Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 83-010 KI-generiert

Switzerland: Increased Funding for Scientific Research Proposed

Geschäftsnummer VPB 83-010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court addressed a proposal to increase federal funding for scientific research for the years 1984 to 1987, arguing that research is an investment crucial for job creation and international competitiveness, especially in light of economic difficulties and cuts in previous years that had already reduced researcher positions and equipment renewal. The court reasoned that maintaining a high level of research is essential for Switzerland's economic potential and that cutting funds would negatively impact the training of future researchers and the balance between teaching and research, ultimately arguing for an increase in the proposed credit framework to support scientific institutions and cancer research.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 1 Absatz, Art. 85 BV; Switzerland: Increased Funding for Scientific Research Proposed: The court reasoned that maintaining a high level of research is essential for Switzerland's economic potential and that cutting funds would negatively impact the training of future researchers and the balance between teaching and research, ultimately arguing for an increase in the proposed credit framework to support scientific institutions and cancer research.

Schlagwörter

KI-generiert
Forschungsförderung Wirtschaftsforschung wissenschaftliche Entdeckung Schaffung von Arbeitsplätzen Wissenschaftler Lehr- und Lernfreiheit
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 85 BV

Cited as the legal basis for contributions to cancer research.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Recherche scientifique. Contributions 1984 jusqu'à 1987 1760 N 12 décembre 1983

#ST# 83.010 Als Gründe habe ich Ihnen die folgenden in Erinnerung zu

rufen:

Wissenschaftliche Forschung. 1. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten sollte

Beiträge 1984 bis 1987 nach unserer Auffassung bei der Forschung nicht gespart

Recherche scientifique. werden. Forschungsbeiträge sind ihrem Wesen nach Inve-

Contributions 1984 jusqu'à 1987 stitionen. Sie schaffen unmittelbar Arbeitsplätze.

2. Andere industrialisierte Länder, vor allem die USA, Japan

Botschaft und Beschlussentwurf vom 16. Februar 1983 (BBI l, 1429) und Frankreich, setzen zur Bekämpfung der Rezession für

Message et projet d'arrêté du 16 février 1983 (FF 1,1405) die Forschung bedeutende zusätzliche Mittel ein. Um die

internationale Konkurrenzfähigkeit, vor allem auf den Gebie-

Beschluss des Ständerates vom 14. Juni 1983

ten der Elektronik und der Mikrotechnik, zu erhalten, darf

Décision du Conseil des Etats du 14 juin 1983

die Schweiz hier nicht abseits stehen.

3. Im Jahr 1981 wurden die Forschungskredite durch die

Sparmassnahmen des Bundes erstmals real gekürzt.

Gesamthaft mussten 180 Stellen für Forscher aufgehoben

Antrag der Kommission werden. Dadurch wurden wichtige Forscherteams gefähr-

det. Ein Stellenabbau bleibt nicht ohne Auswirkungen auf

Eintreten

die Forschungsqualität. Der daraus sich ergebende Sub-

Proposition de la commission stanzverlust des schweizerischen Forschungsniveaus wird

Entrer en matière längerfristig unabsehbare negative Folgen zeitigen. Im

besonderen ist in diesem Zusammenhang auf den Rück-

Schnyder-Bern, Berichterstatter: Die Bundesbeschlüsse stand in der Erneuerung wissenschaftlicher Apparate hinzu-

über die Beiträge an die Forschungsförderung in den Jah- weisen, der in späteren Zeiten schwer und nur mit noch

ren 1984 bis 1987 haben wir als Zweitrat zu behandeln. Es grösseren Mitteln aufzuholen sein wird.

geht dabei um die Festsetzung eines Kreditrahmens zur 4. Durch die Kürzung, wie sie der Bundesrat vorschlägt, ist

Förderung der wissenschaftlichen Forschung für die Dauer die Förderung des einheimischen wissenschaftlichen Nach-

einer Legislaturperiode. Die jährlichen Zahlungskredite wer- wuchses gefährdet. Unsere Hochschulen haben bereits

den in den jeweiligen Budgets definitiv verabschiedet, so heute Schwierigkeiten, qualifizierte einheimische Lehrkräfte

dass Sie noch einmal die Möglichkeit haben werden, auf die zu finden. Zudem ist die Einheit von Lehre und Forschung

definitive Höhe derselben Einfluss zu nehmen. nicht mehr gewährleistet, wenn mangels Forschungskredi-

Die Rechtsgrundlage für den ersten Bundesbeschluss fin- ten der Schwerpunkt zu stark auf die Lehre gelegt werden

den wir im Forschungsgesetz, das auf den 1. Januar 1983 in muss.

