Federal Polytechnics Personnel Freeze Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertMotions were filed requesting the easing of a personnel freeze at federal polytechnic institutes, citing increased student numbers and new research demands that stretched existing staff. The court agreed that the previous personnel freeze, implemented for cost-saving measures, had become an impediment to the institutions' ability to meet new and evolving academic and research needs. Therefore, the court ordered a review of the personnel freeze, with the goal of allowing for a more flexible and targeted allocation of staff to prioritize crucial areas of research and education, and to facilitate the development of new academic programs and a more appropriate personnel statute for the institutes.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Polytechnics Personnel Freeze Review: personnel dans les deux Ecoles polytechniques fédérales. l'enseignememt, ainsi que pour la formation continue».
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KI-generiertVolltext
4.Juni 1987 249 ETH. Personalstopp. Motionen
Art. 1 - 4 Pour mettre sur pied ou développer ces nouveaux secteurs,
Antrag der Kommission essentiels pour l'avenir, il faut, en raison du blocage de
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates l'effectif du personnel, soustraire des professeurs et des
Proposition de la commission chercheurs aux disciplines traditionnelles. Or, les limites
Adhérer au projet du Conseil fédéral d'une redistribution rationnelle du personnel sont semble-t-
il atteintes. Néanmoins, les besoins en personnel dans ces
Angenommen - Adopté nouveaux secteurs sont encore loin d'être satisfaits.
Le public discute d'ores et déjà d'une qualité de l'enseigne-
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble ment menacée et d'un retard croissant par rapport à la
pointe de la recherche et de l'enseignement. Il faut mettre un
Für Annahme des Beschlussentwurfes 37 Stimmen terme à cette évolution, néfaste pour notre pays.
(Einstimmigkeit) Le Conseil fédéral est chargé de s'informer sur la façon
d'assouplir le blocage de l'effectif du personnel dans les
An den Nationalrat - Au Conseil national EPF, de manière à leur fournir les enseignants dont elles ont
besoin pour les secteurs prioritaires de la recherche et de
l'enseignement, ainsi que pour la formation continue.
#ST# 85.442 Mitunterzeichner- Cosignataires: Binder, Cavelty, Gadient,
Jagmetti, Miville, Muheim, Piller, Reichmuth, Reymond,
Motion Lauber Stucki (10)
ETH. Personalstopp. Lockerung
EPF. Blocage du personnel. #ST# 85.600
Assouplissement
Motion Schaffter
Personalstopp an den ETH. Aufhebung
Blocage du personnel des Ecoles
Wortlaut der Motion vom 3. Juni 1985 polytechniques fédérales. Suppression
Das Parlament hat 1974 über die beiden Technischen Hoch-
schulen des Bundes den Personalstopp verhängt.
Unsere drastische Sparmassnahme zwang die ETK, ihr
Rationalisierungspotential auszuschöpfen.
In der Zwischenzeit hat sich die Lage verändert:
- die Studentenzahlen stiegen seit 1974 um mehr als einen Wortlaut der Motion vom 3. Oktober 1985
Drittel; Am S.Juni 1985 hat unser Kollege Lauber eine Motion
- neue Lehr- und Forschungsaufgaben müssen bewältigt eingereicht, die den Bundesrat beauftragt, «Antrag zu stel-
werden, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Die len, wie der Personalstopp an den ETH gezielt selektiv
Abteilungen für Informatik, Werkstoffe (ETHZ) und Mikro- gelockert werden muss, um die prioritären Bereiche von
technik (ETHL) wurden gegründet. Die Forschung in den Forschung und Lehre, eingeschlossen die Fortbildung von
Bereichen Informatik, Elektronik, Mikrotechnik, Werkstoffe, Praktikern, personell ausreichend auszustatten».
