Federal Institutes of Technology: Balancing Specialization and General Education
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe federal government stated that Swiss federal institutes of technology offer a solid and broad foundational education, with specialization occurring later in the curriculum. While industry desires more specialized graduates for immediate productivity, the institutes aim for a balanced approach, incorporating humanities, social sciences, and management courses, and consult with industries when updating curricula. Therefore, the government concluded that the institutes do not primarily focus on training highly specialized technicians at the expense of the "homo socialis."
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Institutes of Technology: Balancing Specialization and General Education: While industry desires more specialized graduates for immediate productivity, the institutes aim for a balanced approach, incorporating humanities, social sciences, and management courses, and consult with industries when updating curricula. Therefore, the government concluded that the institutes do not primarily focus on training highly specialized technicians at the expense of the "homo socialis."
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KI-generiertVolltext
Interpellation Bacciarini 1804 N 17 décembre 1982
3. Comment fonctionne la collaboration avec la République Insgesamt darf festgestellt werden, dass die behördliche
fédérale d'Allemagne? Quels ont été les résultats obtenus Aufsicht gewährleistet ist.
jusqu'à maintenant? 4b. Die Alarmorganisation wird im Rahmen der kantonalen
4a. Les autorités compétentes exercent-elles une surveil- Katastrophendispositive geregelt, wobei vorgesehen ist,
lance suffisante des mesures de sécurité prises par les dass die im Aufbau begriffene nationale Alarmzentrale beim
sociétés précitées? Dans la négative, quelles ont été les METALERT auch bei Chemieunfällen eingeschaltet werden
lacunes? kann und gegebenenfalls den betroffenen Kantonen bera-
46. Les dispositifs d'alarme destinés à la population sont- tend zur Seite stehen wird.
ils en état de fonctionner? Comment s'organise la liaison 5. Die Aufgaben des BUS sind in der Verordnung des Bun-
entre les sociétés d'une part et les autorités et la popula- desrates vom 9. Mai 1979 über die Aufgaben der Departe-
tion d'autre part? Le système d'alarme a-t-il déjà été testé? mente, Gruppen und Ämter festgelegt. Demgemäss steht
5. Quelles sont, sur un plan général, les prestations que das BUS den Kantonen für eine fachtechnische Beratung in
l'Office fédéral de la protection de l'environnement est à allen Bereichen bestehender und künftiger Umweltschutz-
même d'offrir aux offices cantonaux compétents à l'heure erlasse zur Verfügung.
actuelle? 6. Bezüglich Weisstannensterben verweisen wir auf die
6. A-t-on pu établir un quelconque rapport entre les nui- Antwort des Bundesrates zur Einfachen Anfrage Humbel
sances susmentionnées et le dépérissement des sapins vom 10. Juni 1982.
argentés dans le Fricktal? Si oui, qui doit répondre des
Präsident: Der Interpellant erklärt sich von der Antwort des
dommages causés à la forêt?
Bundesrates teilweise befriedigt.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Es ist ein Gebot der Stunde, Landschaft und Bevölkerung
vor irgendwelchen Immissionen zu schützen. Dieser Schutz
kann auch schon heute sehr stark vorangetrieben werden,
bevor das neue Umweltschutzgesetz in Kraft treten wird. Es
geht auch um den Schutz eines wichtigen aargauischen
Heilbades (Kurort Rheinfelden). #ST# 82.551
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Interpellation Bacciarini
Rapport écrit du Conseil fédéral Eidgenössische Technische Hochschulen.
