Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 86-244 KI-generiert

Swiss Expatriates' Voting Rights Case

Geschäftsnummer VPB 86-244
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The parliamentary initiative sought to grant Swiss citizens living abroad full political equality by allowing them to vote and sign petitions by mail. The court, however, declined to act on the initiative, emphasizing that while prevention of accidents was important, it was a matter for cantonal jurisdiction. The court acknowledged the growing importance of prevention and the need for better information for expatriate Swiss citizens, but ultimately concluded that the initiative's proposed changes were not necessary or desirable, citing potential issues with dual citizens and the Swiss system of direct democracy, and instead opted to forward a proposal for a limited review of expatriate voting rights.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 8 Abs. 3 diese, Art. 12 Abs. 1 Bst, Art. 24 Abs. 1 Jeder, Art. 49 Abs. 1 Bst, Art. 187 Al. 1 Abs. 1 Sont, Art. 187 vu; Swiss Expatriates' Voting Rights Case: The court, however, declined to act on the initiative, emphasizing that while prevention of accidents was important, it was a matter for cantonal jurisdiction. The court acknowledged the growing importance of prevention and the need for better information for expatriate Swiss citizens, but ultimately concluded that the initiative's proposed changes were not necessary or desirable, citing potential issues with dual citizens and the Swiss system of direct democracy, and instead opted to forward a proposal for a limited review of expatriate voting rights.

Schlagwörter

KI-generiert
Wahlrechtsgleichheit parlamentarische Initiative politische Grundrechte Expatriate direkte Demokratie Petitionsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 8 Abs. 3 diese
Insofern haben Art. 8 Abs.
Art. 12 Abs. 1 Bst
dass die Sanitärdirektoren inzwischen nicht untätig geblie- Art. 12 Abs. 1 Bst.
Art. 24 Abs. 1 Jeder
Folge geben und die Hoheit der Kantone respektieren. Art. 24 Abs. 1
Art. 49 Abs. 1 Bst
1 und Art. 49 Abs. 1 Bst.
Art. 187 Al. 1 Abs. 1 Sont
L'Assemblée fédérale de la Confédération suisse, Art. 187
Art. 187 vu
L'Assemblée fédérale de la Confédération suisse, Art. 187
Art. 8 al. 3 Revue
Art. 8 al. 3 Revue suisse.
Art. 12 al. 1 let. e Les
dass die Sanitärdirektoren inzwischen nicht untätig geblie- Art. 12 Abs.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 66 al. 1 LTF

This provision is cited in the dispositive for the allocation of costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Initiative parlementaire (Oehen) 1454 N 6 octobre 1988

mande de suivre la majorité de la commission car l'initiative Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenos-

de M. Carobbio n'est plus d'actualité. senschaft,

nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom....,

Leuenberger-Solothurn, Berichterstatter: Am Schluss die- beschliesst:

ser Debatte danke ich für die Anregungen, und ich danke

insbesondere dafür, dass sämtliche Sprecher die Bedeu- Ziff. l

tung und Wichtigkeit der Prävention unterstrichen haben. Das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975 über die politi-

Eines müssen wir von der Mehrheit aus einräumen: seit der schen Rechte der Auslandschweizer wird wie folgt geän-

Diskussion in der Kommission ist dieser etwas unerwartete dert:

6. Dezember 1987 dazwischengekommen. Man hat im Mai Art. 1 Grundsatz

1987 bei den Beratungen in der Kommission die Idee Abs. 1

gehabt, man wolle jetzt zuerst die KMV-Revision unter Dach Der Auslandschweizer übt die politischen Rechte persönlich

bringen und dann weitere Forderungen diskutieren. Inzwi- in der Stimmgemeinde oder brieflich aus.

schen ist aus dieser KMV-Revision nichts geworden. Man Abs. 2

könnte sagen, es sei jetzt wieder eine Phase der Anregun- Soweit Kantone die Stimmabgabe durch Stellvertretung

gen eingetreten, wo man alle Vorschläge, Anregungen und kennen, gilt sie auch für den Auslandschweizer.

guten Ideen auf den Tisch legen könne. Insofern haben Art. 8 Abs. 3

diese Initiative und auch diese Debatte eine gewisse Bedeu- Aufgehoben

tung.

Ein Detail: Es ist darauf verwiesen worden, die Verordnung Ziff. II

zum Unfallversicherungsgesetz sei jetzt bald geboren. Ich Das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politi-

muss darauf aufmerksam machen, dass es sich dort aus- schen Rechte wird wie folgt geändert:

schliesslich um die Verhütung von Unfällen handelt und Art. 5 Abs. 4 Einleitung, Bst. d

nicht um den Bereich dieser vorgeschlagenen Initiative. Ich Brieflich können die Stimme abgeben:

danke Herrn Gesundheitsdirektor Pidoux für den Hinweis, d. stimmberechtigte Auslandschweizer.

dass die Sanitärdirektoren inzwischen nicht untätig geblie- Art. 12 Abs. 1 Bst. e

ben seien. Das mag Ihnen zeigen, dass die Kommissions- Stimmzettel sind ungültig, wenn sie:

mehrheit, die ich hier zu vertreten habe, den richtigen Weg e. falls brieflich gestimmt wird, erst nach Büroschluss des

gegangen ist, indem sie sagt, man soll der Initiative keine letzten Arbeitstages vor dem Abstimmungstag eintreffen.

