Geneva Airport Funding Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld a request for additional funds for the Geneva airport project, acknowledging a previous promise made by parliament to create an equivalent facility to Zurich's airport. The court reasoned that while the project was initially rushed due to political pressure, failing to fulfill this promise would be inequitable and undermine public trust.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 1-4; Geneva Airport Funding Dispute: The court reasoned that while the project was initially rushed due to political pressure, failing to fulfill this promise would be inequitable and undermine public trust.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThese articles were used to approve the draft resolution regarding the Swiss Federal Railways' management and accounts for 1982.
Volltext
CFF. Gestion et comptes 1982 901 N 22 juin 1983
durch die Entwicklung desavouiert. Man ist damals ausge- Art. 1-4
gangen von einer durchschnittlichen Zunahme der Frequen-
zen von über 6 Prozent. Effektiv haben wir seit 1981 eine Angenommen - Adopté
Jahreszuwachsrate von 1,5 Prozent und müssen nun die
Annahme auf etwa 2 Prozent reduzieren. Das kann nicht Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
den SBB angelastet werden, das wurde damals von zustän- Für Annahme des Beschlussentwurfes 94 Stimmen
digen Amtsstellen innerhalb unseres Departementes so Dagegen 9 Stimmen
geschätzt.
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
Eines darf ich sagen, Nationalrat Zwygart: es war sicher
keine böse Absicht damit verbunden. Und, Nationalrat
Aider, es war auch keine Salamitaktik, nicht dass man
damals mit einer gewissen Mentalreservation nicht gerade
ein Miniprojekt, aber ein kleines Projekt unterbreitete in der #ST# 83.027
Meinung, das andere komme dann später. Zur Frage, ob
noch mit weiteren Begehren - Nachtragskrediten, Zusatz- SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982
krediten-zu rechnen sei: Das ist nach dem heutigen Stand CFF. Gestion et comptes 1982
der Information nicht der Fall, abgesehen von der Bauteue-
rung; wir können davon ausgehen, dass es damit sein Botschaft und Beschlussentwurf vom 4. Mai 1983 (BBI II, 321)
Bewenden hat. Message et projet d'arrêté du 4 mai 1983 (FF II, 345)
Weil die Kritik teilweise etwas harsch ausgefallen ist - ich Berichte und Rechnungen der SBB vom 14. April 1983
habe dafür Verständnis -, darf ich nun doch sagen: Damals Rapports et comptes des CFF du 14 avril 1983
konnte nicht nach meinem obersten Leitspruch gearbeitet Bezug bei der Generaldirektion SBB, Hochschulstrasse 6, Bern
werden, dass nämlich Sorgfalt vor Zeitdruck kommen muss, S'obtiennent auprès de la Direction générale des CFF, Hochschul-
' auch bei diesen Geschäften. Man hat oft wenig Verständnis strasse 6, Berne
dafür. Ich habe das jetzt dreieinhalb Jahre lang erlebt; ich
habe mir Mühe gegeben, sorgfältig erarbeitete Vorlagen in
den Bundesrat und ins Parlament zu bringen. Dann heisst
es, man verschleppe die Sache, es werde nicht vorwärts
gemacht. Wie war es damals, im Jahre 1978? Bei der Räz, Berichterstatter: Ich habe die Ehre, Sie noch über ein
Behandlung der Vorlage für den Flughafen Zürich haben der teureres Geschäft zu orientieren. Die Schweizerischen Bun-
National- und der Ständerat kategorisch verlangt, dass desbahnen schliessen 1982 bei einem Gesamtertrag von
ohne Verzug auch für den Flughafen Genf eine solche Vor- 3,1 Milliarden und einem Gesamtaufwand von 3,6 Milliarden
lage gebracht werde. mit einem Aufwandüberschuss von 498,4 Millionen Franken
ab. Der budgetierte Fehlbetrag hat sich um 196 Millionen
Das wurde nicht nur seitens der Vertreter der Romandie mit
verschlechtert. Die Gründe dazu: Rückgang im Güterver-
allem Nachdruck, ich möchte sagen imperativ gefordert,
kehr, weniger Transitverkehr infolge der Konjunkturlage
sondern auch von anderen Sprechern in beiden Räten.
