspüren, einen Kultur-
Rapport écrit du Conseil fédéral du 17 septembre 1986 artikel in die Bundesverfassung aufzunehmen. Die Beratun-
1. Der Bundesrat teilt die Besorgnis, wie sie von den Staaten gen im Parlament, die Diskussionen im Vorfeld der Abstim-
der Europäischen Gemeinschaften in ihrer Erklärung vom mung und der hohe Neinstimmenanteil lassen jedoch den
11. Juni 1986 über Rassismus und Fremdenhass zum Aus- Schluss zu, dass der Abstimmungsausgang nicht als Votum
druck gebracht worden ist, und die mit Nachdruck jegliche gegen jegliche staatliche Kulturförderung gewertet werden
Form von Intoleranz, Feindseligkeit und Anwendung von darf.
Gewalt gegen Personen oder Gruppen wegen rassischer, Ist der Bundesrat bereit, zu bestätigen:
religiöser, kultureller, sozialer oder nationaler Unterschiede 1. dass er auch in Zukunft die Bemühungen zur Erhaltung
verurteilt. Es sei auch daran erinnert, das der Ministerrat des und Förderung der kulturellen Vielfalt des Landes zumin-
Europarates am 14. Mai 1981 in seiner «Erklärung über dest im bisherigen Rahmen fortsetzen wird;
Intoleranz - eine Bedrohung für die Demokratie» jegliche 2. dass die Ablehnung der Aufnahme eines Kulturartikels in
Form von Intoleranz, welches auch immer deren Ursprung, die Bundesverfassung keine Begründung dafür sein darf,
Beweggründe oder Ziele sind, scharf verurteilt hat. Im weite- das finanzielle Engagement des Bundes im Bereich der
ren bekräftigt der Bundesrat bei dieser Gelegenheit seine Kulturförderung einzuschränken?
Unterstützung für die «Erklärung über die Beseitigung aller
Formen von Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der Texte de l'interpellation du 29 septembre 1986
Religion oder der Ueberzeugung», die am 25. November Lors de la votation fédérale du 28 septembre 1986, le peuple
1981 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen et les cantons ont repoussé aussi bien l'initiative populaire
verabschiedet worden ist. Wie andere Staaten hat sich auch pour la culture que le contre-projet du Parlement. La part
unser Land in den vergangenen Jahren zweimal in der des bulletins blancs a été singulièrement élevée, tant pour
Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen zur l'un que pour l'autre objet.
Anwendung dieser wichtigen Erklärung geäussert, was zu Alors que l'échec de l'initiative est d'abord imputable à la
konkreten Schritten führte, indem die Kommission dieses disposition qui prévoyait que un pour-cent du budget serait
Jahr beschlossen hat, einen speziellen Berichterstatter zu affecté aux activités culturelles, le rejet du contre-projet voté
beauftragen, die Anwendung der Bestimmungen der Erklä- par l'Assemblée fédérale est dû, à coup sûr (les considéra-
rung durch die Staaten zu überprüfen. tions de tactique du vote étant mises de côté), au fait qu'un
2. Wie schon in der Beantwortung der Motion Ziegler-Genf grand nombre de citoyens, hommes et femmes, ne voyaient
vom 16. Juni 1983 und der Einfachen Anfrage Petitpierre pas la nécessité d'insérer un article sur la culture dans la
vom 19. Dezember 1985 ausgeführt, hat der Bundesrat in Constitution fédérale. Les délibérations au Parlement, les
seinem Bericht über die schweizerische Menschenrechtspo- discussions qui ont précédé la votation et môme le poureen-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Rechsteiner Rassendiskriminierung. Uebereinkommen
Interpellation Rechsteiner Discrimination raciale. Convention
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.549
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.12.1986 - 08:00
Date
Data
Seite 2056-2056
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Ref. No 20 015 057
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