Regulation of Medically Assisted Reproduction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council was requested to study the increasing use of medically assisted reproduction techniques and to propose legislative or other measures to prevent public health risks, commercial abuses, legal complications, and human dignity violations associated with these technologies, noting that while some guidelines existed, they lacked legal force and did not cover all aspects of the issue.
Legislator-Regeste
KI-generiert84.501, 84.502; Regulation of Medically Assisted Reproduction: dass jedoch der Import oder die Abgab« von Gegenständen, ques soient en bonne voie de réalisation dans ce domaine.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis is the business number for the Postulat Hegg regarding technically-medically influenced procreation.
This is the business number for the Postulat Renschier regarding the revision of the ordinance on prohibited toxic substances.
Volltext
Postulat Hegg 1924 N 14 décembre 1984
che bekanntlich denselben Verfassungsartikel aufweisen #ST# 84.501
und sich des selben Instrumentariums des NHG bedienen,
geprüft und rasch vollzogen werden. Dabei wäre es im Postulat Hegg
Interesse der Ausmerzung amtsinterner Interessenkonflikte Fortpflanzung.
von Vorteil, wenn eine solche Vereinigung beim Bundesamt Technisch-medizinische Beeinflussung
für Kulturpflege erfolgen würde, wo die Denkmalpflege seit
je untergebracht wird.
Procréation. Nouvelles techniques médicales
Schriftliche Erklärung des Bundsrates
vom 3. Dezember 1984
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 3 décembre 1984
Wortlaut des Postulates vom 19. September 1984
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen
Technisch-medizinische Eingriffe in die menschlichen Fort-
Überwiesen - Transmis pflanzungsfunktionen nehmen weltweit zu. Zu erwähnen
sind operative und medikamentöse Sterilisation oder
Fruchtbarkeitssteigerung bei Mann und Frau, künstliche
Besamung, auch mit Fremdsamen («heteronome Insémina-
tion», «Leihvaterschaft»), chirurgische Eizellenentnahme
und extrakorporelle Besamung, Befruchtung und Entwick-
lung von Embryonen («in vitro Insémination und Fekunda-
84.502 tion», «Retortenbabies»), Gebärmuttereinpflanzung von
Embryonen («Embryotransfer», «Ammenschwangerschaft»,
#ST#
Postulat Renschier «Leihmütter»), Konservierung von Gameten und Embryonen
Verordnung über verbotene giftige Stoffe. durch Tiefgefrierung zwecks späteren Auftauens zur
Revision Entwicklung («Samen-, Eizellen- und Embryonenbanken»,
künstliche Befruchtung mit Gameten von Verstorbenen),
Interdiction de substances toxiques. künstliche Mehrlingserzeugung («Klonen»), Genchirurgie
Révision de l'ordonnance an den Chromosomen. Möglicherweise stehen weitere
Techniken auf dem Gebiet kurz vor der Realisierung.
Der Bundesrat wird ersucht, den Fragenkomplex zu studie-
ren und zu prüfen, welche gesetzgeberischen und eventuel-
len anderen Massnahmen sich aufdrängen, damit Gefahren
Wortlaut des Postulates vom 19. September 1984 für die Volksgesundheit, von kommerziellen Missbräuchen
Der Bundesrat wird ersucht, die Ergänzung der Verordnung und Auswüchsen, von personenrechtlichen Komplikationen
über verbotene giftige Stoffe zu prüfen, und zwar in dem sowie einer mit der Menschenwürde unvereinbaren Experi-
Sinne, dass der Import oder die Abgabe von Gegenständen, mentiererei, die mit den neuen Techniken verbunden sind,
die mit giftigen Stoffen behandelt wurden, verboten wird. abgewendet werden können.
Texte du postulat du 19 septembre 1984 Texte du postulat du 19 septembre 1984
Le Conseil fédéral est invité à compléter l'ordonnance sur Dans le monde, les techniques médicales sont de plus en
l'interdiction de substances toxiques, de façon à proscrire plus appliquées aux fonctions de reproduction. On peut
l'importation et la fourniture d'objets traités avec de telles citer la stérilisation chirurgicale ou médicamenteuse, l'aug-
substances. mentation de la fertilité chez l'homme et la femme, l'insémi-
nation artificielle, même au moyen de sperme étranger (insé-
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bratschi, Braunschweig, mination hétéronome, père biologique), fécondation et
Bundi, Christinat, Clivaz, Eggli-Winterthur, Fankhauser, développement d'embryons (insémination et fécondation in
Fehr, Gloor, Jaggi, Lanz, Longet, Mauch, Meyer-Bern, Morf, vitro, bébés éprouvettes), implantation d'embryons dans
Neukomm, Pitteloud, Reimann, Riesen-Freiburg, Robbiani, l'utérus (transfert d'embryons, location d'utérus, mère por-
Schmid, Stamm Walter, Stappung, Wagner (24) teuse), conservation de gamètes et embrayons par surgéla-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit tion en vue d'un dégel ultérieur pour le développement
(banque de sperme, d'ovules et d'embroyons, fécondation
Im Zusammenhang mit der Untersuchung einer Berufs- artifielle par les gamètes de personnes décédées), procréa-
krankheit hat sich herausgestellt, dass wohl der Verkehr tion artificielle de jumeaux multiples (clones), manipulation
eines Giftes nach der Giftgesetzgebunc verboten sein kann, des génotypes. Il est d'ailleurs possible que d'autres techni-
dass jedoch der Import oder die Abgab« von Gegenständen, ques soient en bonne voie de réalisation dans ce domaine.
