Railway Capacity and Tariff Optimization for Economic Efficiency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a request to study the optimal capacity of a railway line and necessary tariff adjustments to maximize its economic efficiency and defer the construction of new, costly lines. The court acknowledged the argument that maximizing the use of existing infrastructure should precede new construction. They noted that current studies suggest existing capacities, especially after planned upgrades to one line, should be sufficient for foreseeable transit traffic needs. Therefore, the court agreed to the request, tasking the federal council to investigate these matters and report back.
Legislator-Regeste
KI-generiertRailway Capacity and Tariff Optimization for Economic Efficiency: wie vor gerechtfertigt, soweit die Flugsicherheit an sich ziehen und ihnen soweit als möglich Rechnung tragen.
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KI-generiertVolltext
30. September 1982 495 Postulat Genoud
weil mit dem Baubeginn bekanntlich zugewartet werden rung. Dem haben wir Rechnung getragen mit der Sammel-
muss, bis die Beitragszusicherung vorliegt. Ziel meines Vor- botschaft für die drei Flughäfen Basel, Genf und Zürich,
stosses diesbezüglich ist es, die umfangreichen Genehmi- wobei aus Ihnen bekannten Gründen die Ansätze für die
gungs- und Subventionsverfahren zu straffen, zu vereinfa- Subventionierungen wesentlich reduziert werden mussten.
chen und den Kantonen auch auf diesem Gebiet mehr Selb- Ich bin aber durchaus mit Herrn Stucki der Meinung, dass
ständigkeit zu gewähren. Es muss indessen in diesem trotz dieses neuen Vorgehens mit einer Sammelbotschaft
Bereich der Bauaktivität eine Unterscheidung, eine Abgren- alle möglichen Vereinfachungen im Verfahren um die
zung vorgenommen werden. Soweit Gebäude des soge- Zusprechung von Subventionen an Bauvorhaben bei Flug-
nannten luftfahrttechnischen Bereiches betroffen werden, häfen angestrebt und verwirklicht werden müssen, aus
sind die Aufsichtsrechte des Bundes, also die bisherigen Gründen einer sinnvollen Aufgabenteilung und insbeson-
Normierungen, beizubehalten. Hier geht es grossenteils um dere einer rationellen Abwicklung mit entsprechenden per-
die Verwirklichung internationaler Vorschriften betreffend sonellen Konsequenzen. Es ist auch richtig, dass sich im
Flugsicherheit, Funkverkehr usw., deren Überprüfung nach betrieblichen Bereich die Mitwirkung des Bundes - und
wie vor uneingeschränkt dem Bundesamt für Zivilluftfahrt damit auch der Erlass von Vorschriften - auf das beschrän-
belassen werden soll. Das ist zweckmässig, das ist richtig. ken soll, was im Hinblick auf die Sicherheitsanforderungen
Demgegenüber ist es aber nun erforderlich, die Genehmi- notwendig ist, und dass wir nicht darüber hinaus einem
gungs- und Meldeverfahren im Bereich der Dienstleistungs- gesetzgeberischen Perfektionismus verfallen dürfen. Die-
gebäude (also meinetwegen bei den landesseitigen Bauten) sen Gesichtspunkten wollten wir schon bei den departe-
zu vereinfachen und unnötige Zeitverluste und Umtriebe zu mentsinternen Arbeiten für diesen Gesetzesentwurf Rech-
vermeiden. Im Bereich des Flughafenbetriebes stehen dem nung tragen. Wir werden die Überlegungen des Herrn
Bund umfassende Aufsichtsbefugnisse zu. Diese sind nach Motionärs auch bei der weiteren Bearbeitung in Betracht
wie vor gerechtfertigt, soweit die Flugsicherheit an sich ziehen und ihnen soweit als möglich Rechnung tragen.
