Zurich-Gotthard Railway Travel Times
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe interpellation questioned the slow travel times on the Zurich-Gotthard railway line and requested information on potential improvements. The Federal Council responded that reconstruction work and track modifications would lead to minor travel time reductions in approximately eight to ten years, with some immediate minor reductions expected by 1985. Achieving a speed of 80 km/h would require significant new tunnel construction costing around 300 million Swiss francs, and these investments were only partially considered in the medium-term SBB investment plan.
Legislator-Regeste
KI-generiertZurich-Gotthard Railway Travel Times: hard verkehren die Schnellzüge heute mit Reisegeschwin- in etwa acht bis zehn Jahren erreicht werden können.
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KI-generiertVolltext
16. Dezember 1983 N 1861 Interpellation Künzi
ermässigten Taxe auf alle gemeinnützigen Institutionen aus- der Route von 1882 folgt und dabei eine durchschnittliche
gedehnt, was heute nicht der Fall ist; der ermässigte Tarif Reisegeschwindigkeit von nicht einmal 80 Stundenkilome-
beschränkte sich bisher auf die gesamtschweizerisch oder tern erreicht.
auf kantonaler Ebene tätigen Organisationen. Nachdem der Bundesrat den Vorentscheid über die Linien-
Der Bundesrat weiss die Tätigkeit der gemeinnützigen Insti- führung einer neuen Eisenbahn-Alpentransversale auf unbe-
tutionen zu schätzen, und er ist ihnen dafür dankbar. Mit stimmte Zeit verschoben hat, werden für die Bahn die tech-
Rücksicht auf die auch nach der vorgesehenen Taxerhö- nischen Randbedingungen zwischen Arth-Goldau und
hung knappe Kostendeckung der Sendungen ohne Adresse Biasca auf Jahrzehnte hinaus unverändert bleiben. Auf die-
sah er sich aber ausserstande, auf eine Anpassung der Taxe sem Abschnitt wird es darum schwerfallen, die schwache
für Drucksachen ohne Adresse zu Lasten gemeinnütziger Konkurrenzstellung der Bahn in absehbarer Zukunft spür-
Organisationen zu verzichten. Der Bundesrat ist überzeugt, bar zu verbessern. Urn so wichtiger ist es darum, dass
mit der massvollen Erhöhung der Tarife die besondere wenigstens auf den Zufahrtsstrecken konkurrenzfähige Rei-
Situation der gemeinnützigen Institutionen berücksichtigt sezeiten erreicht werden. Dies ist zwischen Arth-Goldau und
zu haben. Zürich bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit
der Intercityzüge von nur 64 Stundenkilometern in keiner
Le président: L'auteur de l'interpellation est satisfait. Weise gewährleistet. Wenn das Verkehrspotential des Reise-
verkehrs auf der Gotthardlinie nicht vollständig ausgehöhlt
werden soll, muss diei Zufahrt von Zürich her dringend
verbessert werden.
#ST# 83.551 Schriftliche Antwort des Bundesrates
Rapport écrit du Conseil fédéral
Interpellation Künzi
1. Rekonstruktionsarbeiten im Albis- und im Zimmerberg-
Gotthardzufahrt von Zürich tunnel, Gleisumbauten im Vorbahnhof Zürich und Verbesse-
Ligne CFF Zurich-Gothard rungen der Gleisgeomotrie zwischen Zug und Arth-Goldau
werden zu Reisezeitverkürzungen auf der Strecke Zü-
rich-Arth-Goldau von ungefähr drei Minuten führen.
