Federal Administration Wage Costs Transparency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed a request to make federal administration wage costs more transparent in budgets and accounts. The court found that the current presentation of wage costs, including basic salaries, cost-of-living adjustments, and social benefits, is unclear and does not adequately show the relationship between legal salary scales and actual budget figures. The court also noted inconsistencies in how personnel costs and employer contributions to social insurance are reported. Therefore, the court requested a more detailed breakdown of these costs, including specific figures for allowances, first and second pillar social security contributions, and other social benefits, to improve transparency and allow for better financial oversight.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Administration Wage Costs Transparency: The court found that the current presentation of wage costs, including basic salaries, cost-of-living adjustments, and social benefits, is unclear and does not adequately show the relationship between legal salary scales and actual budget figures. The court also noted inconsistencies in how personnel costs and employer contributions to social insurance are reported. Therefore, the court requested a more detailed breakdown of these costs, including specific figures for allowances, first and second pillar social security contributions, and other social benefits, to improve transparency and allow for better financial oversight.
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KI-generiertVolltext
Postulat Basler 1434 8 octobre 1982
gang zu flexiblen Wechselkursen anfangs' 1973 hat das #ST# 82.429
Gold seine Rolle als international anerkannte Bezugsgrösse
im Währungssystem eingebüsst; der Wechselkurs der ein- Postulat Basler
zelnen Währungen bildet sich nunmehr frei nach Angebot Voranschlag. Lohnkostendarstellung
und Nachfrage an den Devisenmärkten oder richtet sich
nach einer Schlüsselwährung oder ist in einem Währungs-
Budget de la Confédération.
korb festgelegt. Damit hat auch der Bundesratsbeschluss Présentation des charges salariales
über die Festsetzung der Goldparität vom 9. Mai 1921 seine
Bedeutung verloren, den Aussenwert des Schweizerfran-
kens festzulegen. Die Nationalbank hat aber nach wie vor
ihren Goldbestand aufgrund der Goldparität zu bilanzieren. Wortlaut des Postulates vom 17. Juni 1982
In der Tat ist damit zu rechnen, dass die Nationalbank die
Vorschrift, ihre Noten zu mindestens 40 Prozent durch Gold Der Bundesrat wird ersucht, im Finanzvorschlag und in der
zu decken, ohne Änderung der gesetzlichen Bestimmungen Staatsrechnung die Lohnkosten der allgemeinen Bundes-
in absehbarer Zeit nicht mehr wird einhalten können. Es ist verwaltung durchschaubarer darzustellen, indem
allerdings fraglich, ob die Änderung der Goldparität das a. die für das Kalenderjahr massgebenden Mindest- und
geeignete Mittel wäre, um der Nationalbank zu ermöglichen, Höchstbeträge der Besoldungsklassen (Bruttojahresbe-
dem Gesetz Genüge zu tun. züge) als Ausgangsgrössen aufgeführt werden;
Es wäre unverhältnismässig und zudem irreführend, wenn b. die den ausgewiesenen Personalbestand betreffenden
eine neue Goldparität lediglich als Bilanzierungsmassstab Grundbesoldungen einschliesslich Teuerungszulagen
festgesetzt (und der Schweizerfranken «abgewertet») (Bruttolohnsumme) als Bezugsgrösse unter «Besoldungen,
würde, bloss um die Mindestgolddeckung von Artikel 19 Gehälter» erscheinen, und
Absatz 2 NBG einhalten und über einen allfälligen Aufwer- c. darauf aufbauend gesondert
tungsgewinn entscheiden zu können. Da die zentralen
- die Summe der Zuschläge und Zulagen;
Begriffe «Münzfuss» (Parität) und «Einlösungspflicht» auf
- die Ausgaben der ersten Säule (AHV/IV/EO/ALV);
Verfassungsstufe fixiert sind (Art. 38 Abs. 3, Art. 39 Abs. 6
- der zweiten Säule (Arbeitgeberverpflichtungen an die
BV), wäre ein solches Vorgehen von Landesregierung und EVK)und
Parlament verfassungsrechtlich bedenklich. Ferner ist zu - die Summe der weiteren Sozialleistungen;
berücksichtigen, dass der Goldpreis auf dem freien Markt
enormen Schwankungen ausgesetzt ist. Seine künftige Ent- in absoluten und relativen Zahlen angegeben werden.