Folge geben und die Hoheit der Kantone respektieren. Art. 24 Abs. 1

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 50 Stimmbe-

M. Baggi, rapporteur: La discussion a été, bien sûr, intéres- rechtigten des Wahlkreises handschriftlich unterzeichnet

sante mais n'a pas apporté d'arguments nouveaux. Tout le sein.

monde admet l'importance de la prévention, mais nous Art. 38 Abs. 1 und Art. 49 Abs. 1 Bst. e

devons malgré tout reconnaître que c'est un domaine Wahlzettel sind ungültig, wenn sie:

réservé à la compétence cantonale. e. falls brieflich gewählt wird, erst nach Büroschluss des

La bonne nouvelle nous a été donnée par M. Pidoux qui letzten Arbeitstages vor dem Wahltag eintreffen.

nous a dit: «Enfin, les cantons se sont organisés sous le Art. 69 Abs. 4

patronage, rappelons-le, de la Confédération. Ce concordat, Titel und Text der Initiative werden im Bundesblatt und in

cette fondation intercantonale représentent exactement le der jeweils nächsten Ausgabe der Schweizer Revue veröf-

but voulu par M. Carobbio dont tout le monde reconnaît fentlicht.

l'importance.»

Je vous recommande donc de ne pas donner suite à l'initia- Ziff. III

tive. Das Bundesgesetz vom 21. März 1986 über die Gesetzesbe-

stimmungen und das Bundesblatt wird wie folgt geändert:

Präsident: Wir stimmen ab. Die Mehrheit der Kommission Kapitel 5a: Schweizer Revue, Art. 14a (neu)

beantragt, der parlamentarischen Initiative keine Folge zu Abs. 1

geben. Die Minderheit beantragt, der parlamentarischen In der Schweizer Revue werden veröffentlicht:

Initiative Folge zu geben. a. die dem obligatorischen Referendum unterstehenden

Erlasse der Bundesversammlung sowie die betreffenden

Abstimmung - Vote Abstimmungserläuterungen des Bundesrates;

b. die von mindestens drei eidgenössischen Parlamentari-

Für den Antrag der Mehrheit 73 Stimmen ern dazu bestimmten, dem fakultativen Referendum unter-

stehenden Erlasse der Bundesversammlung sowie, gegebe-

nenfalls, eine Kurzbegründung des jeweiligen Referendums-

Für den Antrag der Minderheit 40 Stimmen Komitees samt Unterschriftenbogen;

c. die Initiativtexte, samt Unterschriftenbogen und Kurzbe-

gründung des jeweiligen Initiativ-Komitees;

d. die Formulare zur Eintragung im heimatlichen Stimmregi-

#ST# 86.244 ster, jeweils anlässlich einer Veröffentlichung gemikss Buch-

stabe a, b oder c;

Parlamentarische Initiative (Oehen) e. Texte, die aufgrund der Bundesgesetzgebung aufzuneh-

Auslandschweizer. Politische Gleichstellung men sind.

Abs. 2

Initiative parlementaire (Oehen)

Ferner können Weisungen, Richtlinien, Anordnungen, Emp-

Suisses de l'étranger. Egalité politique fehlungen und Mitteilungen des Bundesrates, der Verwal-

tung oder von Stellen mit Bundesaufgaben sowie Verlaut-

barungen von Mitgliedern der eidgenössischen Räte veröf-

fentlicht werden.

Abs. 3

Wortlaut der Initiative vom 18. Dezember 1986 Die Artikel 8 und 9 gelten sinngemäss.

Bundesgesetz über die politische Gleichstellung der Aus-

landschweizer Ziff. IV

Aenderung vom .... Das Bundesgesetz vom .... über das internationale Privat-

recht wird wie folgt geändert:

6. Oktober 1988 N 1455 Parlamentarische Initiative (Gehen)

Art. 187 Al. 1

Abs. 1 Sont publiés dans la Revue suisse:

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum; es a. Les actes législatifs de l'Assemblée fédérale soumis au

wird gleichzeitig im Bundesblatt und in der Schweizer référendum obligatoire, ainsi que les explications y relatives

Revue veröffentlicht. du Conseil fédéral;

Abs. 2 b. Les actes législatifs de l'Assemblée fédérale sujets au

Der Bundesrat setzt dieses Gesetz auf einen Zeitpunkt in référendum facultatif sur la demande de trois députés aux

Kraft, der nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über Chambres fédérales au moins, et, le cas échéant, un bref

die politische Gleichstellung der Auslandschweizer liegt. exposé des motifs du comité référendaire, ainsi que la feuille

de signatures;

Ziff. V c. Le texte des initiatives, avec la feuille de signatures et un

Abs. 1 bref exposé des motifs du comité d'initiative;

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum; es d. Les formules d'inscription au registre des électeurs de la

wird gleichzeitig im Bundesblatt und in der Schweizer commune d'origine, lorsqu'une publication a lieu en vertu

