Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 86-229 KI-generiert

Federal Council Decision on SRG Concession Revision

Geschäftsnummer VPB 86-229
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Council responded to an inquiry regarding the revision of the Swiss Broadcasting Corporation's (SRG) concession. The Council agreed that the revision should not create a fait accompli that would prejudice Parliament's future deliberation on broadcasting law or hinder private television ventures. They also stated that modifying the concession before the new Radio and Television Law is enacted is not necessary, as the new law will likely include transitional provisions. The Council acknowledged that the current concession has shortcomings, such as a lack of clear responsibility distribution, and indicated that the revision aims to maintain the status quo rather than introduce fundamental changes. Therefore, they concluded that further consultation beyond the SRG was not required for this specific revision.

Legislator-Regeste

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Art. 93 de la constitution fédérale, Art. 21 bis de la loi sur les rapports entre les conseils; Federal Council Decision on SRG Concession Revision: The Council agreed that the revision should not create a fait accompli that would prejudice Parliament's future deliberation on broadcasting law or hinder private television ventures. They also stated that modifying the concession before the new Radio and Television Law is enacted is not necessary, as the new law will likely include transitional provisions. The Council acknowledged that the current concession has shortcomings, such as a lack of clear responsibility distribution, and indicated that the revision aims to maintain the status quo rather than introduce fundamental changes. Therefore, they concluded that further consultation beyond the SRG was not required for this specific revision.

Schlagwörter

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Konzession Übergangsvorschriften Senderecht Vertragsänderung Minderungsrecht Konsultativabstimmung
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 de la constitution fédérale

Cited as the basis for the parliamentary initiative to modify the National Council's standing orders.

Art. 21 bis de la loi sur les rapports entre les conseils

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Volltext

Initiative parlementaire (Borei) 490 20 mars 1987

die Möglichkeit privater Fernseh-Veranstalter negativ präju- Fernsehen sowie des Bundesbeschlusses über das schwei-

dizieren würden? zerische Kurzwellenradio verändert. Die Konzession ist an

2. Gibt es absolut zwingende Gründe, die SRG-Konzession die neue Rechtslage anzupassen.

vor Inkraftsetzen des Radio-und Fernsehgesetzes zu modifi- Zum zweiten weist die heute gültige Konzession sowohl in

zieren; wären beim Vorliegen solch wichtiger Gründe nicht materieller wie auch in rechtlicher Hinsicht gewichtige Män-

tunlichst auch weitere Kreise in die Beratung einzube- gel auf. Unter anderem ist hier auf das Fehlen einer klaren

ziehen? Aufgabenteilung und Verantwortlichkeitsregelung in der

3. Ist der Bundesrat bereit, die Ausarbeitung der neuen Konzession und den Statuten der SRG zu verweisen. Der

SRG-Konzession im Interesse dauerhafter qualitativer Ver- Bundesrat hat insbesondere in seiner Antwort auf die Inter-

besserungen auf breiterer Basis und mit mehr Ruhe vorzu- pellation derCVP-Fraktion vom 19. Juni 1985(SRG-Struktu-

nehmen und zu diesem Zweck einvernehmlich mit der SRG ren) auf die Diskrepanz zwischen der umfassenden Verant-

die Verlängerung des geltenden Textes um ein Jahr vorzu- wortung des Generaldirektors der SRG und seinen in den

nehmen? Statuten festgelegten Kompetenzen aufmerksam gemacht.

Ueberdies hat er ein einschlägiges Postulat der Freisinnig-

Texte de l'interpellation du 19 décembre 1986 demokratischen Fraktion vom 2. Oktober 1986 entgegenge-

Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions sui- nommen. Im weiteren äussert sich die Konzession nicht zu

vantes: Art und Anzahl der von der SRG verbreiteten Programme.

