Vocational Training Programs and Occupational Mobility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe interpellation addressed concerns about the proliferation of vocational training programs, arguing that the sheer number of specialized professions, some with outdated regulations, increased costs and hindered occupational mobility. The Federal Council responded that while the number of recognized professions has grown, the vast majority of apprentices are concentrated in a limited number of fields, and that training regulations are regularly updated. They further stated that studies indicate their vocational training system does not impede occupational mobility and that costs associated with smaller programs are manageable, often shared with businesses.
Legislator-Regeste
KI-generiertVocational Training Programs and Occupational Mobility: Wie hoch ist am Gesamttotal der Arbeitslosen der werden Personen unter 25 Jahren verstanden - arbeitslos. gegenwärtige Anteil der Jugendlichen? Ihr Anteil am Total der Ganzarbeitslosen betrug 27,0 Prozent.
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18. März 1983 539 Interpellation Bircher
Die Messerschmiede werden nach einem Reglement aus Im übrigen sagt die Anzahl Berufsangehöriger und Lehrdem Jahr 1936 ausgebildet und geprüft, der Fernmeldelinge nichts aus über die Daseinsberechtigung eines Beruund Elektronikapparatemonteur (FEAM) nach einem solfes: Wir brauchen Berufe, die nie grosse Lehrlingszahlen chen aus dem Jahr 1958. Seither wurde der Transistor erreichen werden, deren Angehörige aber an Schlüsselstel-
erfunden, später die integrierten Schaltungen und dann die lungen der Produktion und der Dienstleistungen unverzicht-
Mikroprozessoren! 1958 gab es erst Vakuumund Gasentbar sind. ladungsröhren sowie Relais. Zu den einzelnen Fragen äussert sich der Bundesrat wie Die Einschränkung der Mobilität durch die Vielzahl der folgt: Berufe darf meiner Meinung nach nicht überschätzt wer-
1. Die Berufswahl ist in der heutigen Zeit zweifelsohne für den. Andere Leute sehen hier aber den wichtigsten Punkt.
den Jugendlichen und seine Eltern nicht leicht. Es darf aller- Sicher wird die Mobilität, also die Fähigkeit, ohne grosse dings nicht übersehen werden, dass keine Generation über Umschulung eine andere Tätigkeit auszuüben, durch die soviel Informationsmaterial verfügt wie die heutigen Schul- Vielzahl der Berufe nicht erleichtert. abgänger. Wer sich in der Flut von Unterlagen schlecht Auch.im Zusammenhang mit der Bildung darf man von zurechtfindet, erhält auf Wunsch unentgeltliche Hilfe sei- Kosten sprechen. Die Vielzahl an Ausbildungsrichtungen tens der Berufsberatung. vergrössert die Kosten enorm. Für die über 9000 Lehrabschlussprüfungen, die jährlich zum Beispiel im Kanton 2. Der Bund ist bestrebt, die Ausbildungsvorschriften dem Zürich durchgeführt werden, müssen 4000 Experten aufgeaktuellen Stand der Entwicklung anzupassen. Neue Régleboten werden, denn es ist jeweils in über 200 Berufen zu mente und Lehrpläne werden so konzipiert, dass Verände-
prüfen. Die Prüflinge aus manchen Splitterberufen werden rungen in der Berufswelt in die Ausbildung einfliessen kön-
mit grossem organisatorischem Aufwand in andere Kantone nen, ohne dass eine Gesamtrevision nötig wird. vermittelt. Dies ist nur ein Beispiel. Mindestens ebenso ins 3. Untersuchungen jüngerer Zeit haben gezeigt, dass Gewicht fällt die Ausstattung der Berufsschulen mit unser Berufsbildungssystem der beruflichen Mobilität nicht
Demonstrationsmaterial für 400 Berufe, die notwendigen abträglich ist und ein späterer Berufsoder Branchenwech-
Lehrbücher, Weiterbildungskurse für Lehrer, Mehraufwand sel nicht mit einem beruflichen Abstieg verbunden sein bei der Registratur und Überwachung im Amt für Berufsbilmuss. dung usw. An der Kunstgewerbeschule Zürich allein wird 4. Berufe mit kleinen Lehrlingsbeständen brauchen nicht