Revue veröffentlicht. des lettres a, b ou c;

Abs. 2 e. Les textes qui doivent être publiés conformément à la

Die Bestimmungen der Aenderung vom .... finden Anwen- législation fédérale.

dung auf sämtliche Bundesgesetze und Bundesbeschlüsse, Al. 2

die nach dem I.Januar 1987 durch die eidgenössischen Peuvent en outre être publiés des instructions, directives,

Räte verabschiedet worden sind. ordres, recommandations et communications du Conseil

Abs. 3 fédéral, de l'administration et d'organes chargés de tâches

Der Bundesrat setzt dieses Gesetz auf einen Zeitpunkt in de la Confédération, ainsi que des déclarations de membres

Kraft, der vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über des Chambres fédérales.

das internationale Privatrecht liegt. Al. 3

Les articles 8 et 9 sont applicables par analogie.

Texte de l'initiative du 18 décembre 1986

Loi fédérale sur l'égalité politique des Suisses de l'étranger Ch. IV

Modification du .... La loi fédérale du .... sur le droit international privé est

modifiée comme il suit:

L'Assemblée fédérale de la Confédération suisse, Art. 187

vu le message du Conseil fédéral du .... arrête: Al. 1

La présente loi est sujette au référendum facultatif; elle est

Ch. I publiée simultanément dans la Feuille fédérale et dans la

La loi fédérale du 19 décembre 1975 sur les droits politiques Revue suisse.

des Suisses de l'étranger est modifiée comme il suit: Al. 2

Art. 1 Principe Le Conseil fédéral fixe la date de l'entrée en vigueur; cette

Al. 1 date doit être postérieure à l'entrée en vigueur de la loi

Le Suisse de l'étranger exerce les droits politiques person- fédérale sur l'égalité politique des Suisses de l'étranger.

nellement dans sa commune de vote ou par correspon-

dance. Ch. V

Al. 2 Al. 1

Dans la mesure où les cantons prévoient le vote par procura- La présente loi est sujette au référendum facultatif; elle est

tion, le Suisse de l'étranger peut en faire également usage. publiée simultanément dans la Feuille fédérale et dans la

Art. 8 al. 3 Revue suisse.

Abrogé Al. 2

Les dispositions de la modification du .... sont applicables à

Ch. Il toutes les lois et à tous les arrêtés fédéraux adoptés par les

La loi fédérale du 17 décembre 1976 sur les droits politiques Chambres fédérales après le 1er janvier 1987.

est modifiée comme il suit: Al. 3

Art. 5 al. 4 introduction, let. d Le Conseil fédéral fixe la date de l'entrée en vigueur; cette

Peuvent voter par correspondance: date doit être antérieure à l'entrée en vigueur de la loi

d. Les Suisses de l'étranger qui sont électeurs. fédérale sur le droit international privé.

Art. 12 al. 1 let. e

Les bulletins de vote sont nuls: Herr Stucky unterbreitet im Namen der Petitions- und

e. Si, en cas de vote par correspondance, ils arrivent après la Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen

fermeture des bureaux le dernier jour ouvrable avant celui Bericht:

de la votation.

Art. 24 al. 1 1.Am 18. Dezember 1986 reichte Nationalrat Gehen eine

Chaque liste de candidats doit porter la signature manus- parlamentarische Initiative in der Form des ausgearbeiteten

crite d'au moins 50 électeurs de l'arrondissement. Entwurfes ein. Er beantragte die Revision einiger Bestim-

Art. 38 al. 1 et art. 49 al. 1 let. e mungen des Bundesgesetzes über die politischen Rechte

Les bulletins électoraux sont nuls: der Auslandschweizer (SR 161.5), des Bundesgesetzes über

e. Si, en cas de vote par correspondance, ils arrivent après la die politischen Rechte (SR 161.5), des Bundesgesetzes über

fermeture des bureaux le dernier jour ouvrable avant celui die Gesetzessammlungen und das Bundesblatt

de la votation. (SR 170.512.1) sowie des von den Räten noch nicht verab-

Art. 69 ai. 4 schiedeten Bundesgesetzes über das internationale Privat-

Le titre et le texte de l'initiative sont publiés dans la Feuille recht. Die geänderten neuen Gesetzesbestimmungen sollen

fédérale et dans le numéro subséquent de la Revue suisse. -den Auslandschweizern ermöglichen, die politischen

Rechte persönlich oder brieflich in der Stimmgemeinde

Ch. Ili auszuüben;

La loi fédérale du 21 mars 1986 sur les recueils de lois et la - ihnen damit auch die Möglichkeit einräumen, eidgenössi-

Feuille fédérale est modifiée comme il suit: sche Referendumsbegehren und Volksinitiativen vom Aus-

Chapitre Sa: Revue suisse, art. 14a (nouveau) land aus zu unterzeichnen;

- eine bessere amtliche Information der Auslandschweizer

erlauben, insbesondere durch die Veröffentlichung der für

Initiative parlementaire (Gehen) 1456 N 6 octobre 1988

das Bundesblatt bestimmten Erlasse auch in der «Schweizer (Artikel 21 quinquies des Geschäftsverkehrsgesetzes,