Biotechnik, Umwelttechnik und anderen sollte bedeutend Die Gründe, die unser Kollege Lauber aufführte, haben
ausgebaut werden. seither noch an Gewicht zugenommen, und der Hayek-
Unter dem herrschenden Personalstopp müssen Dozenten Bericht hat gezeigt, dass die Lage sowohl für die Lehre als
und Forscher für den Aufbau und Ausbau dieser zukunfts- auch für die Grundlagenforschung katastrophal zu werden
trächtigen Gebiete aus den traditionellen Bereichen abgezo- droht.
gen werden. Die Grenzen einer verantwortbaren Personal- Deshalb wird der Bundesrat eingeladen, es nicht bloss bei
umverteilung scheinen erreicht. Es fehlen dennoch bedeu- den Massnahmen, welche die heutige Gesetzgebung vor-
tende Kräfte für die neuen Aufgaben. schreibt, bewenden zu lassen, sondern dem Parlament die
Drohender Verlust an Ausbildungsqualität und wachsender erforderlichen Aenderungen vorzuschlagen, damit die Wahl
Rückstand auf die Spitze von Forschung und Lehre sind von Professoren und Forschungsprojektleitern an den ETH
bereits Gegenstand des öffentlichen Gesprächs. Diese für nicht unter den Personalstopp fällt. Es versteht sich dabei
unser Land fatale Entwicklung müssen wir zum bessern von selbst, dass als erste Massnahme- so ungenügend sie
wenden. auch ausfallen wird - die bereits beschäftigten Mitglieder
Der Bundesrat wird beauftragt, Antrag zu stellen, wie der des Lehrkörpers neu verteilt werden müssen.
Personalstopp an den ETH gezielt selektiv gelockert werden
muss, um die prioritären Bereiche von Forschung und Texte de la motion du 3 octobre 1985
Lehre, eingeschlossen die Fortbildung von Praktikern, per- Le 3 juin 1985, notre collègue Lauber a déposé une motion
sonell ausreichend auszustatten. chargeant le Conseil fédéral «de s'informer sur la façon
d'assouplir le blocage de l'effectif du personnel dans les
Texte de la motion du 3 juin 1985 EPF de manière à leur fournir les enseignants dont elles ont
En 1984, le Parlement a décidé le blocage de l'effectif du besoin pour les secteurs prioritaires de la recherche et de
personnel dans les deux Ecoles polytechniques fédérales. l'enseignememt, ainsi que pour la formation continue».
Ces mesures d'économie radicales ont contraint les EPF à Les motifs invoqués par notre collègue Lauber n'ont fait,
épuiser toutes leurs possibilités de rationalisation. depuis lors, que prendre plus de poids, et le rapport Hayek
Depuis cette date, la situation s'est sensiblement modifiée: sur les EPF a révélé une situation qui tend à devenir catas-
- l'effectif des étudiants a augmenté de plus d'un tiers; trophique tant pour l'enseignement que pour la recherche
- les nouvelles tâches d'enseignement et de recherche doi- fondamentale.
vent être assurées afin que nos écoles restent concurren- Aussi le Conseil fédéral est-il invité à ne pas s'en tenir aux
tielles sur le plan international. De nouvelles sections, infor- mesures que lui impose la législation actuelle, mais à propo-
matique, matériaux (EPFZ) et microtechnique (EPFL) ont été ser au Parlement les réformes nécessaires aptes à soustraire
créées. Il faudrait développer considérablement la aux effets du blocage du personnel la nomination des pro-
recherche, notamment dans les domaines de l'informatique, fesseurs et des maîtres de recherche des EPF, étant entendu
de l'électronique, de la microtechnique, des matériaux, de la que le premier acte à accomplir, tout insuffisant qu'il sera,
biotechnique et de la technique de l'environnement. est la redistribution du personnel enseignant déjà engagé.
EPF. Blocage du personnel. Motions 250 4 juin 1987
Mitunterzeichner - Cosignataires: Arnold, Aubert, Bauer, nicht nur darum, den ETH genügend Stellen zu geben,
Binder, (Brahier), Bührer, Cavelty, Dobler, Dreyer, Ducret, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie diese Stellen nach
(Hophan), Jagmetti, Jelmini, Lauber, Meier Josi, Meylan, eigenen Leistungskriterien besetzen und bewirtschaften. Es
Miville, Muheim, Piller, Reichmuth, Reymond, Schoch, Stei- müsste den ETH zugestanden werden, dass sie ein ange-
ner, Stucki, Weber, Zumbühl (26) passtes neues Personalstatut erhalten. Die ETH ist weder
einer Verwaltung noch einem Dienstleistungsbetrieb des
Lauber: Zuerst einige Sätze zur Entwicklung seit 1985, Bundes gleichzusetzen. Sie ist eine eigenständige Institu-
Datum der Hinterlegung dieser Motion. Die Umstände, auf tion, die auch ein ihren Leistungen angepasstes Personal-
welche wir 1985 bei dieser Motion hinweisen wollten, haben statut braucht.
