Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 85-348 KI-generiert

Military Leadership Age and Tenure Dispute

Geschäftsnummer VPB 85-348
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The court was asked to consider whether the highest ranks in the military leadership were appointed at too old an age, resulting in short tenures. The government responded that guidelines were in place to ensure appropriate tenure lengths and that promotions were based on professional qualifications and experience, not age. While acknowledging that improvements could be made, the government proposed closing the postulate, which was agreed to.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 PSG; Military Leadership Age and Tenure Dispute: The government responded that guidelines were in place to ensure appropriate tenure lengths and that promotions were based on professional qualifications and experience, not age. While acknowledging that improvements could be made, the government proposed closing the postulate, which was agreed to.

Schlagwörter

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Dienstalter Verteidigung und militärische Belange Anstellungsbehörde Militärdisziplinarrecht Bestellung der amtlichen Verteidigung Beurlaubung zum Wehrdienst
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 PSG

Used to impose costs on the party that lost.

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Volltext

Postulat Hubacher 1188 N 25 septembre 1986

gine - qui pourraient apporter une solution aux problèmes que la nomination aux fonctions les plus élevées de l'armée

qui se posent. Ces évolutions techniques, non seulement est en quelque sorte un signe de vieillesse.

nous les suivons, mais nous y participons activement grâce Le Conseil fédéral est invité à examiner la situation et à faire

à une recherche dans laquelle l'armée de l'air helvétique a connaître son appréciation dans un rapport. Quel avantage

sa part afin de pouvoir enfin régler plus à satisfaction ce peut-il bien y avoir à ce qu'un chef de l'état-major général

problème irritant de la compatibilité des activités d'une par exemple ne puisse exercer sa fonction que pendant

aviation militaire et des activités civiles. Cela n'est pas un quatre ou cinq ans? Ou bien estime-t-il lui aussi que les

objet mineur dans nos préoccupations car nous sommes, commandements élevés, y compris les plus hauts, de l'ar-

comme vous, parfaitement persuadés de la nécessité de mée sont exercés par des hommes dont la moyenne d'âge

régler ce problème et de trouver de meilleures bases et de se situe à la limite supérieure? Avec l'évolution fulgurante à

meilleures solutions. laquelle nous assistons, ne serait-ce déjà que dans le

Quant aux solutions que vous esquissiez, Monsieur le domaine de la technologie, on peut vraiment se demander si

Conseiller national, nous les avons analysées les unes après un certain rajeunissement à la tête de l'armée ne serait pas

les autres. Certaines d'entre elles sont appliquées, elles souhaitable.

apportent quelques résultats, d'autres, nous avons dit pour-

quoi, ne peuvent pas l'être en l'état actuel de nos techni- Mitunterzeichner - Cosignataires: Bratschi, Braunschweig,

ques. Vous ne devez pas être désespéré à l'idée que, après Bundi, Clivaz, Deneys, Fankhauser, Friedli, Gloor, Leuenber-

analyse minutieuse de vos propositions, nous devions vous ger Moritz, Longet, Mauch, Neukomm, Reimann, Renschler,

dire que certaines d'entre elles sont irréalistes. Cela corres- Robbiani, Rohrer, Ruffy, Stamm Walter, Weber-Arbon, Zehn-

pond à la stricte vérité et croyez bien que l'essentiel est que der (20)

vous sachiez, comme les populations groupées autour de

nos places d'aviation militaires, que la division des aéro- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

dromes militaires, sous la direction d'un homme expert, Die Amtsdauer für die letzten vier Generalstabschefs betrug/

sensible et particulièrement compétent dans ce domaine, beträgt zweimal fünf und zweimal vier Jahre, für die letzten

consacre une partie importante de ses travaux à améliorer la drei Ausbildungschefs vier, fünf und sechs Jahre. Für die

situation. Kkdt FF dürfte der Altersdurchschnitt - zumindest für den

Je termine en vous disant que les impératifs de la défense amtierenden und den Vorgänger - noch höher liegen. Da

militaire de notre pays, bien plus encore que les impératifs stellt sich die Frage, ob Führungspositionen in der Armee

de la dissuasion, ne nous permettent pas d'aller en dessous nicht relativ spät bzw. zu spät eingenommen werden kön-

du nombre actuel des vols. nen, ob die Kommandanten der Grossen Verbände nicht

ebenfalls - Ausnahmen bestätigen die Regel - bereits zu

Präsident: Herr Braunschweig kann erklären, ob er von der sehr im fortgeschrittenen (Offiziers-)Alter stehen und

Antwort des Bundesrates befriedigt ist. - Herr Braunschweig dadurch in den eigentlichen Führungsfunktionen nichteine

ist nicht befriedigt. gewisse Ueberalterung besteht.

