Federal Council Workload Alleviation Motion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case involves a motion urging the Federal Council to explore ways to alleviate the workload of its members. The motion argued that an increasing volume and complexity of governmental tasks, coupled with parliamentary duties, are overstraining Federal Council members, potentially compromising the collegial system and long-term planning. The Federal Council acknowledged the issue but proposed transforming the motion into a postulate, indicating a willingness to investigate further and implement measures, particularly in administrative and organizational efficiencies, rather than fundamental structural changes. The Council also noted its intention to make greater use of existing delegation possibilities and to refine the process for presidential decisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 86 Absatz, Art. 31 Absatz, Art. 13 tion, Art. 86 al. 2 de la constitution; Federal Council Workload Alleviation Motion: The motion argued that an increasing volume and complexity of governmental tasks, coupled with parliamentary duties, are overstraining Federal Council members, potentially compromising the collegial system and long-term planning. The Federal Council acknowledged the issue but proposed transforming the motion into a postulate, indicating a willingness to investigate further and implement measures, particularly in administrative and organizational efficiencies, rather than fundamental structural changes. The Council also noted its intention to make greater use of existing delegation possibilities and to refine the process for presidential decisions.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court considered the modification of this article as the main purpose of the motion, aiming to restrict the convening of extraordinary sessions.
Volltext
Motion du groupe radical-démocratique 1476 N 9 octobre 1986
Mitunterzeichner - Cosignataires: Alìesch, Aregger, Bon- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
nard, Bremi, Cotti Flavio, Dünki, Eng, Hösli, Kohler Raoul, vom 17. September 1986
Massy, Müller-Meilen, Steinegger, Wellauer, Wyss (14) Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 17 septembre 1986
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen,
Die Erfahrung zeigt, dass die Positionen und Funktionen, wobei die vertiefte Prüfung der Anregungen im einzelnen,
welche die Behörden bei der Leitung der SBB einnehmen insbesondere bezüglich der Mitwirkung der Verkehrskom-
bzw. ausüben, nicht durchwegs konsequent, stufengerecht missionen bei der Planung der Auftragserteilung an die
und klar besetzt sind oder ausgeübt werden. Es sind bessere SBB, vorbehalten bleibt.
Lösungen als Grundlage für eine detailliertere Zuständig-
keitsordnung zu entwickeln. Ueberwiesen - Transmis
Das Institut für betriebswirtschaftliche Forschung der Uni-
versität Zürich, die Herren Prof. Dr. E. Rühli und
Dr. H. P. Wehrli haben in einer Expertise zu diesen Fragen
Stellung genommen und Verbesserungsvorschläge unter- #ST# 84.520
breitet.
Die Gründe, die mich zur Hinterlegung der vorgenannten Motion
Motion bewogen, stützen sich auf die bisherige Erfahrung, der freisinnig-demokratischen Fraktion
die ich in der Verkehrskommission gemacht habe, sowie auf
Gewährleistung der Regierungstätigkeit
die Durchsicht der Expertise zur Frage der Oberleitung der
SBB von Prof. Dr. E. Rühli und Dr. H. P. Wehrli. Motion du groupe radical-démocratique
Ob und wie weit die Anträge brauchbar sind, die in diesem Mesures propres à assurer une activité
Gutachten unterbreitet werden, kann wohl kaum ein einzel- gouvernementale plus fonctionnelle
ner Parlamentarier beurteilen. Hiefür braucht es die Arbeit
mehrerer unter Beizug von Spezialisten. Eines ist aber auf
Anhieb ersichtlich:
Das Bundesgesetz über die Schweizerischen Bundesbah-
nen ist zu ändern und der Gegenwart anzupassen. Wortlaut der Motion vom 26. September 1984
Das Ziel dieser Revision muss darin bestehen, die politische Trotz den Bemühungen zu einer Zurücknahme des Schritt-
und unternehmerische Verantwortung zu entflechten und masses ist ein Anwachsen der Staatstätigkeit und damit der
zu einer Neustrukturierung des politischen Entscheidungs- Geschäftslast des Bundesrates zu registrieren. Zusammen
