Swiss Federal Railways Season Ticket Expansion Rejected
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns a proposal to make Swiss Federal Railways (CFF) season tickets valid on all privately owned, federally subsidized railway lines without an additional surcharge. The government rejected the proposal, arguing that private railway companies should operate on commercial principles and that forcing them to accept CFF season tickets would necessitate significant price increases for CFF season tickets for all users, even those who do not use the private lines. The government also cited the principle of entrepreneurial freedom enshrined in the new Transport Act, which allows these companies to set their own fares. The proposal was ultimately rejected by a vote.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 9 ff. Transportgesetz; Swiss Federal Railways Season Ticket Expansion Rejected: The government rejected the proposal, arguing that private railway companies should operate on commercial principles and that forcing them to accept CFF season tickets would necessitate significant price increases for CFF season tickets for all users, even those who do not use the private lines. The government also cited the principle of entrepreneurial freedom enshrined in the new Transport Act, which allows these companies to set their own fares. The proposal was ultimately rejected by a vote.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in relation to the principle of entrepreneurial freedom in tariff setting for transport companies.
Volltext
Postulat Dünki 618 N 2 juin 1987
importante du trafic voyageurs, et, par conséquent, une machte das beispielsweise rund 600 000 Franken aus. Mit
diminution du déficit. Nous espérons très sincèrement qu'il diesen Beitragsleistungen werden wir selbstverständlich
en sera de même pour l'Aigle-Sépey-Diablerets et que les weiterfahren. Die vom Kanton Waadt und den Gemeinden
importantes dépenses d'investissement consenties redon- unternommenen Anstrengungen verdienen es auch.
neront un nouvel attrait à ce petit train. Aber ein Zurückkommen auf den Beschluss von 1982, und
Il me paraît aujourd'hui difficile de demander au Conseil alles in den Status quo ante zurückzuversetzen, ist nicht
fédéral de revenir fondamentalement sur sa prise de posi- möglich. Da müssten wir noch manche Beschlüsse immer
tion bien que, personnellement, l'évolution de la situation wieder nach einer da-capo-Partitur überprüfen, wenn
me donnerait assez d'arguments pour le faire. Par contre, neuere Beurteilungen Zweifel aufkommen lassen, ob man
Monsieur Schlumpf, les Vaudois, par la voix de leur Grand nicht damals .... usw. Das geht nicht!
Conseil unanime, toutes les communes concernées, vien- Aus diesen Gründen kann der prinzipielle Entscheid des
nent de faire la preuve de leur volonté du maintien de ce Bundesrates nicht geändert werden. Andererseits dürfen
chemin de fer. Face à cette fermeté remarquable, face aussi aber die Behörden und die Bevölkerung des Kantons Waadt
à révolution des sensibilités de la population quant au gewiss sein, dass der Bundesrat auch in Zukunft im Rahmen
problème de l'environnement, pourquoi ne pas imaginer, des Möglichen bei den Beitragsleistungen bereitwillig und
Monsieur le Conseiller fédéral, que la Confédération prenne grosszügig mithelfen wird.
en charge le déficit annuel d'exploitation? Cette mesure
aurait l'avantage de ne pas remettre en cause d'anciennes Le président: Monsieur l'interpellateur est invité à dire s'il
décisions prises aux trois niveaux de notre Etat confédéral. est satisfait de la réponse du Conseil fédéral. M. Martin est
Elle vous permettrait surtout de rétablir partiellement une partiellement satisfait. L'interpellation n'en est pas moins
équité à laquelle toutes les régions de ce pays ont droit. Elle liquidée.
irait en plus dans le sens de la nouvelle politique fédérale en
matière de transports publics.
Bundesrat Schlumpf: Ich möchte Nationalrat Martin für #ST# 86.332
seine sachliche Stellungnahme zu seiner Interpellation dan-
ken. Ueberhaupt möchte ich hervorheben, dass, obwohl im Postulat Dünki
Kanton Waadt und den betroffenen Gemeinden Enttäu- SBB-Abonnemente. Anerkennung
schung herrschte, als im Jahre 1982 der Entscheid erging, in durch Privatbahnen
grosser Sachlichkeit diskutiert werden konnte, insbeson-
dere mit der waadtländischen Regierung. Das verdient Aner- Abonnements CFF. Validité sur
kennung, weil es für die betroffenen Gemeinwesen um les lignes privées
allerhand gegangen ist, wie Nationalrat Martin das soeben in
Erinnerung gerufen hat.