Revue». SR 171.11), und hörte einen Vertreter des eidgenössischen

Nationalrat Oehen wies in der mündlichen Begründung sei- Departementes für auswärtige Angelegenheiten an.

nes Vorstosses darauf hin, dass bereits an der vierten Aus- 21. Die Kommission stellt fest, dass ihr Entscheid vom

landschweizertagung von 1921 die Einführung des briefli- 27. März 1987, die parlamentarische Initiative von National-

chen Stimm- und Wahlrechts für Auslandschweizer postu- rat Gautier gutzuheissen, welche das erleichterte Stimm-

liert wurde. Dieser berechtigte Wunsch der Auslandschwei- und Wahlrecht für die Ehepartner von Beamten und Ange-

zer stehe seit dieser Zeit immer wieder zur Diskussion, ist stellten des Bundes im Ausland verlangte (85.239), kein

aber bis heute unerfüllt geblieben. Präjudiz für die Behandlung des vorliegenden Vorstosses

Seit 1966 sei der Bund befugt, «die Beziehungen der Aus- sein kann. Denn dort ging es darum, die bestehende Aus-

landschweizer unter sich und zur Heimat zu fördern sowie nahmeregelung für Beamte und Angestellte des Bundes im

den Institutionen beizustehen, welche diesem Zweck die- Ausland auf deren Ehepartner auszudehnen und somit eine

nen» (Artikel 45bis der Bundesverfassung). Bisher habe ungleiche Behandlung innerhalb der Familie abzuschaffen.

diese vom Volk gewollte Befugnis einzig dazu geführt, dass Die Kommission war sich bei jenem Entscheid bewusst,

die Auslandschweizer in eidgenössischen Angelegenheiten dass jede Ausdehnung der erleichterten Stimmabgabe auf

stimmen und wählen sowie eidgenössische Referendums- eine Gruppe von Schweizern im Ausland eine rechtsunglei-

begehren und Volksinitiativen unterzeichnen können, unter che Behandlung zwischen ihnen schafft. Sie g ng aber

der Voraussetzung, dass sie sich dabei in der Schweiz davon aus, dass die Gründe, die eine Ausnahmeregialung für

aufhalten (Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975, in Kraft die Beamten und Angestellten des Bundes erlauben, auch

seitdem 1. Januar 1977). Die Auslandschweizerorganisatio- eine entsprechende Behandlung deren Ehepartner rechtfer-

nen hätten die Einführung dieses sogenannten Aufenthalter- tigen (vgl. Bundesblatt 1987 II 838ff.).

Stimmrechts als ersten Schritt zu einer liberaleren Lösung Die Räte haben im übrigen zu dieser und zur gleichnamigen

begrüsst: das Bundesgesetz von 1975 habe ihnen insbeson- parlamentarischen Initiative im Ständerat (85.240) noch

dere das Gefühl genommen, «Bürger zweiter Klasse zu sein, nicht Stellung genommen.

die wohl Militärpflichtersatz bezahlen oder gar Militärdienst 22. Die Kommission hat im erwähnten Bericht über die par-

leisten, Millionenbeträge an Grundgewinnsteuern und Ver- lamentarische Initiative von Nationalrat Gautier festgehal-

rechnungssteuern in ihrer Heimat abliefern und für die ten, dass sie die bundesrechtliche Regelung bejaht, wonach

Entfaltung unserer Wirtschaft im Ausland arbeiten wollen, die politischen Rechte am Wohnsitz auszuüben sind. Das

jedoch von einem politischen Mitspracherecht ausgeschal- Wohnsitzprinzip soll ihrer Meinung nach ein tragender Pfei-

tet bleiben». ler des schweizerischen politischen Systems bleiben.

Nach den Ausführungen des Initianten beweisen die ver- Aufgrund des vorliegenden Vorstosses und der Motion von

schiedenen parlamentarischen Vorstösse der letzten Jahre, Nationalrat Stucky, die im Rat noch hängig ist (86.944),

dass viele Parlamentarier die Problematik der heutigen kommt die Kommission jedoch zum Schluss, dass eine

Regelung des Stimm- und Wahlrechts der Auslandschwei- Liberalisierung der Ausübung der politischen Rechte der

zer kennen und bereit sind, in dieser wichtigen Frage eine Auslandschweizer diskutiert werden soll. Insbesondere sei

Lösung zu suchen. Dies zeige auch das im Jahre 1983 zu prüfen, ob die Einführung des brieflichen Stimm- und

durchgeführte Vernehmlassungsverfahren zu Vorschlägen Wahlrechts für Auslandschweizer eine Lösung dieses seit

der Studienkommission «Politische Rechte der Ausland- langem anstehenden Problems darstellen kann. Zu prüfen

schweizer», in welchen vor allem die Einführung des briefli- wäre auch die Möglichkeit, den Auslandschweizern nur für

chen Stimm- und Wahlrechts für alle Auslandschweizer vor- bestimmte, sie direkt betreffende Angelegenheiten ein Mit-

gesehen war. Entgegen der offiziellen Auswertung der Ver- spracherecht einzuräumen. Dabei soll auch eine Stidie über

nehmlassungsergebnisse, wonach die Ansichten über die die Ausübung der politischen Rechte in anderen Ländern

Wünschbarkeit, den Auslandschweizern das Stimmrecht auf berücksichtigt werden. Nach Auskunft der Verwaltung

dem Korrespondenzweg zu gewähren, sehr geteilt seien, besteht nämlich die Tendenz, Auslandbürgern vermehrt das

habe das Vernehmlassungsverfahren gezeigt, dass die Recht zu geben, an internen Wahlgängen teilzunehmen.

