Switzerland's Refusal to Ratify Additional Protocol No. 1 over Education Rights Concerns
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss government decided not to submit Additional Protocol No. 1 to the European Convention on Human Rights for ratification, despite Switzerland being the only country that had not yet ratified it. This decision was due to significant objections from cantons regarding the right to education, which they believed would infringe on cantonal prerogatives and introduce a social right previously rejected by them. The government acknowledged that ratification was legally possible and reserved the right to reconsider the decision when circumstances allowed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 101 al. 1 Cst; Switzerland's Refusal to Ratify Additional Protocol No. 1 over Education Rights Concerns: 1 to the European Convention on Human Rights for ratification, despite Switzerland being the only country that had not yet ratified it. This decision was due to significant objections from cantons regarding the right to education, which they believed would infringe on cantonal prerogatives and introduce a social right previously rejected by them. The government acknowledged that ratification was legally possible and reserved the right to reconsider the decision when circumstances allowed.
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KI-generiertUsed to support the President's decision to close the debate.
Volltext
Interpellation Carobbio 2260 N 20 décembre 1985
Wasserkräfte hat der Bundesrat die Modernisierung beste- #ST# 85.574 hender Anlagen ausgeklammert. Dies trotzdem das Parlament durch die Annahme einer entsprechenden Motion Interpellation Röthlin Bundi vom 21. Juni 1979 einen klaren Auftrag erteilt hat. Der Ausbau der N 8 Motionär hat in seiner Begründung auf die Problematik bei Aménagement de la N 8 der Erstellung zusätzlicher Nuklearkraftwerke hingewiesen. Nebst der Förderung von Alternativenergien müssten deshalb vor allem auch die Kapazitäten bestehender Wasserkraftwerke bei gleichbleibenden Restwassermengen verbessert werden. Auch die Eidgenössische Studienkommission Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1985 zur Revision des Bundesgesetzes über die Nutzbarmachung Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass aus Landder Wasserkräfte kommt zum Schluss, dass durch die schaftsschutzgründen die N 8 im Abschnitt Emettli/Bruochli Erneuerung alter Wasserkraftwerke ein nicht unerheblicher und Totenbiel/Erdbruch in der Gemeinde Sächseln einge- Beitrag an die Elektrizitätsversorgung unseres Landes geleideckt werden soll? Dieser berechtigten Forderung von Volk stet werden kann. Um so unverständlicher ist es, dass der und Behörden des Kantons Obwalden sollte meiner Mei- Bundesrat zögert, diesem parlamentarischen Auftrag nachnung nach entsprochen werden. zukommen. Texte de l'interpellation du 26 septembre 1985 Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas, lui aussi, que l'on devrait vom 13. November 1985 recouvrir la N 8 dans la commune de Sächseln, sur les Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 novembre 1985 tronçons de Emettli/Bruochli et de Totenbiel/Erdbruch, afin Beim Vorentwurf eines Bundesgesetzes über die Nutzung de préserver le paysage? A mon avis, cette revendication der Gewässer und der Wasserkraft, den eine Studienkomlégitime du peuple et des autorités du canton d'Obwald mission 1983 vorlegte, handelte es sich praktisch um eine mérite une réponse favorable. totalrevidierte Fassung des heutigen Wasserrechtsgesetzes. Er enthielt unter anderem auch Vorschläge zur Erleichte- Schriftliche Begründung - Développement par écrit rung von Modernisierungen. Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und Der Vorentwurf wurde vom Dezember 1983 bis April 1984 wünscht eine schriftliche Antwort. einem Vernehmlassungsverfahren unterzogen. Eine Totalrevision des WRG wurde dabei allgemein begrüsst. In den Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates meisten Stellungnahmen wurde aber eine gründliche Uebervom 27. November 1985 arbeitung der Revisionsvorschläge verlangt, unter anderem Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 novembre 1985 auch in der Frage der Modernisierungen. Davon ausgenom- Der Regierungsrat des Kantons Obwalden und die Einwohmen waren lediglich die Erhöhung des Wasserzinsmaxinergemeinde Sächseln sind bereits in Wiedererwägungsgemums und der Steuerausfallentschädigung. Eine deutliche suchen an den Bundesrat gelangt, mit dem Begehren, die Mehrheit hat für das weitere Vorgehen ein zweistufiges Nationalstrasse N 8 sei im Gebiet Bruochli und Emettli der Verfahren vorgeschlagen, damit die Anpassung des Wasser- Gemeinde Sächseln auf einer Strecke von etwa 600 m zinsmaximums und der Steuerausfallentschädigung im zusätzlich zu überdecken. Die beiden Wiedererwäg u ngsge- Interesse der Wasserherkunftsgebiete möglichst rasch unter suche, die inhaltlich das gleiche Problem betreffen, werden Dach gebracht werden könnten. sorgfältig geprüft und der Bundesrat wird in Abwägung aller Aufgrund der Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens im Spiele stehenden Interessen in der Sache entscheiden. beschloss denn auch der Bundesrat am 4. Juli 1984, dem Parlament eine Revision des Wasserrechtsgesetzes in zwei Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- Etappen vorzuschlagen. So befasste sich die Botschaft vom rates befriedigt. 