Unterricht in über 100 verschiedenen Berufen veranstaltet. zwangsläufig höhere Kosten für die öffentliche Hand zu ver-
Weiter ist festzuhalten, dass bis 1986 in allen Berufen ursachen. Die grössten Investitionen liegen in der Regel
(soweit sinnvoll) Einführungskurse stattfinden sollen (BBG beim Ausbildungsplatz im Betrieb und variieren von Beruf
Art. 16, BBV Art. 15). Wie kann dies geschehen, wenn nur zu Beruf sehr stark. Teure Einrichtungen in Berufsschulen
alle paar Jahre ein Lehrling einen der Splitterberufe erlernt? und Einführungskurs-Werkstätten, die nur gerade einem
Für einen sinnvollen Einführungskurs-Betrieb sind doch pro Beruf und erst noch mit wenigen Lehrverhältnissen dienen,
Sprachregion wenigstens acht Lehrlinge im Jahr notwendig. sind selten. Nach Möglichkeit werden die Lehrpläne ver- Dem Vernehmen nach beabsichtigt das BIGA, diese Splitwandter Berufe so gestaltet, dass deren Lehrlinge den terberufe einfach von der Durchführung von Einführungsberufskundlichen Unterricht gemeinsam besuchen können. kursen zu befreien - was meiner Meinung nach eine starke 5. In den Einführungskursen werden - mindestens zu Benachteiligung der entsprechenden Lehrlinge nach sich Beginn der Lehre - Fertigkeiten vermittelt, die häufig zieht. Grundlage mehrerer Berufe sind. Eine Einführungskurs- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Werkstätte dient somit in der Regel mehreren Berufen. In Rapport écrit du Conseil fédéral schwach dotierten Lehrberufen in einem eher isolierten Tätigkeitsbereich stellt sich, nicht zuletzt auch aus finanziel- Wie alle hochindustrialisierten Staaten verfügt auch die len Gründen, die Frage der Befreiung vom Einführungs- Schweiz über eine sehr arbeitsteilige Wirtschaft. Die beruflikurs-Obligatorium gebieterisch. che Spezialisierung widerspiegelt sich in einem Land, das sich zum System der Betriebslehre bekennt, auch in der Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesberuflichen Ausbildung. rates teilweise befriedigt. Das Gros unserer Lehrtöchter und Lehrlinge wird in Kleinbetrieben ausgebildet. Da diese über das ganze Land verteilt sind, profitieren auch die abseits der Wirtschaftszentren gelegenen Gebiete von ihrem Ausbildungspotential. Es sei in diesem Zusammenhang auf die Antwort des Bundesrates auf die Motion Carobbio vom 6. Oktober 1982 «Berufli- 82.952 che Mobilität» verwiesen.
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Ende 1982 bestanden für 281 Lehrberufe, die unter das Interpellation Bircher Berufsbildungsgesetz fallen, Ausbildungsund Prüfungsre- Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellensituation glemente. Es trifft zu, dass die Zahl der anerkannten Lehrberufe in den letzten Jahren zugenommen hat. Der Bund Chômage des jeunes et apprentissages übt allerdings beim Erlass von Vorschriften für neue Berufe Zurückhaltung. Hingegen sind in den letzten Jahren bei Reglementsrevisionen verschiedentlich die Berufsbezeichnungen geändert worden. Während einer gewissen Übergangszeit figurieren in öffentlichen 'Publikationen die alten Wortlaut der Interpellation vom 17. Dezember 1982 und neuen Berufsbezeichnungen, was den falschen Ein- Mit den auf die Jahreswende 1982/83 drastisch gestiegedruck erwecken kann, die Zahl der Berufe hätte spürbar nen Arbeitslosenzahlen stellt sich die Frage nach den Auszugenommen. wirkungen auf den Abschluss von Lehrverträgen sowie Der Bund sieht davon ab, Berufe, in denen während einiger nach der Jugendarbeitslosigkeit im allgemeinen. Gemäss
Zeit keine Lehrlinge ausgebildet wurden, aus dem Berufs- Feststellungen von Lehrkräften mit Schülern im letzten Jahr