Kraft gesetzt werden wird. Danach fördert der Bund die 5. Der starke Anstieg der Studenten und damit der Absol-

wissenschaftliche Forschung über die Forschungsinstitu- ventenzahlen in den letzten Jahren rechtfertigt erhöhte For-

tionen Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der schungsbeiträge an die Hochschulen. Eine Sistierung der

wissenschaftlichen Forschung, Schweizerische Naturfor- Mittel würde bedeuten, dass die heutige Absolventengene-

schende Gesellschaft, Schweizerische Geisteswissenschaft- ration gegenüber früheren benachteiligt wird. Mit der Unter-

liche Gesellschaft, Schweizerische Akademie der medizini- stützung junger Forscher werden auch Innovationen und

schen Wissenschaften und Schweizerische Akademie der neue Forschungsideen gefördert.

technischen Wissenschaften.

Die Rechtsgrundlage für den zweiten Bundesbeschluss, die Aus all diesen Gründen beantragen wir Ihnen, den Rahmen-

Beiträge an die Krebsforschung, basiert auf Artikel 85 der kredit von 739 Millionen Franken um 110 Milllionen auf 849

Bundesverfassung, d. h. auf der allgemeinen Budgetkompe- Millionen Franken aufzustocken, pro Jahr also um 27,5

tenz der Bundesversammlung; damit gehen die Beiträge an Millionen Franken. Dieser Beschluss wurde übrigens mit 13

die Krebsforschung direkt aus der Bundesverwaltung an zu 4 Stimmen gefasst. Wie Sie ausserdem aus der Fahne

diese Institutionen. entnehmen können, hat der Ständerat in seinen Beratungen

Nun zum ersten Bundesbeschluss: Dieser blieb in der Kom- den Absatz 2 des Artikels 1 gestrichen. Es handelt sich dabei

mission für Wissenschaft und Forschung grundsätzlich um zusätzliche Mittel, die bei der Einführung der zweiten

unbestritten. Wir beantragen Eintreten. Über die Höhe der Säule erforderlich werden. Mit 18 zu 17 Stimmen folgte der

zur Unterstützung der verschiedenen Institutionen vorgese- Ständerat dem Antrag Letsch, der verlangte, dass so gut wie

henen Beiträge entspannte sich eine ausgedehnte Diskus- in der Privatwirtschaft diese zusätzlichen Kosten irgendwie

sion. Wie Sie der Botschaft auf Seite 11 entnehmen, ver- verkraftet werden mussten. Nun, Forschungskosten können

langte der Schweizerische Nationalfonds einen Rahmenkre- in der Regel nicht - wie das in der Privatwirtschaft möglich

dit für die vier Jahre 1984 bis 1987 von 849 Millionen Fran- ist - auf den Markt abgewälzt werden, so dass die Über-

ken. Er ging bei der Berechnung dieses Betrages von den nahme dieser zusätzlichen Kosten den Abbau von rund 150

bisherigen Beiträgen aus, stellte eine Jahresteuerung von 4 Forschungsstellen zur Folge hätte. Dies ist der Grund, wes-

Prozent in Rechnung, machte geltend, dass mit der Einfüh- halb unsere Kommission einstimmig, mit einer Enthaltung,

rung der zweiten Säule ab I.Januar 1985 jährliche Mehrko- beschlossen hat, den Absatz 2 beizubehalten. Falls Sie

sten von 6 Millionen Franken erwachsen würden. Auch gelte allerdings die Krediterhöhung im Absatz 1 beschliessen

es, die in den letzten Jahren eingetretene reale Abnahme der sollten, fällt der Absatz 2 dahin, zumal die Mehrausgaben

Förderungsmittel aufzuholen, einen Nachholbedarf bei den der zweiten Säule in den zusätzlich geforderten 110 Millio-

wissenschaftlichen Apparaten und die Folgekosten neuer nen Franken Inbegriffen sind.