sich im Bewusstsein vieler Beteiligter und Betroffener inzwi- Schliesslich ein paar Ausführungen zur dritten Stossrich-
schen etwas geklärt und akzentuiert. Es sind Analysen ange- tung: die ETH benötigen motivierte Leute. Bei den Analysen,
stellt worden, die nicht nur Rationalisierungsmöglichkeiten die wir seit 1986 erlebt haben, wurde primär unter den
und Strukturanpassungen der Eidgenössischen Techni- Bruchstrich gezielt. Die Effizienz (Leistung) einer Hoch-
schen Hochschulen anvisieren, sondern auch klar zusätzlich schule lässt sich natürlich als Quotient von Ertrag und
neue Mittelbedürfnisse postulieren und neue Aufgaben der Aufwand idealisiert darstellen. Man wird aber hier nur von
ETH umreissen. Unter diesen Analysen sind zu erwähnen einseitiger Aufwandminimierung, sprich Rationalisierung,
Hayek, Häusermann und einige andere, etwa im Rahmen der nicht von Optimierung sprechen. Die Leistung einer Hoch-
sogenannten Avanti-Projekte. Es hat insbesondere an der schule wird letztlich wesentlich vom Ertrag, vom Output
ETH Zürich intensive interne Auseinandersetzungen über abhängen. Wir müssen also Sorge dafür tragen, dass die
die Ziele und Ergebnisse dieser Studien gegeben, welche Hochschulangehörigen maximal motiviert sind, damit ein
sich in dezidierteren Vorstellungen der Schulleitung über höchstmöglicher Ertrag von Forschung und Lehre entsteht.
das weitere Vorgehen niederschlagen. In diesem Zusam- Von daher lässt sich die Problematik von allzu rigorosen
menhang darf auf den Inhalt der Jahrespressekonferenz der Umverteilungen, von Stellenabbaumanövern, Unterbeset-
Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich vom ver- zungen, Nichtausgewogenheiten von Besetzungen, vor
gangenen 21. Mai 1987 verwiesen werden. allem in Entwicklungsbereichen, bedauern. Es wird deut-
Eine neue Personalpolitik ist nötig. Das Parlament muss lich, dass eine geeignete Personalpolitik für unsere Eidge-
Rahmenbedingungen schaffen, die letztlich gewährleisten, nössischen Technischen Hochschulen einen äusserst wich-
dass unsere Eidgenössischen Technischen Hochschulen tigen Einfluss auf ihre Zielerreichung haben kann.
personell ausreichend dotiert sind und richtiges, das heisst Ich komme zu den Schlussfolgerungen: Nachdem nun das
qualifiziertes sowie schlussendlich auch hochmotiviertes Parlament auf Antrag des Bundesrates einer selektiven Lok-
Personal haben. kerung des Personalstopps an den Eidgenössischen Tech-
Vorerst einige Darlegungen zur Forderung nach einem aus- nischen Hochschulen im Sinne unserer Motion faktisch
reichenden Personalbestand: Hochschulen sind äusserst zugestimmt hat, steht jetzt als zweite Hauptaufgabe die
personalintensive Organe. Rund drei Viertel der Betriebs- Ueberprüfung und Revision des Personalstatuts im Hinblick
ausgaben sind Personalaufwendungen. Mit dem Personal- auf eine qualitative Hebung des ETH-Standards vordringlich
stopp, das heisst der Personalaufwendungsbremse, konnte zur Lösung an. Die ETH braucht mehr unternehmerische
man die ETH zur Freisetzung versteckter Kapazitäten indi- Freiheit und mehr Eigenverantwortung. Einer zusätzlichen
rekt zwingen. In der Tat fand eine Umverteilung von Verbeamtung des Apparates muss Einhalt geboten werden.
