Accident Insurance for Apprentices: Over-Insurance Concerns
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA postulat was submitted to the Federal Council requesting an examination of accident insurance regulations concerning apprentices. The concern was that Article 23, paragraph 6 of the ordinance, which sets a minimum basis for daily allowances, could lead to apprentices receiving more in daily accident benefits than their actual wages, creating a distorted perception of the social state. The Federal Council acknowledged that this over-insurance could occur, particularly in the first year of apprenticeship, but noted that premiums and benefits are generally based on the same assessment criteria. They agreed to review the issue in a future revision, provided a sufficient funding source for related insurance benefits is guaranteed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 23 Absatz, Art. 115 rane, Art. 23 Abs. 6 UVV; Accident Insurance for Apprentices: Over-Insurance Concerns: The concern was that Article 23, paragraph 6 of the ordinance, which sets a minimum basis for daily allowances, could lead to apprentices receiving more in daily accident benefits than their actual wages, creating a distorted perception of the social state. The Federal Council acknowledged that this over-insurance could occur, particularly in the first year of apprenticeship, but noted that premiums and benefits are generally based on the same assessment criteria. They agreed to review the issue in a future revision, provided a sufficient funding source for related insurance benefits is guaranteed.
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KI-generiertThis provision is cited as the basis for the potential overinsurance of apprentices' daily allowances compared to their wages, and the Federal Council is invited to examine its revision.
Volltext
7. Oktober 1983 N 1507 Postulat Gehler
arbeiten würden, sondern auch gerade bei jungen Leute zu auch für Lehrlinge, die einen relativ geringen Lohn bezie-
einem völlig falschen Verständnis vom Sozialstaat führen. hen. Auch wenn dies im Verordnungstext nicht ganz eindeu-
Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob bei einer tig zum Ausdruck kommt, werden wir für eine entspre-
nächsten Revision der Verordnung diese Überversicherung chende Praxis besorgt sein.
beseitigt werden kann. Berücksichtigt man die Lehrlingslöhne in einigen bedeuten-
den Berufszweigen, so sollten die Fälle, in denen das Tag-
Texte du postulat du 23 juin 1983 geld den Lohn übersteigt, nicht sehr häufig vorkommen; im
Selon l'article 23,6e alinéa, de l'ordonnance du 20 décembre weiteren dürften solche Differenzen in den zahlenmässig
1982 sur ('assurance-accidents, il y a lieu de prendre en wichtigsten Branchen kaum unvertretbare Proportionen
considération au moins 10 pour cent du montant maximum erreichen. Dazu einige Beispiele (runde Zahlen):
du gain journalier assuré dans le but de fixer le salaire - Maschinenindustrie (Werkstättenpersonal und Zeichner;
déterminant pour l'indemnité journalière des assurés nach den durch Gesamtarbeitsvertrag festgesetzten Min-
mineurs en période de formation. Dans le cas d'apprentis destlöhnen): Im I.Lehrjahr übersteigt das Taggeld den
victimes d'un accident, il peut en résulter d'énormes suras- Lohn um 50 Prozent, im 2. Jahr um 11 Prozent; im 3. und
surances: en effet, il arrive dans certains cas que des 4. Jahr ergibt sich die normale Entschädigung (d. h. 80 Pro-
apprentis reçoivent des montants atteignant 200 pour cent zent des Lohnes).
ou plus du salaire qu'ils gagnent normalement quand ils
- Kaufmännische Lehre (nach den Lohnempfehlungen des
travaillent, ce qui peut leur donner, surtout à leur âge, une
Schweizerischen Kaufmännischen Vereines): 14 Prozent
idée totalement fausse de l'Etat social. Le Conseil fédéral est
donc invité à examiner les moyens permettant d'éliminer Überentschädigung während des I.Jahres; normale
cette surassurance lors d'une prochaine révision de l'ordon- Entschädigung im 2. und 3. Jahr.
nance en question. - Malergewerbe (nach den Lohnempfehlungen des Schwei-
zerischen Maler- und Gipsermeister-Verbandes): 23 Prozent
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-Bern, Aregger, Überentschädigung während des I.Jahres; normale
Auer, Augsburger, Basler, Bremi, de Capitani, Fischer-Bern, Entschädigung im 2. und 3. Jahr.