oder erweiterter Mitgliedschaften des Bundes in internatio- Zu den Artikeln 2 und 3 finden Sie Erhöhungsanträge zu den

nalen wissenschaftlichen Unternehmungen mitzuberück- vorgesehenen Krediten von je 600000 Franken an die

sichtigen. Schweizerische Naturforschende Gesellschaft und die

Der Bundesrat konnte diese Argumente wohl würdigen, sah Schweizerische Geisteswissenschaftliche Gesellschaft, also

sich aber gezwungen, die gestellten Anträge aus Spargrün- je 150 000 Franken Zusatzkredite pro Jahr. Die Mehrheit der

den um 110 Millionen Franken zu kürzen. Der Ständerat Kommission - in einem Falle war das Stimmenverhältnis 11

folgte dem bundesrätlichen Antrag. Die Mehrheit unserer zu 8, im anderen 10 zu 9 - nimmt den im Ständerat von

Kommission liess sich indessen davon überzeugen, dass auf Ständerätin Bührer gestellten Antrag wieder auf. Frau Büh-

die ursprüngliche Kreditforderung des Nationalfonds rer unterlag im Ständerat mit 7 zu 25 Stimmen.

zurückzukommen sei und beantragt Ihnen, den ursprüng- Um was geht es? Die beiden genannten Gesellschaften

lich anbegehrten Kreditrahmen von 739 Millionen Franken beschäftigen sich in erheblichem Masse mit Publikationen

um die gekürzten 110 Millionen Franken aufzustocken. von wissenschaftlichen Erkenntnissen in unseren Landes-

12. Dezember 1983 N 1761 Wissenschaftliche Forschung. Beiträge 1984 bis 1987

sprachen, also auch mit zahlreichen Übersetzungen. Sie ce domaine est le Fonds national suisse de la recherche

sind deshalb von der überdurchschnittlichen Teuerung im scientifique. Il a comme mission expresse d'encourager la

grafischen Gewerbe ganz besonders betroffen. In der Ver- recherche fondamentale et le souci de la relève scientifique.

gangenheit konnte hier die Teuerung noch einigermassen La plus grande partie des fonds dont il dispose est affectée à

aufgefangen werden, was in Zukunft kaum mehr der Fall la recherche dans les hautes écoles. En 1983, ce fonds

sein wird. In zweiter Linie erbringen diese beiden Gesell- émargeait pour 146,7 millions au budget de la Confédéra-

schaften ein ausserordentlich hohes Mass an Eigenleistun- tion. En valeur réelle, cette somme était inférieure à ce

gen, nämlich rund 75 Prozent. Bei diesem hohen Grad an qu'elle était en 1972: nous prenons ainsi un tournant dange-

Eigenleistung wiegt jede Kürzung doppelt schwer und wird reux! A partir de 1979, nous n'avons plus assuré à la

direkte Auswirkungen auf die Aktivitäten haben. Die Mehr- recherche les potentialités dont elle disposait auparavant.

heit der Kommission ist der Meinung, hier sollte trotz allen Les dépenses réelles, ces dernières années, sont de 10 pour

Sparanstrengungen ein Zeichen gesetzt werden, zumal die cent au moins inférieures à ce qu'elles étaient en 1979.

vom Bundesrat gekürzten Anträge diese Institutionen in Conséquence immédiate: la baisse du potentiel de

ernsthafte Schwierigkeiten bringen dürften. recherche correspond à 180 postes de chercheurs à plein

Zum zweiten Bundesbeschluss, den Beiträgen an die Krebs- temps. La demande du Fonds national prévoyait de rattraper

forschung in den Jahren 1984 bis 1987: Hier gelten die ce retard et, pour ceci, il aurait fallu déjà pour l'année 1984

gleichen grundsätzlichen Überlegungen wie beim ersten un supplément de 17 millions de francs. Ensuite, pour tenir

Bundesbeschluss. Ich verzichte auf deren Wiederholung. compte de l'augmentation des dépenses dans les univer-

Der Wissenschaftsrat empfiehlt einen Gesamtbetrag für die sités, relatives essentiellement à l'augmentation des effec-