raumes beizutragen. Dieses Ziel schlägt auch das vorge- mit der zunehmenden Komplexität der politischen Probleme
nannte Gutachten vor und kann als solches voll übernom- führt dies zu einer immer stärkeren zeitlichen Belastung der
men werden. Dabei liegen mir unter anderem folgende Bundesräte. Die Inanspruchnahme durch parlamentarische
Punkte am Herzen: Geschäfte in Kommissionen und im Plenum der Räte, durch
1. Die Rolle des Parlamentes: Es darf nicht darum gehen, die Fülle der Departements- und Regierungsgeschäfte und
dass die Rechte und Pflichten, so wie sie heute vom Parla- durch den Umfang der administrativen Aufgaben grenzt die
ment wahrgenommen werden oder wahrgenommen werden für Grundsatzfragen und Führungsentscheide zur Verfü-
sollten, zugunsten eines anderen Organes, beispielsweise gung stehende Zeit ein. Sie erschwert überdies den einzel-
des Bundesrates, verlagert werden. Diese Rechte und Pflich- nen Departementsvorstehern die vertiefte Auseinanderset-
ten haben sich aber auf die politischen Linien zu beziehen. zung mit den Geschäften der anderen Departemente und
Der Bau neuer Eisenbahnstrecken berührt beispielsweise gefährdet damit das Kollegialsystem.
nicht nur die unternehmerische Seite der SBB sondern auch Der Bundesrat wird ersucht, die bestehenden Möglichkeiten
die politische, ebenso die Stillegung von Bahnstrecken. verstärkt auszuschöpfen, und beauftragt, neue Massnah-
Auch die Investitionspolitik als Ganzes ist vom Parlament zu men zu treffen und entsprechende Gesetzes-, gegebenen-
genehmigen. Heute kann der Kostenvoranschlag der SBB falls Verfassungsänderungen zu unterbreiten, die zu einer
nur in globo zur Kenntnis genommen werden. Er kann auch wirksamen Entlastung des Gesamtbundesrates und der ein-
unter Umständen nur als Ganzes zurückgewiesen werden. zelnen Departementsvorsteher in folgenden Bereichen
Hier ist zu prüfen, ob es nicht der Verkehrskommission führen:
zustehen würde, zuhanden des Parlamentes Anträge zu - Erweiterung der Vertretungsmöglichkeiten in Parlaments-
stellen. kommissionen und bei den Beratungen im Plenum der Räte;
2. Verkehrskommissionen: Zu überlegen ist zudem, ob nicht - Entlastung von Geschäften von untergeordneter Bedeu-
die politischen Entscheide, die heute vom Bundesrat und tung und von administrativen Detailfragen;
vom Verwaltungsrat der SBB getroffen werden, den Ver- -Anordnung organisatorischer Massnahmen, um den Ver-
kehrskommissionen und damit dem Parlament zugewiesen kehr zwischen den Departementen und zwischen Bundesrat
werden könnten. und Parlament zu erleichtern.
3. Ich finde zudem den Vorschlag des vorgenannten Gut-
achtens, dem Verwaltungsrat der SBB zukünftig nur mehr Texte de la motion du 26 septembre 1984
unternehmerische Entscheide zu überlassen, als richtig. En dépit des efforts entrepris en vue de modérer le rythme
Sicher auch in der gleichen Richtung liegt der Antrag, den de l'activité gouvernementale, on observe un accroissement
Verwaltungsrat nicht mehr nach dem politischen Proporz de celle-ci et, partant, de la charge que les affaires imposent
zusammenzusetzen. au Conseil fédéral. Cette évolution, à laquelle s'ajoute la
4. Mit der Genehmigung des Leistungsauftrages 1987 der complexité croissante des problèmes politiques, a pour effet
SBB übernimmt der Bund zusätzlich mit der Abgeltung de rendre la tâche des conseillers fédéraux toujours plus
gemeinwirtschaftlicher Leistungen die finanzielle Verant- absorbante. Le fait qu'ils sont retenus par les objets parle-
wortung für die gesamte Infrastruktur der SBB. Die Verwal- mentaires dans les commissions et lors des séances des
tung der SBB ist nur noch für den Betrieb und hier nur für conseils, la multitude des travaux à effectuer à l'échelle
den marktwirtschaftlichen Teil voll verantwortlich. Diese départementale et gouvernementale, ainsi que l'ampleur des
Neuorganisation ergibt mit Sicherheit Kompetenzverschie- tâches administratives, réduisent toujours plus le temps
bungen und neue Kompetenzprobleme. Die Revision des dont les membres de l'exécutif disposent pour l'examen des
vorgenannten Bundesgesetzes drängt sich deshalb auf. questions fondamentales et des grandes décisions. Mais
surtout, cette situation fait que nos conseillers fédéraux
éprouvent de plus en plus de difficulté à étudier de manière
fouillée les dossiers des départements autres que le leur, ce
qui compromet le système collégial.