1. N'estime-t-il pas aussi que la révision de la concession de Diese Rechtslage hat verschiedentlich zu Unklarheiten ge-

la SSR ne doit créer aucun fait accompli qui, d'une part, führt.

gênerait le Parlement lorsqu'il élaborera la loi sur la télévi- Da mit der vorgesehenen Revision der Konzession keine

sion et la radiodiffusion et, d'autre part, entraverait les grundlegenden Neuerungen geschaffen werden, sondern

chances offertes aux promoteurs de télévision privés? im Sinne obiger Ausführungen lediglich der Ist-Zustand

2. Existe-t-il des raisons absolument contraignantes qui inci- festgeschrieben werden soll, kann auf den Einbezug weite-

tent à modifier la concession de la SSR avant que soit mise rer Kreise in die Beratungen verzichtet werden.

en vigueur la loi sur la radiodiffusion et la télévision; si de 3. Eine Verlängerung der geltenden Konzession um ein Jahr

tels motifs existent, ne faudrait-il pas consulter absolument ist im Hinblick auf das künftige Radio- und Fernsehgesetz

d'autres milieux encore sur cette affaire? (BRF) nicht sinnvoll. Das BRF, dessen Inkrafttreten heute

3. Le Conseil fédéral est-il prêt à échafauder- sur une base noch nicht abgesehen werden kann, wird in jedem Falle für

plus large et avec plus de calme et de soin - la nouvelle bestehende Konzessionen eine Uebergangsregelung

concession SSR, dans l'intérêt d'améliorations qualitatives enthalten. Die Anpassung der SRG-Konzession an die neue

durables, et à prolonger d'une année, à cette fin, la validité Rechtslage kann auch bei raschem Inkrafttreten des BRF

du texte en vigueur, d'entente avec la SSR? erst in einigen Jahren erfolgen.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Basler, Bühler-Tschap- Präsident: Herr Fischer-Hägglingen ist von der Antwort teil-

pina, Geissbühler, Graf, Mari, Martignoni, Müller-Scharnach- weise befriedigt.

tal, Müller-Wiliberg, Nebiker, Neuenschwander, Reichling,

Rutishauser, Sager, Uhlmann (14)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Auf Grund des neuen Radio- und Fernsehartikels in der #ST# 86.229

Bundesverfassung wird gegenwärtig ein Radio- und Fern-

sehgesetz ausgearbeitet. Mit diesem Gesetzsoll unter ande- Parlamentarische Initiative (Borei)

rem eine saubere Grundlage für die verschiedenen schon Debatten des Nationalrates.

erteilten und noch zu erteilenden Konzessionen an Medien- Zugang der elektronischen Medien

veranstalter geschaffen werden. Die geltende Konzession

der SRG läuft am 31. Dezember 1987 ab. Dem Vernehmen Initiative parlementaire (Borei)

nach soll die Konzession auf den 1. Januar 1988 nicht nur Accès des médias électroniques aux débats

erneuert sondern auch abgeändert werden. Es ist bekannt, du Conseil national

dass die Revision der SRG-Konzession beschleunigt vor

sich geht, dass einzelne Abänderungen der geltenden Ver-

einbarung schon beschlossen sind und dass dem Zentral-

vorstand SRG bereits im Januar 1987 ein vollständiger

Entwurf einer neuen Konzession vorgelegt werden soll. Die- Wortlaut der Initiative vom 18. Juni 1986

ses Vorgehen überrascht und erweckt den Eindruck, dass Gestützt auf Artikel 93 der Bundesverfassung und Artikel

noch vor Beratung des neuen Radio- und Fernsehgesetzes 21 bis des Geschäftsverkehrsgesetzes schlage ich vor, das

wichtige Weichenstellungen vorgenommen werden sollen. Geschäftsreglement des Nationalrates wie folgt zu ändern:

Art. 51

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Abs. 2

vom 18. Februar 1987 Radio und Fernsehen können zur Ergänzung der Berichter-

Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 février 1987 stattung nach Absatz 1 die Verhandlungen vollständig oder

1. Der Bundesrat ist mit dem Interpellanten der Ansicht, dass ausschnittweise direkt übertragen, wenn die SRG dies für

mit der Revision der Konzession SRG keine grundsätzliche sinnvoll hält.

