Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 84-600 KI-generiert

Arable Land Preservation and Family Public Transport Pass Considerations

Geschäftsnummer VPB 84-600
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Council was asked to consider introducing a family general pass for public transport and to prioritize the preservation and recovery of arable land during the expansion of road and rail networks. The council agreed to consider the family pass proposal. Regarding land use, the council acknowledged the significant loss of arable land due to construction and population growth, noting that Switzerland can currently only produce about half of its caloric needs. While the exact deficit of land required for minimal food security in emergencies couldn't be precisely determined, the council suggested that significant reserves are unlikely to exist.

Legislator-Regeste

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Arable Land Preservation and Family Public Transport Pass Considerations: Postulat Ruf-Bern einer Bevölkerung von 6,3 Millionen Einwohnern (Bevölke- Verkehrsbauten und Kulturland rungszahl heute: 6,5 Millionen!) sichergestellt werden kann.

Schlagwörter

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Landverkehr haushälterische Bodennutzung Strassenbau Landwirtschaftliche Kulturpflanzen Sondernutzungsplan Gemeinatzung
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Volltext

22. März 1985 N 729 Postulat Ruf-Bern

#ST# 84.600 construction de tranchées profondes couvertes ou de tunnels pour certains tronçons. Postulat Fankhauser Mitunterzeichner - Cosignataires: Hegg, Meier-Zürich, Familien-Generalabonnement Gehen, Soldini (4) Abonnement général pour familles Schriftliche Begründung - Développement par écrit Seit der Verankerung des Grundsatzes der Walderhaltung im Bundesgesetz aus dem Jahre 1902 betreffend die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei ist uns der Wortlaut des Postulates vom 12. Dezember 1984 Wald wenigstens quantitativ bewahrt geblieben. Wenn wir Der Bundesrat wird eingeladen, mit den SBB die Einführung ihm, der Luft und dem Boden konsequent Sorge tragen, eines preisgünstigen Familien-Generalabonnements zu verwerden sich auch unsere nachfolgenden Generationen wirklichen. noch daran erfreuen können.

Vom Kulturland als unserer eigentlichen Ernährungsbasis Texte du postulat du 12 décembre 1984 kann dasselbe leider nur noch bruchstückhaft gesagt wer- Le Conseil fédéral est invité, de concert avec les CFF, à den, da dessen Verlust durch keine dem Waldschutz introduire un abonnement général pour familles à des conentsprechende Begrenzung verhindert oder auch nur ditions avantageuses. gebremst worden ist - ungeachtet der eminenten Bedeu-

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Bircher, Borei, tung ausreichender Kulturlandflächen für die langfristige

Clivaz, Deneys, Fehr, Gloor, Hubacher, Lanz, Leuenberger Existenz unseres Landes. Moritz, Longet, Mauch, Nauer, Neukomm, Reimann, Ren- Als Folge des Glaubens an ein grenzenloses Wirtschaftsschler, Robbiani, Ruffy, Schmid, Stamm Walter, Uchtenhawachstum, aufgrund einer drastischen Bevölkerungszugen, Vannay, Wagner, Weber-Arbon, Zehnder (25) nahme (zur Hauptsache durch die Einwanderung von über einer Million Ausländern) sowie eines gestiegenen Wohl- Schriftliche Begründung - Développement par écrit standes und der damit einhergehenden Anspruchsinflation

Besonders in der Zeit der grösseren Anstrengung zugunsten jedes einzelnen gingen seit dem Ende des Zweiten Weltkrie-

des Umweltschutzes sollte das Bahnfahren auch für Famiges riesige Flächen Kulturland unwiederbringlich unter lien attraktiv werden, aber auch aus sozialen Gründen. Asphalt und Beton verloren. Insgesamt wurden der landwirt- Die SBB haben für Unternehmungen und Betriebe mit schaftlichen Nutzung in den letzten 40 Jahren rund 130 000 Erfolg übertragbare Generalabonnemente eingeführt. Das Hektaren Wiesund Ackerland entzogen, was täglich einem gleiche Recht sollten die Familien bekommen! Da Familien- Bauernhof in der Grössenordnung von nahezu 10 Hektaren mitglieder aber - aus sehr begrüssenswerten Gründen - entspricht. Unter dem engen Blickwinkel künstlich geschafauch gleichzeitig reisen, sollte eine kombinierte Form der fener baulicher «Bedürfnisse» wird noch immer jede Übertragbarkeit und der Ergänzungsabonnemente mit redu- Sekunde ein Quadratmeter Boden geopfert. Allein der Bau ziertem Preis verwirklicht werden. des Nationalstrassennetzes machte bisher einen Kulturland-

