Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 85-233 KI-generiert

Scholarship Standardization: Commission Recommends Motion Over Initiative

Geschäftsnummer VPB 85-233
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A parliamentary initiative proposed standardizing scholarship amounts and eligibility criteria across Switzerland. The commission recommended against directly implementing the initiative, instead proposing a motion urging the Federal Council to revise the existing scholarship law. This approach was favored because the Federal Council was already undertaking related work, and the commission found the initiative's goals largely justified, supporting them through the motion mechanism rather than direct legislative action.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 ATSG; Scholarship Standardization: Commission Recommends Motion Over Initiative: The commission recommended against directly implementing the initiative, instead proposing a motion urging the Federal Council to revise the existing scholarship law. This approach was favored because the Federal Council was already undertaking related work, and the commission found the initiative's goals largely justified, supporting them through the motion mechanism rather than direct legislative action.

Schlagwörter

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parlamentarische Initiative Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen Verfahren zur Kontrolle von Beihilfen Aufforderung an das Organ, tätig zu werden Direktprozess IPA = Instrument für Heranführungshilfe
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 ATSG

Cited for the imposition of costs for the appeal.

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Volltext

9. Oktober 1986 N 1465 Parlamentarische Initiative (Carobbio)

hat gar keine Wirkung mehr. Damit ist diese Konfrontation Herr Landolt unterbreitet namens der Kommission für Wis-

unnötig. senschaft und Forschung den folgenden schriftlichen Be-

richt:

M. Robbiani, rapporteur: J'ai moi aussi de la peine à com-

prendre cette confrontation. On veut peut-être simplement Nationalrat Carobbio hat am 14. März 1985 eine Initiative in

anticiper une autre confrontation, celle qui aura lieu dans der Form einer allgemeinen Anregung eingereicht, die ver-

quelques heures. En effet, en plus des documents et des langt, dass ins Bundesgesetz vom 19. März 1965 über die

décisions prises, il faudrait aussi se rappeler la différence Gewährung von Beiträgen an die Aufwendungen der Kan-

entre la motion et le postulat. Selon le règlement, c'est tone für Stipendien Bestimmungen aufzunehmen sind, wel-

seulement par un postulat que l'on peut demander un rap- che die Stipendien für das ganze Gebiet der Schweiz harmo-

port au Conseil fédéral. Vous venez de le faire en acceptant nisieren und die Voraussetzungen der Stipendiengewäh-

le postulat de la commission qui demande un rapport au rung vereinheitlichen. Insbesondere sind Mindestbeiträge

Conseil fédéral. Le postulat de la minorité qui vous est festzusetzen, die für die Kantone verbindlich sind.

proposé maintenant charge le Conseil fédéral d'examiner Die Kommission für Wissenschaft und Forschung beantragt,

«s'il y a lieu de» présenter un projet de loi ou d'arrêté ou de der Initiative keine Folge zu geben. Hingegen soll der Bun-

prendre une mesure. desrat in einer Motion beauftragt werden, die Anliegen des

Initianten in der nächstens vor die Räte gelangenden Vor-

Präsident: Der Bundesrat ist bereit, die Motion der Kommis- lage weitgehend zu berücksichtigen.

sionsminderheit als Postulat entgegenzunehmen. Die Spre- 1. Text der Initiative (siehe oben).

cher der Kommission äussern sich ebenfalls positiv dazu. 2. Arbeit der Kommission: Die Kommission für Wissenschaft

Herr Allenspach hat beantragt, das Postulat abzulehnen. und Forschung hörte an einer ersten Sitzung am 14. Novem-

ber 1985 den Initianten an und liesssich über die Absichten

Abstimmung - Vote des Departementes des Innern orientieren.

Am 10. März 1985 haben das Schweizer Volk mit 651 854 Ja

Für die Ueberweisung als Postulat 53 Stimmen gegen 716717 Nein und die Stände mit 7 3 / 2 gegen 13 72

Dagegen 90 Stimmen Nein den Bundesbeschluss vom 5. Oktober 1984 über die

Ausbildungsbeiträge verworfen. Nach Ansicht des Initianten

zeigt das Ergebnis, dass der Bund in Sachen Stipendien

weiterhin eine aktive Rolle spielen und ein System entwik-

keln soll, das gesamtschweizerisch ausgeglichene Stipen-

dien garantiert.