die dieses Gift enthalten, erlaubt ist. Le Conseil fédéral est prié d'étudier l'ensemble de ces
Die Giftverordnung vom 19. September 1983 verbietet zwar problèmes et d'examiner quelles sont les mesures législa-
in Artikel 40 die Inverkehrbringung von Giften in der Form tives ou autres qui s'imposent pour qu'on puisse éviter que
von Spielzeugen, Scherzartikeln, Lebensmitteln oder in la santé publique ne soit affectée par des abus et de aberra-
anderen Formen, die Anlass zu Verwechslungen geben kön- tions de nature commerciale, par des complications d'ordre
nen. Sie deckt damit aber längst nicht alle Arten von Gegen- juridique ou par des expérimentations liées à des nouvelles
ständen ab, deren Behandlung mit giftigen Stoffen für den techniques, qui sont incompatibles avec la dignité humaine.
Menschen eine Gefahr darstellen kann. Auch die in der
Lebensmittelverordnung enthaltenen ciesbezüglichen Vor- Mitunterzeichner-Cosignataires: Günter, Gehen, Ruf-Bern,
schriften vermögen die Lücken nicht zu schliessen. Soldini (4)
Aus diesem Grunde drängt es sich auf den Import und die
Abgabe von Gegenständen, die mit gifiigen Stoffen behan- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
delt werden, in der Verordnung vom 23. Dezember 1971 Zwar hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen
über verbotene giftige Stoffe generell zu verbieten. Wissenschaften medizinisch-ethische Richtlinien zur Sterili-
sation und künstlichen Besamung (artifizielle Insémination)
Schriftliche Erklärung des Bundesrates erlassen. Trotzdem befriedigt der rechtliche Zustand nicht.
vom 26. November 1984 Denn erstens umfasst das Problem nicht nur die von den
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 26 novembre 1984 Richtlinien der Akademie erfassten Gebiete, zweitens haben
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. die Richtlinien keinen Gesetzescharakter. Rechtsunsicher-
heiten bleiben also bestehen, und es fehlen staatliche Sank-
Überwiesen - Transmis tionsmöglichkeiten gegen Personen, nicht nur Ärzte, die
14. Dezember 1984 N 1925 Postulat Cotti Gianfranco
sich nicht an die Richtlinien halten. Drittens betreffen diese ration à un centre suisse de recherche en microtechnique à
Fragen nicht nur einen engen Kreis von Fachleuten, son- Neuchâtel:
dern sie interessieren das ganze Volk, weshalb sie politisch 1. La Confédération demande que, pour la période de sub-
diskutiert werden müssen. Viertens sind die erlassenen Aka- ventionnement 1984 à 1987, les objectifs du centre en
demie-Richtlinien mit Bezug auf die Sterilisation, was die matière de recherche soient clairement fixés, après entente
Folgen für die Volksgesundheit betrifft, zumindest frag- avec les institutions fédérales ainsi qu'avec les industries
würdig. intéressées.
In seiner Antwort auf die Interpellation Kühne vom 3. Mai 2. L'organisation et la gestion du centre doivent être adap-
1984 betont der Bundesrat zwar, unerwünschten Anwen- tées aux objectifs de la recherche, de façon à garantir une
dungen biotechnischer Verfahren beim Menschen rechtzei- répartition claire des compétences, une utilisation efficace
tig entgegenwirken zu wollen. Aber hat er dazu die rechtli- des moyens à disposition et une coordination impeccable
chen Handhaben? avec les hautes écoles et l'industrie.
