Federal Council's Decision on Geophysical Survey and Bribery Allegations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn response to an interpellation concerning a company's geophysical survey activities, the Federal Council stated that while direct property owner consent was not always obtained due to the tight schedule and large number of landowners, landowners were informed, and one even consented retroactively. The Council also noted that the company was aware of the survey's purpose and the need for security measures due to prior vandalism. Regarding allegations of bribery, the company denied offering money to withdraw objections but did offer to cover legal costs in settlement negotiations. The Federal Council found no grounds to admonish the company, asserting its adherence to legal requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Council's Decision on Geophysical Survey and Bribery Allegations: ren, wobei die Arbeiten der SGK durch die NAGRA finan- NAGRA im Sinne der Interpellation vorstellig zu werden.
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KI-generiertVolltext
8. Oktober 1982 N 1467 Interpellation Cotti
participe, n'a pas informé convenablement les propriétaires len der Grundbeseitzer nicht erreichbar. Im einen Fall wur-
fonciers concernés et a installé, de nuit et sans le consen- den die Angehörigen des Besitzers orientiert, mit der Bitte,
tement exprès des propriétaires, des instruments de dieser wolle sich doch bei der beauftragten Firma melden,
mesure sur leurs terres? was jedoch unterblieb. Im anderen Fall konnte der Besitzer
2. Le Conseil fédéral est-il informé du fait que la CEDRA eines Grundstückes nicht vorgängig orientiert werden, da
recourt aux services d'une entreprise privée de surveil- er bis nach Messbeginn abwesend war. Der betreffende
lance, dont les employés suivent les faits et gestes des Besitzer erklärte sich aber nachträglich mit der Benützung
citoyens concernés et s'attribuent même des fonctions seines Grundstückes durch die G.G.G. einverstanden.
policières, agissements qui ont fait l'objet de dénoncia- 2. Bundesstellen, die sich mit Arbeiten zur nuklearen Ent-
tions? sorgung befassen, hatten Kenntnis, dass die NAGRA nach
3. Que pense le Conseil fédéral des pratiques de la CEDRA den in der Einleitung erwähnten Vorfällen eine private Be-
qui a proposé de l'argent aux citoyens ayant formé opposi- wachungsfirma mit der Überwachung der Messeinrichtun-
tion contre les forages d'essai dans leur commune - faisant gen der G.G.G. beauftragte.
ainsi usage de leur droit légal et démocratique - pour qu'ils Die der Frage zugrunde liegenden Vorkommnisse werden
renoncent à faire opposition? unseres Wissens zurzeit durch die zuständigen kantonalen
Stellen untersucht..
4. Le Conseil fédéral est-il disposé à adresser un avertisse-
ment à la CEDRA afin de faire cesser ce telles pratiques et 3. Nach Auskunft der NAGRA versuchte diese nie, durch
de garantir pleinement les droits des citoyens concernés? Geldangebote Einsprecher zu veranlassen, eingereichte
Einsprachen zurückzuziehen.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Rahmen von Einigungsverhandlungen zu Einsprachen
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht gegen die Erteilung der Gemeindebewilligung in Hornussen
eine schriftliche Antwort. und Kaisten erklärte sich die NAGRA jedoch bereit, für die
den Einsprechern entstandenen Anwaltskosten aufzukom-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates men.
Rapport écrit du Conseil fédéral 4. Es ist selbstverständlich, dass sich die NAGRA an die
Die Schweizerische Geophysikalische Kommission (SGK), gesetzlichen Vorschriften zu halten hat. Der Bundesrat
die mit der Durchführung der geophysikalischen Landesun- bedauert jedoch, dass Handlungen vorgekommen sind, um
tersuchung beauftragt ist, beabsichtigte im Frühjahr 1981 die NAGRA selbst oder im Auftrag der NAGRA arbeitenden
mit den Arbeiten zu einer detaillierten geophysikalischen Firmen bei ihrer Tätigkeit zu behindern, so dass umfangrei-
Karte der Schweiz zu beginnen. Ungefähr im gleichen che Schutzmassnahmen für die betreffenden Arbeiten not-
Gebiet wie die SGK wollte auch die NAGRA geophysikali- wendig werden. Daraus abzuleiten, der NAGRA seien die
sche Aufnahmen durchführen. Um Doppelspurigkeiten von gegen sie gerichteten rechtswidrigen Aktionen anzulasten,
sich zum Teil überlagernden Arbeiten zu vermeiden, wurde ist nicht begründet.
