Government Job Creation and Unemployment Insurance Policies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe government, while acknowledging Switzerland's low unemployment rate, takes joblessness seriously and provides social and preventative measures through unemployment insurance, including support for training and employment programs. For long-term reduction, the government believes in fostering new job creation and increasing labor market flexibility, acknowledging the roles of social partners and cantons. Research programs are ongoing to inform economic policy, and environmental protection is seen as compatible with and necessary for future job growth, with limits on job creation dictated by environmental impact and the adoption of clean technologies.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 20 al. 2 OER, Art. 42 de l'ordonnance; Government Job Creation and Unemployment Insurance Policies: For long-term reduction, the government believes in fostering new job creation and increasing labor market flexibility, acknowledging the roles of social partners and cantons. Research programs are ongoing to inform economic policy, and environmental protection is seen as compatible with and necessary for future job growth, with limits on job creation dictated by environmental impact and the adoption of clean technologies.
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KI-generiertThis article was used to determine that the radio station needed consent from the Federal Department of Transport, Communications and Energy to interrupt its broadcasts.
This article was used to explain the conditions under which a subscriber can have their connection blocked for a short period.
Volltext
Interpellation Carobbio 1294 N 21 juin 1985
Auch wenn die Arbeitslosigkeit in der Schweiz im internatio- baus in Berggebieten hilft letztlich, neue Arbeitsplätze zu
nalen Vergleich gering ist, nimmt der Bundesrat die Arbeits- schaffen.
marktlage nicht auf die leichte Schulter. Denn der Betrof- Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 9 wer-
fene hat mit ähnlichen persönlichen, familiären und gesell- den die Mechanismen und die Entwicklung der schweizeri-
schaftlichen Problemen zu kämpfen wie in Ländern, in schen Wirtschaft wissenschaftlich untersucht. Ein Teilpro-
denen das Heer der Arbeitssuchenden Millionenstärke auf- gramm beschlägt auch den Arbeitsmarkt. Dieses Programm
weist. Im kurzfristigen Bereich erachtet der Bundesrat die soll noch dieses Jahr abgeschlossen werden und insbeson-
mit der Arbeitslosenversicherung gegebenen Möglichkeiten dere den Trägern der Wirtschaftspolitik zusätzliche
als hinreichend. Sie ermöglicht sowohl die sozialpolitisch Entscheidungshilfen liefern. Weitere Erkenntnisse für die
notwendige materielle Absicherung als auch die Durchfüh- Umsetzung wirtschaftspolitischer Massnahmen können aus
rung von Präventivmassnahmen. Diese umfassen insbeson- dem Programm 6 (Entscheidungsvorgänge in der schweize-
dere Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung von Wei- rischen Demokratie) erwartet werden. Schliesslich wird der
terbildungs- und Umschulungskursen und von Beschäfti- Bundesrat auch die Resultate des Forschungsprogramms
gungsprogrammen sowie zur Ausrichtung von Einarbei- über «Regionalprobleme» auswerten. Die künftige Beschäf-
tungszuschüssen. Ferner darf auf die besonderen Regelun- tigungsentwicklung bildet ferner Gegenstand weiterer
gen zugunsten von Problemregionen und -gruppen verwie- Untersuchungen, die vom BIGA selbst oder von beauftrag-
sen werden. ten Dritten durchgeführt werden.
Der Bundesrat ist gleichzeitig der Überzeugung, dass eine Die vom Interpellanten unter Punkt 6 gestellte Frage lässt
Reduktion der Arbeitslosigkeit längerf ristig nur erreicht wer- sich nicht generell beantworten. Im Grundsatz besteht keine
den kann, wenn zukunftsträchtige und neue, attraktive Alternative zu einer gesunden Umwelt. Sie ist die Vorausset-
Arbeitsplätze geschaffen werden können und sich die Flexi- zung zur Sicherung unserer Zukunft. Ein qualitativ orientier-
bilität des Arbeitsmarktes erhöht. Sie reicht von der Lohnfin- tes Wachstum wird in längerfristiger Sicht sowohl einen
dung über die Mobilität der Arbeitskräfte bis zu den Arbeits- Beitrag zu aktivem Umweltschutz als auch zur Schaffung
zeitformen. Der Bundesrat ist bemüht, arbeitsmarktliche von Arbeitsplätzen leisten. In diesem Sinne schliessen sich
Voraussetzungen zu schaffen, die sowohl das Errichten Umweltschutz und Wachstum nicht gegenseitig aus, son-
neuer Arbeitsplätze erleichtern als auch die Flexibilität des dern müssen zur gewollten Einheit werden.
