Switzerland's UN Women's Convention Ratification Tied to Legal Reforms
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council's initial hesitation to ratify the UN Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women was tied to specific legal reforms, including equality provisions and changes to marriage and citizenship laws. However, following a referendum approving new marriage laws and acknowledging the public's will for gender equality demonstrated in previous votes, the Council agreed to sign the convention, though ratification would be deferred to the next legislative period pending further legal revisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 21 cpv. 6 LAMM, Art. 12 cpv. 3 LAMM, Art. 35 LAMM, Art. 38ter cpv. 2 lett. e LAMM, Art. 19bis LAMM, Art. 19bis cpv. 6 LAMM; Switzerland's UN Women's Convention Ratification Tied to Legal Reforms: However, following a referendum approving new marriage laws and acknowledging the public's will for gender equality demonstrated in previous votes, the Council agreed to sign the convention, though ratification would be deferred to the next legislative period pending further legal revisions.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertIt was the basis for the Federal Council's initial condition for ratification of the Convention.
Volltext
Motion Braunschweig 974 N 19 juin 1987
hier etwas vom Jet-set-life erfassen lassen und möchte Ursprünglich machte der Bundesrat die Ratifikation des
daran auch ein bisschen teilhaben und von den Brosamen Uebereinkommens vor allem vom Gleichheitsartikel 4
mitessen, die da abfallen. Absatz 2 in der Bundesverfassung abhängig. Etwas enttäu-
Ich wende mich im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht grund- schend erwähnte der Bundesrat in der Fragestunde vom
sätzlich gegen eine Beteiligung des Bundes an einem 10. Dezember 1984 neben der Annahme des neuen Ehe-
Gebäude für die Thyssen-Sammlung, aber möchte doch an rechts weitere Gesetzesrevisionen (Bundesgesetz über
dieser Stelle klar zum Ausdruck bringen, dass man von Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts, Arbeits-
einem Mann, der es punkto Reichtum mehr als nur vermag, und Sozialgesetzgebung) als Voraussetzung für die Ratifika-
erwarten dürfte, dass er sich gegenüber dem Land, das ihn tion des Uebereinkommens. Demgegenüber ersuchen wir
eingebürgert hat, auch etwas erkenntlich zeigt, indem er die den Bundesrat, die Ratifikation nicht auf unbestimmte Zeit
entsprechenden Kosten selbst bezahlt. zu verschieben. Die absolute Gleichberechtigung zwischen
Wir erwarten vom Bundesrat, dass er auch in diesem Sinne den Geschlechtern im philosophischen Sinn wird ohnehin
bei Herrn Thyssen vorstellig wird! immer eine Utopie sein. Das Schweizer Volk hat indessen in
den Jahren 1971 bis 1985 in etlichen Volksabstimmungen
Frau Grendelmeier: Kulturdebatten in diesem Rat sind den Willen zur Gleichberechtigung zwischen Frau und
etwas eher Aussergewöhnliches und etwas, das man höch- Mann zum Ausdruck gebracht. Mit dieser demokratischen
stens am Schluss der Session noch anreissen darf. Ich Willensbildung ist die wichtigste Voraussetzung für die Rati-
möchte aber trotzdem Herrn Bundesrat Cotti für seine kla- fikation des Uebereinkommens über die Beseitigung jeder
ren Worte herzlich danken und ihn auch ermutigen, alles zu Form von Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979
unternehmen, dass diese Sammlung in der Schweiz bleibt. erfüllt.
