Disability Insurance Contributions for Special Schools and Sheltered Workshops
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis postulat requested the Federal Council to adjust disability insurance contributions for special schools and sheltered workshops to account for increased costs and to simplify the calculation of these contributions. The reasoning was that these institutions, often run by non-profit organizations in collaboration with municipalities or cantons, were facing financial difficulties and their continued operation was essential for implementing disability legislation. The Federal Council acknowledged the issue and agreed to review the contributions, noting that while school and daily care fees had recently been increased, operational subsidies were more complex to manage due to varying financial performances of different workshops.
Legislator-Regeste
KI-generiertDisability Insurance Contributions for Special Schools and Sheltered Workshops: The reasoning was that these institutions, often run by non-profit organizations in collaboration with municipalities or cantons, were facing financial difficulties and their continued operation was essential for implementing disability legislation. The Federal Council acknowledged the issue and agreed to review the contributions, noting that while school and daily care fees had recently been increased, operational subsidies were more complex to manage due to varying financial performances of different workshops.
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KI-generiertVolltext
23. September 1982 435 Postulat Arnold
#ST# 82.424 Mein Postulat möchte den Bundesrat einladen, die genann-
ten Beiträge der IV an Sonderschulen und IV-Werkstätten -
Postulat Arnold das Gesetz nennt sie geschützte Werkstätten - anzupas-
Invalidenversicherung. sen und vielleicht auch die Bemessung und Berechnung
Anpassung von Leistungen dieser Beiträge zu vereinfachen. Zahlreiche Sonderschulen
Assurance-invalidité. und IV-Werkstätten bekunden heute Mühe, ihre Rechnun-
gen im Gleichgewicht zu halten. So haben zum B'eispiel im
Adaptation de prestations Kanton Uri sowohl bei der Sonderschule wie bei der IV-
Werkstatt Kanton und Gemeinden nebst den ordentlichen
Beiträgen noch Defizite zu decken. Es handelt sich bei mei-
nem Postulat aber nicht etwa um ein urnerisches Problem.
Ich wäre froh, wenn die Invalidenversicherung zu dessen
Lösung weiterhin beitragen könnte. Die genannten wertvol-
len und für den Gesetzesvollzug notwendigen Einrichtun-
Wortlaut des Postulates vom 16. Juni 1982 gen dürfen nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.
Der Bundesrat wird eingeladen, die Schul- und Kostgeldan- Ob die neue Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen
sätze der Invalidenversicherung für die Sonderschulung bil- Änderungen auf diesem Gebiet bringen wird, bleibt abzu-
dungsfähiger Minderjähriger den gestiegenen Kosten anzu- warten. Wir sollten und können aber nicht zuwarten, wenn
passen. es darum geht, den Fortbestand der Sonderschulen und
Er wird zudem ersucht, die Modalitäten für die Gewährung der IV-Werkstätten zu sichern.
von Betriebsbeiträgen an Eingliederungsstätten und Anstal- Ich bitte Sie, das Postulat zu überweisen.
ten zu vereinfachen und wirksamer zu gestalten.
Bundesrat Hürlimann: Die Darlegungen von Herrn Stände-
Texte du postulat du 16 juin 1982 rat Arnold über die Art, wie wir solche Sonderschulen und
Le Conseil fédéral est invité à adapter, en fonction de l'aug- geschützte Werkstätten unterstützen, sind richtig. Richtig
mentation des coûts, les subsides aux frais d'école et de ist auch, dass diese Sonderschulen und auch diese Werk-
pension de l'assurance-invalidité pour la formation scolaire stätten unterschiedliche Träger aufweisen und dementspre-
spéciale des mineurs. chend auch ganz unterschiedlich finanziert werden. Bei den
Il est en outre prié de simplifier les modalités d'octroi de Sonderschulen haben wir eine feste Komponente - Sie
subventions pour frais d'exploitation aux centres de haben sie erwähnt -: das Schul- und Kostgeld, das pro Kind
réadaptation et établissements afin d'en renforcer l'effica- und Tag ausbezahlt wird. Das Kostgeld wurde ab 1. Januar
cité. 1981 von 10 auf 15 Franken erhöht. Für die Zukunft sehen
wir vor, diese festen Beiträge im Rhythmus der Rentenan-
Arnold: Das Anliegen, das ich Ihnen mit meinem Postulat passungen, die wir von jetzt an in der Regel ungefähr alle
vortrage, gehört nicht zu den grossen Revisionsthemen der zwei Jahre vornehmen, anzupassen.
