Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 83-029 KI-generiert

Extension of Unemployment Benefits to 240 Days

Geschäftsnummer VPB 83-029
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This decision concerns the extension of unemployment benefits, specifically allowing the federal council to increase the maximum number of daily allowances from 180 to 240 per calendar year if the labor market situation warrants it. The court reasoned that this temporary measure, effective until the end of 1983, is necessary to address the ongoing high unemployment, particularly affecting older and less qualified individuals, and to prevent them from falling into destitution. It also allows for a flexible response to economic conditions, and while it may shift some burden to cantons, it is a prudent step before the new unemployment insurance law takes effect in 1984.

Legislator-Regeste

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Art. 1 lionen, Art. 2 Antrag, Art. 32 al. 4 LACI; Extension of Unemployment Benefits to 240 Days: The court reasoned that this temporary measure, effective until the end of 1983, is necessary to address the ongoing high unemployment, particularly affecting older and less qualified individuals, and to prevent them from falling into destitution. It also allows for a flexible response to economic conditions, and while it may shift some burden to cantons, it is a prudent step before the new unemployment insurance law takes effect in 1984.

Schlagwörter

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Arbeitslosenentschädigung Versicherungsleistung Wirtschaftsbedingungen Fristerstreckung vorübergehender Arbeitsausfall Weiterausrichtung von Leistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 al. 4 LACI

This provision allows the Federal Council to extend the maximum duration of 180 days of benefits by way of a federal decree not subject to referendum, which was the basis for the proposed extension.

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Volltext

Assurance-chômage 721 N 13 juin 1983

Ich habe noch die Frage von Herrn Cantieni zu beantwor- situation du marché du travail. Elle permet en outre de fixer

ten, ob der Kanton Graubünden an die Dachorganisationen de manière différenciée, selon les conditions du moment, la

auch höhere Anteile ausrichten kann, als im Gesetz vorge- durée maximale d'indemnisation, par exemple pour cer-

sehen ist. Es ist selbstverständlich nicht Sache des Bun- taines régions ou catégories de personnes, et de ne faire

desrates, sich in innerbündnerische Angelegenheiten einzu- usage de la compétence que partiellement.

mischen. Der Kanton Graubünden kann das nach unserer A l'unanimité moins une abstention, la commission vous

Auffassung ohne weiteres tun. propose d'adopter le projet d'arrêté.

Ich beantrage Ihnen Eintreten und Zustimmung zum Antrag

Ihrer Kommission.

Allenspach: Die FdP-Fraktion wird der Vorlage und damit

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen der Kompetenzerteilung an den Bundesrat, die Höchstzahl

Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière der Taggelder in der Arbeitslosenversicherung von 180 bis

auf 240 Tage zu erhöhen, zustimmen. Beigefügt seien zwei

Detailberatung - Discussion par articles persönliche, allgemeine Bemerkungen:

1. Der Parlamentsbeschluss betrifft nur das Jahr 1983.

Titel und Ingress, Art. 1-5 Nachher gelten die Bestimmungen des neuen Arbeitslosen-

Antrag der Kommission versicherungsgesetzes, von dem wir hoffen, es werde auf

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates den I.Januar 1984 in Kraft treten. Die heutige Vorlage ist

damit kein Präjudiz für den Bundesrat, die im neuen Gesetz

Titre et préambule, art. 1 à 5 verankerten Kompetenzen voll auszuschöpfen und die dort

vorgesehenen Höchstzahlen der Taggelder ebenfalls zu

Proposition de la commission

verlängern. Jedenfalls erwarten wir vom Bundesrat, dass er

Adhérer à la décision du Conseil des Etats unter dem neuen Gesetz die Sozialpartner konsultiert, denn

Angenommen - Adopté die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer - und nicht der Bund

- haben die Kosten der Verlängerungsbeschlüsse zu tra-

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble gen.

Für Annahme des Gesetzentwurfes 131 Stimmen 2. Es ist wohl weltweit einzigartig, dass die Arbeitslosen-

(Einstimmigkeit) versicherung keine öffentlichen Subventionen erhält und

ausschliesslich von den Arbeitgebern und den Arbeitneh-

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral mern finanziert wird. Dieses System, das wir begrüssen,

verlangt aber, dass Arbeitslose, die kaum mehr in den

Arbeitsprozess eingegliedert werden können, nach

Erschöpfung des normalen Taggeldbezuges von einem

kantonalen Auffangnetz getragen werden. In diesem Sinne

83.029

#ST#

haben denn auch die meisten Kantone, in denen mehr als

drei Viertel aller Arbeitslosen leben, in den verschiedensten

Arbeitslosenversicherung. Formen und unter den verschiedensten Namen Arbeitslo-

Höchstzahl der Taggelder senbeihilfenordnung erlassen, auf die ausgesteuerte

Assurance-chômage. Arbeitslose mit Rechtsanspruch zurückgreifen können.