Arbeitsmarktes vergrössern. Er hat in seiner Botschaft zur Die Grenzen der Umweltbelastung für beschäftigungspoliti-
Ferieninitiative die wirtschaftspolitischen Aspekte von sche Massnahmen sind um so enger, je grösser die Vorbela-
Arbeitszeitverkürzungen eingehend gewürdigt (BBI 1982 III stung der Umwelt ist und je umweltbelastender neu geschaf-
224). Gemäss unserer Wirtschafts- und Staatsauffassung fene Arbeitsplätze sind. Diese Grenzen werden durch die
kommt aber neben dem Bund auch den Sozialpartnern und Realisierung vorgesehener Umweltschutzmassnahmen
den Kantonen in diesem Bereich eine wichtige, oft die gemäss Umweltschutzgesetz ausgeweitet. Innerhalb genü-
entscheidende Bedeutung zu. Im übrigen ist der Bundesrat gend grösser Anpassungsfristen wird die bestehende Bela-
überzeugt, dass die schweizerische Wirtschaft - dank dem stung reduziert werden müssen. Die durch neu geschaffene
Anpassungswillen der Unternehmer und der Anpassungsbe- Arbeitsplätze entstehenden Emissionen sind gemäss dem
reitschaft der Arbeitnehmer - die durch raschen Technolo- neuesten Stand der Technik zu begrenzen. Die Einhaltung
giewandel und veränderte Weltmarktverhältnisse verursach- dieser Auflagen ist eine ganz konkrete Rahmenbedingung
ten Probleme zu lösen vermag. für die Beschäftigungsentwicklung. Je stärker die beste-
Der Bundesrat erachtet zurzeit neue Massnahmen als unge- hende Umweltbelastung reduziert werden kann und je bes-
eignet, die Beschäftigungslage kurzfristig zu verbessern. ser es gelingt, möglichst saubere und zukunftsträchtige
Nachfragestützende Vorkehren fallen angesichts der struk- Arbeitsplätze zu schaffen, desto grösser wird der umweltpo-
turell bedingten Arbeitslosigkeit ausser Betracht. Die im litische Spielraum für eine positive Beschäftigungsentwick-
März 1983 beschlossenen Ankurbelungsmassnahmen lung.
brachten eine willkommene und gesamtwirtschaftlich
erwünschte Stützung der Binnennachfrage, die etwa ab Abstimmung - Vote
Mitte 1984 durch ein Anziehen der Auslandnachfrage abge- Für den Antrag auf Diskussion Mehrheit
löst wurde. Diese Politik vermochte einer weiteren Zunahme Dagegen Minderheit
der konjunkturellen Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.
Angesichts dieser Lagebeurteilung misst der Bundesrat der
Bildung und Forschung als wichtigsten Wachstumsquellen
grosse Bedeutung bei. So wendet der Bund namhafte Bei-
träge für diese beiden Bereiche auf. Zusätzlich zu diesen 85.405
unbestrittenen Daueraufgaben hat der Bund mit den beiden
#ST#
Impulsprogrammen Sondermassnahmen zur Förderung der Interpellation Carobbio
technologischen Entwicklung und Ausbildung ergriffen. Vor Radio Jura Bernois. Abbruch der Sendungen
kurzem hat sodann der Bundesrat zuhanden der eidgenössi-
schen Räte eine Botschaft über einen Rahmenkredit im Radio Jura Bernois.
Betrage von 150 Millionen Franken zur Förderung der pra- Interruption des émissions
xisorientierten Forschung verabschiedet (BBI 1985 l 933).
Einen weiteren Beitrag zur mittelfristigen Sicherung bzw.