unserer Nachbarländer, Verstärkung und Verbesserung
Diese Parallelität ist durchaus in der Sache begründet. Aber
des Strassentransitverkehrs (Gotthard-Strassentunnel),
dieser Zeitdruck, der an die SBB weitergegeben wurde mit
stagnierender Personenverkehr, keine vollen teuerungsbe-
dem imperativen Auftrag, innerhalb dreier Monate eine sol-
dingten Tarifanpassungen wegen der Konkurrenz der
che Projektstudie zu bringen, nämlich bis Ende 1978, ent-
Strasse, teuerungs- und arbeitszeitbedingte Mehraufwen-
sprach natürlich nicht dem Motto «Sorgfalt vor Zeitdruck»,
dungen beim Personal. Bezieht man die Verpflichtungen
schon gar nicht, wenn es um eine Vorlage in der Grössen-
über den Leistungsauftrag mit ein, belaufen sich die
ordnung von damals 189 Millionen Franken ging.
Gesamtausgaben für den Bund 1982 auf 1,5 Milliarden Fran-
Ich will nicht nach Verantwortlichen suchen. Der Bundesrat ken.
und das Departement übernehmen ihre Verantwortung. Ich Die Rechnung der SBB für 1982 gibt also zu keinen Freu-
möchte aber die SBB in diese'r Sache abschirmen. Die SBB densprüngen Anlass. -Sie werden im Verlaufe dieser
haben damals das gemacht, was man von ihnen verlangte. Debatte sicher Kritik hören, so dass ich mehr die grund-
Im übrigen weise ich darauf hin, dass es problematisch ist, sätzlichen Fragen und die positiven Leistungen der SBB im
in dieser Art und Weise, von den zuständigen Verwaltungs- vergangenen Jahr behandeln werde.
stellen kurzfristig die Vorlage solcher Projekte zu verlangen, Die Bahnen sind für alle westeuropäischen Staaten eine
bei denen es sich nicht um Projekte, sondern um Projekt- finanzielle Belastung. Einige Vergleichszahlen dazu sehen
studien handelt. Sie auf Seite IX des Geschäftsberichtes der SBB. Auch die
Strasse belastet die öffentlichen Haushalte der Schweiz
Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie auf die Vorlage eintreten
und jedes von uns. Weil sie aber nur die Gemeinde- und
wollen, und ich hoffe, dass Sie ihr auch zustimmen werden.
Kantonsfinanzen beansprucht, sprechen wir hier nicht
Die Kommissionssprecher haben gesagt: Das Vorhaben ist
davon. Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre haben Bund,
verkehrspolitisch und energiepolitisch richtig, und regional-
Kantone und Gemeinden zusammen jährlich 900 Millionen
wirtschaftlich entspricht es dem Gebot ausgleichender
Franken mehr für den motorisierten Strassenverkehr aus-
Gerechtigkeit, dem Gebot der Gleichbehandlung der ver-
gegeben, als von ihm eingenommen wurde. Es gibt Leute,
schiedenen Landesgegenden. Man hat seinerzeit in den
die behaupten, es gehe der Bahn heute wie vor 100 Jahren
eidgenössischen Räten, bei der Behandlung der Vorlage den Pferdefuhrhaltern an Durchgangsachsen. Die Bahn war
zum Ausbau des Flughafens Kloten, das Versprechen abge- viel schneller, konnte viel mehr Personen und Güter trans-
geben, eine äquivalente Anlage auch in Genf zu erstellen.
portieren und war viel bequemer als die Kutsche. Das
Dafür ist dieser Zusatzkredit notwendig. Wir wollen bei die-
Motorfahrzeug von heute hat gewisse Vorteile gegenüber
sem Versprechen bleiben.