9. Oktober 1986 N 1477 Motion der freisinnig-demokratischen Fraktion
Le Conseil fédéral est invité à tirer parti de toutes les semble nécessaire. On doit se demander si le Conseil fédé-
possibilités existantes et est chargé de prendre des mesures ral est encore à même d'assumer toutes les obligations et
et de proposer les modifications légales, voire constitution- les compétences qui sont énumérées à l'article 102 de la
nelles, qui s'imposent, en vue d'alléger sensiblement la constitution fédérale et dans les lois, ou si certaines d'entre
tâche du Conseil fédéral dans son ensemble comme des elles ne devraient pas être attribuées à un département ou à
chefs de départements en particulier. Les efforts devraient un office fédéral. Mais le gain de temps résultant de l'élimi-
porter sur les points essentiels suivants: nation de tâches d'importance secondaire ne pourrait être
- renforcement des possibilités de se faire représenter dans que limité; de sorte que, pour des raisons de proportionna-
les commissions parlementaires et lors des délibérations lité, il vaudrait mieux ne pas toucher aux articles de la
des conseils; constitution.
- dispense du traitement des affaires d'importance mineure En revanche, il nous paraît recommandable de procéder à
et des questons administratives de détail; un recensement des innombrables dispositions législatives
- mesures d'organisation visant à faciliter les rapports entre par lesquelles des compétences sont attribuées au Conseil
les départements, d'une part, le Conseil fédéral et le Parle- fédéral. On devrait pour le moins tenter de parvenir à une
ment, de l'autre. conception claire de «l'arrêté du Conseil fédéral de 1914
donnant aux départements et aux services qui en dépendent
Sprecher - Porte-parole: Cevey la compétence de régler certaines affaires».
2. Les chefs de département doivent consacrer beaucoup de
Schriftliche Begründung - Développement par écrit temps aux nombreuses séances de commissions parlemen-
Les problèmes que nous traitons dans cette motion préoc- taires pour défendre ensuite devant les deux Chambres les
cupent le groupe radical-démocratique depuis un certain objets qui sont de leur ressort. Bien que le volume de travail
temps. A la fin de la législature précédente, nous avons varie d'un département à l'autre, un allégement doit être
institué un groupe de travail chargé d'examiner ces ques- recherché dans deux directions. Tout d'abord, pour les
tions de façon approfondie et de chercher des solutions. Les objets d'importance secondaire, dans les cas notamment où
propositions que nous faisons se basent sur cette étude, il s'agit d'affaires purement juridiques ou techniques, les
dont les résultats peuvent être résumés de la façon suivante: membres du gouvernement devraient pouvoir se faire rem-
Ces derniers temps, l'augmentation constatée du nombre de placer dans les commissions et devant le plénum. Ensuite,
tâches confiées depuis des décennies à la Confédération a toujours pour des problèmes mineurs purement juridiques
de nouveau tendance à s'accentuer. Cette évolution est due ou techniques, un fonctionnaire, accompagnant le conseil-
à un certain nombre de facteurs: transfert à la Confédération ler fédéral compétent, devrait avoir la possibilité d'intervenir
de compétences cantonales, nouvelles tâches confiées à et de répondre aux questions au plénum également. Pour
l'Etat central, exigences accrues posées à l'Etat dans des réaliser ces allégements, on devrait mieux utiliser les possi-
domaines confiés auparavant à l'individu, accélération de bilités légales existantes et en créer d'autres.