Schaffung neuer Arbeitsplätze sieht der Bundesrat im
Instrument der steuerbegünstigten Arbeitsbeschaffungsre-
serven und in der Förderung des Risikokapitals, wie sie mit Wortlaut der Interpellation vom 21. März 1985
der Innovationsrisikogarantie vorgeschlagen wurde. Der Verein «Radio Jura Bernois» (RJB) hat am 20. Juni 1983
Die Förderung der technologischen Entwicklung und Aus- vom Bundesrat die Bewilligung erhalten, im Rahmen eines
bildung allein genügt indes nicht. Um regionale Disparitäten Lokalradioversuchs eigene Programme auszustrahlen. Der
abzubauen, und angesichts der unterschiedlichen regiona- Vereinsvorsland, der Konzessionsnehmer, hat am 14. März
len Arbeitsmarktentwicklung hat der Bund das regionalpoli- 1985 beschlossen, die Sendungen für einen bis drei Monate
tische Instrumentarium ausgebaut. Mit der im letzten Jahr zu unterbrechen und drei professionelle Mitarbeiter der
beschlossenen Verstärkung dieser Massnahmen soll den Radioequipe (darunter den verantwortlichen Journalist^
arbeitsmarktpolitischen Problemgebieten geholfen werden. sehen Mitarbeiter) fristlos und ohne sie vorher anzuhören zu
Die Unterstützung von technologisch und arbeitsmarktlich entlassen.
besonders interessanten Projekten hat zur Diversifikation Grund der Entlassungen und des Sendeunterbruchs sind
von einseitig auf einen Industriezweig ausgerichteten Regio- politische Pressionen, wiewohl der Vorstand dies nicht
nen beizutragen. Auch die Förderung des Infrastrukturaus- wahrhaben will. Wir fragen deshalb den Bundesrat: Ist er im
21. Juni 1985 N 1295 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion
voraus über den harten Beschluss des Vorstandes von RJB Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
unterrichtet worden, und, wenn ja, hat er sein Einverständ- vom 29. Mai 1985
nis zu dem vom Vorstand gewählten Schnellverfahren ge- Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 mai 1985
geben?
1. Conformément à l'article 20, 2° alinéa, de l'ordonnance
Für den Fall, dass es nicht so war, gestatten wir uns fol-
sur les essais locaux de radiodiffusion (OER), le diffuseur ne
gende Fragen:
peut interrompre l'essai auquel il participe qu'avec le con-
1. Entspricht das Vorgehen des Vorstandes von RJB dem sentement du Département fédéral des transports, des com-
Sinn und Geist der Sendebewilligung, die der Bundesrat munications et de l'énergie (DFTCE). Le 8 mars 1985, la
erteilt hat? Société de Radio Jura bernois (SRJB), en sa qualité de
2. Billigt es der Bundesrat, dass ein PTT-Beamter die diffuseur, a effectivement demandé l'autorisation de sus-
Antenne am 15. März 1985, um 19.10 Uhr, abgeschaltet hat, pendre les émissions à partir de la mi-mars, pour une durée
obwohl die Sendung erst um 20 Uhr zu Ende gegangen de trois mois au plus.
wäre? En l'occurrence, le DFTCE devait seulement examiner si les
3. Kann der Bundesrat den PTT-Beamten in Schutz neh- motifs invoqués (renvoi de trois collaborateurs occupant un
men, der - ebenfalls am .15. März 1985 - vor Ende der poste à responsabilité) touchaient, voire enfreignaient l'OER
programmierten Sendungen die Telefonleitung der Redak- et l'autorisation de procéder à l'essai. Il est apparu que ce
tion unterbrochen hat? n'était pas le cas, car le fait de congédier du personnel est
4. Welche Bedingungen wJrd der Bundesrat an die Wieder- une mesure strictement interne, sur laquelle l'autorité de
aufnahme der Sendungen knüpfen, um für die Zukunft den surveillance n'a pas à se prononcer.
politischen Druck zu verhindern, dessen Opfer die profes- La SRJB a en outre démontré de façon plausible qu'en
sionellen Mitarbeiter von RJB offensichtlich geworden sind? l'espèce les émissions ne peuvent pas être assurées sans
discontinuité. Par lettre du 13 mars 1985, le DFTCE l'a infor-
5. Welche Klagemöglichkeiten und Rechtsmittel haben in mée qu'il agréait une interruption de trois mois, mais en
solchen Fällen die Hörer von Lokalradios? précisant expressément que l'autorité de surveillance ne se
prononce pas sur les mesures envisagées par la SRJB.