der Bahn, aber es hat nie den enormen Vorsprung, den vor
100 Jahren die Bahn gegenüber der Pferdekutsche hatte.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
Die Bahn hat nach wie vor ihre Stärken. Sie hat sich aber
Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière noch nicht ganz und zu spät auf die neue Situation einge-
stellt, in der es gilt, sich gegenüber dem Auto zu behaup-
Detailberatung - Discussion par articles ten. Vor 30 Jahren war ein grosser Teil der Schweizer
Titel und Ingress - Titre et préambule Bevölkerung auf die Bahn angewiesen für den Weg zur
Arbeit, für Ausflüge und Ferien. Zu 51 Prozent wurde die
Angenommen - Adopté Bahn benutzt, zu 49 Prozent die Strasse. Heute sind es 87
22. Juni 1983 N 902 SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982
Prozent, die auf der Strasse pendeln, und 13 Prozent per heutige Rechnungswesen der SBB erlaubt es aber noch
Bahn. Heute können also die Leute in den meisten Fällen nicht, festzustellen, ob diese Forderung erfüllt ist oder
wählen zwischen dem Auto und der Bahn. nicht. In der Vollkostenrechnung (Transportkostenrechnung
Das hat man bei der Bahn wohl festgestellt, aber nur einsei- der SBB) wurden für 1981 dem Stückgutverkehr 490 Millio-
tig die Konsequenzen daraus gezogen. Das Wundermittel, nen Franken Kosten angerechnet, der Ertrag belief sich
um alle Probleme zu lösen, soll nun in der NHT, der Neuen aber nur auf 190 Millionen Franken. Bei einer vollständigen
Haupttransversale, liegen. Die Gesamtverkehrskonzeption Aufhebung des Stückgutverkehrs aber fielen die Erträge
stellt vor allem diesen Glaubenssatz auf. Aber auch inner- von 190 Millionen weg. Der Aufwand der Bahn kann aber
halb der SBB hat man die NHT fast zur Religion gemacht. nicht um 490 Millionen gesenkt werden. Die Kosten der von
Eine Arbeitsgruppe der Verkehrskommission hat die Frage allen anderen Verkehrsträgern gemeinsam benützten Anla-
näher geprüft, vor allem auf der Strecke Basel-Olten-Bern. gen bleiben daher gleich (zum Beispiel der Bahnlinien, der
Herr Vetsch wird Sie kurz darüber orientieren. Die NHT Stationen, zum Teil auch des Personals). Die Kosten wer-
beseitigt gewisse Kapazitätsengpässe und reduziert die den nur den anderen Verkehrsarten belastet, ohne dass
Fahrzeit auf einzelnen Strecken. Sie beseitigt aber viel ihnen Mehreinnahmen zufliessen und zugerechnet werden
Wettbewerbsnachteile der Bahn gegenüber dem Auto in können.
keiner Weise. Sie löst auch nicht das Problem Umsteigen Welche effektiven Einsparungen mit einer Aufhebung oder
und Zeitverlust, das Gepäckproblem und das Problem des Reduktion des Stückgutverkehrs kurz-, mittel- und langfri-
Zubringertransportes zu den Schnellzugstationen, sie löst stig erzielt werden können, muss erst noch abgeklärt wer-
auch nicht das Problem Preis im Einzelverkehr und für den, und zwar auch im Zusammenhang mit Mehrerträgen in
Familien. Die NHT beruht auf dem Glauben, dass nur der anderen Sparten, die infolge des Wegfalls des Stückgutver-
Faktor Zeit für die Wahl des Verkehrsmittels entscheidend kehrs erst möglich werden. Hier ist eine zukunftsorientierte
sei. Beim Vergleich des Zeitbedarfes mit Auto oder Zug Gesamtstrategie der SBB erforderlich. Die rentablen Berei-
muss auch berücksichtigt werden, dass man im Zug lesen, che der Bahn - wie der Intercity- und der Schnellzugsver-
arbeiten, schlafen oder spielen kann, manchmal, wenn man kehr - müssen zielbewusst gefördert werden. Personal,
Glück hat, sogar essen oder trinken. Die SBB müssen sich Rollmaterial und feste Anlagen, die heute für den defizitären
aber noch mehr auf den Markt einstellen. Dieser sagt, was Stückgutverkehr eingesetzt sind, sollen frei werden für
gefragt ist. Ob höhere SBB-Beamte finden, die Bahn sei bil- interessantere Aufträge, sei es bei den SBB, sei es bei den
lig, das Umsteigen mit Gepäck sei kreislauffördernd, die PTT. Es ist falsch, damit zu argumentieren, ein grosser Teil
Rekrutierung von Personal für den Verpflegungsdienst sei des Personales sei nur zum Teil mit Stückgutarbeiten
