Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 86-549 KI-generiert

Government Pledges Convention Ratification Despite Delays

Geschäftsnummer VPB 86-549
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The government acknowledged concerns about resurgent racist and xenophobic tendencies in Europe and reaffirmed its commitment to combating all forms of intolerance and discrimination. While intending to ratify the convention on the elimination of racial discrimination, the government explained that this process requires a partial revision of the penal code, which must be carefully prepared, and that other legislative priorities had taken precedence in recent years. The government pledged to submit a message to parliament regarding the convention's ratification and the related penal code revision during the next legislative period.

Legislator-Regeste

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Art. 66 al. 1 LTF; Government Pledges Convention Ratification Despite Delays: While intending to ratify the convention on the elimination of racial discrimination, the government explained that this process requires a partial revision of the penal code, which must be carefully prepared, and that other legislative priorities had taken precedence in recent years. The government pledged to submit a message to parliament regarding the convention's ratification and the related penal code revision during the next legislative period.

Schlagwörter

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Unionspriorität E-Government Beitritt zum Übereinkommen Genehmigung des Vergleichs Regierungserklärung Rassendiskriminierung
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

Cited to determine the allocation of costs for the appeal.

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Volltext

Interpellation Hess 2056 N 19 décembre 1986

#ST# 86.549 litik vom 2. Juni 1982 die Absicht geäussert, das Ueberein-

kommen vom 21. Dezember 1965 über die Beseitigung aller

Interpellation Rechsteiner Formen von Rassendiskriminierungen zu ratifizieren (BBI

1982 II 758 ff. und 789).

Rassendiskriminierung. Die Haltung des Bundesrates hat sich in dieser Frage nicht

Uebereinkommen geändert. Eine Ratifizierung des Uebereinkommens bedingt

Discrimination raciale. Convention aber eine Teilrevision des Strafgesetzes, die mit der nötigen

Sorgfalt vorbereitet werden muss. Ueberdies mussten in den

vergangenen Jahren ändern Revisionsbestrebungen des

Strafgesetzes Priorität eingeräumt werden (Gewaltverbre-

chen, strafbare Handlungen gegen Leib und Leben, Familie,

Wortlaut der Interpellation vom 20. Juni 1986 Sittlichkeit und Vermögen, Insidergeschäfte, Gosamtrevi-

1. Teilt der Bundesrat die Besorgnis über das Wiederaufle- sion des Allgemeinen Teils).

ben rassistischer und fremdenfeindlicher Tendenzen in Der Bundesrat beabsichtigt, dem Parlament in der nächsten

Europa, wie sie z. B. in der Erklärung der Organe der Euro- Legislaturperiode eine Botschaft über die Ratifizierung die-

päischen Gemeinschaft vom 11. Juni 1986 zum Ausdruck ses Uebereinkommens und über eine Teilrevision des Straf-

gekommen ist? gesetzes zu unterbreiten.

2. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass angesichts der

Zunahme rassistischer Tendenzen ein Beitritt zum Ueberein- Le président: L'interpellant est satisfait de la réponse du

kommen über die Beseitigung aller Formen von Rassendis- Conseil fédéral.

kriminierungen möglichst rasch erfolgen sollte?

Texte de l'interpellation du 20 juin 1986

Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions sui- #ST# 86.585

vantes:

1. S'inquiète-t-il lui aussi de la recrudescence du racisme et Interpellation Hess

de la xénophobie en Europe, telle qu'elle apparaît dans la

Staatliche Kulturförderung

déclaration des organes de la Communauté européenne du

11 juin 1986, par exemple? Aide publique à la culture

2. Estime-t-il lui aussi qu'il conviendrait, en regard de l'im-

portance croissante des tendances racistes, d'adhérer dans

les plus brefs délais à la Convention internationale sur

l'élimination de toutes les formes de discrimination raciale?

