PCP Use Restrictions in Living Spaces and Food Storage
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered the risks associated with the use of Pentachlorophenol (PCP), including its potential to accumulate in food, harm sensitive individuals, and form dioxins when burned. While acknowledging that PCP is toxic to aquatic ecosystems and that skin absorption is possible, the court found that the concentrations of PCP in indoor air and urine, even under unfavorable conditions, were not high enough to cause toxic effects. However, due to the proven skin absorption, the court recommended restricting or prohibiting PCP use in living spaces and food storage areas, as wood protection in these areas was deemed unnecessary and posed an avoidable risk.
Legislator-Regeste
KI-generiertPCP Use Restrictions in Living Spaces and Food Storage: lich gut wasserlöslich, wird in den Kläranlagen kaum abge- tion von PCP durch die Haut nachgewiesen werden konnte.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Interpellation Crevoisier 1472 N 8 octobre 1982
Es sind unter anderen etwa folgende Problemkreise durch Wirkungskonzentration) mit den Raumluftkonzentrationen
PCP-Anwendung bekannt: bzw. den eingeatmeten Mengen nach einer Verwendung
- PCP kann sich in Lebensmitteln anreichern (Holzbehäl- eines solchen Produktes. Sie kamen zum Schluss, dass
ter). unter den ungünstigsten Bedingungen, nämlich ohne Belüf-
- Empfindliche Personengruppen wie ältere Leute, Kranke, tung und mit höchstem Atemvolumen eine giftige Wirkung
Säuglinge könnten durch lange Aufenthalte in PCP-behan- nicht erreicht werden kann. Aus diesem Grunde ist es auch
delten Räumen gesundheitlich gefährdet sein. nicht vorgesehen, Pentachlorphenol in eine andere Gift-
klasse umzuklassieren oder gar eine Verwendung von PCP
- Viele PCP-behandelte Produkte werden letztlich in Keh- zu verbieten. Interessant ist die Feststellung, dass bei
richtverbrennungsanlagen verbrannt. Ebenso wird PCP- Untersuchungen des PCP-Gehaltes im Urin von Menschen,
behandeltes Bauholz und Sägemehl verbrannt. Bei Verbren- die mit PCP arbeiten, und solchen, die normalerweise nicht
nungstemperaturen zwischen 300 bis 800 Grad Celsius in Berührung damit kommen, doch gewisse Mengen nach-
können aus PCP Dioxine der «Seveso-Klasse» wie Tetra- gewiesen werden konnten. Sie betrugen zwischen 10 und
chlordibenzodioxin (TCDD) entstehen. 150ug/l Urin. Aber auch hier konnte berechnet werden,
- Der grösste Teil des verwendeten PCP ist «technische dass solche Konzentrationen sich noch tausendfach von
Qualität». Diese Qualität kann Spuren von Dioxinen oder der einer toxischen Wirkung entfernt befinden.
ebenfalls hochgiftigen Furane enthalten. Eine Anwendung auf Textilien, die direkt in Berührung mit
- PCP ist toxisch für aquatische Ökosysteme. Es ist ziem- der Haut kommen, muss verboten werden, da die Absorp-
lich gut wasserlöslich, wird in den Kläranlagen kaum abge- tion von PCP durch die Haut nachgewiesen werden konnte.
baut und somit in die Gewässer geschwemmt. Den Experten dieser Fachkommission war es bekannt, dass
Der Verband der Kantons- und Stadtchemiker der Schweiz der Schutz des Holzes durch solche Anstriche mit konser-
ist schon seit einiger Zeit der Überzeugung, dass die doch vierenden Stoffen in Innenräumen eigentlich gar nicht not-
zahlreichen Indizien für die mögliche Beeinträchtigung der wendig sei. Sie haben sich deshalb die Frage gestellt, ob
menschlichen Gesundheit durch die vielseitige Anwendung eine solche offensichtlich unnötige Exposition des Men-
von PCP nach Massnahmen rufen. schen mit Chemikalien nicht eingeschränkt werden sollte.