Weichenstellung vorgenommen, sondern bezüglich Pro- Abs. 3

grammangebot lediglich der Ist-Zustand festgehalten wer- Für die Zulassung von lokalen Radio- und Fernsehsendern

den soll. Auf diese Weise ist Gewähr geboten, dass bei zur Aufzeichnung der Verhandlungen ist der Ratspräsident

medienpolitischen Grundsatzfragen die Entscheidungsfrei- zuständig.

heit des Parlaments vollumfänglich gesichert bleibt.

2. Die Konzession SRG datiert vom 27. Oktober 1964 und ist Texte de l'initiative du 18 juin 1986

in ihrer revidierten Fassung seitdem 1. Januar 1981 in Kraft. Me fondant sur l'article 93 de la constitution fédérale et sur

Eine Ueberarbeitung drängt sich nach Auffassung des Bun- l'article 21 bis de la loi sur les rapports entre les conseils, je

desrates hauptsächlich aus zwei Gründen auf: propose que le règlement du Conseil national soit modifié

Einmal hat sich seit 1981 die Rechtslage mit der Annahme de la manière suivante:

des Radio- und Fernsehartikels der Bundesverfassung (Art. Art. 51

55bis BV) und dem Inkrafttreten des Bundesbeschlusses Al. 2

über die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Des transmissions directes, de tout ou partie des délibéra-

20. März 1987 N 491 Parlamentarische Initiative (Borei)

lions par la radio ou par la télévision peuvent compléter les sont suivies par une forte proportion de téléspectateurs ou

informations de la SSR prévues au 1er alinéa, si celle-ci le d'auditeurs. La plupart des personnes actives étant en train

juge utile. de travailler, un taux d'écoute de 5 à 10 pour cent est

Al. 3 énorme et fréquent. Il est fort possible qu'un certain nombre

L'accès aux enregistrements des débats des radios et télévi- de personnes qui sont à l'âge de la retraite préfèrent l'infor-

sions locales est de la compétence du président du conseil. mation audiovisuelle à l'information écrite. Dans le cadre de

la formation civique à l'école, ce genre d'information pour-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit rait également s'avérer comme très utile.

La question soulevée par l'initiative a déjà donnée lieu à des L'initiative restreint quelque peu le droit aux retransmissions

discussions à plusieurs reprises. Malheureusement ces dis- pour les radios et télévisions régionales; mais il paraît nor-

cussions ont souvent eu lieu à chaud. On peut donc com- mal que la télévision et la radio nationales aient un accès

prendre que le Conseil national ou le Conseil des Etats ait direct et inconditionnel aux enregistrements qui sont faits

renoncé à ces émissions. On pouvait reprocher à ceux qui de nos débats. Il peut arriver, et cela sera probablement la

faisaient ces propositions de les choisir pour des raisons plupart du temps le cas, qu'un débat ne soit pas d'intérêt

d'opportunité politique. Il paraît important que l'on discute national, mais que telle ou telle région soit particulièrement

de manière posée et tranquille sur les responsabilités du intéressée à la retransmission de certaines parties de nos

Parlement d'une part, et des médias d'autre part, en ce qui débats. Dès lors, la demande sera peut-être plus grande de

concerne la retransmission de nos débats. Nous avons ainsi la part des radios et des télévisions régionales. Dans ces cas

la possibilité de discuter sans nous accrocher à un thème il paraît normal que le président de Conseil prenne formelle-

particulier. ment une décision d'autorisation, ne serait-ce que pour que

Les mentalités changent rapidement en particulier par rap- l'Assemblée soit informée quand, et par qui ses débats

port à la question de l'information. C'est pourquoi il vaut la seront retransmis.

peine de réfléchir à nouveau sur le règlement que nous L'initiative vise le règlement du Conseil national. Pour des

connaissons à l'heure actuelle. Cette réflexion me paraît raisons de politesse et de prudence politique, il convient que

utile d'autant plus que le matériel est à disposition. Nos le Conseil national se prononce lui-même, en espérant que

débats sont enregistrés et retransmis de manière plus ou le Conseil des Etats saisira cette occasion pour également

moins confidentielle, par exemple, dans la «Käfigturm» où remodifier son règlement. Je crois que c'est de bonne politi-

un certain nombre de visiteurs qui n'ont pas l'occasion de que que de laisser à chaque Chambre la responsabilité de la

monter sur nos tribunes peuvent suivre nos débats. Il y a formulation de son règlement.