400 Stellen an der ETH Zürich statt. Rationalisierungen Sie muss mehr Freiheit haben in der Auswahl, in der Stellen-
durch Nichtwiederbesetzungen von Stellen und Instituts- beschreibung und Stellenbewirtschaftung. Auch in der
schliessungen zeitigten entsprechende Wirkungen. Schon Kündbarkeit der Stellen müsste mehr Spielraum vorhanden
1981 sprach Prof. Heinrich Ursprung, damals Präsident der sein. Auch in den Fragen des Lohnwesens bestehen Miss-
ETH, davon, dass Mitte der achtziger Jahre mit diesen Mass- verhältnisse. So gibt es beispielsweise keinen Leistungs-
nahmen kein Management zu machen sei. Es sei diesbezüg- lohn. Das Lohngefälle zwischen Professoren einerseits, dem
lich auf das Buch «Hochschulwachstum in der Zwangs- Mittelbau und den Doktoranden andererseits ist unausgegli-
jacke» verwiesen. Wenn also die internen Massnahmen ein chen.
gewisses Ausmass, eine bestimmte Eingriffstiefe erreicht Um es zusammenzufassen: Der ETH sind zur Erfüllung der
haben, in einzelnen Fällen bis zum internen Grabenkrieg, an sie gestellten hohen qualitativen Anforderungen in man-
dann erweist sich die Personalausgabenbremse nur noch chen Belangen die Hände gebunden. Eine umfassende Revi-
als Bremse. Sie taugt fortan nicht mehr als Führungsmittel sion des Personalstatuts der ETH drängt sich deshalb auf.
in eine Zukunft hinein, die mit ständig steigenden Anforde- Wenn also unsere Motion in ihrer zentralen Stossrichtung
rungen aufwartet. Ich nenne dazu stichwortartig 35 Prozent (selektive Lockerung des Personalstopps) erfüllt ist und
mehr Studenten als 1974, neue Fachgebiete und neuestens abgeschrieben werden kann, so bleibt für uns das derzeitige
auch die Umweltwissenschaften, auf breitester Front in Ein- Hauptproblem (Revision des Personalstatuts) in voller
führung begriffen. Darum auch die Forderungen der Praxis Aktualität auf dem Tisch. Es scheint mir, dass diese zweite,
nach möglichst intensiver Unterstützung innovatorischer noch unerfüllte Forderung in Form einer Empfehlung an
Prozesse (Stichwort Technologieparks und weitere wichtige den Bundesrat zu richten sei.
Weiterbildungspostulate). Erst wenn alle diese zeitgemässen Rahmenbedingungen für
Dass die ETH mehr Personalstellen braucht, ist mittlerweile unsere Eidgenössischen Technischen Hochschulen
im Prinzip auch vom Parlament - ich verweise auf die geschaffen sind, werden diese Hochschulen nicht nur über
Budgets 1986/87 - anerkannt worden. Es ist Sache des genügend und qualifiziertes Personal verfügen, sondern in
Bundesrates, hier neue Massstäbe zu setzen in Berücksich- einem erstarkten und gesunden Betriebsklima auch eine
tigung aller Entwicklungen. Ich erwähne dabei nur ansatz- motivierte und unternehmerische Mannschaft ausweisen
weise: Zunahme der Ingenieurstudenten, speziell der Stu- können. Unsere ETH werden diese auch in Zukunft sehr
diengänge an der ETHZ in den Umweltwissenschaften, wohl nötig haben, denn der Erwartungsdruck, der auf ihnen
bedingt durch eine anspruchsvolle Oekologie, Schaffung lastet, wird nicht abnehmen.