1a. Das Bundesamt für Umweltschutz (BUS) erfüllt Koordi- Spezialistentum
nationsaufgaben im Zusammenhang mit Problemen von Ecoles polytechniques fédérales.
gesamtschweizerischer Bedeutung. Die Bekämpfung loka- Spécialisation à outrance
ler Immissionen dagegen obliegt den Kantonen und
Gemeinden. Das BUS hat somit keine Kompetenz, auf die- Politecnici federali e formazione dei diplomati
ser Ebene entsprechende Massnahmen durchzuführen
oder anzuordnen. Es kann in solchen Fällen nur aktiv wer-
den, wenn es von Kantonen und Gemeinden dazu eingela-
den wird. So hat das BUS auf Ersuchen des Kantons Aar-
gau und der Gemeinde Rheinfelden ein Konzept erarbeitet, Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1982
um durch gezielte Messungen die tatsächliche Belastungs- Kürzlich haben die beiden Professoren Angelo Rossi (frü-
situation sowie potentielle Verursacher beurteilen zu kön- her Professor an der ETH in Zürich; jetzt Lehrer am Hoch-
nen. schulinstitut für öffentliche Verwaltung in Lausanne) und
1b. Mit dem kommenden Umweltschutzgesetz werden die Denis Baggi (früher Professor an der ETH in Zürich und an
notwendigen Voraussetzungen für eine weitergehende der Universität der Stadt New York; zurzeit Leiter einer For-
Bekämpfung der Immissionen geschaffen. Die zukünftige schungsgruppe, die sich mit der künstlichen Intelligenz
Tätigkeit des BUS wird sich in diesem neuen Rahmen und befasst, bei der Firma Mettler Instrumente AG in Greifen-
entsprechend den zur Verfügung stehenden personellen see) in einer Zeitung eine anregende und scharfsinnige
und finanziellen Mitteln gestalten. Auseinandersetzung über das Thema «Hochschulbildung
und Beschäftigungsmöglichkeiten» geführt.
2. Die Kantone bestimmen die Zuständigkeiten ihrer Ämter Professor Rossi berief sich auf den Bericht des Wissen-
für die verschiedenen Aufgaben des Immissionsschutzes
schaftsrates über dieses Thema (Bern 1981; vgl. «Corriere
und koordinieren deren Arbeit innerhalb des Kantons sowie del Ticino» vom 19. Juli 1982). Professor Baggi, im Bestre-
die Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen. Das BUS ben, den Zusammenhang zwischen Ausbildung und
hat keine Kompetenz, entsprechende Koordinationsmass- Beschäftigungsmöglichkeiten näher zu umreissen, schrieb
nahmen zu treffen. unter anderem folgendes: «Die Anstellung neuer Mitarbei-
3. Es bestehen regelmässige Kontakte zwischen deut- ter ist an meinem Arbeitsplatz tatsächlich ein Problem, weil
schen und schweizerischen Behörden der grenznahen sich die Ausbildung der Absolventen der schweizerischen
Gebiete, an denen sich auch Vertreter des Bundes beteili- Technischen Hochschulen im allgemeinen als ungenügend
gen. Dadurch konnten schon mehrfach Immissionspro- herausstellt...» (vgl. «Corriere del Ticino» vom 31.Juli
bleme gemildert werden. In jüngster Zeit haben die deut- 1982).
schen Behörden auch ein umfangreiches Untersuchungs- Ich frage den Bundesrat, ob auch er den Eindruck hat, dass
programm im Oberrheingebiet eingeleitet. die Ausbildung, die unsere Technischen Hochschulen ihren
4a. Die Aufsicht über den Schutz der Arbeitnehmer sowie Studenten vermitteln, ungenügend ist und dass - wie dies
der Umgebung der genannten Betriebe (soweit in der Kreise der Industrie und der Wirtschaft zu beklagen schei-
Schweiz gelegen) obliegt den kantonalen und eidgenössi- nen - die Spezialisierung übertrieben wird, und zwar auf
schen Arbeitsinspektoraten sowie der SUVA, die im Rah- Kosten einer Allgemeinbildung, «die der gesellschaftlichen
men ihrer Möglichkeiten periodisch Kontrollen durchführen. Realität in diesem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts
Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass für sämtliche Bau- Rechnung trägt» (vgl. Baggi, «Corriere del Ticino» vom
und Umgestaltungsvorhaben industrieller Betriebe vorgän- 31. Juli 1982).
gig eine besondere Genehmigung der Pläne einzuholen ist. Mit ändern Worten: Ich ersuche den Bundesrat abzuklären,
Die primäre Verantwortung für die Sicherheit liegt aber nach ob es stimmt, dass unsere Technischen Hochschulen unter
der Gesetzgebung bei den Betrieben selber, die denn auch Vernachlässigung des'«homo socialis» in erster Linie darauf
über eigene ausgewiesene Sicherheitsfachleute verfügen. bedacht sind, Superspezialisten auszubilden.
