Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 83-027 KI-generiert

Geneva Airport Funding Dispute

Geschäftsnummer VPB 83-027
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court upheld a request for additional funds for the Geneva airport project, acknowledging a previous promise made by parliament to create an equivalent facility to Zurich's airport. The court reasoned that while the project was initially rushed due to political pressure, failing to fulfill this promise would be inequitable and undermine public trust.

Legislator-Regeste

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Art. 1-4; Geneva Airport Funding Dispute: The court reasoned that while the project was initially rushed due to political pressure, failing to fulfill this promise would be inequitable and undermine public trust.

Schlagwörter

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Projektfinanzierung Luftfahrtrecht Streitgegenstand Nachfluchtgrund Erschliessungspflicht internationale Menschenrechtsnormen
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 1-4

These articles were used to approve the draft resolution regarding the Swiss Federal Railways' management and accounts for 1982.

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Volltext

CFF. Gestion et comptes 1982 901 N 22 juin 1983

durch die Entwicklung desavouiert. Man ist damals ausge- Art. 1-4

gangen von einer durchschnittlichen Zunahme der Frequen-

zen von über 6 Prozent. Effektiv haben wir seit 1981 eine Angenommen - Adopté

Jahreszuwachsrate von 1,5 Prozent und müssen nun die

Annahme auf etwa 2 Prozent reduzieren. Das kann nicht Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

den SBB angelastet werden, das wurde damals von zustän- Für Annahme des Beschlussentwurfes 94 Stimmen

digen Amtsstellen innerhalb unseres Departementes so Dagegen 9 Stimmen

geschätzt.

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral

Eines darf ich sagen, Nationalrat Zwygart: es war sicher

keine böse Absicht damit verbunden. Und, Nationalrat

Aider, es war auch keine Salamitaktik, nicht dass man

damals mit einer gewissen Mentalreservation nicht gerade

ein Miniprojekt, aber ein kleines Projekt unterbreitete in der #ST# 83.027

Meinung, das andere komme dann später. Zur Frage, ob

noch mit weiteren Begehren - Nachtragskrediten, Zusatz- SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982

krediten-zu rechnen sei: Das ist nach dem heutigen Stand CFF. Gestion et comptes 1982

der Information nicht der Fall, abgesehen von der Bauteue-

rung; wir können davon ausgehen, dass es damit sein Botschaft und Beschlussentwurf vom 4. Mai 1983 (BBI II, 321)

Bewenden hat. Message et projet d'arrêté du 4 mai 1983 (FF II, 345)

Weil die Kritik teilweise etwas harsch ausgefallen ist - ich Berichte und Rechnungen der SBB vom 14. April 1983

habe dafür Verständnis -, darf ich nun doch sagen: Damals Rapports et comptes des CFF du 14 avril 1983

konnte nicht nach meinem obersten Leitspruch gearbeitet Bezug bei der Generaldirektion SBB, Hochschulstrasse 6, Bern

werden, dass nämlich Sorgfalt vor Zeitdruck kommen muss, S'obtiennent auprès de la Direction générale des CFF, Hochschul-

' auch bei diesen Geschäften. Man hat oft wenig Verständnis strasse 6, Berne

dafür. Ich habe das jetzt dreieinhalb Jahre lang erlebt; ich

habe mir Mühe gegeben, sorgfältig erarbeitete Vorlagen in

den Bundesrat und ins Parlament zu bringen. Dann heisst

es, man verschleppe die Sache, es werde nicht vorwärts

gemacht. Wie war es damals, im Jahre 1978? Bei der Räz, Berichterstatter: Ich habe die Ehre, Sie noch über ein

Behandlung der Vorlage für den Flughafen Zürich haben der teureres Geschäft zu orientieren. Die Schweizerischen Bun-

National- und der Ständerat kategorisch verlangt, dass desbahnen schliessen 1982 bei einem Gesamtertrag von

ohne Verzug auch für den Flughafen Genf eine solche Vor- 3,1 Milliarden und einem Gesamtaufwand von 3,6 Milliarden

lage gebracht werde. mit einem Aufwandüberschuss von 498,4 Millionen Franken

ab. Der budgetierte Fehlbetrag hat sich um 196 Millionen

Das wurde nicht nur seitens der Vertreter der Romandie mit

verschlechtert. Die Gründe dazu: Rückgang im Güterver-

allem Nachdruck, ich möchte sagen imperativ gefordert,

kehr, weniger Transitverkehr infolge der Konjunkturlage

sondern auch von anderen Sprechern in beiden Räten.

