Tax Incentives for Forest Management
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis postulate urges the creation of tax incentives to encourage better forest management and utilization, arguing that it is counterproductive for the federal government to spend money on forest preservation with one hand while collecting taxes with the other. The proponent highlighted that private forest owners often face significant financial burdens, and the current tax system, particularly concerning domestic timber consumption and export taxes, can be detrimental. The postulate requests the government to examine ways to provide tax relief for forest owners and to recommend similar measures to the cantons, emphasizing that while not a sole solution to forest decline, these fiscal measures can support private owners struggling with the costs of maintaining forests.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 22 Abs. 1 Bst. a RVG; Tax Incentives for Forest Management: The proponent highlighted that private forest owners often face significant financial burdens, and the current tax system, particularly concerning domestic timber consumption and export taxes, can be detrimental. The postulate requests the government to examine ways to provide tax relief for forest owners and to recommend similar measures to the cantons, emphasizing that while not a sole solution to forest decline, these fiscal measures can support private owners struggling with the costs of maintaining forests.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the legal basis for the imposition of the heavy vehicle charge, and implicitly the reason for the subsequent retaliatory measures.
Volltext
17. September 1985 N 1357 Postulat Bonny
#ST# 85.309 Solidarität erfolge. Es ist eine Tatsache, dass dieser wunder-
bare Wald durch die Burgergemeinde Bern seit Jahren und
Postulat Bonny Jahrzehnten vorbildlich gepflegt wird.
Nutzung und Pflege der Wälder. Wir können auch heute noch nicht genau sagen, welches
Fiskalische Entlastung die genauen Ursachen des Waldsterbens sind. Eines scheint
Sauvegarde des forêts. Allégements fiscaux mir aber doch sicher zu sein: die gute Hege, Pflege und
Nutzung des Waldes ist und bleibt eine der wichtigsten
Massnahmen im Kampf gegen das Waldsterben. Tatsache
ist auch, dass gerade der private Waldbesitzer oft Probleme
in dieser Beziehung hat. Wenn er seinen Wald nicht gerade
Wortlaut des Postulates vom 4. Februar 1985 als Hobby ansieht, muss er feststellen, dass damit grosse
finanzielle Lasten verbunden sind. Manch einer ist überfor-
Zur Bekämpfung des Waldsterbens ist neben anderen Mass- dert. Das Personal ist teuer, zum Teil findet es sich kaum
nahmen auch die gute Pflege und Nutzung des Waldes von mehr; die Holzpreise sind zusammengebrochen, und
Bedeutung, Tätigkeiten, die in letzter Zeit für die Waldbesit- dann kommt noch der Fiskus, der ebenfalls seinen Teil
zer nicht mehr attraktiv waren. haben will. Ich finde es nun widersinnig, wenn der gleiche
Es sollten daher entsprechende Anreize geschaffen werden. Bund mit der einen Hand Geld für die Erhaltung der Wälder
Eine Möglichkeit besteht in gezielten Massnahmen zur fiska- ausgibt - dem stimmen wir alle zu - und mit der anderen
lischen Entlastung. Es ist widersinnig, wenn der Bund mit Hand über den Fiskus wieder Geld abschöpft. Mein Anliegen
der einen Hand Geld für die Erhaltung der Wälder ausgibt - ich- habe es mit diesem Postulat zum Ausdruck bringen
und mit der anderen Hand (Fiskus) wieder einzieht. wollen - geht dahin, dass wir noch vermehrt danach trach-
Der Bundesrat wird eingeladen ten müssen, steuerliche Anreize für eine bessere Pflege und
- zu prüfen, auf welche Weise bei den Steuern, unter ande- Nutzung des Waldes zu schaffen.
