Agricultural Water Protection Funding Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a motion to amend water protection laws to effectively promote structural water protection in agriculture. The primary issue identified was the significant financial burden on farmers for essential improvements like manure pits, hindering progress. The Federal Council proposed transforming the motion into a postulate, acknowledging the need for agricultural water protection and the necessity of financial incentives, but preferring to address it through existing regulatory frameworks rather than a direct legislative amendment at that time, contingent on securing funding.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 33 Gewässerschutzgesetzes; Agricultural Water Protection Funding Dispute: The primary issue identified was the significant financial burden on farmers for essential improvements like manure pits, hindering progress. The Federal Council proposed transforming the motion into a postulate, acknowledging the need for agricultural water protection and the necessity of financial incentives, but preferring to address it through existing regulatory frameworks rather than a direct legislative amendment at that time, contingent on securing funding.
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KI-generiertThe motion proposes amending this article to effectively promote structural water protection in agriculture.
Volltext
Motion Aregger 1418 N 8 octobre 1982
sion. Es liegt auch schon ein Postulat des Nationalrates sinnvoller, die Ursachen zu bekämpfen, als mit viel grösse-
(78.410 Meier Kaspar, angenommen am 5. Oktober 1978) rem Aufwand Therapien zu betreiben.
dazu vor. Die geltenden Vorschriften erfordern aber für die Landwirt-
Die Lösungsansätze sind bisher vor allem an den mit einer schaft in vielen Fällen neue und kaum zumutbare finanzielle
feineren Abstufung verbundenen finanziellen Folgen Opfer. Soll der dringend nötige bauliche Gewässerschutz in
gescheitert. Eine feinere Abstufung im bisherigen Invalidi- der Landwirtschaft jedoch rasch und effizient gefördert
tätsbereich von 50 bis 100 Prozent würde den angestrebten werden, so müssen wir die Voraussetzungen für eine
Zweck nämlich nur dann erreichen, wenn auch bei Invalidi- gezielte Beitragsgewährung schaffen. Diese Beiträge sind
täten unter 50 Prozent Renten ohne die bisherige Härtefall- gesamthaft gesehen billiger als technisch sehr aufwendige
klausel ausgerichtet würden. Das führt aber zwangsläufig Sanierungsmassnahmen wie Seewasserbelüftungen oder
zu einer erheblichen Vermehrung der Rentenbezüger. Die mehrstufige Kläranlagen.
Mehrbelastung der Invalidenversicherung aus dieser Mass-
nahme wird auf rund 200 Millionen Franken im Jahr Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
geschätzt, wovon Bund und Kantone die Hälfte zu überneh- Rapport écrit du Conseil fédéral
men hätten, was in den heutigen Finanzplänen nicht vorge- Die wichtigste Aufgabe des baulichen Gewässerschutzes in
sehen ist. Die Mehrausgaben der Invalidenversicherung der Landwirtschaft ist zweifellos die Erstellung ausreichend
wären daher nur zu verantworten, wenn sie durch eine bemessener Güllengruben. Eine gewässerschutzkonforme
Erhöhung der von den Versicherten und ihren Arbeitgebern Verwertung der Gülle durch Ausbringen auf landwirtschaftli-
zu leistenden Beiträgen oder durch Einsparungen auf ande- chen Nutzflächen ist nur bei geeigneten Bodenverhältnis-
ren Leistungsgebieten ausgeglichen würde. sen möglich. Auf schneebedeckte oder wassergesättigte-
Hier liegen also die hauptsächlichen Schwierigkeiten. Der Böden ausgebrachte Gülle fliesst oberflächlich ab und ver-
Bundesrat ist bereit, sie im Rahmen einer Revision der Inva- unreinigt dadurch ober- und unterirdische Gewässer. Das
lidenversicherung, für die auch noch andere Begehren unsachgemässe Ausbringen von Gülle, vor allem in See-
angemeldet wurden, erneut prüfen zu lassen. Das Eidge- Einzugsgebieten oder bei Flussstauen, trägt zur uner-
nössische Departement des Innern hat der Eidgenössi- wünschten Phosphatbelastung der Gewässer bei. Um zu
schen AHV/IV-Kommission bereits einen entsprechenden verhindern, dass Gülle bei ungünstigen Verhältnissen, ins-
Antrag erteilt. Angesichts der finanziellen Folgen solcher besondere im Winter, ausgebracht wird, sind aufgrund der
Pläne möchte der Bundesrat jedoch weder hinsichtlich des Gewässerschutzgesetzgebung ausreichende Güllengruben
Inhaltes noch des Zeitpunktes der nächsten IV-Revision zu erstellen.