Vorhin habe ich beim Antrag von Nationalrat Meizoz bereits
etwas dazu gesagt: In den siebziger Jahren wurden seitens
des Bundesrates die Umstellungsmöglichkeiten sehr inten-
siv verfolgt, und zwar nicht in politisch luftleerem Raum, Wortlaut des Postulates vom 11. März 1986
sondern im Einvernehmen mit der Haltung im Parlament, Der Bundesrat wird eingeladen, die erforderlichen Schritte
dem ich damals noch selber angehörte. Es wurde eine in die Wege zu leiten, dass alle vom Bund subventionierton
Ueberlegung angestellt, die nicht falsch war, nämlich: Wenn Privatbahnen, insbesondere die Furka-Oberalp-Bahn, die
der öffentliche Verkehr auf der Strasse gefördert werden Brig-Visp-Zermatt-Bahn und die Bahnen der Jungfrau-
kann und mehr vom Gesamtverkehr aufnimmt als der nicht Region die General-, Halbtax- und Altersabonnemente ohne
mehr zeitgemässe Schienenverkehr, ist das insgesamt Entrichtung einer Zuschlagstaxe anerkennen.
umweit- und energiemässig positiv. Heute werten wir das
etwas anders. Texte du postulat du 11 mars 1986
Deshalb will ich über das hinaus, was Nationalrat Andreas Le Conseil fédéral est invité à faire les démarches néces-
Müller zitierte, noch etwas sagen: Es gibt bei mir keine saires pour que les abonnements généraux, à demi-tarif et
Umstellungsvorhaben in den Schubladen oder auf dem Pult. pour personnes âgées soient valables sans versement d'uno
Das darf aber nicht zu einer Kritik an dem führen, was in den surtaxe sur les lignes privées subventionnées par la Confé-
siebziger Jahren aus damals guten Gründen gemacht dération, notamment les lignes Furka-Oberalp, Brigue-
wurde. Viège-Zermatt et celles à proximité de la Jungfrau.
So hat man die Kommission Meylan eingesetzt, die diese
drei Fälle sehr sorgfältig geprüft hat. Der Bundesrat ist dem Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Antrag Aigle-Diablerets gefolgt. Die Gründe dafür waren Von vielen Reisenden, welche ein General-, Halbtax- oder
absolut überzeugend. Das war 1982 der Abschluss eines Altersabonnement besitzen, wird nicht verstanden, dass auf
jahrelangen Verfahrens. Die Frequenzen auf dieser Bahn einzelnen Privatbahnen Zuschläge entrichtet werden müs-
waren damals aus ganz verschiedenen Gründen ausseror- sen. Die ungleiche Behandlung verärgert die Bahnkunden
dentlich tief. Einer davon war, dass diese Bahn aus Sicher- und verringert die Reiselust.
heitsgründen auf der bevölkerungsschwachen Seite des Inhaber der erwähnten Abonnemente werden z. B. auf den
Tales angelegt war; und die Spitzkehre in LeSépey war dem Appenzeller-Bahnen gleich behandelt wie auf den SBB-
Verkehr auch nicht gerade förderlich. In der Folge hat man Strecken. Es ist nicht einzusehen, dass die rentable Brig-
die Strasse Leysin-Diablerets sehr grosszügig ausgebaut. Visp-Zermatt-Bahn einen zusätzlichen Beförderungspreis
Damit wurde der öffentliche Verkehr auf der Strasse viel verlangt.
attraktiver. So kam es aus guten Gründen zu diesem Bekanntlich subventioniert der Bund die Privatbahnen des
Beschluss des Bundesrates, der endgültig ist. Wir können allgemeinen Verkehrs in beträchtlichem Umfang (Privat-
ihn nicht einfach umstossen. bahn-Hilfe, Sonderfinanzierungen, Rahmenkredite zur För-
Nachher ging es darum, was der Bund weiterhin leisten derung konzessionierter Transportunternehmungen).
könne, nachdem die Behörden des Kantons Waadt (Grosser Gemäss einem Bundesbeschluss vom 27. Oktober 1949 ist
Rat, Regierung) beschlossen hatten, doch nicht umzustel- der Bundesrat ermächtigt, auch für die konzessionierten
len, sondern mit eigenen Finanzierungsanstrengungen Eisenbahn-Unternehmungen allgemeine Grundsätze über
diese Bahn zu erneuern. Seitens des Bundesrates haben wir die Tarifbildung aufzustellen. Im weiteren kann auf den
uns dann bemüht, eine im Rahmen des Möglichen liegende Bundesbeschluss über Annäherungen von Tarifen konzes-
Beitragsleistung zu gewähren. Das haben wir auch mit dem sionierter Bahnunternehmungen an jene der Schweizeri-
Staatsrat des Kantons Waadt besprochen. Im letzten Jahr schen Bundesbahnen vom S.Juni 1959 verwiesen werden.
