Federal Subsidies for Social Work Schools
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council decided not to extend federal subsidies for social work and child and youth care schools beyond 1989, a decision made based on input from cantonal finance directors rather than educational authorities. The interpellation argues this decision is problematic and asks if the Council is willing to reconsider, equalize support for social work with technical schools, and explore alternative funding. The Council maintains its decision, citing no new facts, and believes the schools can continue without federal aid, despite a split opinion among cantons and strong support from professional organizations for continued federal involvement.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Subsidies for Social Work Schools: The interpellation argues this decision is problematic and asks if the Council is willing to reconsider, equalize support for social work with technical schools, and explore alternative funding. The Council maintains its decision, citing no new facts, and believes the schools can continue without federal aid, despite a split opinion among cantons and strong support from professional organizations for continued federal involvement.
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KI-generiertVolltext
20. März 1987 N 547 Interpellation Meyer-Bern
grundlagen, Umwelt, persönliche Entwicklungsmöglich- Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satis-
keiten). fait de la réponse du Conseil fédéral.
In diesem Sinnne arbeitet die Schweiz in internationalen
Gremien mit, und auf dem Gebiete der Gesetzgebung ste-
hen einige bedeutende Schritte bevor. Die Ratifikation des
internationalen Abkommens über die psychotropen Stoffe, #ST# 86.124
die aus den Regierungsrichtlinien der laufenden Legislatur-
periode gestrichen worden ist, soll so bald wie möglich Interpellation Meyer-Bern
stattfinden. Weiter wird zurzeit eine neue internationale Schulen für Sozialarbeit.
Konvention zur Bekämpfung des illegalen Handels beraten, Subventionierung
welche die bestehenden Abkommen ergänzen soll. Daneben
klären das Bundesamt für Gesundheitswesen und die Sub- Interpellation Meyer-Berne
kommission «Drogenfragen» der Eidgenössischen Betäu- Ecoles de service social.
bungsmittelkommission gegenwärtig ab, ob in nächster Zeit Subventionnement
eine Revision des Bundesgesetzes über die Betäubungsmit-
tel beantragt werden soll, wobei im jetzigen Zeitpunkt die
Stossrichtung der Revision noch nicht angegeben werden
kann.
3./4. Ein Organ, das sich mit der Durchführung und Koordi- Wortlaut der Interpellation vom 8. Dezember 1986
nation internationaler Massnahmen befasst, ist der Fonds Aufgrund einer Sitzung des Kontaktgremiums vom August
der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Betäubungs- 1986 hat der Bundesrat beschlossen, den Bundesbeschluss
mittelmissbrauchs. Sein Ziel ist es, Mittel zu sammeln und über die Unterstützung der Schulen für Sozialarbeit und
sie Ländern zur Verfügung zu stellen, denen es ohne Hilfe Heimerziehung nicht mehr zu verlängern. Im Kontaktgre-
von aussen nicht möglich wäre, entsprechende Programme mium sind mehrheitlich die Finanzdirektoren der Kantone
durchzuführen. Seit der Gründung des Fonds (1971) konn- vertreten, nicht aber die Erziehungs- und Fürsorgedirekto-
ten Projekte in über fünfzehn Ländern erfolgreich abge- ren, denen die Schulen fachlich unterstehen.
schlossen werden. Neben den über mehrere Jahre laufein- Ich frage den Bundesrat an:
den Projekten, welche u. a. die Umschulung von mit dem - Ist der Bundesrat bereit, auf diesen fachlich problemati-
Anbau von Drogen beschäftigten Bauern auf andere Agrar- schen Entscheid, die Schulen für Sozialarbeit und Heimer-
produkte umfassen, sind 1985 Vereinbarungen mit Afghani- ziehung ab 1990 nicht mehr zu subventionieren, zurückzu-
stan, China, Kolumbien, Ecuador, Jamaika, Pakistan, Peru, kommen?