Da ich den Ueberblick nicht vollständig habe - von aussen

gesehen besteht der Eindruck, tendentiell müsse eher von

einer gewissen Ueberalterung gesprochen werden -, warf

#ST# 85.348 ich diese Frage auf. Wäre dem so, bestünde ein Kontrast zur

rasanten gesellschaftspolitischen, technologischen und

Postulat Hubacher militärstrategischen Entwicklung. Unser System erweckt zu

sehr den Eindruck einer automatisierten Karriereplanung für

Verjüngung der Armeeführung Friedenszeiten, d. h. für Beförderungen zählt nicht primär

Rajeunissement des chefs de l'armée und vor allem die fachliche Qualifikation, sondern ebenso

oder noch mehr das Alter. «Man» wird in einem gewissen

Alter befördert. Diese etwas pauschale Beurteilung ist natür-

lich undifferenziert, sie basiert auf dem erwähnten Eindruck

und soll eine sachgerechte Darstellung oder Gegendarstel-

Wortlaut des Postulates vom 12. März 1986 lung durch das EMD provozieren.

Die höchsten Chargen in der Armeeführung, beispielsweise

der Generalstabs- und Ausbildungschef, weisen in den letz- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

ten Jahrzehnten ein konstantes Merkmal auf: Die Ernennun- vom 14. Mai 1986

gen erfolgten in der Regel erst im relativ hohen (Offiziers-) Rapport écrit du Conseil fédéral du 14 mai 1986

Alter, weshalb die Gewählten ihre Funktion meist nur ein Das Militärdepartement hat im Jahre 1979 Richtlinien für die

paar wenige Jahre ausüben konnten. Damit entsteht der Besetzung von Stellen für höhere Stabsoffiziere (Brigadiers,

Eindruck, Spitzenfunktionen in der Armee seien so etwas Divisionäre und Korpskommandanten) in der Armee und der

wie eine Alterserscheinung. Militärverwaltung erlassen.

Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen und zu berichten, wie Diese legen die Funktionsdauer für höhere Stabsoffiziere

er die Situation beurteilt. Worin soll der Vorteil liegen, dass fest und regeln die Voraussetzungen für deren Ernennung.

beispielsweise ein Generalstabschef seine Funktion nur vier Als Richtwert für die Funktionsdauer für höhere Stabsoffi-

bis fünf Jahre ausüben kann? Oder teilt der Bundesrat die ziere sehen die Richtlinien des Militärdepartements fünf bis

Feststellung, dass hohe und höchste Kommandostellen in sechs Jahre vor. Kürzer als vier Jahre sollte eine Funktion

der Armee eher einen doch an der obersten Grenze liegen- nur in zwingenden Fällen ausgeübt werden; mehr als acht

den Altersdurchschnitt aufweisen? Bei den rasanten Verän- Jahre soll die Funktionsausübung in der Regel nicht betra-

derungen, die sich schon nur im technologischen Bereich gen. Mit dem Erreichen des 62. Altersjahrs scheidet der

vollziehen, scheint die Frage berechtigt, ob nicht eine Funktionsträger aus.

gewisse Verjüngung in den obersten Chargen der Armee Mit der Herabsetzung der Altersgrenze für die Funktionen

wünschbar sein könnte. der höheren Stabsoffiziere auf das 62. Altersjahr wurde dem

Bedürfnis, die Armeeführung zu verjüngen, Rechnung

Texte du postulat du 12 mars 1986 getragen. Der Eindruck, Spitzenfunktionen in der Armee

Au cours des dernières décennies, les plus hauts chefs de seien «so etwas wie eine Alterserscheinung» trifft nicht zu.