révolution sur le plan de la technologie, rapides mutations
sociologiques, etc. 2.1. Si l'on analyse les possibilités de décharger le Conseil
Avec le temps, le Conseil fédéral a commencé à ressentir fédéral existant dans le droit en vigueur, on constate qu'on
dans toute son ampleur la multiplication des tâches qui lui en fait trop peu usage. Les moyens introduits en 1979 lors de
sont imposées. Il est chargé d'une quantité toujours crois- la révision de la loi sur les rapports entre les conseils
sante de travaux dont l'importance varie fortement. Le dan- (LREC), tels que la faculté pour les conseillers de se faire
ger existe de façon évidente qu'absorbé par les tâches représenter dans les commissions après entente avec les
journalières le gouvernement ne trouve plus le temps de présidents des commissions, ou celle offerte au chef de
réfléchir, de planifier et d'agir à long terme, d'exercer en fait département de se faire accompagner aux séances par un
son activité gouvernementale principale. Pour chaque chef collaborateur qui a le droit de prendre la parole, sont pour le
de département en particulier, il est souvent difficile de moment restés lettre morte. L'allégement de la tâche des
consacrer le temps de réflexion nécessaire à tous les objets conseillers fédéraux par la mise sur pied de secrétariats
importants des autres départements, pour pouvoir se pro- généraux de département bien structurés et efficients est
noncer au Conseil fédéral en parfaite connaissance de réalisée; mais ces mesures n'assurent pas toutes les fonc-
cause. Le système collégial en souffre. Il convient de pren- tions envisagées à l'article 50 de la loi sur l'organisation de
dre des mesures concrètes pour remédier à cette évolution. l'administration. Ainsi, par exemple, on n'a pas procédé à la
Quelles sont les mesures à prendre en considération? formation de groupes et le système de la délégation est
Dans le mandat confié au Conseil fédéral par cette motion, utilisé de manière très variable. C'est la raison pour laquelle
nous n'entendons pas énoncer par avance les possibilités à on devrait tout d'abord épuiser de façon rigoureuse et
examiner, en une liste qui serait forcément limitative; cet complète les moyens qu'offre le droit actuel. Cela suppose
examen ne sera dès lors pas restrictif et pourra être entre- une ferme volonté du Conseil fédéral et une attitude conci-
pris avec suffisamment de largeur de vues et d'ouverture liante du Parlement. Le cas échéant, des modifications dans
d'esprit. Selon l'idée que nous nous faisons maintenant ce sens à l'aide de révisions législatives peuvent avoir un
après une analyse approfondie, les propositions du Conseil effet positif.
fédéral pourraient être présentées en plusieurs démarches. 2.2. Au-delà des possibilités déjà existantes, il faut examiner
Dans une première étape, on devrait en tout cas proposer dans quels cas on pourrait décharger le Conseil fédéral par
des mesures rapidement réalisables. En se référant aux d'autres modifications législatives. Songeons, par exemple,
expériences faites dans ce premier temps, on pourra voir à la faculté qui serait donnée aux chefs de département de
alors quelles sont les autres innovations encore nécessaires. se faire représenter dans des commissions parlementaires,
Cette procédure par étapes tient compte des réalités politi- sans qu'il leur soit nécessaire de demander l'accord préala-
ques suisses. ble du président de la commission; pensons aussi au rem-
L'examen devrait s'étendre à toutes les possibilités envisa- placement lors des séances du plénum d'un membre du
geables. Nous avons cependant exclu la question de l'aug- Conseil fédéral par un collaborateur qualifié et à l'extension
mentation du nombre des conseillers fédéraux. A notre avis, du droit de parole accordé à celui-ci. Il conviendrait dans ce
cette mesure ne saurait être mise en discussion, car elle cas de déterminer qui pourrait remplacer le chef du départe-
porterait atteinte au principe de la collégialité auquel nous ment ou l'accompagner; il serait aussi pensable que ce soit
entendons nous tenir et ne paraît pas réalisable politique- le secrétaire général du département et/ou le directeur de
