Federal Council to Revise Study Scholarship Law
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council is tasked with preparing a revision of the law on grants for study scholarships, aiming to ensure adequate scholarships, reduce disparities in their provision, standardize award conditions, and apply a uniform calculation system. This was in response to an initiative by the canton of Geneva, which withdrew its initiative in favor of a commission's motion that incorporated its core concerns, although one member expressed regret that a point on adjusting scholarships for inflation was omitted.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 24sexies BV, Art. 38 und 41 StGB; Federal Council to Revise Study Scholarship Law: This was in response to an initiative by the canton of Geneva, which withdrew its initiative in favor of a commission's motion that incorporated its core concerns, although one member expressed regret that a point on adjusting scholarships for inflation was omitted.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in the text of the initiative as a basis for improving and making more flexible the conditions for granting conditional execution of sentences and conditional release.
Cited in the text of the initiative as a basis for improving and making more flexible the conditions for granting conditional execution of sentences and conditional release.
Volltext
Initiative du canton de Genève 1466 N 9 octobre 1986
Propositions de la commission Präsident: Die Kommission beantragt, der Initiative keine
- à l'unanimité avec 2 abstentions, de ne pas donner suite à Folge zu geben. Ein anderer Antrag ist nicht gestellt. So
l'initiative beschlossen.
-par 17 voix contre 1, moins une abstention, d'adopter la Zur Motion hat Bundespräsident Egli das Wort. - Der Bun-
motion ci-après: desrat nimmt die Motion entgegen. Ein anderer Antrag ist
aus der Mitte des Rates nicht gestellt. Die Motion wird
Motion de la commission. Bourses d'études. Modification überwiesen.
de la loi fédérale
Ueberwiesen - Transmis
Le Conseil fédéral est chargé de préparer, à l'intention des
Chambres fédérales, une révision de la loi fédérale du
19 mars 1985 sur l'allocation de subventions pour les
dépenses des cantons en faveur de bourses d'études. Cette
révision devra notamment porter sur les points suivants: #ST# 85.203
1. Les prestations de la Confédération et des cantons et les
clés de répartition seront fixées de manière à permettre Initiative des Kantons Genf
d'allouer des bourses d'études convenables. StGB. Alternativstrafen
2. Les différences actuelles en matière de bourses d'études
seront réduites dans toute la mesure du possible, par un Initiative du canton de Genève
aménagement approprié des conditions de subventionne- Code pénal. Peines de substitution
ment, s'il y a lieu.
3. Les conditions mises à l'octroi de bourses et en particulier Beschluss des Ständerates vom 5. Dezember 1985
le cercle des bénéficiaires, le droit à une bourse d'études Décision du Conseil des Etats du 5 décembre 1985
ainsi que le domicile des boursiers prévu par la loi, devront
être réglés de manière uniforme.
4. Le même système de calcul doit être appliqué à toutes les
catégories d'éducation et de formation.
Wortlaut der Initiative vom 26. Juni 1985
Präsident: Wir können dieses Geschäft nur behandeln, In seiner Sitzung vom 15. Februar 1985 hat der Grosse Rat
wenn keine längere Diskussion entsteht. Es haben sich zwei des Kantons Genf eine Motion angenommen, die den
Ratsmitglieder für kurze Erklärungen gemeldet. Staatsrat auffordert, von seinem Vorschlagsrecht bei den
eidgenössischen Räten Gebrauch zu machen, um die Ein-
M. Carobbio: Je voudrais faire une très brève déclaration. führung von Alternativstrafen ins schweizerische Strafrecht
Avant tout, je confirme que je suis d'accord de retirer mon zu fördern.
initiative en faveur de la motion de la commission et j'ajoute, In dieser Hinsicht wäre es dringend nötig, die beiden sehr
que j'approuve les quatre points que la commission a éla- positiven und bewährten Institute des bedingten Strafvoll-
borés dans sa motion. Je regrette que l'on ait laissé tomber zugs und der bedingten Entlassung zu verbessern. Vor
un cinquième point concernant l'adaptation au renchérisse- allem sollten die Voraussetzungen für die Gewährung des
ment des bourses d'études. J'espère que cette question bedingten Strafvollzugs und der bedingten Entlassung
pourra être reprise au cours de l'examen de ce problème. grosszügiger ausgestaltet werden (Art. 38 und 41 StGB).
