Transfer of Military Firearms to Conscripts and Railway Line Replacement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis document contains two interpellations. The first concerns the eventual transfer of military firearms to retiring conscripts, with the government stating that while the current practice of transferring older carbines will continue until supplies are exhausted around 1994, the newer assault rifle 57 cannot be transferred due to insufficient stock and technical/legal challenges. The second interpellation addresses the potential replacement of the Aigle-Sépey-Les Diablerets railway line with a bus service, questioning the federal government's financial contributions and expressing the desire for continued rail service or equivalent financial support if the line is maintained by local authorities.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 18 Absatz; Transfer of Military Firearms to Conscripts and Railway Line Replacement: zu weiteren Möglichkeiten (z. B. beschränkte Wiederauf- Es drängen sich deshalb heute keine Massnahmen auf.
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KI-generiertVolltext
17. Dezember 1982 N 1821 Interpellation Delamuraz
Pflicht nachkommen kann, den aus der Armee ausschei- leben sein wird, ist mit einer Reihe von Problemen verbun-
denden Wehrmännern eine Waffe zu Eigentum zu überlas- den, die aus heutiger Sicht nicht leicht zu lösen sein wer-
sen. den. Der Bundesrat ist aber überzeugt, dass in der verblei-
Eine solche Entwicklung widerspricht dem Grundgedanken benden Zeit eine für alle Interessenten annehmbare Lösung
von Artikel 18 Absatz 3 BV und einer althergebrachten Tra- gefunden werden kann.
dition unseres Landes. Sie ist darüber hinaus wehrpolitisch Zusammenfassend können die Fragen der Interpellation wie
fragwürdig. Das 6chiesswesen ausser Dienst als auch folgt beantwortet werden:
staatspolitisch gewichtige Institutionen würden dadurch je 1. Mit dem Sturmgewehr oder Karabiner ausgerüstete
länger je mehr beeinträchtigt. Wehrmänner, die bis Ende 1994 aus der Armee ausschei-
3. Das Sturmgewehr 57 könnte in grösserem Umfang wohl den und einen Anspruch auf Überlassung der ganzen oder
nur nach Abänderung in eine Einzelschusswaffe abgegeben teilweisen Ausrüstung haben, erhalten einen Karabiner
werden. Bei den Schützen wäre wohl die Bereitschaft vor- unentgeltlich zu Eigentum, sofern sie durch Eintragung im
handen, hieran einen finanziellen Beitrag zu leisten. Der Schiessbüchlein nachweisen, dass sie in den letzten Jahren
Bundesrat möge sich im übrigen über die näheren Modalitä- mindestens zweimal das obligatorische Programm und
ten einer Abgabe des Sturmgewehrs 57 zu Eigentum und zweimal das Feldschiessen 300 Meter geschossen haben.
zu weiteren Möglichkeiten (z. B. beschränkte Wiederauf- Es drängen sich deshalb heute keine Massnahmen auf.
nahme der Produktion von Karabinern 31) in seiner Antwort 2. Der Zeitplan für die Beschaffung eines neuen Sturmge-
äussern. wehrs, dessen Einführung für Ende der achtziger Jahre vor-
gesehen ist, steht mit dem Problem der Überlassung der
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates persönlichen Waffe bei der Entlassung aus der Wehrpflicht
Rapport écrit du Conseil fédéral in keinem direkten Zusammenhang.
Die geltenden Bestimmungen über die unentgeltliche 3. Ob und unter welchen Umständen das Sturmgewehr 57
Abgabe des Karabiners 31 zu Eigentum an Wehrmänner, dereinst den ausscheidenden Wehrmännern zu Eigentum
die aus der Armee ausscheiden, sowie über die Abgabe abgegeben werden kann, lässt sich heute nicht abschlies-
des Karabiners als Leihwaffe erlauben die Weiterführung send beantworten. Die Frage stellt sich indessen in den
der heutigen Praxis bis ungefähr Mitte der neunziger Jahre. nächsten zehn Jahren nicht.