Die aargauische Regierung hat sich nun im Zusammenhang Diese Überlegungen haben dazu geführt, dem Bundesamt
mit der Untersuchung über die Umweltbelastung in der zu empfehlen, die Verwendung solcher Holzschutzmittel in
Region Rheinfelden der Meinung der Kantonschemiker Schlaf- und Wohnräumen sowie in Räumen, wo sich
angeschlossen: «Der Gebrauch von PCP und anderer ähn- Lebensmittel befinden, nach Möglichkeit einzuschränken
lich giftiger Stoffe, für die es umweltfreundlichere Alternati-oder gar zu verbieten.
ven gibt, sollte verboten oder doch massiv eingeschränkt Das Bundesamt wird im Laufe des Jahres 1982 entspre-
werden. Diese Forderung der Kantonschemiker ist zu chend den Beratungen durch die Experten des Fachaus-
unterstützen» (Erklärung des Vorstehers des Departements schusses die Verwendung sämtlicher Holzschutzmittel
des Innern vor dem aargauischen Grossen Rat, 1. März regulieren, hingegen hat sich in der toxikologischen Beur-
1982). teilung des Pentachlorphenols keine neue Situation erge-
ben.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Pentachlorphenol bildet bei höherer Temperatur chlorierte
Rapport écrit du Conseil fédéral Dibenzodioxine und -furane, weshalb sich aus Kehrichtver-
Die Giftgesetzgebung sieht vor, dass das Bundesamt für brennungsanstalten Rauchgase entwickeln, die solche
Gesundheitswesen zur Beurteilung der Giftigkeit von Che- Stoffe in kleinsten Mengen enthalten können. Um eine Bela-
mikalien von einem Fachausschuss beraten wird. Dieser stung der Bevölkerung durch solche Verbrennungspro-
Ausschuss setzt sich aus Vertretern der zuständigen eidge- dukte beurteilen zu können, braucht es quantitative Bestim-
nössischen und kantonalen Amtsstellen, der Schweizeri- mungen solcher Stoffe in den Rauchgasen. Weil sie aber
schen Unfallversicherungsanstalt und der Wissenschaft nur in Spuren vorhanden sind, sind die Methoden zu deren
zusammen. Bestimmung sehr aufwendig und zeitraubend. Diese Arbei-
ten stehen aber kurz vor dem Abschluss, so dass ebenfalls
Aufgrund der von den Kantonschemikern in der Presse im Jahre 1982 auch dieses Risiko, das Pentachlorphenol
publizierten Äusserungen über die Gefährlichkeit von Pen- verursachen könnte, abgeschätzt werden kann. Es könnte
tachlorphenol haben sich die Experten des Fachausschus- dabei eine nochmalige Beurteilung der Verwendung von
ses erneut mit der Giftigkeit dieses Grundstoffes eingehend Pentachlorphenol zur Folge haben.
befasst und dem Bundesamt für Gesundheitswesen die fol-
genden Ergebnisse vermittelt. Abstimmung - Vote
Pentachlorphenol befindet sich seit 1971 in Giftklasse 3. Für den Antrag auf Diskussion 48 Stimmen
Auch die Reinheit dieses Grundstoffes stand im Jahre 1979 Dagegen 55 Stimmen
zur Diskussion, und es wurde dem Bundesamt für Gesund-
heitswesen empfohlen, Vorschriften über den Gehalt von Präsidentin: Frau Mauch erklärt sich von der Antwort des
chlorierten Dibenzodioxinen und Dibenzofuranen festzule- Bundesrates als nicht befriedigt.
gen. Sie finden sich in der Giftliste 1 und legen einen Grenz-
wert fest, wonach der Gehalt dieser Verunreinigungen
1 ppm nicht übersteigen darf.
Pentachlorphenol wird in etwa hundert Produkten zur
Behandlung von Holzkonstruktionen verwendet und dient 82.442
zur Verhinderung eines Pilzbefalles. Der Wirkstoff kommt in
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diesen Produkten in einer Konzentration von 2 bis 5 Pro- Interpellation Crevoisier
zent vor. Die Imprégnation des Holzes erfolgt entweder Landesbibliothek. Bibliotheksführer
durch Anstrich oder nach dem Spritz- oder Tauchverfahren.