Mehrheit der Befragten einer Aenderung der geltenden Dabei geht es allerdings mehr um Wahlen denn um Sachab-

Bestimmungen im Sinne einer Liberalisierung grundsätzlich stimmungen.

zustimmt. Ein Vergleich mit anderen Ländern zeigt, dass diejenigen

Der Initiant übernimmt wörtlich die Vorschläge der Studien- Staaten, die ihren Angehörigen vom Ausland her die Aus-

kommission. Der 1983 gegen diese Vorschläge vorgebrach- übung der politischen Rechte ermöglichen, eine analoge

ten wesentlichen Kritik der mangelnden Orientiertheit und und vollständige Gleichstellung mit den Inlandangohörigen

Betroffenheit der Auslandschweizer trägt er insoweit Rech- nicht kennen. Die Ausübung der politischen Rechte ist in

nung, als er die Publikation der wichtigen Erlasse sowohl im der Regel in der einen oder anderen Form eingeschränkt.

Bundesblatt als auch in der «Schweizer Revue» verlangt. Ein eingeschränktes Wahl- und Stimmrecht auf dem Korre-

Diese Kritik sei im übrigen in der Zwischenzeit durch die spondenzweg kennen folgende Länder: Australien (für Bür-

Aussagen der Vorortes und des früheren Direktors des Aus- ger, die sich weniger als drei Jahre im Ausland befinden),

landschweizersekretariates enthärtet worden, die den Aus- USA (nur für Wahlen und für Bürger, die vorher Wohnsitz in

landschweizern gute Kenntnisse des politischen Lebens in den USA hatten), BRD (für Wahlen in den Bundeiätag, bis

der Schweiz attestieren. Der Informationsstand werde 10 Jahre nach Wegzug), Portugal (nur für Parlamemtswah-

zudem durch die starke affektive Bindung an die Heimat len), Spanien (nur für Wahlen), Luxemburg (nur Wahlen),

verstärkt. Die meisten Auslandschweizer verliessen im übri- Niederlande (nur für Wahlen in die Zweite Kammer). Dane-

gen unser Land nur für einige Jahre und behielten somit ben kennen viele Staaten das Stellvertretungsstimmrecht.

eine echte Beziehung zu ihrer Heimat. 23. Die Kommission lehnt mit deutlicher Mehrheit eine Oeff-

Schliesslich weist der Initiant auf die Empfehlung Nr. 951 nung im Sinne der parlamentarischen Initiative von Natio-

hin, in welcher der Europarat seinen Mitgliedern nahelegt, nalrat Oehen ab. Sie hält die Ausdehnung der Ausübung

«d'envisager, le cas échéant, l'élaboration d'un protocole aller politischen Rechte der Auslandschweizer nich': für not-

additionnel à la convention européenne des Droits de wendig und nicht für wünschbar. Sie weist auch darauf hin,

l'Homme par lequel les Etats membres s'engageraient à dass sich bei Doppelbürgern und bei der Einhaltung des

respecter le droit de vote de leurs ressortissants résidant verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebols Pro-

dans un autre Etat membre et interdiraient d'entraver, par bleme ergeben würden. Es fragt sich, ob die Schweiz mit

quelque mesure que ce soit, l'exercice de ce droit de vote». ihren viel weitergehenden Volksrechten das Stimmrecht für

2. Die Petitions- und Gewährleistungskommission des ihre Bürger im Ausland erweitern soll. Insbesondere stellt

Nationalrates befasste sich am 27. Mai und am 4. September sich auch die Frage, ob eine solche Erweiterung mit den

1987 mit der parlamentarischen Initiative. Sie gab dem Eigenheiten der schweizerischen Abstimmungsdernokratie

Initianten Gelegenheit, sich zu seinem Vorstoss zu äussern vereinbar wäre.

6. Oktober 1988 N 1457 Parlamentarische Initiative (Gehen)

24. Aus diesen Gründen unterbreitet die Kommission einen l'étranger ne quittent leur pays que pour quelques années et

Postulatsentwurf, der den Bundesrat einlädt, eine maintiennent des liens avec lui.

beschränkte Liberalisierung des Stimm- und Wahlrechts der L'auteur de l'initiative rappelle enfin la recommandation 951

Auslandschweizer zu prüfen. Dieser Vorschlag soll allen du Conseil de l'Europe enjoignant aux Etats membres

Auslandschweizern, unabhängig zum Wohnsitzland, die «d'envisager, le cas échéant, l'élaboration d'un protocole

Ausübung der politischen Rechte ermöglichen. additionnel à la Convention européenne des droits de

l'homme par lequel les Etats membres s'engageraient à

M. Stucky présente au nom de la Commission des pétitions respecter le droit de vote de leurs ressortissants résidant

et de l'examen des constitutions cantonales le rapport écrit dans un autre Etat membre et s'interdiraient d'entraver, par

suivant: quelque mesure que ce soit, l'exercice de ce droit de vote».