Invalidenversicherung. Es verlangt keine Änderung des Wichtiger als die Schul- und Kostgelder sind die sogenann-
Gesetzes, sondern nur der bundesrätlichen Vorschriften. ten Betriebsbeiträge, die wir aufgrund von ausgewiesenen
Mein Problem ist auch nicht im Wunschkatalog des Schwei- Rechnungen zu bezahlen haben. Ich habe selber Einblick in
zerischen Invalidenverbandes vom Mai dieses Jahres ent- solche Abrechnungen und stelle fest, dass die Unter-
halten und greift auch der Standesinitiative des Kantons schiede bei diesen Finanzierungen ausserordentlich gross
Basel-Landschaft, die wie der seinerzeitige Vorstoss unse- sind. Dies gilt auch für die Werkstätten. Hier spielen ver-
res Kollegen Gadient eine feinere Abstufung der Invalidität schiedene Dinge hinein, je nachdem, ob eine Werkstätte
verlangt, in keiner Weise vor.. gut oder nicht gut rentiert; ob es sich um Werkstätten
Es ist eine der wertvollsten Wirkungen der Eidgenössischen handelt, die praktisch nur eine Betätigung der Behinderten
Invalidenversicherung, dass sie mit ihren Beiträgen die ohne entsprechende wirtschaftlich effiziente Leistungen
Erfassung von behinderten Jugendlichen in Sonderschulen zum Ziele haben. Diesen wesentlichen Faktoren müssen wir
und die Eingliederung und Beschäftigung Behinderter in Rechnung tragen. Und wenn wir ein zu einfaches System
Invalidenwerkstätten fördert. Die Sonderschulen und die einführen würden, indem wir einfach einen entsprechenden
Invalidenwerkstätten sind Gegenstand meines Postulates. Beitrag pro Sonderschule oder pro Heim leisten oder
Träger dieser beiden Arten von Einrichtungen, die dem Voll- bestimmte Prozente vom Defizit übernehmen, dann würden
zug des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung wir, je nachdem, ob diese Sonderschule von einer gemein-
direkt dienen, sind häufig gemeinnützige Vereine oder Stif- nützigen Stiftung getragen wird oder von einer finanzstar-
tungen, öfter in Zusammenarbeit mit einer Stadt oder mit ken Stadt oder Gemeinde, sofort wieder neue Ungerechtig-
dem Kanton. Es ist sehr anerkennenswert, wie gerade auf keiten begehen.
diesem Gebiet private Initiative und Gelder sowie Spenden Ich erkläre aber, weil das Problem besteht und weil wir auch
mithelfen, eine öffentliche Aufgabe zu lösen. Diese Einrich- entsprechende Eingaben in dieser Richtung haben, dass
tungen verdienen deshalb unsere Aufmerksamkeit und wir das Postulat entgegennehmen; was bedeuten würde,
unsere Förderung. dass wir auf Bundesratsstufe mit der nächsten Rentenan-
Die Invalidenversicherung erbringt heute schon grosse Lei- passung, d. h. voraussichtlich pro 1. Januar 1984 die Erhö-
stungen an den Bau und Betrieb der Sonderschulen, der hung vornehmen werden. Wir könnten es, wenn es unbe-
Invalidenwerkstätten und Anstalten. Zu diesen Leistungen dingt notwendig wäre, auch früher tun, aber ich habe schon
gehören unter anderem bei den Sonderschulen die Schul- ausgeführt: dieser Kostgeldbeitrag ist die weniger wichtige
geld- und Kostgeldbeiträge der IV und bei den Invaliden- Unterstützung als jene, die in einem sogenannten zweistufi-
werkstätten die Betriebs- und Defizitbeiträge. Sie sind in gen Verfahren möglichst gerecht und nach gleichen Grund-
ausführlichen Vorschriften geregelt. Der Bundesrat sätzen diese Defizite decken soll.
