Forest Damage and Recruit Health Education Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed concerns about the inadequacy of current rapid survey methods for assessing forest damage in areas surrounding nuclear power plants, noting that infrared aerial photography and subsequent damage mapping would be necessary for thorough investigation, with preliminary work underway for one site and a potential expansion to another if required. The court also discussed the suboptimal level of health education received by recruits, emphasizing that health education is a continuous process that extends beyond school years and is primarily the responsibility of the cantons, though federal initiatives are being developed to coordinate and promote preventive measures, including school-based health education.
Legislator-Regeste
KI-generiertForest Damage and Recruit Health Education Case: Die Oeffentlichkeit wird zu gegebener Zeit über die Ergeb- Tat bedauerlich und sicher nicht im Sinne des Bundesrates.
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KI-generiertVolltext
Interpellation Morf 482 N 21 mars 1986
sen. Gründliche Abklärungen haben gezeigt, dass die bisher Texte de l'interpellation du 19 décembre 1985
verwendeten Schnellverfahren mit Stichprobenerhebungen Selon le rapport sur les examens pédagogiques des recrues
nicht genügen, um Fragen nach einem Zusammenhang en 1984, que les Chambres viennent seulement de recevoir,
Kernkraftwerk-Abgaben-Waldschäden zu beantworten. Für seule une recrue sur quatre estime que l'enseignement
das Gebiet Kernkraftwerk Beznau/Eidgenössisches Institut dispensé à l'école sur les questions de santé est satisfaisant.
für Reaktorforschung (6000 ha) und Umgebung Kernkraft- Comme une éducation sanitaire aussi complète que possi-
werk Mühleberg liegen aus dem Sommer 1985 Infrarotluft- ble pourrait avoir des effets heureux tant du point de vue
bilder vor, die nach den Methoden der Eidgenössischen économique que dans l'optique de la protection de l'envi-
Anstalt für das forstliche Versuchswesen die Erstellung von ronnement, les auteurs du rapport ont certainement raison
Waldschadenskarten ermöglichen. Derartige Karten bilden de dire que le résultat de l'enquête est regrettable et de
die Grundlagen für alle weiteren Abklärungen und Folgerun- demander qu'on prenne immédiatement des mesures.
gen. Die Vorarbeiten für die Auswertung für das Gebiet Quelles mesures le Conseil fédéral va-t-il arrêter afin d'attirer
Kernkraftwerk Beznau/Eidgenössisches Institut für Reaktor- - davantage que jusqu'ici - l'attention des cantons sur cette
forschung sind angelaufen. Die Durchführung des Projektes situation peu satisfaisante et sur les moyens d'y remédier?
wird ca. 400 000 Franken kosten und ist zeitaufwendig.
2./3. Der Bundesrat hat keinerlei Veranlassung, an der Arbeit Mitunterzeichner-Cosignataires: Bäumlin,. Borei, Bratschi,
der Eidgenössischen Kommission zur Ueberwachung der Braunschweig, Christinat, Eggenberg-Thun, Frei-Romans-
Radioaktivität und der Hauptabteilung für die Sicherheit der horn, Gloor, Grendelmeier, Hari, Künzi, Leuenberger-Solo-
Kernanlagen zu zweifeln, deren Stellungnahmen, insbeson- thurn, Ogi, Robbiani, Rüttimann, Stamm Judith, Stappung,
dere hinsichtlich Waldschäden durch Radioaktivitätsabga- Wagner, Weber-Arbon (19)
ben aus Kernanlagen, er als völlig unabhängig betrachtet. Er
hat somit keine Veranlassung, andere Stellen mit diesen Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Aufgaben zu betrauen. Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
4. Lieber weitere Schritte kann erst beschlossen werden, eine schriftliche Antwort.
wenn die Ergebnisse der oben erwähnten Waldschadens-
kartierung für das Gebiet Kernkraftwerk Beznau/Eidgenössi- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
sches Institut für Reaktorforschung vorliegen. vom 3. März 1986
Sollte es sich als notwendig erweisen, die detaillierten Rapport écrit du Conseil fédéral du 3 mars 1986
Untersuchungen und Auswertungen auch auf die Umge- Wenn von den an den pädagogischen Rekrutenprüfungen
bung des Kernkraftwerks Mühleberg auszudehnen, würde befragten Rekruten nur gut die Hälfte Gesundheitsunterricht
der Bundesrat nicht zögern, einen entsprechenden Auftrag an den Schulen genoss und von denen gar nur ein Viertel
zu erteilen. diesen Unterricht als genügend qualifiziert, so ist dies in der
Die Oeffentlichkeit wird zu gegebener Zeit über die Ergeb- Tat bedauerlich und sicher nicht im Sinne des Bundesrates.