12. November 1984 lediglich mit der Revision der Bestimmungen über Wasserzins und Steuerausfallentschädigung. Die weiteren Revisionspunkte (besonders die Regelung der Pumpspeicherung und die Modernisierung der bestehenden Anlagen) sollen in einer zweiten Revisionsphase noch überprüft und während der nächsten Legislaturperiode dem #ST# 85.545 Parlament unterbreitet werden. Die bisherigen Arbeiten haben gezeigt, dass die Möglichkeiten zur Förderung der Interpellation Carobbio Modernisierung nicht bloss auf Gesetzesebene liegen. Die Europäische Menschenrechtskonvention. vorgeschlagenen Regelungen der Studienkommission sties- Ratifikation des Zusatzprotokolls Nr. 1 sen zudem im Vernehmlassungsverfahren teilweise auf Wi- Interpellanza Carobbio derstand. Convenzione europea dei diriti dell'uomo. Inzwischen wurde die Revision betreffend Wasserzins und Ratifica del protocollo addizionale no 1 Steuerausfallentschädigung in den eidgenössischen Räten verabschiedet. In den Beratungen wurde das zweistufige Interpellation Carobbio Vorgehen zum Teil bedauert, zum Teil begrüsst. Der Bun- Convention européenne des droits de l'homme. desrat wird die Arbeiten weiterführen. Ratification du protocole additionnel No 1
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt.
Wortlaut der Interpellation vom 17. September 1985 Die Schweiz hat 1976 das erste Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention unterzeichnet. Es handelt sich dabei um das Protokoll, das das Recht auf Achtung des Eigentums, das Recht auf Bildung sowie das Recht auf freie und geheime Wahlen gewährleistet. Es sind dies alles Rechte, die in unserem Land respektiert werden. Deshalb ist der jüngste Beschluss des Bundesrates, das erwähnte Protokoll dem Parlament nicht zur Ratifizierung vorzulegen, unverständlich. Damit ist die Schweiz das ein- 20. Dezember 1985 N 2261 Interpellation Soldini
zige Land, welches dieses Protokoll noch nicht ratifiziert messe, le riserve, cui i Cantoni subordinano una loro accethat. tazione dell'articolo 2, sarebbero risultate tali da svuotare il Die Unterzeichneten bitten den Bundesrat um Auskunft auf disposto d'ogni sua sostanza, rendendo così la ratificazione die folgenden Fragen: incompatibile col diritto internazionale. a. Was hat den Bundesrat bewogen, mit der Unterbreitung Nondimeno il Consiglio federale, convinto che una ratificades Zusatzprotokolls zur Ratifizierung durch das Parlament zione del primo protocollo addizionale resta giuridicamente noch zuzuwarten? possibile, si riserva il diritto di ritornare sulla decisione b. Will er nicht auf seinen Beschluss zurückkommen und allorché le circostanze lo permetteranno. das fragliche Dokument so bald als möglich den Räten zur Ratifizierung vorlegen? Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates nicht befriedigt und verlangt Diskussion. Testo dell'interpellazione del 17 settembre 1985 La Svizzera, come noto, ha firmato nel 1976 il primo proto- Abstimmung - Vote collo addizionale alla Convenzione europea dei diritti del- Für den Antrag auf Diskussion 33 Stimmen l'uomo. Si tratta del protocollo che garantisce il rispetto del Dagegen 64 Stimmen diritto di proprietà, del diritto all'istruzione, del diritto a elezioni libere a scrutinio segreto. Trattasi di principi tutti rispettati nel nostro paese. Non si comprende perciò la recente decisione del Consiglio federale di non sottoporre al Parlamento per la ratifica il protocollo in questione. Decisione che fa della Svizzera #ST# 85.580 l'unico paese che non ha ancora ratificato l'atto in que- Interpellation Soldini stione. Französische Zollbeamte auf schweizerischem I sottoscritti chiedono al Consiglio federale a. di indicare quali sono le ragioni che lo hanno portato a Gebiet decidere di soprassedere alla presentazione del protocollo Douaniers français sur le territoire suisse addizionale no I della Convenzione europea dei diritti dell'uomo alla ratifica del Parlamento, b. se non ritiene di riesaminare la sua decisione in modo da proporre al più presto possibile il protocollo in questione alla ratifica delle Camere. Wortlaut der Interpellation vom 30. September 1985 Ein Leser aus Frankreich - er gibt Name und Adresse an - Texte de l'interpellation du 17 septembre 1985 schreibt in der Tageszeitung «La Suisse» vom 8. September On sait que la Suisse a signé