Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 82-551 KI-generiert

Federal Institutes of Technology: Balancing Specialization and General Education

Geschäftsnummer VPB 82-551
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The federal government stated that Swiss federal institutes of technology offer a solid and broad foundational education, with specialization occurring later in the curriculum. While industry desires more specialized graduates for immediate productivity, the institutes aim for a balanced approach, incorporating humanities, social sciences, and management courses, and consult with industries when updating curricula. Therefore, the government concluded that the institutes do not primarily focus on training highly specialized technicians at the expense of the "homo socialis."

Legislator-Regeste

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Federal Institutes of Technology: Balancing Specialization and General Education: While industry desires more specialized graduates for immediate productivity, the institutes aim for a balanced approach, incorporating humanities, social sciences, and management courses, and consult with industries when updating curricula. Therefore, the government concluded that the institutes do not primarily focus on training highly specialized technicians at the expense of the "homo socialis."

Schlagwörter

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Hochschulbildung Sozialwissenschaften Erziehung, Aus- und Fortbildung Forschung und technologische Entwicklung institutionelle Zuständigkeit interinstitutionelle Zusammenarbeit
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Volltext

Interpellation Bacciarini 1804 N 17 décembre 1982

3. Comment fonctionne la collaboration avec la République Insgesamt darf festgestellt werden, dass die behördliche

fédérale d'Allemagne? Quels ont été les résultats obtenus Aufsicht gewährleistet ist.

jusqu'à maintenant? 4b. Die Alarmorganisation wird im Rahmen der kantonalen

4a. Les autorités compétentes exercent-elles une surveil- Katastrophendispositive geregelt, wobei vorgesehen ist,

lance suffisante des mesures de sécurité prises par les dass die im Aufbau begriffene nationale Alarmzentrale beim

sociétés précitées? Dans la négative, quelles ont été les METALERT auch bei Chemieunfällen eingeschaltet werden

lacunes? kann und gegebenenfalls den betroffenen Kantonen bera-

46. Les dispositifs d'alarme destinés à la population sont- tend zur Seite stehen wird.

ils en état de fonctionner? Comment s'organise la liaison 5. Die Aufgaben des BUS sind in der Verordnung des Bun-

entre les sociétés d'une part et les autorités et la popula- desrates vom 9. Mai 1979 über die Aufgaben der Departe-

tion d'autre part? Le système d'alarme a-t-il déjà été testé? mente, Gruppen und Ämter festgelegt. Demgemäss steht

5. Quelles sont, sur un plan général, les prestations que das BUS den Kantonen für eine fachtechnische Beratung in

l'Office fédéral de la protection de l'environnement est à allen Bereichen bestehender und künftiger Umweltschutz-

même d'offrir aux offices cantonaux compétents à l'heure erlasse zur Verfügung.

actuelle? 6. Bezüglich Weisstannensterben verweisen wir auf die

6. A-t-on pu établir un quelconque rapport entre les nui- Antwort des Bundesrates zur Einfachen Anfrage Humbel

sances susmentionnées et le dépérissement des sapins vom 10. Juni 1982.

argentés dans le Fricktal? Si oui, qui doit répondre des

Präsident: Der Interpellant erklärt sich von der Antwort des

dommages causés à la forêt?

Bundesrates teilweise befriedigt.

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Es ist ein Gebot der Stunde, Landschaft und Bevölkerung

vor irgendwelchen Immissionen zu schützen. Dieser Schutz

kann auch schon heute sehr stark vorangetrieben werden,

bevor das neue Umweltschutzgesetz in Kraft treten wird. Es

geht auch um den Schutz eines wichtigen aargauischen

Heilbades (Kurort Rheinfelden). #ST# 82.551

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Interpellation Bacciarini

Rapport écrit du Conseil fédéral Eidgenössische Technische Hochschulen.