wicklung ist höchst ungewiss, denn die Preisbildung hängt Texte du postulat du 17 juin 1982
erheblich vom Verhalten weniger Anbieter (Sowjetunion,
Südafrika) ab. Wie aber soll die Bundesversammlung über Le Conseil fédéral est invité à présenter de façon plus
die Behandlung von Buchgewinnen aus der Höherbewer- claire, dans le budget et les comptes, les charges salariales
tung des Goldes entscheiden, von denen niemand sagen de l'administration générale de la Confédération
kann, wie lange sie überhaupt realisierbar bleiben? a. En mentionnant, comme base de départ, les montants
Schliesslich ist daran zu erinnern, dass die Nationalbank minimums et maximums valables pour les différentes
unter flexiblen Wechselkursen dem Risiko grosser classes de traitement pendant l'année civile (salaire brut);
Abschreibungsverluste auf ihren Devisenbeständen ausge- b. En faisant figurer sous «Traitements et salaires», comme
setzt ist. Im Jahre 1977 erreichten die Abschreibungen der base de référence, les traitements de base comprenant les
Notenbank auf den Devisen 1224 Millionen Franken, im allocations de renchérissement (montant des salaires
Jahre 1978 gar 4435 Millionen Franken. In der Jahresrech- bruts), qui concernent l'effectif autorisé du personnel, et
nung 1978 verblieb der Nationalbank daher trotz Auflösung c. En indiquant séparément, sur la base de ce qui précède,
sämtlicher Rückstellungen für Währungsrisiken ein Fehlbe- en chiffres absolus et en pourcentage,
trag von 2593,5 Millionen Franken, der unter dem Titel «Ver-
- le montant des suppléments et allocations;
lust auf den Devisenbeständen» aktiviert und vorüberge-
- le coût du premier pilier (AVS, Al, APG, AC);
hend durch die stillen Reserven auf dem Goldbestand auf-
- celui du deuxième pilier (engagements assumés par
gefangen werden musste. Mittlerweile konnte dieser Fehl-
l'employeur envers la CFA) et
betrag zwar vollständig getilgt werden, doch lassen sich - le montant des autres prestations sociales.
ähnliche Entwicklungen der Wechselkursverhältnisse für die
Zukunft nicht ausschliessen. Mitunterzeichner - Cosignataires: Allenspach, Ammann-
Um das Problem der sinkenden Golddeckung unserer Bern, Augsburger, Biel, Blocher, Bühler-Tschappina,
Banknoten zu lösen, wäre es auf mittlere Frist vermutlich Bürer-Walenstadt, Eng, Eppenberger-Nesslau, Fischer-
am zweckmässigsten, die Mindestgolddeckung in Artikel 19 Weinfelden, Fischer-Bern, Fischer-Hägglingen, Geissbühler,
Absatz 2 NBG aufzuheben. Diesen Vorschlag hat der Bun- Graf, Hari, Hösli, Hunziker, Iten, Kloter, Lüchinger, Mess-
desrat dem Parlament schon bei der Revision des National- mer, Müller-Scharnachtal, Nebiker, Oehler, Ogi, Räz, Reich-
bankgesetzes im Jahre 1978 unterbreitet (BBI 1978 l 827); ling, Risi-Schwyz, Rutishauser, Schärli, Schnider-Luzern,
er fand bekanntlich nicht die Zustimmung beider Räte. Nach Schnyder-Bern, Schwarz, Segmüller, Steinegger, Teuscher,
wie vor besteht jedoch Ungewissheit in bezug auf die wei- Villiger, Weber-Schwyz, Wellauer, Wyss . (40)
tere Entwicklung der Weltwährungsordnung. Unter diesen
Umständen ist mittels einer durchgreifenden Novellierung Schriftliche Begründung - Développement par écrit
der schweizerischen Geldverfassung eine Lösung zu Die Brücke zwischen den gesetzlichen Besoldungen der
suchen, die den rechtlichen Rahmen für die Fortführung Beamten und den sich daraus ergebenden Voranschlags-
einer stabilitätsorientierten Geldpolitik der Nationalbank zu und Rechnungsposten ist nicht ersichtlich. Auch sind die
setzen hat und eine Anpassung an die sich wandelnden Sozialleistungen des Bundes als prozentualer Lohnzu-
internationalen Voraussetzungen erlaubt. schlag nicht aus den Voranschlägen herauszulesen.