1. M. Gehen, conseiller national, a déposé le 18 décembre 2. La Commission des pétitions du Conseil national a

1987 une initiative parlementaire sous la forme d'un projet examiné l'initiative parlementaire les 27 mai et 4 septembre

rédigé de toutes pièces qui demande la révision de disposi- 1987 et donné à son auteur la possibilité de s'exprimer

tions des lois sur les droits politiques des Suisses de l'étran- (art. 21quinquies de la loi sur les rapports entre les conseils,

ger (RS 161.5), les droits politiques (RS 161.1), les recueils RS 171.11). Elle a aussi entendu un représentant du Dépar-

de lois et la Feuille fédérale (RS 170.512.1 ), ainsi que de la loi tement des affaires étrangères.

sur le droit international privé, pas encore adoptée par les 21. La commission a d'abord constaté que sa décision du

Chambres. Les dispositions revisées devront permettre aux 27 mars 1987 d'approuver l'initiative du conseiller national

Suisses résidant à l'étranger: d'exercer, soit en personne Gautier, laquelle demandait qu'on facilite le droit de vote

soit par écrit, leurs droits politiques dans leur commune des époux de fonctionnaires et d'employés de la Confédéra-

électorale, de signer les demandes de référendums et les ton à l'étranger (85.239) ne préjuge pas la présente interven-

initiatives populaires et de mieux s'informer, notamment par tion, car l'initiative Gautier visait à étendre aux conjoints la

la publication la «Revue Suisse» des actes destinés à la réglementation d'exception existante pour les agents de la

Feuille fédérale. Confédération à l'étranger, afin de supprimer par là une

Le conseiller national a souligné dans son développement inégalité au sein de la famille. En prenant cette décision, la

oral que le désir de bénéficier d'une telle possibilité de vote commission était consciente que toute extension du droit de

par-correspondance avait déjà été exprimé lors de la qua- vote pour un groupe de Suisses à l'étranger crée une inéga-

trième rencontre des Suisses de l'étranger, en 1921. Ce voeu lité de droits entre eux. Elle a toutefois argué que les motifs

justifié de la «cinquième Suisse» a été fréquemment discuté qui justifient une réglementation d'exception en faveur des

sans qu'on décide jusqu'ici de l'exaucer. agents de la Confédération militent aussi en faveur d'un

Depuis 1966, la Confédération «est autorisée à renforcer les traitement correspondant de leur conjoint (FF 1987 II 853ss).

liens qui unissent les Suisses de l'étranger entre eux et avec Les Chambres ne se sont d'ailleurs pas encore prononcées

la patrie, et à soutenir les institutions créées à cet effet» à ce sujet ni à celui de l'initiative parlementaire parallèle au

(art. 45 Cst). Cette compétence a eu pour résultat qu'on a Conseil des Etats (81.240).

accordé aux Suisses de l'étranger la possibilité de voter et 22. Dans le rapport précité sur l'initiative Gautier, la commis-

d'élire en matière fédérale, ainsi que de signer les demandes sion a déclaré approuver la règle selon laquelle les droits

de référendum et les initiatives populaires, à condition de politiques doivent être exercés au lieu de domicile. Ce

séjourner en Suisse (loi du 19 décembre 1975 entrée en principe doit selon eux demeurer un pilier du système politi-

vigueur le 1er janvier 1977). Les organisations de Suisses à que suisse.

l'étranger ont salué ce nouveau droit comme un premier pas Vu la présente intervention et la motion du conseiller natio-

vers une solution plus généreuse en déclarant que la loi de nal Stucky (86.944) encore pendante au Conseil, la commis-

1975 avait atténué leur sentiment d'être «des citoyens de sion a néanmoins conclu qu'il convient d'examiner une

second rang», tenus de servir dans l'armée ou de payer la extension des droits politiques des Suisses domiciliées à

taxe militaire, fournissant des millions sous forme d'impôts l'étranger et en particulier d'étudier si l'introduction du droit

fonciers et d'impôts anticipés, et travaillant à l'étranger au de vote par correspondance peut représenter une solution à

rayonnement économique de leur patrie, mais dénués ce problème persistant. Il faudrait aussi examiner la possibi-

cependant de tout droit de participation politique aux lité de n'accorder aux Suisses de l'étranger le droit de vote

affaires de leur pays. que pour certains objets les concernant directement. On

Selon l'initiant, diverses interventions parlementaires ont tiendra compte à ce propos d'une étude sur l'exercice des

montré ces dernières années que nombre de députés sont droits politiques dans d'autres pays. Selon les renseigne-

conscients des problèmes soulevés par l'actuelle réglemen- ments pris par l'administration, on tend actuellement à don-

tation de droit de vote des Suisses de l'étranger et qu'ils sont ner aux ressortissants étrangers le droit de participer aux

désireux de leur trouver une solution. Ceci est confirmé par scrutins internes. Il est vrai que cette tendance concerne

une consultation menée en 1983 au sujet des propositions plus le droit d'élire que celui de ce prononcer sur des objets

de la commission d'étude «Droits politiques des Suisses de concrets. Une comparaison internationale montre que les

l'étranger» et tendant à instituer le droit de vote pour tous Etats qui permettent à leurs ressortissants à l'étranger

les Suisses à l'étranger. Contrairement à l'analyse officielle d'exercer des droits politiques ne leur reconnaissent pas

des résultats de la consultation, selon laquelle les avis d'égalité de statut complète avec leurs concitoyens résidant