eines Departementes für Informatik an der Eidgenössischen
Technischen Hochschule in Lausanne und eine allfällige M. Schaffter: Je vous fais grâce d'un développement appro-
Neugliederung der ETH Zürich in Departemente, zurzeit fondi de la motion vu que notre collègue Lauber vient de
intern in Vernehmlassung. donner toutes les raisons qui l'avaient conduit à demander
Einige Bemerkungen zur zweiten Forderung: Unsere ETH l'assouplissement du blocage du personnel des Ecoles poly-
brauchen qualifiziertes Personal. Es wird offenbar der ETH- techniques fédérales. La motion Lauber a été déposée au
Leitung immer klarer, dass ihr in bezug auf eine angepasste mois de juin 1985. Peu après paraissait le rapport Hayek qui
Besetzung von Stellen zu viele Hindernisse aus dem Perso- brossait un tableau assez noir de la situation dans les
nalstatut der Bundesangestellten erwachsen. Es geht also domaines de l'enseignement de pointe et de la recherche
4.Juni 1987 251 ETH. Personalstopp. Motionen
dans les deux écoles polytechniques. C'est ce qui m'avait tain que le statut très rigide du fonctionnaire n'est pas le
conduit à proposer, non pas l'assouplissement, mais la statut idéal pour assurer cette flexibilité et cette autonomie.
suppression du blocage du personnel au niveau des profes- Personnellement, je suis partisan d'un élargissement du
seurs et des maîtres de recherche. Plus de la moitié des rayon d'autonomie des écoles polytechniques et je me bat-
collègues de ce conseil avaient appuyé ma motion et nous trai pour cela. Mais comme toujours en politique, vous savez
pensions que les choses allaient suivre la bonne voie. Effec- fort bien qu'aux questions générales on ne peut pas répon-
tivement, en décembre 1985, 50 postes avaient été déblo- dre par oui ou par non. Il s'agit d'assigner des limites à cette
qués et 150 l'année suivante. Mais je rappelle que le rapport autonomie et, je le répète, je penche pour une marge de
Hayek faisait état d'un manque d'environ 500 membres du manoeuvre élargie par rapport à la situation actuelle.
corps enseignant supérieur et de la recherche. Par consé- Je peux donc vous assurer, Monsieur Lauber, que nous
quent, on peut se demander, de bonne foi, si les mesures qui examinerons, dans le cadre de cette révision de la loi, le
ont été prises sont suffisantes. statut du personnel des écoles polytechniques. On m'a
Le Conseil fédéral, dans sa réponse, va certainement parler averti que le projet de loi qui nous sera soumis pourrait
décès problèmes mais j'aimerais qu'il s'exprime surtout sur prévoir une très large délégation de compétences au
l'aboutissement final de la motion qui est la suppression Conseil fédéral qui établirait lui-même ce statut.
totale du blocage pour les professeurs et les maîtres de Je tiens à vous dire d'ores et déjà que je ne partage pas cet
recherche des écoles polytechniques. avis. Je pense, Monsieur Schaffter, que les points essentiels
du nouveau statut du personnel devront être discutés par le
M. Cotti, conseiller fédéral: Ces deux motions présentées - Parlement et que seuls les détails devront être laissés à la
en juin pour la motion de M. Lauber et en octobre 1985 pour réglementation du Conseil fédéral.
celle de M. Schaffter - ont une signification particulière car Par conséquent, le but essentiel des deux motions ayant été
elles sont d'une très grande actualité alors qu'elles ne atteint entretemps, grâce à ces motions elles-mêmes d'ail-
l'étaient pas au moment où elles ont été déposées. Aujour- leurs, le Conseil fédéral vous propose de les classer.