l'armée, comme par exemple le chef de l'état-major général Massgebend bei der Besetzung von höchsten militärischen

et le chef de l'instruction, ont toujours eu un point commun: Funktionen ist die fachliche Qualifikation, die sich die

en règle générale, ils ont été nommés à un âge relativement Anwärter in den vorausgegangenen Verwendungen erwor-

élevé (pour un officier), si bien qu'il n'ont pu exercer leur ben haben. Bei Anwärtern auf eine militärische Spitzenfunk-

fonction que pendant peu d'années. On a ainsi l'impression tion, d. h. insbesondere auf die Funktion des Generalstabs-

25. September 1986 N 1189 Postulat Hubacher

chefs und des Ausbildungschefs, spielen deshalb vor allem diesem Altersaufbau vollauf zufrieden ist. Ich bin aber der

die Erfahrungen als Truppenkommandant eine wichtige Meinung, dazu bestehe kein Grund. Ich bin von der Antwort

Rolle. Von entscheidender Bedeutung sind die Führungsei- nicht befriedigt.

genschaften eines Kandidaten und dessen Kompetenz in

allen Wehrfragen. Spalti: Es sollte in der Armee so sein wie in der Wirtschaft,

Wo die Beförderungsbedingungen erfüllt sind, ermöglichen nämlich dass man eine gewisse Konstanz der Führung

die Richtlinien des Militärdepartements auch die Einsetzung anstrebt. Es ist tatsächlich so: Wenn Kommandofunktionen

von jüngeren Stabsoffizieren als Heereseinheitskomman- - wie das in den letzten Jahren mit der Funktion des Gene-

danten, Waffenchefs oder Unterstabschefs sowie in einer ralstabschefs und wie es neu wieder mit dem Kommando

Funktion der Armeespitze. Das heutige Beförderungssystem der Fliegerund Flab geschieht-nurfür vier, fünf oder sogar

ermöglicht somit eine ausgewogene Altersstruktur der mili- nur für drei Jahre besetzt werden, kann man nicht von einer

tärischen Spitzenkader. Es kann flexibel gehandhabt wer- Konstanz der Führung sprechen. Was ich jetzt sage, hat mit

den und lässt immer wieder auch jüngere Funktionsträger der Qualifikation derjenigen Herren, die diese Funktionen

zu. heute innehaben, überhaupt nichts zu tun.

Im Vergleich mit dem Ausland sind die militärischen Spit- Man muss festhalten, dass solch kurze Kommandozeiten

zenträger in der Schweiz keinesfalls überaltert. Auch in sehr fragwürdig sind; sie lassen zu Recht Zweifel an der

ausländischen Armeen bestehen Beförderungsbedingun- längerfristigen Personalplanung aufkommen, die auch in

gen, die für militärische Spitzenfunktionen eine Laufbahn der Verwaltung möglich sein sollte. Man muss auch sehen,

mit verschiedenen militärischen Verwendungen vorschrei- dass solch kurze Kommandozeiten mit vielen Nachteilen

ben. Es ist nicht üblich, dass Offiziere unter Umgehung verbunden sind.

hierarchischer Zwischenstufen höchste Kaderfunktionen Erstens einmal begibt sich der betreffende Kommandant viel

übernehmen. eher in die Abhängigkeit der Verwaltung; das sollte mit allen

Die heute geübte Praxis entspricht den Richtlinien des Mili- Mitteln vermieden werden. Es ist auch so, dass es Probleme

tärdepartements aus dem Jahre 1979. Die Funktionsdauer der kurzfristigen personellen Anpassung gibt, Probleme der

von höheren Stabsoffizieren beträgt im Mittel fünf Jahre. Einarbeitung, und, was für mich relativ gravierend ist, das

Die letzten vier Generalstabschefs waren während vier bis Durchziehen von Projekten ist einem Kommandanten wäh-

fünf Jahren im Amt. Vor ihrer Amtsübernahme als General- rend solch kurzen Kommandozeiten praktisch gar nicht

stabschef waren sie aber alle während drei bis fünf Jahren möglich. Das hat auch negative Auswirkungen auf die Ver-

als Kommandanten eines Armeekorps eingesetzt. Sie waren antwortung, die jemand für das Durchziehen von Projekten

damit Mitglieder der Kommission für Militärische Landesver- und das Erreichen der gesteckten Ziele tragen muss.