Für das Departement war es nach der Volksabstimmung

#ST# 85.233 klar, dass das aus dem Jahre 1965 stammende Bundesge-

setz zu revidieren ist. Auch die Erziehungsdirektorenkonfe-

Parlamentarische Initiative (Carobbio) renz ist am 30. Oktober 1985 in diesem Sinne beim Bundes-

Stipendien. Aenderung des Bundesgesetzes rat vorstellig geworden. In seiner Antwort hat das Departe-

ment des Innern eine rasche Inangriffnahme dieser Arbeit

Initiative parlementaire (Carobbio) zugesichert.

Bourses d'études. Modification de la loi 3. Stellungnahme der Kommission Wissenschaft und For-

schung: Angesichts der im Departement bereits in Angriff

genommenen Arbeiten erachtet sie es als nicht opportun,

dass das Parlament vor einem Antrag des Bundesrates in

dieser Sache aktiv wird. Anderseits findet die Kommission

Wortlaut der Initiative vom 14. März 1985 die Anliegen des Initianten grösstenteils berechtigt. Sie ist

Gestützt auf Artikel 21 bis des Geschäftsverkehrsgesetzes deshalb der Ansicht, dass die Bemühungen des Bundesra-

und Artikel 27 des Geschäftsreglements des Nationalrates tes durch eine Motion unterstützt werden sollen. Der Initiant

reiche ich folgende parlamentarische Initiative in der Form ist bereit, seine Initiative zurückzuziehen, falls die Motion

der allgemeinen Anregung ein: vom Nationalrat überwiesen wird.

In das Bundesgesetz über die Gewährung von Beiträgen an

die Aufwendungen der Kantone für Stipendien vom 19. März Antrag der Kommission

1965 sind Bestimmungen aufzunehmen, welche die Höhe -einstimmig, bei 2 Enthaltungen, der Initiative keine Folge

der Stipendien, die Schweizer Studenten gewährt werden, zu geben,

für das ganze Gebiet der Schweiz harmonisieren und die -mit 17 zu 1 Stimmen, bei 1 Enthaltung, die folgende

Voraussetzungen der Stipendiengewährung vereinheitli- Motion zu überweisen:

chen.

Insbesondere sind im Gesetz (heute Art. 7) für die Stipen- Motion der Kommission. Stipendien. Aenderung des Bun-

dien, die für den Besuch der Schulen nach Artikel 4 des desgesetzes

geltenden Gesetzes gewährt werden, Mindestbeträge fest-

zusetzen, die für die Kantone verbindlich sind. Der Bundesrat wird eingeladen, den eidgenössischen Räten

eine Revision des geltenden Bundesgesetzes vom 19. März

Texte de l'initiative du 14 mars 1985 1965 über die Gewährung von Beiträgen an die Aufwendun-

En vertu de l'article 21 bis de la loi sur les rapports entre les gen der Kantone für Stipendien vorzulegen. Die Revision

conseils et de l'article 27 du règlement du Conseil national, soll insbesondere vorsehen:

je dépose l'initiative parlementaire suivante, sous la forme 1. Die Leistungen von Bund und Kantonen sind so zu

d'une demande conçue en termes généraux: bemessen und der Verteilschlüssel ist so festzulegen, dass

La loi fédérale du 19 mars 1965 sur l'allocation de subven- es möglich ist, angemessene Stipendien auszurichten.

tions pour les dépenses des cantons en faveur de bourses 2. Die heutigen Unterschiede der Stipendienleistungen sind

d'études est modifiée par l'introduction de normes harmoni- möglichst auszugleichen durch entsprechende Ausgestal-

sant le montant des bourses accordées aux étudiants tung der Subventionsbedingungen.

suisses sur tout le territoire de la Confédération ou de toute 3. Die Voraussetzungen für die Gewährung von Stipendien,

autre disposition propre à unifier les modalités d'octroi de insbesondere der Kreis der Empfänger, die Stipendienbe-

ces bourses. Il s'agira en particulier de fixer dans la loi (art. 7 rechtigung und der stipendienrechtliche Wohnsitz, sind ein-

actuel) les montants minimaux à verser obligatoirement aux heitlich zu regeln.

cantons en faveur de bourses d'études et pour les divers 4. Für alle Ausbildungsrichtungen ist das gleiche Berech-

types d'école prévus à l'article 4 de la loi en vigueur. nungssystem anzuwenden.

