Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 86-304 KI-generiert

Government's Role in Promoting Continuing Education

Geschäftsnummer VPB 86-304
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The motion urged the government to develop a comprehensive continuing education system concept in collaboration with educational authorities, employers, employees, and private/public providers, and to initiate its implementation. The government acknowledged the growing importance of continuing education due to rapid technological change and the need for lifelong learning, but noted that the federal government's role is primarily supportive, with most adult education organized privately. While not able to mandate a comprehensive concept due to limited authority, the government agreed to explore how it could promote and support the development of such a system.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Government's Role in Promoting Continuing Education: The government acknowledged the growing importance of continuing education due to rapid technological change and the need for lifelong learning, but noted that the federal government's role is primarily supportive, with most adult education organized privately. While not able to mandate a comprehensive concept due to limited authority, the government agreed to explore how it could promote and support the development of such a system.

Schlagwörter

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Erwachsenenbildung Allgemeine Bildung und lebenslanges Lernen Bildungsbedarf E-Government Staatsorgane Regierungsprogramm
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Volltext

20. Juni 1986 N 951 Motion Uchtenhagen

Schweiz bei verschiedenen internationalen Beobachtungs- dans la mesure de ses moyens, les premiers pas dans la

systemen mitwirkt. Zu nennen sind das GEMS (Global mise en oeuvre d'une telle politique.

Environmental Monitoring System) des Umweltprogramms

der Vereinten Nationen, das BAPMON (Background Air Pol- Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen,

lution Monitoring Network) der Meteorologischen Weltorga- Bäumlin, Bircher, Borei, Bratschi, Braunschweig, Bundi,

nisation und das EMEP (Co-operative Programme for Moni- Chopard, Christinat, Clivaz, Deneys, Eggli-Winterthur, Euler,

toring and Evaluation of thé Long-Rangé Transport of Air Fankhauser, Fehr, Friedli, Gloor, Hubacher, Jaggi, Lanz,

Pollutants in Europe) der Europäischen Wirtschaftskommis- Leuenberger-Solothurn, Longet, Mauch, Meizoz, Meyer-

sion der Vereinten Nationen. Bern, Morf, Neukomm, Reimann, Renschier, Riesen-Fri-

Was das Umweltschutzgesetz anbelangt, sind je nach den bourg, Robbiani, (Rohrer), Ruffy, Stamm Walter, Stappung,

Ergebnissen der Erhebungen zwingend Massnahmen zu Vannay, Weber-Arbon, Zehnder (38)

ergreifen. Uebersteigt die ermittelte Belastung die vom Bun-

desrat festgelegten Grenzwerte oder ist sie sonst schädlich Schriftliche Begründung - Développement par écrit

oder lästig, sind die erforderlichen Massnahmen an den Im Bericht der Expertenkommission des EVD «Qualitatives

Belastungsquellen so weit zu treffen, dass zumindest die Wachstum», der am 13. Februar 1986 veröffentlicht wurde,

Grenzwerte eingehalten werden können. Werden Umwelt- wird besonders eindringlich dargelegt, welche Bedeutung

schäden festgestellt, ohne dass massgebliche Belastungs- einer ständigen beruflichen und allgemeinen Weiterbildung

grenzwerte überschritten sind, liegt die Vermutung nahe, angesichts des raschen technologischen Wandels und der

dass die Grenzwerte den gesetzlichen Kriterien nicht zunehmenden Komplexität von Wirtschaft und Gesellschaft

entsprechen; sie müssen deshalb unverzüglich verschärft zukommt.

werden. Darüber hinaus sind im Sinne der Vorsorge die Während in der Vergangenheit erhöhte gesellschaftliche

Emissionen unabhängig von der heutigen oder auch Anforderungen in der Regel mit einer Verlängerung der

zukünftigen Umweltbelastung so weit zu begrenzen, als dies Grundausbildung begegnet wurde, erscheint dieser Weg

technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich trag- heute aus vielerlei Gründen (rasche Veralterung des Wis-

bar ist. sens, wachsende Diskrepanz zwischen biologischem und

Der Bundesrat weist darauf hin, dass für das Anliegen der sozialem Status der Jugendlichen u. a. m.) nicht mehr sinn-

Motionärin die erforderlichen gesetzlichen Grundlagen und voll. Eine Erhöhung des allgemeinen Bildungsniveaus, wie

Vorschriften vorhanden sind. Bereits heute sind eine ganze sie zur Bewältigung des beruflichen und des privaten

Reihe von Beobachtungssystemen im Einsatz oder zumin- Lebens erforderlich ist, kann in Zukunft nur in einer anderen

dest im Aufbau begriffen. Der Bundesrat ist der Auffassung, zeitlichen Verteilung der Bildungsphasen bestehen, welche

dass diese Programme im Sinne der umweltpolitischen auch das Erwachsenenleben miteinbeziehen.