bestimmt die Ansätze. Durch entsprechende Vorschriften Ob wir dieses Problem noch etwas vereinfachen können,
ist auch dafür gesorgt, dass Kanton und Gemeinden, bzw. wird sich zeigen. Ich habe gerade vor wenigen Tagen mei-
beim Kostgeld die Eltern, zur Kostendeckung beitragen. nem Direktor die Weisung gegeben, dass er mindestens
Letztmals wurde auf den I.Januar 1981 der Kostgeldbei- durch Vorschüsse aufgrund von Abrechnungen von Vorjah-
trag für Sonderschulen erhöht und auf 15 Franken pro Auf- ren die entsprechende Milderung vornehmen kann, so dass
enthaltstag festgesetzt. Nicht erhöht wurde 1981 der Schul- diese Beiträge nicht erst am Ende eines Jahres, wenn noch
geldbeitrag, der 15 Franken pro Schultag beträgt, zuzüglich so und so viele Zinsen aufgrund von Kontokorrentkrediten
Beiträge an das Defizit! Die Bemessung dieser Beiträge ist aufgelaufen sind, ausbezahlt werden. So sollte zumindest
nicht ganz einfach geregelt. Ich verzichte auf weitere Einzel- eine erste entsprechende Milderung zugunsten dieser
heiten dazu. Werkstätten eintreten. Die Restsummen würden wie üblich
Hautes écoles. Libre accès 436 27 septembre 1982
aufgrund der definitiven Abrechnung ausbezahlt. Das ist #ST# Fünfte Sitzung - Cinquième séance
eine Weisung, die ich schon vor 14 Tagen meinem Direktor
aufgrund eines konkreten Falles erteilt habe.
Aus diesen Gründen - Sie sehen es, Herr Ständerat Arnold Montag, 27. September 1982, Nachmittag
-, sind wir bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Lundi 27 septembre 1982, après-midi
Überwiesen - Transmis 18.15 h
Vorsitz - Présidence: M. Dreyer
Schluss der Sitzung um 9.00 Uhr
La séance est levée à 9 h 00
82.047
Hochschulen. Freier Zugang
Hautes écoles. Libre accès
Botschaft und Beschlussentwurf vom 14. Juni 1982 (BBI II, 497)
Message et projet d'arrêté du 14 juin 1982 (FF II, 521)
Beschluss des Nationalrates vom 20. September 1982
Décision du Conseil national du 20 septembre 1982
Antrag der Kommission
Eintreten
Proposition de la commission
Entrer en matière
M. Schaffter, rapporteur: Le 19 décembre 1980, les Cham-
bres fédérales ont adopté l'arrêté fédéral qui réglait la qua-
trième période de subvention des hautes écoles selon la loi
sur l'aide aux universités. Pour cette quatrième période, qui
va du 1er janvier 1981 au 31 décembre 1983, le montant des
crédits débloqués était de 650 millions de francs pour la
subvention de base et de 260 millions pour les subventions
d'investissement.
L'arrêté fédéral aurait pu se tenir à ces deux décisions,
mais alors grandissait à l'horizon universitaire l'ombre d'une
fréquentation pléthorique de l'une ou l'autre faculté avec,
au bout du compte, si les choses suivaient leur cours, la
menace directe d'éclatement des investissements ou du
couperet que constitue le numerus clausus. C'est pourquoi,
afin de favoriser les investissements judicieusement pro-
grammés, les Chambres ont ménagé la possibilité de préle-
ver, sur les 260 millions de francs destinés à cet effet, un
montant de 60 millions au maximum destinés à fournir une
aide particulière aux cantons qui prennent des mesures
spéciales pour augmenter la capacité d'accueil de leur
haute école. Or, voilà bientôt deux ans que cette offre de la
Confédération aux cantons universitaires existe, deux ans
au cours desquels la menace du numerus clausus a préoc-
cupé toujours davantage le monde universitaire au point
que la mesure a été envisagée, particulièrement dans les
facultés de médecine. Mais deux ans aussi au bout des-
quels aucun canton universitaire n'a eu recours à l'aide spé-
ciale prévue dans l'arrêté du 19 décembre 1980.
A quoi tient ce fait apparemment incompréhensible? A
deux raisons, dont la première est à l'origine du message
qui nous occupe aujourd'hui et qui consiste dans le fait que
l'aide de la Confédération coûte aux cantons intéressés
deux fois sa valeur. En effet, l'arrêté stipule que l'aide ne
saurait dépasser la moitié des investissements cantonaux.
Quant à la seconde raison, elle tient à la diminution linéaire
des subventions fédérales, diminution de plus de 20 pour
cent en valeur réelle et que l'apport financier nouveau des
cantons non universitaires n'atténue que dans une très fai-
ble mesure. Dès lors, contraints d'augmenter leurs propres
dépenses d'exploitation, les cantons universitaires ont été
assez rapidement asphyxiés et mis ainsi dans l'incapacité
de procéder à des investissements, fussent-ils subvention-
nés de façon spécialement avantageuse.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Arnold Invalidenversicherung. Anpassung von Leistungen
Postulat Arnold Assurance-invalidité. Adaptation de prestations
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.424
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.09.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 435-436
Page
Pagina
Ref. No 20 010 937
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