Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 85-204 KI-generiert

Neuchâtel Initiative on Reforestation Rejected

Geschäftsnummer VPB 85-204
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The government rejected an initiative from the canton of Neuchâtel proposing to adapt legislation to account for the natural increase of forest area in compensation reforestation efforts, while maintaining the principle of preserving existing forest area. The commission found that while forests are naturally increasing in some areas, continued forest dieback poses a threat, and abandoning compensation reforestation would be detrimental to ecological balance and agriculture, particularly in the plateau region. The commission recommended not to follow the initiative, suggesting that the issue of using good agricultural land for compensation reforestation should be addressed in a more flexible manner within the federal law on forest police oversight.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 24 ORuF; Neuchâtel Initiative on Reforestation Rejected: The commission found that while forests are naturally increasing in some areas, continued forest dieback poses a threat, and abandoning compensation reforestation would be detrimental to ecological balance and agriculture, particularly in the plateau region. The commission recommended not to follow the initiative, suggesting that the issue of using good agricultural land for compensation reforestation should be addressed in a more flexible manner within the federal law on forest police oversight.

Schlagwörter

KI-generiert
landwirtschaftliches Grundstück Bodenrecht Ergebnislose Ausschreibung Legitimation gegen Baubewilligung Fällung von Bäumen naturschutzrechtliche Bewilligung
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 24 ORuF

Cited to explain that the ordinance requires forest area to be maintained in its extent and regional distribution.

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Volltext

Initiative du canton de Neuchâtel 152 N 10 mars 1986

werde vorerst die Frage von Herrn Jung beantworten und biani, Rohrer, Rubi, Ruckstuhl, Ruffy, Schnider-Luzern, Sei-

dann noch einige Worte zur Motion sagen. ler, Stamm Walter, Stappung, Uchtenhagen, Vannay, Weber-

Herr Jung, Sie fragen, ob mit dem zweiten Paket der Aufga- Arbon, Weder-Basel, Wick, Zehnder, Ziegler (70)

benteilung die Kantonalisierung der Familienzulagen in der Für den Antrag der Mehrheit stimmen die folgenden Rats-

Landwirtschaft beschlossene Sache sei. Ich kann wie folgt mitglieder:

antworten: Es trifft zu, dass eine solche Kantonalisierung Votent pour la proposition de la majorité:

ursprünglich im zweiten Paket vorgesehen war. Das Ergeb- Aliesch, Allenspach, Ammann-Bern, Aregger, Auer, Basler,

nis der Vernehmlassung ist zwar offiziell noch nicht Berger, Biel, Blocher, Bonnard, Bremi, Bühler-Tschappina,

bekannt. Aber was man hat läuten hören, hat eine solche Bürer-Walenstadt, Candaux, Cevey, de Chastonay, Cincera,

Kantonalisierung wahrscheinlich keine Chance bei den Ver- Coutau, Dirren, Dubois, Dünki, Eggly-Genève, Eisenring,

nehmlassungen. Ich glaube daher, dass heute kaum mehr Eppenberger-Nesslau, Etique, Feigenwinter, Fischer-Häg-

mit einer solchen Kantonalisierung zu rechnen ist. glingen, Flubacher, Frei-Romanshorn, Früh, Gautier, Geiss-

Noch etwas zur Motion: Ich bin an sich überrascht, wie bühler, Giger, Graf, Grassi, Grendelmeier, Hess, Hofmann,

hervorragende Juristen - zum Beispiel Herr Zbinden - Hösli, Hunziker, Iten, Jeanneret, Kohler Raoul, Koller Arnold,

gegenüber juristischen Einwendungen absolut gehörlos Kühne, Künzi, Landoli, Loretan, Lüchinger, Martignoni, Mar-

sind. Ich muss Sie nochmals daran erinnern, dass die tin, Massy, Mühlemann, Müller-Aargau, Müller-Meilen, Mül-