Fischer-Hägglingen, Flubacher, Frei-Romanshorn, Früh, - Bäckerei- und Konditoreigewerbe (nach den Lohnemp-
Hari, Hunziker, Kopp, Linder, Lüchinger, Müller-Balsthal, fehlungen des Schweizerischen Bäcker-Konditorenmeister-
Nef, Oehler, Ogi, Reich, Reichling, Schule, Schwarz, Stein- Verbandes): normale Entschädigung schon ab 1. Lehrjahr;
egger, Stucky, Villiger, Wyss (29) Ausnahme: Verkäuferinnen (Überentschädigung von 37
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Prozent lediglich im I.Jahr).
Artikel 23 Absatz 6 der UVV vom 20. Dezember 1982 garan- Darüber'hinaus gilt es zu bemerken, dass in der Unfallversi-
tiert den in Ausbildung stehenden Minderjährigen eine Tag- cherung - anders als etwa in der Krankenversicherung oder
geld-Grundlage, die mindestens 10 Prozent des höchstversi- in der Arbeitslosenversicherung - die Gefahr von Missbräu-
cherten Tagesverdienstes beträgt, d.h. 10 Prozent von 191 chen geringer ist, da der Unfall selbst sowie seine Folgen
Franken = Fr. 19.10. Das ergibt ein Taggeld von aufgerundet leicht feststellbar sind.
16 Franken (80 Prozent des höchstversicherten Tagesver- Aus den vorangehenden Ausführungen ergibt sich, dass
dienstes). Ein Lehrling mit einem Lehrlingslohn von 300 allfällige Differenzen zwischen Lohn und Taggeld systembe-
Franken pro Monat (3900 Franken pro Jahr) hätte laut SUVA- dingt sind, die indessen kaum besorgniserregenden Umfang
Tabelle nur ein Taggeld von 9 Franken pro Kalendertag oder annehmen sollten. Wir sind jedoch, wenn es sich als not-
auf einen Monat mit 30 Tagen umgerechnet 270 Franken wendig erweisen sollte, bereit, diese Frage im Rahmen einer
zugute. Gemäss Artikel 23 Absatz 6 der UVV bekommt er nächsten Revision der UVV zu überprüfen, dies allerdings
jedoch das erwähnte Taggeld von 16 Franken oder im unter der Bedingung, dass zur Deckung der nicht vom Lohn
Monat 480 Franken. Das sind 148 Prozent seines durch- abhängigen Versicherungsleistungen eine genügende
schnittlichen Monatsverdienstes von 325 Franken (3900:12). Finanzierungsquelle garantiert ist.
Je nach Lehrlingslohnansätzen kann sich diese Überversi- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
cherung namentlich im ersten Lehrjahr auf über 200 Prozent
erhöhen. Das Unfalltaggeld ist uneingeschränkt an den Ver- Déclaration écrite du Conseil fédéral
sicherten weiterzugeben. Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Es scheint ausserordentlich bedauerlich, dass mit dem Überwiesen - Transmis
neuen UVG bereits Lehrlinge in einem Masse von der Sozial-
versicherung profitieren, das unhaltbar ist, und das unkriti-
sche junge Versicherte zu einer schwerwiegenden Fehlein-
schätzung unserer Sozialversicherung verleitet. Es wider-
spricht allen anerkannten Regeln unserer Sozialversiche-
rung, wenn das Unfallereignis besser honoriert wird als die 83.495
Arbeitsleistung.
#ST#
Postulat Gehler
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Transjurane. Linienführung
Rapport écrit du Conseil fédéral Tracé de la Transjurane
Es kann tatsächlich vorkommen, dass ein Versicherter auf-
grund von Artikel 23 Absatz 6 der Verordnung vom
20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV) ein
Taggeld bezieht, das seinen Lohn übersteigt. Der Versi-
cherte hat dann aber auch entsprechende Prämien bezahlt, Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1983
beruhen doch die Prämien und die Leistungen grundsätz- Der Bundesrat wird ersucht, für die Aufnahme der Transju-
lich auf der gleichen Bemessungsgrundlage. In Artikel 115 rane (T 6) ins Nationalstrassennetz eine Linienführung zu
Absatz 1 Buchstabe b UVV werden zwar die Lehrlinge nicht prüfen, die Court direkt mit der Region Pieterlen, mit der
aufgeführt; die Bestimmung betrifft Versicherte, die in der künftigen N 5 verbindet.