Nombre maximum des indemnités journalières In all diesen Kantonen hat der heutige Verlängerungsbe-

schluss doch eher nur eine Lastenverschiebung von den

Botschaft und Beschlussentwurf vom 23. März 1983 (BBI II, 271)

Kantonen auf die Sozialpartner zur Folge. Das ist zwar nicht

Message et projet d'arrêté du 23 mars 1983 (FF II, 291)

der Sinn der Vorlage, aber kaum zu vermeiden. Ich bitte

deshalb den Bundesrat, dies bei seinen Beschlüssen zu

berücksichtigen. Es ist bedauerlich, dass noch nicht alle

Kantone kantonale Arbeitslosenbeihilfenordnungen einge-

richtet haben. Ich appelliere an diese Kantone, die beste-

Antrag der Kommission henden Lücken zu schliessen und bitte auch den Bundes-

rat, in gleichem Sinne zu wirken.

Eintreten Die heutige Vorlage wird aus Zeitgründen im Dringlichkeits-

Proposition de la commission verfahren beraten. Dabei sind bei der Vorbereitung der

Beratung einige Unebenheiten vorgekommen, die nicht hät-

Entrer en matière ten sein müssen, und mit denen wir in Zukunft nicht mehr

konfrontiert werden möchten.

Mme Spreng présente, au nom de la Commission de la Die freisinnig-demokratische Fraktion wird für Eintreten

sécurité sociale, le rapport écrit suivant: stimmen. Aus Zeitökonomie möchte ich jetzt schon

Par l'arrêté fédéral du 20 juin 1975 instituant, dans le bekanntgeben, dass wir den Antrag Dafflon zu Artikel 1

domaine de l'assurance-chômage et du marché du travail, ablehnen. Der Gesetzgeber hat den von Herrn Dafflon ver-

des mesures propres à combattre le fléchissement de langten unbeschränkten Taggeldbezug zu wiederholten

l'emploi et des revenus, le Conseil fédéral et l'Assemblée Malen klar abgelehnt. Es wäre meines Erachtens nicht statt-

fédérale ont été autorisés à augmenter le nombre maximum haft oder mindestens politisch unklug, durch einen nicht

des indemnités journalières de 120 à 180. referendumspflichtigen Bundesbeschluss einen vollständi-

Le Conseil fédéral a largement épuisé la compétence qui lui gen Systemwechsel mit unbekannten, aber enormen

a été attribuée. Le présent arrêté tend à autoriser le Conseil Kostenfolgen zu beschliessen. Dazu kommt, dass ab

fédéral à augmenter le nombre maximum d'indemnités jour- I.Januar 1984 ohnehin ein neues Gesetz in Kraft treten

nalières de 180 à 240 par année civile, si la situation du wird, das wir mit dieser Vorlage hier weder abändern kön-

marché du travail l'exige. Cette solution correspond à l'arti- nen noch abändern wollen.

cle 32, 4e alinéa, de la loi fédérale du 22 juin 1951 sur l'assu- In diesem Sinne beantrage ich Eintreten und bitte Sie, den

rance-chômage. Celle-ci prévoit que la durée maximale Antrag Dafflon abzulehnen.

d'indemnisation de 180 jours peut être prolongée, par voie

d'arrêté fédéral de portée générale, non soumis au référen-

dum. Präsident: Die SVP-Fraktion stimmt dem Bundesbeschluss

La commission approuve la proposition du Conseil fédéral. zu und lehnt den Antrag Dafflon ab. Zustimmung zum Bun-

Celle-ci offre l'avantage de pouvoir établir à temps une desbeschluss und Ablehnung des Antrages Dafflon bean-

réglementation qui soit adaptée aux modifications de la tragt auch die unabhängige und evangelische Fraktion. Das

13. Juni 1983 N 722 Arbeitslosenversicherung

Wort hat Herr Dafflon. Er begründet gleichzeitig auch sei- rance-chômage qui va entrer en vigueur le 1('' janvier 1984.