Jahre 1984 bis 1987 von insgesamt 26,08 Millionen Franken. tifs, il aurait fallu prévoir par année une augmentation réelle

Damit soll die Spezialförderung der Krebsforschung weiter- de 2,5 pour cent. C'est: ainsi que pour les quatre années à

geführt werden. Zusätzlich zum Teuerungsausgleich soll der venir, le Fonds national suisse de la recherche scientifique

Beitrag an die Krebsforschung 1984 um 4 Prozent angeho- demandait un montant total de 849 millions de francs. Le

ben werden, was die Mehrkosten für die zweite Säule aus- Conseil fédéral, tenant compte de l'impératif que nous lui

gleicht sowie dem Wunsch nach einer bescheidenen Realer- donnons et que nous lui renouvelons à chaque instant de

höhung entspricht. Aber auch hier konnte der Bundesrat réduire les dépenses, a réduit aussi ses prétentions qui

den Antrag des Wissenschaftsrates aus sparpolitischen avaient pourtant été considérées comme justifiées par le

Gründen nicht übernehmen. Er rechnete lediglich mit einer Conseil de la science. Le Conseil fédéral a donc diminué de

Zuwachsrate von jährlich 4 Prozent, was schliesslich einem 110 millions ce montant, pour le réduire à 739 millions. Il

Gesamtbetrag von 23,645 Millionen Franken entspricht. ajoutait, il est vrai, un alinéa 2 à l'article 1er, prévoyant que les

Dem Antrag des Bundesrates, welcher vom Ständerat über- dépenses inhérentes à l'introduction du deuxième pilier

nommen wurde, schlössen sich zwei Mitglieder unserer puissent être prélevées en dehors de ces 739 millions. En un

Kommission an. Zwölf vertreten die Auffassung des Wissen- premier temps, la Commission de la science et de la

schaftsrates und verlangen, mit Kollege Cevey, die Herauf- recherche avait accepté ces vues du Conseil fédéral.

setzung des Kreditrahmens um 3,3 Millionen Franken auf Ensuite, à partir de la proposition de M. Bonnard, elle a

26,945 Millionen Franken. Herr Cevey wird seinen Antrag, réétudié le problème et elle a estimé, à une grande majorité,

wie er von der Kommission unterstützt wird, noch separat que nous pratiquons en ce domaine, une politique des plus

begründen. dangereuses. La Suisse ne peut maintenir son potentiel

Ich fasse zusammen: Nach Beratung der Vorlage beantragt économique qu'en restant à la pointe du progrès. Nous

Ihnen die Kommission für Wissenschaft und Forschung devons conserver le haut niveau de la recherche, à l'instar

Eintreten mit folgenden Änderungen: Beim Bundesbe- des autres pays industriels qui le font avec une acuité

schluss über die Beiträge an die Instttutionen der For- particulière, au moment où certains signes de récession se

schungsförderung in den Jahren 1984 bis 1987: Artikel 1 manifestent. On lutte contre la dépression économique par

Absatz 1 Erhöhung des Höchstbetrages von 739 Millionen un effort accru dans le domaine de la recherche. La commis-

Franken auf 849 Millionen, also um 110 Millionen Franken; sion a donc jugé bon d'en revenir au projet initial et elle vous

Artikel 1 Absatz 2 streichen, wenn Artikel 1 Absatz 1 in propose, non pas les 739 millions du Conseil fédéral, mais

diesem Sinne angenommen wird, sonst stehenlassen; Arti- les 849 millions qui étaient demandés par le Fonds national

kel 2: Erhöhung des Beitrages an die Naturforschende et qui étaient approuvés par le Conseil de la science. Nous

Gesellschaft von 9,23 Millionen auf 9,83 Millionen Franken; pensons ainsi pouvoir permettre un engagement intensifié

Artikel 3: Erhöhung des Beitrages an die Schweizerische en ce qui concerne spécialement la recherche dans le

Geisteswissenschaftliche Gesellschaft von 7,71 Millionen domaine des sciences naturelles et dans celui de la méde-

Franken auf 8,31 Millionen Franken. cine. Les autres associations citées tout à l'heure exercent

Beim Bundesbeschluss über die Beiträge an die Krebsfor- un rôle important, chacune dans leur domaine, mais d'une

schung in den Jahren 1984 bis 1987 schliesslich beantragen manière plus modeste. Elles favorisent la recherche, les

wir in Artikel 1 Absatz 1 eine Erhöhung des Beitrages von contacts avec l'étranger et tout spécialement l'édition de

23,645 Millionen Franken auf 26,945 Millionen Franken. Die publications. Il est à relever ici que tant la Société helvétique

Anträge sind in der Fahne ersichtlich. des sciences naturelles, la Société suisse des sciences

Zusammenfassend: Alle diese Anträge erfordern einen jähr- humaines que l'Académie suisse des sciences médicales,

lichen Mehraufwand von 28,625 Millionen Franken. Ich bitte travaillent en partie avec les fonds de la Confédération, et en

Sie im Namen der Kommission für Wissenschaft und For- partie avec les fonds propres qu'elles obtiennent d'autres

schung, darauf einzutreten und so zu beschliessen. sources. Cela veut dire que chaque fois que nous donnons

1 franc, en gros, à ces sociétés, ce sont 4 francs qu'elles

, M. Darbellay, rapporteur: La Confédération encourage la peuvent investir dans leur domaine propre.

recherche de diverses manières et particulièrement en Je parlerai maintenant de l'arrêté B relatif à la recherche sur

accordant des subsides aux institutions spécialisées en ce le cancer. Le problème s'est posé à son sujet à peu près de

domaine. Elle travaille d'ailleurs avec un souci de coordina- la même façon que pour les autres sociétés de recherche. Le

tion conforme à la loi sur la recherche. Pour la première fois, Conseil fédéral avait réduit, là aussi, la participation à 23,6

elle nous présente un programme complet, comportant les millions de francs. Après l'intervention de M. Cevey, la

dépenses de l'ensemble de la prochaine législature, soit des commission a été d'accord de revenir au montant initiale-

années 1984 à 1987, en deux arrêtés, le premier s'adressant ment prévu de 26,9 millions de francs. Nous avons égale-

au Fonds national suisse de la recherche scientifique, à la ment des recherches importantes à faire en ce domaine. La

Société helvétique des sciences naturelles, à la Société Suisse s'est distinguée aussi bien dans les recherches clini-

suisse des sciences humaines, à l'Académie suisse des ques que dans les recherches expérimentales et elle ne doit

sciences médicales et le second, l'arrêté B, concernant la point diminuer son potentiel en la matière.

recherche sur le cancer. L'institution la plus importante en En conclusion, je vous invite à voter l'entrée en matière et à

222-N

Recherche scientifique. Contributions 1984 jusqu'à 1987 1762 N 12 décembre 1983

accepter les diverses propositions de la Commission de la litik. Dazwischen lassen wir die freie Forschung wirken; das

science et de la recherche. Ces diverses propositions repré- soll jetzt respektiert werden.

sentent un montant de 849 millions pour les quatre années Auf allen Gebieten passieren sogenannte «Leerläufe». Das

pour le Fonds national suisse de la recherche scientifique, Forschungsergebnis «Nein» ist für die weitere wissenschaft-

9,83 millions pour la Société helvétique des sciences natu- liche Tätigkeit ein wichtiges positives Ergebnis. Es ist nur

relles, en augmentation de 0,6 million sur les propositions scheinbar ein «Leerlauf».

du Conseil fédéral, 8,31 millions pour la Société suisse des Im Gegensatz zu Sachinvestitionen sind Bildungs- und For-

sciences humaines, en augmentation aussi de 0,6 million schungsausgaben langfristig zu planen. Das Denken in

sur les propositions du Conseil fédéral, 1,6 million comme le Haushaltjahren ist hier verderblich und verfehlt.

propose le Conseil fédéral pour l'Académie suisse des Damit komme ich zu Punkt zwei: Die unabhängige und

sciences médicales et enfin, 26,9 millions, en augmentation evangelische Fraktion hat sich zur Aufgabe gemacht, das

de 3,3 millions par rapport à la proposition du Conseil Gewicht der finanziellen Leistungen der öffentlichen Hand

fédéral pour la recherche sur le cancer. Tous ces montants, generell zugunsten von Wissenschaft und Kultur zu ver-

je le répète, s'entendent pour l'ensemble des quatre pro- schieben. In der Entwicklung, die sich überall abzeichnet,

chaines années. geht der Weg der hochentwickelten Staaten von der Quanti-

tät zur Lebensqualität. Wir müssen hier Vorarbeit leisten.

Diese Vorarbeiten sollen nicht erst dann beginnen, wenn

Müller-Aargau: Die unabhängige und evangelische Fraktion Krisensymptome sichtbar werden. Die Jugendunruhen 1980

hat mich beauftragt, für die Vorlage Eintreten zu empfehlen waren ein solches Zeichen, ebenso die Abkehr vom Staate,

und nicht nur den ursprünglichen vom Bundesrat vorge- der Weg in den übertriebenen Individualismus, die Heraus-

schlagenen Beiträgen zuzustimmen, sondern auch eine bildung von Regionalismus usw. Wir müssen festhalten: der

Erhöhung im Sinne der Kommissionsmehrheit zu befür- technokratische Staat ist weitgehend ein ungeliebter Staat.

worten. Höhere Lebensqualität oder, wie ich es in der Jugendpolitik-

Diesem Beschluss ging in der Fraktion eine grundsätzliche debatte in diesem Rate genannt hatte: die Gemütlichkeit in

finanzpolitische Debatte voraus. Wir müssen uns jedenfalls diesem Staate, verlangt von uns ein gewisses Umdenken

bewusst sein, dass die Zeit der leichtsinnigen Erhöhungen und damit das Setzen von neuen Prioritäten. Auch aus

von Bundesmitteln vorbei ist. Wenn der Bundesrat seine diesen Gründen kam die unabhängige und evangelische

Führungsaufgabe wahrnehmen und seine Budgetpolitik Fraktion mehrheitlich zum Schluss, den beantragten Erhö-

dem engen finanziellen Rahmen anpassen will, so ist es von hungen zuzustimmen.

seilen der eidgenössischen Räte grundsätzlich höchst frag- Es gibt wohl keine besseren Investitionen als den Einsatz auf

würdig, diese Zurückhaltung aufzuheben und den soge- dem Gebiete von Wissenschaft und Forschung und damit,

nannten Sternmarsch auf die Bundeskasse fortzusetzen und als Begleiterscheinung, für Lehre und Ausbildung. Eine

die Sympathie einmal dieser, dann wieder jener Institution uralte Formel, und eine bekannte elterliche Ermahnung. Wir

einzuholen. Die Basarmentalität sollte endgültig der Vergan- müssen das aber nicht nur unseren Töchtern und Söhnen

genheit angehören. Aber ich werde und will nicht den Geist als dauernde Mahnung mitgeben. Wir haben als Politiker auf

Otto Fischers im Rate beschwören. Gezielte Erhöhungen dieser Ebene ein Gleiches zu tun.

von Beträgen sind eine Frage der Prioritätenordnung. Im Namen der Mehrheit unserer Fraktion beantrage ich

Zwei Gedanken möchte ich hier in die Debatte werfen. Wir Ihnen, darauf einzutreten, und Zustimmung zu den Anträgen

haben in unserer Finanzpolitik erstens zu unterscheiden der Kommission.

zwischen Betriebs- und Verwaltungskosten einerseits und

Investitionen andererseits. Ausgaben für Wissenschaft und Mme Deneys: L'encouragement de la recherche scientifi-

Forschung sind genauso wie die Kosten für die Schulung in que constitue une tâche prioritaire de la Confédération pour

tieferem Sinne Investitionen. Wenn auch die Resultate die- le groupe socialiste. Ses représentants dans la Commission

ser Investitionen nicht klar gesehen werden können, so sind de la science et de la recherche avaient émis, lors de la

sie doch berechenbar. Vergleichende Untersuchungen bei séance tenue à Lausanne, de sérieuses critiques à l'égard

wenig entwickelten Ländern in Europa und in den Schwel- du projet du Conseil fédéral qui propose de diminuer consi-

lenländern haben ergeben, dass ein enges Verhältnis zwi- dérablement les montants des demandes présentées par les

schen den Lehr- und Forschungsausgaben des Staates und organes responsables de la recherche. C'est pourquoi nous

dem Sozialprodukt besteht. Staaten, die entsprechende avons soutenu ultérieurement les propositions visant à

Investitionen tätigen, erhöhen die Wertschöpfung ihrer Wirt- ramener les contributions fédérales aux sommes jugées

schaft. Ich wage es fast nicht zu sagen, aber die Rendite von indispensables par des gens qui sont, pour la plupart, aussi

Bildungs- und Forschungsinvestitionen beläuft sich nach soucieux que nous des finances publiques, mais qui sont en

dieser Studie auf rund 9 Prozent. Stolz fühle ich mich der même temps chargés de maintenir en Suisse un niveau de

volkswirtschaftlich effizientesten Produzentengruppe zuge- recherche suffisant. Cette responsabilité nous la partageons

hörig, denn ich wirke im Lehramt. Gerade weil wir eine avec eux. Nous ne pouvons pas simplement ignorer ici les

strukturelle Arbeitslosigkeit haben, kommt der Ausbildung conséquences d'une politique à courte vue dans ce

eine grössere Bedeutung zu. Dabei darf Ausbildung und domaine. Nous devons en tout cas considérer quelques

Forschung nicht eng gefasst werden. Es ist verheerend, éléments d'appréciation importants, parmi bien d'autres

wenn wir immer wieder neu, aufgrund von gewissen Alarm- qu'on a souvent rappelés à cette tribune.

zeichen auf dem Wirtschafts- oder Arbeitsmarkt, nach D'abord, la période que nous vivons est caractérisée par une

neuen wissenschaftlichen und lehrmässigen Schwerpunk- profonde mutation technologique, une nouvelle révolution

ten rufen. industrielle, le passage à l'ère de la microtechnique et de

Im Moment ist es die Computertechnik, morgen werden es l'électronique. Il faut consentir maintenant des efforts intel-

vielleicht die Biologie und Ökologie sein, übermorgen rufen lectuels et des moyens financiers à la mesure des problèmes

wir aufgrund kürzerer Arbeitszeiten nach Animatoren auf qui se posent, si la Suisse entend garder sa place parmi les

allen Gebieten, um in der Freizeit sinnvolleres Tun und nations industrielles et préserver, de manière autrement

Wirken anzubieten. Wer in der Wirtschaft an die läuternde plus solide que par la seule défense armée, son indépen-

Wirkung des Marktes glaubt und Planung und künstliche dance nationale. Un programme de recherche permet bien

Gewichtung ablehnt, der soll dasselbe Prinzip auch auf dem plus sûrement qu'un programme d'armement de garantir

Gebiet der Wissenschaft und Forschung anwenden oder l'existence de la population, raison pour laquelle il relève

tolerieren. Lassen wir die Formel vom «Selbstbedienungsla- justement des tâches essentielles de l'Etat. Mais les nou-

den» beim Nationalfonds oder die Vorwürfe und Formeln, veaux développements technologiques - on l'a vu à propos

dass hier Hobbies gepflegt würden. Wir verfügen nun über de l'équipement des PTT - exigent des moyens qui dépas-

ein Forschungsgesetz, wir diskutieren vor der Kreditaus- sent ceux d'une entreprise, même multinationale, et ceux

gabe und nach Ablieferung der Resultate die Forschungspo- d'une petite nation. Sans doute'faudra-t-il pour atteindre le

12. Dezember 1983 N 1763 Wissenschaftliche Forschung. Beiträge 1984 bis 1987

niveau des Etats-Unis ou du Japon, en particulier, établir des Finalement, nous vous demandons d'adopter également la

programmes conjoints avec d'autres Etats de l'Europe occi- proposition de la commission en ce qui concerne la subven-

dentale. La Suisse doit encourager de telles réalisations et tion destinée à la recherche sur le cancer qui figure dans

se préparer à y participer en consacrant aujourd'hui des l'arrêté B.

moyens supplémentaires à ce type de recherche orientée En conclusion, au nom du groupe socialiste, je vous recom-

vers des produits, des procédés et des systèmes industriels mande d'accepter, sur tous les points, les propositions de la

en pleine transformation. Un programme d'impulsion spéci- Commission de la science et de la recherche ou de sa

fique pourrait d'ailleurs constituer une seconde voie possi- majorité dans les cas controversés.

ble dans ce secteur. Il faudra aussi à l'avenir abandonner

des recherches de pur prestige ou, au moins, répartir plus Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen

judicieusement les montants disponibles. Le débat sur cet objet est interrompu

Mieux que des programmes de relance ponctuels, dont on

attend brusquement des miracles pour maintenir les

emplois et lutter contre la récession, un effort régulier,

Schluss der Sitzung um 19.30 Uhr

constant, cohérent en matière de formation, de recherche

fondamentale et appliquée, permet d'assurer des places de La séance est levée à 19 h 30

travail et des revenus suffisants aux habitants de notre pays.

Les universités cantonales, les centres de recherche ins-

tallés ailleurs que dans les grandes villes doivent être soute-

nus dans leur rôle de décentralisation et de diffusion de la

recherche. Il n'y aura pas sans cela de politique régionale

réussie.

Le nombre croissant d'étudiants dans les universités canto-

nales entraîne de lourdes charges pour ces cantons qui

doivent consacrer davantage de moyens à l'enseignement et

qui sont contraints, par conséquent, de limiter les investisse-

ments d'équipement et de recherche. Mais c'est encore bien

plus la formation des jeunes chercheurs potentiels qui est

sérieusement compromise. L'inégalité de traitement entre

les étudiants des années 1980 à 1990 et ceux des années

1960 à 1970 serait d'autant plus choquante que nous avons

maintenant, et pour une brève période, à nous occuper des

jeunes nés durant les années de forte natalité. Nous savons

d'expérience, par ailleurs, qu'une politique d'économie à

tout prix en matière de recherche et de développement

provoque l'émigration des meilleurs et coûte finalement très

cher. Que l'on se rappelle simplement les raisons qui ont

poussé à la création du Fonds national de la recherche

scientifique! Supprimer des postes de jeunes chercheurs, ne

pas en créer de nouveaux est d'autant plus absurde s'il faut

verser à de jeunes diplômés des indemnités de chômage

que nous finançons tous. N'oublions pas non plus que la

diminution de la natalité ferme la porte de l'enseignement à

de nombreux jeunes universitaires.

•On a insisté au mois d'octobre, juste avant les élections, sur

le dépérissement des forêts et sur les déséquilibres qui

affectent notre environnement. Au cours de chaque session,

on évoque le problème des coûts croissants de la santé, ou

de la maladie, si vous préférez. Des recherches approfon-

dies et différenciées sont absolument nécessaires pour trou-

ver de meilleures solutions aux problèmes à la fois techni-

ques et sociologiques que nous rencontrons, la diversifica-

tion et l'utilisation rationnelle des sources d'énergie, par

exemple, ou bien la prévention sérieuse des maladies et des

accidents. Mieux connaître et mieux agir avec la nature, y

compris l'être humain, renvoie autant à l'étude de la matière

qu'à celle du comportement humain, des relations sociales,

des relations entre l'homme et l'environnement.

La recherche doit donc être, davantage que jusqu'à présent,

conçue et structurée dans un esprit pluridisciplinaire afin

que des résultats partiels s'intègrent dans un développe-

ment global logique, pour aboutir à des applications utiles et

socialement rentables. Cette nouvelle dimension de la

recherche nécessite des moyens financiers adaptés.

Enfin, les contributions destinées à aider les différentes

sociétés scientifiques suisses sont justifiées parce qu'elles

permettent à des gens entrés dans la vie professionnelle de

maintenir leurs intérêts et leurs capacités intellectuelles en

éveil. Elles sont un instrument extrêmement précieux de

formation permanente, d'émulation et de collaboration qu'il

faut absolument maintenir en état de fonctionner dans l'inté-

rêt même de la communauté. C'est pourquoi nous vous

prions instamment de soutenir leurs efforts et d'accepter les

propositions de la majorité de la commission, en repoussant

celles de M. Lûchinger.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Wissenschaftliche Forschung. Beiträge 1984 bis 1987

Recherche scientifique. Contributions 1984 jusqu'à 1987

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1983

Année

Anno

Band V

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 08

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 83.010

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 12.12.1983 - 14:30

Date

Data

Seite 1760-1763

Page

Pagina

Ref. No 20 012 044

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.

Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.

Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.