Initiative du canton de Genève 1466 N 9 octobre 1986

Propositions de la commission Präsident: Die Kommission beantragt, der Initiative keine

- à l'unanimité avec 2 abstentions, de ne pas donner suite à Folge zu geben. Ein anderer Antrag ist nicht gestellt. So

l'initiative beschlossen.

-par 17 voix contre 1, moins une abstention, d'adopter la Zur Motion hat Bundespräsident Egli das Wort. - Der Bun-

motion ci-après: desrat nimmt die Motion entgegen. Ein anderer Antrag ist

aus der Mitte des Rates nicht gestellt. Die Motion wird

Motion de la commission. Bourses d'études. Modification überwiesen.

de la loi fédérale

Ueberwiesen - Transmis

Le Conseil fédéral est chargé de préparer, à l'intention des

Chambres fédérales, une révision de la loi fédérale du

19 mars 1985 sur l'allocation de subventions pour les

dépenses des cantons en faveur de bourses d'études. Cette

révision devra notamment porter sur les points suivants: #ST# 85.203

1. Les prestations de la Confédération et des cantons et les

clés de répartition seront fixées de manière à permettre Initiative des Kantons Genf

d'allouer des bourses d'études convenables. StGB. Alternativstrafen

2. Les différences actuelles en matière de bourses d'études

seront réduites dans toute la mesure du possible, par un Initiative du canton de Genève

aménagement approprié des conditions de subventionne- Code pénal. Peines de substitution

ment, s'il y a lieu.

3. Les conditions mises à l'octroi de bourses et en particulier Beschluss des Ständerates vom 5. Dezember 1985

le cercle des bénéficiaires, le droit à une bourse d'études Décision du Conseil des Etats du 5 décembre 1985

ainsi que le domicile des boursiers prévu par la loi, devront

être réglés de manière uniforme.

4. Le même système de calcul doit être appliqué à toutes les

catégories d'éducation et de formation.

Wortlaut der Initiative vom 26. Juni 1985

Präsident: Wir können dieses Geschäft nur behandeln, In seiner Sitzung vom 15. Februar 1985 hat der Grosse Rat

wenn keine längere Diskussion entsteht. Es haben sich zwei des Kantons Genf eine Motion angenommen, die den

Ratsmitglieder für kurze Erklärungen gemeldet. Staatsrat auffordert, von seinem Vorschlagsrecht bei den

eidgenössischen Räten Gebrauch zu machen, um die Ein-

M. Carobbio: Je voudrais faire une très brève déclaration. führung von Alternativstrafen ins schweizerische Strafrecht

Avant tout, je confirme que je suis d'accord de retirer mon zu fördern.

initiative en faveur de la motion de la commission et j'ajoute, In dieser Hinsicht wäre es dringend nötig, die beiden sehr

que j'approuve les quatre points que la commission a éla- positiven und bewährten Institute des bedingten Strafvoll-

borés dans sa motion. Je regrette que l'on ait laissé tomber zugs und der bedingten Entlassung zu verbessern. Vor

un cinquième point concernant l'adaptation au renchérisse- allem sollten die Voraussetzungen für die Gewährung des

ment des bourses d'études. J'espère que cette question bedingten Strafvollzugs und der bedingten Entlassung

pourra être reprise au cours de l'examen de ce problème. grosszügiger ausgestaltet werden (Art. 38 und 41 StGB).

