Forest Protection vs. Timber Use: Survival Operation Deemed Unnecessary
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed concerns about dying mountain forests and the proposed "survival operation" to protect them. The court ruled that current Swiss law already prioritizes forest protection over timber use and that harvesting healthy trees is neither necessary nor expedient. It was also determined that planting pioneering trees and undergrowth is already standard practice and often unnecessary, as natural regeneration is effective, and excessive undergrowth can hinder tree growth and increase risks like snow slides. The court also found that existing laws adequately regulate the management and control of forests, and specialized professionals are already consulted for geological and hydrological issues.
Legislator-Regeste
KI-generiertForest Protection vs. Timber Use: Survival Operation Deemed Unnecessary: The court ruled that current Swiss law already prioritizes forest protection over timber use and that harvesting healthy trees is neither necessary nor expedient. It was also determined that planting pioneering trees and undergrowth is already standard practice and often unnecessary, as natural regeneration is effective, and excessive undergrowth can hinder tree growth and increase risks like snow slides. The court also found that existing laws adequately regulate the management and control of forests, and specialized professionals are already consulted for geological and hydrological issues.
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21. März 1986 N 463 Interpellation Bircher
auch seit Jahren ein im europäischen Vergleich äusserst Texte de l'interpellation du 20 décembre 1985 fortschrittliches Programm z,u r seh rittweisen Reduktion des En maints endroits des Alpes, la fonction protectrice des Bleigehaltes im Benzin durchgeführt. Sie hat am 12. März forêts est plus que jamais compromise par le dépérissement 1984 auch als erstes Land in Europa die Einführung von de celles-ci, qui prend parfois des proportions inquiétantes. verbleitem Normalbenzin verboten. Or, il s'écoulera trop de temps jusqu'à ce que les mesures Zu den Fragen des Interpellanten nimmt der Bundesrat wie prises pour lutter contre la mort des forêts fassent effet. folgt Stellung: C'est pourquoi le Conseil fédéral est invité à faire connaître 1. Der Bundesrat hat die aus der Bundesrepublik Deutschson avis sur les propositions suivantes, conçues comme une land stammenden Meldungen bezüglich Triäthylblei auf- «opération-survie» à mettre en oeuvre sans délai, et à dire merksam zur Kenntnis genommen. Die zuständigen Fachnotamment si et comment il veut et peut les appliquer: stellen des Bundes sind unmittelbar mit den Fachstellen in 1. Dans les forêts protectrices de montagne très exposées, der Bundesrepublik Deutschland in Kontakt getreten, um on ne devrait plus couper d'arbres sains, car l'effet protecdie Sachlage abzuklären. Die bisher verfügbaren Unterlagen teur qu'ils exercent en retenant le sol, l'eau et la neige a une sind allerdings erst unvollständig und lassen noch keine bien plus grande valeur que le bois lui-même. abschliessende Beurteilung zu. 2. A titre de solution provisoire, il convient de planter des 2. Sollten sich aufgrund der Erkenntnisse aus der Bundesrearbres et buissons pionniers peu exigeants et à croissance publik Deutschland Zusatzabklärungen in der Schweiz als rapide, mais également des graminées, des fougères et des notwendig erweisen, so wird der Bundesrat diese veranherbes, qui sont particulièrement importantes en altitude. lassen. 