rem bei der Wust, eine Entlastung zugunsten der Nutzung Wo liegen nun diese Steuerprobleme? Ich möchte diese
und Pflege des Waldes erreicht bzw. bei in Vorbereitung keineswegs dramatisieren, aber es gibt eben doch Schwie-
befindlichen Steuervorlagen vorgesehen werden kann; rigkeiten. Ich sehe sie in zweierlei Hinsicht. Es gibt Probleme
- den Kantonen zu empfehlen, in ihren Steuergesetzen bei den Steuern des Bundes, im Zusammenhang mit der
ebenfalls fiskalische Entlastungen zugunsten der Pflege und Wust. Ein Problem haben wir heute morgen ausgeräumt mit
Nutzung des Waldes vorzusehen. dem Nichteintreten auf die Energie-Wust. Durch die
Energie-Wust wäre nämlich das sogeannte Energieholz, das
Texte du postulat du 4 février 1985 Brennholz, welches abfällt, wenn man einen Wald pflegt,
Pour lutter contre le dépérissement des forêts, il est impor- auch von dieser Steuer erfasst worden. Es bleiben aber
tant - en plus des autres mesures à prendre - que les forêts trotzdem noch Probleme. Wir haben eine recht starke Bela-
reçoivent des soins culturaux convenables et soient exploi- stung des Bauholzes im Inlandverbrauch, und - das Pro-
tées normalement, ce qui est devenu, ces derniers temps, blem wurde heute schon mehrmals angesprochen - beim
peut intéressant pour les propriétaires de forêts. Export-, d. h. beim Schnittholz, bei den Rundhölzern und
C'est pourquoi il faudrait prendre des mesures d'encourage- auch bei Holzerzeugnissen wirkt sich die Taxe occulte nega-
ment. On pourrait par exemple envisager à cette fin des tiv aus. Das ist die eine Ebene. Hier erwarte ich, dass der
allégements fiscaux. Il est contraire au bon sens que la Bund entsprechend handelt und dass er eine gewisse Entla-
Confédération donne d'une main de l'argent pour la sauve- stung ernsthaft prüft.
garde des forêts, et qu'elle reprenne cet argent de l'autre Es gibt noch eine zweite Ebene, diejenige der Kantone. Ich
main (fisc). bin der letzte, der irgendwie verlangen möchte, dass der
Le Conseil fédéral est invité: Bund in unserem föderalistischen Staat in die Fiskalkompe-
tenz der Kantone eingreift. Aber ich glaube, bei der Erhal-
- à étudier la possibilité de favoriser l'exploitation des forêts tung unserer Wälder geht es um ein Allgemeininteresse,
et les soins culturaux à celles-ci au moyen d'allégements dem sich auch die Kantone zu unterziehen haben. In ver-
fiscaux, aussi bien en ce qui concerne les impôts déjà schiedenen Kantonen ist der Anteil der Privatbesitzer an
prélevés actuellement, notamment l'ICHA, que dans les pro- Wäldern hoch: Der Kanton Luzern zum Beispiel weist 75
jets de lois fiscales qui sont en préparation; Prozent Anteil an Privatwäldern auf, es gibt aber auch starke
- à recommander aux cantons de prévoir eux aussi dans Anteile von privaten Waldeigentümern in den Kantonen
leur législation des allégements fiscaux destinés à encoura- Zürich und Bern. Gesamtschweizerisch beträgt der private
ger les soins culturaux aux forêts et l'exploitation de celles- Anteil am Waldbesitz 25 Prozent. Ich glaube, dass auch in
ci. den Kantonen eine steuerliche Entlastung wichtig wäre.
Deshalb mein Wunsch, Punkt 2 meines Postulates, dass der
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Allenspach, Bund an die Kantone gelangen soll mit der Empfehlung,
Ammann-Bern, Aregger, Aubry, Berger, Bühler-Tschappina, Steuerentlastungen zugunsten einer besseren Pflege und
Candaux, Cevey, Cincera, Göltet, Eng, Etique, Flubacher, Nutzung des Waldes vorzusehen. Wie ich bei der Vorberei-
Geissbühler, Giger, Giudici, Hari, Houmard, Iten, Jung, Koh- tung dieses Vorstosses festgestellt habe, können sich offen-
ler Raoul, Martin, Müller-Meilen, Müller-Wiliberg, Nef, Nuss- bar in den Kantonen vor allem gewisse Schätzungsrichtli-
baumer, Perey, Pfund, Revaclier, Rime, Savary-Vaud, nien sehr negativ und sehr belastend auswirken.