beschlossen, die geplanten Untersuchungen zu koordinie- Der Bundesrat erachtet es nicht als notwendig, bei der
ren, wobei die Arbeiten der SGK durch die NAGRA finan- NAGRA im Sinne der Interpellation vorstellig zu werden.
ziell unterstützt werden sollten. Die üblicherweise vom
Bund finanzierten Forschungsarbeiten der SGK sind von Präsidentin: Der Interpellant erklärt sich von der Antwort
nationalem Interesse, und die Resultate werden veröffent- nicht befriedigt.
licht. Der Bundesrat stellte fest, dass die vorgesehenen
Arbeiten nicht der Bewilligungspflicht für vorbereitende
Handlungen unterstehen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit SGK/NAGRA wurde im
Frühjahr 1982 durch die französische Firma G.G.G. (Compa-
nie Générale de Géophysique, Massy) in den Kantonen
Zürich und Aargau kombinierte seismische Refraktions-
und Reflexionsmessungen durchgeführt. Die Messungen #ST# 82.356
dauerten von Februar bis Mai 1982. Nachdem der grösste
Teil der Arbeiten problemlos durchgeführt war, wurden Interpellation Cotti
Anfang Mai im Raum Laufenburg-Kaisten Messeinrichtun- Direktübertragung von Parlamentsdebatten
gen der Firma G.G.G. entwendet und massive Sachbeschä- Retransmission des débats parlementaires
digungen ausgeübt. Durch diese Aktionen entstand ein
Sachschaden von mindestens 20000 bis 30000 Franken.
à la télévision
Im Zusammenhang mit diesen Vorkommnissen wurden von Ripresa televisiva dei dibattiti
der zuständigen Kantonspolizei mehrere Personen über-
prüft und einige davon in Untersuchungshaft gesetzt. Im
Anschluss an diese Ereignisse erteilte die NAGRA einer pri-
vaten Überwachungsgesellschaft den Auftrag, die Messein-
richtungen zu überwachen und Beschädigungen zu melden, Wortlaut der Interpellation vom 15. März 1982
wobei unbekannte Personen, die sich an den Messeinrich- Zum Experiment, Debatten des Nationalrates am Fernsehen
tungen zu schaffen machten, über Funk der Polizei gemel- zu übertragen, stellen wir dem Büro des Nationalrates fol-
det werden sollten. gende Fragen:
Beantwortung der Fragen: 1. Glaubt das Büro des Nationalrates, dass die gewählte
1. Im Rahmen der seismischen Messungen über eine Formel bei den Fernsehzuschauern auf Interesse gestos-
Distanz von rund 200 Kilometern wurden über 600 Grund- sen ist? Oder sieht das Büro andere, fernsehgerechte und
besitzer begrüsst, welche die Einwilligung zum Betreten interessantere Lösungen?
ihrer Grundstücke gaben. Die grosse Zahl der zu führenden Ist es sinnvoll, das Experiment fortzusetzen? Sollte es nicht
Verhandlungen, die sich aus technischen Gründen nur kurz- vielmehr vorläufig eingestellt werden?
fristig ansetzen Messen, kann dazu geführt haben, dass in 2. Hat die Direktübertragung den Verlauf der Debatte
Einzelfällen ein Grundstück benutzt wurde, ohne dass die irgendwie beeinflusst?
ausdrückliche Bewilligung des Grundbesitzers vorlag.