17. Dezember 1982 N 1805 Interpellation Gehen
Texte de l'interpellation du 4 octobre 1982 Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Au cours d'un récent débat, fort courtois, entre journa- Rapport écrit du Conseil fédéral
listes, les professeurs Angelo Rossi (ex-professeur à Risposta scritta del Consiglio federale
l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich, actuellement
Nel loro insegnamento tecnico e scientifico le Scuole poli-
enseignant à l'IDEHAP, à Lausanne) et Denis Baggi (ex-pro-
tecniche federali pongono l'accento su una formazione di
fesseur à l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich et à l'uni-
base, solida ed ampia; le specializzazioni nei vari orienta-
versité de la ville de New York, actuellement directeur à la
menti subentrano soltanto nella seconda metà degli studi, e
maison Mettler Instruments AG, à Greifensee, d'un groupe
sopratutto durante l'ultimo anno. Nelle lezioni i professori si
de recherche en matière d'intelligence artificielle), ont dis-
sforzano d'andar oltre l'ambito stretto della propria disci-
serté sur la «formation universitaire et les possibilités
plina, aprendosi a considerazioni umaniste e socio-econo-
d'emploi».
miche.
Le professeur Rossi s'est référé au rapport à ce sujet
Ambedue le scuole offrono un'ampia scelta di corsi in
publié par le Conseil de la science (Berne, 1981) (voir Cor-
scienze umane e sociali: alla SPFZ, con i corsi della sezione
riere del Ticino du 19 juillet 1982). Désireux de préciser son
XII; alla SPFL, con quelli compresi sotto il titolo generale
point de vue sur la relation entre la formation et les possibi- «Uomo - Tecnica - Ambiente». Gli studenti in ingegneria
lités d'emploi, et se référant en particulier à la tâche qu'il hanno l'obbligo di seguire, durante gli studi, un dato
remplit actuellement dans l'industrie suisse, le professeur numero minimo di corsi, che saranno poi materia d'esame o
Baggi a écrit notamment: «L'engagement de nouveaux potranno sfociare nell'allestimento di un progetto. Certe
employés constitue en effet un problème à mon poste de sezioni curano inoltre docenze particolari, inerenti ad
travail, car on constate que la préparation des polytechni-
aspetti non tecnici.
ciens suisses se révèle en général insuffisante...» (voir Cor-
Se disponessero di maggiori finanze i Politechnici offrireb-
riere del Ticino du 31 juillet 1982).
bero anche un maggior numero di corsi post lauream, che
Je demande par conséquent au Conseil fédéral de dire s'il
darebbero modo, ai diplomati ed agli ingegneri già in atti-
estime que la formation donnée par nos écoles polytechni-
vità, di completare la formazione e di ampliare gli orizzonti
ques à leurs diplômés est insuffisante et - comme semblent
mentali.
le déplorer les milieux industriels et économiques - spécia- Le aziende svizzere che assumono ingegneri laureati dei
lisée à l'excès au détriment d'une formation culturelle glo-
nostri Politecnici sono, soddisfatte, in grande maggioranza,
bale qui «tienne compte de la réalité sociale de ce dernier della loro formazione. Le critiche espresse talvolta tendono
quart du vingtième siècle» (voir Baggi, Corriere del Ticino
piuttosto a chiedere una specializzazione ancor più spinta,
du 31 juillet 1982).
ai fini di un'immediata produttività, mentre le SPF procurano
En d'autres termes, je prie le Conseil fédéral de vérifier s'il
di seguire una via di mezzo.
est vrai que nos écoles polytechniques se préoccupent
Anche in ambito internazionale i nostri ingegneri sono tut-
avant tout de former des superspécialistes, sans tenir
tora assai stimati. Va inoltre detto che quando riesaminano
compte de la notion d'«homo socialis».
ed aggiornano i programmi di studio i Politecnici consultano
ogni volta le industrie, e tengono conto delle loro osserva-
zioni. Proprio sulla scorta di queste ultime la SPFZ ha
Testo della interpellazione del 4 ottobre 1982 accordato sempre maggior spazio nei suoi corsi alle que-
In un recente, garbato dibattito giornalistico, i professori stioni di conduzione aziendale.