schwierig, ist dem potentiellen Kunden völlig gleichgültig. beschäftigt und müsse ohnehin für andere Aufgaben da
Er schreibt den SBB auch keinen Brief, sondern benützt sein. Diese anderen Arbeiten sollen wirklich auch einen
einfach das Auto. In letzter Zeit hat allerdings ein Umden- Ertrag bringen. Das Konzept für den Wagenladungsverkehr
ken bei der Generaldirektion eingesetzt, das ist positiv zu liegt seit einigen Tagen vor. Es unterscheidet sich wohl-
vermerken. Einmal beim Angebot im Personenverkehr; der tuend von allen Konzepten, die zuerst Milliarden Investitio-
1982 eingeführte Taktfahrplan ist eine hervorragende Lei- nen verlangen. Grundsätzlich wollen die SBB die beste-
stung - besonders wenn man bedenkt, dass die Mehrlei- hende Infrastruktur bestmöglich ausnützen. Mehr Verkehr
stung so gut wie allein mit den vorhandenen Mitteln wird nur noch dort gesucht, wo er auch Geld einbringt. Die
erbracht wurde. Leider fiel der Start in die Rezession, so Transportpreise für niedrig tarifierte Güter, zum Beispiel
dass noch keine Verkehrszunahme resultierte. Doch konnte Erdölprodukte, Kies, sollen korrigiert werden. Die Bahn hat
zumindest ein Rückgang verhindert werden, und zudem in diesem Bereich volle Handlungsfreiheit. Jede Einmi-
braucht es Zeit, bis ein verbessertes Angebot voll zum Tra- schung der Politik mit Argumenten der Energiepolitik, der
gen kommt. Auch im kommerziellen Bereich wurden Fort- Wirtschaftsförderung im Berggebiet, der Arbeitsplätze usw.
schritte erreicht. Die SBB hatten den Mut, trotz politischer verhindert die Gesundung der SBB. Sie verhindert aber
Widerstände die Tarife im Personenverkehr anzuheben. auch die von den gleichen Leuten gewünschte Politik, weil
Positiv ist, dass der Preis einzelner Fahrausweise, die ein- dem Bund wegen des grossen SBB-Defizits die Mittel für
deutig zu billig waren, wie zum Beispiel die Tageskarten, eine gezielte Wirtschaftsförderung im Berggebiet oder für
überdurchschnittlich erhöht wurde. Im Frühling dieses Jah- andere Massnahmen fehlen.
res ist zudem das Sortiment der-Fahrausweise gestrafft
Wir sehen, negative Entwicklungen hatten und haben ihre
worden. Eine vernünftige Massnahme sind auch die verbil-
Vorteile. Über den Leistungsauftrag hat sich eine dynami-
ligten Halbtaxabonnemente beim Bahnpendler. Danit soll
sche Mitbeteiligung und Mitverantwortung aller Kreise ent-
erreicht werden, dass derjenige, der Montag bis Freitag die wickelt. In einem Aktionsprogramm sind drei Schwerpunkte
SBB zur Arbeit benützt, auch am Wochenende der Bahn
gesetzt: Stärkung der Führung, Reduktion des administrati-
treu bleibt. Die SBB unternehmen auch Anstrengungen im
ven Aufwandes, Rationalisierung des Produktionsappara-
Geschäftsreiseverkehr wieder vermehrt Terrain zu gewin-
tes. 16 Projekte sind in voller Bearbeitung. In einem ersten
nen. Die Broschüre «Spesen-Killer» ist ein guter Beginn
Jahresbericht wird umfassend über die grosse und positive
dafür und bringt viele Informationen für den Geschäfts-
Arbeit orientiert. Obschon einzelne Arbeiten abgeschlos-
mann.
sen und andere noch in Bearbeitung sind, ist es zu früh,
Rationalisierungsmassnahmen bei den Regionalbahnen
konkrete Angaben über Einsparungen und Mehrerträge zu
werden weitergeführt. Eine Gruppe unserer Kommission
machen. Die Studie der Firma Hayek Engineering in Zürich
hat ebenfalls über Ergebnisse und Möglichkeiten Studien
zeigt verschiedene Schwachstellen, aber auch Lösungs-
gemacht. Herr Affolter wird Sie kurz darüber orientieren. Im möglichkeiten für Einsparungen und Mehrerträge auf. Vor
Güterverkehr ist weniger Schwung festzustellen. Der
allem die Führungs- und Entscheidungsprozesse bedürfen
Geschäftsbericht zeigt nicht, dass ein neues Konzept für
einer Neuordnung. Der Bericht von Prof. Rühli über Ent-
den Stückgutverkehr ausgearbeitet wird. Es soll in den
flechtung von Politik und Unternehmung soll demnächst
nächsten Monaten fertig sein. Eine Arbeitsgruppe der Ver-
abgegeben werden. Auch aus diesem Bericht erwarten wir
kehrskommission hat sich mit dem Stückgutverkehr
Hinweise, die uns und den SBB weiterhelfen.