Schiarii, Schnider-Luzern, Schule, Steinegger, Thévoz, Das sind Überlegungen, die ich in diesem Zusammenhang
Tschuppert, Villiger, Wanner, Weber-Schwyz, Wyss, Zwingli anstellen wollte. Ich möchte keineswegs den Eindruck
(43) erwecken, dass dies ein Patentrezept sei, um die schwerwie-
gende Problematik des Waldsterbens zu lösen. Aber auf
Bonny: Ich möchte mit meinem Postulat einen Beitrag lei- diesem Gebiet scheint es mir wichtig, dass wir damit einen
sten, der sich sowohl im fiskalischen als auch im Bereiche ganz natürlichen Beitrag leisten können, damit das Interesse
des Umweltschutzes positiv auswirken sollte. an einer guten Pflege und Nutzung der Wälder gefördert
Zuerst ein kleines persönliches Erlebnis. Ich hatte letzte wird. Damit helfen wir auch jenen Privaten, die heute aus
Woche Gelegenheit, an einer Waldbegehung im Forst teilzu- finanziellen Gründen diese Lasten nicht mehr tragen
nehmen. Der Forst liegt im Westen der Stadt Bern und ist können.
das grösste zusammenhängende Waldgebiet des Mittellan- In diesem Sinne bin ich dankbar dafür, dass der Bundesrat
des. Dabei habe ich feststellen können, dass es sich bei bereit ist, mein Postulat anzunehmen.
diesem Wald, einem der schönsten noch intakten Waldge-
biete, nur ein knappes Dutzend Borkenkäferfallen gibt. Man Bundesrat Stich: Der Bundesrat nimmt das Postulat
hat mir gesagt, dass deren Aufstellung eigentlich mehr aus entgegen.
Redevance sur les poids lourds 1358 N 17 septembre 1985
Präsident: Wird das Postulat aus der Mitte des Rates nicht nur die Transportunternehmen betroffen, sondern es
bekämpft? - Das ist nicht der Fall. stehen auch über 10000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Überwiesen - Transmis Stellungnahme des Bundesrates siehe unten
Präsident: Wir kommen nun zu drei Vorstössen, die sich mit Rapport du Conseil fédéral voir ci-après
der Schwerverkehrsabgabe befassen. Die liberale Fraktion
hat mir mitgeteilt, dass sie ihre Motion zurückzieht.
#ST# 85.402
Postulat Schiarii
Schwerverkehrsabgabe. Gegenmassnahmen
85.395 Redevance sur les poids lourds.
Mesures compensatoires
#ST#
Motion der Fraktion
der Schweizerischen Volkspartei
Schwerverkehrsabgabe
Motion du groupe de l'Union Wortlaut des Postulates vom 20. März 1985
démocratique du centre
Der Bundesrat wird eingeladen, alle Vorkehren zu prüfen,
Redevance sur les poids lourds die notwendig sind, um den schweizerischen Transport-
unternehmern diejenigen Abgaben so bald wie möglich
zurückzuerstatten, welche diese seit dem I.Januar 1985
einem ausländischen Staat wegen der Einführung der
schweizerischen Schwerverkehrsabgabe als zusätzliche
Wortlaut der Motion vom 20. März 1985 Abgaben bzw. Steuern zu leisten haben.
Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Vorkehren
zu treffen, damit die infolge der Einführung der Schwerver- Texte du postulat du 20 mars 1985
kehrsabgabe vom Ausland ergriffenen oder in Aussicht Le Conseil fédéral est invité à étudier toutes les mesures
gestellten Retorsionsmassnahmen aufgehoben bzw. abge- permettant de rembourser aux entreprises de transport
wendet werden. Gleichzeitig sind so rasch wie möglich suisses les redevances qu'elles doivent, depuis le 1er janvier
Massnahmen zu ergreifen, welche die volle Wettbewerbsfä- 1985, payer à des Etats étrangers, à titre de taxes ou d'im-
higkeit des schweizerischen Strassentransportgewerbes pôts, en raison de l'introduction par la Suisse d'une rede-
wiederherstellen, indem sie ausländische Retorsionen in vance sur les poids lourds.
finanzieller Hinsicht ausgleichen. Die Rückerstattungen an Schriftliche Begründung - Développement par écrit
das Strassentransportgewerbe haben ihre Begrenzung in
der Höhe der im Verfassungsartikel vorgesehenen Abgaben Der Bundesrat hat bekanntlich die in der Volksabstimmung
zu finden, d. h. die Gesamtbelastung für einzelne Motorfahr- vom 26. Februar 1984 beschlossene Schwerverkehrsabgabe
zeuge und Anhänger darf nicht höher ausfallen, als im mittels Verordnung auf den 1. Januar 1985 in Kraft gesetzt.