ment. Il faut dès lors chercher à décharger les conseillers l'office concerné. On pourrait aussi envisager de désigner
fédéraux par d'autres moyens; nous pensons aux disposi- pour chaque département ou pour certains d'entre eux
tions suivantes: seulement un secrétaire d'Etat habilité à remplacer occa-
1. En premier lieu, un examen des tâches confiées au sionnellement les conseillers fédéraux lors des délibérations
Conseil fédéral par la constitution et par les lois nous parlementaires. La décision concernant le remplacement
Motion du groupe radical-démocratique 1478 N 9 octobre 1986
devrait dans chaque cas concret être confiée au chef du Selon l'article 65ter de cette loi, un chef de département
département concerné. peut en outre se faire accompagner aux séances par un
3. On devrait par ailleurs examiner dans quelle mesure le collaborateur, dans les débats des conseils législatifs. A la
Conseil fédéral, en tant qu'autorité collégiale, pourrait être demande du conseiller fédéral, chef du département
déchargé par le transfert de certains objets aux départe- concerné, la parole peut être donnée à son collaborateur
ments, par exemple les plaintes contre des décisions d'auto- pour exposer les questions requérant des connaissances
rités cantonales, diverses nominations, l'élaboration d'or- techniques spéciales. Mais le Conseil fédéral n'a pas l'inten-
donnances de portée secondaire ou de caractère très spé- tion - ce qui serait d'ailleurs contraire à tout bon sens - de
cialisé, la participation à des conférences internationales ne plus être représenté lorsqu'il s'agit d'affaires délicates
d'importance mineure, l'approbation de rapports annuels, tant du point de vue politique que législatif, ni de confier à
certaines mesures d'exécution courantes, etc. ses hauts fonctionnaires le soin de présenter celles-ci
4. En ce qui concerne les dispositions visant à décharger les devant les Chambres.
divers chefs de département, il faut songer en priorité aux C'est la raison pour laquelle, aux yeux du Conseil fédéral,
possibilités de délégation, déjà accordées d'après le droit l'essentiel ou le point fort de ces possibilités d'allégement se
actuel et mentionnées plus haut. Mais on devrait en envisa- situe à l'échelon des deux autres desiderata de la motion, à
ger d'autres. Le cas échéant, les secrétariats généraux de- savoir un allégement dans le secteur administratif et des
vraient être renforcés de telle sorte que le secrétaire général mesures en matière d'organisation, toutes mesures propres
dispose de plus de temps pour s'occuper des objets de la à permettre une expédition plus rapide des affaires. C'est
compétence du département. Dans ce contexte se pose d'ailleurs dans ce sens-là que le gouvernement a chargé, en
aussi la question du secrétaire d'Etat. été 1985 déjà, la Chancellerie fédérale et la Conférence des
5. Dans les relations entre le Conseil fédéral et le Parlemen- secrétaires généraux de département d'étudier très en détail
t,on pourrait songer, du point de vue juridique, à quelques l'ensemble du problème considéré.
rationalisations, dans le traitement des interventions parle- Selon l'article 50 de la loi sur l'organisation de l'administra-
mentaires par exemple; ainsi le Conseil fédéral ne traiterait tion, c'est principalement dans les domaines de la coordina-
ces dernières que s'il estime qu'il vaut la peine d'y donner tion, de la planification, de l'information et de la surveillance
suite. Il conviendrait de réexaminer l'opportunité de l'heure que se situe l'essentiel des tâches incombant aux secré-
des questions, qui n'a pas permis à première vue de dimi- taires généraux de département. Ceux-ci assument la res-
nuer le nombre des interventions parlementaires. ponsabilité des services centraux, en particulier des services
Pour que les mesures destinées à décharger le Conseil du personnel, des finances et de la comptabilité notamment;
fédéral se révèlent efficaces, il faudra que le Conseil fédéral ils assistent et déchargent les chefs de département dans
et chaque chef de département à titre individuel, mais aussi leurs relations avec l'extérieur, c'est-à-dire dans leurs multi-
le Parlement acceptent de rompre avec certaines habitudes, ples contacts avec les médias et avec les personnes.
