Wealth Tax for Defense Funding Rejected as Unrealistic
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe parliament considered a motion proposing a one-time, progressive wealth tax for individuals with taxable assets over 200,000 francs to fund urgent defense expenditures. The Federal Council noted that similar measures, known as "Wehropfer," were implemented during WWII, but a previous attempt at a one-time wealth tax was rejected by voters in 1922. The Council explained that due to constitutional limitations preventing the federal government from levying wealth taxes on individuals since 1959, such a tax would require a constitutional amendment and extensive consultation with cantons. While acknowledging the need for funds, the Council deemed the proposal currently unrealistic but agreed to further examine the related issues. The motion was ultimately converted into a postulate.
Legislator-Regeste
KI-generiertWealth Tax for Defense Funding Rejected as Unrealistic: The Federal Council noted that similar measures, known as "Wehropfer," were implemented during WWII, but a previous attempt at a one-time wealth tax was rejected by voters in 1922. The Council explained that due to constitutional limitations preventing the federal government from levying wealth taxes on individuals since 1959, such a tax would require a constitutional amendment and extensive consultation with cantons. While acknowledging the need for funds, the Council deemed the proposal currently unrealistic but agreed to further examine the related issues. The motion was ultimately converted into a postulate.
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KI-generiertCited as a precedent for a one-time wealth levy during wartime.
Cited as a precedent for a one-time wealth levy during wartime.
Volltext
18. März 1983 511 Motion Ziegler-Genf
#ST# 82.904 Schriftliche Erklärung des Bundesrates Motion der unabhängigen und Déclaration écrite du Conseil fédéral evangelischen Fraktion Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln. Vermögensabgabe Motion du groupe indépendant et évangélique Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat Impôt sur la fortune
#ST# 81.470 Wortlaut der Motion vom 30. November 1982 Motion Ziegler-Genf Der Bundesrat wird aufgefordert, zur Deckung von zusätzli- Fleischkontrolle an der Grenze chen Ausgaben für dringende Rüstungsvorhaben der Bundesversammlung eine Vorlage über eine einmalige, pro- Motion Ziegler-Genève gressiv ausgestaltete Vermögensabgabe für natürliche Per- Contrôle vétérinaire à la frontière sonen, beginnend bei einem steuerbaren Vermögen von 200000 Franken, vorzuschlagen. Texte de la motion du 30 novembre 1982 Le Conseil fédéral est chargé, dans le but de financer Wortlaut der Motion vom 23. September 1981 d'urgentes acquisitions d'armements, de soumettre au Par- Nach den Zollerlassen ist die Einfuhr von Fleisch und lement un projet d'impôt unique et progressif, qui sera Fleischwaren aus zahlreichen, vor allem südeuropäischen perçu auprès des personnes physiques dont la fortune Ländern verboten. dépasse 200 000 francs.
Jeden Monat werden an der Grenze Dutzende von Kilos Sprecher - Porte-parole: Kloter beschlagnahmt und vernichtet. Pro Jahr sollen es mehrere Tonnen sein. Vor allem Gastarbeiter aus Spanien, Portugal Keine Begründung - Pas de développement usw. sind von der Massnahme betroffen.
Nach glaubwürdigen Quellen dient die Massnahme vor Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates allem den Interessen der schweizerischen Grossmetzge- Rapport écrit du Conseil fédéral reien, die Fleisch aus südeuropäischen Ländern einführen.
1. Eine einmalige Vermögensabgabe für dringende Dieses Fleisch wird nach einer tierärztlichen Kontrolle von Rüstungsvorhaben ist bisher zweimal als sogenanntes den Metzgern in Verkehr gebracht. Wehropfer im Rahmen des bundesrätlichen Vollmachten- Der Bundesrat wird eingeladen, die Zollgesetzgebung (im rechtes während des Zweiten Weltkrieges beschlossen besonderen das Merkblatt und das Reglement vom Januar
worden. Ein nach dem Ersten Weltkrieg durch eine Initiative 1981) so zu ändern, dass Reisende das Fleisch, das sie ein-
unternommener früherer Versuch auf Einführung einer proführen möchten, der tierärztlichen Kontrolle vorlegen kön-
gressiven einmaligen Vermögensabgabe war dagegen 1922 nen.
in einer Volksabstimmung abgelehnt worden. Ist eine allgemeine tierärztliche Kontrolle an der Grenze
1.1 Das erste Wehropfer, vorgesehen im Bundesbeschluss technisch nicht durchführbar, wird er ersucht, anzuordnen,
vom 11. April 1940 über Massnahmen zur Tilgung der ausdass das eingezogene Fleisch nicht einfach vernichtet, son-
serordentlichen Wehraufwendungen und zur Ordnung des dern an wohltätige Institutionen in der Schweiz verteilt wird.