unserer Nachbarländer, Verstärkung und Verbesserung

Diese Parallelität ist durchaus in der Sache begründet. Aber

des Strassentransitverkehrs (Gotthard-Strassentunnel),

dieser Zeitdruck, der an die SBB weitergegeben wurde mit

stagnierender Personenverkehr, keine vollen teuerungsbe-

dem imperativen Auftrag, innerhalb dreier Monate eine sol-

dingten Tarifanpassungen wegen der Konkurrenz der

che Projektstudie zu bringen, nämlich bis Ende 1978, ent-

Strasse, teuerungs- und arbeitszeitbedingte Mehraufwen-

sprach natürlich nicht dem Motto «Sorgfalt vor Zeitdruck»,

dungen beim Personal. Bezieht man die Verpflichtungen

schon gar nicht, wenn es um eine Vorlage in der Grössen-

über den Leistungsauftrag mit ein, belaufen sich die

ordnung von damals 189 Millionen Franken ging.

Gesamtausgaben für den Bund 1982 auf 1,5 Milliarden Fran-

Ich will nicht nach Verantwortlichen suchen. Der Bundesrat ken.

und das Departement übernehmen ihre Verantwortung. Ich Die Rechnung der SBB für 1982 gibt also zu keinen Freu-

möchte aber die SBB in diese'r Sache abschirmen. Die SBB densprüngen Anlass. -Sie werden im Verlaufe dieser

haben damals das gemacht, was man von ihnen verlangte. Debatte sicher Kritik hören, so dass ich mehr die grund-

Im übrigen weise ich darauf hin, dass es problematisch ist, sätzlichen Fragen und die positiven Leistungen der SBB im

in dieser Art und Weise, von den zuständigen Verwaltungs- vergangenen Jahr behandeln werde.

stellen kurzfristig die Vorlage solcher Projekte zu verlangen, Die Bahnen sind für alle westeuropäischen Staaten eine

bei denen es sich nicht um Projekte, sondern um Projekt- finanzielle Belastung. Einige Vergleichszahlen dazu sehen

studien handelt. Sie auf Seite IX des Geschäftsberichtes der SBB. Auch die

Strasse belastet die öffentlichen Haushalte der Schweiz

Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie auf die Vorlage eintreten

und jedes von uns. Weil sie aber nur die Gemeinde- und

wollen, und ich hoffe, dass Sie ihr auch zustimmen werden.

Kantonsfinanzen beansprucht, sprechen wir hier nicht

Die Kommissionssprecher haben gesagt: Das Vorhaben ist

davon. Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre haben Bund,

verkehrspolitisch und energiepolitisch richtig, und regional-

Kantone und Gemeinden zusammen jährlich 900 Millionen

wirtschaftlich entspricht es dem Gebot ausgleichender

Franken mehr für den motorisierten Strassenverkehr aus-

Gerechtigkeit, dem Gebot der Gleichbehandlung der ver-

gegeben, als von ihm eingenommen wurde. Es gibt Leute,

schiedenen Landesgegenden. Man hat seinerzeit in den

die behaupten, es gehe der Bahn heute wie vor 100 Jahren

eidgenössischen Räten, bei der Behandlung der Vorlage den Pferdefuhrhaltern an Durchgangsachsen. Die Bahn war

zum Ausbau des Flughafens Kloten, das Versprechen abge- viel schneller, konnte viel mehr Personen und Güter trans-

geben, eine äquivalente Anlage auch in Genf zu erstellen.

portieren und war viel bequemer als die Kutsche. Das

Dafür ist dieser Zusatzkredit notwendig. Wir wollen bei die-

Motorfahrzeug von heute hat gewisse Vorteile gegenüber

sem Versprechen bleiben.

der Bahn, aber es hat nie den enormen Vorsprung, den vor

100 Jahren die Bahn gegenüber der Pferdekutsche hatte.

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

Die Bahn hat nach wie vor ihre Stärken. Sie hat sich aber

Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière noch nicht ganz und zu spät auf die neue Situation einge-

stellt, in der es gilt, sich gegenüber dem Auto zu behaup-

Detailberatung - Discussion par articles ten. Vor 30 Jahren war ein grosser Teil der Schweizer

