Switzerland's Council of Europe Delegation and Cross-Border Forest Dieback
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council rejected a proposal to withdraw the Swiss delegation from the Council of Europe if it did not take effective cross-border measures against forest dieback. The Council argued that the Council of Europe had decided not to pursue a convention on cross-border air pollution, recognizing that such issues require continental-level solutions and are better addressed by organizations like the UN Economic Commission for Europe (UNECE). While acknowledging the Council of Europe's role in environmental protection, the Council emphasized that international cooperation on air pollution is already underway through the UNECE, which has established a framework for international collaboration and is developing protocols for reducing sulfur and nitrogen oxide emissions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 LFG, Art. 75 Absatz, Art. 60 OR; Switzerland's Council of Europe Delegation and Cross-Border Forest Dieback: The Council argued that the Council of Europe had decided not to pursue a convention on cross-border air pollution, recognizing that such issues require continental-level solutions and are better addressed by organizations like the UN Economic Commission for Europe (UNECE). While acknowledging the Council of Europe's role in environmental protection, the Council emphasized that international cooperation on air pollution is already underway through the UNECE, which has established a framework for international collaboration and is developing protocols for reducing sulfur and nitrogen oxide emissions.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court discussed the potential need to amend this article regarding the statute of limitations in international agreements.
The court referenced this article concerning the statute of limitations for non-contractual damages.
Volltext
21.JunM985 N 1243 Postulat Meier-Zürich
Dieses Begehren macht wahrscheinlich eine Änderung von und westeuropäischen Staaten sowie die USA und Kanada
Artikel 75 LFG notwendig; es wäre zu prüfen, ob ein Abwei- vereint und die daher besonders geeignet für die Erfüllung
chen von der Verwirkungsregelung der Warschauer Haf- dieser Aufgabe ist, ein Übereinkommen über die weiträu-
tungsordnung ein Abweichen von den Grundsätzen interna- mige grenzüberschreitende Luftverschmutzung abge-
tionaler Übereinkommen nach Artikel 75 Absatz 1 LFG schlossen, das am 16. März 1983 in Kraft trat und das
bedeutet. Nach Rechtsprechung und herrschender Lehre inzwischen von 29 der 34 Mitgliedstaaten der ECE, darunter
verjähren Schadenersatzansprüche aus Vertragsverletzung der Schweiz am 6. Mai 1983, und von den Europäischen
gemäss dem Obligationenrecht in zehn Jahren. Ausserver- Gemeinschaften ratifiziert worden ist. Dieses Übereinkom-
tragliche Schadenersatzansprüche unterstehen gemäss men steckt die Rahmenbedingungen für die internationale
Artikel 60 des Obligationenrechts einer relativen Verjäh- Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Luftverschmut-
rungsfrist von einem Jahr und einer absoluten Verjährungs- zung ab und bedarf der Konkretisierung durch praktische
frist von zehn Jahren. Es ist zu überlegen, ob diese Rege- Massnahmen. Die im Rahmen der ECE Ende Juni 1984 in
lung hier sachlich gerechtfertigt ist. Dabei ist wiederum München durchgeführte multilaterale Konferenz über Ursa-
darauf zu achten, dass die Unterschiede zwischen nationa- chen und Verhinderung von Wald- und Gewässerschäden
lem und internationalem Lufttransportrecht nicht zu gross durch Luftverschmutzung in Europa gab in diesem Zusam-
werden. Die geltenden Verjährungs- und Verwirkungsfristen menhang wichtige Impulse. So konnte ein Zusatzprotokoll
werden auch bei der bevorstehenden Gesamtrevision des zum Übereinkommen ausgearbeitet werden, das die Ver-
Haftpflichtrechts zu überprüfen sein. pflichtung enthält, die jährlichen nationalen Schwefel-
emissionen oder deren grenzüberschreitende Ströme, unter
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Verwendung des Emissionsvolumens von 1980 als Grund-
Déclaration écrite du Conseil fédéral lage bis 1993, um 30 Prozent zu verringern. Bisher sind 20
Der Bundesrat beantragt, das Begehren 1 der Motion abzu- Mitglieder der ECE, darunter die Schweiz, diese Verpflich-
weisen und die. Begehren 2 und 3 in ein Postulat umzuwan- tung eingegangen und werden daher das Protokoll an der
deln. dritten Sitzung des Exekutivvorgangs des Übereinkommens
in Helsinki im Juli 1985 unterzeichnen. Es handelt sich dabei
Überwiesen gemäss Antrag des Bundesrates um folgende Mitglieder: Belgien, Bulgarien, die Bundesre-
Transmis selon la proposition du Conseil fédéral publik Deutschland, Dänemark, die Deutsche Demokrati-
sche Republik, Finnland, Frankreich, Italien, Kanada, Liech-
tenstein, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Öster-
reich, Schweden, die Schweiz, die Tschechoslowakei, die
UdSSR, Weissrussland und die Ukraine. Ein ähnlicher
Beschluss über eine bedeutende Verminderung der Ge-
#ST# 85.305 samtemissionen der Stickstoffoxide ist in Vorbereitung.