Der Bundesrat sieht deshalb keine Möglichkeit, dem Postu- Wir haben am 9. Oktober 1981 neue Besoldungsansätze
lat Folge zu leisten. des Bundes beschlossen. Man würde nun meinen, die in
der Botschaft über die Änderung des Beamtengesetzes
Schriftliche Erklärung des Bundesrates und der Statuten der Personalversicherungskasse vom
Déclaration écrite du Conseil fédéral 9. März 1981 veröffentlichten und nun beschlossenen
Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen. «Neuen Jahresbezüge 1982» ergäben, aufsummiert über die
33 548 Besoldeten, den zugehörigen Voranschlagsposten
Abgelehnt - Rejeté für die Besoldungen und Gehälter der Bundesverwaltung.
Dem ist aber nicht so. Die im Budget 1982 enthaltene
8. Oktober 1982 1435 Postulat Gehler
Summe von 1822 Millionen Franken schliesst bereits einen Riesen-Friburgo, Stich, Thévoz, Uchtenhagen, Vannay,
gegenüber den in der Botschaft veröffentlichten «Neuen Zbinden, Zehnder (32)
Jahresbezügen 1982» um 8,7 Prozent Teuerung erhöhten
Betrag ein. Die dazugehörige Besoldungsskala (Grundbe- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
soldungen einschliesslich Teuerungszulagen) ist jedoch nir- Motivazione scritta
gends ersichtlich. Rispondendo all'interpellanza del consigliere agli Stati Willi
Andererseits findet man in den Staatsrechnungen keinen Donzé, il Consiglio federale non esclude il decentramento di
Sammelposten, der mit dem entsprechenden Betrag im taluni servizi della Confederazione. Nel suo intervento parla-
Voranschlag verglichen werden könnte. Unter der gleichen mentare, che fa seguito a un'ispezione della Commissione
Bezeichnung «Besoldungen, Gehälter» erscheinen dort die di gestione, l'on. Donzé sottolinea le difficoltà di trovare una
Lohnsummen, wie sie sich aus dem gültigen Eîeamtenge- sistemazione logistica definitiva e funzionale all'Ufficio fede-
setz (ohne Teuerungszulagen) ergeben. rale di statistica. L'on. Ritschard, rispondendo davanti al
Was die berufliche Vorsorge, die zweite Säule, anbetrifft, so Consiglio degli Stati, ha accennato a un trasloco provvisorio
sind die Arbeitgeberverpflichtungen aus der Eidgenössi- dalle baracche in Helvetiastrasse a uno stabile alla Schwarz-
schen Versicherungskasse (EVK) in der Staatsrechnung torstrasse. Si sta preparando un messaggio per trovare una
1981 gut dargestellt. sede definitiva a questo ufficio.
Ebenso klar ist der Personalbestand des Bundes erfasst. La sede, a parere del postulante, non va cercata necessa-
Dagegen ist die sich auf den Personalbestand des Bundes riamente nella capitale federale.
beziehende Arbeitgeberverpflichtung schwierig zu ergrün- La statistica non è un settore dell'amministrazione federale
den. Denn in der Gesamtrechnung nach Sachgruppen wer- che necessita un contatto costante col governo, con la can-
den die aus der EVK herrührenden Vermögensveränderun- celleria e coi dipartimenti.
gen zu den Finanzaufwendungen des Bundes für Behörden A breve termine, la ricerca, la raccolta, l'elaborazione e la
und Personal addiert, doch beziehen sich beide Zahlen auf trasmissione dei dati statistici si farà attraverso l'ordinatore
verschiedene Personalkörper (die Finanzrechnungsgrösse elettronico. Basterà un «input» e dei terminali per coprire
auf die Bundesverwaltung und die Vermögensveränderun- operativamente tutta la Confederazione.