Frühwarnung weiter ausgebaut, in Richtung biologischer Auch die berufliche Ausbildung kann sich je länger, je

Ueberwachungssysteme erweitert und noch besser aufein- weniger auf einmal erworbene berufliche Qualifikationen

ander abgestimmt werden müssen. Er erklärt sich bereit, die beschränken. Die rasche technologische Entwicklung führt

dazu notwendigen Schritte zu prüfen. dazu, dass das einmal Gelernte oft schon bald nicht mehr

brauchbar ist und durch neues Wissen und neue Fähigkei-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates ten ersetzt werden muss. Auch die berufliche Ausbildung

Déclaration écrite du Conseil fédéral sollte daher weniger als bisher auf Wissensvermittlung,

Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- dafür stärker auf Lernfähigkeit ausgerichtet sein, und zwar

wandeln. lebenslängliche Lernfähigkeit. Neben einer weniger speziali-

sierten, breiteren beruflichen Ausbildung, die auch eine

Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat vertiefte Persönlichkeitsschulung beinhaltet, müssen folg-

lich genügend Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen, in

denen berufliches Spezialwissen, neues Wissen und neue

Fertigkeiten, aber auch zusätzliche Allgemeinbildung erwor-

ben werden können.

#ST# 86.304 Die Notwendigkeit der Weiterbildung von Erwachsenen ist

an vielen Orten erkannt. Aufgrund zahlreicher Initiativen von

Motion Uchtenhagen Betrieben, Wirtschafts- und Berufsverbänden sowie priva-

Weiterbildung. Konzept ten, kirchlichen und öffentlichen Institutionen ist eine Viel-

zahl von Weiterbildungsmöglichkeiten beruflicher und

Formation continue. Définition nichtberuflicher Art entstanden. Insgesamt wurde dabei ein

d'une véritable politique reiches, aber auch unübersichtliches und darum oft verwir-

rendes Angebot im Bereich Erwachsenenbildung geschaf-

fen. Zufälligkeiten und Lücken waren dabei unvermeidlich.

Eine Integration in das Bildungswesen als Ganzes unter-

blieb. Kohärenz, Transparenz und systematischer Aufbau

Wortlaut der Motion vom 3. März 1986 fehlen.

Der Bundesrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit Es erscheint an der Zeit, die vielen Bestrebungen auf dem

der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungs- Gebiet der Erwachsenenbildung auf sinnvolle Weise zu

direktoren, der Wirtschaft (Arbeitnehmer- und Arbeitgeber- koordinieren und zu einem kohärenten und transparenten

organisationen) sowie privaten und öffentlichen Trägern der System der Weiterbildung zu entwickeln. Voraussetzung für

allgemeinen und beruflichen Erwachsenenbildung ein Kon- die Einleitung einer derartigen Entwicklung ist die Erarbei-

zept für ein umfassendes Weiterbildungssystem zu erarbei- tung eines Gesamtkonzepts der Weiterbildung. An vielen

ten und im Rahmen seiner Möglichkeiten erste Schritte zu guten Ansätzen für Konzepte der Weiterbildung im Sinne

dessen Realisierung einzuleiten. einer rekurrenten Bildung fehlt es nicht. Darauf aufbauend

sollte es möglich sein, mit den in der Erwachsenenbildung

Texte de la motion du 3 mars 1986 Engagierten - Kantone, Kirchen, Wirtschaft, private und

Le Conseil fédéral est chargé d'élaborer une politique géné- öffentliche Institutionen - ein Weiterbildungskonzept zu

rale de la formation continue en collaboration avec la Confé- erarbeiten, das die vielfältigen Bestrebungen in diesem

rence des directeurs cantonaux de l'instruction publique, Gebiet koordiniert, bestehende Lücken schliesst und durch

les organisations économiques (associations de travailleurs einen systematischen und doch flexiblen zukünftigen Aus-

et d'employeurs), ainsi qu'avec les organismes privés et bau der Weiterbildungsmöglichkeiten die wachsenden

publics s'occupant de formation générale et professionnelle Bedürfnisse nach Weiterbildung, Umschulung und Orientie-

des adultes. Le gouvernement est prié en outre de faire, rungshilfen abdeckt.