Durch Verabschiedung eines entsprechenden Protokolls
Postulat Meier-Zürich wurde schliesslich die Finanzierung des im Rahmen des
Waldsterben. Übereinkommens betriebenen gesamteuropäischen Mess-
Schweizer Delegation beim Europarat und Bewertungsprogrammes EMEP geregelt. Bisher wur-
den im EMEP die Schwefelemissionen gemessen und
Dépérissement des forêts. bewertet. Ab 1986 werden auch die Stickstoffe und voraus-
Délégation suisse auprès du Conseil de l'Europe sichtlich ab 1987 auch Ozon in das Arbeitsprogramm des
EMEP aufgenommen werden.
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat
ihrerseits am 1. Februar 1984 die Empfehlung R 977 ange-
nommen, mit welcher sie das Ministerkomitee eingeladen
Wortlaut des Postulates vom 4. Februar 1985 hat, eine Konvention über die grenzüberschreitende Luftver-
Sofern der Europarat nicht bereit ist, grenzüberschreitende schmutzung zu entwerfen, die die Mitgliedstaaten des Euro-
und wirksame Massnahmen gegen das Waldsterben zu parates im Kampfe gegen diese Luftverschmutzung ver-
beschliessen, wird der Bundesrat ersucht, die Schweizer einen sollte. Das Ministerkomitee hat im September letzten
Delegation auf Ende 1985 aus diesem Rat zurückzuziehen. Jahres entschieden, dass es diesen Vorschlag der Parla-
mentarischen Versammlung, angesichts der Arbeiten im
Texte du postulat du 4 février 1985 Rahmen der ECE, nicht weiterverfolgen will. Seine Entschei-
Le Conseil fédéral est prié de retirer la délégation suisse dung hat das Ministerkomitee hauptsächlich damit begrün-
auprès du Conseil de l'Europe pour la fin de 1985, si d'ici det, dass die Luftverschmutzung ein Phänomen ist, das auf
cette date ledit conseil ne s'est pas montré disposé à arrêter kontinentaler Ebene bekämpft werden muss, da es sowohl
des mesures transfrontières efficaces pour lutter contre le Verschmutzer im Westen als auch im Osten gibt. Das Mini-
dépérissement des forêts. sterkomitee hat gleichzeitig bekannt gegeben, dass die
Opposition gegen eine Annahme zwingender Massnahmen
Schriftliche Begründung - Développement par écrit von gewissen westeuropäischen Ländern stammt. Es wäre
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht deshalb illusorisch gewesen anzunehmen, dass eine Kon-
eine schriftliche Antwort. vention, die im Rahmen des Europarates ausgearbeitet wor-
den wäre, bessere Erfolgsaussichten gehabt hätte, die Mei-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
nungsverschiedenheiten zwischen Ländern des Westens zu
vom 1 S.Mai 1985
beseitigen, als es dies eine Konvention der ECE kann.