donc une certaine publicité que dépasse la publicité histori-

que et traditionnelle de pouvoir prendre place aux tribunes. M. Robbiani présente au nom de la commission le rapport

Le débat public doit être modernisé. On ne peut pas se écrit suivant:

réfugier derrière le fait que nos tribunes sont ouvertes. Nous

savons que pour un certain nombre de nos invités nous Le 16 juin 1986, M. Borei, conseiller national, déposait une

disposons d'une demi-heure, à l'occasion, sur nos tribunes. initiative rédigée de toutes pièces visant à la modification de

Lorsque la population s'intéresserait particulièrement à tel l'article 5.1 du règlement du Conseil national en vue de

ou tel débat, il y a une petite proportion de gens aux tribunes réviser l'attribution des compétences en matière de retrans-

et un grand nombre de personnes faisant la queue. Or, les missions directes des débats parlementaires par la SSR.

moyens de réaliser cette volonté de publicité existent. La commission a entendu l'auteur de l'initiative au cours de

Mais il est insatisfaisant que les Chambres fédérales aient à ses séances du 12 novembre 1986 et du 20 janvier 1987 et,

décider elles-mêmes, de cas en cas, s'il est opportun ou non après discussion approfondie avec le directeur général de la

d'étendre la publicité de leurs débats. A mon avis, il ne s'agit Société suisse de radiodiffusion et télévision, M. L. Schür-

pas d'une décision politique qui relève des Chambres. C'est mann, et ses collaborateurs, a procédé à l'examen préalable,

une décision qui revient aux moyens de communications. conformément à l'article 21terde la loi sur les rapports entre

Les cas concrets ont montré qu'il y a procès d'intention, les conseils. La commission ainsi que la SSR estiment qu'il

faux débats, etc. est souhaitable de développer la retransmission des débats

Le sens de l'initiative est que les responsabilités entre les parlementaires par les médias électroniques. Toutefois, elle

autorités politiques et les personnes compétentes pour l'in- ne pense pas que le règlement du Conseil national doive

terprétation de nos débats et décisions au niveau de l'infor- être modifié à cet effet.

mation devraient être clairement réparties. Ce n'est pas au

pouvoir politique de décider comment informer. C'est une Antrag der Kommission

longue tradition au niveau de la presse écrite ainsi qu'au Die Kommission beantragt deshalb einstimmig, der Initiative

niveau de la radio et de la télévision en ce qui concerne les keine Folge zu geben und dem folgenden Postulat zuzu-

informations classiques. Il reste, bien entendu, aux parle- stimmen:

mentaires la possibilité de critiquer la manière d'informer

sur tel ou tel objet, mais ce n'est pas à eux de décider ce Postulat der Kommission

qu'il est opportun ou non de publier et de diffuser en direct. Berichterstattung über die Parlamentsarbeit

C'est au contraire aux gens de presse de prendre ce genre

de décision et de responsabilité. Au niveau de la presse Mit dem Ziel, die Berichterstattung über die Parlamentsar-

écrite, il existe un précédent. La NZZ publie pratiquement in beit in den elektronischen Medien zu verstärken, wird:

extenso, de manière résumée, nos débats. Cela n'a jamais l.der SRG gestattet, während zwei Jahren in einer Ver-

soulevé un tollé. Cela pourrait donc également exister au suchsphase verschiedene Berichterstattungsvarianten

niveau des médias électroniques. (Erweiterung der täglichen Berichterstattung, Direktübertra-

Il est vrai que l'initiative tend à décharger le Parlement d'une gung von Vormittagsdebatten, Direktübertragung einer

certaine responsabilité. Cela signifie, en donner plus aux Debatte pro Session) zu prüfen und

gens de presse. Cette solution correspond à nos traditions 2. das Büro eingeladen, eine Kommission mit der Beglei-

au niveau de la presse écrite. L'initiative ne concerne pas tung und Analyse dieser Versuche zu beauftragen, insbe-

seulement la retransmission directe par la télévision mais sondere was die Auswirkung auf die Ratsarbeit betrifft.

