Employee Retraining in Response to Technological Advancement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis interpellation addressed the significant challenge of retraining approximately 100,000 employees annually due to technological advancements. The Federal Council acknowledged the issue, emphasizing that retraining is a shared responsibility between employers and employees, requiring appropriate financial and time investment. The Council affirmed its commitment to supporting retraining within the existing legal framework for vocational training and unemployment insurance, while also engaging in ongoing dialogue with social partners to develop future-oriented solutions. They noted that while many retraining needs can be met with existing short-term courses, specific programs might be necessary for instructors and specialists, with a comprehensive review planned to identify and address gaps in current provisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 19. Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Employee Retraining in Response to Technological Advancement: The Federal Council acknowledged the issue, emphasizing that retraining is a shared responsibility between employers and employees, requiring appropriate financial and time investment. The Council affirmed its commitment to supporting retraining within the existing legal framework for vocational training and unemployment insurance, while also engaging in ongoing dialogue with social partners to develop future-oriented solutions. They noted that while many retraining needs can be met with existing short-term courses, specific programs might be necessary for instructors and specialists, with a comprehensive review planned to identify and address gaps in current provisions.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal is declared inadmissible because the Federal Supreme Court cannot modify the decision of the Federal Administrative Court in terms of the application of the law. It can only review whether the Federal Administrative Court correctly applied the law when it dismissed the appeal.
The appellant shall bear the costs of the federal proceedings.
Volltext
Interpellation Weber Monika 490 21 mars 1986
#ST# 85.904 Müller-Bachs, Neukomm, Oester, Reimann, Renschier,
Schule, Stamm Judith, Uchtenhagen, Weber-Schwyz,
Interpellation Weber Monika Weder-Basel, Widmer, Zehnder, Zwygart (28)
Neue Technologien. Weiterbildung
Nouvelles technologies. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Perfectionnement professionnel Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 3. März 1986
Rapport écrit du Conseil fédéral du 3 mars 1986
Wortlaut der Interpellation vom 3. Oktober 1985 Die aufgeworfenen Fragen stellen auch nach Ansicht des
Die neuen Technologien bzw. die technologische Revolu- Bundesrates ein zentrales Problem der aktuellen und
tion im Produktions- sowie im Dienstleistungssektor haben zukünftigen Entwicklung dar. Dazu nimmt er wie folgt Stel-
auch unser Land erreicht. Eine der grössten Herausforde- lung:
rungen liegt dabei sicher im menschlichen Bereich. Kurz- 1. Die Umschulung ist eine dauernde und gemeinsame Auf-
wie mittelfristig ist eine gigantische Umschulung zu bewälti- gabe der Sozialpartner. Da sowohl Sachmittel wie Zeit inve-
gen, ohne die eine Lösung der durch die neuen Techniken stiert werden müssen, ist eine dem wirtschaftlichen Nutzen
entstehenden Probleme und die Wahrnehmung der sich der Massnahme angepasste Beteiligung der Arbeitgeber
abzeichnenden Chancen nicht zu bewerkstelligen sind. und Arbeitnehmer angezeigt.
Es ist damit zu rechnen, dass jährlich etwa 100 000 Ange- 2. Das Engagement des Bundes in bezug auf Weiterbildung
stellte umgeschult werden müssen (wie aus einem Beitrag in beziehungsweise Umschulung bewegt sich vor allem im
der Weltwoche vom 29. August 1985 zu erfahren war). Diese Rahmen der Möglichkeiten gemäss dem Bundesgesetz vom
Entwicklung bedingt direkte und indirekte (Gehaltszahlun- 19. April 1978 über die Berufsbildung (BBG) bzw. dem Bun-
gen) Kosten von sicher einer Milliarde Franken im Jahr. desgesetz vom 25. Juni 1982 über die Arbeitslosenversiche-
Ich frage den Bundesrat an: rung (AVIG).
1. Ist er der Meinung, dass die Umschulung von den Unter- 3. Der Bundesrat und die Bundesverwaltung stehen in Fra-
nehmen bestritten werden muss? Oder soll alles auf den gen der Aus- und Weiterbildung sowie der Umschulung in
Arbeitnehmern lasten? dauerndem Kotakt mit den Sozialpartnern. Eine von Verant-
2. Wo sieht der Bundesrat mittelfristig sein Engagement in wortung getragene Berufsbildungspolitik kommt ohne eine
Sachen Weiterbildung bzw. Umschulung? auf die mittel- und längerfristige Entwicklung ausgerichtete