Motion ausdrücklich verlangt, die Ordnung der landwirt- ler-Wiliberg, Nebiker, Nef, Neuenschwander, Oehler, Oester,

schaftlichen Familienzulagen auf Selbständigerwerbende Ogi, Perey, Petitpierre, Pfund, Pidoux, Pini, Reich, Revaclier,

und Nichterwerbstätige ausserhalb der Landwirtschaft aus- Risi-Schwyz, Röthlin, Ruf-Bern, Rutishauser, Rüttimann,

zudehnen. Der Begriff «auszudehnen» steht in der Motion Sager, Salvioni, Savary-Fribourg, Savary-Vaud, Schmidhal-

ausdrücklich. Man sucht also eine Lösung ohne Ausgleichs- ter, Schnyder-Bern, Schule, Schwarz, Segmüller, Soldini,

kasse; denn in der Landwirtschaft wird für die Selbständig- Spalti, Spoerry, Steffen, Steinegger, Stucky, Thévoz, Uhl-

erwebenden die Familienzulageordnung ohne Ausgleichs- mann, Wanner, Weber-Schwyz, Weber Monika, Wellauer,

kasse gelöst. Die Motion müsste also anders formuliert Widmer, Zbinden, Zwingli, Zwygart (99)

werden oder sogar materiell etwas anderes anvisieren, näm-

lich eine Lösung über die Ausgleichskasse suchen. Aber das Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent:

will ja die Motion ausdrücklich nicht. Würden Sie eine sol- Reichling, Tschuppert (2)

che Lösung wählen, Herr Zbinden und die anderen Befür-

worter der Motion, wäre diese Motion zum mindesten recht- Abwesend sind - Sont absents:

lich diskutabel. Eine zweite Möglichkeit bestünde höchstens Aubry, Bonny, Bratschi, Cavadini, Couchepin, Dupont, Eng,

noch über den Weg einer Verfassungsänderung. Aber eine Frey-Neuchâtel, Giudici, Hari, Houmard, Humbel, Jaggi,

solche unverhältnismässige Lösung wird offenbar auch von Maître-Genève, Meier-Zürich, Müller-Scharnachtal, Neu-

den Motionären nicht anvisiert. komm, Oehen, Riesen-Fribourg, Rime, Robert, Ruch-Zuch-

Selbst wenn es Ihnen gelingen würde, die rechtlichen wil, Schärli, Stamm Judith, Villiger, Wagner, Weber Leo,

Bedenken zu beseitigen oder eine Lösung zu präsentieren, Wyss (28)

die rechtlich unanfechtbar wäre, hätte der Bundesrat noch

Bedenken angesichts des oben angesprochenen Ergebnis- Präsident Bundi stimmt nicht

ses des Vernehmlassungsverfahrens. M. Bundi, président, ne vote pas

Das bedeutet nicht, dass der Bundesrat gegen familienpoliti-

sche Postulate eingestellt ist. Er spricht sich für Familienzu- Präsident: Wir haben noch über die Motion und das Postu-

lagen aus. Aber angesichts der Haltung der Kantone ist er lat der Kommission zu befinden. Die Motion wird von Herrn

überzeugt, dass die Lösung auf dem kantonalen Weg Gautier und vom Bundesrat abgelehnt.

gesucht werden muss. Ich bitte Sie: Zwingen Sie den Bun-

desrat nicht durch eine Annahme der Motion, eine Gesetz- Abstimmung - Vote

gebung in Gang zu setzen, welche zum vornherein bei den

Kantonen zum Scheitern verurteilt ist. Für die Annahme der Motion 38 Stimmen

Dagegen 90 Stimmen

Präsident: Wir bereinigen die beiden Initiativen. Zuerst neh-

men wir zu den beiden Initiativen Stellung und erst im Präsident: Das Postulat ist ebenfalls bestritten. Herr Gautier

nachhinein zur Motion und zum Postulat der Kommission. beantragt Ablehnung des Postulates. Der Bundesrat wäre

Bei der parlamentarischen Initiative beantragt die Kommis- bereit, es entgegenzunehmen.

sion, dem Punkt 4 keine Folge zu geben. Ein anderer Antrag

ist nicht gestellt worden. - Sie haben so beschlossen. Abstimmung - Vote

Bei der Initiative des Kantons Luzern beantragt die Kommis-

sionsmehrheit, der Standesinitiative Luzern keine Folge zu Für Ueberweisung des Postulates 70 Stimmen

geben. Die Kommissionsminderheit beantragt in einem dif- Dagegen 44 Stimmen

ferenzierten Sinn, der Initiative Folge zu leisten. Für diese

Abstimmung ist, wie ich schon mitgeteilt habe, eine Abstim-

mung unter Namensaufruf verlangt worden.