Ich glaube, wir müssen uns immer wieder klarmachen, dass
es neben reinen wirtschaftlichen Interessen noch andere Texte de la motion du 3 octobre 1985
gibt. Wir haben allen Grund, uns für ein solches Angebot in Le 22 septembre 1985, une majorité impressionnante du
der Südschweiz stark zu machen. Die Südschweiz hat wenig peuple suisse a accepté le nouveau droit matrimonial; nous
Möglichkeiten, sich ausserhalb des Tourismus durchzuset- chargeons par conséquent le Conseil fédéral d'engager, le
zen. Hier besteht die einmalige Gelegenheit, der Südschweiz plus rapidement possible, la procédure de ratification de la
ein eigenes Gesicht zu geben, und ich bitte Sie noch einmal, Convention du 18 décembre 1979 sur l'élimination de toutes
Herr Bundesrat Cotti, alles Mögliche zu unternehmen, wenn les formes de discrimination à l'égard des femmes. Cela est
es dann darum geht, diese Kulturfreundlichkeit auch in d'autant plus nécessaire que le Conseil fédéral l'a promis
klingende Münze umzuwandeln. Seien Sie also nicht knaus- lui-même, et dans le rapport sur la politique suisse en
rig, sondern mindestens so grosszügig, wie wenn es bei- matière de droits de l'homme, et dans son message concer-
spielsweise um ein militärisches Projekt ginge. nant l'adhésion de la Suisse à l'ONU.
Initialement, le Conseil fédéral faisait dépendre la ratifica-
Mühlemann: Ich finde es bedauerlich, dass Herr Ruf die tion de la convention avant tout de l'article sur l'égalité des
ausgezeichnete Vorarbeit des Bundesrates in Frage stellt. hommes et des femmes (Constitution fédérale, art. 4, al. 2).
Man kann zu Herrn Heini Thyssen stehen, wie man will; er A notre déception, il a, lors de l'heure des questions du
steht nicht zur Diskussion. Zur Diskussion steht vielmehr 10 décembre 1984, posé des conditions supplémentaires à
eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt, die cette ratification, soit l'acceptation du nouveau droit matri-
unserem Land erhalten bleibt oder nicht. Das ist die Frage. monial ainsi que la révision d'autres lois encore (Loi fédérale
Dazu kommt ein durchaus materieller Gewinn im Rahmen sur l'acquisition et la perte de la nationalité suisse et législa-
des Tourismus für den Kanton Tessin. tion dans le domaine social et en matière de travail). C'est
Ich möchte Herrn Bundesrat Cotti beglückwünschen, wie er pourquoi nous attendons du Conseil fédéral qu'il cesse de
in dieser Sache die Führung übernommen, wie er das Ganze renvoyer cette ratification aux calendes grecquesl Nous
vorbereitet hat, und hoffe, dass die Verhandlungen erfolg- savons que l'égalité absolue entre les sexes - l'égalité telle
reich abgeschlossen werden können. Unsere Devise, auch que l'entendent les philosophes - sera toujours une utopie.
in der öffentlichen Diskussion, sollte sein: «In dubio pro 11 n'en reste pas moins que le peuple suisse a exprimé
Ticino.» plusieurs fois, à l'occasion des votations organisées entre
1971 et 1985, sa volonté de traduire cette égalité dans les
faits. Et cette évolution de l'opinion publique satisfait à la
condition sine qua non de la ratification de la Convention du
18 décembre 1979 sur l'élimination de toutes les formes de
discrimination à l'égard des femmes.
#ST# 85.903
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallon,
Motion Braunschweig Bäumlin, Bircher, Blunschy, Borei, Bundi, Chopard, Christi-
Beseitigung jeder Form nat, Clivaz, Deneys, Eggenberg-Thun, Eggli-Wintcrthur,
von Diskriminierung der Frau. Euler, Fankhauser, Fehr, Fetz, Friedli, Gloor, Grendelmeier,
Ratifikation des Uebereinkommens Gurtner, Hubacher, Humbel, Jaggi, Lanz, Leuenberger-Solo-
thurn, Leuenberger Moritz, Longet, Maeder-Appenzell,
Elimination de toutes les formes de Mauch, Meizoz, Meyer-Bern, Müller-Bachs, Nauer, Neu-
discrimination à l'égard des femmes. komm, Ott, Pitteloud, Reimann, Renschler, Robbiani,
Ratification de la convention Robert, Rohrer, Rubi, Ruch-Zuchwil, Ruffy, Seiler, Stamm
Judith, Stappung, Uchtenhagen, Vannay, Wagner, Weber
Monika, Weber-Arbon, Weder-Basel, Zehnder, Ziegler (55)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Wortlaut der Motion vom 3. Oktober 1985 Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und
Nach der eindrücklichen Annahme des neuen Eherechts wünscht eine schriftliche Beantwortung.