Motion Robbiani 952 N 20 juin 1986

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates toren der Schweizerischen Vereinigung für Erwachsenenbil-

vom 21. Mai 1986 dung zu, die als Dachorganisation über 30 Institutionen der

Rapport écrit du Conseil fédéral du 21 mai 1986 Erwachsenenbildung zusammenschliesst. Die erwähnte

Die Erwachsenenbildung hat sich im Verlaufe der letzten Vereinigung hat bereits im Jahre 1977 ein «Konzept für die

Jahre zu Recht zu einem immer bedeutenderen Bildungsbe- Entwicklung der Erwachsenenbildung in der Schweiz» ver-

reich entwickelt. Die Erkenntnis, dass bei der raschen öffentlicht. Dieses hat nach wie vor Gültigkeit, wird aber

Entwicklung von Wissenschaft und Technik nur derjenige gegenwärtig überarbeitet. Auch der Schweizerische Wissen-

Schritt zu halten vermag, der sich auch als Erwachsener schaftsrat hat sich in seinen Diskussionen und Publikatio-

dauernd um die Vertiefung und Erweiterung seines in der nen wiederholt dem Thema Weiterbildung gewidmet, wobei

schulischen und beruflichen Ausbildung erworbenen Wis- er sich in jüngster Vergangenheit vor allem des Bereichs der

sens bemüht, setzt sich in weiten Kreisen immer stärker Weiterbildung an den Hochschulen angenommen hat. Das

durch. Hinzu kommt, dass die Verkürzung der Arbeitszeit- Weiterbildungsangebot im Berufsbildungsbereich wird in

der technische und soziale Fortschritt- den meisten Men- Zusammenarbeit zwischen Bund und Verbänden der Arbeit-

schen in unserem Lande ein bedeutendes Mass an beruflich geber und -nehmer ständig ausgebaut. Damit sei auch

nicht beanspruchter Zeit verschafft, über die sie frei verfü- festgestellt, dass man sich des in der Motion umschriebenen

gen können und die es sinnvoll zu nutzen gilt. Ständige Problems durchaus bewusst ist.

Weiterbildung im Erwachsenenalter ist aber auch deshalb In Anbetracht der skizzierten Ausgangslage sind wir nicht in

erforderlich, weil allgemein die bildungsmässigen Anforde- der Lage, die Motion im Sinne eines verbindlichen Auftrages

rungen für die meisten Berufskreise und nicht nur für ein- entgegenzunehmen. Wir werden uns aber zusammen mit

zelne Spitzenkräfte ständig im Wachsen begriffen sind. Wir den anderen, vorwiegend privaten Partnern der Erwachse-

teilen in dieser Hinsicht die in der Motion enthaltene nenbildung für die Verwirklichung der mit der Motion ange-

Zustandsbeschreibung voll und ganz. strebten Ziele einsetzen.

Ausgehend von der Feststellung, die verschiedenen Aktivitä-

ten im Bereich der Erwachsenenbildung seien zwar vielfäl- Schriftliche Erklärung des Bundesrates

tig, entstünden aber oft zufällig und seien miteinander zu Déclaration écrite du Conseil fédéral

wenig koordiniert, verlangt die Motion vom Bund in Zusam- Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-

menarbeit mit anderen Interessierten die Erarbeitung eines wandeln.

Konzeptes für ein umfassendes Weiterbildungssystem.

Kann der Bund eine solche Forderung realistischerweise Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat

erfüllen? Werfen wir vorerst einen Blick auf die Träger der

Erwachsenenbildung in der Schweiz.