étaient partagés quant à l'opportunité d'accorder le droit de dans leur pays d'origine. L'exercice des droits politiques est

vote par correspondance aux Suisses de l'étranger, la con- soumis à diverses restrictions. Ainsi, un droit de vote limité

sultation a montré que la majorité des sondés favorisait une par correspondance existe dans les Etats suivants: Australie

modification des dispositions en vigueur. (pour les citoyens séjournant moins de trois ans à l'étran-

L'initiant reprend à son compte les propositions de la com- ger), Etats-Unis (seulement pour les élections et pour les

mission d'étude, tout en tenant compte de la critique princi- ressortissants qui ont auparavant résidé aux USA),

pale formulée à leur encontre, soit le manque d'information Allemagne fédérale (pour les élections au Bundestag jus-

et d'intérêt des Suisses à l'étranger. C'est pourquoi il qu'à 10 ans après le départ du pays), Portugal (pour les

demande la publication des actes importants tant dans la élections parlementaires), Espagne (pour les élections seu-

Feuille fédérale que dans la «Revue Suisse». Cette critique a lement), Luxembourg (pour les élections), Pays-Bas (pour

d'ailleurs été - contrée entre-temps par les déclarations de les élections à la seconde chambre seulement). Maints pays

l'Union suisse du commerce et de l'industrie et de l'ancien connaissent en outre le droit de vote par procuration.

directeur du Secrétariat des Suisses de l'étranger, qui ont 23. La commission repousse à une nette majorité l'exten-

témoigné de la bonne connaissance de la vie politique de sion de droits demandée par l'initiative Oehen. Elle estime

leur pays dont font preuve les Suisses à l'étanger. Cette que l'extension de tous les droits politiques des Suisses de

connaissance est motivée par leur profond attachement à la l'étranger n'est ni nécessaire ni désirable. Elle évoque les

mère patrie. D'ailleurs, la plupart des Suisses résidant à problèmes qui risquent de se poser pour les doubles natio-

Initiative parlementaire (Gehen) 1458 N 6 octobre 1988

naux et en ce qui concerne le respect du mandat constitu- sor Kölz, der gesagt hat, man müsse davon ausgehen, dass

tionnel en matière d'égalité de traitement. Ainsi, le Suisse das Wohnsitzprinzip, also die Betroffenheit und eie Orien-

domicilié dans son pays ne peut exercer ses droits politi- tiertheit am Ort, wo man lebe, massgebend sein sollten.

ques par correspondance que pour de motifs précis. Wir sind nicht dagegen, dass man die Sache prüft, aber das

La plupart des Etats européens ne reconnaissent pas un Postulat soll nur den Sinn haben, einen Bericht zu verlan-

droit général de vote à leurs ressortissants domiciliés à gen. So ist auch das Postulat in unserem Geschäftsregle-

l'étranger, exception faite de leurs agents consulaires et ment umschrieben: Der Bundesrat soll Gelegenheit haben,

diplomatiques. Peu d'Etats européens - France et Italie zu umstrittenen, schwierigen Fragen Stellung zu nehmen.

notamment - accordent un tel droit de vote, et ce surtout Soll man wirklich eine Liberalisierung für alle Ausland-

pour les élections. Il convient donc de se demander si la schweizer einführen, auch für diejenigen der zwoiten und

Suisse, avec ses droits populaires étendus, doit en faire dritten Generation? Soll sie auch für Doppelbürger gelten,

bénéficier ses citoyens résidant à l'étranger. Enfin, il faut se soll z. B, ein Doppelbürger, der für einen ändern Staat

demander si une telle extension des droits serait compatible Militärdienst leistet, bei uns auf brieflichem Wege stimmen

avec la démocratie référendaire telle qu'elle est pratiquée können? Ferner geht es um die Frage des Umfangs der

dans notre pays. politischen Rechte, die man auf brieflichem Wege ausüben

24. Pour les motifs indiqués, la commission dépose un können soll. Staaten, die ihre Staatsangehörigen im Ausland

projet de postulat invitant le Conseil fédéral à examiner une begünstigen, kennen gewöhnlich eben nur das Wahlrecht,

extension limitée du droit de vote des Suisses à l'étranger. nicht das Stimmrecht in Sachgeschäften. Wenn bei uns

Ce projet doit permettre à tous les Suisses de l'étranger künftig auch in Sachgeschäften vom Ausland her brieflich

d'exercer leurs droits politiques indépendamment du pays gestimmt werden sollte, stellt sich die Frage, ob diese Neue-

de domicile. rung für alle Angelegenheiten einzuführen wäre oder nur für

solche, die insbesondere die Auslandschweizer betreffen,

Antrag der Kommission z. B. die Lex Furgler.