nen Antrag. Nous défendions les mêmes principes. Si le mode d'indem-

nisation de cette nouvelle loi n'est pas le même que celui

M. Dafflon: Le groupe du Parti du travail, du Parti socialiste qui nous est proposé, les mêmes problèmes vont pourtant

autonome et des Organisations progressistes vous pro- se poser. A moins que la crise économique mondiale ne se

pose de ne pas suivre la commission qui approuve la pro- résorbe complètement, nous aurons malheureusement à

position du Conseil fédéral de porter de 180 à 240 le nom- évoquer encore souvent, contrairement à ce que pensait

bre d'indemnités journalières auxquelles aura droit le chô- M. Allenspach, les problèmes de l'indemnité de chômage et

meur. Il vous propose de ne pas limiter le nombre ce jours les problèmes des chômeurs. Nous ne pourrons pas tou-

et de verser ces indemnités journalières d'une façon illimi- jours espérer échapper aux conséquences de cette grave

tée. crise. Malheureusement, ce sont nos travailleurs qui en

Le 22 septembre 1982, notre collègue Mme Deneys dépo- seront les victimes. C'est la raison pour laquelle notre

sait une motion, appuyée de nombreux cosignataires, indi- groupe propose le versement illimité, en vous rappelant

quant - le Conseil fédéral le souligne d'ailleurs dans son qu'il ne concerne que l'année 1983 et qu'il permettra aux

message - qu'étant donné la situation critique du marché chômeurs de bénéficier des indemnités de chômage

de l'emploi, ils demandaient des mesures propres à aug- jusqu'à la fin de l'année, s'ils sont encore sans travail.

menter \3 nombre maximum des indemnités journalières. Cette mesure n'obligerait pas le Conseil fédéral à des

Dans son message du 23 mars 1983, le Conseil fédéral indi- dépenses supplémentaires puisque les indemnités sont

que que «depuis cette déclaration, le chômage s'est encore prises dans le fonds de chômage.

aggravé». En acceptant la proposition qui vous est faite, vous donnez

Au moment de la rédaction du présent message, une cer- satisfaction aux chômeurs qui se sont réunis, il y a quel-

taine tendance à la stabilisation du chômage semblait ques jours à Bienne, à la demande de la SINAP (Commu-

cependant se dessiner. La situation s'est peut-être un peu nauté suisse de travail pour une nouvelle politique à l'égard

stabilisée en raison de la saison, mais surtout pour une des chômeurs). L'une de leurs principales revendications,

catégorie de chômeurs, soit les plus jeunes et ceux qui c'est de pouvoir bénéficier des allocations de chômage

sont les mieux qualifiés. En revanche, pour les plus de 40 sans limite tant qu'ils sont au chômage et ce n'est que jus-

ans, le chômage subsiste, il est très difficile à surmonter. Le tice puisque, je le répète, ils n'ont pas choisi leur condition,

Conseil fédéral ne le nie d'ailleurs pas. ils sont victimes de la société dans laquelle nous vivons

Le message mentionne que «les chômeurs des régions aujourd'hui.

réputées économiquement menacées, ainsi que les per-

sonnes âgées et invalides, ont notamment des difficultés à Präsident: Die SP-Fraktion stimmt zu und dankt dem Bun-

trouver un nouvel emploi». Il indique encore que le Conseil desrat für seine vorsorglichen Massnahmen.

fédéral «estime qu'il est indispensable d'augmenter le nom-

bre maximum des indemnités journalières, pour autant que Frau Segmüller: Namens der CVP-Fraktion beantrage ich

la situation du marché du travail ne s'améliore pas de Ihnen Zustimmung zum Bundesrat. Eine weitergehende

manière notable jusqu'à l'été. C'est par ce moyen-là seule- Regelung gemäss Antrag Dafflon halten wir indessen nicht

ment que nous pouvons empêcher qu'un nombre important für sachgerecht. Am 1. Januar 1984 tritt das neue Arbeitslo-

de chômeurs (notamment des personnes âgées et des senversicherungsgesetz in Kraft. Die vom Bundesrat vorge-

invalides) ne tombent dans l'indigence, et éviter, du même schlagene Regelung ist also lediglich eine Übergangsrege-

coup, ure charge supplémentaire intolérable aux fonds de lung. Sie tritt Ende 1983 ausser Kraft. Praktisch alle Kan-

prévoyance des cantons et des communes déjà frappés par tone haben eine Arbeitslosenfürsorge, die anschliessend -

la crise économique.» wenn die Arbeitslosentaggelder ausgeschöpft sind - in

Je voudrais réfuter les arguments évoqués tout à l'heure Kraft tritt. Auf diese Arbeitslosenfürsorge besieht ein

par M. Allenspach et que nous entendons souvent, à savoir Rechtsanspruch. Wichtig ist dabei, dass gerade die gefähr-

que si nous prolongeons les indemnités ou si nous déci- deten Gebiete in Kantonen liegen, welche diese Regelung

dons de verser des indemnités de chômage illimitées, nous kennen.