Regel wenig oder keinen Lohn beziehen. Dieser Vorschrift Bei der Prüfung dieser Variante sollten folgende Punkte
liegt die Überlegung zugrunde, dass auf besonders tiefen berücksichtigt werden:
Löhnen immerhin Mindestprämien erhoben werden müs;
sen, damit die Deckung zuweilen hoher Unfallkosten, wie - das wirtschaftliche Interesse;
namentlich die vom versicherten Verdienst nicht abhängi- - geotechnische und hydrogeologische Kriterien;
gen Heilungskosten, gewährleistet ist. Dieses Konzept gilt - Verkehrssicherheit;
Postulat Longet 1508 N 7 octobre 1983
- Baukosten sowie allfällige Mehr- oder Minderkosten im Un parti gouvernemental, l'UDC du district de Moutier, a
Vergleich zur Linienführung über Tavannes-Sonceboz oder même été jusqu'à accorder son soutien audit comité d'op-
über Oensingen; position; ce dernier estime, non sans raison, que le tracé
- Betriebskosten, wobei zum Vergleich dieselben Elemente prévu au travers de la vallée de Tavannes, déséquilibrerait
herangezogen werden sollen wie bei den Baukosten; les zones agricoles, résidentielles et naturelles. Ces opposi-
tions ne portent pas sur le principe de la Transjurane mais
- Umweltprobleme.
sur les tracés prévus.
Compte tenu des oppositions nouvelles et grandissantes se
Texte du postulat du 22 juin 1983 recrutant à différents niveaux- Parlement cantonal, régions,
Dans le cadre de l'inscription de la Transjurane (T 6) dans le etc. - nous estimons qu'il serait judicieux, avant la fixation
programme des routes nationales, le Conseil fédéral est prié définitive du tracé, d'étudier une solution de compromis - la
d'étudier un tracé reliant Court directement à la région de construction de la T 30 et de la T 6 à travers la vallée de
Pieterlen, à savoir à la future N 5. Tavannes- résidant dans un éventuel tracé reliant Court à la
L'étude devrait porter sur les points suivants: N 5 dans la région de Pieterlen.
- intérêt économique en jeu; A ce sujet, nous relevons qu'en 1966, deux ingénieurs,
- appréciation des critères géotechnique et hydrogéolo- MM. R. Minnig (Berne) et P. Comment (Moutier), avaient
gique; déjà élaboré une étude sommaire de laquelle il ressort, entre
autres, qu'actuellement, 38 kilomètres séparent Pieterlen et
- sécurité du trafic; Court, qu'un tracé sous le Montoz ramènenerait cette dis-
- coût des travaux et éventuelle plus ou moins-value par tance à environ 10 kilomètres.
rapport au trajet prévu par Tavannes, Sonceboz plus celui Ainsi, la durée du trajet calculée à une moyenne de 50 km/h
en direction d'Oensingen; passerait de 46 à 12 minutes...!
- coût d'exploitation en tenant compte des mêmes élé- D'autre part, il est évident que la solution dont l'étude est
ments comparatifs que pour l'étude du coût des travaux; requise exigerait que les autorités compétentes entrepren-
- problèmes en relation avec l'environnement. nent de sérieux travaux, afin d'améliorer, dans des propor-
tions importantes, la voie routière traversant la vallée de
Tavannes, afin de ne pas causer préjudice à la partie supé-
Mitunterzeichner - Cosignataires: Akeret, Ammann-Berne, rieure de ladite vallée et des régions avoisinantes.
Auer, Augsburger, Barras, Basler, Bonnard, Borei, Bratschi, De plus, il serait également indispensable d'entreprendre
Brélaz, Bremi, Bühler-Tschappina, Bürer-Walenstadt, Butty, une nette amélioration de l'actuel tronçon La Heutte-Sonce-
de Capitani, Cavadini, Cevey, de Chastonay, Cotti, Coutau, boz, afin d'établir une bonne liaison routière en direction du
Darbellay, Delamuraz, Dirren, Dupont, Eppenberger-Ness- Vallon de Saint-lmier.
