Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 83-437 KI-generiert

Switzerland's Deep-Sea Radioactive Waste Disposal Interpellations

Geschäftsnummer VPB 83-437
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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This document contains interpellations concerning Switzerland's disposal of radioactive waste at sea. The interpellations question the government's decision to continue deep-sea disposal of radioactive waste, arguing that it is environmentally harmful and damages Switzerland's international reputation. The government's response asserts that the low and medium-level radioactive waste disposed of at sea, under OECD and IAEA supervision, poses no threat to humans or the environment based on scientific knowledge. It also states that high-level radioactive waste is not dumped at sea and that Switzerland is developing domestic storage solutions.

Legislator-Regeste

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Art. 66 al. 1 LTF; Switzerland's Deep-Sea Radioactive Waste Disposal Interpellations: The interpellations question the government's decision to continue deep-sea disposal of radioactive waste, arguing that it is environmentally harmful and damages Switzerland's international reputation. The government's response asserts that the low and medium-level radioactive waste disposed of at sea, under OECD and IAEA supervision, poses no threat to humans or the environment based on scientific knowledge. It also states that high-level radioactive waste is not dumped at sea and that Switzerland is developing domestic storage solutions.

Schlagwörter

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radioaktiver Abfall Abfallentsorgung Hausmüll unterirdische Abfalllagerung wilde Deponie Reststoffdeponie
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

Cited for the allocation of court costs.

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Volltext

7. Oktober 1983 N 1521 Interpellation Günter

Quelle est la proportion de déchets provenant des hôpitaux den soll, hat offiziell bei den schweizerischen Behörden

et d'autres institutions médicales, quelle est celle provenant interveniert. Ausser der Schweiz wird nur noch Grossbritan-

de la recherche et de l'industrie, des centrales atomiques et nien seinen Atommüll 1983 ins Meer schütten.

d'ailleurs? Quel est le degré de radioactivité des déchets de Es geht nicht an, dass hochindustrialisierte Länder ihre

chaque groupe, quelle est leur période? (Les valeurs en giftigen oder radioaktiven Abfälle in internationale Gewäs-

kilos données par M. Kiener à la presse ne sont guère ser leeren und damit einen Lebensraum zerstören, der zum

significatives.) Erbe aller Menschen gehört. Besonders verantwortungslos

4. Le Conseil fédéral est-il prêt a examiner, avec d'autres ist es, den Bau von Atomkraftwerken in der Schweiz voran-

pays qui ont voté contre la recommandation mais qui, zutreiben, deren Abfallproblem überhaupt nicht gelöst ist,

comme les Pays-Bas, ont décidé de l'appliquer, les moyens und noch nicht einmal dafür gesorgt zu haben, dass

de se débarasser des déchets faiblement radioactifs prove- schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus der Medizin in

nant par exemple d'institutions médicales, sans les im- der Schweiz selbst beseitigt werden können.

merger? Antwort des Bundesrates siehe unten

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Réponse du Conseil fédéral voir ci-après

Die Interpellantin verzichtet auf eine Begründung und

wünscht eine schriftliche Antwort.

Antwort des Bundesrates siehe unten

Réponse du Conseil fédéral voir ci-après

#ST# 83.437

Interpellation Günter

Radioaktive Abfälle. Tiefseeversenkung

Immersion des déchets radioactifs

#ST# 83.435

Interpellation der Fraktion der PdA/PSA/POCH

Atommüll

Interpellation du groupe du PdT/PSA/POCH Wortlaut der Interpellation vom 7. Juni 1983

Immersion des déchets nucléaires Die Wissenschaft zweifelt immer mehr daran, dass diese Art

der Versenkung harmlos ist und befürchtet, dass entgegen

früheren Beteuerungen gefährliche Anreicherungen radio-

aktiver Isotope in Nahrungsketten im Meer geschehen.

Daher verurteilte das Europäische Parlament am 16.Sep-

Wortlaut der Interpellation vom 7. Juni 1983 tember 1982 derartige Aktionen und verlangte einen soforti-

Die Fraktion der PdA/PSA/POCH fordert den Bundesrat gen Stopp. An der letzten Konsultativversammlung der Lon-

dringlich auf, auf jede weitere Versenkung von schweizeri- doner Konvention im Februar 1983 wurde dann mit starkem

schem Atommüll im Meer zu verzichten und sich somit an Mehr eine Resolution angenommen, welche auf ein Morato-

die Empfehlung vom 17.Februar 1983 der Londoner Konfe- rium dieser Versenkungen hinzielt. Nur die Gegenstimme

renz zur Verhinderung der Meerverschmutzung zu halten. der Schweiz verhinderte, dass aus der Resolution eine völ-

Wir bitten deshalb den Bundesrat um die Beantwortung der kerrechtliche Verpflichtung wurde.