#ST# 85.204

Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal Initiative des Kantons Neuenburg

Ausdehnung der Waldfläche

Für den Antrag der Minderheit stimmen die folgenden Rats-

mitglieder: Initiative du canton de Neuchâtel

Votent pour la proposition de la minorité: Extension des forêts

Ammann-St. Gallen, Bäumlin, Bircher, Blunschy, Borei,

Braunschweig, Brélaz, Butty, Cantieni, Carobbio, Chopard, Beschluss des Ständerates vom 19. Dezember 1985

Christinat, Clivaz, Columberg, Cottet, Cotti Flavio, Cotti Décision du Conseil des Etats du 19 décembre 1985

Gianfranco, Darbellay, Deneys, Eggenberg-Thun, Eggli-Win-

terthur, Euler, Fankhauser, Fehr, Fetz, Fischer-Sursee,

Friedli, Gehler, Gloor, Günter, Gurtner, Herczog, Hubacher,

Jaeger, Jung, Keller, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuen-

berger Moritz, Longet, Maeder-Appenzell, Magnin, Mauch, Wortlaut der Initiative vom 26. Juni 1985

Meizoz, Meyer-Bern, Morf, Müller-Bachs, Nauer, Nussbau- Der Kanton Neuenburg beantragt, die Gesetzgebung so

mer, Ott, Pitteloud, Rebeaud, Reimann, Renschler, Rob- anzupassen, dass der natürlichen Zunahme der Waldfläche

10. März 1986 N 153 Motion Berger

bei den Ersatzaufforstungen Rechnung getragen wird. Aller- Präsident: Die Kommission für Gesundheit und Umwelt

dings soll der Grundsatz, dass die bestehende Waldfläche beantragt einstimmig, der Standesinitiative keine Folge zu

zu erhalten ist, gewahrt bleiben. geben. Ein anderer Antrag ist nicht gestellt.

Texte de l'initiative du 26 juin 1985 Zustimmung - Adhésion

Le canton de Neuchâtel demande d'adapter la législation de

telle sorte que l'augmentation naturelle de la surface fores-.

tière soit prise en compte lors des reboisements de compen-

sation, le principe du maintien de cette surface restant

garanti.

#ST# 85.105

Mme Deneys soumet au nom de la commission de la santé Motion Berger

publique et de l'environnement, le rapport écrit suivant:

Forstgesetz. Aenderung

Texte de l'initiative Loi sur les forêts. Modification

Le Grand Conseil du canton de Neuchâtel a décidé le 26 juin

1985, par 89 voix contre 5, de déposer une initiative (texte

voir ci-devant).

Il s'agit ainsi d'éviter que les reboisements de compensation

ne se fassent au détriment de bonnes terres agricoles. La Wortlaut der Motion vom 20. Dezember 1985

superficie des forêts aurait augmenté de 33 % ces 50 der- Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament so bald als

nières années. Toutefois les reboisements de compensation möglich eine Teilrevision des Bundesgesetzes betreffend

doivent avoir lieu dans la même région que celle qui a été die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei vor-

défrichée, car l'ordonnance du 1er octobre 1965 relative à la zulegen. Zweck der Revision soll sein, die Waldfläche in

loi fédérale concernant la haute surveillance de la Confédé- ihrer gegenwärtigen Ausdehnung zu erhalten. Der Bundes-

ration sur la police des forêts exige que l'aire forestière soit rat wird namentlich ersucht, auf den Ersatz für gerodete

conservée dans son étendue et sa répartition régionale (art. Flächen zu verzichten, wenn die Waldfläche in ihrem

24). Or, prétend-on, cela aurait pour conséquence le sacri- Bestand von 1985 erhalten bleibt.

fice de bonnes terres cultivables au reboisement.

Texte de la motion du 20 décembre 1985

Avis de la commission Le Conseil fédéral est invité à présenter dans les meilleurs

La commission a examiné de manière approfondie les délais une révision partielle de la «loi fédérale concernant la

requêtes présentées par l'initiative cantonale. Il est exact- haute surveillance de la Confédération sur la police des

même si ce n'est pas dans la proportion indiquée ci-dessus forêts» destinée à stabiliser la surface forestière de notre

- que la forêt s'accroît avant tout dans les régions de pays au niveau actuel. Le Conseil fédéral est notamment

montagne qui ne sont plus affectées à des fins agricoles. invité à renoncer au remplacement des surfaces défrichées

Il est néanmoins tout aussi exact que le dépérissement des pour autant que la surface de référence (1985) demeure

forêts continue à menacer l'ensemble de territoire de la constante.