oder Vorschriften - beispielsweise zur Lärmbekämpfung - Die eidgenössischen Räte - Ständerat und Nationalrat -
tangiert werden. Soweit jedoch untergeordnete Betriebs- werden, wenn alles planmässig verläuft, diese Vorlage im
reglemente oder zum Beispiel auch die Wahl und Anstel- kommenden Jahr zur Beratung erhalten.
lung von kantonalem Personal bei unseren Flughäfen in Im Hinblick darauf, dass diese Totalrevision bereits im
Frage stehen, sind meines Erachtens die Genehmigungs- Gange ist, möchte Ihnen der Bundesrat vorschlagen - und
und Meldepflichten abzubauen, und den Flughafenhaltern er ersucht um die Zustimmung des Herrn Motionärs -, die
ist auch hier mehr Selbständigkeit einzuräumen. - Soweit Motion in ein Postulat umzuwandeln, damit im Zuge der
einige Beispiele, sie könnten vermehrt werden. Totalrevision den vorgebrachten Begehren soweit als mög-
Ich bin überzeugt, dass solche Neuregelungen, solche Neu- lich Rechnung getragen werden kann.
abgrenzungen im Interesse aller Flughafenkantone liegen,
die auch zweifellos in der Lage sind, ohne derartige umfas- Stucki: Aufgrund der Ausführungen von Herrn Bundesrat
sende Interventionen und Kompetenzen der Bundesbehör- Schlumpf und auch aufgrund des Hinweises, dass nun die
den, wie sie heute bestehen, einen sicheren und einen wirt- Arbeiten in vollem Gange sind und dass wir diese Vorlage
schaftlichen Flughafenbetrieb sicherzustellen. Gleichzeitig wahrscheinlich nächstes Jahr bekommen werden, kann ich
würde durch eine Verminderung des administrativen Auf- mich mit der Umwandlung in ein Postulat einverstanden
wandes ein Beitrag zu Einsparungen im Personalbereich erklären.
des Bundes geleistet. Die anvisierten Neuregelungen wären
im Rahmen der angekündigten Totalrevision des Luftfahrt- Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
gesetzes anzustreben, die dem Parlament - gemäss einem
Bericht über die schweizerische Luftfahrtspolitik des Bun-
desamtes für Zivilluftfahrt vom Januar 1980 - im Jahre 1983
vorgelegt werden soll.
Ich ersuche den Bundesrat, den Vorstoss zu übernehmen, #ST# 82.464 .'*"
und Sie um entsprechende Überweisung. Postujat Genoud
Bundesrat Schlumpt: Die Totalrevision des Luftfahrtgeset- Eisenbahnlinie Basel-Biel-Lausanne-Simplon
zes, die Ständerat Stucki erwähnt, ist in vollem Gange. Der Transversale ferroviaire
Entwurf für ein neues Luftfahrtgesetz liegt vor, er befindet Bâle-Bienne-Lausanne-Simplon
sich jetzt in Behandlung bei der eidgenössischen Luftfahrt-
kommission und im verwaltungsinternen Vernehmlassungs-
verfahren; anschliessend folgt das verwaltungsexterne Ver-
nehmlassungsverfahren. In diesem Zusammenhang werden
selbstverständlich auch die Flughafenkantone mit den Wortlaut des Postulates vom 24. Juni 1982
anderen Kantonen Gelegenheit erhalten, ihre Vorschläge zu Der höchste Punkt der Eisenbahnstrecke Basel-Biel-Lau-
machen und ihre Interessen wahrzunehmen (übrigens sind sanne-Simplon liegt auf 705 Meter. Andererseits nimmt der
die Flughafenkantone auch bereits in der eidgenössischen Energieverbrauch mit der zu überwindenden Steigung
Luftfahrtkommission vertreten). Der Bundesrat wird bei der erheblich zu.
