Neuchâtel Initiative on Reforestation Rejected
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe government rejected an initiative from the canton of Neuchâtel proposing to adapt legislation to account for the natural increase of forest area in compensation reforestation efforts, while maintaining the principle of preserving existing forest area. The commission found that while forests are naturally increasing in some areas, continued forest dieback poses a threat, and abandoning compensation reforestation would be detrimental to ecological balance and agriculture, particularly in the plateau region. The commission recommended not to follow the initiative, suggesting that the issue of using good agricultural land for compensation reforestation should be addressed in a more flexible manner within the federal law on forest police oversight.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 24 ORuF; Neuchâtel Initiative on Reforestation Rejected: The commission found that while forests are naturally increasing in some areas, continued forest dieback poses a threat, and abandoning compensation reforestation would be detrimental to ecological balance and agriculture, particularly in the plateau region. The commission recommended not to follow the initiative, suggesting that the issue of using good agricultural land for compensation reforestation should be addressed in a more flexible manner within the federal law on forest police oversight.
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KI-generiertCited to explain that the ordinance requires forest area to be maintained in its extent and regional distribution.
Volltext
Initiative du canton de Neuchâtel 152 N 10 mars 1986
werde vorerst die Frage von Herrn Jung beantworten und biani, Rohrer, Rubi, Ruckstuhl, Ruffy, Schnider-Luzern, Sei-
dann noch einige Worte zur Motion sagen. ler, Stamm Walter, Stappung, Uchtenhagen, Vannay, Weber-
Herr Jung, Sie fragen, ob mit dem zweiten Paket der Aufga- Arbon, Weder-Basel, Wick, Zehnder, Ziegler (70)
benteilung die Kantonalisierung der Familienzulagen in der Für den Antrag der Mehrheit stimmen die folgenden Rats-
Landwirtschaft beschlossene Sache sei. Ich kann wie folgt mitglieder:
antworten: Es trifft zu, dass eine solche Kantonalisierung Votent pour la proposition de la majorité:
ursprünglich im zweiten Paket vorgesehen war. Das Ergeb- Aliesch, Allenspach, Ammann-Bern, Aregger, Auer, Basler,
nis der Vernehmlassung ist zwar offiziell noch nicht Berger, Biel, Blocher, Bonnard, Bremi, Bühler-Tschappina,
bekannt. Aber was man hat läuten hören, hat eine solche Bürer-Walenstadt, Candaux, Cevey, de Chastonay, Cincera,
Kantonalisierung wahrscheinlich keine Chance bei den Ver- Coutau, Dirren, Dubois, Dünki, Eggly-Genève, Eisenring,
nehmlassungen. Ich glaube daher, dass heute kaum mehr Eppenberger-Nesslau, Etique, Feigenwinter, Fischer-Häg-
mit einer solchen Kantonalisierung zu rechnen ist. glingen, Flubacher, Frei-Romanshorn, Früh, Gautier, Geiss-
Noch etwas zur Motion: Ich bin an sich überrascht, wie bühler, Giger, Graf, Grassi, Grendelmeier, Hess, Hofmann,
hervorragende Juristen - zum Beispiel Herr Zbinden - Hösli, Hunziker, Iten, Jeanneret, Kohler Raoul, Koller Arnold,
gegenüber juristischen Einwendungen absolut gehörlos Kühne, Künzi, Landoli, Loretan, Lüchinger, Martignoni, Mar-
sind. Ich muss Sie nochmals daran erinnern, dass die tin, Massy, Mühlemann, Müller-Aargau, Müller-Meilen, Mül-
Motion ausdrücklich verlangt, die Ordnung der landwirt- ler-Wiliberg, Nebiker, Nef, Neuenschwander, Oehler, Oester,