2. Selon l'article 42 de l'ordonnance (3) relative à la loi
Texte de l'interpellation du 21 mars 1985
réglant la correspondance télégraphique et téléphonique,
La «Société de radio Jura bernois» (RJB) a reçu, le 20 juin l'abonné peut en principe faire bloquer son raccordement
1983, du Conseil fédéral l'autorisation d'émettre à titre d'es- pour une brève période; il lui suffit de le demander orale-
sai un propre programme local de radio dans le sud du Jura. ment. Il en va de même pour les lignes de modulation. La
Le comité de l'association, bénéficiaire de cette concession, SRJB a demandé, tant par-écrit qu'oralement, à la Direction
a décidé, le 14 mars dernier, d'interrompre, pour une durée d'arrondissement des télécommunications de Bienne, de
de un à trois mois ses émissions et de licencier, avec effet bien vouloir bloquer pour trois mois les lignes de modula-
immédiat et sans procédure préalable, trois professionnels tion louées ainsi que le raccordement téléphonique. L'opé-
(dont le journaliste responsable) de l'équipe d'animation de ration a été effectuée réglementairement à la date souhaitée,
la radio. à savoir le 15 mars 1985.
Contrairement aux démentis du comité en question, des
3. Dès qu'elle aura repris ses émissions, Radio Jura bernois
pressions politiques sont à l'origine de ces licenciements et
devra bien entendu continuer à respecter les dispositions de
de cette interruption des émissions. Nous demandons en l'OER et de l'autorisation de procéder à l'essai, qui lui a été
conséquence au Conseil fédéral s'il a été informé préalable- octroyée par le Conseil fédéral le 20 juin 1983.
ment des décisions brutales du comité de la RJB et si, le cas
échéant, il a donné son accord à la procédure expéditive 4. En pareil cas, l'auditeur ne dispose d'aucun moyen de
adoptée par ledit comité. plainte ni de recours.
Si tel n'a pas été le cas, nous nous permettons de poser les Abstimmung - Vote
questions suivantes:
Für den Antrag auf Diskussion Minderheit
1. La procédure suivie par le comité de la RJB est-elle Dagegen Mehrheit
conforme à la lettre et à l'esprit de l'autorisation d'émettre
octroyée par le Conseil fédéral?
2. Le Conseil fédéral approuve-t-il le fait qu'un fonction-
naire des PTT ait coupé l'antenne, le 15 mars 1985, à
19 h. 10, alors que l'émission devait se terminer normale-
ment à 20 heures? #ST# 85.388
3. Le Conseil fédéral peut-il en outre couvrir le fonction-
naire des PTT qui, le 15 mars 1985 également, a bloqué le Interpellation der LdU/EVP-Fraktion
téléphone de la rédaction de la RJB avant la fin des trans- Verkehr am Gotthard
missions programmées? Interpellation du groupe Adl/PEP
4. Quelles conditions le Conseil fédéral mettra-t-il à la Trafic au Gothard
reprise des émissions de la RJB pour éviter à l'avenir les
pressions politiques dont manifestement les professionnels
de cette radio locale ont été les victimes?
5. Quels sont enfin, dans des affaires semblables, les
moyens de plainte et de recours à disposition des auditeurs Wortlaut der Interpellation vom 18. März 1985
des radios locales? Der Güterverkehr auf der N 2 durch den Gotthard wächst in
beängstigendem Ausmass.
Diese Entwicklung ist für.unsere Umwelt und die Ertrags-
Mitunterzeichner - Cosignataires: Christinat, Deneys, kraft der Bahnen nicht mehr zu verantworten. Sofort wirk-
Friedli, Herczog, Jaggi, Longet, Magnin, Pitteloud, Ruffy, same Massnahmen drängen sich auf. Dazu gehört in erster
Vannay (10) Linie ein attraktiver kombinierter Verkehr der Bahnen, der
gewährleistet, dass der Güterverkehr auf der Strasse nicht
mehr weiter zunimmt.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Das Dienstleistungsangebot der Hupac SA in Chiasso, wel-
L'auteur renonce au développement et demande une che den kombinierten Verkehr im Transit durch unser Land
réponse écrite. ausschliesslich nach betriebswirtschaftlichen Kriterien
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Carobbio Radio Jura Bernois. Abbruch der Sendungen
Interpellation Carobbio Radio Jura Bernois. Interruption des émissions
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1985
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.405
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 21.06.1985 - 08:00
Date
Data
Seite 1294-1295
Page
Pagina
Ref. No 20 013 548
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