verzeichnis zu streichen; eine solche Massnahme würde der obligtorischen Schulzeit sind in einzelnen gewerblichen, von den älteren und bewährten Berufsangehörigen mit neuerdings aber auch kaufmännischen Branchengruppen Recht nur schwer verstanden. Die Liste der anerkannten eindeutig Mangelsituationen eingetreten. Mit dem Hinweis Berufe wird deshalb auch in Zukunft anwachsen. Dies darf auf andere Berufsgruppen ist das Problem nicht gelöst,
aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die überwiewird doch auch in anderen Bildungsstufen zu Recht alles
gende Mehrheit der Lehrlinge (98 Prozent) auf rund 120 Mögliche vorgekehrt, um einem Numerus clausus auszu- Berufe konzentriert. weichen. Interpellation Künzi 540 18 mars 1983
Der Bundesrat und das BIGA werden gebeten, auf das Zu den aufgeworfenen Fragen nimmt der Bundesrat wie Frühjahr 1983 eine möglichst ungeschminkte Übe'sicht zu folgt Stellung: geben und dabei die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Ende Januar 1983 waren 7523 Jugendliche - darunter
1. Wie hoch ist am Gesamttotal der Arbeitslosen der werden Personen unter 25 Jahren verstanden - arbeitslos. gegenwärtige Anteil der Jugendlichen? Ihr Anteil am Total der Ganzarbeitslosen betrug 27,0 Prozent.
2. Wie hoch ist die Zahl der Lehrvertragsabsch:üsse im Vergleich zum Vorjahr, sind eindeutige Mangelsituationen 2. Die Zahl der auf Frühjahr 1983 abgeschlossenen Lehrund Engpässe aufgetreten? verträge bzw. zugesicherten Lehrstellen ist im jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Die zur Verfügung stehenden Trend-
3. Bestehen bereits in allen Kantonen Lehrstellennachmeldungen lassen nicht den Schluss zu, dass sich die Lehrweise?
stellensituation gegenüber dem Vorjahr verschlechtert hat.
4. Kann der Bund mit den öffentlichen Betrieben, sollte Dies ist durchaus verständlich, werden doch in aller Regel
sich die Mangelsituation bei den kaufmännischen und Ausbildungsplätze nicht kurzfristig geschaffen bzw. aufgegewerblichen Lehrstellen bestätigen, einen zusätzlichen hoben. eigenen Beitrag zur Behebung dieser Situation leisten?
3. Etwa ein Drittel der Kantone unterhält vorübergehend Texte de l'interpellation du 17 décembre 1982 oder dauernd Lehrstellennachweise. Daneben verfügen aber auch die lokalen und regionalen Berufsberatungsstel- Le nombre de chômeurs, qui a très fortement augmenté à len über Adressenmaterial von Ausbildungsbetrieben in la fin de l'année 1982, soulève le problème des effets de ihrem Einzugsgebiet. cette situation sur la conclusion de contrats d'apprentis-
4. Schon Anfang 1977 hat der Bund Massnahmen ergriffen, sage et sur le chômage des jeunes en général. Selon les um selbst einen Beitrag zur Verbesserung der Lehrstellenmembres du corps enseignant, il est frappant de constater
que les élèves accomplissant leur dernière année de scolasituation zu leisten, die damals angesichts der geburten-
starken Jahrgänge von Schulaustretenden eher angespannrité obligatoire font défaut dans divers groupes de
branches économiques de l'industrie et, même depuis peu, ter war als heute. Das Angebot der Lehrstellen konnte bei
du commerce. La référence à d'autres groupes de profesden Bundesbetrieben (einschliesslich PTT und SBB) und sions ne permet pas de résoudre le problème puisque, à den verschiedenen Verwaltungszweigen innert fünf Jahren d'autres degrés de formation, on s'efforce à juste titre um rund 2500 oder 65 Prozent erhöht werden. Eine ins d'éviter le numerus clausus. Gewicht fallende weitere Aufstockung ist gegenwärtig nicht Le Conseil fédéral et l'OFIAMT sont priés de donner au möglich. printemps 1983 un aperçu aussi véridique que possible de la situation et de répondre aux questions suivantes: Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt.