durch das Schweizer Volk vom 22. September 1985 ersu-
chen wir den Bundesrat, die Ratifikation des «Uebereinkom- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
mens über die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung vom 2. Dezember 1985
der Frau» vom 18. Dezember 1979 sobald als möglich in die Rapport écrit du Conseil fédéral du 2 décembre 1985
Wege zu leiten, nachdem der Bundesrat dies sowohl im Am 16. Juli 1985 hat Frau Bundesrätin Kopp anlässlich der
Bericht über die schweizerische Menschenrechtspolitik als Weltkonferenz zum Jahrzehnt der Frau erklärt, dass die
auch in der Uno-Botschaft in Aussicht gestellt hat. Schweiz beabsichtige, das Uebereinkommen von 1979 über
19.Juni 1987 N 975 Motion Carobbio
die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau Schriftliche Begründung - Motivazione scritta -
möglichst bald zu unterzeichnen, wenn einst das zur Kon- Développement par écrit
kretisierung des Artikels 4 Absatz 2 der Bundesverfassung La necessità di trovare soluzioni atte a contenere i costi
eingeleitete Aenderungsverfahren auf Gesetzesebene weiter delle cure mediche, farmaceutiche ed ospedaliere non deve
fortgeschritten sein werde. più essere dimostrata. Una fra le possibili misure indicate
Der Bundesrat ist der Ansicht, dass der günstige Ausgang dal recente rapporto del Fondo nazionale sul programma
der Volksabstimmung vom vergangenen September über nazionale di ricerca per una maggiore efficienza del sistema
das neue Eherecht ein klares Anzeichen für den Willen der sanitario è la promozione delle cure extraospedaliere di
Bürger bildet, noch mehr als bisher die rechtliche und lunga durata a domicilio, in particolare per le persone
tatsächliche Gleichstellung zwischen Mann und Frau in der anziane. Tale promozione potrebbe essere ottenuta ad
Schweiz zu verwirklichen, und die Annahme erlaube, dass esempio con un aumento dei contributi pubblici nell'ambito
unser Land, im Zuge der gesetzgeberischen Aenderungen, della legge sull'assicurazione malattia a quegli enti - can-
den Erfordernissen internationaler Akte wie des Ueberein- toni, comuni - che promuovono strutture a tale scopo.
kommens von 1979 entsprechen wird. Oppure attraverso maggiori sussidi a riduzione dei premi di
Aus diesem Grunde wird der Bundesrat dieses Ueberein- quegli assicurati che, su indicazione medica, accettano di
kommen in den kommenden Monaten unterzeichnen. Die continuare le cure a domicilio. Si tratta quindi di esaminare
Ratifikation dieser Akte wird jedoch, abhängig vom Fort- la possibilità di modifiche legislative nel quadro della LAM o
schritt der Gesetzesrevision für eine verbesserte Gleichstel- della LAVS o della LAI che vadano in tale senso.
lung zwischen Mann und Frau, nicht vor der nächsten
Legislaturperiode erfolgen können.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 27. Mai 1987
Déclaration écrite du Conseil fédéral Risposta scritta del Consiglio federale
Der Bundesrat schlägt vor, die Motion in ein Postulat umzu- del 27 maggio 1987
wandeln. Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 mai 1987
L'autore della mozione invita il Consiglio federale a vagliare
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat la possibilità di modificazioni legislative dell'assicurazione
malattia, dell'AVS e dell'Ai per favorire le cure mediche
extraospedaliere di lunga durata, a domicilio, in particolare
per le persone anziane.
Assicurazione malattia
#ST# 86.193 Dopo la presentazione della Mozione Carobbio del
18 dicembre 1986, le Camere federali hanno adottato il
Motion Carobbio 20 marzo 1987, la revisione parziale dell'assicurazione
Ambulante medizinische Behandlungen malattia (legge federale sull'assicurazione malattia e mater-
Mozione Carobbio nità, LAMM) nella forma detta del programma d'urgenza.