2.Juni 1987 619 Postulat Dünki
Sobald die in Aussicht gestellten verbilligten Tarife Rechts- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
kraft erhalten, wird u. a. die Zahl der Halbtax-Abonnenten Déclaration écrite du Conseil fédéral
rapid steigen. Wenn die angestrebte koordinierte Verkehrs- Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
politik zum Tragen kommen soll, ist es unbedingt erforder-
lich, dass auf dem gesamten schweizerischen Streckennetz Dünki: Ich möchte Sie bitten und einladen, dieses Postulat
die Pauschal-Abonnemente uneingeschränkt Gültigkeit be- an den Bundesrat zu überweisen, auch gegen den Willen
sitzen. der Landesregierung. Ich anerkenne den Grundsatz, dass
Ich ersuche daher den Bundesrat, den berechtigten Wunsch auch Privatbahnen ihre Betriebe nach kaufmännischen
der begeisterten Bahnkunden so rasch als möglich zu erfül- Grundsätzen führen müssen und dass die Tarifpolitik zur
len und auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, dass alle unternehmerischen Freiheit gehört. Auf der anderen Seite
konzessionierten und subventionierten Privatbahnen ihre beziehen aber die meisten konzessionierten Transportunter-
Sondertarife abschaffen. In Härtefällen könnten die Einnah- nehmungen ganz beträchtliche Bundesmittel. Vor ein paar
menausfälle oder Aufwendungen für den Mehrverkehr Minuten haben wir in diesem Haus für denselben Zweck
durch den Bund übernommen werden. viele Millionen Franken bewilligt. Es wäre deshalb recht und
billig, wenn Privatbahnen im Sinne meines Vorstosses bes-
ser auf die Interessen der SBB-Kunden Rücksicht nehmen
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates würden.
vom 10. September 1986 Das Bundesamt für Verkehr hätte unter anderem bei der
Rapport écrit du Conseil fédéral du 10 septembre 1986 Verteilung der Bundesmittel ohne weiteres die Möglichkeit,
Spätestens anfangs 1987 wird das Bundesgesetz über den das berechtigte Anliegen durchzusetzen. Schon gar nicht
Transport im öffentlichen Verkehr (Transportgesetz/TG) in verstehe ich, dass die Furka-Oberalp-Bahn Preiszuschläge
Kraft treten. In diesem wird auf Preisbildungsvorschriften verlangen kann. Bekanntlich ist der Bund bei dieser Bahn
verzichtet. Der Bund übt nur die Aufsicht über die Tarife der Hauptaktionär, meines Wissens ungefähr zu 76 Prozent. Der
dem Gesetz unterstellten Unternehmungen aus oder schrei- Wille des Herrn könnte doch zum Befehl werden. Der Bund
tet bei missbräuchlicher Anwendung ein. Eine Ausnahme trägt ja fast 100 Prozent des Defizites.
bilden die Tarife für Linien in bestimmten Regionen des Mit der Einführung des Halbtaxabonnements zu 100 Fran-
Berggebietes, die dem Tarifannäherungsbeschluss unter- ken gehen bekanntlich die Bestellungen von Generalabon-
stellt sind und die sich grundsätzlich auf die jeweils gelten- nements rapid zurück. Man könnte seitens des Bundes noch
den Taxansätze der Schweizerischen Bundesbahnen mehr Gegensteuer geben, um diese Kategorie von Billetten
abstützen (Grundpreise für General- und 1/2-Preis-Abonne- attraktiver zu gestalten. Der erste Schritt ist bereits getan,
mente ausgenommen). indem diese Abonnements nun auch Gültigkeit auf den
Die Beziehungen der schweizerischen Transportunterneh- Postautokursen besitzen. Für die Gültigkeitsausdehnung
mungen unter sich (direkter Verkehr) sind in der vom Bun- möchte ich an dieser Stelle dem Bundesrat und den SBB-
desamt für Verkehr genehmigten Uebereinkunft über den Verantwortlichen bestens danken.