3. La population de gibier doit être compatible avec la pro- 3. Durch die steuerliche Begünstigung von unverbleitem tection de ces jeunes plantations. Benzin und die bevorstehende Verschärfung der Abgasvor- 4. Chaque forêt protectrice doit faire l'objet d'un plan spéschriften (Einführung von Katalysatorfahrzeugen) ist bereits cial indiquant les mesures qui doivent y être prises. Il est gewährleistet, dass in den kommenden Jahren eine stetig particulièrement urgent d'activer les travaux de planification zunehmende Umlagerung des Verbrauchs von Bleibenzin y relatifs aux forêts mises à ban. zugunsten von unverbleitem Benzin stattfinden wird. Sollte 5. Là où les conditions géologiques sont délicates (torrents, sich aufgrund neuer Erkenntnisse die Notwendigkeit ergebassins d'accumulation, etc.), on aura recours à des pédoloben, diese bereits stattfindende Umlagerung durch geeiggues et des hydrologues. nete Massnahmen zu beschleunigen, so wäre der Bundesrat 6. Faire appel à des pépiniéristes, qui peuvent aider à choisir bereit, die dazu erforderlichen Schritte zu unternehmen. des plantes appropriées aux différentes stations et fournir le grand nombre d'essences nécessaires. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates befriedigt. Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 3. März 1986 Rapport écrit du Conseil fédéral du 3 mars 1986 #ST# 85.101 1. Gemäss geltendem Recht und jahrzehntelanger, bewähr- Interpellation Bircher ter Praxis wird im Schweizer Wald die Holznutzung der nachhaltigen Schutzaufgabe untergeordnet. Ungünstige Bergwaldsterben Ertragsaussichten und vor allem fehlende Erschliessung Dépérissement des forêts de montagne haben insbesondere im Alpenraum seit Jahren zu einer extensiven Waldbewirtschaftung oder gar zur Vernachlässigung und Unterlassung wald.baulicher Eingriffe geführt. Die daraus entstandenen instabilen und zum Teil schwerwiegend überalterten Bestände weisen heute eine deutliche Wortlaut der Interpellation vom 20. Dezember 1985 Verminderung ihrer Schutzfähigkeit auf. Eine Einschrän- Das zum Teil bedrohliche Bergwaldsterben an vielen Stellen kung der pfleglichen Nutzung von gesunden Bäumen in den Alpen stellt die Schutzfunktion des Waldes mehr erweist sich somit weder als nötig noch als zweckmässig. denn je in Frage. Bis die Waldschadenbekämpfung wirksam 2. Das natürliche Angebot an «genügsamen und schnellwird, vergeht eine zu lange Zeit. wachsenden Pionierbäumen» sowohl für Naturverjüngung Der Bundesrat wird deshalb gebeten, zu folgenden Fordewie für Pflanzungen ist beschränkt. Bei der Wiederbestokrungen als kurzfristige «Ueberlebensstrategie» Stellung zu kung von Blössen, sowohl durch Naturverjüngung wie nehmen, vor allem ob und wie er sie in die Tat umsetzen will durch Pflanzung, werden jedoch ohnehin schon diese und kann: raschwüchsigen und rasch schutztauglichen Arten verwen- 1. In exponierten Schutz-Bergwäldern sollten keine gesundet und gefördert. den Bäume mehr geschlagen werden, weil ihre boden-, Das künstliche Einbringen von Gräsern, Sträuchern, Farnen wasserund schneehaltende Schutzwirkung einen bedeuund Krautern ist technisch schwierig und erweist sich erfahtend höheren Wert darstellen als der Holzwert. rungsgemäss auch als unnötig, da sich diese Strauchund 2. Vorübergehend sind genügsame und schnellwachsende Grasvegetation meistens rasch natürlich einstellt. Auch Pionierbäume und -sträucher zu pflanzen, aber auch die für kann eine zu üppige Strauchund Grasvegetation einerseits Hochlagen besonders bedeutsamen Gräser, Farne und die gewünschten Schutzbaumarten am raschen Aufkom- Krauter. men hindern, andererseits das Schneegleiten und seine 3. Der Schutz dieser jungen Gehölze sollte zum Indikator für häufigen Folgewirkungen (Waldlawinen, Anrisse, Rutschundie jeweilige Wilddichte werden. gen) begünstigen. 4. Jeder Schutzwald bedarf einer eigenen Planung der in Die geltende Gesetzgebung und die bewährte Praxis verlanihm zu treffenden Massnahmen. Besonders vordringlich ist gen keine zusätzlichen Massnahmen. die Planung bei Bannwäldern voranzutreiben. 3. Das entscheidende Mass für eine tragbare Wilddichte 5. Geoökologen und Wasserwirtschaf te r sind dort, wo heikle muss, zumindest in ausgesprochenen Schutzwäldern, zwingeologische Verhältnisse vorliegen (Wildbäche, Stauseen gend an den Hauptbaumarten genommen werden und nicht usw.), beizuziehen. an einem begleitenden oder überbrückenden Nebenbe- 6. Forstund andere Baumschulen helfen bei der Suche stand. In der Praxis werden gerade diese Begleitbaumarten nach der Standortechtheit der kultivierten Pflanzen und als Aesungsalternative zum Schutz der Hauptbaumarten stellen die grosse Zahl der benötigten Gehölzarten. verwendet. Interpellation Segmüller 464 N 21 mars 1986