Sri Lanka und der Türkei erneuert oder abgeschlossen wor- - Ist der Bundesrat nicht auch der Auffassung, die sozialen
den. 40 Länder stellen jährlich ungefähr 35 Mio. Schweizer- Ausbildungen sollten ebenso wie die technischen Schulen
franken zur Verfügung. durch den Bund gefördert werden?
Die Schweiz beteiligt sich an diesem Fonds. Gemäss Bun- - Ist der Bundesrat bereit, die Frage der verfassungsmässi-
desbeschluss vom 8. März 1979 zahlte sie einen jährlichen gen und rechtlichen Grundlagen zu prüfen und Vorschläge
Beitrag von 100 000 Franken, und gemäss Bundesbeschluss zu unterbreiten, damit ab 1990 eine Anschlusslösung für
vom 5. Juni 1985 leistete sie nun einen solchen von 200 000 den auslaufenden Bundesbeitrag erreicht werden kann?
Franken (bis 1988). Der Beitrag der Schweiz erfolgt nicht nur
aus Solidarität, sondern auch aus wohlverstandenem eige- Texte de l'interpellation du 8 décembre 1986
nem Interesse und im Wissen um die Tatsache, dass sich der A la suite d'une séance de l'organe de liaison, qui a eu lieu
Fonds nicht auf reine Bekämpfungsmassnahmen en août 1986, le Conseil fédéral a décidé de ne plus proroger
beschränkt, sondern sich auch mit gerade für Drittweltlän- l'arrêté fédéral subventionnant les écoles de service social
der so wichtigen, begleitenden oder nachfolgenden Aufbau- et d'éducateurs. Dans l'organe de liaison, ce sont en majo-
projekten befasst (Gesundheitserziehung, Entwicklung rité les directeurs des finances des cantons qui sont repré-
ländlicher Gebiete). sentés et non les directeurs de l'instruction publique et des
Leider haben finanzpolitische Ueberlegungen ein vermehr- affaires sociales de la compétence desquels ces écoles
tes Mitmachen der Schweiz bisher nicht erlaubt. relèvent.
5. Die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit trägt C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral de répondre aux
mit ihren Landwirtschaftsprojekten in Lateinamerika und questions suivantes:
Südasien zu einer gesunden Entwicklung gefährdeter - Est-il prêt à revenir sur sa décision de ne plus accorder, à
Regionen und zur Substituierung des Drogenanbaus bei, partir de 1990, de subvention aux écoles de service social et
indem sie den Bauern wirtschaftliche Alternativen aufzeigt. d'éducateurs, décision dont la portée serait lourde de
Da diese Zusammenarbeit auf einer Vertrauensbasis beruht, conséquences?
welche sich in jahrelangem und geduldigem gegenseitigen - N'estime-t-il pas lui aussi que les formations sociales
Kennenlernen entwickelt hat, ist nicht geplant, die bilaterale méritent d'être encouragées par la Confédération au même
Hilfe im Landwirtschaftssektor näher an die direkte Bekämp- titre que celles des domaines techniques?
fung der Drogenproduktion zu rücken, damit die bisherige - Est-il disposé à examiner la question des bases constitu-
Aufbauarbeit nicht gefährdet wird. Die Fehlentwicklung, tionnelles et légales et à soumettre aux Chambres des
welche wegen des Drogenanbaus in gewissen Entwick- propositions tendant à trouver une solution de remplace-
lungsländern festzustellen ist, wie auch die immer stärker ment pour le Subventionnement fédéral à partir de 1990?