en 1976 le premier protocole 1985: additionnel à la Convention européenne des droits de «Am 27. August 1985 mussten die Reisenden mit französil'homme. Il s'agit du texte qui garantit le respect du droit de scher Staatsbürgerschaft, die mit dem Nachtzug aus Paris propriété, du droit à l'instruction, du droit à des élections kamen, eine eingehende Ueberprüfung über sich ergehen libres au scrutin secret, principes tous observés dans notre lassen: Die Devisen wurden kontrolliert, das Handgepäck, pays. die Portemonnaies und alle Taschen wurden durchsucht; On ne comprend donc pas la récente décision du Conseil die Reisenden wurden befragt, wie lange sie sich in der fédéral de ne pas soumettre le protocole en question au Schweiz aufhalten wollten und wie sie ihren Aufenthalt Parlement en vue de la ratification. En effet, la Suisse est le bezahlten - dies alles durch französische Zöllner in Uniform, seul pays qui n'a pas encore ratifié l'acte susmentionné. um sieben Uhr morgens, kurz vor Neuenburg, also auf Les soussignés demandent au Conseil fédéral: Schweizer Gebiet. Eine Frau (sie trug, wie ich sagen hörte, a. d'indiquer les raisons qui l'ont poussé à décider de sursechzehn 500-Franken-Noten auf sich) wurde von diesen seoir à la présentation au Parlement, aux fins de ratification, Zöllnern festgenommen und gezwungen, mit ihnen zusamdu protocole additionnel no 1 à la Convention européenne men in Neuenburg den Zug zu verlassen. Was mit ihr weiter des droits de l'homme; geschah, entzieht sich meiner Kenntnis. b. de dire s'il n'a pas l'intention de revoir sa décision de Ich möchte hinzufügen, dass ich seit etwa 12 Jahren regelfaçon à proposer le plus tôt possible aux Chambres fédémässig zweimal im Jahr in die Schweiz fahre. Es ist jedoch rales de ratifier le protocole en question. das erste Mal, dass ich solche Methoden erlebt habe. Aus den Informationen, die ich danach von den ändern Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Borei, Reisenden im Zug erhielt, geht hervor, dass französische Christinat, Deneys, Fetz, Friedli, Gloor, Gurtner, Herczog, Zöllner regelmässig - offensichtlich im Einvernehmen mit Magnin, Robbiani, Ruffy (11) den Schweizer Behörden - zwischen Les Verrières und Neuenburg sowie Vallorbe und Lausanne solche Abstecher Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates auf schweizerisches Gebiet unternehmen. vom 20. November 1985 Es lässt sich wohl nicht bestreiten, dass diese Zollund Risposta scritta del Consiglio federale del 20 novembre 1985 Polizeiaktionen den Interessen Ihres Landes zuwiderlaufen, Rapport écrit du Conseil fédéral du 20 novembre 1985 seine Souveränität verletzen und seinem guten Ruf schwe- II 26 giugno 1985 il Consiglio federale decideva di rinunciare ren Schaden zufügen.» «per ora» a sottoporre all'approvazione parlamentare il Ich frage daher den Bundesrat: primo protocollo addizionale alla Convenzione europea dei 1. Sind die geschilderten Vorkommnisse von den zuständidiritti dell'uomo. Tale decisione, di carattere provvisorio, è gen Behörden untersucht worden? stata presa in seguito ai risultati negativi della procedura di 2. Wie weit gehen die Befugnisse der französischen Zollorconsultazione dei Cantoni, dei partiti politici e delle organizgane auf schweizerischem Gebiet? zazioni interessate. 3. Darf ein französischer Polizeibeamter einen französi- E' stato soprattutto ildiritto all'istruzione, garantito dall'artischen Staatsbürger auf Schweizer Gebiet verhaften, zum colo 2 del protocollo, a suscitare obiezioni; infatti, secondo Beispiel auf dem Perron eines Bahnhofs oder in einer Stadt, la maggioranza dei Cantoni, l'accettazione di tale disposto und wenn ja: bis zu welcher Entfernung von der Landesavrebbe messo in pericolo le prerogative cantonali in mategrenze? ria di pubblica istruzione, nonché introdotto nel nostro 4. Welche Konzessionen haben die Schweizer Behörden ordinamento giuridico un diritto sociale già rifiutato dalla Frankreich in diesem Zusammenhang gemacht, und auf maggioranza dei Cantoni nel marzo 1973, con la votazione welche rechtlichen Bestimmungen haben sie sich dabei sull'iniziativa per il diritto alla formazione. Date queste pregestützt? Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Carobbio Europäische Menschenrechtskonvention. Ratifikation des Zusatzprotokolls Nr. 1
Interpellation Carobbio Convention européenne des droits de l'homme. Ratification du protocole additionnel No 1
Interpellanza Carobbio Convenzione europea dei diriti dell'uomo. Ratifica del protocollo addizionale no 1
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Jahr 1985 Année Anno
Band V Volume Volume
Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15 Séance Seduta
Geschäftsnummer 85.545 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 20.12.1985 - 08:00 Date Data
Seite 2260-2261 Page Pagina
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