direkten schweizerischen Verkehr geregelt: sie enthält Es wäre erfreulich, wenn eine ganzheitliche Lösung getrof-
Bestimmungen über die Aufnahme von Unternehmungen, fen werden könnte. In den Stadtregionen wird der Verbund
über die Aufgaben- und Kostenteilung, usw. Der Beitritt zum angestrebt. Mit der Ueberweisung des Postulates könnten
direkten Verkehr von besonderer Bedeutung beziehungs- wir den Bundesrat unterstützen, die berechtigte Forderung
weise die Anwendung der für verschiedene Verkehrsarten durchzusetzen. Viele Bahnkunden würden die Erneuerung
vorgesehenen Tarife liegt indessen im Ermessen jeder ein- lebhaft begrüssen. In der heutigen Zeit ist es ein Gebot der
zelnen Transportunternehmung, die ihrem Entscheid vorab Stunde, die Anstrengungen zur Förderung des öffentlichen
finanzielle Ueberlegungen und betriebswirtschaftliche Verkehrs zu intensivieren. Lippenbekenntnisse gab es
Gesichtspunkte zugrundelegen wird. genug. Jetzt muss realisiert werden. Auch kleine Schritte
Einige Bahnen des allgemeinen Verkehrs, darunter die können sukzessive zum Ziel führen. Mit der Ueberweisung
Furka-Oberalp-Bahn, die Brig-Visp-Zermatt-Bahn, die Ber- des Postulates können wir den Willen bekunden, das Bahn-
ner-Oberland-Bahnen, sowie touristische Bahnen (z. B. die fahren zu erleichtern und den Bahntourismus zu fördern.
Jungfrau-Bahn), ferner zahlreiche Luftseilbahnen, die Post- Im Namen vieler begeisterter Bähnler danke ich Ihnen für
autodienste und einige konzessionierte Automobilbetriebe dieses Entgegenkommen.
sind mit ihren Verbindungen nur am 1/2-Preis-Bereich, nicht
aber am Generalbereich angeschlossen. Daneben gewähren Bundesrat Schlumpt: Ich weiss nicht, ob Sie die schriftliche
einzelne Unternehmungen, ohne am Tarif 654 beteiligt zu Antwort vom 10. September 1986 noch zur Hand haben, in
sein, Fahrpreisermässigungen an Inhaber von 1/2-Preis- der der Bundesrat die Ablehnung des Postulates beantragt.
Abonnementen. Nicht etwa, dass der Bundesrat dem Umsteigen auf den
Ein Generalabonnement, das alle öffentlichen Transportun- öffentlichen Verkehr nicht absolut positiv gegenüber
ternehmungen des allgemeinen Verkehrs einschlösse, wäre stünde. Im Gegenteil, ich glaube, die Anträge, die wir Ihnen
attraktiv; dies hätte aber eine massive Erhöhung des Preises immer wieder bringen - gerade heute wieder - und deren
zur Folge, und dieser wäre von jedem Käufer für eine mögli- Kosten wirklich ins gute Tuch gehen, die aber absolut
che Leistung zu bezahlen, die viele Inhaber gar nicht zu begründet sind, beweisen doch, dass der Bundesrat alles
beanspruchen wünschen. Einen Antrag, der die Ausdeh- tun will, was geeignet ist, dieses Umsteigen auf den öffentli-
nung des Geltungsbereichs für General- und 1/2-Preis- chen Verkehr zu fördern.
Abonnemente zum Ziel hatte, hat der Nationalrat im Rahmen Nun können wir da aber nicht «wildheuen». Wir, Sie und der
der Beratungen der Vorlage über Tariferleichterungen abge- Souverän haben Rechtsfündamente gesetzt, an die wir uns
lehnt. zu halten haben. Wenn wir einfach, je nach zeitlicher Aktua-
Bei der heutigen Finanzlage des Bundes ist dieser darauf lität, beginnen, vom Parlament an den Bundesrat und der
angewiesen, dass Privatbahnen und andere vom Bund Bundesrat im Lande herum irgendwem Weisungen zu ertei-
unterstützte Transportunternehmungen ihren Betrieb nach len, dann verlieren wir den Boden unter den Füssen.