Cure extra ospedaliere Ora, la LAMM prevede una serie di provvedimenti atti a
favorire le cure extraospedaliere e ad alleviare e migliorare
Motion Carobbio la condizione d'assicurato delle persone anziane. Citiamo
Traitements médicaux ambulatoires particolarmente i provvedimenti seguenti:
-estensione delle prestazioni obbligatorie delle casse
malati alle cure prodigate fuori dall'ospedale (art. 12 cpv. 1
n. 1 lett. b e art. 21 cpv. 6 LAMM) e ciò senza limite di durata
(Art. 12 cpv. 3 LAMM);
Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1986 -assegnazione di un sussidio federale speciale alle casse
Unter Bezugnahme auf den Bericht des Nationalfonds malati che permette di compensare le spese supplementari
«Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit im schweizerischen cagionate dagli assicurati anziani invalidi, a livello delle cure
Gesundheitswesen (Ergebnisse des Nationalen Forschungs- medico-farmaceutiche (art. 35 LAMM);
programms Nr. 8)» sowie angesichts der Notwendigkeit, für - conteggio delle spese del Cantone per le cure extraospe-
die Eindämmung der Kosten konkrete Lösungen zu finden, daliere al momento della fissazione della partecipazione
ersuchen die Unterzeichneten den Bundesrat, zu prüfen, ob cantonale ai sussidi federali (art. 38ter cpv. 2 lett. e LAMM);
die langdauernde spitalexterne Pflege von Kranken zu -coordinamento più accentuato e più efficace delle cure
Hause, namentlich die Pflege von Betagten, durch Aende- medico-farmaceutiche prestate negli stabilimenti di cura, i
rungen gesetzlicher Bestimmungen gefördert werden kann. ricoveri e a domicilio (art. 19bis LAMM);
Riteniamo che i provvedimenti precitati raggiungono
Testo della mozione del 18 dicembre 1986 almeno essenzialmente a livello dell'assicurazione malattia,
I sottoscritti, richiamato il rapporto del Fondo nazionale sul l'obiettivo cui tende la Mozione Carobbio. Sul piano pratico,
programma nazionale di ricerca per una maggiore efficienza i Cantoni devono tener conto in modo appropriato delle
del sistema sanitario svizzero e in vista di trovare soluzioni cure extraospedaliere nell'ambito delle loro pianificazioni
concrete atte a contenere i costi, domandano al Consiglio ospedaliere (art. 19bis cpv. 6 LAMM). Solo in tal modo si
federale di studiare la possibilità di modifiche legislative per potrà operare una compressione dei costi, auspicata dall'au-
favorire la cura extraospedaliera di lunga durata a domicilio, tore della mozione.
in particolare per le persone anziane. AVS/AI
Svariati provvedimenti sono già stati adottati nell'AVS/AI per
Texte de la motion du 18 décembre 1986 promuovere l'aiuto a domicilio a favore di persone grandi
Se référant au rapport du Fonds national sur le programme invalidi e invalidi il cui stato esige cure e assistenza. Così:
de recherche pour une plus grande efficacité du système - 65 milioni di franchi sono stati versati nel 1986 a numerose
médical suisse et en vue de trouver des solutions permettant istituzioni che si dedicano all'assistenza delle persone
de freiner l'évolution des coûts, les soussignés demandent anziane (cure a domicilio, aiuto a domicilio, cure mediche,
au Conseil fédéral d'étudier la possibilité de modifier la loi consulenze ecc.) fondandosi sull'articolo 101bis LAVS. Si
de façon à favoriser les traitements médicaux de longue tratta di un sostegno considerevole della causa dei tratta-
durée à domicile, en particulier pour les personnes âgées. menti medici extraospedalieri;
- sulla base dell'articolo 43ter LAVS, l'AVS finanzia tutta una
Mitunterzeichner- Cofirmatari-Cosignataires: Fetz, Friedli, serie di mezzi ausiliari che permettono ai beneficiari di
Gloor, Gurtner, Herczog, Longet, Magnin (7) spostarsi, di stabilire contratti con il proprio ambiente, di
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Braunschweig Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau. Ratifikation
des Uebereinkommens
Motion Braunschweig Elimination de toutes les formes de discrimination à l'égard des
femmes. Ratification de la convention
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.903
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.06.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 974-975
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Ref. No 20 015 486
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