d'hui ces motions vont dans une voie presque unanimement Dans sa motion, qui m'est parvenue après la présentation du
admise. A l'époque, les écoles polytechniques étaient en rapport Hayek et qui est empreinte, par conséquent, d'un
proie à un malaise évident et le rapport Hayek allait sortir. Il plus grand enthousiasme que la motion Lauber- ce qui est
s'agit donc de deux actes parlementaires fort importants qui compréhensible car le rapport Hayek ne se répandait pas en
ont mis en évidence une situation défaillante dans ces éloges - M. Schaffter demande l'élimination ou le retrait du
écoles. Lorsque l'on a dit à Mme Bauer qu'il y avait des secteur du Conseil des Ecoles polytechniques de la loi
retards à rattraper, il y avait également des carences dans fédérale sur les mesures d'épargne. Je vous prie si possible,
les structures de nos écoles polytechniques. Il est vrai que, Monsieur Schaffter, de ne pas insister dans cette voie, car
de temps à autre, des professeurs avaient souligné ces on a démontré à l'évidence par le passé - et cela se confir-
aspects négatifs; cependant, il semble nécessaire dans ce mera à l'avenir - qu'on peut fort bien faire abstraction des
pays de prendre connaissance des conclusions d'un normes concernant le blocage du personnel lorsque cela
M. Hayek pour se rendre compte que les problèmes devien- s'avère nécessaire. En outre, l'alinéa 2 de l'article 2 de la loi
nent sérieux. C'est en effet à la suite du rapport Hayek que prévoit expressément des possibilités d'exception.
l'on a compris la nécessité d'adapter rapidement les struc-
tures des écoles polytechniques et d'augmenter le person- Präsident: Der Bundesrat beantragt, beide Motionen abzu-
nel. Le Conseil fédéral l'a lui même compris et en 1985 déjà, schreiben.
sur la base également des motions présentées par MM. Lau- Ich frage die beiden Motionäre an, wie sie sich zu dieser
ber et Schaffter, il a proposé une augmentation de 50 unités Antwort stellen.
en faveur du domaine des écoles polytechniques. En 1986, il
a proposé une nouvelle augmentation de 150 unités. On est Lauber: Die Entwicklung in diesem komplexen Bereich ist
en train, soit dans le cadre du message que vous avez voté sehr rasch vor sich gegangen. Wir haben bei der Begrün-
en matière de formation et de perfectionnement ainsi que de dung darauf hingewiesen. Herr Bundesrat Cotti hat es bestä-
la recherche en informatique, soit dans le cadre du budget tigt. Eine Entwicklung sowohl der Meinungen wie auch der
de cette année, d'élaborer de nouvelles solutions. Dans tous faktischen Entscheide und entsprechenden Massnahmen
les contacts que j'ai eus avec la présidence du Conseil des lässt sich feststellen. Wir haben von bundesrätlicher Seite
écoles polytechniques ce problème a été discuté. Nous darüber einige sehr interessante Ausführungen erhalten,
entendons poursuivre, en fonction des besoins, une action und ich möchte mich dafür bedanken. Der eingeleitete Pro-
particulière qui ne sera pas applicable à l'administration zess ist nun weiterzuführen. Wir haben zur Kenntnis neh-
fédérale dans son ensemble. Cela m'amène, Monsieur Lau- men dürfen, dass das ETH-Gesetz in Ueberarbeitung ist und
ber, à aborder le deuxième aspect de votre intervention - so nehme ich an - zu Beginn der nächsten Legislaturpe-
d'aujourd'hui, aspect qui n'est pas contenu dans la motion, riode vor das Parlament kommt.
mais peut-être sous-entendu. Il s'agit du statut formel et Was meine Motion betrifft, darf ich feststellen, dass die
juridique à attribuer au personnel de nos écoles polytechni- Hauptstossrichtung in der Tat erfüllt ist. Der Personalstopp
ques. Vous savez que l'on est en train de réviser la très an der ETH ist selektiv gelockert worden. Die zweite Stoss-
ancienne loi sur ces écoles. Ces travaux arrivent à terme. Le richtung (Ueberprüfung und Revision des Personalstatuts)
groupe de travail qui élabore la loi de manière définitive, m'a wird im Rahmen der neuen ETH-Gesetzgebung zur Sprache
annoncé sa présentation pour la fin de ce mois. Je serai kommen. Der Prozess ist also auch eingeleitet. Es gibt
donc à même d'évaluer le projet très prochainement avant Motionen, die abgeschrieben werden, weil sie in relativ
de le soumettre, le cas échéant, au Conseil fédéral. kurzer Zeit erfüllt sind, und es gibt viele Motionen, die
Vous savez, Monsieur Lauber, qu'un des débats les plus überwiesen und nie erfüllt werden. Ich bin froh, dass diese
importants, du point de vue de notre politique de la Motion zur ersten Kategorie gehört.
