Swiss Cultural Press Service Funding Secured
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council was invited to take measures to secure the long-term existence of the Swiss Cultural Press Service (SFD), which was at risk of losing its federal and Pro Helvetia funding. The SFD, founded in 1939, provides cultural articles to German-speaking Swiss newspapers and is valued by its subscribers. The Federal Council acknowledged the situation and agreed to the postulate, indicating a willingness to address the SFD's financial precarity.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 13 Absatz; Swiss Cultural Press Service Funding Secured: Schriftliche Begründung - Développement par écrit lässigen sie die Bedürfnisse der vom SFD bedienten Presse.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Postulat Oehler 956 N 20 juin 1986
über die sich die Betroffenen meistens nicht im klaren sind, setzt worden, die bis zum 30. Juni 1984 einen Bericht zu
sollten unbedingt vermieden werden. erstatten hat. Doch scheint die Existenz des Dienstes nur
Es ist zwar vorgesehen, die Leistungen der genannten dann gesichert, wenn das Eidgenössische Departement des
Zweige der Sozialversicherung, die Ersatzeinkommen dar- Innern durch das Parlament ermächtigt wird, eine dauer-
stellen, der Beitragspflicht zu unterstellen, doch soll dies hafte Lösung zu treffen.
sukzessive bei Anlass der Revision der massgebenden Was leistet der SFD? Er bedient wöchentlich an die hundert
Gesetze geschehen. Es wird somit noch Jahre dauern, bis Zeitungen der deutschen Schweiz mit einem Angebot an
die Unterstellung vollzogen ist. Viel rascher und zudem auch mittleren und kürzeren Artikeln zu Literatur, Kunst, Ausstel-
einfacher ist das Ziel zu erreichen, wenn in das AHV-Gesetz lungen und allgemeinen kulturellen Fragen unseres Landes.
die Bestimmung aufgenommen wird, wonach die Geldlei- Insbesondere berichtet er regelmässig über kulturelle Pro-
stungen der erwähnten Versicherungen beitragspflichtig bleme und Anlässe der welschen und der italienischen
sind. Schweiz. Die mittlere und kleine Presse druckt die Artikel
Für die Verzögerung der Unterstellung besteht um so weni- gerne und zahlreich ab (10 Abdrucke bei längeren Artikeln,
ger Anlass, als die AHV aus bekannten Gründen auf neue 20 bei kürzeren und gar 30 bei manchen Artikeln, die allge-
Einnahmen angewiesen ist. Die postulierte Unterstellung meine kulturelle Probleme behandeln). Eine in den Monaten
wäre also auch ein Beitrag an die finanzielle Sicherung Mai/Juni 1984 durchgeführte Umfrage ergab, dass fast alle
dieses wichtigen Sozialwerkes. Abonnenten des SFD den Dienst in der gegenwärtigen Form
schätzen und nicht missen möchten.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 21, Mai 1986 Eine Ausweitung des Dienstes ist denkbar durch eine ver-
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 21 mai 1986 mehrte Berichterstattung aus den anderssprachigen Lan-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. desteilen, durch vermehrten Beizug von Autoren und durch
eine Erhöhung der kulturellen Kurzartikel. Auch muss der
Ueberwiesen - Transmis technische Apparat dringend erneuert werden.
Der Fortbestand und die vorgesehene massvolle Erweite-
rung sind aber nur möglich, wenn die finanzielle Zukunft für
eine längere Periode gesichert wird. Bisher hat ein Redaktor
#ST# 84.472 im Halbamt und ein Sekretariat mit anderthalb Stellen die
Aufgaben in bewusster Beschränkung erledigt. Gedacht ist
Postulat Oehler an den Ausbau auf ein Vollamt für den Redaktor unter
Beibehaltung des Sekretariates, dem aber zeitgemässe
Schweizer Feuilletondienst Kopier- und Versandmittel zur Verfügung gestellt werden
Service de presse culturel müssen.
Die Leistungen der Kantone betragen insgesamt 10000
Franken p.a.; Stadt und Kanton Zürich tragen je 25000
Franken bei, während die Abonnementsgebühren 35 000
Franken ausmachen (sie wurden letztmals 1982 angeho-
Wortlaut des Postulates vom 21. Juni 1984 ben). Zusätzlich zu den Mitteln der Pro Helvetia und des
Der im Jahre 1939 gegründete Schweizer Feuilletondienst Bundes sind demnach rund 100000 Franken zu verzeich-
hat seit über vier Jahrzehnten im Interesse der Kulturpflege nen. Eine Neuorientierung des Dienstes im vorgezeichneten
und des Kontaktes zwischen den verschiedenen Landestei- Sinn käme auf rund 300 000 Franken zu stehen.