Titel und Ingress - Titre et préambule Bevölkerung auf die Bahn angewiesen für den Weg zur

Arbeit, für Ausflüge und Ferien. Zu 51 Prozent wurde die

Angenommen - Adopté Bahn benutzt, zu 49 Prozent die Strasse. Heute sind es 87

22. Juni 1983 N 902 SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982

Prozent, die auf der Strasse pendeln, und 13 Prozent per heutige Rechnungswesen der SBB erlaubt es aber noch

Bahn. Heute können also die Leute in den meisten Fällen nicht, festzustellen, ob diese Forderung erfüllt ist oder

wählen zwischen dem Auto und der Bahn. nicht. In der Vollkostenrechnung (Transportkostenrechnung

Das hat man bei der Bahn wohl festgestellt, aber nur einsei- der SBB) wurden für 1981 dem Stückgutverkehr 490 Millio-

tig die Konsequenzen daraus gezogen. Das Wundermittel, nen Franken Kosten angerechnet, der Ertrag belief sich

um alle Probleme zu lösen, soll nun in der NHT, der Neuen aber nur auf 190 Millionen Franken. Bei einer vollständigen

Haupttransversale, liegen. Die Gesamtverkehrskonzeption Aufhebung des Stückgutverkehrs aber fielen die Erträge

stellt vor allem diesen Glaubenssatz auf. Aber auch inner- von 190 Millionen weg. Der Aufwand der Bahn kann aber

halb der SBB hat man die NHT fast zur Religion gemacht. nicht um 490 Millionen gesenkt werden. Die Kosten der von

Eine Arbeitsgruppe der Verkehrskommission hat die Frage allen anderen Verkehrsträgern gemeinsam benützten Anla-

näher geprüft, vor allem auf der Strecke Basel-Olten-Bern. gen bleiben daher gleich (zum Beispiel der Bahnlinien, der

Herr Vetsch wird Sie kurz darüber orientieren. Die NHT Stationen, zum Teil auch des Personals). Die Kosten wer-

beseitigt gewisse Kapazitätsengpässe und reduziert die den nur den anderen Verkehrsarten belastet, ohne dass

Fahrzeit auf einzelnen Strecken. Sie beseitigt aber viel ihnen Mehreinnahmen zufliessen und zugerechnet werden

Wettbewerbsnachteile der Bahn gegenüber dem Auto in können.

keiner Weise. Sie löst auch nicht das Problem Umsteigen Welche effektiven Einsparungen mit einer Aufhebung oder

und Zeitverlust, das Gepäckproblem und das Problem des Reduktion des Stückgutverkehrs kurz-, mittel- und langfri-

Zubringertransportes zu den Schnellzugstationen, sie löst stig erzielt werden können, muss erst noch abgeklärt wer-

auch nicht das Problem Preis im Einzelverkehr und für den, und zwar auch im Zusammenhang mit Mehrerträgen in

Familien. Die NHT beruht auf dem Glauben, dass nur der anderen Sparten, die infolge des Wegfalls des Stückgutver-

Faktor Zeit für die Wahl des Verkehrsmittels entscheidend kehrs erst möglich werden. Hier ist eine zukunftsorientierte

sei. Beim Vergleich des Zeitbedarfes mit Auto oder Zug Gesamtstrategie der SBB erforderlich. Die rentablen Berei-

muss auch berücksichtigt werden, dass man im Zug lesen, che der Bahn - wie der Intercity- und der Schnellzugsver-

arbeiten, schlafen oder spielen kann, manchmal, wenn man kehr - müssen zielbewusst gefördert werden. Personal,

Glück hat, sogar essen oder trinken. Die SBB müssen sich Rollmaterial und feste Anlagen, die heute für den defizitären

aber noch mehr auf den Markt einstellen. Dieser sagt, was Stückgutverkehr eingesetzt sind, sollen frei werden für

gefragt ist. Ob höhere SBB-Beamte finden, die Bahn sei bil- interessantere Aufträge, sei es bei den SBB, sei es bei den

lig, das Umsteigen mit Gepäck sei kreislauffördernd, die PTT. Es ist falsch, damit zu argumentieren, ein grosser Teil

Rekrutierung von Personal für den Verpflegungsdienst sei des Personales sei nur zum Teil mit Stückgutarbeiten

schwierig, ist dem potentiellen Kunden völlig gleichgültig. beschäftigt und müsse ohnehin für andere Aufgaben da