weiteren Bearbeitung des Revisionsentwurfes dem Anlie-
gen des Herrn Motionärs Rechnung tragen, soweit das Der Bundesrat wird deshalb eingeladen, untersuchen zu
nicht bei der Ausarbeitung des Entwurfs bereits geschehen lassen:
ist. In bezug auf die Flugplatzgebühren ist zu sagen, dass - wie gross die optimale Aufnahmefähigkeit dieser Strecke
die Kompetenz für die Festsetzung heute schon bei den für den internationalen Güterverkehr ist;
Flughafenhaltern liegt; das Amt für Zivilluftfahrt hat lediglich - welche Tarifänderungen notwendig sind, damit diese Ver-
eine Genehmigung der Gebührenfestsetzungen der Halter kehrsführung möglich wird und die Rentabilität trotzdem so
vorzunehmen. Ob hier eine weitere «Kantonalisierung», also weit gesichert ist, dass der äusserst kostspielige Bau neuer
ein Verzicht auf eine Genehmigung durch das Bundesamt Strecken möglichst lange hinausgeschoben werden kann.
für Zivilluftfahrt, zweckmässig wäre, wollen wir prüfen.
Bei der Mitfinanzierung von Bauten ist es in der Tat so, wie Texte du postulat du 24 juin 1982
Ständerat Stucki gesagt hat, dass gerade in Jahren mit rela- La transversale ferroviaire Bâle-Bienne-Lausanne-Simplon
tiv hohen Teuerungsraten die Subventionen, die dann letz- culmine à 705 mètres d'altitude. La consommation d'éner-
ten Endes nach dem langwierigen Verfahren ausgerichtet gie augmente considérablement avec l'importance des
wurden, für die Empfänger vielfach nicht viel mehr brachten rampes à franchir. Aussi, le Conseil fédéral est invité à pro-
als einen Ausgleich der inzwischen eingetretenen Bauteue- céder à une étude relative
Postulat Genoud 496 30 septembre 1982
- à la capacité optimale de cette liaison pour le trafic inter- assure une pleine utilisation de la ligne du Simplon avant de
national des marchandises; s'engager dans de nouvelles constructions. Les études que
- aux aménagements tarifaires nécessaires pour permettre je demande n'ont pas d'autre but que de mieux connaître
ce courant de trafic tout en assurant une rentabilité permet- les capacités techniques et économiques de ce dont nous
tant de différer le plus longtemps possible la construction disposons.
très coûteuse de nouvelles lignes ferroviaires. Je remercie M. le conseiller fédéral d'avoir permis le déve-
loppement du postulat dans un délai très court et je le
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubert, Debétaz, Gun- remercie également, par avance, des assurances qu'il vou-
tern, Meylan, Piller, Reymond, Schaffter (7) dra bien m'apporter.
M. Genoud: Le 24 juin dernier, j'ai déposé un postulat Bundesrat Schlumpf: Der Bundesrat kann sich der grund-
demandant au Conseil fédéral une étude relative à la déter- sätzlichen Überlegung von Ständerat Genoud durchaus
mination de la capacité optimale de la liaison ferroviaire anschliessen, dass die Auslastung bestehender Infrastruk-
Bâle-Bienne-Lausanne-Simplon et aux aménagements tari- turen, gerade auch bei den Schienen, Vorrang hat vor auf-
faires nécessaires pour permettre ce courant de trafic, tout wendigen Neuerschliessungen. Deshalb ist der Bundesrat
en assurant une rentabilité économique conduisant à mieux auch bereit, das Postulat von Herrn Genoud entgegenzu-
utiliser la possibilité offerte et différer le plus longtemps nehmen.
possible la construction très coûteuse d'une nouvelle ligne Die aktuelle Situation ist folgende. Die Lötschbergbahn wird
ferroviaire et d'un nouveau tunnel transalpin. etwa in sechs Jahren, im Laufe des Jahres 1988, durchge-
Il convient d'abord de souligner le taux peu élevé d'occupa- hend auf Doppelspur ausgebaut sein. Es sind auch weitere
tion des lignes du pied du Jura et du Simplon, malgré les Leistungssteigerungen auf der Achse Lötschberg-Simplon
conditions relativement favorables qu'elles présentent. En bereits im Gange oder mindestens gültig beschlossen.
effet, si l'on prend en comparaison cette liaison via Olten, Wenn der Lötschberg auf Doppelspur ausgebaut ist, wird er
on découvre que la différence d'altitude par rapport à Baie eine Kapazität von etwa 12 Millionen Gütertonnen jährlich
n'est que de 428 mètres au maximum alors qu'elle est de aufweisen gegenüber gegenwärtig etwa 4 Millionen Tonnen.