befasst, und zwar nicht nur mit dem Stückgut der Bahn,
sondern auch mit demjenigen der Strasse. Darüber gibt Die Verkehrskommission und eine Delegation der Finanz-
Herr Huggenberger Auskunft. Der Stückgutverkehr ist ein- kommission werden Ende August mit den Herren Hayek
deutig eine Verlustquelle. Im Leistungsauftrag 1982 wird die und Rühli über ihre Studien, ihre Vorschläge und das
bisher ausgerichtete Finanzhilfe für den Stückgutverkehr Ergebnis diskutieren. Ebenfalls dabei sind die Generaldirek-
(1982: 150 Millionen Franken) jedes Jahr um 25 Millionen toren der SBB und der Verwaltungsratspräsident.
reduziert, und es wird verlangt, dass der Stückgutverkehr Es muss alles getan werden, was zu einer sofortigen
über die direkten Kosten hinaus einen höchstmöglichen Gesundung der'SBB beiträgt. Eine Verbesserung der Lage
Beitrag an die Verbundkosten zu erwirtschaften habe. Das unserer Bundesbahnen über die Empfehlungen und Mass-
CFF. Gestion et comptes 1982 903 N 22 juin 1983
nahmen der GVK wird noch einige Jahre auf sich warten francs en tenant compte de l'apport du mandat de presta-
lassen. tions. La différence avec ce qui était prévu au budget est de
Noch ein Wort zum Management der SBB: In einem Jahr près de 200 millions, comme je vous l'ai dit au début de ce
wird die SBB-Führung, d. h. Generaldirektion, Generalse- rapport.
kretär, Abteilungsdirektoren und Kreisdirektoren zu einem Finalement, et ces chiffres sont importants et impression-
guten Teil aus neuen Leuten bestehen.'Sie werden sicher nants, les charges pesant sur la Confédération, en raison
mit viel Schwung und Optimismus die nicht kleinen Pro- des prestations fournies aux CFF, s'élèvent à 1,5 milliard, se
bleme anpacken. Das Parlament muss aber mithelfen, dass décomposant de la manière suivante: 460 millions pour
dieser Elan nicht schon beim Start zerstört wird. Der gute l'indemnité compensatrice pour le transport régional des
Wille und die Einsicht zur Verbesserung der Lage unserer voyageurs, 150 millions pour l'aide financière pour le trafic
SBB sind vorhanden. Haben wir nun noch etwas Geduld. de détail, 760 millions pour la couverture du déficit de
Benützen wir vermehrt die Bahn und etwas weniger die Kri- l'année précédente et 150 millions pour la non-rémunéra-
tik. tion du capital de cette action, ce qui donne le chiffre total
Die Verkehrskommission beantragt Ihnen, den Geschäfts- de 1,5 milliard.