Ende 1994 werden voraussichtlich die Vorräte an Karabi-
Abstimmung - Vote
nern 31 endgültig erschöpft sein. Im selben Zeitpunkt wer-
den die letzten Wehrmänner aus der Wehrpflicht entlassen, Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit
die in der Rekrutenschule noch mit dem Karabiner ausgerü- Dagegen Minderheit
stet wurden.
Die heute geltende Regelung geht auf eine Einigung Präsident: Herr Loretan erklärt sich nicht befriedigt.
zurück, die das Militärdepartement im Jahre 1977 mit den
Landesschützenverbänden erzielt hat. Die damit gemachten
Erfahrungen sind gut. Sofern die heutigen Abgabebedin-
gungen nicht geändert werden - Karabiner werden nur
Wehrmännern abgegeben, die sich über eine minimale aus-
serdienstliche Schiesstätigkeit ausweisen -, drängen sich #ST# 82.485
keine Massnahmen auf.
Heute und auch in den kommenden Jahren müssen sämtli- Interpellation Delamuraz
che Sturmgewehre 57, die durch Ausscheiden von Wehr- Bahnlinie Aigle-Sépey-Les Diablerets
männern aus der Armee frei werden, aufgerüstet und zur Chemin de fer Aigle-Sépey-Les Diablerets
erneuten Abgabe an Rekruten verwendet werden. Eine
Überlassung des Sturmgewehrs 57 an ausscheidende
Angehörige der Armee käme deshalb allein schon aus
Bestandesgründen nicht in Frage. Überzählige Sturmge-
wehre 57 würden erst nach der allfälligen Einführung eines Wortlaut der Interpellation vom 20. September 1982
neuen Sturmgewehrs zur Verfügung stehen. Da über die-
sen Zeitpunkt hinaus genügend Karabiner 31 für die Über- Der Bundesrat erklärte kürzlich, er halte es für angezeigt,
lassung als Eigentum zur Verfügung stehen, stellt sich das die Bahnlinie Aigle-Sépey-Les Diablerets durch eine Bus-
verbindung zu ersetzen.
Problem der Abgabe des Sturmgewehrs 57 zur Abgeltung
Für den Fall, dass der Kanton Waadt und die Gemeinden
von Eigentumsansprüchen an ausscheidende Wehrmänner
diese Bahnlinie weiterbetreiben würden, wäre es nur billig,
nicht.
wenn der Bund diese Bahn mit den gleichen Beiträgen
Der Umbau des Sturmgewehrs 57 zu einem Halbautomaten,
unterstützt, die er für den Busverkehr aufwenden müsste.
der dem im Privathandel erhältlichen Sturmgewehr PE 57
Der Bundesrat wird eingeladen, sich zu dieser Auffassung
entsprechen würde, ist technisch ohne weiteres möglich,
zu äussern.
würde aber voraussichtlich Kosten bis zu 300 Franken pro
Stück verursachen. Dazu kommt, dass die umgebauten Texte de l'interpellation du 20 septembre 1982
Sturmgewehre den Vorschriften über das Kriegsmaterial
Le Conseil fédéral a annoncé récemment qu'il estimait judi-
unterliegen würden und demnach für den privaten Erwerb cieux de remplacer la liaison ferroviaire Aigle-Sépey-Les
und Besitz einer solchen Waffe in jedem Fall eine Bundes- Diablerets par un service de bus.
bewilligung sowie teilweise auch kantonale Bewilligungen Dans l'hypothèse où le canton de Vaud et les communes
erforderlich wären. maintiendraient la voie ferrée, il serait équitable que le
Auch eine Wiederaufnahme der Fabrikation von Karabi- Conseil fédéral verse à ce chemin de fer la contribution
nern 31 wäre an sich möglich, würde aber Investitionen in financière qu'il aurait versée pour un service routier.
der Höhe von rund 1,5 Millionen Franken erfordern. Eine Le Conseil fédéral est invité à se prononcer dans ce sens.
Nachfabrikation von Karabinern 31 wäre wirtschaftlich nur
zu verantworten, wenn eine Serie von mindestens 50000 Mitunterzeichner - Cosignataires: Bonnard, Brélaz, Cevey,
Stück hergestellt werden könnte. Der Stückpreis für ein sol- Forel, Jeanneret, Junod, Martin, Massy, Teuscher, Thévoz
ches Gewehr würde sich vermutlich auf rund 2000 Franken, (10)
belaufen.