recherche et de la formation et du point de vue de la Ich erkläre mich meinerseits mit der Abschreibung dieser
politique du personnel, portera sur le statut du personnel Motion einverstanden und danke Herrn Bundesrat Cotti für
des Ecoles polytechniques fédérales. Plusieurs tendances seine Ausführungen.
s'affirment déjà: les écoles ont souligné à maintes reprises
qu'il faut essayer de se départir autant que faire se peut des M. Schaffter: Dans la mesure où, comme nous l'affirme
limites très rigides de la situation actuelle pour aller vers une M. Cotti, conseiller fédéral, le Conseil des écoles polytechni-
plus large autonomie et avoir plus de flexibilité dans les ques se trouve satisfait de la situation actuelle après les
écoles. On parle de nécessité, vous l'avez dit, Monsieur aménagements qui ont été apportés depuis deux ans, il est
Lauber, et la question est sous-entendue aussi dans l'inter- bien clair que je ne vais pas insister pour que l'on arrive à
vention de M. Schaffter; vous avez dit qu'il faut assurer à ces une révision complète du statut du personnel fédéral.
écoles une meilleure compétitivité internationale. Il est cer- Si l'on peut garantir que le frein aux dépenses - c'était cela
Gestion du Conseil fédéral 252 9 juin 1987
en somme qui avait conduit au blocage du personnel - ne #ST# Fünfte Sitzung - Cinquième séance
deviendra pas un obstacle au progrès de la recherche et de
l'enseignement, on peut se satisfaire des intentions déjà en Dienstag, 9. Juni 1987, Nachmittag
partie concrétisées du Conseil fédéral et du Conseil de la Mardi 9 juin 1987, après-midi
science.
17.00 h
Hefti: Ich schliesse mich der Auffassung des Bundesrates
an, möchte aber zum Inhalt der beiden Motionen noch zwei Vorsitz - Présidence: Herr Dobler
ergänzende Bemerkungen machen:
1. Es wird gesagt, man habe über die ETH den Personal-
stopp verhängt. Das ist zum mindesten missverständlich. Es
gibt einen Personalstopp für den gesamten Bundesbereich,
und innerhalb dieses Bereiches (Verwaltung und ETH einge-
schlossen) sind jegliche Verschiebungen möglich. Worum 87.021
es geht, ist, dass man etwas mehr von diesen Verschiebun-
gen Gebrauch macht, wo dies dringend ist-was für die ETH Geschäftsbericht des Bundesrates,
zutreffen mag. Man sollte also im Rat endlich einmal von
dieser falschen Ansicht wegkommen, dass sich der Perso-
des Bundesgerichtes und
nalstopp auf bestimmte Verwaltungsbereiche und auf des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes
bestimmte Stellen bezieht. Er gibt einen Gesamtplafond, 1986
und innerhalb dieses Gesamtplafonds hat der Bundesrat Gestion du Conseil fédéral,
freie Hand. du Tribunal fédéral et
2. Herr Lauber sagt, man solle nicht bestehende Abteilun- du Tribunal fédéral des assurances 1986
gen benachteiligen. Ich bin der Auffassung, das würde zu
einer unheilvollen Zementierung führen. Es gibt bei den Fortsetzung - Suite
traditionellen Bereichen solche, die sich überlebt haben und
die reduziert werden können und sollen.
Der Bericht Hayek spricht nicht nur von «Vermehrung der Siehe Seite 223 hiervor - Voir page 223 ci-devant
Stellen». Er weist auch auf Reduzierungen in anderen Berei-
chen hin. Vom zweiten pflegt man aber im allgemeinen
weniger zu sprechen; es gehört jedoch auch hieher.