1. Quelle est la part actuelle des jeunes dans le nombre total des chômeurs?
2. Quelle est l'importance du nombre de contrats c'apprentissage conclus par rapport à l'année dernière. A-t-on remarqué des lacunes et des difficultés?
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3. Existe-t-il déjà dans tous les cantons des bureaux de placement pour apprentis? Interpellation Künzi
4. S'il devait se confirmer que les places d'apprentissage Überangebot von Schnellzügen font défaut dans l'industrie et le commerce, la Confédéra- Trains directs. Offre excédentaire tion pourrait-elle remédier à cette situation en offrant des postes supplémentaires dans des entreprises publiques? Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Wortlaut der Interpellation vom 7. Oktober 1982 Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht Angesichts der anhaltend prekären Finanzlage der SBB und eine schriftliche Antwort. der Tatsache, dass seit der Einführung des Taktfahrplans in gewissen Zugskategorien von einem Überangebot gespro- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates chen werden kann, stellen sich die folgenden Fragen: Rapport écrit du Conseil fédéral 1. Wie wird die Benützung der mit dem Taktfahrplan zusätz- Bereits 1975 setzte der Direktor des Bundesamtes für Indulich angebotenen Verkehrsleistungen analysiert? strie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) eine Arbeitsgruppe 2. Kann ein Unterschied zwischen der Wirtschaftlichkeit
«Jugendliche und Arbeitsmarkt» ein. Ihr gehören Vertreter von Intercity-Zügen und jener von Schnellzügen festgestellt
der Sozialpartner, eidgenössischer, kantonaler und kommuwerden? naler Fachinstanzen sowie von Lehre und Forschung an. Zentrales Anliegen der Arbeitsgruppe waren von Anfang an 3. Besteht eine Möglichkeit, dass zur Erfüllung des Leidie Verhütung von Jugendarbeitslosigkeit und Massnahmen stungsauftrags der Schnellzugsfahrplan dort, wo er ausser-
zur Sicherstellung eines ausreichenden Ausbildungsangehalb der Randgebiete ein allfälliges Überangebot aufweist,
botes. schon vor dem Fahrplanwechsel 1985, der Nachfrage ent- An ihrer Sitzung vom 16. November 1982 liess sich die sprechend, reduziert wird? Arbeitsgruppe aufgrund von Trendmeldungen über die Texte de l'interpellation du /octobre 1982 aktuelle Lehrstellensituation informieren. Die Lagebeurtei-
lung fiel überwiegend positiv aus. Ein gewisser Nachfrage- Etant donné la situation financière des CFF, qui reste pré-
überhang wurde im Büround Bankenbereich signalisiert. caire, ainsi que le fait qu'on peut, depuis l'introduction de
Ferner bestand für Lehrstellen in Berufen der Elektronik, l'horaire cadencé, parler d'une offre excédentaire dans cer-
des Kunsthandwerks sowie vereinzelt der Holzverarbeitung taines catégories de trains, les questions suivantes se posent: und des Gartenbaus ein überdurchschnittliches Interesse. Umgekehrt wurden in der Mehrzahl der Berufe offene Lehr- 1. Comment évalue-t-on le taux d'utilisation des prestastellen gemeldet. tions de transport supplémentaires offertes depuis l'intro- Das BIGA verfolgt laufend die Lehrstellensituation und wird duction de l'horaire cadencé? beim Vorliegen neuer und breit abgestützter Ergebnisse 2. Constate-t-on, une différence entre la rentabilité des Bundesrat und Öffentlichkeit informieren. trains intercit et celle des trains directs? Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Bircher Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellensituation
Interpellation Bircher Chômage des jeunes et apprentissages
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1983 Année Anno
Band II Volume Volume
Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15 Séance Seduta
Geschäftsnummer 82.952 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1983 - 08:00 Date Data
Seite 539-540 Page Pagina
Ref. No 20 011 350
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