Ob und wie nach 1994 dem Verfassungsgrundsatz, wonach Schriftliche Begründung - Développement par écrit
die persönliche Waffe nach Massgabe der Bundesgesetz- En 1976, l'existence de trois compagnies de chemins de fer
gebung in den Händen des Wehrmannes verbleibt, nachzu- (Nyon-Saint-Cergue-Morez, Aigle-Ollon-Monthey, Aigle-
230-N
Interpellation Meizoz 1822 N 17 décembre 1982
Sépey-Les Diablerets) était mise en cause par l'Office fédé- technique et la couverture du déficit d'exploitation du che-
ral des transports. min de fer Aigle-Sépey-Les Diablerets (ASD) et à en sou-
Répondant, le 18 septembre 1978, à l'interpellation 76.477, haiter le remplacement par un service routier;
le Conseil fédéral se déclarait d'accord de soumettre à un - à préciser à combien se monteraient les prestations
collège d'experts le sort de ces trois chemins de fer. financières de la Confédération dans l'hypothèse où le can-
L'expertise a été remise au gouvernement. Celui-ci se ton de Vaud et les communes en cause maintiendraient
décide pour le maintien des deux premiers chemins de fer l'exploitation de la ligne de chemin de -fer et, dans cette
précités et pour le remplacement de la liaison ferroviaire éventualité, à dire s'il est vrai que celles-ci pourraient s'éle-
Aigle-Sépey-Les Diablerets par un service de bus. ver au niveau de celles requises pour un service de bus, ce
Nous nous félicitons du maintien de deux des trois compa- qui serait hautement souhaitables. Nous demandons au
gnies menacées auparavant, dans la mesure où le chemin Conseil fédéral de se prononcer dans ce sens;
de fer, en l'occurrence, demeure la formule de transport la - à dire si et à quelles conditions la recherche, sur des
plus adéquate, à court terme et à long terme. En revanche, bases nouvelles, d'une solution d'entente avec le canton de
le démantèlement de l'Aigle-Sépey Les-Diablerets serait Vaud peut être envisagée.
fâcheux, du point de vue de la fiabilité et de la qualité du
transport et du point de vue des intérêts légitimes de l'éco- Mitunterzeichner - Cosignataires: Brélaz, Christinat, Dar-
nomie de montagne. bellay, Dupont, Forel, Gloor, Jaggi, Petitpierre, Ruffy, Teu-
On peut dès lors tenir pour vraisemblable que le canton de scher, Thévoz, Vannay (12)
Vaud et les communes intéressées s'efforceront de mainte-
nir ce chemin de fer, dût-il leur en coûter. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Cela étant, l'idéal serait évidemment que le Conseil fédéral
revienne sur sa position et qu'il se prononce en faveur du La décision du Conseil fédéral de ne plus accorder le sou-
chemin de fer ASD (on remarquera au passage que le tien financier de la Confédération au chemin de fer à voie
Conseil fédéral n'a pas la compétence de supprimer une étroite Aigle-Sépey-Les Diablerets (ASD) et d'en deman-
ligne et qu'il ne peut agir qu'au niveau du financement). Au der le remplacement par un service routier a suscité une
cas où, malheureusement, le Conseil fédéral ne reviendrait réelle émotion et une vive déception dans le canton de
pas sur sa position, il serait indispensable qu'il octroie à ce Vaud, plus particulièrement dans la vallée des Ormonts.
chemin de fer le soutien financier qu'il eût accordé au bus. Cette décision, fondée sur des considérations d'ordre stric-
Pratiquer différemment - c'est-à-dire couper toute aide tement et étroitement économique, ne donne pas satisfac-
fédérale à l'ASD parce que maintenu en tant que chemin de tion pour plusieurs raisons. Elle comporte, tout d'abord, le
fer - serait inadmissible quant à l'équité et quant à l'effica- grave inconvénient de supprimer une liaison ferroviaire
cité. ayant le mérite d'exister et dont les voies ont été entière-
Nous souhaitons très vivement que le Conseil fédéral se ment rénovées au cours des dernières années avec
prononce dans ce sens et qu'il puisse le faire à bref délai: le l'accord de l'Office fédéral des transports (OFT).