également celle par la radio. Cette dernière est peut-être Diese Kommission soll dem Rat nach Ablauf der Versuchs-

plus facile à réaliser et correspond éventuellement à une phase Bericht erstatten.

demande plus importante.

Il ne faut pas se faire des illusions sur l'intérêt fondamental Proposition de la commission

qu'il y a pour le téléspectateur ou l'auditeur de radio à suivre C'est pourquoi la commission propose à l'unanimité de ne

nos débats. Il est pourtant étonnant de constater que dans pas donner suite à l'initiative, mais d'approuver le postulat

beaucoup de pays un certain nombre d'émissions matinales suivant:

Initiative parlementaire (Borei) 492 20 mars 1987

Postulat de la commission débats parlementaires doivent être retranmis par les médias

Retransmission des débats parlementaires électroniques. C'est pourquoi, au cours de trois séances, la

commission a discuté avec la SSR des possibilités de déve-

Aux fins de développer la retransmission des débats parle- lopper la retransmission des débats. A cette occasion, la

mentaires par les médias électroniques, SSR a proposé d'expérimenter trois variantes. Afin de pou-

1. la SSR est autorisée à réaliser des essais selon différentes voir tirer des conclusions fiables (montant des frais, consé-

variantes (Illustration des synthèses quotidiennes, transmis- quences d'une part, sur les travaux du Parlement, et d'autre

sion directe des séances matinales, transmission directe part sur les programmes de télévision), la commission esti-

d'un débat par session) pendant une période de deux ans; mant judicieux de poursuivre ces essais sur une plus longue

2. le bureau est invité à charger une commission de suivre et durée, propose de les prolonger sur une période de deux

d'analyser ces essais et en particulier, d'examiner leur ans (huit sessions).

influence sur les travaux du Parlement. Cette commission Les trois variantes à étudier sont les suivantes:

remettra un rapport au Conseil à la fin de la période d'essai. Variante 1: Illustration des synthèses quotidiennes par des

extraits de débats d'une demi-heure à une heure, avec

Résultat de l'examen préalable présentation et commentaire dans les trois langues offi-

1. Etat des discussions sur le même sujet cielles par des journalistes parlementaires; diffusion dans le

Le Conseil national se penche depuis plusieurs années sur cadre des émissions actuelles ou en fin de soirée à des

la question de la retransmission directe des débats parle- moments à déterminer (par exemple deux fois par semaine

mentaires par les médias électroniques. Il a abordé ce sujet de session).

à plusieurs reprises, par exemple lors de l'examen du postu- Variante 2: Transmission directe des séances matinales du

lat Ott (80.461) qui demande: «après entente avec les res- Conseil national pendant une semaine de session, présen-

ponsables des médias électroniques de quelle manière tées par des journalistes parlementaires, avec traduction

la télévision et la radio doivent s'y prendre pour que, plus éventuelle dans les trois langues officielles.

fréquemment que jusqu'ici, des prises de vues en direct ou Variante 3: Transmission directe d'un débat du Conseil

des enregistrements permettent de rendre accessibles aux national, présenté par des journalistes parlementaires dans

citoyens d'importants débats parlementaires.» (BO 1982, les trois langues officielles.

p. 1682); ou encore en 1981 et 1982, lors des essais de La SSR devrait jouir d'une grande liberté d'action dans le

retransmissions directes, réalisés en collaboration avec la cadre de ces essais. Son service de recherche étudiera

SSR. Ces essais n'ont pas été couronnés de succès, princi- l'impact de ces émissions sur le public.

palement parce que l'organisation des débats était trop Une commission parlementaire devrait être chargée de sui-

influencée par les impératifs de la télévision (limitation du vre ces essais et d'observer en particulier l'influence des

temps de parole, débats organisés). Toutefois, à la suite de différentes variantes sur les travaux du Parlement.