len eine wertvolle Aufgabe erfüllt. Da ihm der Bund wie auch Die Finanzlage nähme sich aufgrund der Darlegungen so
die Pro Helvetia die jährliche Unterstützung von 150 000 bis aus:
200 000 Franken zu entziehen drohen, ist er in seiner Exi- 1. Bundesbeitrag fest
stenz gefährdet. auf mindestens 5 Jahre p.a. 150000
Der Bundesrat wird eingeladen, Massnahmen zu ergreifen, 2. Beitrag Autorenhonorargarantie der Pro Helvetia
die eine dauernde Weiterexistenz dieser Institution sichern. (nicht genau fixierbar) 5-70 000
3. Kantonsbeiträge 10000
Texte du postulat du 21 juin 1984 4. Stadt Zürich/Kanton Zürich 50 000
Le Service de presse culturel - Schweizer Feuilletondienst - 5. Abonnementsgebühren 40 000
fondé en 1939 a, depuis plus de quatre décennies, joué un
rôle important dans l'intérêt de la culture et des contacts Total Jahresetat ab 1985 300 000/320 000
entre les différentes parties du pays. Or, son existence est
aujourd'hui en danger puisque la Confédération et la Fonda- Der SFD erfüllt eine Aufgabe im Rahmen der Kulturvermitt-
tion Pro Helvetia menacent de lui retirer la subvention de lung durch die Presse. Dabei muss er sich den Bedürfnissen
150 000 à 200 000 francs qu'elles lui allouent. dieser Leserschaft, die sich nicht aus Fachleuten und
J'invite le Conseil fédéral à prendre des mesures en vue eigentlichen Kennern der Kulturszene zusammensetzt,
d'assurer à long terme la survie de ce service. anpassen. Wenn vereinzelt Redaktionen bestimmter Zeitun-
gen oder Fachleute ein «höheres Niveau» fordern, vernach-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit lässigen sie die Bedürfnisse der vom SFD bedienten Presse.
Seit 1979 ist der Schweizer Feuilleton-Dienst SFD, der in den Im übrigen wird die Redaktion des SFD zur Zeit durch einen
letzten fünf Jahren mit einem Gesamtetat von rund 250 000 jüngeren Fachmann der Literatur und der Kunstgeschichte,
Franken auszukommen hatte, vom Bund (EDI) jährlich Herrn Dr. Martin Kraft, Kilchberg, besorgt.
unterstützt worden (1979: 75000; 1980: 75000; 1981: Der Hinweis, dass der SFD im Zusammenhang mit dem zu
110000; 1982: 40000; 1983: 40000; 1984: 100000). Dies schaffenden Pressegesetz einen regelmässigen Beitrag des
geschah in den Jahren 1979 bis und mit 1982 in dem Bundes erwarten dürfe, ist zu vage. Bisher hat uns das
angezeigten Ausmass, weil in dieser Periode die Stiftung Eidgenössische Departement des Innern aus den Geldern
Pro Helvetia, die den Dienst (der 1939 gegründet wurde) des Prägetalergewinns in verdankenswerter Weise unter-
nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang unterstützt stützt, kann das aber nicht mehr. Eine dauerhafte Lösung ist
hatte, keine Beiträge mehr bezahlte. Seit 1982 wird eine notwendig, wenn der SFD seine kulturelle Mittlertätigkeit
Autorenhonorargarantie geleistet, die sich auf rund 70 000 fortsetzen soll und wenn zahlreiche, vor allem jüngere Auto-
Franken beläuft. ren im SFD weiterhin eine Publikationsmöglichkeit haben
Der SFD ist zurzeit, nachdem ihm diese Summen jeweilen sollen. Mit den bisherigen Mitteln konnte über die letzten
nur Jahr für Jahr zugestanden wurden, wieder in einer fünf Jahre der Betrieb aufrecht erhalten und in den gesteck-
beklemmenden Situation. Wohl ist durch Herrn Bundesrat ten Grenzen erneuert werden. Nun bedarf es aber einer
Egli eine Arbeitsgruppe zur Abklärung der Situation einge- dauerhaften Lösung für die Weiterarbeit. Falls dies nicht
20. Juni 1986 N 957 Postulat Cincera
möglich ist, muss der Dienst auf Ende 1984 liquidiert gen zu verzichten und insbesondere dieses Wahlantwort-
werden. Verfahren nicht gemäss Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe a der
Verordnung «über die Prüfungen für Aerzte» auf die Pädia-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates trie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Sozial- und Präventivmedi-
Déclaration écrite du Conseil fédéral zin einschliesslich Arbeits- und Versicherungsmedizin, die
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Oto-Rhino-Laryngologie, Dermatologie und Venerologie
und die Ophthalmologie auszudehnen;
Angenommen - Adopté b. als Ersatz für die vier in der systematischen Rechtssamm-
lung enthaltenen widersprüchlichen Erlasse über die Medi-
zinalprüfungen eine einzige Verordnung auszuarbeiten.
