Federal Government Rejects Hedge and Stream Bank Subsidies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court rejected the proposal to subsidize hedges, nature strips, and stream bank plantings, finding that existing guidelines sufficiently addressed environmental concerns related to land improvements. The court stated that the federal government should not subsidize these specific environmental protection measures, as federal guidelines already exist that adequately address these issues.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 12 gen, Art. 22 Absatz; Federal Government Rejects Hedge and Stream Bank Subsidies: nung über die Milchkontingentierung im Talgebiet, in der Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
5. Oktober 1984 N 1423 Postulat Wyss
Bodenverbesserungen den allgemeinen Interessen der Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Umwelt, insbesondere der Erhaltung des Grundwassers und Liegt ein Betrieb im Graswirtschaftsgebiet, welcher nicht
der damit verbundenen Trinkwasserversorgung sowie dem mehr von seinem Eigentümer bewirtschaftet werden kann
Schütze der Natur und der Wahrung des Landschaftsbildes und über kein Milchkontingent verfügt, so kann die Ver-
Rechnung zu tragen ist; pachtung dieses Betriebes schwierig werden.
- die Wegleitung und Empfehlung 1983 «Natur- und Hei- Der Grundeigentümer könnte ein Gesuch zur Neuaufnahme
matschutz bei Meliorationen» (75 Seiten, erschienen März der Milchproduktion (Art. 22 Abs. 4 der Verordnung über die
1984) als Schrift der Bundesämter für Forstwesen und für Milchkontingentierung im Talgebiet, in der voralpinen
Landwirtschaft, die sich eingehend und instruktiv mit Anlie- Hügelzone und in der Zone l des Berggebietes und Art. 12
gen des Postulates auseinandersetzt. Abs. 1 der Verordnung über Massnahmen gegen übermäs-
Aufgrund dieser Sachlage halten wir eine Subventionierung sige Milchlieferungen in den Zonen II bis IV des Berggebie-
von Hecken, Naturwiesenstreifen und Bachrandbepflanzun- tes) unter der Bedingung stellen, dass der Gesuchsteller
gen durch den Bund nicht für angebracht. selbst ohne Unterbruch Milch in den Verkehr bringt. Er hätte
aber nicht die Möglichkeit, das Milchkontingent in den fol-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates genden drei Jahren auf einen Pächter zu übertragen (Art. 22
Déclaration écrite du Conseil fédéral Abs. 6 und Art. 12 Abs. 6). Der Pächter selbst hat keine
Der Bundesrat empfiehlt, das Postulat abzulehnen. Möglichkeit, ein Gesuch um Erhöhung seines Kontingentes
zu stellen, da ja auf der betreffenden Fläche keine Milch
Müller-Zürich: Auch wenn der Bundesrat mein Postulat produziert wurde.
nicht auf Anhieb entgegennehmen kann, so hat er doch mit Der Pächter hat nur Interesse, seine Betriebsfläche zu ver-
seiner sehr sorgfältigen Bearbeitung der Antwort ein Funda- grössern, wenn gleichzeitig damit sein individuelles Milch-
ment gelegt, auf dem wir in diesem Sinne weiterbauen kontingent vergrössert werden kann.
können, und dafür möchte ich danken. In diesen Fällen steht nicht nur die Weiterexistenz eines
Abgelehnt - Rejeté landwirtschaftlichen Betriebes zur Diskussion, sondern die
landwirtschaftliche Nutzung dieser Flächen ist in Frage
gestellt. Es ist zu befürchten, dass in bestimmten Grenzre-
gionen diese Bestimmungen zur Aufgabe der Landwirt-
schaft führen können und der Boden zu Brachland oder
zum Spekulationsobjekt wird.
#ST# 84.466 Der erste Punkt des Postulates schlägt also vor, einem
Postulat Hari Grundeigentümer die Zuteilung eines Milchkontingentes zu.
ermöglichen, um die landwirtschaftliche Nutzung seines
Milchkontingentierung. Anpassungen Betriebes auch in Zukunft zu sichern.
Contingentement du lait. Adaptations Der zweite Punkt verlangt die Übertragung dieses Kontin-
gentes an den Pächter, um die Verpachtung zu annehmba-
ren Bedingungen zu ermöglichen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Wortlaut des Postulates vom 20. Juni 1984 vom 15. August 1984
Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob die Verord- • Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 août 1984
nung über die Milchkontingentierung im Talgebiet, in der Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
voralpinen Hügelzone und in der Zone l des Berggebietes
Überwiesen - Transmis
sowie die Verordnung über Massnahmen gegen übermäs-
sige Milchlieferungen in den ZonenJI bis IV des Berggebie-
tes nicht dahin zu ändern wären, dass
a. einerseits einem Grundeigentümer, welcher seinen
Betrieb nicht selbst bewirtschaftet und ihn verpachten #ST# 84.451
möchte, unter Vorbehalt von Artikel 22 Absatz 4bis der
erstgenannten abgeänderten Verordnung vom 11. April Postulat Wyss
1984 ein Milchkontingent zugeteilt werden kann, und Touristische Information an Grenzübergängen
b. andererseits dem Grundeigentümer ermöglicht werden Information des touristes aux postes frontières
kann, dieses zugeteilte Kontingent vollständig auf den Päch-
ter zu übertragen.
Texte du postulat du 20 juin 1984
Le Conseil fédéral est invité à examiner s'il ne faudrait pas Wortlaut des Postulates vom 14. Juni 1984
modifier l'ordonnance sur le contingentement laitier en
région de plaine, en zone préalpine des collines et en zone Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen und zu berichten, wie
de montagne I, ainsi que l'ordonnance concernant des einerseits baldmöglichst an Grenzübergängen sowie ande-
mesures contre les livraisons excédentaires de lait dans les rerseits im Hinblick auf die Fertigstellung der Nord-Süd-
zones de montagne II à IV, de façon que und Ost-West-Transversalen des schweizerischen Auto-
bahnnetzes und des weiteren Ausbaus der Flughäfen die
a. d'une part, on puisse attribuer un contingent laitier au Information für Touristen verbessert werden könnte.
propriétaire foncier qui n'exploite pas lui-même son
domaine mais désire l'affermer, sous réserve de l'article 22, Texte du postulat du 14 juin 1984
alinéa 4"'s de l'ordonnance modifiée du 11 avril 1984 (la Le Conseil fédéral est prié d'examiner les moyens permet-
première des ordonnances précitées), et que tant d'améliorer l'information fournie aux touristes aux
b. d'autre part, on puisse permettre au propriétaire foncier postes frontières ainsi que sur les autoroutes et dans les
de transmettre intégralement le contingent qui lui est attri- aéroports du pays, notamment dans la perspective de l'ou-
bué au fermier. verture des axes Nord-Sud et Est-Ouest du réseau des
routes nationales et de l'agrandissement des aéroports.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bühler-Tschappina,
Geissbühler, Müller-Scharnachtal, Müller-Wiliberg, Nef, Ogi, Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Auer, Biel,
Perey, Risi-Schwyz, Rubi, Ruckstuhl, Rüttimann, Schnider- Cevey, de Chastonay, Cotti Flavio, Coutau, Dünki, Eng,
Luzern, Schnyder-Bern, Schwarz, Uhlmann (15) Etique, Feigenwinter, Flubacher, Hubacher, Hunziker, Jean-
180-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Hari Milchkontingentierung. Anpassungen
Postulat Hari Contingentement du lait. Adaptations
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1984
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 84.466
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.10.1984 - 08:00
Date
Data
Seite 1423-1423
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Ref. No 20 012 764
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