allons encourager les travailleurs à se mettre au chômage Ich meine daher, dass wir guten Gewissens den Antrag Daf-

et ceux qui y sont déjà à y rester. C'est une argumentation flon ablehnen können.

- un raisonnement simpliste - qui ne tient pas compte de la

réalité. Les chômeurs ne sont pas des coupables, ils n'ont Präsident: Die liberale Fraktion teilt ebenfalls ihre Zustim-

pas choisi leur condition de chômeurs. Ce sont des vic- mung mit. Sie lehnt den Antrag Dafflon ab.

times. Comme le Conseil fédéral le relève dans son mes-

sage, nous devons en tenir compte. M. Longet: Plusieurs collègues ont récemment attiré

Il y a actuellement plus de 30 millions de chômeurs dans les l'attention sur la situation particulièrement difficile des chô-

pays de l'OCDE. Ce chiffre, pour les pays du Marché com- meurs âgés. Je ne rappellerai que la motion Jaggi et la

mun, atteint 11 millions. Tous les pays qui nous entourent question écrite Tochon. J'aimerais saisir cette occasion

connaissent un chômage très grave. Nous avons eu la pour demander à mon tour que les chômeurs de plus de 55

chance extraordinaire d'échapper jusqu'à présent à cette ans soient effectivement dispensés du timbrage et de la

grave crise mondiale qui frappe tous les pays qui nous chasse humiliante aux attestations de recherches, vaines,

entourent. En Allemagne, 2,5 millions de chômeurs, en d'emplois. Ces demandes ont, par ailleurs, fait cet hiver

Angleterre - le chiffre est contesté par les syndicats, alors l'objet d'une pétition qui a été adressée au Grand Conseil

que le gouvernement prétend qu'il y a 3,5 millions de chô- de mon canton, lequel vient de charger le gouvernement

meurs, les syndicats, eux déclarent que le nombre de chô- genevois de s'en faire le relai au plan fédéral.

meurs a dépassé les 5 millions. On pourrait d'ailleurs Ce n'est donc pas la dernière fois que vous en entendrez

reprendre ces chiffres et ces statistiques dans les pays qui parler, Monsieur le Conseiller fédéral, mais j'espère qu'il

nous entourent, car très souvent, lorsque le chômeur a vous sera possible d'accéder à ces demandes.

épuisé ses indemnités de chômage, il est rayé de la liste D'une manière générale, j'aimerais dire, comme M. Dafflon,

des chômeurs. que je me sens personnellement très proche des

Même si l'ont tient compte des chiffres dits officie s, vous demandes exprimées récemment par la Communauté

savez qu'à côté du chômeur enregistré qui bénéficie des suisse de travail pour une nouvelle politique à l'égard des

prestations auxquelles il a droit, il y a quantité de gens qui, chômeurs, la SINAP. Même si elles paraissent parfois un

pour différentes raisons, ne sont pas inscrits au chômage peu maximalistes, elles expriment tout l'espoir et toute

et par conséquent ne bénéficient pas d'indemnités de chô- l'amertume de femmes et d'hommes à la recherche de leur

mage, et sont dans une situation voisine de la misère. dignité perdue et elles nous conduisent à agir sur deux

Il y a une année nous discutions ici la nouvelle loi sur l'assu- plans.

Assurance-chômage 723 N 13 juin 1983

Sur le plan des mesures immédiates, il est légitime et sten Orgnisationen, geteilt. Bundesrat und Parlament hat-

nécessaire d'augmenter le nombre des journées indemni- ten nie die Gewohnheit zu dramatisieren. Aber eine realisti-

sables, jusqu'à la proposition Dafflon. Mais sur le plan du sche Betrachtung der heutigen Lage zwingt zum Handeln

moyen terme déjà, l'indemnisation prolongée, aussi néces- im angetragenen Sinne.