Er schreibt den SBB auch keinen Brief, sondern benützt sein. Diese anderen Arbeiten sollen wirklich auch einen

einfach das Auto. In letzter Zeit hat allerdings ein Umden- Ertrag bringen. Das Konzept für den Wagenladungsverkehr

ken bei der Generaldirektion eingesetzt, das ist positiv zu liegt seit einigen Tagen vor. Es unterscheidet sich wohl-

vermerken. Einmal beim Angebot im Personenverkehr; der tuend von allen Konzepten, die zuerst Milliarden Investitio-

1982 eingeführte Taktfahrplan ist eine hervorragende Lei- nen verlangen. Grundsätzlich wollen die SBB die beste-

stung - besonders wenn man bedenkt, dass die Mehrlei- hende Infrastruktur bestmöglich ausnützen. Mehr Verkehr

stung so gut wie allein mit den vorhandenen Mitteln wird nur noch dort gesucht, wo er auch Geld einbringt. Die

erbracht wurde. Leider fiel der Start in die Rezession, so Transportpreise für niedrig tarifierte Güter, zum Beispiel

dass noch keine Verkehrszunahme resultierte. Doch konnte Erdölprodukte, Kies, sollen korrigiert werden. Die Bahn hat

zumindest ein Rückgang verhindert werden, und zudem in diesem Bereich volle Handlungsfreiheit. Jede Einmi-

braucht es Zeit, bis ein verbessertes Angebot voll zum Tra- schung der Politik mit Argumenten der Energiepolitik, der

gen kommt. Auch im kommerziellen Bereich wurden Fort- Wirtschaftsförderung im Berggebiet, der Arbeitsplätze usw.

schritte erreicht. Die SBB hatten den Mut, trotz politischer verhindert die Gesundung der SBB. Sie verhindert aber

Widerstände die Tarife im Personenverkehr anzuheben. auch die von den gleichen Leuten gewünschte Politik, weil

Positiv ist, dass der Preis einzelner Fahrausweise, die ein- dem Bund wegen des grossen SBB-Defizits die Mittel für

deutig zu billig waren, wie zum Beispiel die Tageskarten, eine gezielte Wirtschaftsförderung im Berggebiet oder für

überdurchschnittlich erhöht wurde. Im Frühling dieses Jah- andere Massnahmen fehlen.

res ist zudem das Sortiment der-Fahrausweise gestrafft

Wir sehen, negative Entwicklungen hatten und haben ihre

worden. Eine vernünftige Massnahme sind auch die verbil-

Vorteile. Über den Leistungsauftrag hat sich eine dynami-

ligten Halbtaxabonnemente beim Bahnpendler. Danit soll

sche Mitbeteiligung und Mitverantwortung aller Kreise ent-

erreicht werden, dass derjenige, der Montag bis Freitag die wickelt. In einem Aktionsprogramm sind drei Schwerpunkte

SBB zur Arbeit benützt, auch am Wochenende der Bahn

gesetzt: Stärkung der Führung, Reduktion des administrati-

treu bleibt. Die SBB unternehmen auch Anstrengungen im

ven Aufwandes, Rationalisierung des Produktionsappara-

Geschäftsreiseverkehr wieder vermehrt Terrain zu gewin-

tes. 16 Projekte sind in voller Bearbeitung. In einem ersten

nen. Die Broschüre «Spesen-Killer» ist ein guter Beginn

Jahresbericht wird umfassend über die grosse und positive

dafür und bringt viele Informationen für den Geschäfts-

Arbeit orientiert. Obschon einzelne Arbeiten abgeschlos-

mann.

sen und andere noch in Bearbeitung sind, ist es zu früh,

Rationalisierungsmassnahmen bei den Regionalbahnen

konkrete Angaben über Einsparungen und Mehrerträge zu

werden weitergeführt. Eine Gruppe unserer Kommission

machen. Die Studie der Firma Hayek Engineering in Zürich

hat ebenfalls über Ergebnisse und Möglichkeiten Studien

zeigt verschiedene Schwachstellen, aber auch Lösungs-

gemacht. Herr Affolter wird Sie kurz darüber orientieren. Im möglichkeiten für Einsparungen und Mehrerträge auf. Vor