ces discussions, la SSR a réintroduit, en automne 1982,

l'émission «Bericht aus Bern» («Spécial session»), qui cha- 3. Possibilité d'atteindre le but visé par une motion ou un

que jour présente des extraits des débats parlementaires. La postulat

question des retransmissions directes a été de nouveau Comme l'initiative ne concerne que le Conseil national, le

soulevée en 1986 d'une part, à propos du débat portant sur but ne peut être atteint ni par une motion, ni par un postulat

l'accident nucléaire de Tchernobyl (session d'été) et, d'autre à l'adresse du Conseil fédéral. Le Conseil des Etats n'est pas

part, lorsque le débat concernant les accidents de l'industrie concerné non plus pour l'instant.

chimique a été retransmis le 15 décembre, de 15 h 00 à La commission est d'avis que le but de l'initiative ne peut

22 h 30 (session d'hiver). L'analyse des taux d'écoute a être atteint par une modification du règlement du Conseil

montré qu'un ménage suisse sur dix a suivi les délibérations national. En effet, le développement de l'information et des

pendant au moins cinq minutes, mais que la présentation comptes rendus présentés par les médias électroniques sur

des débats dans les émissions d'information habituelles est les travaux du Parlement ainsi que le choix des thèmes

nettement plus suivie (quatre ménages sur dix au moins). La traités sont du ressort de la SSR, souveraine en matière de

retransmission directe d'événements importants se dérou- programmes. Elle estime que la collaboration active et le

lant au sein de l'Assemblée fédérale (Chambres réunies) se dialogue avec la SSR sont certainement de meilleurs

fait depuis de nombreuses années et ne donne lieu à aucune moyens de parvenir à cet objectif.

contestation. La commission propose donc qu'il ne soit pas donné suite à

Le Conseil national a transmis le 8 octobre 1986 le postulat l'initiative parlementaire, mais que le développement de

Frey-Neuchâtel (86.495) Débats du Conseil national. l'information et des comptes rendus présentés par les

Retransmission intégrale et régulière à la TV. Notre commis- médias électroniques sur le travail parlementaire soit exa-

sion est chargée de l'examiner. miné en collaboration avec la SSR. Le postulat Frey (86.495)

serait intégré dans cette étude. Les résultats de l'analyse des

2. Travaux de la commission essais seront communiqués au conseil.

L'initiative parlementaire a pour but de modifier le règle-

ment du Conseil national de manière à attribuer à la seule Le président: La commission, dans un rapport écrit - et je

Société suisse de radiodiffusion et télévision la compétence remercie son président, M. Robbiani - a décidé de vous

de décider de retransmettre en direct ou pas les débats proposer, à l'unanimité, de ne pas donner suite à l'initiative,

parlementaires. L'autorisation des présidents de conseil ou mais d'approuver le postulat qui vous a été distribué. M. Bo-

de la Conférence des présidents de groupe ne serait donc rei, auteur de l'initiative, m'a fait savoir qu'il se ralliait à la

plus nécessaire. L'initiative comprend en outre une disposi- proposition de la commission.

tion concernant les radios et télévisions locales.

Le postulat 86.495, qui doit également être examiné par la M. Robbiani, rapporteur: Comme il s'agit d'audio-visuel, on

commission, demande qu'on étudie s'il ne serait pas possi- vous a distribué un rapport écrit! Mais pour ceux qui préfè-

ble que la SSR retransmette systématiquement les débats en rent la communication orale, je vous dirai brièvement que la

direct, pendant les heures où aucune émission ne figure au commission a examiné l'initiative parlementaire de M. Borei

programme. ainsi que le postulat de M. Frey. Le postulat, qui vous est

Ces deux interventions visent à améliorer et à simplifier la proposé à l'unanimité par la commission, va dans le sens

retransmission des débats parlementaires par les médias des interventions de MM. Frey et Borei.