En conclusion, je souhaite que le Conseil fédéral puisse
rapidement présenter des propositions concrètes quant à Texte de l'initiative du 26 juin 1985
ces bourses d'études, car il y a fort longtemps que les Dans sa séance du 15 février 1985, le Grand Conseil gene-
étudiants attendent une solution à ce problème. vois a adopté une motion invitant le Conseil d'Etat à faire
usage de son droit d'initiative auprès des Chambres fédé-
Müller-Aargau: Einerseits habe ich dafür Verständnis, dass rales en vue de favoriser l'introduction de peines de substi-
Herr Carobbio seine parlamentarische Initiative angesichts tution dans le système pénal suisse.
der angeblich fortgeschrittenen Arbeiten an der Revision A cet égard, il serait urgent d'améliorer le fonctionnement
des Bundesgesetzes von 1965 zurückgezogen hat. Anderer- de deux institutions très positives qui ont fait leurs preuves,
seits entspricht der Text der Kommissionsmotion bei den à savoir le sursis à l'exécution de la peine et la libération
Mindestbeiträgen in einem Punkt, und zwar im wichtigsten, conditionnelle. En particulier, les conditions mises à l'octroi
den Intentionen des Initianten nicht. Ich weiss, dass leider du sursis et à la libération conditionnelle mériteraient d'être
der Motionstext im Rat nicht geändert werden kann. Was ich assouplies (art. 38 et 41 CPS).
aber vermag, ist, dieser Motion einen kurzen Begleitbrief
beizulegen. Herr Steinegger unterbreitet im Namen der Petitions- und
Im März 1984, als ich mich zur Neuverteilung der Aufgaben Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen
zwischen Bund und Kantonen äusserte, brachte ich einen Bericht:
Antrag ein, dass die Minimalansätze für Stipendien vom
Bund festgelegt werden. Nur dann würde ich der Kantonali- 1. Der Staatsrat des Kantons Genf reichte am 26. Juni 1985
sierung des Stipendienwesens zustimmen. Unter dem Motto eine Standesinitiative ein. Darin fordert er die eidgenössis-
«Wer nicht zahlt, befiehlt auch nicht» wurde mein Antrag chen Räte auf, die Einführung von Alternativstrafen ins
abgelehnt und ich zum Nein gezwungen. schweizerische Strafrecht zu fördern. Dabei sollen die bei-
Ich muss nun kurz auf diese Minimalansätze zurückkom- den sehr positiven und bewährten Institute des bedingten
men: Wenn jetzt in der Volksabstimmung entschieden wor- Strafvollzugs und der bedingten Entlassung verbessert wer-
den ist, dass der Bund bei den Stipendien mitverantwortlich den und insbesondere die Voraussetzungen für ihre Gewäh-
sein soll, hat sich die Situation geändert, und man kann rung grosszügiger gestaltet werden (Art. 38 und 41 StGb).
wirklich sagen: «Wer zahlt, befiehlt.» Daher sollte die Frage 2. Die Kommission prüfte die Standesinitiative am 3. Februar
der Mindestbeiträge wieder aufgegriffen werden. Ich hänge 1986. Sie stellte fest, dass National- und Ständerat am
an diesen Mindestbeiträgen - Föderalismus hin oder her-, 21. Juni bzw. am 5. Dezember 1985 eine Motion gleichen
und deshalb wollte ich der Motion diesen Avis noch beifü- Inhalts (85.404) überwiesen haben. Dem mit der Standesini-
gen. Bei Philipp! sehen wir uns wieder, wenn dann das tiative vorgebrachten Anliegen ist somit Rechnung getragen
Gesetz behandelt wird. worden.
Ich bitte Sie, die Motion zu unterstützen und in der Folge, im
Sinne meiner Ausführungen - jeder nach seinen Möglich- Antrag der Kommission
keiten -, zu wirken und zu werken. Aus diesem Grund beantragt die Petitions- und Gewährleis-
9. Oktober 1986 1467 Motion Ott
tungskommission einstimmig, die Standesinitiative Genf ab- #ST# 85.445
zuschreiben.
Motion Ott
Proposition de la commission
Pour ce motif, la Commission des pétitions et de l'examen Natur- und Heimatschutz
des constitutions cantonales propose à l'unanimité de clas- Protection de la nature et
ser l'initiative du canton de Genève. sauvegarde du patrimoine national
Angenommen - Adopté
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
Wortlaut der Motion vom 4. Juni 1985
Der schweizerische Natur- und Heimatschutz kann die ihm
durch Artikel 24sexies BV und durch das Bundesgesetz vom
#ST# 86.201 1. Juli 1966 zugewiesene Aufgabe nicht zureichend erfüllen.
Die Rechtsgrundlagen sind zwar genügend, nicht aber der
Initiative des Kantons Bern Vollzug. Das zeigt sich im fortschreitenden Landschaftszer-
fall, der u. a. in dem krassen Missverhältnis begründet ist,
StGB. Alternativstrafen welches zwischen dem landschaftszerstörerischen Aufwand
Initiative du canton de Berne privater und öffentlicher Bautätigkeit einerseits und den
Code pénal. Peines de substitution geringfügigen Mitteln zum Schutz der Landschaft anderer-
seits besteht.