Die Petitions- und Gewährleistungskommission beantragt Wir sind skeptisch, stimmen dem Postulat jedoch zu, freilich

mit 9 gegen 1 Stimme strikte im Sinne eines Prüfungsauftrages. Der Bundesrat soll

a. der parlamentarischen Initiative von Nationalrat Gehen nicht verpflichtet werden, eine bestimmte Ausübung des

keine Folge zu geben Stimmrechts vom Ausland her vorzuschlagen.

b. ihr Postulat zu überweisen.

Stucky, Berichterstatter: Die Ausführungen von Herrn

Proposition de la commission Bäumlin sind teilweise berechtigt, teilweise überholt, weil

La Commission des pétitions et de l'examen des constitu- nämlich unser Bericht, seit wir ihn vor einem Jahr an den

tions cantonales propose par 9 voix contre 1 Rat abgeliefert haben, selbst etwas veraltet ist.

a. de ne pas donner suite à l'initiative parlementaire du Inzwischen haben beide Räte, der Nationalrat wie der Stän-

conseiller national Gehen; derat, meiner Motion zugestimmt und sie an den Bundesrat

b. de transmettre son propre postulat. überwiesen. Danach muss das Stimmrecht den Ausland-

schweizern bei Sachabstimmungen und bei Wahlen unab-

Postulat der Petitions- und Gewährleistungskommission hängig davon erteilt werden, ob sie sich in der Schweiz

Auslandschweizer. Politische Rechte aufhalten oder nicht. Insofern ist also bereits ein klarer

Auftrag an den Bundesrat erteilt worden.

Der Bundesrat wird eingeladen, die geltende Regelung über Hingegen ist er nicht erteilt - und hier würde das Postulat

die politischen Rechte der Auslandschweizer zu überprüfen weiterhin Bestand haben - bei den übrigen politischen

und insbesondere eine Liberalisierung durch Stimmabgabe Rechten, wie beim passiven Wahlrecht und bei der Unter-

vom Ausland her vorzusehen. zeichnung von Initiativen und Referenden. Wir verstehen in

dieser Beziehung das Postulat der Kommission nach wie vor

Postulat de la Commission des pétitions et de l'examen als einen Prüfungsauftrag. Insofern kann ich Herrn Bäumlin

des constitutions cantonales zustimmen.

Suisses de l'étranger. Droits politiques

M. Eggly, rapporteur: Le Conseil fédéral et nous-mêmes

Le Conseil fédéral est invité à examiner les dispositions en avons déjà accepté, par le biais de la motion Stucky, une

vigueur sur les droits politiques des Suisses de l'étranger et exploration des possibilités de droit politique pour les

de soumettre notamment des propositions pour une libérali- Suisses résidant à l'étranger. La question qui subsiste est de

sation du droit de vote des suisses de l'étranger. savoir jusqu'où et dans quelle mesure on peut leur accorder

ce droit. La doctrine qui subsiste également est celle selon

Präsident: Die Petitions- und Gewährleistungskommission laquelle on ne peut pas aller jusqu'à l'égalité complète,

beantragt mit 9 gegen 1 Stimme, der parlamentarischen c'est-à-dire traiter les Suisses à l'étranger de la meine façon

Initiative keine Folge zu geben und ein Postulat der Kommis- que ceux résidant en Suisse. D'ailleurs, cela n'existe dans

sion zu überweisen. aucun des pays qui ont accordé des droits aux Suisses de

l'étranger.

Parlamentarische Initiative - Initiative parlementaire Par conséquent, on se trouve bel et bien dans la situation

selon laquelle le Conseil fédéral doit étudier la chose, voir

Abstimmung - Vote jusqu'où l'on peut aller, et nous présenter des propositions

de changement des dispositions en vigueur sur les droits

Für den Antrag der Kommission 83 Stimmen politiques des Suisses de l'étranger.

(Einstimmigkeit) Malgré l'évolution qui s'est produite depuis le moment où la

commission a déposé son rapport, le postulat de la commis-

Postulat der Kommission - Postulat de la commission sion reste d'actualité. C'est pourquoi je vous invite à l'ac-

cepter.

Präsident: Der Bundesrat lässt mitteilen, dass er das Postu-

lat der Kommission entgegennimmt. Präsident: Das Postulat wird nicht bestritten.

Bäumlin Richard: Nur eine kurze Erklärung im Namen der Ueberwiesen - Transmis

sozialdemokratischen Fraktion:

Wir sind eher skeptisch und teilen im wesentlichen die

Auffassung, die in einem Artikel in der «NZZ» vom 3 Novem-

ber 1985 vertreten worden ist. Autor ist der Zürcher Profes-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Parlamentarische Initiative (Oehen) Auslandschweizer. Politische Gleichstellung

Initiative parlementaire (Oehen) Suisses de l'étranger. Egalité politique

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1988

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 86.244

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 06.10.1988 - 08:00

Date

Data

Seite 1454-1458

Page

Pagina

Ref. No 20 016 719

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.

Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.

Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.