Der Interpellant bezieht sich bei seiner Frage offenbar auf Texte de l'interpellation du 15 mars 1982
zwei konkrete Fälle. Nach Auskunft der durch die Schweize- Je demande au Bureau de faire connaître son point de vue
rische Geophysikalische Kommission mit dem Einholen der sur les questions suivantes, qui se réfèrent à la retransmis-
Bewilligungen beauftragten Spezialfirma war in beiden Fäl- sion des débats parlementaires par la télévision:
Interpellation Cotti 1468 N 8 octobre 1982
1. Estime-t-il que la formule adoptée a éveillé l'intérêt des Schriftliche Stellungnahme des Büros
téléspectateurs? Peut-on envisager d'autres solutions plus Rapport écrit du Bureau
appropriées et plus intéressantes sur le plan de la télévi- Risposta scritta dell'Ufficio presidenziale
sion?
Est-il opportun de continuer l'expérience? Ne pense-t-on L'on. Cotti approva la finalità della teletrasmissione diretta
pas qu'il serait au contraire nécessaire de la différer provi- dei dibattiti parlamentari, e quest'approvazione traspare
soirement? dalla motivazione stessa della sua interrogazione: anch'egli
ritiene infatti importante e necessario rendere i lavori parla-
2. La retransmission à la télévision a-t-elle influé en quel- mentari accessibili non solo a chi s'interessi specificamente
que manière que ce soit sur le cours des débats? di politica, bensì ad una cerchia più ampia di cittadini. Quel
Testo della interpellazione del 15 marzo 1982 che l'interrogante critica è il mezzo scelto per raggiungere
Si chiede all'Ufficio Presidenziale (Büro) di far conoscere il tale scopo.
suo punto di vista sulle seguenti domande relative all'espe- Già lo scorso autunno gli Uffici presidenziali dei due Consi-
rimento di ripresa televisiva dei dibattiti del Consiglio Nazio- gli avevano pensato alle obiezioni formulate ora dall'ori.
nale: Cotti (particolarità della nostra procedura, carenza d'imme-
diato dialogo, diversità linguistica, aumento telecondizio-
1. Ritiene l'Ufficio Presidenziale che la formula adottata ha nato degli oratori, ecc.) ma avevano nondimeno concluso
suscitato interesse nei telespettatori? Si possono prospet- che l'esperimento delle trasmissioni in diretta andasse
tare invece altre soluzioni televisivamente più appropriate e comunque tentato.
interessanti? Chiusa, all'inizio del 1983, la fase sperimentale, bisognerà
E opportuno continuare l'esperimento? Non si ritiene per decidere se mantenere definitivamente le trasmissioni in
contro necessario sospenderlo provvisoriamente? diretta o se passare invece ad altre forme, più circostan-
2. La ripresa televisiva diretta ha inciso in qualche modo ziate, di diffusione dei dibattiti. Ai fini di tale decisione, si
sull'andamento del dibattito? terrà conto dei sondaggi esperiti dalla SSR. In questo qua-
Mitunterzeichner - Cosignataires - Cofirmatari: Auer, Bar- dro, l'Ufficio presidenziale risponde come segue all'interro-
chi, Biderbost, Blunschy, Bonnard, Hunziker, Muheim, Ogi, gante:
Pedrazzini • , (9) 1. L'inchiesta circa la trasmissione del dibattito d'entrata in
materia sulla protezione ecologica mostra che l'interesse
Schriftliche Begründung - Développement par écrit - Moti- suscitato e l'indice d'ascolto sono incoraggianti; l'indice in
vazione scritta particolare (5 per cento del pubblico, vale a dire circa
La trasmissione televisiva in diretta, voluta a titolo speri- 230 000 telespettatori) può essere visto come un segno di
mentale, di un dibattito al Nazionale, della durata di otto ore, successo, ove si consideri che, sulla totalità dei telespetta-
ha suscitato interesse ma anche molte critiche e perples- tori virtuali, solo il 17 per cento avevano la possibilità effet-
sità. Di sicuro il numero degli interventi a titolo personale è tiva di seguire l'emissione e, tra essi, solo il 18 per cento
considerevolmente alto rispetto ad altri dibattiti e proprio, s'interessano di politica. Ovviamente le cifre vanno utilizzate
ritengo, a motivo della presenza delle telecamere in aula. con particolare prudenza e senza dimenticare che una