saire soit-elle, ne rendra pas au chômeur sa dignité. Ce qui Darf ich ein paar Punkte herausgreifen? Als erster: Ist die

pointe à l'horizon, c'est ce qui motive présentement mon Verlängerung überhaupt nötig? Wenn Sie die soeben

intervention, c'est cette société duale où, sans le vouloir, geschilderten Zahlen ausdeuten und dahinter die Familien

certains devront travailler 40 heures et bien plus encore, et sehen, die betroffen sind, dann ist diese Frage auch schon

d'autres pas du tout et où nous, les responsables politi- mit ja beantwortet. Sofern Sie dem Bundesrat diese Kom-

ques, en serons réduits à nous battre pour qu'ils soient petenz einräumen, wird er-in der zweiten Hälfte dieses Jah-

assistés le plus longtemps possible. res die Lage sorgfältig analysieren und alsdann prüfen, wie

Cette situation, vers laquelle tendent déjà de nombreux diese Ermächtigung - unter Berücksichtigung der haupt-

pays autour de nous, est fondamentalement malsaine. A sächlich betroffenen Regionen - sinnvoll in die Praxis

plus long terme, le partage du travail sera par conséquent umgesetzt werden kann. Es lässt sich durchaus vorstellen,

inéluctable. Certains pensent encore, il est vrai, qu'il sera dass auch hier wieder die abgestufte Regelung (Ältere-

possible de relancer la machine économique comme dans Behinderte-Regionen) Eingang in die Verordnung findet.

les années folles, mais ils oublient qu'une bonne partie du Auf jeden Fall finde ich persönlich, dass der seinerzeitige

chômage est aujourd'hui d'ordre technologique, chaque Gesetzgeber, indem er diese Norm ins Gesetz einbaute,

travailleur étant rendu de par les progrès techniques tou- eine kluge Massnahme vorsah, von der wir heute mit Ihrem

jours plus productif. Si la production supplémentaire qui Entscheid Gebrauch machen können.

découle de ce supplément de productivité ne peut pas être Eine weitere Frage, die in diesem Zusammenhang ange-

écoulé, et à moins d'une croissance aussi débridée que sui- schnitten worden ist: Welche administrativen Massnahmen

cidaire, ce sera de moins en moins le cas, la réduction des sind unumgänglich? Ich habe hier die Intervention von

effectifs paraît inéluctable. A cet égard, l'informatisation de Herrn Longet mit Interesse verfolgt. Er möchte, dass das,

larges secteurs économiques n'est pas dépourvue d'ambi- was jetzt an Nachweisen zur Stellensuche verlangt wird,

guïté, c'est le moins qu'on puisse dire. abgebaut wird. Ich darf ihm sagen, dass das BIGA, in enger

Il y a donc trois hypothèses à terme pour schématiser: pre- Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern der Kantone, die-

mièrement, briser les machines; deuxièmement, relancer sem Ihrem Wunsch schon jetzt Rechnung zu tragen ver-

les ventes; troisièmement, partager le travail. Souvent c'est sucht. Es mag vorgekommen sein, dass da oder dort ein

encore la dernière de ces trois hypothèses qui paraît utopi- übereifriger Beamter in einem regionalen Arbeitsamt viel-

que. Elle pose en effet le problème du revenu. Peut-on tra- leicht etwas bürokratisch vorging. Auf der anderen Seite

vailler vingt heures en gagnant comme pour quarante? muss ich Sie um Verständnis dafür bitten, dass bei der

Inversement, peut-on réduire la part de nos dépenses obli- Anwendung solcher Normen eine gewisse Kontrolle unver-

gatoires en démonétarisant quelque peu le circuit par meidlich ist, um Missbräuchen zu steuern. Ich versichere

lequel passe la satisfaction de nos besoins? Sie aber in aller Form, dass von selten des BIGA, in Zusam-

En d'autres termes, est-il envisageable dans notre société menarbeit mit den Kantonen, diese Kontrolltätigkeit wirk-

de dépenser moins en vivant mieux? Ce sont là des ques- sam, aber nicht bürokratisch überspitzt durchgeführt wer-

tions gênantes qu'on préfère oublier, éliminer, mais qui den wird.

néanmoins pointent à l'horizon. Mais comme l'autre solu- Wenn die Arbeitsvermittlungsämter - BIGA in enger Zusam-

tion, la relance désespérée des ventes, est, à mon sens en menarbeit mit den Kantonen - im letzten Jahr 23000

tout cas, pure illusion ou pure absurdité, restera-t-il comme Arbeitspositionen vermitteln konnten, dann beweist das die

dernière possibilité le bris des machines? Je ne l'espère Wirksamkeit dieser Ämter und spricht auch in hohem

pas. Masse für das Eingehen der zuständigen Beamten und

Je suis conscient de vous avoir entraîné un peu loin, mais il Funktionäre auf die Notlage ihrer Mitbürger. Aus einzelnen

me semblait que ces questions devaient être posées ici au unangenehmen Vorfällen sollte unter keinen Umständen auf

moment où nous parlons d'indemnités de chômage. eine Grundhaltung geschlossen werden; die Praxis beweist

das Miteinander .und nicht das Gegeneinander.