teidigung (KML), des obersten beratenden Gremiums der Schliesslich dürfen wir nicht vergessen, dass es auch ein

Armee. In den letzten 15 Jahren standen von insgesamt Image-Problem gibt. Solch kurze Kommandozeiten führen

24 Korpskommandanten lediglich vier während weniger als dazu, dass man sich - wohl mit einem gewissen Recht -

vier Jahren im Amt. In acht Fällen betrug die Funktionsdauer fragt, ob denn die Personalplanung wirklich vernünftig sei.

sechs bis acht Jahre. Ob dieses Postulat überwiesen oder abgeschrieben wird, ist

Der Bundesrat ist der Auffassung, dass sich das heutige meines Erachtens sekundär. Wichtig scheint mir- hier muss

Beförderungssystem in der Armee, das für militärische Spit- nun angesetzt werden, und ich hoffe, dass Herr Bundesrat

zenfunktionen vor allem auf der fachlichen Eignung und der Delamuraz diese Meinung auch vertritt-, dass dem Aspekt

langjährigen Erfahrung als Truppenkommandant auf sämtli- der Kommandozeiten auf höchster Führungsebene ver-

chen Stufen der Armee beruht, bewährt und nicht geändert mehrt Beachtung geschenkt wird. Es muss eine längerfri-

zu werden braucht. stige (längerfristiger als bisher) Personalplanung stattfin-

den, die sich auf die Qualität abstützt und unabhängig ist-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates soweit das immer geht-vom Alter, vielleicht auch von Partei

Déclaration écrite du Conseil fédéral und Konfession.

Der Bundesrat hat damit den geforderten Bericht erstattet

und beantragt, das Postulat als erledigt abzuschreiben. M. Delamuraz, conseiller fédéral: La question posée par

M. Hubacher est légitime. Je considère, d'une manière

Hubacher: Ich habe zwei Fragen gestellt. Die erste geht générale, que la situation actuelle n'est pas entièrement

dahin, ob der Bundesrat nicht auch die Meinung teilt, dass satisfaisante. Nous devons nous efforcer de prolonger la

die Kommandostellen der Armee eher einen zu hohen durée moyenne des commandements, tout en respectant la

Altersdurchschnitt aufweisen und dass zu gewissen Funk- limite des âges de retraite fixée il y a quelques années; c'est

tionen - ich denke an Generalstabschef, Ausbildungschef, là, en effet, une règle sage, obligeant les commandants de

Korpskommandant Flieger und Flab- in den letzten Jahren corps et les divisionnaires à interrompre leurs activités à

nicht zu oft bereits zu alte Anwärter befördert wurden, so 62 ans. Cette règle implique que nous admettions de pro-

dass die verbleibende Dienstzeit zwischen vier bis sechs mouvoir, au grade d'officiers généraux, des colonels en

Jahren gelegen ist; beim Korpskommandant Flieger und moyenne un peu plus jeunes que jusqu'à présent. Monsieur

Flab waren es sogar nur zwei oder drei Jahre. Hubacher, je pense cependant que la description de la

Ist die Einnahme einer Kommandoposition eine automati- situation que vous faites est trop noire. Prenons quelques

sche Altersbeförderung in einer Armee, die nie an den Krieg exemples: à la fin de cette année, un commandant de corps

denkt, sondern sich auf Friedenszeiten beschränkt, dann devra prendre sa retraite à l'âge de 61 ans et non à 62 ans,

mag dieses System angehen; man baut sozusagen zum parce qu'il a atteint les huit ans - qui sont raisonnables - de

Selbstzweck, zur Förderung der Kondition, einen eidgenös- la durée maximale d'un commandement; c'est dire qu'il y a

sischen Verbund auf. Ist man nicht stattdessen auch der des officiers généraux, même au niveau des trois étoiles, qui