Frage: Nun hat der Bundesrat am 25. Mai beschlossen, auch dieses

Ist er bereit, auf seinen Beschluss vom 25. Mai 1983 zurück- Jahr gegen alle Bedenken und Beschlüsse an den Tiefsee-

zukommen und ab sofort keinen schweizerischen Atommüll versenkungen festzuhalten. Dieser Beschluss trägt nicht nur

mehr im Meer versenken zu lassen? dem weitverbreiteten Widerstand gegen die blinde Art d.er

Abfallbeseitigung in unserem Lande keine Rechnung. Mit

Texte de l'interpellation du 7 juin 1983 dieser Haltung wird auch das internationale Ansehen der

Le groupe PdT/PSA/POCH invite instamment le Gouverne- Schweiz gefährdet. Wir stehen als Land da, das immer

ment a ne plus faire immerger de déchets nucléaires origi- wieder versucht, unangenehme Abfälle möglichst einfach

naires de Suisse dans la mer et à se conformer ainsi à la irgendwo im Ausland loszuwerden. Die Vorfälle rund um das

recommandation émise le 17 février 1983, lors de la Confé- Dioxin aus Seveso haben schon vorher bestehende Vorur-

rence de Londres sur la prévention de la pollution marine. teile gegenüber der Schweiz massiv bekräftigt. Sie wurden

Nous demandons donc au Conseil fédéral de répondre à la etwas gemildert durch die Art, wie die Schweiz jetzt diese

question suivante: Abfälle zurücknimmt und selbst entsorgt. Mit der Fortset-

Est-il prêt à réviser sa décision du 25 mai 1983 et à renoncer zung der Tiefseeversenkung radioaktiver Abfälle wird aber

des maintenant à toute immersion de déchets nucléaires die kaum verheilte Narbe wieder aufgerissen.

suisses dans la mer? Ist der Bundesrat bereit zu erklären, dass er ab 1984 auf

diese Art der nuklearen Entsorgung verzichten wird?

Sprecherin - Porte-parole: Mascarin

Texte de l'interpellation du 7 juin 1983

Schriftliche Begründung - Développement par écrit De plus en plus de scientifiques estiment que l'immersion de

Bereits in der Interpellation Mascarin vom 28. Februar 1983 déchets nucléaires n'est pas sans danger et craignent, con-

wurde darauf hingewiesen, dass die Londoner Konferenz trairement aux convictions antérieures, qu'il ne se produise

zur Verhinderrung der Meerverschmutzung an ihrer Sitzung un dangereux enrichissement des isotopes radioactifs dans

vom 17. Februar 1983 die Empfehlung beschlossen hat, les chaînes alimentaires de la mer. C'est pourquoi, le 16

keine weiteren Atomabfälle mehr im Meer zu versenken. Die septembre 1982, le Parlement européen a condamné de tels

Schweiz, Mitglied der LDC, hat gegen dieses Verbot actes et en a exigé la cessation immédiate. Lors de la

gestimmt. Der Bundesrat hat die Fragen der Interpellation zu dernière assemblée consultative de la Convention de Lon-

dieser Haltung der Schweiz bis jetzt nicht beantwortet. Hin- dres, en février 1983, une large majorité adopta une résolu-

gegen hat er, alle ökologischen Überlegungen in den Wind tion visant à suspendre les immersions de déchets radioac-

schlagend, beschlossen, auch 1983 wieder radioaktiven tifs. Seule l'opposition de la Suisse a empêché cette résolu-

schweizerischen Müll im Meer versenken zu lassen. WWF tion d'entrer dans la législation internationale. En outre, le

und Schweizerische Energiestiftung haben protestiert. Spa- Conseil fédéral a décidé le 25 mai de continuer cette année

nien, vor dessen Küste der Dreck ins Meer geschüttet wer- encore les immersions en haute mer, en dépit des réserves

Interpellation Günter 1522 N 7 octobre 1983

des scientifiques et des décisions prises sur le plan interna- senschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (NAGRA),

tional. Non seulement cette attitude ne tient pas compte de bestimmt.