Angelo Rossi (già professore al Politecnico federale di Tenuto conto di quanto si è ora esposto, non si può dire
Zurigo, ora insegnante presso l'IDEHAP di Losanna) e che le nostre SPF badino principalmente a formare tecnici
Denis Baggi (già professore al Politecnico di Zurigo e altamente specializzati, a scapito dell'«homo socialis».
dell'Università della città di Nuova York, ora direttore di un
gruppo di ricerca nel campo dell'intelligenza artificiale Präsident: Die Interpellantin erklärt sich von der Antwort
presso la Ditta Mettler Instrumente AG di Greifensee), des Bundesrates befriedigt.
hanno disquisito su «Formazione universitaria e possibilità
di impiego».
Il professore Rossi si è rifatto al Rapporto sull'argomento
del Consiglio della Scienza (Berna 1981) (cfr. «Corriere del
Ticino» 19 luglio 1982). Il professori Baggi, nell'intento di
precisare il suo punto di vista in merito al rapporto fra for- #ST# 82.527
mazione e possibilità di impiego e riferendosi in particolare Interpellation Gehen
all'attuale suo compito presso l'industria svizzera, ha
scritto, fra altro: «L'assunzione di nuovi dipendenti è difatti Mieter- und Pächterschutzbestimmungen
un problema nel mio posto di lavoro, poiché si constata che Protection des locataires et des fermiers
la preparazione dei politechnici svizzeri risulta in generale
insufficiente...» (cfr. «Corriere del Ticino» 31 luglio 1982).
Chiedo quindi al Consiglio federale se gli risulta che la for-
mazione che i nostri politecnici danno ai loro diplomati sia
insufficiente e ecceda - come pare venga lamentato dalle Wortlaut der Interpellation vom 28. September 1982
cerehie industriali ed economiche - nella specializzazione a 1. Teilt der Bundesrat die Überzeugung,
scapito di una globale formazione culturale che «tenga
conto della realtà sociale di questo ultimo quarto del vente- a. dass es seit jeher zu den vornehmsten Aufgaben unse-
simo secolo» (cfr. Baggi: «Corriere del Ticino» 31 luglio res Staates gehört hat, die Sicherheit seiner Bürger gegen
1982). aussen sowie den Schutz ihrer Privatsphäre, insbesondere
In altre parole, chiedo al Consiglio federale di verificare se è die Unverletzlichkeit ihrer Wohnung, zu gewährleisten;
vero che i nostri Politecnici si preoccupano primieramente b. dass spätestens seit dem Schweizer Beitritt zur Europäi-
di formare il superspecialista abdicando all'«homo socialis». schen Menschenrechtskonvention (Art. 8) der Bürger auch
gegen staatliche Ein- und Übergriffe in seine Privatsphäre
und Wohnung von Bundesrechts wegen geschützt ist; und
c. dass dieser für jeden Bürger immer wichtiger werdende
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Schutz nur bei Vorhandensein eines richterlich festgestell-
Motivazione scrìtta ten, zumindest ebenbürtigen Rechtsanspruchs durchbro-
L'autrice rinunzia agli sviluppi e desidera una risposta chen werden darf, zum Beispiel wenn Gefahr in Verzug ist
scritta oder wenn ein entsprechender Anspruch eines Dritten,
228-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Bacciarini Eidgenössische Technische Hochschulen. Spezialistentum
Interpellation Bacciarini Ecoles polytechniques fédérales. Spécialisation à outrance
Politecnici federali e formazione dei diplomati
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.551
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.12.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 1804-1805
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