kaufmännischen Grundsätzen führen und die Betriebsfehl- Nun ist seit 1. Januar dieses Jahres das Transportgesetz in
beträge nicht anwachsen lassen. Dieses Prinzip gilt vor Kraft, das wir hier miteinander beraten und beschlossen
allem für den nicht gemeinwirtschaftlichen Bereich, der haben. In diesem Transportgesetz sind wir von unserer
insbesondere von Reisen mit 1/2-Preis-Abonnementen (Aus- gesamten verkehrspolitischen Vorstellung ausgegangen,
flugsverkehr) berührt wird. Der Bundesrat beabsichtigt und die heisst: möglichst weitgehende Berücksichtigung
nicht, die an den Marktgegebenheiten orientierte Tarifpolitik der unternehmerischen Freiheiten. Deshalb haben wir Ihnen
der Transportunternehmungen im Sinne des Vorstosses zu dort vorgeschlagen - Sie finden das in den Artikeln 9 ff. -,
beeinflussen und die mit dem neuen Transportgesetz her- dass die Unternehmungen ausserhalb des gemeinwirt-
beigeführte unternehmerische Freiheit einzuschränken. schaftlichen Bereiches in der Tarifbildung frei sein sollen.
Interpellation Gloor 620 N 2 juin 1987
Daher gibt es keine Genehmigung mehr durch irgend fonction des objectifs visés. Des études ont été entreprises
jemand beim Bund, BAV oder Departement. Dort, wo wir dans ce sens, mais elles n'ont pas encore donné de résultats
von den Transportunternehmungen gemeinwirtschaftliche concrets.
Leistungen verlangen, müssen wir sie abgelten. Das ist Vous admettrez que nous restons sur notre faim. Il y a
unsere im Laufe der Jahre entwickelte unternehmenspoliti- bientôt une année que nous avons déposé notre interpella-
sche Strategie. Wir können nicht den sogenannten Privat- tion et avec les moyens modernes dont dispose l'administra-
bahnen sagen, sie müssten bestimmte Typen von Fahraus- tion nous devrions avoir enfin aujourd'hui une réponse
weisen - z. B. jetzt Generalabonnements - akzeptieren. complète. Nous attendons avec impatience les explications
Es gilt zu beachten, dass das BAV nur bei Missbräuchen in de M. le chef du Département.
der Tarif bildung einschreiten kann. Aber dort, wo es um die En ce qui concerne la troisième question - Aux fins de
Gültigkeit von Abonnementen geht oder nicht, liegt kein garantir une certaine objectivité et d'éviter l'influence des
Missbrauch vor. Aber selbst wenn wir diesen Artikel ändern milieux concernés, ne conviendrait-il pas de confier ces
wollten - ich will das nicht, weil diese unternehmenspoliti- études à des organismes neutres tels que l'Institut des
sche Strategie der einzig richtige Weg ist-, müsste man an transports de l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne
die Konsequenzen denken. Wenn man tatsächlich allen KTU ou de Zurich? - la réponse laconique, mais positive, du
auferlegen wollte, die GA der SBB anzuerkennen, müsste Conseil fédéral est la suivante: Le Conseil fédéral partage
dafür eine Entschädigung verlangt werden, und die SBB cet avis. Nous en sommes fort aise. Aussi me permettrez-
müssten die Generalabonnementstaxen ganz markant erhö- vous d'ajouter quelques considérations en liaison avec ce
hen. Die Folge wäre doch die, dass Sie,.Herr Dünki, und ich, débat.
die wir vielleicht diese anderen Bahnen (mit Ausnahme der Les anomalies du rapprochement tarifaire sont aujourd'hui
Rhätischen Bahn bei mir in Graubünden) gar nie brauchen, connues des pouvoirs publics. Les médias ont publié maints
dann für das Generalabonnement z. B. 1000 Franken pro articles ou émissions sur ce système et dénoncé les dispa-
Jahr mehr zu bezahlen hätten für eine Dienstleistung, von rités choquantes qu'il crée entre entreprises de transports,
der wir gar nie Gebrauch machen können. régions et cantons. Que dirait le législateur si on payait le
Es ist zu bedenken, dass Tarife nicht allzu breit ausgerichtet litre de lait un franc au paysan qui possède une vache et 4,40
werden, wenn dann nur wenige Leute von diesem breiten francs à celui qui en a sept? On crierait au scandale car ce
Verwendungsspektrum Gebrauch machen. Es wäre also serait une discrimination intolérable. Pourtant c'est une
abgesehen davon, dass wir nicht dürfen, unter Umständen règle similaire qui régit l'octroi de l'indemnité versée au titre
auch in der Sache selbst kontraproduktiv. Aber Hauptgrund du rapprochement tarifaire aux compagnies Yverdon-Ste-
ist der, dass wir allen diesen Bahnen, Furka-Oberalp-Bahn Croix et Brigue-Viège-Zermatt. A prestations égales, kilo-
und allen anderen, eine solche Weisung gar nicht erteilen mètres/voyageurs ou tonnes/kilomètres, le BVZ reçoit