um sich greifende Drogenabhängigkeit unter der Bevölke-
rung selbst in diesen Gebieten, sind jedoch Anlass zu gros- Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen,
ser Beunruhigung und Grund dafür, dass diese Entwicklun- Bäumlin, Borei, Braunschweig, Bundi, Carobbio, Christinat,
gen intensiv verfolgt und andere Möglichkeiten geprüft wer- Clivaz, Deneys, Eggenberg-Thun, Friedli, Gloor, Hubacher,
den, wie sich die Schweiz vermehrt am Kampf gegen die Jaggi, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Longet, Mauch, Mei-
Drogenproduktion in den Entwicklungsländern beteiligen zoz, Morf, Nauer, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Rei-
könnte. mann, Robbiani, Rubi, Ruch-Zuchwil, Ruffy, Stamm Walter,
Uchtenhagen, Vannay, Wagner, Weber-Arbon (34)
Abstimmung - Vote
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Für den Antrag auf Diskussion Offensichtliche Mehrheit Der Bund unterstützt die Schulen für Sozialarbeit und Heim-
Dagegen Minderheit erziehung seit 1952 auf der Grundlage befristeter Bundesbe-
schlüsse. Diese Unterstützung hat eine bildungspolitisch
bedeutsame Harmonisierung der Ausbildung sowie eine
Interpellation Oester 548 N 20 mars 1987
beachtliche Qualitätssteigerung mit sich gebracht. Die Sub- 4. Hat das zuständige Bundesamt für Polizeiwesen den
ventionierung ist somit weniger eine Frage der Betragshöhe. Ueberblick über die Art und die Häufigkeit der Kontrollen an
Sie stellt vielmehr ein wichtiges gesamtschweizerisches der Grenze und auf den Strassen, insbesondere auf Routen
Steuerungsinstrument dar. In der Vernehmlassung hat sich mit langen Tunnels (N 2!)?
eine Pattsituation ergeben, indem zehn Kantone für und elf 5. Stimmt es, dass «auf Druck der Kantone» für die notwen-
gegen eine weitere Subventionierung eingestanden sind. digen Kontrollen nunmehr Chemiker zur Verfügung gestellt
Bei den Fachorganisationen überwog aber die Zustimmung werden und dass erst kürzlich in Uri erstmals ein Chemiker
zur Fortsetzung der Bundeshilfe eindeutig. Eine qualifizierte im Einsatz war?
Ausbildung ist gerade im Hinblick auf die zunehmenden 6. Treffen die Pressemeldungen zu, wonach schwerste Ver-
Anforderungen im Betagten-, Behinderten- und Suchtbe- stösse gegen die geltenden Sicherheitsvorschriften aufge-
reich, aber auch im Straf- und Massnahmenvollzug von deckt werden konnten (Transport grosser Mengen «sehr
grosser Bedeutung. gefährlicher Stoffe»)?
7. Wenn ja, welche Sanktionen sind bisher ergriffen worden
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates und welche Wirkungen haben sie gezeitigt?
vom 9. März 1987
Rapport écrit du Conseil fédéral du 9 mars 1987 Texte de l'interpellation du 1er décembre 1986
In Berücksichtigung der Ergebnisse des Vernehmlassungs- Le grand incendie qui s'est produit dans la maison Sandoz,
verfahrens und der Aussprache im Kontaktgremium Bund/ à Schweizerhalle, a attiré l'attention du public sur le pro-
Kantone hat der Bundesrat am 29. Oktober 1986 entschie- blème de l'entreposage de substances toxiques. Or, le trans-
den, den Ende 1989 auslaufenden Bundesbeschluss über port de substances chimiques dangereuses constitue pour
die Unterstützung der Schulen für soziale Arbeit nicht mehr l'homme et pour l'environnement un péril potentiel pour le
zu verlängern. Er hat das EJPD beauftragt, in der Botschaft moins aussi important. Me référant à des informations
über ein zweites Paket einer Neuverteilung der Aufgaben parues dans la presse, selon lesquelles les prescriptions
zwischen Bund und Kantone in diesem Sinne Antrag zu actuelles en matière de sécurité dans le domaine des trans-
stellen. Da seither keine wesentlichen neuen Tatsachen auf- ports routiers sont parfois ignorées de manière coupable, je
getaucht sind, sieht der Bundesrat keine Veranlassung auf prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
seinen Entscheid zurückzukommen. Er zweifelt indessen 1. Les dispositions de l'ordonnance relative au transport des
nicht daran, dass es den Trägern dieser Schulen möglich marchandises dangereuses par route suffisent-elles, autant
sein wird, trotz des Wegfallens der Finanzbeihilfen des Bun- qu'on puisse en juger, pour empêcher de graves atteintes à
des dieses Werk weiterzuführen. la santé de l'homme et à l'environnement?