Lauber: Eine kurze Erwiderung an Herrn Kollega Hefti. Ich Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement
habe natürlich keiner Zementierung des Bestehenden das Département des transports, des communications
Wort gesprochen; im Gegenteil, ich habe davon gespro- et de l'énergie
chen, dass an der ETH bereits 400 Stellen umverteilt worden
sind, was richtig ist, und dass Rationalisierungen durch Steiner, Berichterstatter: Der Geschäftsbericht 1986 des
Wiederbesetzung von Stellen und sogar Institutsschliessun- arbeitsintensiven EVED gibt der Geschäftsprüfungskommis-
gen entsprechende Wirkungen gezeigt haben. Ich habe das sion keinen Anlass zu allgemeinen Bemerkungen und Fra-
also positiv dargelegt, aber auch gesagt, dass man mit gen. Der Erwähnung wert sind hier indessen folgende zwei
diesem System nicht beliebig weitermachen kann, dass die- Themen: a) die energiepolitische Zusammenarbeit von
ser Prozess nun erschöpft und abgeschlossen ist. Das zum Bund und Kantonen sowie b) Talsperren, Alarmorganisation
zweiten Punkt. und Haftpflicht. Ich bin Sprecher des ersten Themas, ange-
Was den ersten Punkt anbelangt, bin ich der Meinung - ich regt durch folgende Frage der Geschäftsprüfungskommis-
habe das auch ausgeführt-, dass man die ETH nicht einem sion an das Departement: Ist den Bundesbehörden die Wirk-
Verwaltungsbetrieb und einem Dienstleistungsbetrieb des samkeit der energiepolitischen Zusammenarbeit von Bund
Bundes gleichsetzen soll. Die ETH ist eine eigenständige und Kantonen im einzelnen bekannt? Wie lässt sich der
Institution, die auch ein ihren Leistungen angepasstes Per- Erfolg der bisherigen Bemühungen des Bundes bei den
sonalstatut erhalten soll. Mit Verschiebungen zwischen Kantonen feststellen? Wurden solche Feststellungen beim
irgendwelchen Verwaltungsbetrieben und der ETH ist es Entscheid für den neuen Energieartikel ausgewertet?
also nicht getan. Das ist äusserst schwierig. Das wollte ich Die Antwort auf diese Frage durch das Departement fiel
doch noch präzisieren. zufriedenstellend aus. Wegen der grossen Bedeutung dieser
Aufgabe und der noch bevorstehenden Arbeit erscheint es
Präsident: Ich stelle fest, dass die beiden Motionäre mit der indessen angezeigt, auch an dieser Stelle kurz erneut zu
Abschreibung ihrer Motionen einverstanden sind. Damit orientieren. Grundlage für diese Antwort ist eine schriftliche
erübrigt sich eine Abstimmung. Zwischenbilanz vom August letzten Jahres (Umfang 105 Sei-
ten), herausgegeben vom Departement und der Konferenz
Abgeschrieben - Classé der kantonalen Energiedirektoren. Es geht hier um die Kon-
trolle der 21 Massnahmen eines energiepolitischen Pro-
Schluss der Sitzung um 09.15 Uhr gramms, das Bund und Kantone nach der Ablehnung eines
La séance est levée à 09 h 15 Energieartikels beschlossen haben und das eine klare Auf-
gabenteilung zwischen Bund und Kantonen festlegt.
Diese Zwischenbilanz zeigt wohl Fortschritte. Indessen
wurde zum Erreichen des Ziels Verstärkung und Ergänzung
dieses Programms beschlossen. Eine detaillierte Aufzäh-
lung der einzelnen Massnahmen hieraus kann hier unter-
bleiben. Wichtig ist - ich halte das fest -, dass Ende dieses
Jahres erneut eine Zwischenbilanz gezogen werden soll.
Zu erwähnen ist schlussendlich die Antwort auf den Schluss
unserer Frage. Die Konferenz der kantonalen Energiedirek-
toren hat im August 1986 mit grossem Mehr die Schaffung
eines Energieartikels in der Bundesverfassung empfohlen,
und der Entwurf für eine solche Bestimmung - er befindet
sich zurzeit in der Vernehmlassung - berücksichtigt die
Anliegen der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Schaffter Personalstopp an den ETH. Aufhebung
Motion Schaffter Blocage du personnel des Ecoles polytechniques fédérales. Suppression
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.600
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.06.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 249-252
Page
Pagina
Ref. No 20 015 623
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