dürften. 4,4 fois plus d'indemnité que l'Yverdon-Ste-Croix. Comme
Aus diesem Grunde bitte ich Sie, das Postulat abzulehnen. la compagnie BVZ a un trafic sept fois supérieur, la Confé-
dération lui verse 31 fois plus d'indemnité qu'à la compa-
Abstimmung - Vote gnie jurassienne située dans une région dont l'économie
traverse une grave crise. Certes, ce système est légal, mais il
Für Ueberweisung des Postulates 29 Stimmen n'en demeure pas moins profondément injuste. C'est certai-
Dagegen 44 Stimmen nement la raison pour laquelle la CGST a ancré dans sa
thèse N° 15 que la méthode et les critères qui en déterminent
le niveau doivent faire l'objet d'un nouvel examen qui tien-
dra compte des objectifs visés. L'idée de départ était certai-
nement généreuse et parfaitement légitime. Elle visait à
#ST# 86.505 aider les régions défavorisées à retrouver un certain équili-
bre économique et démographique. Mais la mise en prati-
Interpellation Gloor que a d'emblée été discutable. Tout d'abord, en 1960, les
Tarifannäherung compagnies de l'arc jurassien ont été exclues de cette aide
sous prétexte de l'excellente santé économique do la région.
Rapprochement tarifaire Ce n'est qu'en 1964 qu'elles ont été intégrées dans le rap-
prochement tarifaire. Par ailleurs, il convient de relever que
Siehe Jahrgang 1986, Seite 2078 - Voir année 1986, page 2078 les chemins de fer de l'arc jurassien ont été créés pour tirer
des populations de leur isolement, populations dont les
revenus étaient modestes, ce qui explique les tarifs très bas
pratiqués sur ces lignes, alors qu'à cette même période les
compagnies alpestres disposaient d'une clientèle touristi-
Diskussion - Discussion que aisée bénéficiant d'un dollar à 4,30 francs ou d'une livre
sterling à plus de 10 francs. On n'ignore pas qu'en 1960 un
M. Gloor: Tout en remerciant ce Conseil d'avoir autorisé la certain nombre d'entreprises alpestres au courant des nou-
discussion, nous rappelons brièvement les réponses gou- velles mesures en préparation ont sensiblement augmenté
vernementales. leurs tarifs peu de temps avant que ces mesures n'entrent en
A la première question - «Est-ce que le Conseil fédéral vigueur de manière à toucher le maximum de prestations
envisage de donner suite aux recommandations émises par fédérales et à diminuer ainsi le déficit d'exploitation. Les
la Commission fédérale de la conception globale suisse des compagnies de l'arc jurassien ont été pénalisées car, étant
transports?» - voici la réponse: Le Conseil fédéral entend exclues du système, elles ne pouvaient augmenter leurs
s'en tenir aux recommandations de la Commission fédérale tarifs et pénaliser une clientèle ouvrière. La fourchette de
de la conception globale suisse des transports. Nous en l'indice du tarif virtuel qui se situe dans une amplitude allant
prenons acte. de 140 à 1000 témoigne de cette disparité.
A la deuxième question - A l'heure où nous mettons sur pied Autre injustice, le découpage des zones donnant droit au
une politique coordonnée des transports, ne conviendrait-il billet d'indigène, découpage basé sur le cadastre agricole,
pas de réviser la méthode et les critères servant à déterminer avec des aménagements surprenants pour certaines
le manque-à-gagner ainsi que la délimitation des zones régions. Comment expliquer que dans le Jura on ait suivi
donnant droit au billet d'indigène? - le gouvernement une courbe de niveau qui se situe vers 700 mètres alors que
répond de la manière suivante: La thèse N° 15 de laCGST ne dans les Alpes on ait inclus des cantons entiers, sans tenir
met pas fondamentalement en cause le rapprochement tari- compte de l'altitude? Comment expliquer qu'un habitant du
faire actuel. Elle propose simplement un nouvel examen de Bouveret ou d'Aigle puisse aller skier à Zermatt ou à Crans-
la méthode et des critères qui en détermineront le niveau en Montana avec le billet d'indigène alors que l'ouvrier yver-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Dünki SBB-Abonnemente. Anerkennung durch Privatbahnen
Postulat Dünki Abonnements CFF. Validité sur les lignes privées
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.332
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.06.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 618-620
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Pagina
Ref. No 20 015 433
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