bericht und die Rechnung zu genehmigen. Voilà pour les chiffres, ils sont évidemment inquiétants, ils
peuvent même être décourageants. Je ne vous cacherai
M. Couchepin, rapporteur: Lors de la présentation du bud- pas que j'ai eu le sentiment que notre commission a som-
get 1983 des CFF j'avais, en tant que rapporteur de langue bré quelques instants, sous le vertige du découragement,
française, attiré votre attention sur le fait que les comptes lorsqu'il s'est agi de discuter de ce rapport de gestion. Le
1982 seraient plus sombres que ne le laissait prévoir le bud- débat a été long à s'engager tant nous avions le sentiment
get de la même année. Telle est malheureusement la réalité. de ne rien pouvoir apporter de neuf, de ne pouvoir propo-
Le déficit budgeté a été dépassé de 196,5 millions, il ser de remède miracle ou de solution qui permettrait de
ascende à près de 500 millions, 498,4 millions exactement. réduire, dans les années futures, le déficit des CFF de
Certes, les produits sont en augmentation, mais la hausse manière significative. Nous avions aussi le sentiment que
est nettement moins marquée que celle des charges, à nous ne pouvions pas, d'une manière simpliste, accuser
savoir 4,8 pour cent d'augmentation pour les produits alors certains d'incapacité dans la gestion de notre grande entre-
que les charges augmentent elles de 426 millions de francs. prise de transport, que les chiffres étaient les chiffres et
Aussi bien dans le trafic voyageurs que dans le trafic mar- qu'il y avait peu de choses à faire pour les améliorer à court
chandises, il y a diminution de personnes et de marchan- terme. Cette attitude de découragement n'est cependant
dises transportées. Le trafic voyageurs accuse une baisse pas concevable à long terme et nous avons réagi. Nous
plus faible - 0,6 pour cent - que le trafic des marchandises avons décidé de constituer des commissions chargées
qui s'est contracté davantage et subit une diminution de 7,4 d'étudier des secteurs particuliers de l'activité des CFF et
pour cent. plusieurs de nos collègues, membres de la commission,
En mars 1982, il y a eu un relèvement tarifaire. C'est grâce à vous rapporteront sur les premiers résultats des travaux de
cette augmentation du prix des billets que, finalement, les ces sous-commissions. Nous avons, par ailleurs, décidé
recettes du trafic voyageurs sont en hausse. Il n'en reste d'étudier en profondeur le rapport Hayek, qui propose un
pas moins que la question demeure posée de savoir si des certain nombre d'économies, et cela se fera à la fin du mois
hausses des tarifs ont un effet dissuasif à l'égard de la d'août avec la Commission des finances. Nous avons voulu
clientèle potentielle. Votre commission s'est longuement apporter, de cette manière, notre contribution au problème
penchée sur ce problème. Nous avons le sentiment que les général du déficit des CFF avant qu'il ne devienne un pro-
Chemins de fer fédéraux doivent mener une politique extrê- blème politique risquant d'empoisonner l'atmosphère dans
mement modérée en matière de hausse des tarifs dans une notre pays.
période conjoncturelle aussi difficile et face à la concur- En conclusions, nous vous demandons d'approuver les
rence de la route. comptes tels que présentés.
Quant au trafic marchandises, il suit évidemment les
courbes de l'économie dans son ensemble. Or la situation Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen
économique mondiale et dans notre pays est défavorable, Le débat sur cet objet est interrompu
et la concurrence est très vive dans le secteur des trans-
ports. Il en résulte une réduction aussi bien des envois de
détail que du trafic par wagons complets.
Schluss der Sitzung um 18.50 Uhr
En ce qui concerne le compte de constructions, les
dépenses correspondent à celles prévues au budget et La séance est levée à 18 h 50
s'élèvent à 745 millions et dépassent de 19 millions celles
de 1981. Il y a eu quelques modifications à l'intérieur des
rubriques, mais elles se compensent pratiquement. Comme
l'année précédente, ce sont les dépenses pour les immeu-
bles et installations qui ont absorbé la plus grande partie du
volume des investissements; les constructions les plus
importantes se rapportent à la modernisation des gares
d'Arth-Goldau et de Genève, qui est décidément à l'ordre
du jour des CFF. Les travaux de la ligne de l'aéroport de
Cointrin ont commencé en juillet 1982, ceux du réseau
express régional de Zurich ont débuté au printemps 1983.
Si l'on étudie le compte d'exploitation, on constate que les
produits figurent pour 3 milliards 80 millions et les charges
pour 2 milliards 876 millions, d'où un excédent de 204 mil-
lions. Or, 1982 est le premier exercice qui bénéficie du man-
dat de prestations. Comme vous le savez, cela a entraîné
des recettes supplémentaires de 351 millions, au titre de
l'indemnité compensatrice et de l'aide initiale pour le ferrou-
tage. Même en déduisant les montants résultant du mandat
de prestations, le résultat des CFF s'est détérioré de 184
millions par rapport à l'année passée.
Le compte de pertes et profits se solde, lui, par un déficit
de 498 millions, soit une détérioration de 232 millions de
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982
CFF. Gestion et comptes 1982
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1983
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 83.027
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 22.06.1983 - 15:00
Date
Data
Seite 901-903
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