Verfassungsartikel vorgesehen. Der Einzug und die Rücker- Wegen dieser Schwerverkehrsabgabe sind in der Folge
stattung der Abgabe hat in einem administrativ einfachen Schwierigkeiten mit dem Ausland eingetreten, die dem
und raschen Verfahren zu geschehen. Image der Schweiz nicht förderlich sind. Zudem haben
verschiedene Länder Gegenmassnahmen in Kraft gesetzt
Texte de la motion du 20 mars 1985 oder wenigstens angedroht. Diese ausländischen Gegen-
Le Conseil fédéral est chargé de faire les démarches néces- massnahmen führen über die Schwerverkehrsabgabe hin-
saires pour éviter ou parer les mesures de représailles prises aus für das Transportgewerbe zu einer mehrfachen Bela-
ou envisagées par l'étranger à la suite de l'introduction de la stung und schädigen es schwer. Das entspricht aber nicht
redevance sur les poids lourds. Il prendra en outre au plus dem Sinn des Verfassungsartikels über die Schwerverkehrs-
vite les dispositions nécessaires pour rétablir la compétiti- abgabe. Darin wird nur von einer einmaligen Abgabe
vité des transporteurs routiers suisses et compenser finan- gesprochen und zudem verlangt, dass die im Ausland imma-
cièrement les éventuelles mesures de rétorsion des pays trikulierten Fahrzeuge nicht besser gestellt werden dürfen,
voisins. Il veillera à ce que les ristournes aux transporteurs als die einheimischen. Mit den ausländischen Gegenmass-
ne dépassent pas le niveau des redevances prévues dans nahmen zur Schwerverkehrsabgabe wird nun allerdings
l'article constitutionnel. En d'autres termes, il devra faire en gerade das Gegenteil erreicht. Damit wird über das Trans-
sorte que la charge totale par véhicule ou remorque n'ex- portgewerbe hinaus auch die Wirtschaft geschädigt, die an
cède pas le montant prévu par la constitution. La perception der Aufrechterhaltung eines gesunden schweizerischen
et le remboursement de la redevance devront être effectués Strassennutzverkehrs interessiert ist.
en procédure administrative simple et rapide. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Schriftliche Begründung - Développement par écrit vom 29. Mai 1985 zur Motion der Fraktion der SVP
Am 26. Februar 1984 haben Volk und Stände die Einführung sowie zum Postulat Schärli
der Schwerverkehrsabgabe beschlossen. Dieser Volksent- Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 mai 1985 concernant
scheid ist vollumfänglich zu respektieren. Seit Monaten la motion du groupe de l'UdC et le postulat Schärli
ergeben sich indessen hinsichtlich der Durchsetzung der Während der letzten Frühjahrssession der eidgenössischen
Verordnung über die Schwerverkehrsabgabe vom 12. Sep- Räte hat der Bundesrat in Beantwortung verschiedener
tember 1984 (SR 741.71) mit zahlreichen Staaten Schwierig- dringlicher Interpellationen zur Schwerverkehrsabgabe sei-
keiten. Darunter leidet in erster Linie das schweizerische nen diesbezüglichen Standpunkt dargelegt. Bei dieser Gele-
Lastwagengewerbe, aber auch das Ansehen der Schweiz genheit hat der Bundesrat auch an die Grundsätze seiner
schlechthin. Die heute von einer ganzen Reihe von Staaten Verkehrspolitik erinnert und zudem eine erste Bilanz der
gegen die Schweiz ergriffenen oder angedrohten Retor- ausländischen Reaktionen auf die schweizerische Schwer-
sionsmassnahmen treffen das einheimische Transportge- verkehrsabgabe sowie der Gespräche mit verschiedenen
werbe am Lebensnerv, denn sie schränken die internatio- Staaten gezogen.
nale Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche ein. Die Existenz In der Folge hat der Bundesrat sodann einige Entscheide in
eines ganzen Wirtschaftszweiges ist bedroht. Davon sind dieser Sache getroffen. Insbesondere hat er das Eidgenössi-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bonny Nutzung und Pflege der Wälder. Fiskalische Entlastung
Postulat Bonny Sauvegarde des forêts. Allégements fiscaux
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1985
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.309
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.09.1985 - 08:00
Date
Data
Seite 1357-1358
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Pagina
Ref. No 20 013 680
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