schaftlichen Familienzulagen auf Selbständigerwerbende Ogi, Perey, Petitpierre, Pfund, Pidoux, Pini, Reich, Revaclier,
und Nichterwerbstätige ausserhalb der Landwirtschaft aus- Risi-Schwyz, Röthlin, Ruf-Bern, Rutishauser, Rüttimann,
zudehnen. Der Begriff «auszudehnen» steht in der Motion Sager, Salvioni, Savary-Fribourg, Savary-Vaud, Schmidhal-
ausdrücklich. Man sucht also eine Lösung ohne Ausgleichs- ter, Schnyder-Bern, Schule, Schwarz, Segmüller, Soldini,
kasse; denn in der Landwirtschaft wird für die Selbständig- Spalti, Spoerry, Steffen, Steinegger, Stucky, Thévoz, Uhl-
erwebenden die Familienzulageordnung ohne Ausgleichs- mann, Wanner, Weber-Schwyz, Weber Monika, Wellauer,
kasse gelöst. Die Motion müsste also anders formuliert Widmer, Zbinden, Zwingli, Zwygart (99)
werden oder sogar materiell etwas anderes anvisieren, näm-
lich eine Lösung über die Ausgleichskasse suchen. Aber das Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent:
will ja die Motion ausdrücklich nicht. Würden Sie eine sol- Reichling, Tschuppert (2)
che Lösung wählen, Herr Zbinden und die anderen Befür-
worter der Motion, wäre diese Motion zum mindesten recht- Abwesend sind - Sont absents:
lich diskutabel. Eine zweite Möglichkeit bestünde höchstens Aubry, Bonny, Bratschi, Cavadini, Couchepin, Dupont, Eng,
noch über den Weg einer Verfassungsänderung. Aber eine Frey-Neuchâtel, Giudici, Hari, Houmard, Humbel, Jaggi,
solche unverhältnismässige Lösung wird offenbar auch von Maître-Genève, Meier-Zürich, Müller-Scharnachtal, Neu-
den Motionären nicht anvisiert. komm, Oehen, Riesen-Fribourg, Rime, Robert, Ruch-Zuch-
Selbst wenn es Ihnen gelingen würde, die rechtlichen wil, Schärli, Stamm Judith, Villiger, Wagner, Weber Leo,
Bedenken zu beseitigen oder eine Lösung zu präsentieren, Wyss (28)
die rechtlich unanfechtbar wäre, hätte der Bundesrat noch
Bedenken angesichts des oben angesprochenen Ergebnis- Präsident Bundi stimmt nicht
ses des Vernehmlassungsverfahrens. M. Bundi, président, ne vote pas
Das bedeutet nicht, dass der Bundesrat gegen familienpoliti-
sche Postulate eingestellt ist. Er spricht sich für Familienzu- Präsident: Wir haben noch über die Motion und das Postu-
lagen aus. Aber angesichts der Haltung der Kantone ist er lat der Kommission zu befinden. Die Motion wird von Herrn
überzeugt, dass die Lösung auf dem kantonalen Weg Gautier und vom Bundesrat abgelehnt.
gesucht werden muss. Ich bitte Sie: Zwingen Sie den Bun-
desrat nicht durch eine Annahme der Motion, eine Gesetz- Abstimmung - Vote
gebung in Gang zu setzen, welche zum vornherein bei den
Kantonen zum Scheitern verurteilt ist. Für die Annahme der Motion 38 Stimmen
Dagegen 90 Stimmen
Präsident: Wir bereinigen die beiden Initiativen. Zuerst neh-
men wir zu den beiden Initiativen Stellung und erst im Präsident: Das Postulat ist ebenfalls bestritten. Herr Gautier
nachhinein zur Motion und zum Postulat der Kommission. beantragt Ablehnung des Postulates. Der Bundesrat wäre
Bei der parlamentarischen Initiative beantragt die Kommis- bereit, es entgegenzunehmen.
sion, dem Punkt 4 keine Folge zu geben. Ein anderer Antrag
ist nicht gestellt worden. - Sie haben so beschlossen. Abstimmung - Vote
Bei der Initiative des Kantons Luzern beantragt die Kommis-
sionsmehrheit, der Standesinitiative Luzern keine Folge zu Für Ueberweisung des Postulates 70 Stimmen
geben. Die Kommissionsminderheit beantragt in einem dif- Dagegen 44 Stimmen
ferenzierten Sinn, der Initiative Folge zu leisten. Für diese
Abstimmung ist, wie ich schon mitgeteilt habe, eine Abstim-
mung unter Namensaufruf verlangt worden.