2. Sinon, quelles modifications prévoit-on pour agir rapide-
Abstimmung - Vote ment et avec efficacité?
3. Le Conseil fédéral estime-t-il suffisants les cours orga-
Für den Antrag auf Diskussion Offensichtliche Mehrheit nisés depuis 1977 à l'intention des chauffeurs qui transpor-
Dagegen Minderheit tent régulièrement des substances explosives ou toxiques?
4. L'Office fédéral de la police, compétent en la matière,
Le président: L'interpellateur n'est pas satisfait de la connaît-il la manière dont sont effectués les contrôles à la
réponse du Conseil fédéral. frontière et sur les routes ainsi que leur fréquence, notam-
ment sur les parcours comprenant de longs tunnels (N 2)?
5. Est-il exact que, sous la «pression des cantons», des
chimistes sont maintenant mis à disposition pour les
contrôles nécessaires et que ce n'est que récemment qu'un
chimiste a été engagé pour la première fois dans le canton
#ST# 86.991 d'Uri?
6. Les informations parues dans les journaux, selon les-
Interpellation Oester quelles on aurait constaté de très graves infractions aux
Gefährliche Chemietransporte. mesures de sécurité en vigueur (transport de grandes quan-
Sicherheitsmassnahmen tités de «substances extrêmement dangereuses») sont-elles
véridiques?
Transport de marchandises dangereuses. 7. Dans l'affirmative, quelles sanctions a-t-on prises jusqu'ici
Mesures de sécurité et quels ont été leurs effets?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Biel, Dünki, Grendel-
meier, Günter, Jaeger, Maeder-Appenzell, Müller-Aargau,
Müller-Bachs, Weber Monika, Weder-Basel, Widmer, Zwyg-
Wortlaut der Interpellation vom 1. Dezember 1986 art (12)
Der Grossbrand im Lager der Firma Sandoz in Schweizer-
halle hat das Problem der Lagerung toxischer Substanzen in Schriftliche Begründung - Développement par écrit
den Vordergrund des öffentlichen Interesses gerückt. Ein Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
ebenso grosses, wenn nicht ein noch grösseres Gefahren- eine schriftliche Antwort.
potential für Mensch und Umwelt stellt der Transport gefähr-
licher chemischer Stoffe dar. Angesichts von Pressemeldun- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
gen, wonach im Strassentransport die geltenden Sicher- vom 2. März 1987
heitsvorschriften zum Teil in sträflicher Weise ignoriert wer- Rapport écrit du Conseil fédéral du 2 mars 1987
den, bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beant- 1.12. Die umfangreichen internationalen und nationalen Vor-
worten: schriften für Transporte gefährlicher Güter werden aufgrund
I.Genügen die Vorschriften der Verordnung über den der von einer Expertengruppe der Uno erarbeiteten «Emp-
Transport von gefährlichen Gütern auf der Strasse, um nach fehlungen für die Beförderung gefährlicher Güter» ständig
menschlichem Ermessen schwere Schäden für Mensch und dem Fortschritt der Technik und der Wissenschaft ange-
Umwelt zu verhindern? passt und verbessert. Ihre Anwendung und die Kontrolle des
2. Wenn nicht, welche rasch wirksamen Aenderungen sind Einhaltens sollten genügen, um nach menschlichem Ermes-
vorgesehen? sen schwere Schäden für Mensch und Umwelt zu verhin-
3. Beurteilt der Bundesrat die seit 1977 stattfindenden Kurse dern.
für Chauffeure, die regelmässig mit explosiven oder giftigen 3. Ja. In besonderen Kursen sind unter Aufsicht des Bundes
Stoffen fahren, als genügend? seit 1977 über 15 000 Chauffeure ausgebildet worden, die
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Meyer-Bern Schulen für Sozialarbeit. Subventionierung
Interpellation Meyer-Berne Ecoles de service social. Subventionnement
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.124
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.03.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 547-548
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Ref. No 20 015 294
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