l'opposition de notre peuple à cette méthode irréfléchie Die dem Bundesratsbeschluss zugrunde liegenden Erwä-

d'élimination de déchets, mais de plus elle nuit à la renom- gungen galten als Richtlinie für die Delegation. Sie hielten

mée internationale de la Suisse. Notre image est celle d'un unter anderem fest, dass die Schweiz beabsichtige, einen

pays qui cherche sans cesse à se débarrasser le plus facile- vor der Sitzung verteilten Resolutionsentwurf, welcher auf

ment possible de ses déchets encombrants en les reléguant ein allgemeines Verbot der Meeresversenkung radioaktiver

à l'étranger. Les événements liés à la dioxine de Seveso Abfälle abzielte, abzulehnen. Wegleitend für die schweizeri-

n'ont fait que renforcer les préjugés envers la Suisse. Notre sche Haltung war die Überzeugung, dass die unter Aufsicht

pays ayant repris les déchets pour les éliminer lui-même, der OECD-Kernenergieagentur und nach Empfehlung der

cette mauvaise impression s'est quelque peu dissipée. Mais Internationalen Atomenergie-Agentur vorgenommene Ver-

continuer les immersions de déchets radioactifs en haute senkung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle nach aller

mer consisterait à remuer le couteau dans la plaie. wissenschaftlichen Kenntnis Mensch und Umwelt nicht

Le Conseil fédéral est-il prêt à déclarer qu'il renoncera à gefährdet und deshalb verantwortbar ist. Hochradioaktive

éliminer de la sorte les déchets radioactifs à partir de 1984? Abfälle werden nicht im Meer versenkt.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Jaeger, Weber Monika, Der spanische Resolutionsentwurf, über den in London

Widmer (3) abgestimmt wurde, hat nur empfehlenden Charakter; das

Übereinkommen selber wurde durch die Annahme der

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Resolution nicht betroffen. Rechtlich besteht deshalb nach

Die Interpellanten verzichten auf eine Begründung und wün- wie vor für die Versenkung von radioaktiven Abfällen im

schen eine schriftliche Antwort. Meer kein Hindernis. Schon an der Sitzung in London

erklärten daher die Schweiz und andere Delegationen, sich

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates durch die angenommene Resolution nicht gebunden zu

Rapport écrit du Conseil fédéral fühlen, da das Übereinkommen und dessen Anhänge mass-

1. Die schweizerische Delegation für die Konsultativver- gebend seien.

sammlung der Vertragsparteien des «Übereinkommens 2. Eine Übersicht über die von der Schweiz bis 1982 total

über die Verhütung der Meeresverschmutzung durch das versenkten Abfälle lässt sich am besten durch die folgende

Versenken von Abfällen und anderen Stoffen», welche vom Tabelle geben. Die Tabelle gibt nicht nur Angaben zum

14. bis 18. Februar 1983 in London stattfand, wurde durch Gewicht der versenkten Gebinde (über 99,9 Prozent dieses

Bundesratsbeschluss vom S.Februar 1983 bestimmt. Dele- Gewichtes entfallen dabei auf inaktive Beton- und Stahlver-

gationschef war Herr Raymond Rossier, Konsul, schweizeri- packungen), sie enthält auch Angaben zum prozentualen

sche Botschaft in London; als sein Stellvertreter wurde Anteil der verschiedenen «Erzeuger» und zur Aktivität der

Dr. phil. Werner Hunzinger, Berater der Nationalen Genos- versenkten Abfälle.

Jahr Brutto- Aktiv täten in Ci (Curie) Herkunft der Abfälle, Gewicht%

Gowicht

inTonnen ohne Tritium ohne Radium-226 EIR Forschung, KKW

Tritium Radium-226 SIN,

Medizin,

Industrie

69 244 341 100

71 376 356 — 1,9 — 100 — —

72 509 402 192 7,0 — 81 16 3

74 509 298 1 8.22 16,3 — 31 68 1

75 203 725 425 21,8 0,15 78 13 9

76 349 253 473 15,2 0,35 59 10 31

77 457 579 366 8,2 0,27 21 5 74

78 733 4072 390 27,5 1,52 38 6 56

79 409 136 — 0,1 — 20 3 77

80 301 747 50711 0,4 1,16 19 32 49

81 404 1974 36 003 11,0 3,50 9 22 69

82 847 3976 13498 7,3 0,63 25 14 61

83* 1100 4150 12800 20,0 1,00 24 16 60

* in Vorbereitung

3. Mit Beschluss vom 25. Mai 1983 wurden die zuständigen reichen würde (Ausnahme Mühleberg, dessen Lager in

Stellen vom Bundesrat beauftragt, die weitgehend vorberei- naher Zukunft erweitert werden soll).