963 mètres pour le Lötschberg et que pour le Gothard et le Damit wird die Lötschberg-Simplon-Achse hinsichtlich
Ceneri cumulés, elle atteint 1116 mètres. Pour le parcours Kapazität ungefähr gleichwertig der Gotthardbahn, die auch
du Lötschberg, la comparaison devrait également porter etwa 12 Millionen Güterkapazität besitzt. Mit dem ausge-
sur la très sensible différence des rayons de courbes qui bauten Lötschberg werden für den alpenquerenden Güter-
jouent un rôle considérable pour la traction des convois. verkehr insgesamt, auf beiden Achsen, etwa 24 bis 25 Mil-
Bien sûr, la comparaison doit aussi porter sur la distance lionen Gütertonnen jährlich aufgenommen werden können
kilométrique entre Baie et la frontière italienne, respective- gegenüber heute etwa 16 Millionen Tonnen auf beiden Ach-
ment à Chiasso et à Iselle-Transit; elle est de 313 kilomètres sen.
de Baie à Chiasso par le Gothard et de Baie à Iselle-Transit, Von diesen rund 24 bis 25 Millionen Gütertonnen entfallen
elle est de 280 kilomètres par le Lötschberg et de 354 kilo- etwa 70 Prozent auf den internationalen Transitverkehr, die
mètres par Lausanne. restlichen 30 Prozent auf den Binnenverkehr. Der internatio-
Le premier problème posé est donc de savoir si les avan- nale Güterverkehr zwischen Nordeuropa und Italien auf den
tages de faibles dénivellations et de grands rayons de Alpentransitlinien, also heutiger Lötschberg-Simplon und
courbes compensent les différences de kilomètres à par- heutiger Gotthard, betrug im letzten Jahr etwa 10,5 Millio-
courir. Cette question mérite un examen nouveau face aux nen Tonnen. Gemäss Modellrechnungen, wie sie der GVK
problèmes d'approvisionnement et de coût de l'énergie. J'ai zugrunde gelegt wurden, dürften diese Kapazitäten minde-
obtenu aussi le renseignement qu'un wagon complet de 25 stens bis zum Jahre 2000 ausreichen, wenn der Lötschberg
tonnes de la classe de tarif 2 est taxé 1002 fr. 50 de Baie à einmal ausgebaut ist, also mit einer Steigerung um etwa 8
Iselle via le Lötschberg, 1062 fr. 50 de Baie à Glasso via le Millionen Jahrestonnen.
Gothard et 1122 fr. 50 de Baie à Iselle via Olten-Bienne- Solange die zweigleisig ausgebaute Lötschbergbahn nicht
Lausanne. J'en déduis que pour la fixation du tari^on en voll ausgelastet sein wird, und das dürfte im Hinblick auf die
reste au seul rapport de la distance kilométrique, sans sprunghafte Steigerung der Kapazität während längerer Zeit
prendre en considération les difficultés et les exigences du der Fall sein, wird es für die SBB nicht zweckmässig sein,
parcours. Si cette façon de calculer peut se comprendre Transitgüterzüge über Lausanne zu führen, weil die
pour le trafic des voyageurs, elle me semble peu satisfai- Betriebskosten wesentlich höher wären, da die Umfah-
sante pour une politique économique de grands transports rungsstrecke über Lausanne gegenüber der Direktverbin-
de marchandises. Je serais intéressé par le calcul du prix dung durch den Lötschberg etwa 135 Kilometer länger ist.