Güterverkehr ist weniger Schwung festzustellen. Der

allem die Führungs- und Entscheidungsprozesse bedürfen

Geschäftsbericht zeigt nicht, dass ein neues Konzept für

einer Neuordnung. Der Bericht von Prof. Rühli über Ent-

den Stückgutverkehr ausgearbeitet wird. Es soll in den

flechtung von Politik und Unternehmung soll demnächst

nächsten Monaten fertig sein. Eine Arbeitsgruppe der Ver-

abgegeben werden. Auch aus diesem Bericht erwarten wir

kehrskommission hat sich mit dem Stückgutverkehr

Hinweise, die uns und den SBB weiterhelfen.

befasst, und zwar nicht nur mit dem Stückgut der Bahn,

sondern auch mit demjenigen der Strasse. Darüber gibt Die Verkehrskommission und eine Delegation der Finanz-

Herr Huggenberger Auskunft. Der Stückgutverkehr ist ein- kommission werden Ende August mit den Herren Hayek

deutig eine Verlustquelle. Im Leistungsauftrag 1982 wird die und Rühli über ihre Studien, ihre Vorschläge und das

bisher ausgerichtete Finanzhilfe für den Stückgutverkehr Ergebnis diskutieren. Ebenfalls dabei sind die Generaldirek-

(1982: 150 Millionen Franken) jedes Jahr um 25 Millionen toren der SBB und der Verwaltungsratspräsident.

reduziert, und es wird verlangt, dass der Stückgutverkehr Es muss alles getan werden, was zu einer sofortigen

über die direkten Kosten hinaus einen höchstmöglichen Gesundung der'SBB beiträgt. Eine Verbesserung der Lage

Beitrag an die Verbundkosten zu erwirtschaften habe. Das unserer Bundesbahnen über die Empfehlungen und Mass-

CFF. Gestion et comptes 1982 903 N 22 juin 1983

nahmen der GVK wird noch einige Jahre auf sich warten francs en tenant compte de l'apport du mandat de presta-

lassen. tions. La différence avec ce qui était prévu au budget est de

Noch ein Wort zum Management der SBB: In einem Jahr près de 200 millions, comme je vous l'ai dit au début de ce

wird die SBB-Führung, d. h. Generaldirektion, Generalse- rapport.

kretär, Abteilungsdirektoren und Kreisdirektoren zu einem Finalement, et ces chiffres sont importants et impression-

guten Teil aus neuen Leuten bestehen.'Sie werden sicher nants, les charges pesant sur la Confédération, en raison

mit viel Schwung und Optimismus die nicht kleinen Pro- des prestations fournies aux CFF, s'élèvent à 1,5 milliard, se

bleme anpacken. Das Parlament muss aber mithelfen, dass décomposant de la manière suivante: 460 millions pour

dieser Elan nicht schon beim Start zerstört wird. Der gute l'indemnité compensatrice pour le transport régional des

Wille und die Einsicht zur Verbesserung der Lage unserer voyageurs, 150 millions pour l'aide financière pour le trafic

SBB sind vorhanden. Haben wir nun noch etwas Geduld. de détail, 760 millions pour la couverture du déficit de

Benützen wir vermehrt die Bahn und etwas weniger die Kri- l'année précédente et 150 millions pour la non-rémunéra-

tik. tion du capital de cette action, ce qui donne le chiffre total

Die Verkehrskommission beantragt Ihnen, den Geschäfts- de 1,5 milliard.

bericht und die Rechnung zu genehmigen. Voilà pour les chiffres, ils sont évidemment inquiétants, ils

peuvent même être décourageants. Je ne vous cacherai

M. Couchepin, rapporteur: Lors de la présentation du bud- pas que j'ai eu le sentiment que notre commission a som-

get 1983 des CFF j'avais, en tant que rapporteur de langue bré quelques instants, sous le vertige du découragement,

française, attiré votre attention sur le fait que les comptes lorsqu'il s'est agi de discuter de ce rapport de gestion. Le

1982 seraient plus sombres que ne le laissait prévoir le bud- débat a été long à s'engager tant nous avions le sentiment

get de la même année. Telle est malheureusement la réalité. de ne rien pouvoir apporter de neuf, de ne pouvoir propo-

Le déficit budgeté a été dépassé de 196,5 millions, il ser de remède miracle ou de solution qui permettrait de

ascende à près de 500 millions, 498,4 millions exactement. réduire, dans les années futures, le déficit des CFF de