Bundesrat Purgier: Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie in bei- Wenn nun Herr Dafflon einen Antrag auf Ablehnung der

den Räten diesen wichtigen Bundesbeschluss über die zeitlichen Begrenzung einbringt, dann muss ich Sie aus der

Ermächtigung des Bundesrates zur Erhöhung der Höchst- Sicht des Bundesrates bitten, diesem Antrag nicht zu fol-

zahl der Taggelder noch in dieser Session behandeln. Der gen. Auch hier geht es um die alte schwierige Frage: Wo

Bundesrat ist überzeugt, dass wir neben den Massnahmen liegt das sinnvolle Mass? Wir gehen davon aus, dass am

zur Förderung der Wirtschaft, neben allem, was wir mit den I.Januar 1984 das neue Arbeitslosenversicherungsgesetz,

Sozialpartnern gemeinsam tun, um möglichst wenig das Sie beschlossen haben, in Kraft treten wird. An der

Arbeitslose in unserer Volkswirtschaft zu haben und um Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz in Neuenburg habe

den Arbeitslosen wieder zu einer Beschäftigung zu verhel- ich im Auftrag des Bundesrates unsere entsprechenden

fen, eben doch durch eine wirksame Arbeitslosenversiche- Vorstellungen eingebracht. Die Vorarbeiten sind im vollen

rung menschliches Leid zu mildern vermögen. Das war ja Gang, und es besteht guter Grund, dass wir mit diesem

auch die Absicht von Bundesrat und Parlament, als wir die wichtigen Gesetz auf den 1. Januar rechnen können. Wenn

Bezugsdauer für die Teilarbeitslosen verbesserten, als wir man nun einfach jede zeitliche Beschränkung fallen liesse,

für Behinderte und für ältere Mitmenschen die Bezugsdauer würde man unsere Art, eine Arbeitslosenversicherung und

verbesserten; und das ist der Hauptgrund für diese wirk- allgemeine Sozialwerke wirksam zu gestalten, auf den Kopf

same Hilfe an diejenigen unserer Mitbürger, die zurzeit stellen. Bund und Kantone sind bisher, in Ergänzung zur

ganz einfach keine Arbeit finden können. privaten Initiative - denn noch immer stehen das Unterneh-

Sie wissen, dass es sich zahlenmässig ungefähr so verhält: men und der Einzelne mit ihrer eigenen Fürsorge nicht aus-

Die Ziffer scheint sich bei rund 26 000 Arbeitslosen und bei serhalb dieser Sozialgesetze, sondern im Zentrum - mit sol-

rund 60 000 Teilarbeitslosen einzupendeln, kleinere saiso- chen schwierigen Situationen fertig geworden. Es besteht

nale Veränderungen vorbehalten. Das weist nach Auffas- auch keine Notwendigkeit, diese Massnahme nun auszu-

sung des Bundesrates darauf hin, das wir neben den kon- dehnen über 1983 hinaus, eben weil am I.Januar 1984

junkturellen Elementen (die uns übrigens mit Blick auf ein- neues Recht wirksam wird.

zelne Silberstreifen hoffen lassen, dass wir aus dem Wellen- Schon aus diesen Überlegungen darf ich sagen, dass wir,

tal herauskommen) strukturell noch lange nicht am Ende selbst wenn wir die in den Nachbarstaaten bestehende

unserer mühsamen Arbeit zur Verbeserung der Wirtschafts- grosse Arbeitslosigkeit mit den dortigen Regierungen

situation sind. Diese Auffassung wird von den Sozialpart- zutiefst bedauern, für unser Land mit der beantragten

nern, Arbeitgebern und Arbeitnehmern und deren wichtig- Massnahme durchkommen und sie nicht gleichsam zahl-

13. Juni 1983 N 724 Arbeitslosenversicherung

und fristenlos machen sollten. Ich füge in Klammern bei: Betrieb bemessen, nicht auf den Versicherten, und die