Rapport écrit du Conseil fédéral du 15 mai 1985 Das Ministerkomitee hat hingegen die Parlamentarische
Luftverschmutzung und saurer Regen sind zwei der Gründe Versammlung aufgefordert, die Arbeiten der ECE weiterzu-
für das weitverbreitete Waldsterben. Dieses Phänomen, das verfolgen, wie sie es ja auch in anderen Bereichen tut. Die
sich über ganz Europa ausbreitet, verlangt sowohl nach Parlamentarische Versammlung ist zudem völlig frei, sich
nationalen als auch nach grenzüberschreitenden Massnah- über Fragen des Umweltschutzes zu informieren und dar-
men und Lösungen. All dies erfordert eine internationale über zu debattieren. Damit würde sie selber auch mehr und
Zusammenarbeit, deren Durchführbarkeit in den siebziger mehr zu einem Forum, in dem die Tätigkeiten der verschie-
Jahren in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenar- denen internationalen Organisationen geprüft werden, die
beit und Entwicklung (OECD) und an der Konferenz für sich mit dem Umweltschutz befassen.
Sicherheit und Zusammenarbeit (KSZE) studiert wurde. Das Ministerkomitee hat zugestimmt, dass der Europarat, in
Auf Anregung der KSZE wurde in der Wirtschaftskommis- Anbetracht seiner Erfahrung in Sachen Naturschutz, fol-
sion der Vereinten Nationen für Europa (ECE), die alle ost- gende drei. Bereiche in sein Tätigkeitsprogramm aufnimmt:
Postulat Berger 1244 N 21 juin 1985
- Auswirkung der Luftverschmutzung auf Wälder und il d'ailleurs possible de procéder à cette révision, comme
andere Ökosysteme, prévu, sans occasionner de coûts supplémentaires?
- Inventar der bestehenden und projektierten Programme, - Comment le Conseil fédéral juge-t-il l'évolution finan-
die die ökologischen Auswirkungen der Luftverschmutzung cière, en particulier celle du fonds AVS, car nul n'ignore que
identifizieren und evaluieren, depuis un certain temps celui-ci n'atteint plus le montant
- Identifikation ökologischer Parameter, die die Effekte der minimum requis d'une dépense annuelle?
Luftverschmutzung kontrollieren. - Comment le Conseil fédéral entend-il financer d'éven-
Dieser ganze Aufgabenbereich soll in breiter Zusammenar- tuelles dépenses supplémentaires; en d'autres termes, de
beit mit der ECE, der OECD und der EG bewältigt werden. quelle manière va-t-il répartir ces frais sur le nombre tou-
jours plus faible de cotisants?
Die Arbeiten, die im Rahmen des Übereinkommens über die
Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und - La garantie des droits acquis pour les retraités, dans sa
Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume unternommen forme actuelle, est-elle assurée au-delà de l'an 2000?
werden, sollen hier gleichfalls erwähnt werden. (Dieses Mitunterzeichner-Cosignataires: Hess, Kühne, Martignoni,
Übereinkommen wird auch Berner Konvention genannt). Es Risi-Schwyz, Schiarii, Schnider-Luzern, Wellauer (7)
befasst sich mit Arten, die umfassend geschützt werden
sollen, sowie mit deren Lebensräumen. So ergänzt die Ber- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
ner Konvention sinnvoll die Tätigkeit des Europarates im Aufgrund unserer Bevölkerungsstruktur muss damit gerech-
Bereiche des Naturschutzes. net werden, dass künftig die Zahl der Erwerbstätigen eher
Zusammenfassend kann deshalb festgehalten werden, dass zurückgehen, die Zahl der Rentner infolge der gestiegenen
der Europarat in der Bekämpfung der grenzüberschreiten- Lebenserwartung dafür zunehmen wird. Für die finanzielle
den Umweltverschmutzung und des Waldsterbens eine Entwicklung unserer Alters- und Hinterlassenenversiche-
nützliche Rolle spielt. Wenn seine Aufgaben relativ rung sind das ungünstige Vorzeichen.