#ST# 85.204
Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal Initiative des Kantons Neuenburg
Ausdehnung der Waldfläche
Für den Antrag der Minderheit stimmen die folgenden Rats-
mitglieder: Initiative du canton de Neuchâtel
Votent pour la proposition de la minorité: Extension des forêts
Ammann-St. Gallen, Bäumlin, Bircher, Blunschy, Borei,
Braunschweig, Brélaz, Butty, Cantieni, Carobbio, Chopard, Beschluss des Ständerates vom 19. Dezember 1985
Christinat, Clivaz, Columberg, Cottet, Cotti Flavio, Cotti Décision du Conseil des Etats du 19 décembre 1985
Gianfranco, Darbellay, Deneys, Eggenberg-Thun, Eggli-Win-
terthur, Euler, Fankhauser, Fehr, Fetz, Fischer-Sursee,
Friedli, Gehler, Gloor, Günter, Gurtner, Herczog, Hubacher,
Jaeger, Jung, Keller, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuen-
berger Moritz, Longet, Maeder-Appenzell, Magnin, Mauch, Wortlaut der Initiative vom 26. Juni 1985
Meizoz, Meyer-Bern, Morf, Müller-Bachs, Nauer, Nussbau- Der Kanton Neuenburg beantragt, die Gesetzgebung so
mer, Ott, Pitteloud, Rebeaud, Reimann, Renschler, Rob- anzupassen, dass der natürlichen Zunahme der Waldfläche
10. März 1986 N 153 Motion Berger
bei den Ersatzaufforstungen Rechnung getragen wird. Aller- Präsident: Die Kommission für Gesundheit und Umwelt
dings soll der Grundsatz, dass die bestehende Waldfläche beantragt einstimmig, der Standesinitiative keine Folge zu
zu erhalten ist, gewahrt bleiben. geben. Ein anderer Antrag ist nicht gestellt.
Texte de l'initiative du 26 juin 1985 Zustimmung - Adhésion
Le canton de Neuchâtel demande d'adapter la législation de
telle sorte que l'augmentation naturelle de la surface fores-.
tière soit prise en compte lors des reboisements de compen-
sation, le principe du maintien de cette surface restant
garanti.
#ST# 85.105
Mme Deneys soumet au nom de la commission de la santé Motion Berger
publique et de l'environnement, le rapport écrit suivant:
Forstgesetz. Aenderung
Texte de l'initiative Loi sur les forêts. Modification
Le Grand Conseil du canton de Neuchâtel a décidé le 26 juin
1985, par 89 voix contre 5, de déposer une initiative (texte
voir ci-devant).
Il s'agit ainsi d'éviter que les reboisements de compensation
ne se fassent au détriment de bonnes terres agricoles. La Wortlaut der Motion vom 20. Dezember 1985
superficie des forêts aurait augmenté de 33 % ces 50 der- Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament so bald als
nières années. Toutefois les reboisements de compensation möglich eine Teilrevision des Bundesgesetzes betreffend
doivent avoir lieu dans la même région que celle qui a été die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei vor-
défrichée, car l'ordonnance du 1er octobre 1965 relative à la zulegen. Zweck der Revision soll sein, die Waldfläche in
loi fédérale concernant la haute surveillance de la Confédé- ihrer gegenwärtigen Ausdehnung zu erhalten. Der Bundes-
ration sur la police des forêts exige que l'aire forestière soit rat wird namentlich ersucht, auf den Ersatz für gerodete
conservée dans son étendue et sa répartition régionale (art. Flächen zu verzichten, wenn die Waldfläche in ihrem
24). Or, prétend-on, cela aurait pour conséquence le sacri- Bestand von 1985 erhalten bleibt.
fice de bonnes terres cultivables au reboisement.
Texte de la motion du 20 décembre 1985
Avis de la commission Le Conseil fédéral est invité à présenter dans les meilleurs
La commission a examiné de manière approfondie les délais une révision partielle de la «loi fédérale concernant la
requêtes présentées par l'initiative cantonale. Il est exact- haute surveillance de la Confédération sur la police des
même si ce n'est pas dans la proportion indiquée ci-dessus forêts» destinée à stabiliser la surface forestière de notre
- que la forêt s'accroît avant tout dans les régions de pays au niveau actuel. Le Conseil fédéral est notamment
montagne qui ne sont plus affectées à des fins agricoles. invité à renoncer au remplacement des surfaces défrichées
Il est néanmoins tout aussi exact que le dépérissement des pour autant que la surface de référence (1985) demeure
forêts continue à menacer l'ensemble de territoire de la constante.