Nach der Verwendung eines Holzschutzmittels mit PCP Bibliothèque nationale. Guide
werden in den Innenräumen durch Verdampfen des Wirk-
stoffes gewisse Konzentrationen von PCP entstehen, so
dass ohne Zweifel Menschen und Tiere, die sich in solchen
Räumlichkeiten aufhalten, den Wirkstoff einatmen. Es stellt
sich nun die Frage, ob diese eingeatmeten Mengen giftig Wortlaut der Interpellation vom 22. Juni 1982
sind. Die Experten des Fachausschusses gingen für eine Zu unserer Überraschung haben wir vernommen, dass der
solche Beurteilung von der toxikologischen Wirkung dieses Führer der Landesbibliothek nur auf deutsch vorliegt. Wir
Grundstoffes aus und verglichen den No effect level (keine fragen den Bundesrat, innert welcher Frist er diesen Ver-
8. Oktober 1982 1473 Interpellation Ganz
stoss gegen die Gleichberechtigung der Amtssprachen in (40 pour cent des publications non périodiques) sont en fait
den Amtsstellen des Bundes beseitigen will? Wir möchten des traductions du même texte dans les différentes langues
weiter wissen, ob es solche Diskriminierungen auch in officielles.
anderen Bundesstellen gibt? On ne peut donc à peine parler d'une discrimination des
autres langues officielles en faveur de l'allemand en ce qui
Texte de l'interpellation du 22juin 1982 concerne l'activité éditrice de la Confédération; l'adminis-
Nous avons appris avec surprise que le Guide de la Biblio- tration s'est même constamment efforcée, dans ce
thèque nationale n'était actuellement édité qu'en langue domaine, de supprimer les disparités constatées.
allemande. Nous demandons au Conseil fédéral dans quel
délai il entend corriger cette entorse au principe de l'égalité Abstimmung - Vote
des langues nationales dans les organismes officiels de la Für den Antrag auf Diskussion Minderheit
Confédération. Nous désirons également savoir si une telle Dagegen offensichtliche Mehrheit
discrimination est pratiquée dans d'autres institutions fédé-
rales. Präsidentin: Herr Crevoisier erklärt sich von der Antwort
des Bundesrates als nicht befriedigt.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
L'auteur renonce au développement et désire une réponse
écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
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Rapport écrit du Conseil fédéral
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La Bibliothèque nationale dispose également d'un guide en Interpellation Ganz
langue française. Il s'agit d'un texte datant de 1964, texte Breite der Strassenfahrzeuge
légèrement corrigé en 1980 lors de sa dernière réimpres- Largeur des véhicules routiers
sion (800 exemplaires). Il en existe encore aujourd'hui envi-
ron 600 exemplaires.
Lorsqu'on 1979 le stock du guide en langue allemande fut
épuisé, la Bibliothèque élabora une nouvelle édition qui
parut en 1980. Le crédit pour la publication de la nouvelle Wortlaut der Interpellation vom 16. Juni 1982
version française figurait dans le programme d'impression
de l'OCFIM pour l'année 1981. Mais les travaux de traduc- Wie zu vernehmen ist, sind zurzeit Bestrebungen im Gang,
tion n'ont pu être achevés qu'en janvier 1982 en raison du die bisher gesetzlich zugelassene Höchstbreite von Stras-
manque de personnel. L'impression envisagée en 1983 a senfahrzeugen von 2,30 Meter generell auszudehnen auf
été victime, ainsi que d'autres publications, des rigoureuses 2,50 Meter.
mesures d'économie appliquées à l'OCFIM. Nous n'avons Ich frage den Budnesrat:
pu inscrire au programme d'impression pour l'année 1983 1. Ist er nicht auch der Auffassung, dass die Fussgänger
que les publications périodiques de caractère bibliographi- und Zweiradfahrer durch diese Fahrzeuge schon genügend
que qui paraissent depuis des décennies et qui sont indis- gefährdet sind? Die Verkehrsentflechtung steht zudem erst
pensables à la recherche et à l'enseignement concernant in bescheidenen Anfängen.