lau, Feigenwinter, Fischer-Weinfelden, Fischer-Berne, Fi- Compte tenu des considérants émis, il nous semble que les
scher-Hägglingen, Flubacher, Frei-Romanshorn, Früh, Gau- conclusions résultant de l'étude d'un tracé reliant Court à la
tier, Geissbühler, Gloor, Graf, Günter, Mari, Hofmann, Hösli, N 5, dans la région de Pieterlen, mériteraient certainement
Jaeger, Jeanneret, Kaufmann, Koller Arnold, Kühne, Xünzi, une attention particulière et pourraient à la rigueur, et le cas
Landoli, Linder, Longet, Lüchinger, Martin, Massy, Meier échéant, présenter sous un aspect nouveau, l'épineux pro-
Kaspar, Meizoz, Morel, Muheim, Nauer, Nebiker, Nef, Oehen, blème de la fixation du tracé de la T 6.
Oehler, Ogi, Pedrazzini, Petitpierre, Pini, Räz, Reichling,
Roth, Röthlin, Rubin, Ruffy, Rutishauser, Rüttimann, Schal- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
cher, Scherer, Schnider-Lucerne, Schnyder-Berne, Schule, Déclaration écrite du Conseil fédéral
Segmüller, Soldini, Spreng, Steinegger, Stucky, Teuscher,
Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
Thévoz, Tochon, Wellauer, Wilhelm, Zbinden (89)
Überwiesen - Transmis
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Depuis plusieurs années, de nombreuses études ont été
consacrées à la chaîne du Jura, à son économie, à ses
liaisons routières ainsi qu'à son aménagement du territoire. #ST# 83.521
La quasi-totalité des études entreprises mettent nettement
en évidence l'extrême faiblesse des voies de sortie et Postulat Longet
d'accès de la région susmentionnée, en direction des «con- Traubenmost. Zuckerung
centrations industrielles» du Plateau suisse. Chaptalisation des moûts
Ainsi, l'inscription de la Transjurane (T6) dans le pro-
gramme des routes nationales est non seulement une
nécessité, mais elle devient urgente, afin de mettre un terme
au cloisonnement de cette région en la désenclavant par de
nouvelles liaisons avec le Plateau suisse.
Wortlaut des Postulates vom 23. Juni 1983
Dès lors, il est important de fixer un tracé tenant compte des
vœux et aspirations de la population. Am 6. Juni hat der Bundesrat eine Einfache Anfrage Neu-
Or, les tracés prévus initialement, passant d'une part par komm betreffend die Weinqualität beantwortet. Dabei hat er
Moutier, Tavannes et Sonceboz pour déboucher sur Bienne angekündigt, dass er die Weinartikel der Lebensmittelver-
(T 6), et d'autre part reliant Moutier à Oensingen (T30) ne ordnung in nächster Zeit revidieren will, namentlich um eine
semblent pas recueillir l'unanimité des populations concer- übertriebene Nachzuckerung des Traubenmostes zu verhin-
nées. dern. Der Bundesrat erinnert in seiner Antwort auch daran,
En effet, les Soleurois, et en particulier la population du dass die Kantone ermächtigt sind, strengere Regelungen zu
Thaï, ne reconnaissent pas volontiers l'opportunité du tracé treffen, und dass sie laut dem letzten Bundesbeschluss über
Oensingen-Moutier (T 30). Massnahmen zugunsten des Rebbaus bestimmen können,
De plus, le Grand Cpnseil bernois, en ayant accepté le wieviel natürlichen Zucker der Traubenmost enthalten
postulat Klötzli - contre la volonté du Gouvernement ber- muss, damit der Wein eine besondere Bezeichnung tragen
nois - s'est également prononcé en défaveur de la T 30. darf.
Quant au tracé prévu de la T6, devant relier Moutier à Mit diesem Postulat wird der Bundesrat ersucht, bei der
Bienne, par Tavannes, Sonceboz, il semble que le comité angekündigten Revision der Lebensmittelverordnung fol-
d'opposition qui s'est constitué dans la vallée de Tavannes, gende Anregungen zu berücksichtigen:
regroupe de plus en plus d'adeptes issus de tous les partis 1. Seit 1964 verlangt die Lebensmittelverordnung für Wein
politiques. einen Mindestalkoholgehalt von 8 Volumenprozenten. Es
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Gehler Transjurane. Linienführung
Postulat Gehler Tracé de la Transjurane
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1983
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 83.495
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.10.1983 - 08:00
Date
Data
Seite 1507-1508
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