électroniques. La commission, qui a décidé à l'unanimité de En collaboration avec la SSR, il s'agit d'améliorer l'informa-

poursuivre ce même but, est cependant parvenue à la tion sur les travaux parlementaires et de collaborer ainsi à

conclusion que lors de l'étude de cette question, il convient l'amélioration de la formation civique et politique de l'opi-

d'examiner non seulement la délégation de compétences nion publique. La responsabilité en est laissée au président

mais aussi et surtout comment et dans quelle mesure les de notre conseil, qui peut consulter la Conférence des

20. März 1987 N 493 Motion Morf

présidents des groupes. La compétence professionnelle sur Schriftliche Begründung - Développement par écrit

le type de transmissions reste à la SSR. Il ne s'agit pas Freischaffende und auch jene Kulturschaffenden, die als

simplement de retransmettre en direct nos débats, mais Arbeitnehmer nur ein geringes, meist fluktuierendes Ein-

d'expérimenter différentes couvertures journalistiques kommen haben, werden heute von der beruflichen Vorsorge

audio-visuelles. L'objectif est de se moderniser dans le res- nicht erfasst. Im Clottu-Bericht ist die jämmerliche finan-

pect des traditions parlementaires. 1. La couverture quoti- zielle Situation eines grossen Teils unserer schweizerischen

dienne sera améliorée sur les trois chaînes nationales de Kulturschaffenden dargestellt-sie hat sich in der Zwischen-

télévision. 2. Pendant une semaine, la SSR pourra retrans- zeit nicht geändert. Wenn gerade jene, die am meisten auf

mettre, en direct, les séances matinales. 3. Il y aura d'autres eine solche Vorsorge angewiesen wären, am wenigsten in

essais de retransmissions intégrales. der Lage sind, sich diese Vorsorge zu finanzieren, dann

Une commission parlementaire, selon la proposition de wäre es Aufgabe des Bundes, sich um entsprechende Vor-

votre commission, doit suivre ces essais et observer l'influ- sorgeeinrichtungen zu kümmern, die diesen Bedürfnissen

ence des différentes variantes sur le public et sur les travaux gerecht werden. Denn heute kann man diesen Kulturschaf-

parlementaires. fenden nicht zumuten, sich in eine Pensionskasse einzukau-

Je vous invite donc à approuver le postulat de la commis- fen und regelmässig ihren Anteil in diese Kasse einzuzahlen

sion est je saisis cette occasion pour apporter ici le soutien - sie hätten für das eine die Mittel nicht, und für das andere

du groupe socialiste. fehlt ihnen das regelmässige Einkommen.

Bereits das Postulat aus dem Jahre 1976 ist in diese Rich-

Le président: La proposition de la commission qui est de ne tung vorgestossen, wenn auch nur für eine bestimmte

pas donner suite à l'initiative n'est pas combattue dans le Sparte der Kulturschaffenden. Es wäre an der Zeit, nun

conseil. Vous vous ralliez donc à cette proposition. endlich ein Modell für eine entsprechende Vorsorgeeinrich-

En ce qui concerne le postulat, celui-ci est-il combattu par tung zu erarbeiten, selbstverständlich in Zusammenarbeit

un membre du conseil? Ce n'est pas le cas, il est donc mit den nationalen Kulturschaffenden-Organisationen und

adopté. unter Berücksichtigung einzelner, bereits bestehender Für-

sorgeeinrichtungen.

Ueberwiesen - Transmis

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Le président: Interventions personnelles. Je vous rappelle vom 9. März 1987

que les interventions qui figurent sur la liste grise qui vous a Rapport écrit du Conseil fédéral du 9 mars 1987

été distribuée ont fait l'objet d'une procédure écrite. Leurs Das Problem der hinreichenden Vorsorge der Kulturschaf-

auteurs ont donné leur avis qui figurent sur la dite liste. Les fenden für das Alter, die Hinterlassenschaft und die Invalidi-

députés qui combattent l'une ou l'autre de ces propositions tät ist dem Bundesrat bekannt. Verschiedene parlamentari-

ont été priés de s'inscrire auprès de votre président. sche Vorstösse, aber auch der sogenannte Clottu-Bericht

Par ailleurs, M. Allenspach combat la motion de Mme Morf, von 1975 weisen auf die sozialversicherungsrechtlich pre-

86.591, M. Leuenberger-Solothurn combat le postulat Ruf- käre Situation der Kulturschaffenden in der Schweiz hin.