Dadurch, dass wir eine gute Wirtschafts- und Finanzpolitik Schlechtwetterentschädigung wird unbeschränkt ausge-

betreiben, helfen wir auch europäisch gesehen mit - ich richtet werden.

denke an die OECD -, andere Wirtschaften flottzumachen. Weil per I.Januar 1984 die Neuordnung kommt, wird eine

Die von uns bejahte internationale Solidarität beginnt mit Befristung dieses Beschlusses nicht nötig sein. Ich darf

der guten Wirtschafts- und Sozialpolitik jedes einzelnen Herrn Allenspach versichern, dass ich seine zur Sorgfalt

Staates, ergänzt durch die Beihilfen, die wir zu leisten ver- mahnenden Bemerkungen sehr wohl mittrage. Es scheint

mögen; ich denke an den Zehnerklub, ich denke an unsere mir durchaus möglich, dass wir in kluger Weise alles daran

Mithilfe bei Konsolidierungsaktionen finanziell gefährdeter setzen, die Zahlen nicht ansteigen zu lassen. Dazu trägt in

Staaten, von denen Sie laufend Kenntnis erhalten haben. erster Linie der Genesungsprozess in der Wirtschaft selbst

Was wird die Vorlage kosten? Ganz genau - wir versuchten bei. Dort aber, wo es zu Arbeitslosigkeit kommt, wie wir sie

es, Ihnen anzudienen - können wir es nicht berechnen. in der Botschaft beschrieben haben, bin ich allen Sprechern

Aber unter Zugrundelegung grober Annahmen dürfte sich dankbar, dass sie mit uns diese verbesserte Lösung als

ein Mehraufwand von etwa 20 Millionen als angenähert rich- sozialpolitisch, wirtschafts- und finanzpolitisch gerechtfer-

tig erweisen. Wir gehen von gleichviel Ausgesteuerten wie tigt beurteilen.

Ende 1982 aus. Das wären 2000 bis 3000 Menschen. Wei- Aus diesen Gründen ersuche ich Sie in Übereinstimmung

tere Annahmen: Alle würden 240 Taggelder erhalten und mit der Kommission, den Anträgen des Bundesrates beizu-

hätten vorher nur 150 bezogen (also ohne Berücksichti- pflichten.

gung von speziellen Alters- und Regionsvorschriften), das

durchschnittliche Taggeld sei mit 100 Franken eingesetzt. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

Ich füge bei, dass es ebensogut nur einen Bruchteil dieser Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière

Summe kosten könnte. Ich will aber hier diesen Mittelwert

einsetzen. Demgegenüber wäre ohne Erhöhung 1983 mit Detailberatung - Discussion par articles

Gesamtausgaben von 600 bis 700 Millionen Franken zu

rechnen, falls ganzjährig die gleich hohe Arbeitslosigkeit Titel und Ingress

wie im ersten Quartal bestünde. Es ist also ein Mehrauf- Antrag der Kommission

wand von rund 20 Millionen Franken denkbar. Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Wie entwickelten sich bisher die Gesamtausgaben der Ver-

sicherung? Ich erwähne das, um Rechenschaft zu geben, Titre et préambule

nachdem Sie bei allen neuen Kostenpositionen diesbezügli- Proposition de la commission

che Auskünfte verlangt haben. Wir haben anno 1973 noch

0,68 Millionen Franken gebraucht, anno 1974 2,3 Millionen, Adhérer au projet du Conseil fédéral

1975 234 Millionen, 1976 485 Millionen. 1980 spiegelte sich Angenommen - Adopté

der Rezessionsabbau deutlich wider: 103 Millionen. Dann

wieder neues Ansteigen: 1981 124 Millionen, 1982 400 Mil- Art. 1

lionen, 1983 600 Millionen Franken, falls gleichbleibend mit Antrag der Kommission

erstem Quartal.

Aus diesen Zahlen entnehmen Sie die deutlichen wirtschaft- Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

lichen Einbrüche in den siebziger Jahren und zu Beginn der Antrag Dafflon

achtziger Jahre, mit der dazwischen besser gewordenen

... Arbeitslosenversicherung durch Verordnung beschlies-

konjunkturellen Situation. Wie steht nach diesen Eireignis-

sen, dass die Taggelder für die ganze Schweiz oder für ein-

sen der Fonds finanziell heute da?

zelne Erwerbszweige, Personengruppen oder Landesge-

1982 überstiegen die Ausgaben erstmals in der Übergangs-

genden unbeschränkt ausbezahlt werden.

ordnung die Einnahmen. Die Jahreseinnahmen aus Beiträ-

gen und Zinsen betrugen rund 320 Millionen Franken. Stand

Art. 1

des Fonds Ende 1981: 1,875 Milliarden; Ende: 1982 1,794

Milliarden; geschätzt Ende dieses Jahres: 1,4 Milliarden, bei Proposition de la commission

Annahme, erneut, dass das Jahr so verläuft, wie das erste Adhérer au projet du Conseil fédéral

Quartal es anzeigte.