nisse der Waldschadenskartierung und die sich daraus Allerdings ist Gesundheitserziehung bzw. Gesundheitsför-
ergebenden Schlussfolgerungen orientiert. derung als permanente Aufgabe zu verstehen, die - soll sie
Im übrigen verweisen wir auf unsere Antwort vom 9. Dezem- Erfolg haben - nicht auf • die relativ kurze Schulzeit
ber 1985 zur Einfachen Anfrage Oehen (85.685, vom 19. Sep- beschränkt bleiben darf. Bereits im Vorschulalter, also vor
tember 1985). In dieser wurde- im Gegensatz zu der in der allem im Elternhaus, ist damit zu beginnen, prägen doch
Begründung des Interpellanten geäusserten Auffassung - bekanntlich die ersten Lebenserfahrungen und -gewohnhei-
u. a. ausgeführt, dass die im Heft Nr. 43 der Schriftenreihe ten zu einem guten Teil das spätere Verhalten. Während der
«Umweltschutz» erschienene Literaturstudie vom Bundes- Nachschulperiode schliesslich, in der Regel der längste
amt für Umweltschutz nicht verfasst, sondern lediglich Lebensabschnitt, gewinnen Massnahmen der Gesundheits-
publiziert wurde, ohne sie zu werten. information an Bedeutung.
Nicht nur volkswirtschaftliche Ueberlegungen könnten-wie
Abstimmung - Vote die Interpellation bemerkt - zugunsten der Gesundheitser-
ziehung sprechen, sondern auch individuelle: der Wert
Für den Antrag auf Diskussion 49 Stimmen guter Gesundheit wird bekanntlich oft erst dann entdeckt,
Dagegen 65 Stimmen wenn er verlorengegangen ist.
Gesundheits- und Erziehungswesen fallen weitgehend in
den Zuständigkeitsbereich der Kantone. Diese zeichnen für
den Gesundheitsunterricht an den Schulen verantwortlich.
#ST# 85.986 Als Folge der'föderalistischen Strukturen sind die diesbe-
züglichen Möglichkeiten und Modelle jedoch sehr verschie-
Interpellation Morf
den und zum Teil erst im Ansatz vorhanden.
Gesundheitsunterricht Auf Bundesebene ist auf den Beginn dieses Jahres eine
Education sanitaire Sektion Prävention im Bundesamt für Gesundheitswesen
gebildet worden. Diese hat u. a. zur Aufgabe, in Zusammen-
arbeit mit den Kantonen gesamtschweizerische Präven-
tionsmassnahmen, so nicht zuletzt Gesundheitserziehung
an den Schulen, zu propagieren und zu koordinieren.
Wortlaut der Interpellation vom 19. Dezember 1985 Andere gesundheitserzieherische Massnahmen stehen
Im Bericht über die pädagogischen Rekrutenprüfungen wegen ihrer Dringlichkeit kurz vor der Realisation (AIDS-
1984 - den Räten eben erst zugestellt - erachten nur ein Broschüre); weitere befinden sich im Planungsstadium. So
Viertel der Rekruten, die in der Schule Gesundheitsunter- wird die Bildung eines Präventivfonds geprüft, der u. a.
richt hatten, diesen Unterricht als genügend (S. 60/61). Da gesamtschweizerische Gesundheitskampagnen zu finanzie-
eine umfassende Gesundheitserziehung sowohl in volks- ren hätte. Die Gesundheitserziehung muss allerdings durch
wirtschaftlicher' Hinsicht als auch im Hinblick auf den flankierende Massnahmen insbesondere auf der Angebots-
Umweltschutz positive Auswirkungen haben könnte, haben seite (Gesetze, Preisgestaltung, Werbung usw.) von im
die Verfasser des Berichtes sicher recht, wenn sie das Uebermass genossenen schädlichen Genussmitteln (Alko-
Umfrage-Ergebnis als bedauerlich bezeichnen und sofortige hol, Tabak) unterstützt werden, soll die Volksgesundheit
Massnahmen fordern. langfristig verbessert werden.
Welche Massnahmen wird der Bundesrat nun treffen, um
die Aufmerksamkeit der Kantone vermehrt auf diese unbe- Abstimmung - Vote
friedigende Situation und auf mögliche Vorkehren zu deren Für den Antrag auf Diskussion 53 Stimmen
Besserung zu lenken? Dagegen 41 Stimmen
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Morf Gesundheitsunterricht
Interpellation Morf Education sanitaire
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.986
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 21.03.1986 - 08:00
Date
Data
Seite 482-482
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Ref. No 20 014 240
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