1a. Das Bundesamt für Umweltschutz (BUS) erfüllt Koordi- Spezialistentum

nationsaufgaben im Zusammenhang mit Problemen von Ecoles polytechniques fédérales.

gesamtschweizerischer Bedeutung. Die Bekämpfung loka- Spécialisation à outrance

ler Immissionen dagegen obliegt den Kantonen und

Gemeinden. Das BUS hat somit keine Kompetenz, auf die- Politecnici federali e formazione dei diplomati

ser Ebene entsprechende Massnahmen durchzuführen

oder anzuordnen. Es kann in solchen Fällen nur aktiv wer-

den, wenn es von Kantonen und Gemeinden dazu eingela-

den wird. So hat das BUS auf Ersuchen des Kantons Aar-

gau und der Gemeinde Rheinfelden ein Konzept erarbeitet, Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1982

um durch gezielte Messungen die tatsächliche Belastungs- Kürzlich haben die beiden Professoren Angelo Rossi (frü-

situation sowie potentielle Verursacher beurteilen zu kön- her Professor an der ETH in Zürich; jetzt Lehrer am Hoch-

nen. schulinstitut für öffentliche Verwaltung in Lausanne) und

1b. Mit dem kommenden Umweltschutzgesetz werden die Denis Baggi (früher Professor an der ETH in Zürich und an

notwendigen Voraussetzungen für eine weitergehende der Universität der Stadt New York; zurzeit Leiter einer For-

Bekämpfung der Immissionen geschaffen. Die zukünftige schungsgruppe, die sich mit der künstlichen Intelligenz

Tätigkeit des BUS wird sich in diesem neuen Rahmen und befasst, bei der Firma Mettler Instrumente AG in Greifen-

entsprechend den zur Verfügung stehenden personellen see) in einer Zeitung eine anregende und scharfsinnige

und finanziellen Mitteln gestalten. Auseinandersetzung über das Thema «Hochschulbildung

und Beschäftigungsmöglichkeiten» geführt.

2. Die Kantone bestimmen die Zuständigkeiten ihrer Ämter Professor Rossi berief sich auf den Bericht des Wissen-

für die verschiedenen Aufgaben des Immissionsschutzes

schaftsrates über dieses Thema (Bern 1981; vgl. «Corriere

und koordinieren deren Arbeit innerhalb des Kantons sowie del Ticino» vom 19. Juli 1982). Professor Baggi, im Bestre-

die Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen. Das BUS ben, den Zusammenhang zwischen Ausbildung und

hat keine Kompetenz, entsprechende Koordinationsmass- Beschäftigungsmöglichkeiten näher zu umreissen, schrieb

nahmen zu treffen. unter anderem folgendes: «Die Anstellung neuer Mitarbei-

3. Es bestehen regelmässige Kontakte zwischen deut- ter ist an meinem Arbeitsplatz tatsächlich ein Problem, weil

schen und schweizerischen Behörden der grenznahen sich die Ausbildung der Absolventen der schweizerischen

Gebiete, an denen sich auch Vertreter des Bundes beteili- Technischen Hochschulen im allgemeinen als ungenügend

gen. Dadurch konnten schon mehrfach Immissionspro- herausstellt...» (vgl. «Corriere del Ticino» vom 31.Juli

bleme gemildert werden. In jüngster Zeit haben die deut- 1982).

schen Behörden auch ein umfangreiches Untersuchungs- Ich frage den Bundesrat, ob auch er den Eindruck hat, dass

programm im Oberrheingebiet eingeleitet. die Ausbildung, die unsere Technischen Hochschulen ihren

4a. Die Aufsicht über den Schutz der Arbeitnehmer sowie Studenten vermitteln, ungenügend ist und dass - wie dies

der Umgebung der genannten Betriebe (soweit in der Kreise der Industrie und der Wirtschaft zu beklagen schei-

Schweiz gelegen) obliegt den kantonalen und eidgenössi- nen - die Spezialisierung übertrieben wird, und zwar auf

schen Arbeitsinspektoraten sowie der SUVA, die im Rah- Kosten einer Allgemeinbildung, «die der gesellschaftlichen

men ihrer Möglichkeiten periodisch Kontrollen durchführen. Realität in diesem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts

Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass für sämtliche Bau- Rechnung trägt» (vgl. Baggi, «Corriere del Ticino» vom

und Umgestaltungsvorhaben industrieller Betriebe vorgän- 31. Juli 1982).

gig eine besondere Genehmigung der Pläne einzuholen ist. Mit ändern Worten: Ich ersuche den Bundesrat abzuklären,

Die primäre Verantwortung für die Sicherheit liegt aber nach ob es stimmt, dass unsere Technischen Hochschulen unter

der Gesetzgebung bei den Betrieben selber, die denn auch Vernachlässigung des'«homo socialis» in erster Linie darauf

über eigene ausgewiesene Sicherheitsfachleute verfügen. bedacht sind, Superspezialisten auszubilden.