Berne 86.968, M. Ruf-Berne combat la motion comme le Allerdings ist der Begriff der Kulturschaffenden rechtlich

postulat de M. Früh 86.906 et le postulat Pini, 86.983. La nicht definiert und auch nur schwerlich zu bestimmen.

discussion sur ces quatre objets est reportée. Zudem ist nicht zu übersehen, dass es von der wirtschaftli-

chen Situation her betrachtet verschiedene Kategorien von

Kulturschaffenden gibt: die Selbständigerwerbenden, wel-

che aufgrund ihrer Einkommens- und Vermögenslage auch

in bezug auf ihre Vorsorge keine besonderen Probleme

haben; die Kulturschaffenden, die neben ihrer selbständi-

gen Erwerbstätigkeit als Arbeitnehmer einem Erwerb nach-

#ST# 86.591 gehen und diesbezüglich bei einer Vorsorgeeinrichtung ver-

sichert sind, und schliesslich die Selbständigerwerbenden,

Motion Morf die mit bescheidenen und unregelmässigen Einkommen

ihre Existenz sichern müssen. Die Motionärin hat offensicht-

Zweite Säule für Kulturschaffende lich die Angehörigen der letzteren Kategorie im Auge.

Activités culturelles. 2e pilier Die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (AHl-Vor-

sorge) in der Schweiz bewegt sich bekanntlich im Rahmen

der in Artikel 34quater der Bundesverfassung verankerten

Drei-Säulen-Konzeption. Wie alle in der Schweiz wohnen-

den und eine Erwerbstätigkeit ausübenden Personen sind

Wortlaut der Mot/on vom 1. Oktober 1986 auch die Kulturschaffenden obligatorisch der AHV und IV

Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den unterstellt. Sie haben deshalb auch Anspruch auf die Lei-

Organisationen der Kulturschaffenden und unter Berück- stungen dieser Versicherungen, die im Sinne von Artikel

sichtigung schon bestehender, alle ausgewiesenen Bedürf- 34quater Absatz 2 BV ihren Existenzbedarf angemessen

nisse aber nur unzulänglich abdeckenden Fürsorgeeinrich- decken, allenfalls unter Beizug von Ergänzungsleistungen.

tungen eine zweite Säule für Kulturschaffende einzurichten. Für die Selbständigerwerbenden, worunter sich viele Kultur-

schaffende subsumieren lassen, besteht kein Obligatorium

Texte de la motion du 1er octobre 1986 der beruflichen Vorsorge. Zwar können sie sich freiwillig

Le Conseil fédéral est chargé d'introduire le 2e pilier pour durch die Vorsorgeeinrichtung ihres Berufsverbands oder

les personnes qui exercent une activité culturelle. Il le fera durch die Auffangeinrichtung versichern lassen. Aufgrund

en collaboration avec les organismes culturels et en consi- der wirtschaftlich besonderen Gegebenheiten im kulturellen

dération des institutions d'assistance et de secours qui Bereich sind aber viele Kulturschaffende nicht imstande,

existent déjà dans ce domaine, mais dont les prestations sich einer Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen. Die oft

sont insuffisantes. geringen und unregelmässig fliessenden Einkommen erlau-

ben es ihnen nicht, Verpflichtungen für die regelmässige

Mitunterzeichner- Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Bir- Beitragszahlung einzugehen. Es ist aber festzuhalten, dass

cher, Bundi, Clivaz, Eggenberg-Thun, Fankhauser, Fehr, diese Situation nicht allein den Kulturschaffenden eigen ist,

Friedli, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, sondern dass sie auch andere Berufssparten betrifft.

Nauer, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann, Für die Kulturschaffenden kommt der fiskalisch geförderten

Renschier, Robbiani, Ruffy, Stamm Walter, Uchtenhagen, gebundenen Selbstvorsorge eine besondere Bedeutung zu.

Vannay, Wagner, Weber-Arbon (24) Der Bundesrat hat mit der Verordnung vom 13. November

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Parlamentarische Initiative (Borel) Debatten des Nationalrates. Zugang der elektronischen

Medien

Initiative parlementaire (Borel) Accès des médias électroniques aux débats du Conseil

national

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1987

Année

Anno

Band I

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 86.229

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.03.1987 - 08:00

Date

Data

Seite 490-493

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Ref. No 20 015 228

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