Wortlaut der Interpellation vom 29. September 1986

Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, An der Abstimmung vom 28. September 1986 haben Volk

Bäumlin, Bircher, Blunschy, Braunschweig, Carobbio, Cho- und Stände sowohl die «Eidgenössische Kulturinitiative» als

pard, Clivaz, Fankhauser, Fehr, Gloor, Günter, Gurtner, auch den Gegenvorschlag der Bundesversammlung verwor-

Herczog, Hubacher, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuen- fen. Ungewöhnlich hoch war bei beiden Vorlagen der Anteil

berger Moritz, Maeder-Appenzell, Mauch, Morf, Nauer, Pitte- der Leerstimmen.

loud, Reimann, Renschler, Robbiani, Ruffy, Starnm Judith, Während für das Scheitern der «Eidgenössischen Kulturin-

Stamm Walter, Stappung, Vannay, Weber-Arbon, Zwygart itiative» vorwiegend das «Kulturprozent» verantwortlich

(33) war, muss die Ablehnung des Gegenvorschlags der Bundes-

versammlung nebst abstimmungstaktischen Gründen wohl

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates darauf zurückgeführt werden, dass viele Mitbürgerinnen

vom 17. September 1986 und Mitbürger keine Notwendigkeit verspüren, einen Kultur-

Rapport écrit du Conseil fédéral du 17 septembre 1986 artikel in die Bundesverfassung aufzunehmen. Die Beratun-

1. Der Bundesrat teilt die Besorgnis, wie sie von den Staaten gen im Parlament, die Diskussionen im Vorfeld der Abstim-

der Europäischen Gemeinschaften in ihrer Erklärung vom mung und der hohe Neinstimmenanteil lassen jedoch den

11. Juni 1986 über Rassismus und Fremdenhass zum Aus- Schluss zu, dass der Abstimmungsausgang nicht als Votum

druck gebracht worden ist, und die mit Nachdruck jegliche gegen jegliche staatliche Kulturförderung gewertet werden

Form von Intoleranz, Feindseligkeit und Anwendung von darf.

Gewalt gegen Personen oder Gruppen wegen rassischer, Ist der Bundesrat bereit, zu bestätigen:

religiöser, kultureller, sozialer oder nationaler Unterschiede 1. dass er auch in Zukunft die Bemühungen zur Erhaltung

verurteilt. Es sei auch daran erinnert, das der Ministerrat des und Förderung der kulturellen Vielfalt des Landes zumin-

Europarates am 14. Mai 1981 in seiner «Erklärung über dest im bisherigen Rahmen fortsetzen wird;

Intoleranz - eine Bedrohung für die Demokratie» jegliche 2. dass die Ablehnung der Aufnahme eines Kulturartikels in

Form von Intoleranz, welches auch immer deren Ursprung, die Bundesverfassung keine Begründung dafür sein darf,

Beweggründe oder Ziele sind, scharf verurteilt hat. Im weite- das finanzielle Engagement des Bundes im Bereich der

ren bekräftigt der Bundesrat bei dieser Gelegenheit seine Kulturförderung einzuschränken?

Unterstützung für die «Erklärung über die Beseitigung aller

Formen von Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der Texte de l'interpellation du 29 septembre 1986

Religion oder der Ueberzeugung», die am 25. November Lors de la votation fédérale du 28 septembre 1986, le peuple

1981 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen et les cantons ont repoussé aussi bien l'initiative populaire

verabschiedet worden ist. Wie andere Staaten hat sich auch pour la culture que le contre-projet du Parlement. La part

unser Land in den vergangenen Jahren zweimal in der des bulletins blancs a été singulièrement élevée, tant pour

Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen zur l'un que pour l'autre objet.

Anwendung dieser wichtigen Erklärung geäussert, was zu Alors que l'échec de l'initiative est d'abord imputable à la

konkreten Schritten führte, indem die Kommission dieses disposition qui prévoyait que un pour-cent du budget serait

Jahr beschlossen hat, einen speziellen Berichterstatter zu affecté aux activités culturelles, le rejet du contre-projet voté

beauftragen, die Anwendung der Bestimmungen der Erklä- par l'Assemblée fédérale est dû, à coup sûr (les considéra-

rung durch die Staaten zu überprüfen. tions de tactique du vote étant mises de côté), au fait qu'un

2. Wie schon in der Beantwortung der Motion Ziegler-Genf grand nombre de citoyens, hommes et femmes, ne voyaient

vom 16. Juni 1983 und der Einfachen Anfrage Petitpierre pas la nécessité d'insérer un article sur la culture dans la

vom 19. Dezember 1985 ausgeführt, hat der Bundesrat in Constitution fédérale. Les délibérations au Parlement, les

seinem Bericht über die schweizerische Menschenrechtspo- discussions qui ont précédé la votation et môme le poureen-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Rechsteiner Rassendiskriminierung. Uebereinkommen

Interpellation Rechsteiner Discrimination raciale. Convention

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1986

Année

Anno

Band V

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 13

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 86.549

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.12.1986 - 08:00

Date

Data

Seite 2056-2056

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Ref. No 20 015 057

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