In vielen bedeutsamen Schutzwaldgebieten sind die jagdliet la revalorisation de l'aide à la famille sur le plan de chen Massnahmen zur Ermöglichung einer fristgerechten l'organisation? Bestandeserneuerung trotz kostspieligem Aufwand für 3. Comment le Conseil fédéral pense-t-il traiter les différents Schutzmassnahmen ungenügend. Die Situation verschärft aspects de la politique familiale dans le cadre des cérémosich mit der zunehmenden, waldschadenbedingten Verlichnies qui marquent le 700e anniversaire de la Confédération tung der Bestände. Die Forstbehörden von Bund und Kantoen 1991? nen setzen alles daran, das hiezu notwendige Verständnis 4. Le gouvernement n'estime-t-il pas que cette fête serait und die unerlässliche Mitarbeit der Jägerschaft zu erreil'occasion propice pour proposer que la Conférence des chen. ministres de la famille du Conseil de l'Europe se tienne de 4. Planung und Kontrolle der pfleglichen Nutzung sind nouveau en Suisse? D'autant plus que cela n'a été le cas durch das geltende Recht für die öffentlichen Waldungen qu'une seule fois, en 1967. geregelt. Die aufgrund der angenommenen Motion Lauber (84.436) neu beitragsberechtigte Projektkategorie «Wald- Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, bauliche Wiederinstandstellung» ermöglicht eine Beschleu- Blunschy, Butty, Columberg, Cotti Flavio, Darbellay, Dirren, nigung respektive Intensivierung sowohl der Planung wie Dünki, Fankhauser, Friedli, Grassi, Hess, Humbel, Keller, auch der Behandlung insbesondere der sogenannten Bann- Kühne, Landoli, Maeder-Appenzell, Nussbaumer, Oehler, wälder. Oester, Ruckstuhl, Rüttimann, Savary-Fribourg, Schmidhal- 5. Der Beizug von Spezialisten aus den Fachbereichen Geoter, Schnider-Luzern, Stamm Judith, Wick, Ziegler, Zwygart logie, Geotechnik, Wasserbau, Rutschund Erosionsverbau (29) wird von den Forstorganen des Bundes und der Kantone schon seit langem praktiziert. Schriftliche Begründung - Développement par écrit 6. Grundsätze und Kompetenzen zur Bereitstellung, Her- Im Juni 1985 fand in Malta die alle zwei Jahre im Rahmen kunft, Nachzucht und Verwendung von forstlichem Saatgut des Europarates stattfindende Familienministerkonferenz und Forstpflanzen sind im geltenden Recht ausführlich statt mit dem Thema «Die Auswirkungen der wirtschaftligeregelt. Sie werden im Rahmen der laufenden Revision des chen Krise, insbesondere der Arbeitslosigkeit, auf die Famieidgenössischen Forstrechtes überprüft und den heutigen lie». An dieser Konferenz war die Schweiz durch den Direk- Erfordernissen angepasst. tor des Bundesamtes für Sozialversicherung und den Chef der Sektion für Familienfragen vertreten. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- Offensichtlich geniesst die Familienpolitik in der Schweiz rates befriedigt. einen weit geringeren Stellenwert als im Ausland. Der Sektion für Familienfragen innerhalb der Bundesverwaltung wurden in den letzten Jahren laufend neue Aufgaben übertragen. So wurde ihr unter anderem 1984 die Funktion #S85.917 T# einer Koordinationsstelle für Familienfragen innerhalb der Bundesverwaltung zugewiesen. Eine organisatorische und Interpellation Segmüller personelle Aufwertung - mit Ausnahme einer 1/2 Sekreta- Familienpolitik. Aufwertung riatsstelle - erfolgte aber nicht. Deshalb ist diese Stelle Politique familiale. Revalorisation heute nicht in der Lage, alle ihr zugewiesenen Aufgaben in befriedigender Weise wahrzunehmen. Insbesondere fehlen ihr auf dem Gebiet der Auswertung von Materialien, der Forschung und der Publikation die nötigen Mittel und das erforderliche Personal. Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1985 Die Sektion für Familienfragen besteht lediglich aus 3,5 Mit Blick auf die 1991 stattfindende 700-Jahrfeier der Eidge- Personaleinheiten. Gemessen an ihren Aufgaben und ihrer nossenschaft böte sich Gelegenheit, der Familienpolitik Bedeutung auch und gerade im Verkehr mit den Familienmiauch in unserem Land das erforderliche Gewicht zu vernisterien des Auslandes drängt sich eine personelle Verstärleihen. kung und eine Aufwertung im Sinne eines dem Bundesrat In diesem Zusammenhang stelle ich folgende Fragen: direkt unterstellten Delegierten für Familienfragen auf oder 1. Welche Folgerungen ergeben sich für die Schweiz aus zumindest die Schaffung einer entsprechenden Vizedirektoder Familienministerkonferenz von Malta und aus den vorrenstelle. angegangenen Konferenzen? Bereits der Bericht «Familienpolitik in der Schweiz 1978» 2. Ist der Bundesrat bereit, die dringend notwendige persound insbesondere der Bericht zur Lage der Familien in der nelle Verstärkung und organisatorische Aufwertung unver- Schweiz 1982 haben eine personelle und organisatorische züglich an die Hand zu nehmen? Verstärkung der Sektion für Familienfragen gefordert. 3. Wie gedenkt der Bundesrat, die Thematik der Familienpo- Die bevorstehenden Jahrhundertfeier der Eidgenossenlitik im Rahmen der 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft schaft böte begründeten Anlass, die Aufwertung der Fami- 1991 zu behandeln? lienpolitik in der Schweiz in diesem Sinne unverzüglich an 4. Erachtet der Bundesrat diese Feier nicht auch als geeigdie Hand zu nehmen. neten Anlass, die Familienministerkonferenz des Europarates wieder einmal in der Schweiz stattfinden zu lassen, Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates nachdem dies bisher bloss ein einziges Mal, im Jahre 1967, vom 26. Februar 1986 der Fall war? Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 février 1986 1. Der Grundstein zur Europäischen Familienministerkonfe- Texte de l'interpellation du 4 octobre 1985 renz (in der Folge Konferenz genannt) wurde im Jahre 1959 En 1991, on fêtera le 700e anniversaire de la Confédération. in Wien anlässlich einer durch die Union internationale des Cette occasion pourrait être mise à profit pour donner à la organismes familiaux organisierten internationalen Famipolitique familiale, dans notre pays également, l'importance lienkonferenz gelegt. Die daran teilnehmenden sechs Famiqui devrait être la sienne. lienminister der damaligen EWG sowie der österreichische A ce sujet, je pose au Conseil fédéral les questions sui- Staatssekretär des Innern erkannten die Notwendigkeit vantes: regelmässiger Aussprachen mit dem Ziel, insbesondere eine 1. Quelles sont les conséquences que la Suisse doit tirer de mögliche Harmonisierung der verschiedenen die Familie la Conférence des ministres de la famille, organisée à Malte, betreffenden Gesetzgebungen zu studieren sowie Bestreet des conférences précédentes? bungen zu fördern, welche auf eine bessere Berücksichti- 2. Le Conseil fédéral est-il prêt à prendre en main immédiagung der Anliegen von Familien auf materieller und moralitement le renforcement absolument nécessaire de l'effectif scher Ebene hinzielen. In der Folge dehnte sich der Kreis Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Bircher Bergwaldsterben
Interpellation Bircher Dépérissement des forêts de montagne
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986 Année Anno
Band I Volume Volume
Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17 Séance Seduta
Geschäftsnummer 85.101 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 21.03.1986 - 08:00 Date Data
Seite 463-464 Page Pagina
Ref. No 20 014 223
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