voire admettent certains sacrifices, justifiés les uns et les Les mesures que le Conseil fédéral envisage de prendre
autres par l'importance supérieure du but que nous poursui- dans tous ces domaines consistent tout d'abord à déléguer
vons. Si cette volonté ne devait pas se réaliser, les prévisions «vers le bas» certaines tâches secondaires. Un allégement
souhaitées seront difficiles ou n'engendreront pas les résul- des tâches du Conseil fédéral résultera également d'une
tats positifs espérés. C'est pourquoi nous demandons à coordination rigoureuse et sans faille des procédures prépa-
chacun de comprendre le sens de notre démarche et d'ap- ratoires requises par le processus de décision; il découlera
puyer notre motion. aussi d'une information interne plus rapide et plus circons-
tanciée ainsi que d'un examen plus approfondi des ques-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates tions de droit et des problèmes controversés, à l'échelon des
vom 9. Dezember 1985 offices et des départements.
Rapport écrit du Conseil fédéral du 9 décembre 1985 Dans ce contexte, il faut en outre relever l'importance de la
Le Conseil fédéral exprime sa reconnaissance aux auteurs possibilité qu'ont les chefs de département de recourir à des
de la motion pour les propositions nombreuses et variées collaborateurs personnels et de leur confier certaines
qu'ils présentent dans leur intervention ainsi que dans le tâches. Cette faculté permet un allégement notable des
développement en particulier, et cela dans le dessein d'obte- tâches des conseillers fédéraux. La question de l'augmenta-
nir que les tâches incombant au gouvernement soient allé- tion du nombre des collaborateurs personnels- il est actuel-
gées. Il estime comme eux que la limitation des charges lement de deux - est à l'étude.
confiées au Conseil fédéral est un problème important sur le
plan du droit et de la politique générale. Du fait des pouvoirs Enfin, en allongeant éventuellement la liste des affaires
et des compétences attribués à la Confédération, qui aug- pouvant faire l'objet d'une décision présidentielle, on par-
mentent sans discontinuer depuis des décennies- depuis la viendrait à décharger les séances du Conseil fédéral, mais
seconde guerre mondiale, une bonne vingtaine de compé- non les tâches du président de la Confédération. Cette liste
type est présentement à l'examen et le Conseil fédéral se
tences ont été introduites par le biais de révisions de la
constitution - la charge imposée au Conseil fédéral (et au prononcera, en 1986, sur sa nouvelle teneur et son contenu.
Parlement) a pris une telle ampleur qu'il est indispensable Cette opération a pour but de décharger sensiblement l'or-
de la réexaminer périodiquement avec attention. dre du jour des séances du gouvernement, sans que la
Les possibilités d'allégement que le texte et le développe- coopération du collège en soit affectée pour autant.
ment de la motion placent au premier plan ressortissent à Dans sa réponse à la motion Pini, le Conseil fédéral fait
deux domaines notamment: d'une part, la représentation du connaître sa position - négative - au sujet de la demande
Conseil fédéral dans les commissions du Parlement et lors visant à ce qu'un plus grand nombre de secrétaires d'Etat
des délibérations du plénum des deux conseils; d'autre part, soient nommés.
des mesures d'ordre administratif et dans le secteur de En résumé, il faut relever que ce n'est pas du côté des
l'organisation, mesures destinées à décharger l'exécutif. tâches politiques et pas non plus, par conséquent, dans les
Il existe déjà actuellement, comme les auteurs de la motion contacts du gouvernement avec le Parlement et le public
le soulignent à juste titre, une base suffisante pour que le que le Conseil fédéral situe le noyau, le point central des
gouvernement puisse se faire représenter dans les commis- possibilités d'allégement de sa tâche; au contraire, il les
sions parlementaires. L'article 65bis de la loi sur les rapports aperçoit au niveau des infrastructures d'ordre administratif
entre les conseils prévoit que les membres du Conseil fédé- et de l'organisation. L'étude de telles possibilités est actuel-
ral peuvent se faire représenter dans les commissions parle- lement en plein développement, celles-ci étant envisagées
mentaires par leurs secrétaires généraux ou des chefs de dans l'optique d'une extension ou d'un accroissement, en
groupement ou d'office, après entente avec les présidents tant que moyen efficace de direction pour le Conseil fédéral.
des commissions. A l'avenir, le Conseil fédéral a l'intention Mais, pour pouvoir disposer d'une certaine marge de
de faire un usage accru de cette possibilité. manoeuvre en l'occurrence, le gouvernement propose que
9. Oktober 1986 N 1479 Motion Nebiker
la motion soit transformée en postulat et il se déclare prêt à convoquées en session extraordinaire que pour des affaires
accepter ce dernier. d'une très haute importance, dont l'examen ne saurait être
différé ou ne peut avoir lieu lors de la session en cours ou de
Schriftliche Erklärung des Bundesrates la suivante.