Certes, les produits sont en augmentation, mais la hausse manière significative. Nous avions aussi le sentiment que

est nettement moins marquée que celle des charges, à nous ne pouvions pas, d'une manière simpliste, accuser

savoir 4,8 pour cent d'augmentation pour les produits alors certains d'incapacité dans la gestion de notre grande entre-

que les charges augmentent elles de 426 millions de francs. prise de transport, que les chiffres étaient les chiffres et

Aussi bien dans le trafic voyageurs que dans le trafic mar- qu'il y avait peu de choses à faire pour les améliorer à court

chandises, il y a diminution de personnes et de marchan- terme. Cette attitude de découragement n'est cependant

dises transportées. Le trafic voyageurs accuse une baisse pas concevable à long terme et nous avons réagi. Nous

plus faible - 0,6 pour cent - que le trafic des marchandises avons décidé de constituer des commissions chargées

qui s'est contracté davantage et subit une diminution de 7,4 d'étudier des secteurs particuliers de l'activité des CFF et

pour cent. plusieurs de nos collègues, membres de la commission,

En mars 1982, il y a eu un relèvement tarifaire. C'est grâce à vous rapporteront sur les premiers résultats des travaux de

cette augmentation du prix des billets que, finalement, les ces sous-commissions. Nous avons, par ailleurs, décidé

recettes du trafic voyageurs sont en hausse. Il n'en reste d'étudier en profondeur le rapport Hayek, qui propose un

pas moins que la question demeure posée de savoir si des certain nombre d'économies, et cela se fera à la fin du mois

hausses des tarifs ont un effet dissuasif à l'égard de la d'août avec la Commission des finances. Nous avons voulu

clientèle potentielle. Votre commission s'est longuement apporter, de cette manière, notre contribution au problème

penchée sur ce problème. Nous avons le sentiment que les général du déficit des CFF avant qu'il ne devienne un pro-

Chemins de fer fédéraux doivent mener une politique extrê- blème politique risquant d'empoisonner l'atmosphère dans

mement modérée en matière de hausse des tarifs dans une notre pays.

période conjoncturelle aussi difficile et face à la concur- En conclusions, nous vous demandons d'approuver les

rence de la route. comptes tels que présentés.

Quant au trafic marchandises, il suit évidemment les

courbes de l'économie dans son ensemble. Or la situation Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen

économique mondiale et dans notre pays est défavorable, Le débat sur cet objet est interrompu

et la concurrence est très vive dans le secteur des trans-

ports. Il en résulte une réduction aussi bien des envois de

détail que du trafic par wagons complets.

Schluss der Sitzung um 18.50 Uhr

En ce qui concerne le compte de constructions, les

dépenses correspondent à celles prévues au budget et La séance est levée à 18 h 50

s'élèvent à 745 millions et dépassent de 19 millions celles

de 1981. Il y a eu quelques modifications à l'intérieur des

rubriques, mais elles se compensent pratiquement. Comme

l'année précédente, ce sont les dépenses pour les immeu-

bles et installations qui ont absorbé la plus grande partie du

volume des investissements; les constructions les plus

importantes se rapportent à la modernisation des gares

d'Arth-Goldau et de Genève, qui est décidément à l'ordre

du jour des CFF. Les travaux de la ligne de l'aéroport de

Cointrin ont commencé en juillet 1982, ceux du réseau

express régional de Zurich ont débuté au printemps 1983.

Si l'on étudie le compte d'exploitation, on constate que les

produits figurent pour 3 milliards 80 millions et les charges

pour 2 milliards 876 millions, d'où un excédent de 204 mil-

lions. Or, 1982 est le premier exercice qui bénéficie du man-

dat de prestations. Comme vous le savez, cela a entraîné

des recettes supplémentaires de 351 millions, au titre de

l'indemnité compensatrice et de l'aide initiale pour le ferrou-

tage. Même en déduisant les montants résultant du mandat

de prestations, le résultat des CFF s'est détérioré de 184

millions par rapport à l'année passée.

Le compte de pertes et profits se solde, lui, par un déficit

de 498 millions, soit une détérioration de 232 millions de

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982

CFF. Gestion et comptes 1982

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1983

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 12

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 83.027

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 22.06.1983 - 15:00

Date

Data

Seite 901-903

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