notre pays. 2. Sind die Kompetenzen des Bundesrates gemäss SVG,
On ne saurait répondre clairement et précisément à la wonach er ermächtigt ist, hierfür geeignete Strassen wie
question qui clôt l'interpellation sans procéder à une Autobahnen, signalisierte Hauptstrassen usw., für breitere
enquête générale et à une analyse comparative et quantita- Fahrzeuge offen zu erklären, nicht genügend, um allfälligen
tive de toutes les publications des services de la Confédé- berechtigten Begehren Rechnung zu tragen?
ration. La Bibliothèque nationale ne peut entreprendre
3. Ist nicht zu befürchten, dass bei einer generellen Erhö-
actuellement un tel travail, qui exigerait beaucoup de
temps, sans affecter les services courants qu'elle assure au hung der Fahrzeughöchstbreite die Zahl der superbreiten
public dans le domaine de l'information. Fahrzeuge beängstigend zunehmen würde?
La Bibliographie des publications officielles suisses permet Texte de l'interpellation du 16 juin 1982
cependant de fournir dans une certaine mesure à cette La loi fixe actuellement la largeur maximale des véhicules
question une réponse valable et éclairante. Cette Bibliogra- routiers à 2,30 mètres. Or on vient d'apprendre que des
phie recense les publications des services de la Confédéra- démarches sont en cours en vue de faire passe la limite
tion qui sont intégrées chaque année dans les fonds de la généralement admise à 2,50 mètres.
Bibliothèque nationale. Le dépouillement du volume
35/1980 qui répertorie les publications officielles non pério- Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions sui-
diques de l'année 1980, ainsi que celui du numéro spécial vantes:
2/1976 qui ne retient que les publications officielles périodi- 1. Le gouvernement ne pense-t-il pas que ces véhicules
ques donnent l'image suivante: font déjà courir suffisamment de risques aux piétons et aux
Sur les 940 publications non périodiques (en chiffre rond) conducteurs de deux-roues? Il faut d'ailleurs noter à ce
des services de la Confédération retenues par la Bibliogra- propos que la séparation des usagers de la route n'en est
phie, 395 sont rédigées en allemand, 295 en français, 120 qu'à de modestes débuts.
en italien, 40 (émanant surtout de l'EIR) en anglais, 90 2. La LCR attribue au Conseil fédéral la compétence
simultanément en deux ou trois langues officielles. Quant d'autoriser la circulation de véhicules plus larges sur cer-
aux 410 publications périodiques (en chiffre rond) signalées taines routes qui s'y prêtent, telles qu'autoroutes, routes
pour l'année 1976, 125 sont en allemand, 85 en français, 25 principales signalisées; cette compétence ne suffit-elle pas
en italien, 175 simultanément en deux ou trois langues offi- pour que le gouvernement puisse tenir compte de toute
cielles. demande justifiée?
Ces chiffres montrent bien que par rapport à la population 3. Ne faut-il pas craindre, si une augmentation générale de
qui les parle, la part des langues officielles en usage .dans la largeur maximale des véhicules est autorisée, que le
les publications de la Confédération est plus que garantie. nombre des véhicules extrêmement larges s'accroisse de
On remarque notamment qu'en ce qui concerne les publi- façon alarmante?
cations périodiques, celles rédigées simultanément en deux
ou trois langues officielles sont relativement en surnombre. Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Ammann-
Il ressort de la comparaison des titres annoncés dans la St. Gallen, Bäumlin, Bircher, Borei, Bratschi, Braunschweig,
Bibliographie qu'une partie importante de ces publications Bundi, Chopard, Eggli, Gerwig, Gloor, Günter, Jaggi, Kauf-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Crevoisier Landesbibliothek. Bibliotheksführer
Interpellation Crevoisier Bibliothèque nationale. Guide
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.442
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 1472-1473
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Pagina
Ref. No 20 010 861
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