#ST# 85.943 Texte du postulat du 19 décembre 1985
Le Conseil fédéral est invité à prendre les mesures sui-
Postulat Schärli vantes:
a. Renoncer à étendre l'usage du procédé des questions
Bundesbauten. Einheimisches Holz avec plusieurs réponses au choix (multiple choice) lors des
Bâtiments de la Confédération. examens finals, compte tenu de l'aversion que la plupart des
Utilisation de bois indigène professeurs et des étudiants ont pour elle; renoncer, tout
particulièrement, à l'imposer comme le prévoit l'article 13,
2e alinéa, lettre a, de l'ordonnance concernant les examens
de médecin, lors des épreuves de pédiatrie, de gynécologie,
d'obstétrique, de médecine sociale et préventive, y compris
Wortlaut des Postulates vom 5. Dezember 1985 de médecine du travail et des assurances, d'oto-rhino-laryn-
Der Bundesrat wird ersucht, Massnahmen zu treffen, dass gologie, de dermatologie et de Venerologie, ainsi que d'oph-
bei allen Bundesbauten und vom Bund subventionierten talmologie.
Bauten künftig nur noch einheimisches Holz und nicht mehr b. Elaborer une ordonnance unique sur les examens de
importiertes Holz zum Bau verwendet wird. médecine, aux fins de remplacer, dans le recueil systémati-
que, les quatre ordonnances en la matière, qui sont contra-
Texte du postulat du S décembre 1985 dictoires.
Le Conseil fédéral est prié de prendre des mesures afin qu'à
l'avenir il ne soit utilisé que du bois indigène pour les Mitunterzeichner - Cosignataire: Gautier (1 )
constructions fédérales et pour les bâtiments dont la Confé-
dération subventionne l'édification. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
In den theoretischen Prüfungen soll das Grundwissen der
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Studenten getestet werden. Es ist nun allerdings schwierig,
Das Waldsterben wurde unbestritten durch die ungenü- immer neue und für das Wahlantwort-Verfahren geeignete
gende Nutzung des Schweizer Waldes vorangetrieben. Fragen zusammenzustellen. Die Folge ist, dass immer mehr
Wegen dem Import grosser Mengen billiger ausländischer auf «unwichtige» Details im Prüfungsstoff ausgewichen
Hölzer wird die einheimische Holzwirtschaft stark wird. Ansonsten wird die Gefahr gross, dass die Studenten
geschwächt. Dies war auch der Grund, weshalb man erst vor den Prüfungen alle möglichen Fragen auswendig lernen
kürzlich ein «Impulsprogramm Holz» erstellt hat. Darin will können (vgl. dazu die Vorfälle in Lausanne). Eine Auswei-
man mit gezielten Massnahmen der einheimischen Holzwirt- tung des «multiple choice»-Verfahrens in den Schlussprü-
schaft helfen. Insbesondere will man die Verwertung von fungen führt auch zu Mehrspurigkeiten, will man doch auf
einheimischem Holz nach Möglichkeiten ankurbeln. Der die praktische Prüfung nicht verzichten (vgl. Art. 17 der VO
Bund könnte seinen Beitrag dazu im Kampf gegen das über die Prüfungen der Aerzte).
Waldsterben wesentlich vergrössern, wenn bei Bundesbau-
ten und allen vom Bund subventionierten Bauten nur noch Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 2. Juni 1986
einheimisches Holz und nicht mehr importiertes Holz ver- Déclaration écrite du Conseil fédéral du 2 juin 1986
wendet würde. Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 2. Juni 1986 Ueberwiesen - Transmis
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 2 juin 1986
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
#ST# 86.364
Postulat Cincera
85.990 Territorial-Kreise und -Regionen.
Neuorganisation
#ST#
Postulat Wick Arrondissements territoriaux et
Medizinalprüfungen. »Multiple choice» zones territoriales. Réorganisation
Modalités des examens de médecine.
Choix entre plusieurs réponses
Wortlaut des Postulates vom 17. März 1986
Der Bundesrat wird eingeladen, eine Umwandlung der Terri-
torial-Kreise und Territorial-Regionen in Territorial-Regi-
Wortlaut des Postulates vom 19. Dezember 1985 menter zu prüfen. Eine solche Reorganisation ist ohne
Der Bundesrat wird ersucht: neuen Bedarf an Truppen, sondern mittels neuer Unterstel-
a. in Anbetracht der überwiegenden Skepsis von Professo- lungen zu realisieren.
ren und Studenten, auf eine weitere Ausweitung des Wahl- Die Reorganisation hat zum Ziel:
antwort-Verfahrens (multiple choice) in den Schlussprüfun- - Die Anpassung der Kommando-Strukturen und der Gliede-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Oehler Schweizer Feuilletondienst
Postulat Oehler Service de presse culturel
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1986
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 84.472
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.06.1986 - 08:00
Date
Data
Seite 956-957
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Ref. No 20 014 423
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