Suisse. Un renouvellement qualitatif de la forêt doit donc

être poursuivi dans une mesure accrue. Mitunterzeichner - Cosignataires: Butty, Candaux, Cottet,

La commission craint que l'initiative ne compromette le Dubois, Frey-Neuchâtel, Gehler, Geissbühler, Mari, Hou-

maintien d'une saine situation forestière dans toutes les mard, Jeanneret, Müller-Scharnachtal, Ogi, Perey, Pidoux,

régions du pays. Il serait dangereux, en particulier pour Revaclier, Savary-Vaud, Schnyder-Bern, Soldini (18)

l'équilibre écologique et l'agriculture du Plateau, de renon-

cer ici aux reboisements de compensation parce qu'il y Schriftliche Begründung - Développement par écrit

aurait une croissance naturelle importante dans des régions II n'est pas question par cette motion de remettre en cause

abandonnées du Jura et des Alpes. les principes de protection qui permettent à la forêt d'assu-

La commission propose en conséquence au conseil d'adhé- rer la mission importante qui lui est réservée. Il s'agit avant

rer à la décision du Conseil des Etats, c'est-à-dire de ne pas tout de conserver un équilibre judicieux entre les différents

donner suite à l'initiative. Elle est cependant d'avis que le territoires affectés (territoire forestier, territoire agricole et

problème de l'utilisation de bonnes terres agricoles pour territoire constructible et d'intérêt public).

des reboisements de compensation doit faire l'objet d'une D'après les statistiques officielles, la surface forestière

attention toute particulière, vu la nécessité de maintenir accuse une augmentation annuelle de 3970 hectares

aussi une importante surface cultivable. Une solution plus (moyenne des années 1952 à 1980) alors que la surface

souple, qui répondrait aux objectifs de l'initiative dans une agricole régresse en moyenne de 2500 à 3000 hectares

région déterminée, doit donc être prévue dans la loi fédérale (moyenne 1955 à 1975). L'analyse de ces chiffres, et la

concernant la haute surveillance de la Confédération sur la pratique le confirme, l'emprise forestière progresse sans

police des forêts. Au Conseil national, une motion concer- cesse. Notre surface boisée créera dans des délais relative-

nant ce problème est pendante (Motion Berger 85.905 Loi ment brefs un véritable déséquilibre entre les zones affec-

sur les forêts. Modification). La commission a appris en tées.

outre que le projet de révision de la loi sur les forêts La prise de conscience effective et réjouissante qui consiste

annoncé dans les Grandes lignes de la politique gouverne- à protéger et à conserver un ravitaillement en eau potable

mentale sera mis au point par le Conseil fédéral cette année parfaitement sain impliquera en maints endroits des reboi-

encore. Le Conseil national aura l'occasion, tant lors de sements non négligeables. A titre d'exemple, les sources

l'examen de la motion Berger qu'au moment de la révision d'eaux minérales d'Henniez viennent de soustraire deux

de la loi sur les forêts, de se prononcer sur l'ensemble de domaines, soit environ 40 hectares, du territoire agricole,

ces questions. qui viendront encore gonfler l'aire forestière. Une situation

de ce genre n'est pas unique. Elle tend plutôt à augmenter.

Antrag der Kommission D'autre part, en maints endroits et pour des raisons diverses

Die Kommission beantragt einstimmig, der Standesinitiative (lutte contre les avalanches, contre l'érosion, la protection

keine Folge zu geben. contre les vents etc.) des reboisements sont en réalisation

ou en voie de l'être.

Proposition de la commission Pour toutes ces raisons, nous estimons nécessaire d'intro-

La commission propose à l'unanimité de ne pas donner duire un assouplissement des exigences de la loi afin de

suite à l'initiative du canton de Neuchâtel. stabiliser notre aire forestière au niveau actuel.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Initiative des Kantons Neuenburg Ausdehnung der Waldfläche

Initiative du canton de Neuchâtel Extension des forêts

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1986

Année

Anno

Band I

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 06

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 85.204

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 10.03.1986 - 14:30

Date

Data

Seite 152-153

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Ref. No 20 014 155

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