Meinung, dass hier der gesellschaftlichen Entwicklung, die arrivent jeunes à leur poste (et je m'exprime non seulement

auch in der Wirtschaft sichtbar wird - aber bei uns noch au nom du Département militaire, mais aussi en celui du

nicht, wir haben hier ein Parlament ohne die junge Genera- club des jeunes quinquagénaires, dans lequel je viens de

tion -, Rechnung zu tragen ist? Ist nicht eine Verjüngung in faire une entrée remarquée!); et puis le Conseil fédéral a

der Armeeführung angemessen? Das hätte auch eine Ver- promu.au 1er janvier de l'année prochaine, un divisionnaire

jüngung in mittleren Kaderpositionen zur Folge. âgé de 52 ans au grade de commandant de corps; ce n'est

Die Antwort lautet: «Tout va bien, Madame la marquise», pas tout à fait une première. Je considère que nous sommes

alles in Ordnung, wir haben Ruhe und Ordnung, wir haben sur le bon chemin et qu'il faut poursuivre dans cette direc-

keinen Krieg, wir haben eine Armee, die funktioniert, ihr tion.

Beförderungssystem funktioniert ebenfalls. Ich meine, die En outre, il s'agit d'aller un peu au-delà des premières

angeschnittene Frage hätte etwas seriöser behandelt wer- impressions et de considérer que, si le temps de commande-

den können. Ich nehme davon Kenntnis, dass das EMD mit ment des chefs de l'Etat-major général peut vous apparaître

Postulat Hubacher 1190 N 25 septembre 1986

comme relativement court (quatre ou cinq ans), en réalité le

Conseil fédéral ne choisit comme chef de l'Etat-major géné-

ral qu'un commandant de corps éprouvé. Celui qui a deux,

trois ou quatre ans de service à la tête d'un corps d'armée se

trouve déjà préparé de façon très minutieuse à sa tâche de

chef de l'Etat-major général, car il a participé aux travaux

stratégico-opératifs de la Commission de défense militaire.

Cela est l'essentiel de la préparation à la charge de chef de

l'Etat-major général. Dès lors, l'on peut admettre que la

brièveté relative des commandements à l'Etat-major général

est en réalité compensée par le fait que le titulaire de cette

haute fonction l'a préalablement exercée en tant que com-

mandant de corps.

En ce qui concerne les chefs de l'instruction, l'exigence

d'avoir préalablement commandé un corps a disparu. Et je

constate que, à cette fonction, les temps de commandement

• ont été sensiblement plus longs et que les perspectives qui

nous sont ouvertes devraient permettre de satisfaire à votre

souci légitime.

J'aimerais affirmer à M. Spalti que l'on ne parviendra à nos

fins que si la planification des avancements est faite à long

terme. Bien sûr, cela peut comprendre des aléas et des

risques d'accidents. Dans l'établissement de cette planifica-

tion, les critères «périphériques» dont vous avez parlé ne

doivent en aucun cas prendre le devant de la scène. Ce qui

doit compter dans les promotions, c'est la compétence,

l'âge et la provenance géographique, c'est-à-dire l'apparte-

nance à telle ou telle région linguistique, de manière à

maintenir équilibre et harmonie dans notre armée. Ce sont

ces critères-là qui doivent être retenus en toute priorité.

Nous proposons de classer le postulat. Nous ne le faisons

pas comme nous brandirions un bulletin de victoire car, je le

reconnais avec son auteur, il y a encore des améliorations à

apporter. C'est dire que nous aurons l'occasion de reparler

de ce problème et que je me réserve la possibilité de le

traiter, par exemple, dans tel ou tel rapport de gestion de

notre département, afin de vous offrir la possibilité de faire

le point de la situation et de mesurer - ce que je souhaite -

une heureuse évolution.

Präsident: Der Bundesrat beantragt, das Postulat als erle-

digt abzuschreiben. Er gedenkt aber die Anliegen des Postu-

lanten weiterzuverfolgen. Herr Hubacher ist einverstanden.

Abgeschrieben - Classé

Schluss der Sitzung um 11.30 Uhr

La séance est levée à 11 h 30

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Hubacher Verjüngung der Armeeführung

Postulat Hubacher Rajeunissement des chefs de l'armée

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1986

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 05

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 85.348

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 25.09.1986 - 08:00

Date

Data

Seite 1188-1190

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Ref. No 20 014 634

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