2. Die Ausführung der genannten Arbeiten ist teilweise von
anderen Bauvorhaben abhängig. Ein besonderes Problem
Wortlaut der Interpellation vom 19. September 1983 bildet auch die begrenzte Leistungsfähigkeit des Bahnhofes
Auf der wichtigen SBB-Zufahrtslinie von Zürich zum Gott- Zug. Die oben erwähnt« Fahrzeitverkürzung wird daher erst
hard verkehren die Schnellzüge heute mit Reisegeschwin- in etwa acht bis zehn Jahren erreicht werden können.
digkeiten, die weit unter jenen anderer Linien liegen und mit Aus betrieblichen Gründen werden sich gewisse Reisezeit-
dem Individualverkehr längst nicht mehr konkurrieren kön- verkürzungen auf der eigentlichen Gotthardstrecke indes-
nen. Diese unhaltbare Situation muss so rasch wie möglich sen schon auf den Fahrplanwechsel 1985 ergeben. Die SBB
korrigiert werden. Ich ersuche deshalb um Beantwortung beabsichtigen nämlich, die wegen der intensiven Bauarbei-
der folgenden Fragen: ten bisher einkalkulierten Fahrzeitzuschläge um fünf bis
1. Welche Möglichkeiten bestehen auf den vorhandenen sieben Minuten zu verringern.
Anlagen der Gotthardzufahrt von Zürich her, um die Reise- 3. Um für die Strecke Zürich-Arth-Goldau eine durch-
zeit zu verkürzen? schnittliche Reisegeschwindigkeit von wenigstens 80 Stun-
2. Wann ist mit entsprechenden Fahrplanverbesserungen denkilometern zu erreichen, wären die folgenden baulichen
zu rechnen? Massnahmen notwendig:
3. Welche baulichen Massnahmen sind nötig, um die Reise- - Trassekorrektur zwischen Wollishofen und Thalwil,
durchschnittsgeschwindigkeit zwischen Zürich und Arth-' - neuer, rund 6,5 Kilometer langer Zimmerberg/Albistunnel
Goldau auf mindestens 80 Stundenkilometer zu erhöhen? zwischen Morgen und Litti,
4. Wie ist der Ausbau der Gotthardzufahrt im Investitions- - neuer, rund 7,5 Kilometer langer Tunnel zwischen Zug
programm der SBB berücksichtigt? und Walchwil (allenfalls in zwei Teilen und dazwischen
offene Führung).
Texte de l'interpellation du 19 septembre 1983 Diese Bauten würden Investitionen von rund 300 Millionen
Les trains directs circulant actuellement sur l'importante Franken verursachen. Eis Messe sich damit eine Fahrzeitver-
ligne CFF Zurich-Saint-Gothard roulent à des vitesses très kürzung gegenüber heute von rund zehn Minuten erzielen.
inférieures à celles qui sont enregistrées sur d'autres lignes 4. Der mittelfristige Investitionsplan der SBB sieht einen
et qui, depuis longtemps, ne permettent plus de concurren- Ausbau im Räume Zug mit Baubeginn gegen Ende der
cer le trafic individuel. Il s'agit d'améliorer sans tarder cette achtziger Jahre vor. Weil dessen Umfang noch nicht näher
situation intenable. Je prie en conséquence le Conseil fédé- festgelegt ist, kann auch der aus diesen Investitionen resul-
ral de répondre aux questions suivantes: tierende Zeitgewinn gegenwärtig nicht berechnet werden.
1. Quelles sont les possibilités d'abréger la durée du voyage
sur les installations actuelles de la ligne Zurich-Saint-Got-
hard? Le président: L'auteur de l'interpellation est partiellement
satisfait.
2. Pour quelle date peut-on s'attendre aux améliorations
nécessaires de l'horaire?
3. Quelles sont les mesures nécessaires en matière de cons-
truction pour qu'on puisse élever à 80 kilomètres par heure
au moins la vitesse moyenne des trains entre Zurich et Arth-
Goldau?
4. Dans quelle mesure le programme d'investissement des
CFF tient-il compte de l'aménagement de la ligne d'accès au
Saint-Gothard?
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
In wenigen Jahren wird die Gotthard-Autobahn zwischen
Luzern und Bellinzona durchgehend befahrbar sein, wäh-
rend die Eisenbahn auf der gleichen Strecke nach wie vor
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Künzi Gotthardzufahrt von Zürich
Interpellation Künzi Ligne CFF Zurich-Gothard
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1983
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 83.551
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 16.12.1983 - 08:00
Date
Data
Seite 1861-1861
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Ref. No 20 012 095
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