17. Dezember 1982 N 1805 Interpellation Gehen

Texte de l'interpellation du 4 octobre 1982 Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Au cours d'un récent débat, fort courtois, entre journa- Rapport écrit du Conseil fédéral

listes, les professeurs Angelo Rossi (ex-professeur à Risposta scritta del Consiglio federale

l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich, actuellement

Nel loro insegnamento tecnico e scientifico le Scuole poli-

enseignant à l'IDEHAP, à Lausanne) et Denis Baggi (ex-pro-

tecniche federali pongono l'accento su una formazione di

fesseur à l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich et à l'uni-

base, solida ed ampia; le specializzazioni nei vari orienta-

versité de la ville de New York, actuellement directeur à la

menti subentrano soltanto nella seconda metà degli studi, e

maison Mettler Instruments AG, à Greifensee, d'un groupe

sopratutto durante l'ultimo anno. Nelle lezioni i professori si

de recherche en matière d'intelligence artificielle), ont dis-

sforzano d'andar oltre l'ambito stretto della propria disci-

serté sur la «formation universitaire et les possibilités

plina, aprendosi a considerazioni umaniste e socio-econo-

d'emploi».

miche.

Le professeur Rossi s'est référé au rapport à ce sujet

Ambedue le scuole offrono un'ampia scelta di corsi in

publié par le Conseil de la science (Berne, 1981) (voir Cor-

scienze umane e sociali: alla SPFZ, con i corsi della sezione

riere del Ticino du 19 juillet 1982). Désireux de préciser son

XII; alla SPFL, con quelli compresi sotto il titolo generale

point de vue sur la relation entre la formation et les possibi- «Uomo - Tecnica - Ambiente». Gli studenti in ingegneria

lités d'emploi, et se référant en particulier à la tâche qu'il hanno l'obbligo di seguire, durante gli studi, un dato

remplit actuellement dans l'industrie suisse, le professeur numero minimo di corsi, che saranno poi materia d'esame o

Baggi a écrit notamment: «L'engagement de nouveaux potranno sfociare nell'allestimento di un progetto. Certe

employés constitue en effet un problème à mon poste de sezioni curano inoltre docenze particolari, inerenti ad

travail, car on constate que la préparation des polytechni-

aspetti non tecnici.

ciens suisses se révèle en général insuffisante...» (voir Cor-

Se disponessero di maggiori finanze i Politechnici offrireb-

riere del Ticino du 31 juillet 1982).

bero anche un maggior numero di corsi post lauream, che

Je demande par conséquent au Conseil fédéral de dire s'il

darebbero modo, ai diplomati ed agli ingegneri già in atti-

estime que la formation donnée par nos écoles polytechni-

vità, di completare la formazione e di ampliare gli orizzonti

ques à leurs diplômés est insuffisante et - comme semblent

mentali.

le déplorer les milieux industriels et économiques - spécia- Le aziende svizzere che assumono ingegneri laureati dei

lisée à l'excès au détriment d'une formation culturelle glo-

nostri Politecnici sono, soddisfatte, in grande maggioranza,

bale qui «tienne compte de la réalité sociale de ce dernier della loro formazione. Le critiche espresse talvolta tendono

quart du vingtième siècle» (voir Baggi, Corriere del Ticino

piuttosto a chiedere una specializzazione ancor più spinta,

du 31 juillet 1982).

ai fini di un'immediata produttività, mentre le SPF procurano

En d'autres termes, je prie le Conseil fédéral de vérifier s'il

di seguire una via di mezzo.

est vrai que nos écoles polytechniques se préoccupent

Anche in ambito internazionale i nostri ingegneri sono tut-

avant tout de former des superspécialistes, sans tenir

tora assai stimati. Va inoltre detto che quando riesaminano

compte de la notion d'«homo socialis».

ed aggiornano i programmi di studio i Politecnici consultano

ogni volta le industrie, e tengono conto delle loro osserva-

zioni. Proprio sulla scorta di queste ultime la SPFZ ha

Testo della interpellazione del 4 ottobre 1982 accordato sempre maggior spazio nei suoi corsi alle que-

In un recente, garbato dibattito giornalistico, i professori stioni di conduzione aziendale.