En conclusion, je souhaite que le Conseil fédéral puisse

rapidement présenter des propositions concrètes quant à Texte de l'initiative du 26 juin 1985

ces bourses d'études, car il y a fort longtemps que les Dans sa séance du 15 février 1985, le Grand Conseil gene-

étudiants attendent une solution à ce problème. vois a adopté une motion invitant le Conseil d'Etat à faire

usage de son droit d'initiative auprès des Chambres fédé-

Müller-Aargau: Einerseits habe ich dafür Verständnis, dass rales en vue de favoriser l'introduction de peines de substi-

Herr Carobbio seine parlamentarische Initiative angesichts tution dans le système pénal suisse.

der angeblich fortgeschrittenen Arbeiten an der Revision A cet égard, il serait urgent d'améliorer le fonctionnement

des Bundesgesetzes von 1965 zurückgezogen hat. Anderer- de deux institutions très positives qui ont fait leurs preuves,

seits entspricht der Text der Kommissionsmotion bei den à savoir le sursis à l'exécution de la peine et la libération

Mindestbeiträgen in einem Punkt, und zwar im wichtigsten, conditionnelle. En particulier, les conditions mises à l'octroi

den Intentionen des Initianten nicht. Ich weiss, dass leider du sursis et à la libération conditionnelle mériteraient d'être

der Motionstext im Rat nicht geändert werden kann. Was ich assouplies (art. 38 et 41 CPS).

aber vermag, ist, dieser Motion einen kurzen Begleitbrief

beizulegen. Herr Steinegger unterbreitet im Namen der Petitions- und

Im März 1984, als ich mich zur Neuverteilung der Aufgaben Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen

zwischen Bund und Kantonen äusserte, brachte ich einen Bericht:

Antrag ein, dass die Minimalansätze für Stipendien vom

Bund festgelegt werden. Nur dann würde ich der Kantonali- 1. Der Staatsrat des Kantons Genf reichte am 26. Juni 1985

sierung des Stipendienwesens zustimmen. Unter dem Motto eine Standesinitiative ein. Darin fordert er die eidgenössis-

«Wer nicht zahlt, befiehlt auch nicht» wurde mein Antrag chen Räte auf, die Einführung von Alternativstrafen ins

abgelehnt und ich zum Nein gezwungen. schweizerische Strafrecht zu fördern. Dabei sollen die bei-

Ich muss nun kurz auf diese Minimalansätze zurückkom- den sehr positiven und bewährten Institute des bedingten

men: Wenn jetzt in der Volksabstimmung entschieden wor- Strafvollzugs und der bedingten Entlassung verbessert wer-

den ist, dass der Bund bei den Stipendien mitverantwortlich den und insbesondere die Voraussetzungen für ihre Gewäh-

sein soll, hat sich die Situation geändert, und man kann rung grosszügiger gestaltet werden (Art. 38 und 41 StGb).

wirklich sagen: «Wer zahlt, befiehlt.» Daher sollte die Frage 2. Die Kommission prüfte die Standesinitiative am 3. Februar

der Mindestbeiträge wieder aufgegriffen werden. Ich hänge 1986. Sie stellte fest, dass National- und Ständerat am

an diesen Mindestbeiträgen - Föderalismus hin oder her-, 21. Juni bzw. am 5. Dezember 1985 eine Motion gleichen

und deshalb wollte ich der Motion diesen Avis noch beifü- Inhalts (85.404) überwiesen haben. Dem mit der Standesini-

gen. Bei Philipp! sehen wir uns wieder, wenn dann das tiative vorgebrachten Anliegen ist somit Rechnung getragen

Gesetz behandelt wird. worden.

Ich bitte Sie, die Motion zu unterstützen und in der Folge, im

Sinne meiner Ausführungen - jeder nach seinen Möglich- Antrag der Kommission

keiten -, zu wirken und zu werken. Aus diesem Grund beantragt die Petitions- und Gewährleis-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Parlamentarische Initiative (Carobbio) Stipendien. Aenderung des Bundesgesetzes

Initiative parlementaire (Carobbio) Bourses d'études. Modification de la loi

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1986

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 85.233

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 09.10.1986 - 08:00

Date

Data

Seite 1465-1466

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Ref. No 20 014 664

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