Gerade für Familien wirkt sich die aktuelle Konkurrenzsituabedarf von ungefähr 80 000 Hektaren aus. Der primäre Sek-

tion Bahnpreise/Autokosten zuungunsten der Bahnbenüttor sieht sich zusehends auf schlechtere Böden und in zung aus, wenn diese Familien nicht nur gelegentlich die Hanglagen verdrängt. Guter Landwirtschaftsboden, vor Bahn benützen wollen. allem in den klimatisch günstigeren Gebieten, wurde zur effektiven Mangelware. Der Bericht Häberli/Stalder über die Schriftliche Erklärung des Bundesrates «Entwicklung der landwirtschaftlichen Nutzflächen in der vom 27. Februar 1985 Schweiz, 1939 bis 1975» stellt fest, dass der Kompensation

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 février 1985 von Landverlusten durch weitere Intensivierung und Steige-

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. rung des Ackeranteils Grenzen gesetzt sind, und fragt sich sogar, ob diese Grenzen in einzelnen Landesteilen nicht Überwiesen - Transmis bereits erreicht oder überschritten seien.

Ergebnis des fatalen Landverschleisses ist die alarmierende Tatsache, dass unser Land in normalen Zeiten nur noch etwa die Hälfte des Kalorienbedarfs aus eigener Produktion zu decken vermag. Gemäss Ernährungsplan 80 ergibt sich 84.568 für Kriegsund Krisenzeiten ein Bedarf von 450 000 Hektaren ackerfähigen Landes, damit eine minimale Ernährung #ST#

Postulat Ruf-Bern einer Bevölkerung von 6,3 Millionen Einwohnern (Bevölke- Verkehrsbauten und Kulturland rungszahl heute: 6,5 Millionen!) sichergestellt werden kann.

In der Beantwortung der Interpellation Reichling (84.433) Ouvrages routiers et ferroviaires und Gerber (84.437) schreibt der Bundesrat selbst unter et terres cultivables anderem:

«Die Frage, ob überhaupt noch genügend ackerbaulich geeignetes Land vorhanden ist, auf dem der Mehranbau stattfinden kann, wurde erst in den letzten Jahren angesichts der massiven Kulturlandverluste akut. Dem Bundesrat Wortlaut des Postulates vom 5. Oktober 1984 fehlen dazu ganz genaue Angaben. In der Landwirtschafts-

Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob beim allfällizählung von 1980 wurden 275 000 Hektaren offenes Acker-

gen Ausbau des Schienenund Nationalstrassennetzes der land und 106 000 Hektaren Kunstwiesen, zusammen 381 000 Erhaltung und Rückgewinnung des Kulturlandes nicht Hektaren Ackerfläche, ermittelt. Weiter ist davon auszugehöhere Priorität eingeräumt werden könnte und müsste, hen, dass unter den erhobenen 561 000 Hektaren Naturwieindem beispielsweise gewisse Strecken tiefgelegt und übersen sich noch einzelne Flächen befinden, die unter deckt werden. erschwerten Bedingungen ebenfalls ackerbaulich nutzbar wären. Ob und wo jedoch die zu den 450000 Hektaren Texte du postulat du S octobre 1984 minimal benötigten Fruchtfolgeflächen (ackerfähiges Kul-

Le Conseil fédéral est invité à examiner la possibilité d'acturland) noch fehlenden rund 70 000 Hektaren tatsächlich

corder une importance accrue à la sauvegarde des terres vorhanden sind, kann zurzeit nicht genau gesagt werden.

cultivables, voire à leur récupération, lors de tout aménage- Wesentliche Reserven bestehen vermutlich nicht. In den

ment des résaux routier et ferroviaire, notamment par la bestgeeigneten, traditionellen Ackerbaugebieten wird heute

92-N Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Fankhauser Familien-Generalabonnement

Postulat Fankhauser Abonnement général pour familles

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1985 Année Anno

Band II Volume Volume

Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17 Séance Seduta

Geschäftsnummer 84.600 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 22.03.1985 - 08:00 Date Data

Seite 729-729 Page Pagina

Ref. No 20 013 266

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