tete Tiefseeversenkung 1983 durchzuführen. Nach den Für die Abfälle aus dem EIR und die durch die Sammelaktio-

neuesten Entwicklungen ist jedoch deren Durchführung in nen des Bundesamtes für Gesundheitswesen erfassten

Frage gestellt. (Bestreikung des vorgesehenen englischen Abfälle aus Industrie, Forschung und Medizin müssen kurz-

Schiffes.) fristig Zwischenlagermöglichkeiten in der Schweiz gefun-

4. Grundsätzlich ist der Bundesrat der Auffassung, dass den werden.

jeder Staat für die Beseitigung seiner Abfälle geeignete 5. Gleichzeitig mit dem Beschluss vom 25. Mai 1983 über

Lösungen im eigenen Land finden sollte. die diesjährige Versenkungsaktion hat der Bundesrat die

Da in der Schweiz im gegenwärtigen Zeitpunkt aber keine Arbeitsgruppe des Bundes für die nukleare Entsorgung

alternative Beseitigungsmöglichkeit für radioaktive Abfälle (AGNEB) beauftragt, bis Ende 1983 die detaillierte Planung

besteht und die Inbetriebnahme eines Endlagers der NAGRA von Zwischenlagern in der Schweiz, insbesondere für die

nicht vor Mitte der neunziger Jahre möglich ist, müssen schwach-und mittelradioaktiven Abfälle aus den Bereichen

schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die nicht im Meer des EIR und des Bundesamtes für Gesundheitswesen,

versenkt werden, zwischengelagert werden. durchzuführen. Diese Zwischenlager sollen die Abfälle bis

Die Kernkraftwerke verfügen über werkeigene Zwischenla- zur Inbetriebnahme eines Endlagers in der Schweiz aufneh-

ger für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, deren Kapa- men können.

zität auch bei Ausfall der Meeresversenkung rund 20 Jahre Der Bundesrat wird sich zur Frage der Durchführung weite-

7. Oktober 1983 N 1523 Interpellation Petitpierre

rer Meeresversenkungsaktionen erst äussern können, nach- tion de méthodes fondées sur l'informatique dans les pro-

dem diese Planung vorliegt. grammes, l'équipement en matériel des écoles, la coordina-

tion entre les cantons?

Interpellation Mascarin 3. Le Conseil fédéral dispose-t-il déjà d'éléments permet-

tant d'apprécier l'incidence du développement de l'informa-

Präsident: Frau Mascarin ist von der Antwort des Bundesra-

tique dans l'éducation sur la nature et le nombre des

tes teilweise befriedigt.

emplois dans l'enseignement?

Interpellation der Fraktion PdA/PSA/POCH 4. Des organismes fédéraux, intercantonaux ou cantonaux

compétents, collaborent- ils avec les milieux de l'éducation

Interpellation du groupe PdT/PSA/POCH

et de la diffusion de la culture (les éditeurs par exemple)

Präsident: Die Interpellanten sind von der Antwort des Bun- pour assurer la cohérence du développement dans la con-

desrates nicht befriedigt. certation?

5. Est-on déjà en mesure d'évaluer l'effet du développement

Interpellation Günter de l'informatique sur l'équilibre entre l'enseignement privé

et l'enseignement public?

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-

rates nicht befriedigt. 6. A-t-on déjà étudié les moyens de prévenir le développe-

ment excessif d'une culture importée?

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

1. L'usage de l'informatique n'est pas une mode passagère

et il ne fait que commencer. L'évolution, ample et rapide, se

#ST# 81.508 caractérise notamment par le renforcement de la micro-

Interpellation Petitpierre informatique, la miniaturisation et la démocratisation de la

technologie.

EDV und Erziehungswesen

2. Les PTT développent leurs services et en créent de nou-

Informatique dans l'éducation veaux (réseau télématique, projets Vidéotex et Telecap) à un

rythme soutenu dans ce domaine.

3. La Suisse est touchée comme la plupart des pays par

cette tendance qui suscite un certain nombre d'observations

et de questions.