Angelo Rossi (già professore al Politecnico federale di Tenuto conto di quanto si è ora esposto, non si può dire

Zurigo, ora insegnante presso l'IDEHAP di Losanna) e che le nostre SPF badino principalmente a formare tecnici

Denis Baggi (già professore al Politecnico di Zurigo e altamente specializzati, a scapito dell'«homo socialis».

dell'Università della città di Nuova York, ora direttore di un

gruppo di ricerca nel campo dell'intelligenza artificiale Präsident: Die Interpellantin erklärt sich von der Antwort

presso la Ditta Mettler Instrumente AG di Greifensee), des Bundesrates befriedigt.

hanno disquisito su «Formazione universitaria e possibilità

di impiego».

Il professore Rossi si è rifatto al Rapporto sull'argomento

del Consiglio della Scienza (Berna 1981) (cfr. «Corriere del

Ticino» 19 luglio 1982). Il professori Baggi, nell'intento di

precisare il suo punto di vista in merito al rapporto fra for- #ST# 82.527

mazione e possibilità di impiego e riferendosi in particolare Interpellation Gehen

all'attuale suo compito presso l'industria svizzera, ha

scritto, fra altro: «L'assunzione di nuovi dipendenti è difatti Mieter- und Pächterschutzbestimmungen

un problema nel mio posto di lavoro, poiché si constata che Protection des locataires et des fermiers

la preparazione dei politechnici svizzeri risulta in generale

insufficiente...» (cfr. «Corriere del Ticino» 31 luglio 1982).

Chiedo quindi al Consiglio federale se gli risulta che la for-

mazione che i nostri politecnici danno ai loro diplomati sia

insufficiente e ecceda - come pare venga lamentato dalle Wortlaut der Interpellation vom 28. September 1982

cerehie industriali ed economiche - nella specializzazione a 1. Teilt der Bundesrat die Überzeugung,

scapito di una globale formazione culturale che «tenga

conto della realtà sociale di questo ultimo quarto del vente- a. dass es seit jeher zu den vornehmsten Aufgaben unse-

simo secolo» (cfr. Baggi: «Corriere del Ticino» 31 luglio res Staates gehört hat, die Sicherheit seiner Bürger gegen

1982). aussen sowie den Schutz ihrer Privatsphäre, insbesondere

In altre parole, chiedo al Consiglio federale di verificare se è die Unverletzlichkeit ihrer Wohnung, zu gewährleisten;

vero che i nostri Politecnici si preoccupano primieramente b. dass spätestens seit dem Schweizer Beitritt zur Europäi-

di formare il superspecialista abdicando all'«homo socialis». schen Menschenrechtskonvention (Art. 8) der Bürger auch

gegen staatliche Ein- und Übergriffe in seine Privatsphäre

und Wohnung von Bundesrechts wegen geschützt ist; und

c. dass dieser für jeden Bürger immer wichtiger werdende

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Schutz nur bei Vorhandensein eines richterlich festgestell-

Motivazione scrìtta ten, zumindest ebenbürtigen Rechtsanspruchs durchbro-

L'autrice rinunzia agli sviluppi e desidera una risposta chen werden darf, zum Beispiel wenn Gefahr in Verzug ist

scritta oder wenn ein entsprechender Anspruch eines Dritten,

228-N

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Bacciarini Eidgenössische Technische Hochschulen. Spezialistentum

Interpellation Bacciarini Ecoles polytechniques fédérales. Spécialisation à outrance

Politecnici federali e formazione dei diplomati

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1982

Année

Anno

Band V

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 13

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 82.551

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.12.1982 - 08:00

Date

Data

Seite 1804-1805

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Ref. No 20 011 065

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