de revient de l'acheminement du même wagon sur les par- Eine volle Auslastung der Lötschberglinie kann im
cours à comparer, à la lumière de tous les éléments de prix Abschnitt zwischen Olten und Biel zu einer starken Bela-
de revient à prendre en considération. L'étude devrait éga- stung der Jurafusslinie führen. Die Jurafusslinie kommt als
lement porter sur l'optimalisation de la capacité de la ligne Zubringer zum Lötschberg in Frage und wird auch realisiert
Bâle-Lausanne-Simplon, après l'élimination du dernier tron- werden müssen, wenn es nicht gelingen sollte, die direkte
çon en simple voie de la ligne du Simplon sur les quelques Lötschbergzufahrt Olten-Bern leistungsfähiger zu gestal-
kilomètres restant entre Salgesch et Leuk-Susten. ten. Sie wissen, dass dieses Teilstück der NHT, der neuen
Un autre problème est celui de l'aménagement de la Haupttransversale von Westen nach Osten gemäss GVK-
variante entre Bàie et Bienne par Delémont et Moutier afin Konzept, zwischen Olten und Bern sehr umstritten ist und
de soulager la très forte charge de la région d'Olten. Je gegenwärtig in den betroffenen Regionen und Kantonen in
tiens à souligner que ma demande ne s'en prend en aucune Diskussion steht.
manière aux problèmes de planification en cours mais, à Wenn also eine Realisierung dieser Verstärkung Olten-Bern
long terme, à une nouvelle transversale ferroviaire par le als direkter Zubringer für den Lötschberg nicht oder nicht
Gothard ou le Splügen. Toutefois, les estimations de coûts zeitgerecht möglich sein sollte, dann wird die Jurafusslinie
parues dans la presse - on a avancé les chiffres de 10 à 16 zwangsläufig ausgebaut werden müssen, um die zusätzli-
milliards de francs - laissent entendre que ces réalisations chen Tonnagen aufzunehmen und dem Lötschberg zuzu-
ne sont pas imminentes, c'est le moins que l'on puisse dire. führen, solange dieser nach dem Ausbau aufnahmefähig
En attendant, il est raisonnable, à mon avis, d'utiliser ce que sein wird.
l'on a en y apportant des améliorations d'incidence finan- Die Ausweichstrecke Basel-Delsberg-Biel ist betrieblich
cière minime par rapport aux grands projets qu'on nourrit. Il weniger günstig und könnte nur mit grossen Investitionen
convient même de chercher la meilleure utilisation de ce qui wesentlich leistungsfähiger gestaltet werden.
existe. A ce sujet, je rappelle que mon canton, comme Es ist eine fundamentale Aufgabe der SBB, den Verkehr
d'autres cantons de la Suisse romande, a demandé que l'on über die verschiedenen zur Verfügung stehenden Zufahrts-
5. Oktober 1982 497 Bundesverwaltung. Neugliederung (II. VwOG)
stecken möglichst wirtschaftlich zu gestalten. Dazu ist die #ST# Neunte Sitzung - Neuvième séance
SBB übrigens nach Gesetz verpflichtet. Artikel 3 des SBB-
Gesetzes sagt, dass die Unternehmung nach betriebswirt-
schaftlichen Grundsätzen zu betreiben ist, soweit nicht Dienstag, 5. Oktober 1982, Nachmittag
gemeinwirtschaftliche Leistungen in Frage stehen, die Mardi 5 octobre 1982, après-midi
abgegolten werden müssen. Wenn in einer weiteren 18.15 h
Zukunft ein bedeutender Transitgüterverkehr über die Linie
Basel-Lausanne-Brig zu führen sein sollte, müssten selbst- Vorsitz - Présidence: M. Dreyer
verständlich alle Möglichkeiten einer weiteren Leistungs-
steigerung auf der Strecke ab Brig, der Simplonlinie, unter-
sucht und auch ausgeschöpft werden.