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Le Conseil fédéral propose que la motion soit transformée Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Ammann-Bern,
en postulat. Aregger, Aubry, Auer, Basler, Bonnard, Bonny, Bremi, Büh-
ler-Tschappina, Camenzind, Cincera, Cottet, Coutau, Eggly-
Präsident: Herr Sager hat das Wort zu einer Erklärung. Genève, Eppenberger-Nesslau, Fischer-Hägglingen, Fi-
scher-Sursee, Flubacher, Früh, Gautier, Gehler, Geissbüh-
Sager: Die Motion des Ständerates und die gleichlautende, ler, Hari, Hess, Hofmann, Hösli, Hunziker, Jung, Kühne,
von der Fraktion der freisinnig-demokratischen Partei in Künzi, Martignoni, Mühlemann, Müller-Scharnachtal, Mül-
diesem Rat eingereichte Motion sind eine Folge des Rück- ler-Meilen, Müller-Wiliberg, Nef, Neuenschwander, Gehen,
trittes von Herrn Bundesrat Friedrich. Gefordert wird eine Oehler, Ogi, Reich, Reichling, Ruckstuhl, Rutishauser,
Entlastung des Bundesrates als Kollegium und vor allem die Schärli, Schmidhalter, Schnyder-Bern, Schwarz, Thévoz,
Entlastung der Bundesräte in ihren Funktionen als Departe- Tschuppert, Uhlmann, Villiger, Weber-Schwyz, Zwingli (55)
mentsvorsteher.
Die Motion ist vom Ständerat am 18. Dezember 1985 ange- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
nommen worden, obwohl der Bundesrat damals die In letzter Zeit wurde Artikel 86 Absatz 2 der Bundesverfas-
Umwandlung in ein Postulat verlangt hatte; unsere Kommis- sung aus Gründen tagespolitischer Effekthascherei und für
sion hat sich in zwei Sitzungen mit der Frage auseinander- die Profilierung einzelner Gruppierungen missbraucht.
gesetzt. Sie hat Herrn alt Bundesrat Friedrich angehört und Dieser Artikel stammt jedoch aus einer Zeit, da die Räte nur
eine allgemeine Aussprache über Entlastungsmöglichkeiten einmal jährlich tagten. Bei vier jährlichen Sessionen ist das
des Bundesrates geführt. Da wir inzwischen erfahren haben, Bedürfnis ausserordentlicher Sessionen bedeutend gerin-
der Bundesrat sei bereit, die Motion anzunehmen, erübrigt ger. Ein solches Instrument sollte deshalb nur für Fälle
sich hier eine Diskussion. Wir werden sie nach Vorlage der vorgesehen sein, in denen die Dringlichkeit eines Geschäfts
Botschaft des Bundesrates in behaglicher Breite führen so gross ist, dass eine Behandlung erst in der folgenden
können. Session nicht genügen kann.
Lediglich eine Feststellung: Nach Auffassung der Kommis-
sion soll der Bundesrat alle Entlastungsmöglichkeiten prü- Schriftliche Stellungnahme des Büros
fen, auch solche, die der Urheber der Motion im Ständerat Rapport écrit du Bureau
nicht eingeschlossen hat; allenfalls die Berufung von Staats- Da der Vorstoss eine Angelegenheit des Parlamentes
sekretären oder gar die Erhöhung der Zahl der Bundesräte. betrifft, wird er gemäss GRN Artikel 31 Absatz 3 vom Büro
In diesem Sinne hat die Kommission mit 8 zu 0 Stimmen bei beantwortet.