Suisse. Un renouvellement qualitatif de la forêt doit donc
être poursuivi dans une mesure accrue. Mitunterzeichner - Cosignataires: Butty, Candaux, Cottet,
La commission craint que l'initiative ne compromette le Dubois, Frey-Neuchâtel, Gehler, Geissbühler, Mari, Hou-
maintien d'une saine situation forestière dans toutes les mard, Jeanneret, Müller-Scharnachtal, Ogi, Perey, Pidoux,
régions du pays. Il serait dangereux, en particulier pour Revaclier, Savary-Vaud, Schnyder-Bern, Soldini (18)
l'équilibre écologique et l'agriculture du Plateau, de renon-
cer ici aux reboisements de compensation parce qu'il y Schriftliche Begründung - Développement par écrit
aurait une croissance naturelle importante dans des régions II n'est pas question par cette motion de remettre en cause
abandonnées du Jura et des Alpes. les principes de protection qui permettent à la forêt d'assu-
La commission propose en conséquence au conseil d'adhé- rer la mission importante qui lui est réservée. Il s'agit avant
rer à la décision du Conseil des Etats, c'est-à-dire de ne pas tout de conserver un équilibre judicieux entre les différents
donner suite à l'initiative. Elle est cependant d'avis que le territoires affectés (territoire forestier, territoire agricole et
problème de l'utilisation de bonnes terres agricoles pour territoire constructible et d'intérêt public).
des reboisements de compensation doit faire l'objet d'une D'après les statistiques officielles, la surface forestière
attention toute particulière, vu la nécessité de maintenir accuse une augmentation annuelle de 3970 hectares
aussi une importante surface cultivable. Une solution plus (moyenne des années 1952 à 1980) alors que la surface
souple, qui répondrait aux objectifs de l'initiative dans une agricole régresse en moyenne de 2500 à 3000 hectares
région déterminée, doit donc être prévue dans la loi fédérale (moyenne 1955 à 1975). L'analyse de ces chiffres, et la
concernant la haute surveillance de la Confédération sur la pratique le confirme, l'emprise forestière progresse sans
police des forêts. Au Conseil national, une motion concer- cesse. Notre surface boisée créera dans des délais relative-
nant ce problème est pendante (Motion Berger 85.905 Loi ment brefs un véritable déséquilibre entre les zones affec-
sur les forêts. Modification). La commission a appris en tées.
outre que le projet de révision de la loi sur les forêts La prise de conscience effective et réjouissante qui consiste
annoncé dans les Grandes lignes de la politique gouverne- à protéger et à conserver un ravitaillement en eau potable
mentale sera mis au point par le Conseil fédéral cette année parfaitement sain impliquera en maints endroits des reboi-
encore. Le Conseil national aura l'occasion, tant lors de sements non négligeables. A titre d'exemple, les sources
l'examen de la motion Berger qu'au moment de la révision d'eaux minérales d'Henniez viennent de soustraire deux
de la loi sur les forêts, de se prononcer sur l'ensemble de domaines, soit environ 40 hectares, du territoire agricole,
ces questions. qui viendront encore gonfler l'aire forestière. Une situation
de ce genre n'est pas unique. Elle tend plutôt à augmenter.
Antrag der Kommission D'autre part, en maints endroits et pour des raisons diverses
Die Kommission beantragt einstimmig, der Standesinitiative (lutte contre les avalanches, contre l'érosion, la protection
keine Folge zu geben. contre les vents etc.) des reboisements sont en réalisation
ou en voie de l'être.
Proposition de la commission Pour toutes ces raisons, nous estimons nécessaire d'intro-
La commission propose à l'unanimité de ne pas donner duire un assouplissement des exigences de la loi afin de
suite à l'initiative du canton de Neuchâtel. stabiliser notre aire forestière au niveau actuel.
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Initiative des Kantons Neuenburg Ausdehnung der Waldfläche
Initiative du canton de Neuchâtel Extension des forêts
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Jahr 1986
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.204
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 10.03.1986 - 14:30
Date
Data
Seite 152-153
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