Im Bereich der beruflichen Weiterbildung sind es vorwie-

gend einzelne Unternehmen, Berufsschulen, Berufsver-

bände und andere Organisationen, aber teilweise auch Kan-

tone und Gemeinden, die den aktiv im Berufsleben stehen-

den Personen helfen, ihre berufliche Grundausbildung zu #ST# 86.341

erweitern und der technischen und wirtschaftlichen

Entwicklung anzupassen oder ihre Allgemeinbildung zu ver- Motion Robbiani

bessern. Gestützt auf das Berufsbildungsgesetz fördert der Rekrutierung von Grenzwächtern

Bund viele unter diesem Titel durchgeführte Veranstaltun- Mozione Robbiani

gen durch Beiträge oder andere Massnahmen. Bei den Reclutamento guardie-frontiera

akademischen Berufen nehmen sich auch die Hochschulen

zusehends der Fragen der beruflichen Weiterbildung an. Motion Robbiani

Analog kann dies auch von vielen Ausbildungsstätten im Recrutement des gardes-frontière

ausseruniversitären Tertiärbereich gesagt werden.

Bei der nichtberuflichen Weiterbildung sind die Träger

neben Kantonen und Gemeinden fast ausschliesslich pri-

vate Institutionen, insbesondere genossenschaftliche Ein-

richtungen, kirchliche und religiöse Institutionen, Gewerk- Wortlaut der Motion vom 12. März 1986

schaften, vor allem aber auch private Vereine, die aus dem Der Bundesrat wird ersucht, in der Oeffentlichkeit und in

Bewusstsein der Verantwortlichkeit für die Bildung der den Schulen des Kantons Tessin eine systematische Infor-

Erwachsenen handeln. Seit 1966 zählt die Förderung dieser mationskampagne durchzuführen, um so das Ansehen der

allgemeinen Erwachsenenbildung auf Bundesebene zu den Grenzwächter und die Rekrutierungsmöglichkeiten des

Aufgaben der Pro Helvetia. Grenzwachtkorps zu verbessern.

Diese kurzen Hinweise verdeutlichen zweierlei: einerseits ist

die Erwachsenenbildung in der Schweiz vorwiegend privat- Testo della mozione del 12 marzo 1986

rechtlich organisiert und auf einer Vielzahl von verschieden- II Consiglio federale è invitato ad organizzare una campagna

artigen Pfeilern abgestützt, und andererseits beschränkt di informazione sistematica, tra l'opinione pubblica e nelle

sich die Rolle des Bundes mangels umfassender Kompeten- scuole, al fine di migliorare l'immagine e favorire il recluta-

zen in diesem Bereich im wesentlichen auf die Förderung mento del corpo delle guardie di frontiera in Ticino.

und Unterstützung von Weiterbildungsaktivitäten.

Die heutige Situation möchten und können wir nicht in Texte de la motion du 12 mars 1986

Frage stellen. Sie basiert auf einer historisch gewachsenen Le Conseil fédéral est invité à organiser une campagne

Entwicklung und hat sich grundsätzlich bewährt. d'information systématique, dans le grand public et dans les

Mit Blick auf seine beschränkte, vorwiegend auf Unterstüt- écoles, en vue d'améliorer l'image de marque du corps des

zung ausgerichtete Zuständigkeit im Bereiche der Erwach- gardes-frontière au Tessin et de favoriser le recrutement de

senenbildung kann der Bund von sich aus kein derartig ceux-ci.

umfassendes Konzept erarbeiten, jedenfalls keines, das in

der Folge einen Verbindlichkeitsanspruch hätte. Auch seine Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Ammann-

eigenen Möglichkeiten zu dessen Umsetzung in die Realität San-Gallo, Bäumlin, Bircher, Braunschweig, Carobbio, Cho-

wären wohl eher bescheiden. Er kann aber selbstverständ- pard, Cotti Gianfranco, Eggenberg-Thun, Gloor, Grassi,

lich die Erarbeitung eines solchen Konzeptes anregen und Hubacher, Jaggi, Lanz, Leuenberger-Soletta, Leuenberger

fördern und bei dessen Realisierung tatkräftig mitarbeiten. Moritz, Longet, Mauch, Ott, Petitpierre, Pini, Pitteloud,

Eine besonders wichtige Rolle kommt in diesem Zusammen- Rebeaud, Reimann, Renschler, Rubi, Ruffy, Salvioni, Stap-

hang neben der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirek- pung, Uchtenhagen, Vannay, Zehnder (31)

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Uchtenhagen Weiterbildung. Konzept

Motion Uchtenhagen Formation continue. Définition d'une véritable politique

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1986

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 86.304

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.06.1986 - 08:00

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Seite 951-952

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Ref. No 20 014 416

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