Beschluss des Ständerates vom 25. September 1986 Angesichts dieses offenkundigen Vollzugsnotstandes wird
Décision du Conseil des Etats du 25 septembre 1986 der Bundesrat ersucht, Beschlüsse für geeignete Massnah-
men vorzubereiten, um den Natur- und Heimatschutz des
Bundes in finanzieller, personeller, konzeptioneller und
organisatorischer Hinsicht zu stärken. Die zuständigen
Dienststellen sollen in die Lage versetzt werden, wirksam
Wortlaut der Initiative vom 18. Dezember 1985 und in völliger Unabhängigkeit von konkurrenzierenden
Das eidgenössische Strafgesetzbuch ist dahingehend zu Sachinteressen die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes
ergänzen, dass für kurze Freiheitsstrafen bis zu drei, even- zu vertreten.
tuell sechs, Monaten alternative Sanktionen neben den Frei-
heitsstrafen vorgesehen werden. Texte de la motion du 4 juin 1985
La tâche qui est confiée, par l'article 24sexies de la constitu-
Texte de l'initiative du 18 décembre 1985 tion et la loi fédérale du 1er juillet 1966, à la protection delà
Pour ce qui se rapporte aux peines privatives de liberté de nature et à celle du patrimoine national ne peut être accom-
courte durée-jusqu'à trois mois, éventuellement six mois- plie de manière satisfaisante. Sans doute, les bases légales
lé code pénal suisse doit être complété de telle sorte que sont-elles suffisantes, mais c'est l'application qui laisse à
d'autres sanctions (de substitution) soient prévues, à côté désirer. Cela s'extériorise notamment dans les progrès
des peines précitées. inquiétants que l'on observe dans la dégradation des pay-
sages; or, c'est le hiatus flagrant entre les travaux de cons-
Herr Steinegger unterbreitet im Namen der Petitions- und truction publics et privés, c'est-à-dire la gravité de l'atteinte
Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen aux paysages que cela implique, d'une part, et les moyens
Bericht: très modestes mis en oeuvre pour protéger les sites, d'autre
part, qui est à l'origine de cette situation déplorable.
1.Am 18. Dezember 1985 reichte der Regierungsrat des Compte tenu de cette inefficacité manifeste dans l'applica-
Kantons Bern eine Standesinitiative ein. Darin fordert er die tion de la loi, le Conseil fédéral est chargé de préparer des
eidgenössischen Räte auf, das eidgenössische Strafgesetz- arrêtés prévoyant des mesures qui soient de nature à renfor-
buch dahingehend zu ergänzen, dass für kurze Freiheits- cer, sur le plan des moyens financiers, du personnel, de la
strafen bis zu drei eventuell sechs Monaten alternative Sank- conception et de l'organisation, la protection de la nature et
tionen neben den Freiheitsstrafen vorgesehen werden. celle du patrimoine national. Les services administratifs
2. Die Kommission prüfte die Standesinitiative am 21. April compétents doivent être mis en état de défendre efficace-
1986. Sie stellte fest, dass National- und Ständerat am ment et en toute indépendance les objectifs de la protection
21. Juni bzw. am 5. Dezember 1985 eine Motion gleichen de la nature et du paysage, face aux intérêts matériels qui
Inhalts (85.404) sowie eine Standesinitiative des Kantons leur sont contraires.
Genf vom 26. Juni 1985 überwiesen haben. Dem mit der
Standesinitiative vorgebrachten Anliegen ist somit Rech- Mitunterzeichner - Cosignataires: Bundi, Ruch-Zuchwil (2)
nung getragen worden.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Antrag der Kommission Die Zeit dürfte endgültig vorbei sein, wo man den Natur- und
Aus diesem Grund beantragt die Petitions- und Gewährleis- Heimatschutz noch als eine marginale Staatsaufgabe mit
tungskommission einstimmig, die Standesinitiative Bern ab- vorwiegend idealistischer Zielsetzung betrachten konnte.
zuschreiben. Heute wird immer deutlicher, dass hier ganz vitale gesell-
schaftliche und ökonomische Interessen auf dem Spiel ste-
Proposition de la commission hen. Die verbliebenen Reste der Schönheit unserer schwei-
Pour ce motif, la Commission des pétitions et de l'examen zerischen Landschaft müssen heute um jeden Preis
des constitutions cantonales propose à l'unanimité de clas- geschützt und erhalten werden, denn sie gehören zu den
ser l'initiative du canton de Berne. • wenigen «Rohstoffen», die wir besitzen und auf denen auch
der Wohlstand unseres Volkes beruht.
Angenommen - Adopté 1. Der heutige Vollzugs-Notstand beim Landschaftsschutz
Heute ist die Situation gerade auf diesem Sektor alarmie-
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral rend geworden. Der Ansturm auf noch unverdorbene Land-
schaften ist ungebrochen. Die Landschaftszerstörung
Präsident: Wir kommen zur Behandlung der persönlichen schreitet rasch fort. Abwehrmassnahmen sind zu schwach
Vorstösse gemäss der separaten Liste. oder nur punktuell wirksam. Jedes Jahr gehen unersetzliche
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Initiative des Kantons Genf StGB. Alternativstrafen
Initiative du canton de Genève Code pénal. Peines de substitution
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.203
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1986 - 08:00
Date
Data
Seite 1466-1467
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Pagina
Ref. No 20 014 665
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