beschränkt bleiben, so ist das deshalb, weil sich die europäi- Im Sinne einer grösseren Transparenz der kommenden Pro-
schen Staaten entschieden haben, in verschiedenen Organi- bleme für die Beitragszahlenden wird der Bundesrat einge-
sationen zusammenzuarbeiten, und weil sie teure und ineffi- laden, in einem Bericht darzustellen, wie sich die Landesre-
ziente Doppelspurigkeiten verhindern wollen. Diese Haltung gierung die Entwicklung der AHV über das Jahr 2000 hinaus
vertritt auch die Schweiz. Der Bundesrat wird deshalb wei- vorstellt. Dieser Bericht hat insbesondere die im Postulat
terhin mit allen zweckdienlichen internationalen Organisa- gestellten Fragen zu umfassen.
tionen zusammenarbeiten, damit die zwischenstaatliche
Zusammenarbeit verstärkt wird und somit gegen das Wald- Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. Mai 1985
sterben besser angekämpft werden kann. Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 mai 1985
Falls gewisse Massnahmen auf internationaler Ebene noch Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
nicht eingeleitet wurden, so ist das nicht der Fehler der
internationalen Organisationen, sondern die Verantwortlich- Überwiesen - Transmis
keit gewisser Staaten, die andere Prioritäten festgelegt
haben und andere Lösungen suchen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen. #ST# 84.411
Abgelehnt - Rejeté Postulat Berger
Sozialversicherungsbeiträge.
Einfachere Erhebung
Cotisations d'assurances sociales.
#ST# 85.408 Simplifications de la perception
Postulat Landoli
Finanzielle Entwicklung der AHV. Prognose
Finances de I'AVS. Evolution probable
Wortlaut des Postulates vom 21. März 1985
Die administrative Belastung der Arbeitgeber, namentlich
der kleineren und mittleren Betriebe, wird übertrieben hoch.
Zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern droht sich ein
Wortlaut des Postulates vom 21. März 1985 Graben zu öffnen. Angesichts dieser sehr bedauerlichen
-Welchen Einfluss wird die 10. AHV-Revision auf die Situation wünschen wir, dass alles unternommen wird, um
Entwicklung der finanziellen Situation der AHV haben? Abhilfe zu schaffen.
Lässt sich die ursprünglich propagierte Kostenneutralität Der Bundesrat wird deshalb, gestützt auf Artikel 34ter und
der Revision überhaupt verwirklichen? 34quater der Bundesverfassung eingeladen, alle zweckmäs-
sigen Massnahmen zu ergreifen, um die Erhebung der obli-
- Wir wird die finanzielle Entwicklung insbesondere des gatorischen Sozialversicherungen zu vereinfachen und die
AHV-Fonds beurteilt (bekanntlich erreicht der AHV-Fonds Mitwirkung der Arbeitgeber oder ihrer Organisationen zu
seit einiger Zeit den geforderten Mindestbetrag in der Höhe erleichtern.
einer Jahresausgabe nicht mehr)?
- Wie gedenkt man mögliche Mehrausgaben zu finanzieren Texte du postulat du 21 mars 1985
bzw. wie will man die entstehenden Kosten auf die weniger Du côté des employeurs et surtout des petites et moyennes
werdenden Beitragspflichtigen verteilen? entreprises, les charges administratives deviennent exces-
- Ist der Besitzstand für Pensionierte in seiner heutigen sives. Un fossé tend à se créer entre salariés et employeurs.
Form über das Jahr 2000 hinaus garantiert? Cette situation fort regrettable nous suggère que toutes
mesures soient prises pour enrayer cet état de fait.
Texte du postulat du 21 mars 1985 Dès lors, en référence aux articles 34"" et 34qualor de la consti-
- Quelle influence la 10e révision de I'AVS aura-t-elle sur tution fédérale, le Conseil fédéral est invité à prendre toutes
révolution de la situation financière de cette institution? Est- mesures utiles à simplifier les modalités de perception des
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Meier-Zürich Waldsterben. Schweizer Delegation beim Europarat
Postulat Meier-Zürich Dépérissement des forêts. Délégation suisse auprès du Conseil de
l'Europe
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1985
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.305
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 21.06.1985 - 08:00
Date
Data
Seite 1243-1244
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Pagina
Ref. No 20 013 487
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