einer Enthaltung beschlossen, Ihnen zu beantragen, die Das Büro ist der Meinung, dass man sich zunächst über den
Motion des Ständerates ebenfalls gutzuheissen. Sinn von Artikel 86 Absatz 2 der Bundesverfassung einigen
sollte. Schon bei der Vorbereitung der ausserordentlichen
Ueberwiesen - Transmis Session zum Waldsterben im Februar 1985, der zweiten auf
Begehren eines Viertels der Mitglieder des Nationalrates
Präsident: Damit ist auch die gleichlautende Motion des einberufenen ausserordentlichen Session seit der
Ständerates (84.542) angenommen. Gründung des Bundesstaates, haben sich verschiedene Fra-
gen zum Vorgehen gestellt. Ist es angemessen, durch den
Bundesrat eine ausserordentliche Session der eidgenössi-
schen Räte einberufen zu lassen, wenn es den Antragstel-
lern darum geht, eine Beratung über ein Thema zu erwirken,
dessen Dringlichkeit unterschiedlich eingestuft wird? Sind
#ST# 86.540 in Artikel 86 Absatz 2 tatsächlich ein Minderheitsrecht und
eine Bestimmung für Krisenzeiten miteinander verknüpft?
Motion Nebiker Bedeutet das Quorum gemäss Artikel 86 Absatz 2, dass die
Ausserordentliche Session Räte gezwungen werden können, sich mit den gewünschten
Traktanden materiell zu befassen, oder können die Räte
der eidgenössischen Räte nach dem Zusammentritt zur ausserordentlichen Session
Sessions extraordinaires oder in einer ordentlichen Session beschliessen, auf die
des Chambres fédérales materielle Behandlung zu verzichten? Problematisch
erscheint auch, dass der Ständerat ebenfalls einberufen
wird, ohne dass eine Minderheit der Mitglieder des Stände-
rates ihrerseits eine ausserordentliche Session verlangen
kann. Das in Artikel 86 Absatz 2 auch den Kantonen
Wortlaut der Motion vom 20. Juni 1986 gewährte Recht kann heute nicht mehr genügen, um die
Der Bundesrat wird ersucht, der Bundesversammlung Ungleichbehandlung der beiden Räte zu rechtfertigen.
Bericht und Antrag für eine Aenderung von Artikel 86 Das Büro hat festgestellt, dass nicht nur die Interpretation
Absatz 2 der Bundesverfassung (Einberufung einer ausser- des vom Motionär angesprochenen Artikels 86 Absatz 2,
ordentlichen Session) vorzulegen, und zwar in dem Sinne, sondern allgemein die Bestimmungen der Bundesverfas-
dass die Einberufung einer ausserordentlichen Session der sung über die Einberufung der eidgenössischen Räte über-
eidgenössischen Räte nur für Geschäfte von ganz Besonde- prüft werden müssen. Die Bundesverfassung geht immer
rer Bedeutung vorzusehen ist, die zeitlich unaufschiebbar noch davon aus, dass jährlich lediglich eine ordentliche
sind und nicht in einer laufenden oder unmittelbar folgen- Session stattfindet, was bereits Ende des letzten Jahrhun-
den Session behandelt werden können. derts nicht mehr der Praxis entsprach. Auch die Bestimmun-
gen in den Artikeln 78 und 82, wonach für jede ordentliche
Texte de la motion du 20 juin 1986 und ausserordentliche Session ein neuer Ratspräsident
Le gouvernement est chargé de présenter aux Chambres gewählt werden muss, wurde nie wortgetreu eingehalten.
fédérales un rapport et une proposition en vue d'une modifi- Ferner werden die Bestimmungen des Geschäftsverkehrs-
cation de l'article 86, 2e alinéa de la constitution (convoca- gesetzes (Artikel 1-3) und des Garantiegesetzes (Artikel 13
tion en session extraordinaire). La nouvelle disposition und 13bis) über die Einberufung der Räte zu überprüfen
devra prévoir que les Chambres fédérales ne pourront être sein. Dazu gehört vor allem auch die Klärung des Unter-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der freisinnig-demokratischen Fraktion Gewährleistung der Regierungstätigkeit
Motion du groupe radical-démocratique Mesures propres à assurer une activité
gouvernementale plus fonctionnelle
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 84.520
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1986 - 08:00
Date
Data
Seite 1476-1479
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Pagina
Ref. No 20 014 675
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