gen auf die Mitglieder der EVK). Auch die in der Staatsrech- L'Ufficio federale di statistica, come dimostra il rapporto di
nung 1981 Seite 25* erstmals vermerkte Kostenrechnung gestione 1981 del Consiglio nazionale, è in fase di ristruttu-
für die Personalfürsorge der allgemeinen Bundesverwaltung razione. Tra l'altro si prospettano dei servizi più agili, meno
schliesst als Basisgrösse die Professoren der beiden ETH burocratici, più vicini alla gente e al Paese.
in die Personalbezüge ein, aber bei den arbeitgeberseitigen Nello studio si dovrebbe anche esaminare la possibilità di
Verpflichtungen des Bundes die Leistungen für deren portare questo ufficio in Ticino, valutando i problemi ammi-
Ruhegehälter aus. nistrativi e tecnici ma considerando anche gli aspetti poli-
Schliesslich fehlt in den Botschaften zum Voranschlag und tici: la Svizzera italiana, terza componente della Confedera-
zur Staatsrechnung ein Hinweis über die prozentuale Höhe zione elvetica, non accoglie nessuna centrale operativa
der vollen arbeitgeberseitigen Verpflichtungen für alle dell'amministrazione federale e delle aziende statali.
Sozialleistungen.
Erklärung des Bundesrates - Déclaration du Conseil fédéral
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Dichiarazione del Consiglio federale
Déclaration écrite du. Conseil fédéral II Consiglio federale è disposto ad accetare il postulato.
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis - Trasmesso
Überwiesen - Transmis
#ST# 82.384
#ST# 82.443 Postulat Gehler
Postulat Robbiani Temporärarbeit. Gesamtarbeitsvertrag
Bundesamt für Statistik. Verlegung Convention collective de travail
Ufficio federale di statistica. Trasferimento
Office fédéral de la statistique. Transfert
Wortlaut des Postulates vom 19. März 1982
Im Bereich der Temporärarbeit steht der Arbeitnehmer
Wortlaut des Postulates vom 23. Juni 1982 gegenüber dem Arbeitgeber in einer sehr schwachen Posi-
tion. Er ist rechtlich und sozial wenig bis gar nicht
Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob es nicht geschützt. Auch zwingende arbeitsrechtliche Vorschriften
zweckmässig und möglich wäre, das Bundesamt für Stati- werden oft missachtet. Es ist daher dringend notwendig,
stik zu verlegen. neue Rechtsgrundlagen zum Schütze des Arbeitnehmers
Texte du postulat du 23 juin 1982 im Bereiche der Temporärarbeit zu schaffen.
Le Conseil fédéral est invité, à étudier l'opportunité et la Seit dem 1. Januar 1982 besteht zwischen dem Schweizeri-
possibilité de transférer l'Office fédéral de la statistique. schen Verband der Unternehmungen für Temporärarbeit
(SVUTA) und dem Schweizerischen Kaufmännischen Ver-
Testo del postulato del 23 giugno 1982 band (SKV) der erste Gesamtarbeitsvertrag dieser Branche.
II Consiglio federale è invitato a studiare l'opportunità e la Dieser GAV umfasst jedoch lediglich das kaufmännische
possibilità di traslocare l'Ufficio federale di statistica. Personal von 24 Temporärfirmen, die als seriöse Vertreter
ihrer Branche die vertraglich ausgehandelten Bedingungen
Mitunterzeichner - Cosignataires - Cofirmatari bereits freiwillig erfüllten. Damit nun aber auch jene Firmen,
Auer, Bacciarini, Baechtold, Barchi, Borei, Carobbio, de die mit ihren obskuren Praktiken für die heutigen Miss-
Chastonay, Christinat, Cotti, Crevoisier, Darbellay, Delamu- stände verantwortlich sind, erfasst werden können, wäre
raz, Deneys, Gloor, Hubacher, Jelmini, Lang, Loetscher, eine Allgemeinverbindlicherklärung dieöes GAV anzustre-
Meizoz, Morel, Muheim, Pedrazzini, Petitpierre, PinF, Ribi, ben.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Basler Voranschlag. Lohnkostendarstellung
Postulat Basler Budget de la Confédération. Présentation des charges salariales
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.429
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 1434-1435
Page
Pagina
Ref. No 20 010 827
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