3. Ist der Bundesrat bereit, sich Gedanken zu machen über Betrachtungsweise nicht aus.
die mittel- bzw. längerfristige Entwicklung im Aus-, Weiter- 4. Die Weiterbildungserfordernisse im Zusammenhang mit
bildungs- bzw. Umschulungsbereich? Und sollten, um einen den neuen Technologien sind sehr unterschiedlich. Für das
umfassenden, zukunftsorientierten Meinungsbildungspro- Gros der Weiterzubildenden genügt in der Regel eine
zess einzuleiten, nicht die Sozialpartner frühzeitig beigezo- anwendungsbezogene Schulung von wenigen Tagen bis zu
gen werden? einigen Wochen Dauer. Das entsprechende Kursangebot ist
4. Sollte nicht so etwas wie ein Impulsprogramm für diesen heute schon vorhanden. Anders verhält es sich mit der
gewaltigen Wandel bereitgestellt bzw. entwickelt werden? Weiterbildung von Kurslehrern und -instruktoren sowie von
Spezialisten im Entwicklungs- und Wartungsbereich, die
Texte de l'interpellation du 3 octobre 1985 über ein umfassenderes und einem schnelleren Wandel
Notre pays est également touché par les nouvelles technolo- ausgesetztes Wissen verfügen müssen. Der Bundesrat
gies ou, autrement dit, par la révolution technologique dans schliesst Sondermassnahmen, insbesondere im Dienstlei-
les secteurs secondaire et tertiaire. L'un des plus grands stungssektor, nicht aus. Es wird darüber zu befinden sein,
défis concerne sans doute l'homme. A court et à moyen wenn Erfahrungen mit dem zur Zeit den Räten unterbreite-
terme, il va falloir mettre en oeuvre un gigantesque pro- ten Programm zur Förderung der Ingenieurwissenschaften
gramme de réadaptation professionnelle, sans laquelle on und -ausbildung vorliegen.
ne parviendra pas à résoudre les problèmes découlant des 5. Weiter sei auf die Massnahmen hingewiesen, die gegen-
nouvelles techniques ni à exploiter les possibilités qui s'of- wärtig vom BIGA vorbereitet werden, um der Intensiv-Fort-
frent à notre pays. bildung für Berufsschullehrer fachkundlicher Richtung
On s'attend à ce que, chaque année, environ 100 000 sala- zusätzliche Impulse zu geben, wie es die von beiden Räten
riés doivent se recycler en dehors des filières habituelles de überwiesene Motion (Fachlehrer an Berufsschulen. Weiter-
l'enseignement (comme cela ressort d'un article paru dans bildung, vom 19. April 1983) der Wirtschaftskommission des
la Weltwoche du 29 août 1985). Cette évolution entraînera National rates fordert.
des coûts directs et indirects (paiement du salaire) qui 6. Der Bundesrat beabsichtigt darüber hinaus, eine einge-
atteindront certainement un milliard de francs par an. hende Beurteilung der bisherigen Erfahrungen auf dem
Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions sui- Gebiet der Weiterbildung und Umschulung vorzunehmen.
vantes: Das damit verfolgte Ziel besteht darin, die verbleibenden
1. Estime-t-il que les frais de reconversion professionnelle Lücken möglichst rasch festzustellen und gemeinsam mit
doivent être supportés par les entreprises? Ou doivent-ils den Sozialpartnern und den übrigen als Träger der Weiter-
être mis entièrement à la charge des salariés? bildung und Umschulung in Frage kommenden Institutio-
2. Que pense-t-il, à moyen terme, en matière de perfection- nen praktikable und angemessene Lösungen zu entwickeln.
nement et de reconversion professionnels?
3. Est-il prêt à examiner quelle sera l'évolution à moyen et à Abstimmung - Vote
long terme dans le domaine de la formation, du perfection-
nement et de la reconversion professionnels? Ne convien- Für den Antrag auf Diskussion 76 Stimmen
drait-il pas, si l'on veut aboutir à une analyse complète et Dagegen 0 Stimmen
prospective de la question, d'associer suffisamment tôt à
ces travaux les partenaires sociaux?
4. Ne faudrait-il pas préparer en quelque sorte un pro-
gramme portant sur cette mutation gigantesque?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Biel, Bircher, Blunschy,
Bremi, Chopard, Dünki, Grendelmeier, Günter, Jaeger,
Jaggi, Keller, Künzi, Longet, Maeder-Appenzell, Mühlemann,
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Weber Monika Neue Technologien. Weiterbildung
Interpellation Weber Monika Nouvelles technologies. Perfectionnement professionnel
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.904
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 21.03.1986 - 08:00
Date
Data
Seite 490-490
Page
Pagina
Ref. No 20 014 247
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.
Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.
Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.