Frage, die in der Kommission, gestützt auf diesen Schwund, Proposition Dafflon

gestellt worden ist: Brauchen wir eine Beitragserhöhung? ... par voie d'ordonnance, décider que les indemnités jour-

Ich antworte für diese heute beantragte Sondermassnahme nalières seront versées d'une façon illimitée pour l'ensem-

klar mit nein. Der Mehraufwand beträgt nur einen kleinen ble du pays...

Prozentsatz gegenüber dem Normalaufwand; das Fonds-

vermögen ist ausreichend. Für die Neuordnung ab 1. Januar Präsident: Herr Dafflon hat seinen Antrag bereits begrün-

1984 wird aber, wie Sie wissen, der Satz zu erhöhen sein. det.

Das Gesetz geht von 0,5 Prozent insgesamt aus (Arbeitge-

ber und Arbeitnehmer), und der Bundesrat muss je nach

Fondsstand und Belastung den Satz anpassen. Er wird in Mme Spreng, rapporteur: La proposition de M. Dafflon n'a

naher Zukunft darüber Beschluss zu fassen haben. pas été présentée devant la commission, si bien que cette

Noch ein Punkt: Wie ist der Anschluss Ende dieses Jahres dernière n'a pas pu l'examiner, mais je ne m'avance guère

an die Neuordnung zu erkennen? Bei Inkrafttreten am en disant que si elle avait eu l'occasion de le faire, elle

I.Januar des nächsten Jahres beginnen alle Höchstbe- l'aurait refusée.

zugsdauerfragen bzw. Bezugsdauern neu bei Null zu laufen. La validité de la nouvelle loi qui nous est soumise est limitée

Unter bisherigem Recht - Sie wissen es - waren sie ohne- aux six prochains mois, soit au 31 décembre de cette

hin auf das Kalenderjahr bezogen. Die neurechtlichen année. Il est donc parfaitement inutile de tenter aujourd'hui

Anspruchsbedingungen müssen aber erfüllt sein, unter de modifier la loi actuelle puisque une nouvelle loi sur

anderem eine mindestens sechsmonatige Beitragszeit in l'assurance-chômage entrera en vigueur le 1« janvier 1984.

den vorausgegangenen zwei Jahren (1982 und 1983). Die La période de 240 jours qui vous est proposée est parfaite-

jetzige Verlängerung - das noch zu den Skeptikern unter ment suffisante compte tenu de la date de l'entrée en

Ihnen - bringt somit kein Präjudiz, da per I.Januar 1984 vigueur des nouvelles dispositions.

ganz andere Berechnungsweisen Platz greifen. Die Höchst- Le sort des chômeurs nous tient à tous vraiment très à

bezugsdauer wird auf die zweijährige Rahmenfrist bemes- cœur mais la proposition de M. Dafflon n'est pas adaptée à

sen und zudem für die verschiedenen Leistungsarten unter- l'arrêté que nous examinons aujourd'hui et, pour cette rai-

schiedlich sein; die Höchstdauer für Kurzarbeit wird auf den son, je vous demande de la refuser.

Assurance-chômage 725 N 13 juin 1983

Präsident: Herr Bundesrat Purgier verzichtet auf das Wort.

Wir stimmen ab.

Abstimmung - Vote

Für den Antrag Dafflon 11 Stimmen

Für den Antrag der Kommission 98 Stimmen

Art. 2

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Proposition de la commission

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Angenommen - Adopté

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

Für Annahme des Beschlussentwurfes 141 Stimmen

(Einstimmigkeit)

Schluss der Sitzung um 19.15 Uhr

La séance est levée à 19 h 15

92-N

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Arbeitslosenversicherung. Höchstzahl der Taggelder

Assurance-chômage. Nombre maximum des indemnités journalières

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1983

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 05

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 83.029

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 13.06.1983 - 14:30

Date

Data

Seite 721-725

Page

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Ref. No 20 011 464

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