eine Verpflichtung eingehen. Nach einem Bericht der Eidgenössischen Gewässerschutz-
kommission fehlen bei über 50 000 Landwirtschaftsbetrie-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates ben die erforderlichen Lagerkapazitäten. Die Schaffung von
Déclaration écrite du Conseil fédéral zusätzlichem Volumen und der Ersatz ungeeigneter Gruben
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- erfordern Investitionen von rund 1,5 Milliarden Franken.
wandeln. Davon sind vorab für prioritäre Sanierungen der krassen
Fälle 500 Millionen Franken aufzuwenden.
Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat Die Fortschritte beim Gewässerschutz in der Landwirt-
schaft sind gegenüber denjenigen in anderen Bereichen
des Gewässerschutzes heute noch ungenügend. Der
Grund hierfür liegt zweifellos in der finanziellen Belastung,
welche die Sanierung von Güllengruben für den Landwirt
#ST# 82.321 mit sich bringt. Die 20 000 bis 30 000 Franken an Investitio-
Motion Aregger nen für eine Güllengrubensanierung gelten für den einzel-
nen Betrieb oft als wirtschaftlich uninteressant. Hinzu
Gewässerschutzgesetz. Änderung kommt, dass die Einsicht in die Notwendigkeit dieser Mass-
Protection des eaux. Modification de la loi nähme erst in jüngster Zeit gewachsen ist. Schliesslich
muss festgestellt werden, dass weder bei den Kantonen
noch beim Bund bisher an eine ins Gewicht fallende Zahl
von Sanierungsvorhaben Beiträge ausgerichtet worden
sind. Aufgrund der Bodenverbesserungsverordnung vom
14. Juni 1971 können Güllengruben im Zusammenhang mit
Wortlaut der Motion vom 28. Januar 1982 dem Um- oder Neubau von landwirtschaftlichen Oekono-
Der Bundesrat wird beauftragt, der Bundesversammlung miegebäuden oder aber unabhängig davon einzeln im Berg-
eine Änderung von Artikel 33 des Gewässerschutzgesetzes gebiet subventioniert werden. Allerdings besteht für die
in dem Sinne zu unterbreiten, dass der bauliche Gewässer- Sanierung von Oekonomiegebäuden ein derart grosser
schutz in der Landwirtschaft wirkungsvoll gefördert werden Nachholbedarf, dass Güllengruben als Einzelobjekte bis
anhin leider kaum berücksichtigt werden konnten.
kann.
Der Bundesrat anerkennt die Bedeutung baulicher Gewäs-
Texte de la motion du 28 janvier 1982 serschutzmassnahmen in der Landwirtschaft und vertritt
Le Conseil fédéral est chargé de présenter une modification die Auffassung, dass das Anliegen des Motionärs sachlich
de l'article 33 de la loi sur la protection des eaux, de façon à begründet ist. Nachdem er sich für die Reduktion der Phos-
encourager efficacement la construction d'installations des- phate in den Waschmitteln, die weitergehende Abwasser-
tinées à la protection des eaux. reinigung in See-Einzugsgebieten und die zweckmässige
Klärschlammentsorgung einsetzt, erachtet er es als erfor-
Mitunterzeichner - Cosignataires: derlich, dass die Voraussetzungen für die einwandfreie Gül-
Geissbühler, Hari, Jung, Kühne, Meier Kaspar, Ogi, Räz, lenverwertung geschaffen werden. Dies auch deshalb, weil
Risi-Schwyz, Schärli, Schnider-Luzern (10) die erwähnten Investitionen zur Sanierung der Güllengru-
ben eine massive Herabsetzung der Gewässerbelastung
Schriftliche Begründung - Développement par écrit bewirken würden, die dem Einleiten des ungereinigten
Es ist erwiesen, dass die landwirtschaftlichen Abwässer auf Abwassers von 0,5 Millionen Einwohnern entspricht.
Seen, kleine Vorfluter und Grundwasserströme eine starke Um einen ausreichenden Anreiz, mithin eine spürbare Entla-
beeinträchtigende Wirkung ausüben. Aus diesem Grund stung der Landwirtschaftsbetriebe, zu erzielen, müsste von
wurden die Vorschriften für den baulichen Gewässerschutz Bund und Kantonen mindestens die Hälfte der in erster
in der Landwirtschaft bedeutend verschärft. