Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 83-001 KI-generiert

Federal Technical Universities Construction Appropriation Approved

Geschäftsnummer VPB 83-001
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Council presented a request for an appropriation of 286 million Swiss francs for construction projects at federal technical universities and their affiliated institutes. The commission, after thorough review and site visits by subcommittees, recommended approving the funds. The projects included the second phase of relocating the Federal Institute of Technology Lausanne to Ecublens, the construction of an institute building and partial topping of a chemistry building at the Federal Institute of Technology Zurich, and facilities for other research institutes. The commission found the projects to be necessary, urgent, and planned efficiently, despite efforts to economize due to federal budget constraints. They emphasized the importance of these investments for Switzerland's future in education and research, especially in light of increasing student numbers and the need to maintain international competitiveness. The assembly ultimately approved the appropriation.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 1 Absatz, Art. 1 al. 2, Art. 2, Art. 3; Federal Technical Universities Construction Appropriation Approved: The commission, after thorough review and site visits by subcommittees, recommended approving the funds. The projects included the second phase of relocating the Federal Institute of Technology Lausanne to Ecublens, the construction of an institute building and partial topping of a chemistry building at the Federal Institute of Technology Zurich, and facilities for other research institutes. The commission found the projects to be necessary, urgent, and planned efficiently, despite efforts to economize due to federal budget constraints. They emphasized the importance of these investments for Switzerland's future in education and research, especially in light of increasing student numbers and the need to maintain international competitiveness. The assembly ultimately approved the appropriation.

Schlagwörter

KI-generiert
Forschungsetat internationale Investition Hochschulforschung Baubeitrag Übernahme durch ein anderes Organ Hochschulbildung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 1 Absatz
Die Studenten sollen mit der übrigen Bevölkerung in Lau- Abs. 1
Art. 1 al. 2
Used to specify the total amount of the credits granted for construction projects.
Art. 2
The court decided to adhere to the Federal Council's draft for this article.
Art. 3
The court decided to adhere to the Federal Council's draft for this article.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 1 al. 2

Used to specify the total amount of the credits granted for construction projects.

Art. 2

The court decided to adhere to the Federal Council's draft for this article.

Art. 3

The court decided to adhere to the Federal Council's draft for this article.

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Volltext

Ecoles polytechniques fédérales. Constructions 1098 N 19 septembre 1983

Un des projets marquants, celui qui justifie d'ailleurs l'aug- chen, im Rahmen der Anstrengungen zur Sanierung des

mentation des dépenses, c'est le projet des grands Toka- Finanzhaushaltes des Bundes insbesondere auch im Hoch-

maks d'Angleterre, dans le cadre du programme JET auquel schulbereich weitere Einsparungen vorzunehmen, und zwar

nous participons également. in der Grössenordnung von durchschnittlich 25 Millionen

L'arrêté nous propose donc aujourd'hui de voter un complé- Franken pro Jahr. Wir wurden aufgefordert, bei den Bauten

ment de 9,5 millions de francs au crédit de 34 millions voté straffere Prioritäten zu setzen, auf bloss Wünschbares zu

en 1979. Consciente de l'importance de la recherche dans verzichten und überall, wo es verantwortet werden könne,

ce domaine, consciente également de la part prépondérante nach Vereinfachungen zu suchen. Aufgrund dieser klaren

qu'y prend l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne, Forderung organisierten wir uns in vier Subkommissionen

ainsi que d'autres instituts suisses, la commission vous mit dem Zweck, die einzelnen Bauprojekte an Ort und Stelle

propose d'adopter cet arrêté. sorgfältig zu prüfen und Dringlichkeit, Ausbaustandard und

Vereinfachungsmöglichkeiten abzuklären und zu beur-

Präsident: Die folgenden Fraktionen haben die Zustimmung teilen.

zum Bundesbeschluss erklärt: die freisinnig-demokratische Ich darf jetzt schon vorwegnehmen, dass wir uns bei allen

Fraktion, die christlichdemokratische Fraktion, die Fraktion Projekten davon überzeugen lassen mussten, dass die

der Schweizerischen Volkspartei, die unabhängige und Dringlichkeit aufgrund der prekären Raumverhältnisse, der

evangelische Fraktion und die liberale Fraktion. erneuerungsbedürftigen Einrichtungen, der vorliegenden

Studenten- und Assistentenzahlen und vertraglicher Abma-

Bundesrat Egli: Ich danke den beiden Herren Berichterstat- chungen über Ausbautermine gegeben war. Überall hatte

tern und beantrage Ihnen ebenfalls Zustimmung. man bereits wesentliche Abstriche bezüglich dem Wünsch-

baren und dem strikt Notwendigen gemacht. Der Ausbau-

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen standard dürfte überall mit «bescheiden zweckmässig»

Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière umschrieben werden. Im übrigen schlössen wir uns der

grundsätzlichen Auffassung des Bundesrates an, dass in

Detailberatung - Discussion par articles Zeiten der Rezession gerade auf dem Gebiete der Bildung

und Forschung zusätzliche Anstrengungen erforderlich

Titel und Ingress, Art. 1 und 2

sind. Dieser Auffassung sind auch alle umliegenden Staaten,

Titre et préambule, art. 1 et 2 indem sie gerade im Bildungs- und Forschungsbereich ver-

Angenommen - Adopté suchen, der Jugendarbeitslosigkeit so zu begegnen, dass

sie möglichst viel Studienplätze anbieten und die Forschung

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble beauftragen, durch zusätzliche Anstrengungen mitzuhelfen,

neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Für die Annahme des Beschlussentwurfes 99 Stimmen Nun zu den einzelnen Projekten: ETH Lausanne, zweite

(Einstimmigkeit) Etappe der Verlegung nach Ecublens. Ich muss Sie daran

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral erinnern, dass wir 1972 beschlossen haben, die EPUL im

Zeitraum von 25 Jahren nach Ecublens zu verlegen. Diesen

Beschlüssen entsprechend wurde das Neubauprogramm

etappiert; wir sind es dem Kanton Waadt schuldig, diese

Verträge einzuhalten, damit er über die freiwerdenden Bau-

ten verfügen kann.

83.001

#ST#

Ausserdem muss ich Ihnen mitteilen, dass die Prognose

Eidgenössische Technische Hochschulen. bezüglich Zuwachs der Studentenzahlen übertroffen wurde

Bauvorhaben und sich von daher keine Verzögerung der Erstellung der

geplanten Neubauten rechtfertigt- im Gegenteil.

Ecoles polytechniques fédérales. In dieser zweiten Phase des Neubaues der ETH Lausanne

Constructions sollen die Abteilung für Elektronik, weitere dringend benö-

tigte Unterrichtsräume, die definitive Heizzentrale und die

Botschaft und Beschlussentwurf vom 26. Januar 1983 (BBI l, 1253) dazugehörige Infrastruktur erstellt werden. Bei einer einge-

Message et projet d'arrêté du 26 janvier 1983 (FF I, 1225) henden Besichtigung der bisher erstellten Neubauten und

dem Studium des vorgesehenen Bauprojektes für die zweite

Etappe konnten wir uns davon überzeugen, dass zahlreiche

negative Erfahrungen der ersten Etappe voll berücksichtigt

Antrag der Kommission wurden und Eingang in die Neuplanung gefunden haben.

Eintreten Die Bautengruppe hat das Projekt ebenfalls eingehend stu-

diert und kommt zum Schluss, dass die Bauten rationell und

Proposition de la commission sparsam geplant wurden, den notwendigsten Bedürfnissen

Entrer en matière entsprechen und namentlich den geforderten Postulaten

der Einfachheit und der Zweckmässigkeit genügen. Speziell

Schnyder-Bern, Berichterstatter: Mit einer Botschaft vom zu erwähnen ist, dass wir die Heizzentrale im Betrage von 15

26. Januar 1983 unterbreitet uns der Bundesrat ein Kreditbe- Millionen Franken in diesem Frühjahr im Rahmen des Wirt-

gehren im Gesamtbetrag von 286414000 Franken zur schaftsmassnahmenpaketes l vorgezogen haben. Dieser

Erstellung zahlreicher Bauvorhaben an den Eidgenössi- Betrag ist deshalb im vorliegenden Bundesbeschluss in

schen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne und Abzug zu bringen.

ihren Annexanstalten. Davon entfallen 202 651 000 Franken Was die Lösung der Transportfrage der Studenten aus dem

auf die ETH Lausanne, 46013000 Franken auf die ETH Stadtzentrum Lausanne nach Ecublens betrifft, sind die

Zürich, 3 920 000 Franken auf das Eidgenössische Institut Studien noch nicht abgeschlossen. Diese Frage richtet sich

für Reaktorforschung in Würenlingen, 11 280000 Franken übrigens nicht primär an den Bund. Man rechnet damit,

auf das Schweizerische Institut für Nuklearforschung in dass Mitte der neunziger Jahre 10 000 bis 12 000 Studenten

Villigen, 15 630 000 Franken auf die Eidgenössische Anstalt in der Gegend von Ecublens und Dorigny (ETH und Uni

für das forstliche Versuchswesen in Birmensdorf und Lausanne) studieren werden. Durch die Erstellung von Stu-

6 920 000 Franken auf die Eidgenössische Materialprü- dentenheimen wird versucht, die Studenten wenigstens teil-

fungsanstalt in Dübendorf. weise in der Nähe der Schulen anzusiedeln, um das Trans-

Noch vor Behandlung dieser Botschaft erhielt die Kornmis- portproblem zu lösen. Ob diese Unterkünfte tatsächlich für

sion für Wissenschaft und Forschung einen Brie'f der den vorgesehenen Zweck verwendet werden, ist zweifelhaft.

Finanzkommission der eidgenössischen Räte mit dem Ersu- Erfahrungsgemäss lieben es die Studenten nicht, in einer

19. September 1983 N 1099 Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben

Studentensiedlung untergebracht zu sein. Aus diesem Laborantinnen und Physiklehrer, um nur die wichtigsten zu

Grunde muss mit dem Kanton Waadt in naher Zukunft eine nennen.

Lösung gefunden werden. Unsere Kommission fragte sich mit Recht, ob es eigentlich

ETH Zürich, Neubau eines Institutsgebäudes am Zehnder- Aufgabe einer Forschungsabteilung sei, in diesem Umfange

weg und Teilaufstockung des Chemiegebäudes Nord: Die Unterricht zu erteilen, und verlangte deshalb einen speziel-

ETH Zürich ist in den letzten drei Jahrzehnten stark gewach- len Zusatzbericht. Danach ist es insbesondere dem Schulrat

sen. Die Zahl der Studierenden erfuhr eine erhebliche ein Anliegen, dass diese Strahlenschutzschule am EIR im

Zunahme. Neue Institute wurden auf dem Hönggerberg vorgesehenen Umfange ausgebaut wird, zumal dort die

bezogen. Indessen bestehen grosse Raumprobleme in den entsprechenden Fachleute und vor allem das Unterrichts-

Abteilungen für Maschineningenieure, für Informatik, für material ideal vorhanden sind. Man hat uns auch zugesi-

Arbeits- und Betriebswissenschaften, in einigen mathema- chert, dass eine Gesamtkonzeption über die Aufgaben des

tisch orientierten Instituten, dem Rechenzentrum sowie für SIN, des Schweizerischen Instituts für Nuklearforschung,

Institute im Bereich Biologie. 1969/70 konnte das Rechen- und des EIR erarbeitet werde mit dem Ziel, dass diese

zentrum an der Clausiusstrasse 55/59 neue Räumlichkeiten Institute in der Zukunft noch besser zusammenarbeiten.

übernehmen. Im gleichen Gebäude wurden das Institut für Schliesslich soll es möglich sein, die vorgesehenen Kurse

Informatik und die Lehr- und Forschungsbereiche für ange- finanziell selbsttragend zu gestalten. Die Einnahmen betru-

wandte Mathematik, Statistik, Operation Research unterge- gen in den letzten Jahren bereits 350 000 Franken. Unter

bracht. Heute werden im Rechenzentrum jährlich mehr als diesen Bedingungen konnten wir diesem Bauprojekt eben-

1,5 Millionen EDV-Programme verarbeitet. Die Steigerung falls zustimmen.

der Aufträge beträgt zurzeit um 20 Prozent pro Jahr. Die Schweizerisches Institut für Nuklearforschung (SIN), Villi-

starke Verbreitung der EDV-Methoden in Industrie und Ver- gen, Verlängerung der Experimentierhalle: 1974 hat das

waltung hat den Schulrat im Jahre 1980 bewogen, an der Schweizerische Institut für Nuklearforschung als nationales

ETH Zürich einen eigenen Studiengang für Informatik zu Forschungszentrum auf dem Gebiete der Grundlagenfor-

errichten. An der ETH lernen von den 7000 Studenten 80 schung in Kern- und Teilchenphysik sowie deren Anwen-

Prozent programmieren. Dies sind die Hauptgründe, welche dung eine neue Anlage in Villigen bezogen. Seither hat sich

die Dringlichkeit des entsprechenden Neubaus, der wenig der Forschungsbetrieb stark entwickelt. Die heutigen Expe-

weit von der Clausiusstrasse, am Zehnderweg, vorgesehen rimentieranlagen erlauben ein im internationalen Vergleich

ist, unterstreichen. Die Bautengruppe hat dieses Projekt mit qualitativ hochstehendes und reichhaltiges Forschungspro-

uns geprüft, findet es in seiner Anlage und dem Ausbau gramm mit starker ausländischer Beteiligung. Um seine

zweckmässig und rationell. Obschon einige Zweifel über heutige Stellung auch in Zukunft bewahren zu können, wird

den gewählten Standort geäussert wurden, stimmen wir das SIN die nun verfügbaren Strahlenintensitäten durch den

vollzählig dem vorliegenden Projekt zu. Bau eines neuen Injektorbeschleunigers und die Verstär-

kung des Hauptbeschleunigers um eine Grössenordnung

Zur Aufstockung des Chemiegebäudes Nord: Hier geht es anheben. Gemäss heutiger Planung wird der neue Injektor

um die Schaffung der Freihandbibliothek der Chemieabtei- 1984 seinen Betrieb aufnehmen und zusammen mit dem

lung sowie die Zusammenlegung der Institutsbibliothek des modifizierten Hauptbeschleuniger ab 1986 sukzessive auf

Laboratoriums für organische Chemie mit derjenigen für die geplante Strahlenintensität hochgefahren werden.

physikalische Chemie. Bei den meisten Neubauvorhaben Zusätzlich zu den Arbeiten an den Beschleunigern erfordern

der ETH wurden in den letzten 20 Jahren Fachbereichsbi- die hohen Strahlenintensitäten auch einen Umbau des

bliotheken geschaffen mit dem Zwecke, die Institutsbiblio- beschleunigerexternen Protonenstrahlensystems. Um die

theken zusammenzulegen. So wurden bereits solche für neuen Primäranlagen voll auszunutzen, muss zudem ein

Physik, Erdwissenschaften, Bauwissenschaften, Elektronik Teil der Experimentieranlagen den Erfordernissen der sich

und Mathematik gebaut. Es entspricht einem dringenden ständig wandelnden Forschung angepasst bzw. neu gebaut

Bedürfnis, auch diejenige für die Chemieabteilung zu erstel- werden.

len. Eine zweckmässige Lösung hierfür fand man durch die Wegen des wachsenden Experimentierbetriebes sind

Aufstockung des Chemiegebäudes Nord, was von der zen- jedoch die Platzverhältnisse in der Experimentierhalle pre-

tralen Lage und den Baukosten her unbestritten günstig kär geworden. Ein zusätzlicher Platzbedarf bringt die Anpas-

erscheint. Nach dem Bezug dieser neuen Bibliotheksräume sung der Experimentierstrahlen an den Hochstrombetrieb.

werden die für diese Zwecke bisher benützten Räume frei. Ebenso benötigen die neuen Protonenstrahlanlagen - spe-

Sie können zu dringend benötigten Mitarbeiterbüros, Stu- ziell die hochradioaktiven Produktionstargets und der Strah-

dentenarbeitsplätzen und Seminarräumen umgebaut wer- lenstopper - wesentlich aufwendigere Service- und Unter-

den. Auch dieses Projekt gab zu wenig Diskussionen Anlass. haltseinrichtungen sowie Zwischenlager für hochaktive

Die Konzeption ist überzeugend, die Notwendigkeit ausge- Komponenten, die aus Sicherheitsgründen in der Experi-

wiesen, das Ausbauprojekt sparsam und zweckmässig. mentierhalle aufgebaut werden müssen. Schliesslich hat

Neubau eines Schulungsgebäudes für Strahlenschutz am sich herausgestellt, dass der Umbau des Protonenkanals-

Eidgenössischen Institut für Reaktorforschung (EIR) in unter anderem wegen der grossen Mengen von empfindli-

Würenlingen: Die speziellen Anforderungen, die an die prak- chen, zum Teil radioaktiven Komponenten - unbedingt

tische Kernenergietechnik und an den Umgang mit radioak- innerhalb der Experimentierhalle durchgeführt werden

tiven Stoffen gestellt werden, haben zur Folge, dass am EIR muss; dies, um den notwendigen Betriebsunterbruch in

seit vielen Jahren Fachunterricht auf diesem Gebiet erteilt akzeptablen Grenzen zu halten.

wird. Die wachsende Zahl von Kernkraftwerkanlagen, die Wir konnten uns deshalb der Tatsache nicht verschliessen,

verschärften Vorschriften der Sicherheitsbehörden sowie dass eine Verlängerung der bestehenden Experimentier-

die Forderungen von Berufsverbänden und Aufsichtsorga- halle um drei Doppelachsen (etwa um 44 Meter) in südlicher

nen verlangen, dass sich Anwender von radioaktiven Stoffen Richtung unumgänglich ist und schlagen Ihnen hierfür den

über eine geprüfte Sachkundigkeit ausweisen. Dies führte in Betrag von 11 280 000 Franken vor.

den letzten Jahren zu einer stark gestiegenen Nachfrage Zur Eidgenössischen Anstalt für das forstliche Versuchswe-

nach derartigen Ausbildungskursen, der das heutige Raum- sen in Birmensdorf, Neubau eines Labortraktes mit

angebot nur noch teilweise genügt. In den letzten Jahren Gewächshäusern : Die Anstalt f ü r das f orstl iche Versuchswe-

wurden beispielsweise gegen 200 Veranstaltungen mit etwa sen ist das einzige nationale Institut, welches zur Hauptsa-

500 Kurstagen für insgesamt 3500 Fachleute durchgeführt. che angewandte Forschung für den Schweizer Wald be-

Diese rekrutierten sich aus den folgenden Berufen: Strah- treibt. Die Grundlagenforschung wird im Sinne einer Aufga-

lenschutzkontrolleure, Strahlenschutzsachverständige, benteilung an den forstwirtschaftlichen Lehrstühlen der

Reaktorbetriebspersonal, Stützpunktfeuerwehren, Strahlen- ETH betrieben. Ich muss Ihnen nicht speziell erwähnen,

schutzspezialisten der Polizei, AC-Spezialisten der Armee, dass uns gegenwärtig der Schutz unserer Forsten gewaltige

Röntgenassistentinnen, Arztgehilfinnen, Ärzte, medizinische Sorgen bereitet. Der vielgenannte saure Regen ist dabei nur

Ecoles polytechniques fédérales. Constructions 1100 N 19 septembre 1983

eines von zahlreichen Phänomenen. Der Wald musste im M. Darbellay, rapporteur: Lorsqu'on nous présente par un

Verlaufe der letzten Jahrzehnte in zunehmendem Masse die arrêté un crédit de 286 millions de francs, la première

verschiedensten Schadstoffe schlucken. Die Erforschung réaction est forcément critique. Cette réaction a été la nôtre

dieser Auswirkungen verlangt eine Verlagerung von Mitteln ainsi que celle de la Commission des finances, et c'est

insbesondere in Richtung der Züchtung resistenter Pflanzen probablement la vôtre aujourd'hui. On se demande bien sûr

und in der Erschliessung und Holzernte. Für diese neuen s'il n'y a pas possibilité de supprimer certaines réalisations,

Forschungsbereiche sind dringendst neue Labors und de les renvoyer à plus tard ou peut-être de les exécuter par

Gewächshäuser erforderlich. Anlässlich unserer Besichti- étapes. La commission a par conséquent jugé opportun de

gung in Birmenstorf konnten wir uns davon überzeugen, créer quatre groupes de travail pour étudier de très près

dass die Forschungsanstalt unter akuter Raumnot leidet chacune des réalisations projetées. Ces groupes de travail

und zahlreiche Einrichtungen hoffnungslos veraltet sind. se sont rendus sur place. Ils ont ensuite mis en commun les

Ein Aufschieben dieser Bauvorhaben kann im Blick auf die résultats de leurs appréciations et c'est la commission

dringlichen Forschungsaufgaben nicht verantwortet wer- entière qui vous fait aujourd'hui la proposition d'entrer en

den. matière et d'accorder les crédits souhaités.

Im Zentrum des laufenden Forschungsprogrammes stehen Le crédit le plus important concerne l'Ecole polytechnique

folgende Schwerpunkte: Auswirkungen der Luftverschmut- fédérale de Lausanne et il doit permettre la deuxième étape

zung auf den Wald; Entwicklung praxistauglicher Methoden qui devrait se réaliser en partie finale vers les années 1990 et

zur Erfassung ökologischer Folgen einer Langzeitbelastung qui devrait permettre ainsi le passage complet de l'Ecole

unseres Lebensraumes durch Luftverunreinigungen; Ausar- polytechnique de Lausanne à Ecublens. Cette deuxième

beitung geeigneter biologischer Methoden zur wirksamen étape était devisée à 187 millions de francs. Il y a lieu de

Kontrolle epidemisch auftretender Schadinsekten und déduire de ce montant 15 millions qui étaient prévus pour la

Pflanzenkrankheiten; Züchtung und Vermehrung waldbau- centrale de chauffage à Malley. Il y a eu opposition contre

lich geeigneter Rassen der wichtigsten Baumarten des cette centrale de chauffage. Le Conseil fédéral a donné

Schutz- und Nutzwaldes. Anhand des Bauprojektes und der partiellement raison aux opposants si bien qu'il faut modi-

bisher erstellten Institutsbauten konnten wir uns davon fier le projet. Il s'agira donc ici de 172 millions en lieu et

überzeugen, dass sehr sparsam und zweckmässig geplant place des 187 millions prévus dans le projet initial.

und gebaut wird. Der vorgesehene Baukredit ist in der L'Ecole polytechnique fédérale de Zurich émarge aussi pour

Kommission unbestritten. plus de 40 millions à ce projet d'arrêté et la dépense essen-

Zur Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (EMPA) tielle, d'un montant de 36,8 millions, est prévue pour l'Insti-

Dübendorf, Neubau eines Röntgenhauses: Die EMPA dient tut d'informatique qui devrait se construire au Zehnderweg.

bekanntlich .unter anderem der amtlichen Prüfung und La question s'est posée ici de savoir s'il ne valait pas mieux

Untersuchung von Roh-, Bau- und Werkstoffen, technischen déplacer cet institut comme certains autres au Höngger-

Betriebs- und Hilfsstoffen auf ihre Eigenschaften und prakti- berg. Nous avons examiné les plans sur place, nous avons

sche Verwendbarkeit. In den letzten Jahren nahm die Eîean- vu que l'Institut d'informatique devait rester lié très étroite-

spruchung der EMPA sehr stark zu. Insbesondere entspricht ment au centre de calcul. Par conséquent, la commission

das bestehende Röntgenprüflabor für die zerstörungsfreie unanime, avec une abstention, estime qu'il est judicieux de

Materialprüfung den heutigen Anforderungen nur noch in construire l'institut en plein centre de Zurich. A cet aspect

sehr begrenztem Rahmen. Eine Neukonzeption drängt sich pratique, vient s'ajouter un aspect politique. Nous pensons

insbesondere aus Sicherheitsgründen auf. Sie ist durch qu'autant que faire se peut, il est préférable de maintenir un

folgende Bedingungen gekennzeichnet: nombre d'étudiants aussi important que possible au centre

- Einsatz von Strahlenquellen hoher Leistung, was nur des localités, l'influence mutuelle des étudiants et du monde

durch Mauerdicken von etwa 1,3 Meter Beton ermöglicht des adultes étant utile aux uns et aux autres.

werden kann. Un deuxième crédit de 3,6 millions de francs vous est

- Sichere Lagerung der Isotope in separatem Bunker proposé pour la bibliothèque de la division de chimie. Jus-

(Brandschutz, Diebstahl, Sabotage). qu'à maintenant, les diverses bibliothèques des instituts de

- Aufteilung der Durchstrahlungsprüfung auf zwei vonein- chimie sont réparties dans les différents bâtiments et sont

ander unabhängig verwendbare Räume verschiedener logées dans des conditions plus que précaires, si bien que

Grosse. nous avons jugé utile d'accepter aussi cette construction.

Les autres crédits de 5,6 millions de francs sont des crédits

- Räumliche Trennung der übrigen zerstörungsfreien

additionnels pour des dépenses déjà votées et qui concer-

Methoden, wie Ultraschall usw., von der Durchstrahlungs-

nent essentiellement le renchérissement intervenu depuis

prüfung und

que ces dépenses ont été décidées.

- betriebliche, günstige Zusammenfassung von Prüf- und Un crédit encore pour l'Institut fédéral de recherches en

Büroräumen. matière de réacteurs à Würenlingen. Il s'agit de la construc-

Diese Prüfeinrichtungen dienen vor allem Kleinbetrieben, tion d'un bâtiment d'étude de radioprotection devisé à 3,92

die sich eine eigene Anlage nicht leisten können. Auch ist millions de francs. Une question s'est posée ici du fait que

die Nachfrage nach einer neutralen Prüfstelle gross. Das cet institut ne se contente pas de faire de la recherche, mais

Bauvorhaben ist vom Bedürfnis her eindeutig ausgewiesen; qu'il procure également aux diverses professions intéres-

das Projekt sieht eine zweckmässige und einfache Bauweise sées l'enseignement nécessaire pour la protection contre

vor. Zum eigentlichen Bauvorhaben gehört auch die Erwei- les radiations. La commission s'est demandé s'il était juste

terung der Druckerei, des Konstruktionsbüros und der de confier l'enseignement à un institut de recherche. Elle est

Bibliothek; es sind dies Teilbereiche, die heute unter akuter arrivée à la conviction que cet institut, disposant des instal-

Raumnot leiden. Auch diesen Bauvorhaben muss, nach lations et des instruments nécessaires, était le mieux placé

einhelliger Meinung der Kommission, zugestimmt werden. pour assurer l'enseignement dans des conditions optimales,

Die in der Botschaft erwähnten Zusatzkreditbegehren im tant au point de vue scientifique que financier.

Betrage von 20 464 000 Franken sind im wesentlichen teue- L'Institut suisse de recherches nucléaires de Villigen doit

rungsbedingt. Sie wurden von unserer Kommission eben- étendre sa halle d'expérimentation et le budget prévu est de

falls geprüft. Ihnen kann die Kommission zustimmen. l'ordre de 11,2 millions de francs. Il s'agit ici de s'adapter

Ihre Kommission für Wissenschaft und Forschung beantragt aux nombreuses expériences nouvelles qu'il faut faire, aux

Ihnen, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbe- recherches dont on ne pouvait guère parler il y a moins de

schluss zuzustimmen. Artikel 1 Absatz 2 ist auf den Totalbe- dix ans encore.

trag von 271 253 000 Franken zu reduzieren, zumal die Heiz- L'Institut fédéral de recherches forestières de Birmensdorf

zentrale Lausanne - wie schon erwähnt - im Betrage von projette la construction d'un bâtiment de laboratoire muni

rund 15 Millionen Franken mit dem Wirtschaftsmassnah- de serres, devis 15,63 millions de francs. Le sous-groupe

menpaket l vorgezogen worden ist. puis la commission se sont penchés très largement sur ce

19. September 1983 N 1101 Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben

problème en se demandant s'il n'y aurait pas lieu de décen- 1975 et 1980 et nous ne disposons pas d'un nombre suffi-

traliser cet institut du fait qu'il occupe aujourd'hui 192 sant de techniciens pour faire face à la totalité de ses

personnes. Sur ces 192 collaborateurs, 185 sont suisses besoins. Il est évident que la Confédération a la responsabi-

alémaniques, deux sont romands et cinq tessinois. Nous lité de la recherche fondamentale et que ce devoir, qu'il soit

avons dû nous rendre à l'évidence que, par souci d'effica- accompli ou non, conditionne la prospérité de notre indus-

cité, il y a lieu de continuer à travailler à Birmensdorf. Mais trie qui, au demeurant, ne dispose hélas que d'un marché

nous invitons les autorités responsables à veiller, avec une intérieur extrêmement restreint. C'est dire l'importance que

attention toute particulière, à engager aussi quelques nous attachons à la réalisation de ces projets.

Latins. Des assurances nous ont été données en ce do- Notre seconde remarque a trait au fonctionnement de l'Insti-

maine. tut fédéral de recherches forestières à Birmensdorf. Du côté

Le dernier projet concerne le Laboratoire fédéral d'essai de romand, de vives critiques ont été émises à l'égard d'une

Dübendorf. Il s'agit de construire un laboratoire d'essai pour institution qui ne tiendrait compte que dans une faible

les examens aux rayons X; on voue dans ce laboratoire une mesure de l'équilibre confédéral, d'une institution qui prati-

attention toute particulière à la protection des travailleurs querait une politique centraliste systématique. Il convient de

contre les rayons X. Le projet reviendra à 6,92 millions de remarquer qu'il s'agit à la fois de préserver l'efficacité de

francs. l'action dans sa concentration et les relations souhaitées et

Il s'agit donc au total, compte tenu de la réduction opérée nécessaires avec l'ensemble des services forestiers canto-

sur le projet de transfert de l'Ecole polytechnique fédérale naux et avec les instituts universitaires. Nous demandons

de Lausanne, d'un crédit de 271 millions de francs, soit 251 donc formellement que soient ménagées les collaborations

millions de nouveaux crédits d'ouvrages et 20 millions de avec les cantons et étudiées les possibilités d'une répartition

crédits additionnels compensant essentiellement le ren- des tâches. Il y va non seulement de l'intérêt de l'institution,

chérissement intervenu. mais aussi de celui du pays. Nous croyons savoir que la

La commission unanime vous propose d'accepter l'ensem- question de la préservation des forêts revêt une certaine

ble de ces crédits. Une seule abstention dont je vous ai déjà actualité ces jours-ci.

parlé concernait le projet de l'Institut d'informatique à A ces réserves près, nous entrerons en matière.

l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich. Nous vous invitons

par conséquent à suivre la commission et à voter l'ensemble M. Junod: Le groupe radical, au nom duquel je m'exprime,

de ces crédits. est favorable à l'octroi des crédits qui nous sont demandés

tant pour l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne que

Präsident: Es folgen nun die Fraktionssprecher. Die Frak- pour celle de Zurich et pour les instituts qui dépendent de

tion der Schweizerischen Volkspartei teilt ihre Zustimmung cette dernière.

mit. Je n'entends pas répéter ce qu'ont fort bien dit les rappor-

teurs. Je tiens cependant à souligner deux points qui se

M. Cavadini: Le groupe libéral se prononcera en faveur de rapportent à l'EPFL et faire une remarque à propos du projet

l'arrêté relatif aux projets de construction des écoles poly- de Birmensdorf.

techniques fédérales et de leurs établissements annexes. La En ce qui concerne l'EPFL, j'aimerais tout d'abord souligner

très grande majorité des membres de la commission, les l'excellente collaboration qui existe entre cette institution et

rapporteurs viennent de le souligner, est entrée en matière, l'Université de Lausanne sur les différents plans de l'activité

ce qui nous dispense de faire de très longs commentaires. universitaire et para-universitaire. Ainsi, le sport universitaire

Nous nous bornerons donc à formuler quelques remarques est géré en commun par les deux institutions. Des mesures

touchant la deuxième étape du transfert de l'Ecole polytech- de coordination sont prises pour les restaurants qui sont mis

nique fédérale de Lausanne à Ecublens et les crédits relatifs à la disposition des étudiants et des professeurs. Un même

à l'Institut fédéral de recherches forestières à Birmensdorf. souci de collaboration se manifeste sur le plan du logement

C'est dire que nous admettons aussi la construction d'un des étudiants. Mais aussi et surtout, je relève que, par

nouveau bâtiment d'institut au Zehnderweg, le rehausse- l'intermédiaire d'une commission mixte EPFL-Université,

ment partiel du bâtiment de chimie, la construction du l'objectif de ce que j'appelle la coordination institutionnelle

bâtiment de Würenlingen, de la halle d'expérimentation de est réalisé en ce qui concerne tant les cours donnés dans les

l'Institut suisse de recherches nucléaires et du bâtiment deux hautes écoles que l'implantation des constructions. On

d'essai du Laboratoire fédéral de Dübendorf. évite par là soit des lacunes, soit des doubles emplois dans

La deuxième étape du transfert de l'EPFL n'est que la le nouveau périmètre de Dorigny-Ecublens.

poursuite d'un effort de priorités définies en 1972. Les Pour ce qui est de la collaboration entre l'Université et

options prises ultérieurement s'avèrent fondées puisque, en l'Ecole polytechnique fédérale, un problème reste à résou-

une douzaine d'années, le nombre des étudiants a passé de dre dans les mois qui viennent: c'est celui du transport des

1600 à 2600. L'an prochain, les deux tiers de ces mêmes étudiants et des membres de la communauté universitaire.

étudiants seront à Ecublens et c'est sur ce point que nous Des pourparlers sont d'ores et déjà engagés entre le canton

aimerions redire l'inquiétude que nous éprouvons face au de Vaud et la Confédération en vue de la recherche d'une

problème des transports, qui n'est pas entièrement résolu et solution raisonnable et équitable dans ce domaine. Je vou-

qui pourrait, le cas échéant, devenir sérieux. Le Conseil drais remercier d'avance le chef du Département fédéral de

fédéral nous donnera-t-il l'assurance que la situation est l'intérieur pour la part qu'il ne manquera pas de prendre à la

maîtrisée? recherche de cette solution.

En outre, surseoir à la décision, comme certains le préconi- J'aimerais ensuite vous assurer que le transfert de l'Ecole

saient, ne simplifierait rien. Nous savons que l'Etat de Vaud polytechnique de Lausanne à Eclublens se déroule confor-

a un urgent besoin des bâtiments qui seront libérés par mément à la convention signée le 14 novembre 1979 entre la

l'Ecole polytechnique fédérale et tout retard entraînerait Confédération et le canton de Vaud. C'est ainsi que l'Etat de

purement et simplement une augmentation non négligeable Vaud reprend progressivement possession des bâtiments

des coûts. Enfin, et nous soulignons cet aspect, notre pays des Cèdres en ville de Lausanne au fur et à mesure du

doit combler tant que faire se peut le retard qu'il a pris dans déplacement de l'Ecole polytechnique à Ecublens, c'est-

le développement des techniques face à ses plus sérieux à-dire au fur et à mesure que des crédits sont mis à disposi-

concurrents, ce qui est un argument structurel important en tion par la Confédération pour ce transfert.

faveur de la réalisation des projets qui nous sont soumis. Ma dernière remarque concerne l'Institut de recherches

Nous manquons d'électrotechniciens, nous ressentons une forestières à Birmensdorf. Si nous nous sommes finalement

pénurie dans les secteurs de l'automation, en particulier de prononcés en faveur de l'octroi du crédit de quelque 15

la robotique. Le président du Conseil des écoles polytechni- millions qui nous est demandé, ce n'est pas sans avoir

ques fédérales a eu l'occasion de rappeler que l'industrie a exprimé quelques réserves. Il apparaît en effet que, si l'on ne

augmenté de 25 pour cent le nombre de ses ingénieurs entre saurait s'opposer au renforcement de la recherche fores-

139-N

Ecoles polytechniques fédérales. Constructions 1102 N 19 septembre 1983

tière, surtout si l'on considère la situation actuelle de nos über dem Kanton Waadt eingehalten werden. Es sprechen

forêts, on peut se demander si tous les moyens disponibles aber noch andere Gründe dafür, dass der verlangte Kredit

doivent être concentrés en un seul et même endroit. gesprochen und die Verwirklichung der Bauvorhaben nicht

La forêt intéresse l'ensemble de la Suisse et l'on aurait pu verzögert oder erstreckt wird. Auch wenn die Erstrekkung

envisager une certaine décentralisation de cet institut. C'est der Realisation vorübergehend eine finanzielle Entlastung

en tout cas le point de vue défendu par les commissaires des Bundes bedeuten könnte, so sind es doch gewichtige

romands. Ainsi, quand bien même 80 pour cent de la viticul- Überlegungen, die unserer Zustimmung zugrunde liegen.

ture est concentrée en Suisse romande, on n'a pas hésité à Die Eidgenossenschaft hat die Verpflichtung, ihre Hoch-

créer, à côté de la station de Changins et de ses annexes, schulen so auszubauen und zu dotieren, dass sie nicht nur

une seconde station fédérale de recherches à Wädenswil. ihr hohes Niveau und ihr Ansehen erhalten können, das sie

Or, ce qui est vrai pour le vin devrait l'être, à cet égard tout in Forschung und Lehre erreicht haben, sondern dass sie

au moins, aussi pour les forêts. Je rejoins M. Cavadini sur ce sich auch in Zukunft am internationalen Niveau messen

point. C'est pourquoi il est nécessaire de veiller, comme dürfen. Sowohl Wissenschaft und Technik als auch die

l'ont souligné les rapporteurs, à l'équilibre linguistique, lors Arbeitsmethoden entwickeln sich heute in raschem Tempo

du recrutement des chercheurs qui doivent travailler à Bir- weiter, was laufende Anpassungen mit immer gesteigerten

mensdorf. Anforderungen an wissenschaftliche Einrichtungen ver-

En conclusion, je vous invite, au nom du groupe radical, à langt, wie die Botschaft selbst festhält. Mit der Verlegung

voter les importants mais indispensables crédits qui nous der Abteilung Elektrotechnik nach Ecublens kann zugleich

sont demandés, cela sous la forme présentée par la commis- dieser Entwicklung in einem Teilbereich Rechnung getra-

sion. gen werden. Die Verlegung der Abteilung Elektrotechnik

ermöglicht es dem Bund zudem, aktiv mitzuhelfen, dass

Frau Mauch: Die SP-Fraktion ist der Meinung, dass Hoch- unsere Maturanden auch einen Studienplatz erhalten. Wir

schulen und Forschungsinstitute vom Baulichen her grund- begrüssen es, dass die Planung der kommenden grösseren

sätzlich nie fertig abgeschlossen sind. In einem gewissen Studentenzahl Rechnung trägt und die Nutzflächen gegen-

Rahmen laufen bauliche und betriebliche Investitionen wei- über der heutigen Situation entsprechend erhöht. Deshalb

ter, so gut wie das wissenschaftliche Voranschreiten weiter- sind gewisse Reserven durchaus zu verantworten, ja not-

geht. Aber wir verwechseln Bildung nicht mit Bauen. Wir wendig.

sind nicht etwa der Meinung: Je höher die Investitionen, Wir bitten zudem den Bundesrat, dem Problem der Ver-

desto besser die Bildung. Zwischen wissenschaftlicher For- kehrsverbindungen vom Stadtzentrum zur ETH Lausanne

schung, der Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung und volle Aufmerksamkeit zu schenken und mit dem Kanton

der Hardware, also den Gebäuden und Einrichtungen, die Waadt eine Lösung anzustreben, die dem Umweltschutz

dazu gehören, besteht ein loser Zusammenhang, aber keine gerecht wird.

lineare Abhängigkeit. Die CVP-Fraktion stimmt aus ähnlichen grundsätzlichen

Die Expansion der Hochschulen und Anstalten ist schliess- Überlegungen dem Bauvorhaben an der ETH in Zürich und

lich auch grundsätzlich in Frage zu stellen, denn es ist an den Annexanstalten zu. Wir halten die Bedürfnisse für

anzunehmen, dass nicht jedes Forschungs- und Lehrgebiet ausgewiesen und die laufenden Anpassungen der Institute

bis in alle Ewigkeit weiterbestehen muss und soll. Wir kön- für notwendig.

nen wohl davon ausgehen, dass einzelne Zweige dieses Darf ich als Erziehungsdirektor eines Kantons (gleichsam

immer noch wachsenden Baumes irgendwann einmal sinn- stellvertretend für die anderen Institute) die Errichtung des

vollerweise abgeschnitten oder zurückgeschnitten werden Studienganges Informatik an der ETH Zürich erwähnen,

sollten, weil sie nicht mehr innovativ sein können, wecer der eine Abteilung, die im Neubau am Zehnderweg unterge-

Wirtschaft noch der Gesellschaft irgendwie weiterhelfen. bracht werden sollte? Es war höchste Zeit, dass der Schulrat

Das ist natürlich ganz wesentlich heikler als das Planen 1980 den Studiengang Informatikerrichtete. In Zukunft wer-

neuer Bauten und Abteilungen. Aber uns scheint doch, dass den noch mehr und in praktisch allen Bereichen EDV-

die längerfristige Planung der Hochschulen und Anstalten Methoden angewandt. Deshalb ist die Ausbildung in diesen

sich auch mit diesem Aspekt von Lehre und Forschung Methoden ein Erfordernis der Zeit. Dass die Verantwortli-

befassen sollte: Was muss zu irgendeinem Zeitpunkt sinn- chen für die Informatik an der ETH bereit sind, ihr Wissen

vollerweise aufgegeben werden? Die Wissenschaft hat und ihre Erfahrungen für die kursmässige Ausbildung der

vorne zu sein; was überholt ist, bringt uns nicht weiter. Mittelschullehrer zur Verfügung zu stellen, anerkennen wir.

Unsere Fraktion hat Ausbildung auf allen Stufen schon Die Gymnasien kommen ja nicht darum herum, in Zukunft

immer sehr unterstützt. Wir stellen fest, dass der akademi- ihre Schüler in Grundkursen auch in die Informatik einzu-

schen Ausbildung und Forschung angesichts der Weltwirt- führen. Dazu leistet die ETH Vorarbeiten.

schaftslage ganz besondere Aufmerksamkeit zukommen Ich ersuche Sie, den Anträgen der Kommission zuzu-

muss. Die Schweiz ist in hohem Masse von ihrem geistigen stimmen.

Potential abhängig. Aus diesem Grund unterstützen wir -

mit Nuancen - die Kredite für die baulichen Vorhaben, die Müller-Aargau: Die unabhängige und evangelische Fraktion

nötig sind, um die Ziele in Lehre und Forschung zu errei- empfiehlt Ihnen, auf die Bauvorlagen für unsere Eidgenössi-

chen. Wir sind aber auch der Meinung, dass neue Vorhaben schen Technischen Hochschulen und die Annexanstalten

nicht immer neue Bauten bedingen, dass im Hinblick auf die einzutreten und den Krediten zuzustimmen. Wir sind uns

Hardware der Hochschulen und Anstalten überlegt werden bewusst, dass unsere Forschungsanstalten eine wesentliche

müsste, wo Überholtes abgebaut werden könnte. Insbeson- Grundlage für die Sicherung unserer heutigen und zukünfti-

dere zwingt uns unsere finanzielle Lage dazu, nicht nur gen Wirtschaft sind. Jede Zurückhaltung würde Rück-

neue Vorhaben genau zu überdenken, sondern das Beste- schläge in der Forschung und als weitere Folge Verlust von

hende ebenfalls laufend zu werten. Arbeitsplätzen bedeuten. Diese Wirkungen und diese Not-

Die SP-Fraktion empfiehlt Ihnen Eintreten auf die Vorlage wendigkeit waren auch in der Kommission unbestritten. Es

und Genehmigung der beantragten Kredite. stellt sich höchstens die Frage, mit welcher Kelle angerich-

tet wird, d.h. ob die Bauvorhaben in dieser Form akzeptier-

Scherer: Die CVP-Fraktion stimmt den Objektkredilen für bar seien. Unsere Bautengruppe hat die Projekte überprüft

Bauvorhaben der Eidgenössischen Technischen Hochschu- und sie als zweckmässig und kostengünstig beurteilt.

len und ihrer Annexanstalten im Totalbetrag von 271 Millio- Der Hauptkredit betrifft den weiteren Ausbau der ETH Lau-

nen Franken zu. sanne. Hier stellt sich zusätzlich die Frage von Treu und

Wie bereits von den Kommissionssprechern eingehend dar- Glauben, denn die Abmachungen mit dem Kanton Waadt

gelegt wurde, ist die Verlegung der ETH Lausanne nach sind bindend, und die vielen Mietobjekte müssen nach Ver-

Ecublens der Vollzug eines Bundesbeschlusses von 1968. trag übergeben werden. Wir sind daran gebunden, und die

Es muss selbstverständlich sein, dass die Verträge gegen- Erweiterung in Ecublens muss nach Plan vollzogen werden.

19. September 1983 N 1103 Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben

Die einzige grössere Diskussion hat sich zur Realisierung schaft eine Rolle spielen. Es leuchtet ein, dass gerade im

der Schule für Strahlenschutz am EIR in Würenlingen erge- Bereich dieser beiden Hochschulen der Bund eine beson-

ben. Die Diskussion drehte sich vor allem um den Standort dere Verantwortung trägt, ist er doch hierfür direkt verant-

des Schulgebäudes. Wieweit sollen solche Kurse von Nicht- wortlich.

akademikern an einer ETH-Annexanstalt durchgeführt wer- Es geht hier eigentlich um vier Fragen, über die Sie mit der

den? Wir haben uns schliesslich überzeugen lassen, dass Zustimmung zum heutigen Kredit zu entscheiden haben:

dies aus sachlichen Gründen vertreten werden kann. Das 1. Will der Bund diese Aufgabe überhaupt weiterführen?

Demonstrationsmaterial ist in der Nähe, die Lehrkräfte stam- 2. Will der Bund trotz Finanzknappheit diese Schulen so

men vorwiegend aus dem EIR. Der Sonderstellung wird ausstatten, dass sie auf der Höhe unserer Zeit sind?

Rechnung getragen, indem das Schulungsgebäude ausser-

halb des eigentlichen Komplexes, ausserhalb der Umzäu- 3. Will der Bund dafür sorgen, dass bei der erkannten

nung, gebaut wird. Wie der Kommissionspräsident bereits Zunahme der Studierenden jeder Schweizer, der die Voraus-

gesagt hat, sollen die Kurse selbsttragend sein; deshalb setzungen für ein technisches Hochschulstudium erfüllt,

kann man auch diesem Kredit ohne weiteres zustimmen. auch einen Hochschulstudienplatz findet?

Beim Besuch der beiden Annexanstalten SIN und EIR ist uns 4. Wollen wir dafür besorgt sein, dass wir auch in Zukunft an

der Unterscheid der Forschungsbereiche und der For- diesen Schulen über qualifizierte Dozenten verfügen, die

schungsart so richtig ins Auge gesprungen. Erlauben Sie unseren Wertvorstellungen entsprechen?

mir dazu noch eine kurze Bemerkung: Beide Forschungsan- Wenn Sie diese vier Fragen mit Ja beantworten wollen,

stalten kämpfen an der Front, das SIN an der vorderen, das meine Damen und Herren, dann stimmen Sie djeser Vorlage

EIR, so schien es uns, mehr an der hinteren Front. Im SIN zu!

wird neues Terrain errungen und erworben, im EIR wird vor namens ihrer Fraktion gegeben haben.

allem danach geforscht, die Auswirkungen der Reaktortech- Dabei wollen wir nicht vergessen, dass an diesen Hochschu-

nik nachträglich zu quantifizieren und Hilfs- und Entsor- len nicht nur gelehrt und gelernt wird, sondern es wird auch

gungstechniken zu entwickeln. Diese Stellung des EIR hat geforscht. Das ist insbesondere an den Technischen Hoch-

allgemein die Frage aufgeworfen, welche fernere Zukunft schulen der Fall. Sie werden ebenfalls im Verlaufe dieser

dieser Annexanstalt beschieden sei. Die Schule für Strahlen- Session noch Gelegenheit haben, zur vom Bund geförder-

schutz ist dabei nur ein signifikantes Beispiel der Arbeit an ten Forschung Stellung zu nehmen. Hier möchte ich nur

der rückwärtigen Front. Bösartigerweise könnte man sagen: einen Gesichtspunkt hervorheben, der für die enorme

eine Rechtfertigung für dieses Institut. Bedeutung der Forschung in unserem Lande spricht: Ein

Die unabhängige und evangelische Fraktion hofft, dass Herr Land ohne Rohstoffe, das über einen dermassen kleinen

Bundesrat Egli uns gewisse Zusicherungen geben kann, Absatzmarkt verfügt, ist darauf angewiesen, mit ständigen

dass uns über die Forschungsplanung im EIR auf weitere Innovationen an der Spitze der internationalen Märkte zu

Sicht einmal berichtet wird. Dabei soll die engere Zusam- bleiben. Das ist nur möglich mit einer rastlosen und breitan-

menarbeit, vielleicht auch die teilweise Zusammenlegung gelegten Forschung.

der beiden benachbarten Forschungsanstalten überprüft Ich danke Ihnen, Frau Mauch! Sie haben darauf hingewie-

werden. sen, dass auch auf anderen Gebieten geforscht werden soll,

Es ist nicht der Zweck meiner Bemerkungen, das etwas nicht nur auf den Gebieten, die diese beiden Hochschulen

ungute Gefühl in der Kommission auf den Rat zu übertra- betreiben. Sie werden aber im Zusammenhang mit den

gen. Es soll nur zeitig auf dieses Problem aufmerksam Forschungskrediten, die wir diese Session noch beraten

gemacht werden, um die Zukunft einer grossen Annexan- werden, Gelegenheit haben, zuzustimmen, dass wir auch

stalt sicherzustellen. auf anderen Gebieten die Forschung fördern.

In diesem Sinne empfiehlt Ihnen die unabhängige und evan- Im Mittelpunkt des ganzen Kredites steht die Technische

gelische Fraktion, die Kredite zu bewilligen. Hochschule Lausanne, für welche ungefähr zwei Drittel des

gesamten Kredites beansprucht werden.

Bundesrat Egli: Die Bauvorhaben, für welche Kredite anbe- Das Engagement des Bundesrates für diese Schule besteht

gehrt werden, sind von den beiden Herren Berichterstattern seit dem Jahre 1968, als der Bund diese Schule übernom-

sehr gründlich erläutert worden. Es liegt mir daran, ihnen zu men hat. Der Bund verpflichtete sich damals, innert 25

danken. Ich danke aber auch der einschlägigen Kommission Jahren die Gebäude, die er vom Kanton Waadt übernahm,

und darf feststellen, dass sie diese Bauvorhaben mit beson- zu räumen und wieder auf den Kanton Waadt zu übertragen.

derer Gründlichkeit unter die Lupe genommen hat. Sie hat Auch wenn es sich hier um eine sehr lange Frist handelt,

der Botschaft drei volle Sitzungstage gewidmet. Ausserdem möchten wir diese nicht unbedingt bis zum letzten Termin

haben Untergruppen die Objekte bzw. die Baupläne an Ort ausnützen, sondern wir möchten sinn- und vertrauensvoll

und Stelle besichtigt, und Ihre Bautengruppe hat die ganze mit dem Kanton Waadt zusammenarbeiten und dessen

Arbeit fachmännisch begleitet. Ich darf Ihnen sagen, dass Raumbedürfnisse berücksichtigen.

eine solche Arbeit Bundesrat und Verwaltung beruhigt; Schon mit Rücksicht auf die benachbarte kantonale Univer-

denn wenn ein Projekt, immerhin ein Viertelmilliardenpro- sität in Dorigny sind wir auf eine solche Zusammenarbeit

jekt, mit solcher Gründlichkeit geprüft wird, gibt dies dem angewiesen. Ich möchte der Regierung des Kantons Waadt

Bundesrat und der Verwaltung eine gewisse Sicherheit, auf - vertreten hier durch die Herren Delamuraz und Junod -

dem richtigen Weg zu sein. herzlich danken für diese angenehme Zusammenarbeit und

Ich möchte nicht von einzelnen Objekten sprechen, das für das Verständnis, das sie dem Bund hierdurch bewiesen

haben die Berichterstatter getan. Ich möchte nur noch haben. In diesem Sinne möchte ich auch die Antwort an

einige grundsätzliche Überlegungen anstellen, welche sich Herrn Cavadini erteilen, der diese Frage aufgeworfen hat.

mit dieser Viertelmilliardenvorlage verbinden. Die heute fälligen Beschlüsse sind also nichts anderes als

Eine allgemeine Bemerkung zu den Technischen Hochschu- die Ausführung des Grundsatzbeschlusses, den Sie im

len und eine besondere Bemerkung zur Technischen Hoch- Jahre 1968 bei der Übernahme dieser Schule gefasst haben;

schule in Lausanne: und ich darf auch noch an die Botschaft vom 5. November

Sie wissen, dass der Bund im Hochschulbereich eine dop- 1980 erinnern, mit welcher bereits die zweite Bauetappe der

pelte Verantwortung trägt. Er fördert erstens die kantonalen • Technischen Hochschule Lausanne vorgestellt worden ist.

Universitäten über das Hochschulförderungsgesetz. (Sie Sie haben damals zustimmend davon Kenntnis genommen.

werden noch diese Session Gelegenheit haben, über diese Ich darf aber auch darauf hinweisen, dass der Ausbau der

Art Hochschulförderung zu sprechen.) Vor allem führt er Technischen Hochschule in Lausanne eine hohe staatspoli-

aber zwei eigene Technische Hochschulen: die Technische tische Bedeutung hat: Diese Schule soll unseren Willen

Hochschule in Zürich und die Technische Hochschule in beweisen, der Westschweiz eine wirtschaftliche Selbstbe-

Lausanne. Zu diesem Hochschulbereich hinzu kommen fünf hauptung zu verleihen. Und gerade die Realisierung dieser

Annexanstalten, von welchen vier in der vorgelegten Bot- Absicht soll durch den Ausbau der Technischen Hochschule

Ecoles polytechniques fédérales. Constructions 1104 N 19 septembre 1983

in Lausanne aktualisiert werden. Der Ausbau erhält heute diese Aufgabe erfüllen. Und wir verfügen über kein anderes

noch eine besondere Aktualität, weil Verschiebungen im Institut als das in Würenlingen, das in der Lage wäre, diese

wirtschaftlichen Kräftefeld auf Kosten der Westschweiz in Aufgabe in so guter Weise zu lösen.

der Romandie ständig befürchtet und öffentlich beargwöhnt Ich bitte Sie somit um Zustimmung zu den beantragten

werden. Dazu kommen erst noch erwünschte beschäfti- Krediten. Diese stehen im Dienste der Ausbildung und der

gungspolitische Effekte in dieser Region. Forschung, tragen aber auch zum Schütze unserer lebens-

Frau Mauch, Sie haben die Frage aufgeworfen, ob nicht notwendigen Umwelt bei.

einmal diese kostspieligen Ausgaben im Bausektor ETH ein

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

Ende finden werden. Wir werden selbstverständlich immer

beide Hochschulen auf der Höhe der Zeit halten müssen. Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière

Wenn einmal der Transfer aus der Stadt Lausanne nach Detailberatung - Discussion par articles

Ecublens vollzogen sein wird, werden wir hoffentlich das

Baubudget der ETH dann etwas entlasten können. Titel und Ingress

Ein Problem, das heute auch wieder aufgeworfen worden Antrag der Kommission

ist, verbleibt uns noch zur Prüfung: das ist der Transport der

Studenten, Dozenten, Assistenten und Bediensteten aus der Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Stadt Lausanne nach Ecublens. Ich gestehe Ihnen, dass Titre et préambule

diese Verkehrsfrage noch nicht ganz gelöst ist; die Herren

Cavadini, Junod und Scherer haben mit Recht darauf hinge- Proposition de la commission

wiesen. Es besteht die Absicht, im Räume Ecublens/Dorigny Adhérer au projet du Conseil fédéral

auch Studentenunterkünfte zu bauen. Auch hier streben wir

eine Zusammenarbeit mit dem Kanton Waadt an. Es ist aber Angenommen - Adopté

nicht etwa vorgesehen, in Ecublens/Dorigny einen eigentli- Art. 1

chen Studentencampus zu schaffen, denn wir haben nicht

die Absicht, die Studenten in einem Ghetto leben zu lassen. Antrag der Kommission

Die Studenten sollen mit der übrigen Bevölkerung in Lau- Abs. 1

sanne das Leben der Städter teilen, sofern es sich nicht um Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Pendler handelt, die aus den in der Umgebung liegenden

Ortschaften kommen. Abs. 2

Wie wir von der Regierung des Kantons Waadt orientiert Es werden dafür folgende Objektkredite im Totalbetrag von

worden sind, hat der Grosse Rat des Kantons Waadt einen 271 253 000 Franken bewilligt:

Kredit zum Studium dieser Frage beschlossen. Eine Delega- a. 250 789 000 Franken für Bauvorhaben . . .

tion des Bundesrates hatte kürzlich auch eine Zusammen- Für den Rest von Abs. 2: Zustimmung zum Entwurf des

kunft mit einer Delegation der Waadtländer Regierung. Ich Bundesrates

danke auch in diesem Punkt für das Verständnis, das uns

von der Regierung des Kantons Waadt erwiesen worden ist. Anhang 1

Was nun die Kredite für die Annexanstalten anbelangt, ETH Lausanne

möchte ich keine weiteren Worte mehr verlieren, nachdem 21 Zweite Etappe der Verlegung nach Ecublens

ja alle Fraktionen zugestimmt haben. Es gilt nur darauf Zweiter Teilkredit Fr. 172669000

hinzuweisen, dass die Ausgaben, die hier aufgewendet wer- Gesamtkredit Fr. 250789000

den, vornehmlich dem Forschungsbereich zugute kommen.

Herr Scherer, Sie haben zu Recht insbesondere auf die Art. 1

Wichtigkeit des Forschungsbereiches Informatik hingewie- Proposition de la commission

sen. Ich weise insbesondere auch auf die Eidgenössische

Anstalt für das forstliche Versuchswesen in Birmensdcrf hin. Al. 1

Sie werden mir glauben, dass die Forschung im Forstbe- Adhérer au projet du Conseil fédéral

reich gerade in den heutigen Tagen von besonderer Aktuali-

tät ist; ich brauche diesen Gedanken wohl nicht noch Al. 2

besonders zu begründen. Les crédits suivants sont accordés pour un montant total de

Herr Cavadini und Herr Junod, Sie haben bezüglich der 271 253 000 francs, à savoir:

Anstalt in Birmensdorf die Frage aufgeworfen, warum nicht a. 250 789 000 francs selon la liste des ouvrages...

mehr Romands dort beschäftigt würden. Ich habe mir die Pour le reste de l'ai. 2: Adhérer au projet du Conseil fédéral

entsprechenden Zahlen geben lassen und tatsächlich fest-

gestellt, dass die alemannischen Vertreter in sehr g rosser Appendice 1

Überzahl sind: es sind rund 95 Prozent. Aber ich glaube, es EPF Lausanne

wäre ungerecht, deswegen dieser Anstalt Vorwürfe zu 21 2e étape du transfert à Ecublens

machen. Es stellt sich nämlich dann die Frage, ob welsche 2e crédit partiel Fr. 172 669 000

Mitarbeiter auch tatsächlich bereit sind, nach Birmensdorf Total nouveaux crédits d'ouvrage Fr. 250789000

wohnen zu gehen.

Das ist ja immer die grosse Frage bei der Berücksichtigung Angenommen - Adopté

der Minderheiten. Ich sichere Ihnen zu, diesbezüglich eine Art. 2 und 3

Prüfung vorzunehmen.

Antrag der Kommission

Schliesslich wurde auch die Frage aufgeworfen, insbeson-

dere von Herrn Müller, über die Aufgabenteilung der beiden Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Institute, des Schweizerischen Institutes für Nuklearfor-

schung in Villigen und des Eidgenössischen Institutes für Art. 2 et 3

Reaktorforschung in Würenlingen. Herr Müller, Sie haben Proposition de la commission

grosso modo die Aufgabenteilung zwischen diesen beiden Adhérer au projet du Conseil fédéral

Instituten aufgezeigt. Es handelt sich tatsächlich darum,

dass in Villigen vorwiegend Grundlagenforschung betrieben Angenommen - Adopté

wird, während es sich in Würenlingen um praktische Ausbil- Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

dung, aber auch um angewandte Forschung handelt. Es

geht insbesondere um die Ausbildung in der Handhabung Für die Annahme des Beschlussentwurfes 124 Stimmen

von Reaktoren und im Strahlenschutz. Der Strahlenschutz (Einstimmigkeit)

ist von Gesetzes wegen eine Bundesaufgabe. Wir müssen An den Ständerat - Au Conseil des Etats

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben

Ecoles polytechniques fédérales. Constructions

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1983

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 01

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 83.001

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.09.1983 - 15:30

Date

Data

Seite 1098-1104

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Ref. No 20 011 745

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