Es geht nicht darum, einfach alles zu verbieten, sondern
sich darüber klar zu werden, was auf dem Gebiete zulässig, 3. La Confédération peut subordonner aux conditions sui-
menschlich verantwortbar oder sogar erwünscht ist, und vantes la poursuite de sa participation financière au centre
was anderseits als gefährlich oder jedenfalls unerwünscht après 1987:
zu beurteilen und deshalb zu verbieten ist, und der Grenzzie- - les objectifs fixés en matière de recherche et d'organisa-
hung eine rechtlich verbindliche Form zu geben. Auch wenn tion devront avoir été atteints;
in der Schweiz nach Wissen des Postulanten noch keine - la participation financière de l'industrie intéressée devra
rechtlichen Komplikationen in Zusammenhang mit dem être accrue.
angeschnittenen Fragenkomplex aufgetreten sind, so sind
Mitunterzeichner - Cosignataires: Columberg, Darbellay,
solche im Ausland, zum Beispiel in Frankreich und in Au-
Euler, Fischer-Hägglingen, Landoli, Leuenberger Ernst,
stralien, doch schon bekannt geworden. Technische Verfah-
Longet, Mühlemann, Ruffy, Segmüller, Seiler, Stamm Wal-
ren verbreiten sich rasch, und es gilt vorzubeugen.
ter, Zwygart (13)
Es wird schriftliches Verfahren gewünscht.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 7. November 1984 Es scheint mir unumgänglich, das finanzielle Engagement
des Bundes am Forschungszentrum für Mikrotechnik an
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 7 novembre 1984
klare Bedingungen zu knüpfen und damit Kriterien zu schaf-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. fen für die Beurteilung der weiteren Bundesbeteiligung am
Überwiesen - Transmis Forschungszentrum ab 1987.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 12. September 1984
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 12 septembre 1984
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
84.470
Überwiesen - Transmis
#ST#
Postulat Mauch
Forschungszentrum für Mikrotechnik.
Beteiligung des Bundes
Centre de recherche en microtechnique.
Participation de la Confédération #ST# 84.492
Postulat Cotti Gianfranco
Private Stipendien. Zugang
Accès aux bourses privées
Wortlaut des Postulates vom 21. Juni 1984
Der Bundesrat wird eingeladen, die Beteiligung des Bundes
an einem schweizerischen Forschungszentrum für Mikro-
technik in Neuenburg in den mit den Beitragsempfängern
noch abzuschliessenden Vereinbarungen wie folgt zu präzi- Wortlaut des Postulates vom 17. September 1984
sieren:
Der Bundesrat wird eingeladen, einen Bericht zu erstellen,
1. Der Bund verlangt für die Beitragsperiode 1984 bis 1987
- der alle privaten und öffentlichen Stipendien in der
eine klare forschungspolitische Zielsetzung des Zentrums,
die sowohl mit den Bundesinstitutionen als auch mit der Schweiz erfasst und zusammenstellt,
interessierten Industrie abgesprochen ist. - der aufzeigt, wie diese Stipendien den Stipendienbewer-
bern besser zugänglich gemacht werden können, und
2. Der forschungspolitischen Zielsetzung sind die Organisa-
- der Vorschläge ausarbeitet, mit denen Private vermehrt
tion und das Management des Zentrums so anzupassen,
veranlasst werden können, Stipendien abzugeben.
dass klare Zuständigkeiten, effizienter Mitteleinsatz und eine
reibungslose Koordination mit den Hochschulen und der Texte du postulat du 17 septembre 1984
Industrie gewährleistet sind. Le Conseil fédéral est invité à établir un rapport
3. Der Bund kann sein weiteres finanzielles Engagement am - contenant une liste de toutes les institutions publiques et
Zentrum ab 1987 abhängig machen von privées qui octroient des bourses en Suisse;
- dem Erreichen der festgelegten forschungspolitischen - montrant comment mieux informer les intéressés des
und organisatorischen Ziele; possibilités d'obtenir une bourse:
- dem verstärkten Engagement der interessierten Industrie. - renferment des propositions sur la façon d'inciter davan-
Texte du postulat du 21 juin 1984 tage particuliers et institutions à offrir des bourses.
Le Conseil fédéral est invité à introduire, dans les conven- Mitunterzeichner-Cosignataires: Aubry, Bürer-Walenstadt,
tions qui doivent encore être conclues avec les bénéficiaires Cotti Flavio, Fischer-Sursee, Giudici, Grassi, Hari, Hofmann,
des subventions, les précisions suivantes sur les conditions Humbel, Iten, Jung, Landoli, Martignoni, Müller-Scharnach-
auxquelles est subordonnée la participation de la Confédé- tal, Ogi, Röthlin, Savary-Fribourg, Schiarii, Schmidhalter (19)
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Hegg Fortpflanzung. Technisch-medizinische Beeinflussung
Postulat Hegg Procréation. Nouvelles techniques médicales
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1984
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 84.501
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 14.12.1984 - 08:00
Date
Data
Seite 1924-1925
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Pagina
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