Wortlaut der Interpellation vom 7. Oktober 1981

4. Pour un petit pays, le risque de dépendre toujours plus

Ich bitte den Bundesrat, sich zu folgenden Fragen zu äus- de programmes culturels fabriqués à l'étranger est évident

sern: avec son corollaire, une inondation possible de cultures

1. Gibt es für die Aufklärung und Einführung auf dem importées. Il en va de même pour les programmes d'éduca-

Gebiet der Informatik in der Schule (vor allem in der Mittel- tion. Aussi bien les bases de données que les logiciels (les

schule) auf nationaler oder interkantonaler Ebene eine programmes, les teachware) sont déjà produits massive-

gemeinsame Politik? Gibt es zum Beispiel Empfehlungen ment par des maisons spécialisées hors de Suisse.

oder konkrete Projekte? 5. La diffusion de ces méthodes de communication est de

2. Ist der Bundesrat der Auffassung, man könne der Einfüh- nature à déshumaniser l'enseignement. Il n'est déjà pas rare

rung der Informatik in der Schule freien Lauf lassen, ohne de voir des élèves ne plus aller à l'école, rester chez eux et y

Prioritäten zu bestimmen? Wenn nein, wurde eine Prioritä- faire fonctionner leur appareil.

tenordnung festgelegt, zum Beispiel für die Ausbildung der 6. L'éducation est le moment privilégié de la formation sur

Lehrkräfte, für den Einbau informatikgestützter Methoden in les services rendus par l'informatique mais aussi sur les

die Lehrpläne, für die Ausstattung der Schulen mit Lehrma- limites et les dangers de son utilisation. Si cette formation

terial, für die Koordination unter den Kantonen, visant aussi bien à développer le sens critique à l'égard de

3. Verfügt der Bundesrat bereits über Grundlagen, die ihm l'informatique qu'à la démystifier fait défaut, la bonne utilisa-

erlauben, zu beurteilen, wie sich die Einführung der Infor- tion de l'informatique et la prévention des dangers qui sont

matik im Bildungswesen auf die Lehrtätigkeit und auf die liés à son usage seront moins bien assurées.

Zahl der Lehrstellen auswirkt? 7. En raison de la complexité et de la lenteur relative du

4. Arbeiten eidgenössische, interkantonale oder kantonale processus de décision dans le secteur public, l'introduction

Fachstellen mit den in der Bildung und der Verbreitung von de l'informatique dans l'enseignement privé pourrait aller

Kunst und Kultur (z. B den Verlegern) tätigen Kreisen zusam- plus vite que dans les écoles publiques. Le risque d'un

men, um eine planvolle Entwicklung durch gemeinsames déséquilibre au détriment de l'enseignement public n'est

Vorgehen zu sichern? pas nul.

5. Lässt sich schon abschätzen, wie die Entwicklung der 8. Le recours aux techniques informatiques dans l'ensei-

Informatik das Gleichgewicht zwischen privatem und öffent- gnement est probablement de nature à influencer sur l'em-

lichem Schulwesen beeinflusst? ploi du personnel enseignant si ce dernier n'est pas préparé

6. Hat man schon erwogen, wie der übermässigen Ausbrei- à l'utilisation de l'informatique d'une part, s'il peut être

tung einer importierten Kultur vorgebaut werden soll? partiellement remplacé par des systèmes informatisés d'au-

tre part.

Texte de l'interpellation du 7 octobre 1981

Je prie le Conseil fédéral de nous faire part de son point de Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

vue sur les questions suivantes: Rapport écrit du Conseil fédéral

1. La sensibilisation et l'initiation au phénomène de l'infor- L'interpellation concerne une évolution très importante

matique dans l'enseignement (principalement secondaire pour notre avenir, en particulier pour celui des pays indus-

supérieur) sont-elles l'objet d'une politique concertée sur le trialisés. L'informatique est une nouvelle branche du savoir;

plan national ou intercantonal, par exemple sous la forme elle occupe une position clé pour traiter de nombreux pro-

de recommandations ou de projets concrets? blèmes par l'application des énormes progrès de l'électroni-

2. Le Conseil fédéral estime-t-il que l'introduction de l'infor- que et notamment de la technique des ordinateurs. Aujour-

matique à l'école peut se développer sans que des priorités d'hui, la diffusion rapide des calculatrices électroniques

soient définies? Sinon, un ordre de priorité a-t-il été défini programmables et leur utilisation dans les domaines les plus

entre par exemple la formation des enseignants, l'introduc- divers a non seulement entraîné, comme nous l'avons déjà

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Günter Radioaktive Abfälle. Tiefseeversenkung

Interpellation Günter Immersion des déchets radioactifs

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1983

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 83.437

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 07.10.1983 - 08:00

Date

Data

Seite 1521-1523

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Ref. No 20 011 860

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