Im Hinblick auf alle diese Fragen betreffend Alpentransver-
salen, insbesondere auch die Variantenfrage Gotthard-
82.012
basis- oder Splügenbahn, und mit Blick auf die in etwa
sechs Jahren eintretende wesentliche Kapazitätssteigerung Truppenordnung. Änderung
am Lötschberg, haben wir départemental schon vor gerau- Organisation des troupes. Révision
mer Zeit eine Gesamtprüfung, insbesondere auch der
Kosten-Nutzen-Gesichtspunkte, in die Wege geleitet. Es
Siehe Seite 212 hiervon - Voir page 212 ci-devant
geht um bedeutende Fragen für die Zukunft des Transitver-
kehrs in der Schweiz, insbesondere auf der Schiene. Beschluss des Nationalrates vom 29. September 1982
Darf ich noch einmal die Grössenordnungen nennen: Wir Décision du Conseil national du 29 septembre
transportieren heute über die Schiene - Lötschberg-Sim-
plon und Gotthard - etwa 10,5 Millionen Transitgütertonnen
jährlich. Wir steigern die Kapazität, wenn die Lötschbergli-
nie zweigleisig ausgebaut ist, also in etwa sechs Jahren, auf
etwa 18 Millionen Gütertonnen. Eine Neuanlage, ob Gott- Differenzen - Divergences
hardbasis oder Splügen, würde noch einmal eine Verdoppe-
lung der Kapazität bringen. Es "stehen nach den generellen Zi«. Ili Abs. 2
Projektstudien, die vorliegen, Kapazitäten von etwa 25 Mil- Antrag der Kommission
lionen Gütertonnen in Frage. Damit soll nicht Stellung bezo- Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
gen, das wäre verfrüht, sondern nur gesagt werden, dass
man zuerst einmal alle vorhandenen Infrastrukturen durch Ch. Ili al. 2
mögliche Ausbauten auslasten soll, bevor wesentliche und Proposition de la commission
aufwendige Neuanlagen getätigt werden. Die Überlegungen
des Postulanten, Herrn Genoud, sind auch die Meinung des Adhérer à la décision du Conseil national
Bundesrates, weshalb wir das Postulat entgegennehmen
können. Der Bundesrat wird den eidgenössischen Räten in Baumberger, Berichterstatter: Es handelt sich hier nicht
absehbarer Zeit über diesen Fragenkomplex Bericht erstat- um eine eigentliche Differenz; wir haben es offensichtlich
ten. bei der Beratung dieser Vorlage unterlassen, das Inkrafttre-
ten zu beschliessen. In Übereinstimmung mit dem
Überwiesen - Transmis Beschluss des Nationalrates beantrage ich Ihnen, Ziffer III
Absatz 2 gleich zu formulieren, und zwar: «Es tritt am
1. Januar 1983 in Kraft.»'
Schluss der Sitzung um 9.00 Uhr Angenommen - Adopté
La séance est levée à 9 h
#ST# 82.015
Bundesverwaltung. Neugliederung (II. VwOG)
Administration fédérale.
Nouvelle organisation (IIe LOA)
Botschaft, Beschluss- und Gesetzentwurf vom 24. Februar 1982 (BBI l,
1165)
Message, projets de loi et d'arrêté du 24 février 1982 (FF l, 1173)
Beschluss des Nationalrates vom 6. Oktober 1982
Décision du Conseil national du 6 octobre 1982
Antrag der Kommission
Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission
Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Steiner, Berichterstatter: Mit Botschaft vom 24. Februar
1982 hat uns der Bundesrat zwei Anträge unterbreitet:
Erstens den Bundesbeschluss über die Neugliederung der
Bundesverwaltung, welcher die Verschiebung von fünf Bun-
64-S
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Genoud Eisenbahnlinie Basel-Biel-Lausanne-Simplon
Postulat Genoud Transversale ferroviaire Bâle-Bienne-Lausanne-Simplon
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 08
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.464
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 30.09.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 495-497
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Pagina
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