Finanzhaushaltes des Bundes (BBI 1940 l 432), wurde mit Bundesratsbeschluss vom 19. Juli 1940 eingeführt (BRB Texte de la motion du 23 September 1981
vom 19. Juli 1940 über die Erhebung eines einmaligen La législation douanière interdit l'importation de viande et
Wehropfers, AS 56 1209). Wehropferpflichtig waren grundde préparations de viande provenant d'un grand nombre de sätzlich alle natürlichen Personen mit einem Reinvermögen .pays, et notamment de pays d'Europe du sud.
von 5000 Franken und mehr; bei juristischen Personen Chaque mois des dizaines de kilos de viandes sont saisis et bestand kein Mindestbetrag für die Steuerpflicht. détruits aux frontières. On estime à plusieurs tonnes par an les quantités de viandes saisies notamment sur des travail-
1.2 Angesichts der kriegsbedingten Zunahme der Staatsleurs immigrés venant d'Espagne, du Portugal, etc.
ausgaben entschied sich der Bundesrat in der Folge mit Bundesratsbeschluss vom 20. November 1942 zur Durch- Selon des sources dignes de confiance cette mesure sert surtout les grandes boucheries de Suisse qui importent les führung eines weiteren Wehropfers (BRB vom 20. November 1942 über die Erhebung eines neuen Wehropfers; AS viandes provenant des pays d'Europe du sud. Après un contrôle vétérinaire, les bouchers mettent ces viandes dans
58 1093). Gegenstand des neuen Wehropfers bildete wiele commerce.
derum das reine Vermögen der natürlichen und juristischen Le Conseil fédéral est invité à modifier la législation doua- Personen.
nière (plus précisément la notice informative et le règlement
2. Die in der Motion vorgeschlagene Vermögensabgabe de janvier 1981) afin de permettre aux voyageurs de sou-
lehnt sich dem Grundsatz nach weitgehend an die beiden mettre les viandes qu'ils désirent importer au contrôle vété-
erwähnten Wehropfer an. Abgesehen von einer Krisenlage rinaire.
mit Vollmachtenrecht könnte das Motionsbegehren indes- Subsidiairement: si le Conseil fédéral juge techniquement
sen nur auf dem Wege einer Verfassungsänderung eingeimpossible la généralisation du contrôle vétérinaire aux
führt werden, da der Bund seit 1959 von den natürlichen frontières, il est prié d'ordonner non pas la destruction pure
Personen keine Vermögenssteuer mehr erheben darf. Ein et simple de ces viandes confisquées, mais leur distribution
solcher Eingriff in das geltende Steuerrecht wäre zudem à des institutions de bienfaisance en Suisse.
nur nach eingehender Absprache mit den Kantonen möglich, stünde doch eine eidgenössische Vermögensabgabe Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Ammann-Saintausserhalb des heutigen Steuersystems. So anerkennens- Gall, Braunschweig, Duvoisin, Leuenberger, Mauch, Meier wert Bemühungen, dem Bund Mittel zur Finanzierung von Werner, Morel, Morf, Neukomm, Ott, Reimann, Renschler, Mehrausgaben zu verschaffen, auch sind, erachtet der Bun- Robbiani, Rothen, Vannay (16)
desrat diesen Vorschlag in nächster Zeit nicht für realisierbar. Aber er möchte seine Verwirklichung nicht ausschlies- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
sen und ist deshalb bereit, die damit zusammenhängenden A la frontière, les prescriptions en vigueur font obligation
. Fragen näher zu prüfen. aux douaniers de refouler ou détruire plusieurs tonnes de Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der unabhängigen und evangelischen Fraktion
Motion du groupe indépendant et évangélique Impôt sur la fortune
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1983 Année Anno
Band II Volume Volume
Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15 Séance Seduta
Geschäftsnummer 82.904 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1983 - 08:00 Date Data
Seite 511-511 Page Pagina
Ref. No 20 011 316
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