sursis pour l'ASD a duré plusieurs années et il est néces- Elle anticipe sur l'application d'une conception globale
saire que canton et communes intéressés puissent se déci- suisse des transports (CGST) qui n'a pas encore reçu l'aval
der maintenant, en toute connaissance de cause. du Parlement et du peuple. Elle ignore, enfin, l'aspect politi-
que des choses pour n'entendre que le langage des
Antworten des Bundesrates siehe unten experts.
Réponses du Conseil fédéral voir ci-après S'agissant des premiers, il v a lieu de souligner ce qui suit:
- la route, bien qu'améliorée sur de nombreux tronçons,
est très sinueuse et de modeste largeur. Sa capacité
d'absorption du trafic en est ainsi grandement réduite. Il
sera parfois difficile, le dimanche notamment ainsi qu'en
#ST# 82.490 haute saison touristique, d'assurer la correspondance avec
les trains au départ de la gare d'Aigle. D'autre part, comme
Interpellation Meizoz cette route est située sur le versant de la vallée le plus
Bahnlinie Aigle-Sépey-Les Diablerets exposé aux avalanches et aux glissements de terrain - plus
Chemin de fer Aigle-Sépey-Les Diablerets précisément celui de la Frasse, toujours non maîtrisé - la
question de la sécurité et de la régularité des transports de
voyageurs par bus pourrait bien se poser à plus d'une
reprise. Cela d'autant plus que la géographie des lieux
interdit toute modification d'itinéraire. Des interruptions
Wortlaut der Interpellation vom 20. September 1982 plus ou moins prolongées de la circulation sont d'autre part
Der Bundesrat wird eingeladen, à craindre en cas d'accident. Une telle situation s'est pré-
sentée plusieurs fois au cours des années écoulées;
- darzulegen, warum er für die technische Erneuerung und
für die Deckung des Betriebsdefizits der Aigle-Sépey-Les - la conversion du rail en un service routier entraînera une
Diablerets-Bahn keine Bundesbeiträge mehr ausrichten will forte majoration des tarifs. Selon des données officielles,
und warum er diese Bahn durch eine Busverbindung erset- celle-ci pourrait être de 50 pour cent ou même plus;
zen will; - une douzaine d'agents de l'ASD perdront leur emploi. Le
- zu sagen, wieviel der Bund zahlt, wenn der Kanton Waadt recyclage de ces travailleurs, tous très attachés à leur val-
und die betroffenen Gemeinden den Betrieb dieser Bahnli- lée et souhaitant y rester, n'ira pas sans difficultés à l'heure
nie aufrechterhalten; ist er bereit - was sehr zu wünschen où la population autochtone éprouve déjà beaucoup de
wäre -, die Summe zu zahlen, die er für den Busbetrieb auf- peine a trouver une occupation sur place;
wenden müsste? Wir bitten den Bundesrat, in diesem Sinne - le nombre des usagers du rail est, depuis quelques
zu entscheiden; années, en légère mais régulière progression malgré
- zu sagen, ob und gegebenenfalls unter welchen Bedin- l'inconfort d'un matériel roulant datant de 1913:
gungen er - auf einer neuen Grundlage - eine einvernehmli- 175000 en 1979
che Lösung mit dem Kanton Waadt für möglich hält. 182000 en 1980
189000 en 1981
Texte de l'interpellation du 20 septembre 1982 II ne fait pas de doute qu'un équipement moderne et un
Le Conseil fédéral est invité temps de parcours sensiblement réduit par rapport à la
- à exposer les raisons qui l'ont amené à ne plus accorder, situation actuelle rendraient la ligne plus attractive. A
à l'avenir, de contributions fédérales pour le renouvellement l'image de ce que le MOB a réalisé et compte tenu de
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Delamuraz Bahnlinie Aigle-Sépey-Les Diablerets
Interpellation Delamuraz Chemin de fer Aigle-Sépey-Les Diablerets
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.485
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.12.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 1821-1822
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