Non pare a molti che la mole degli interventi abbia contri- notevole proprozione di telespettatori ha seguito la trasmis-
buito alla chiarezza e alla linearità del dibattito, alla prolissità sione solo in parte. La stampa, dal canto suo, nei commentì
invece certamente si: oltre 40 interventi sull'entrata in mate- a questa trasmissione, ha rilevato che le critiche non colpi-
ria. Erano questi interventi tutti necessari, opportuni, utili vano il principio stesso, bensì la scelta del tema: un lungo
nell'ottica della tecnica e della dialettica parlamentare? dibattito d'entrata in materia, nel quale le opposizioni e le
Per quanto ha tratto invece al volto del Parlamento verso i divergenze emergono proprio solo su punti di dettaglio,
cittadini e anche all'opportunità di parlare ai cittadini dalla risulta invero assai noioso, benché la protezione ecologica
tribuna parlamentare e in forma diretta, quali sono i risultati in sé appassioni la grande maggioranza dei cittadini. Ma già
ottenuti? Mi sembra che la presentazione televisiva non ha sono allo studio forme di emissione più telegeniche ed invi-
tenuto conto delle particularité di procedura e delle abitu- tanti, e la trasmissione in diretta, nella sessione estiva, del
dini parlamentari svizzere. Nel nostro Parlamento non vi è dibattito in Consiglio degli Stati circa le tasse sul traffico
un vero dibattito in senso stretto, come risulterebbe invece stradale darà, a tal fine, indicazioni supplementari. Com-
da repliche immediate. Da noi gli interventi personali - in munque l'Ufficio presidenziale si attiene, per ora, al princi-
tedesco si chiamano «Voten», quanto dire desideri, espres- pio della trasmissione in diretta e ritiene che l'experienza,
sioni di volontà, aspirazioni - talvolta restano a mezz'aria, decisa per la durata di quattro sessioni, deve essere com-
raccolti nella migliore ipotesi dal Presidente della Commis- piutamente attuata.
sione o dal relatore dell'altra lingua nell'intervento conclu- 2. Prescindendo dall'aumento dei deputati iscritti a parlare,
sivo oppure, con maggior frequenza invero, dal Consigliere nonché dalla più accurata preparazione degli interventi,
federale. Le repliche poi avvengono soltanto molto rara- seppure a scapito della spontaneità, non si può affermare
mente. Ciò vale soprattutto per il dibattito sull'entrata in che lo svolgimento dell dibattito sia risultato influenzato
materia. Quello appunto scelto per la trasmissione diretta, dalla sua teletrasmissione.
mentre invece nella discussione di dettaglio si registra fre-
quentemente più vivacità. Non va scordato altresì che Präsidentin: Der Interpellant erklärt sich von der Antwort
l'aspetto dibattimentale nel confronto e raffronto diretto di teilweise befriedigt.
opinioni è attutito dalle diversità linguistiche.
Sembra al sottoscritto importante e necessario rendere i
lavori parlamentari accessibili a coloro che nutrono inte-
resse particolare alle vicende politiche e per costoro la tras-
missione può avere avuto un significato. Ma non è meno
importante suscitare maggiore interesse, rivolgendosi
soprattutto al cittadino che è meno propenso a seguire i
fatti politici del nostro Paese; si pensi all'alta percentuale di
cittadini che si astengono troppo sovente dalle votazioni.
Per raggiungerli occorre presentare le cose in modo allet-
tante, perlomeno leggibile. Infatti fra costoro pochi sono
disponibili davanti al televisore per otto ore, per due lunghe
mattinate, nella pressoché inutile fatica di individuare la
sostanza dei problemi. È azzardato affermare che da que-
sto profilo l'esperimento non ha raggiunto il suo scopo?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Cotti Direktübertragung von Parlamentsdebatten
Interpellation Cotti Retransmission des débats parlementaires à la télévision Ripresa
televisiva dei dibattiti
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.356
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 1467-1468
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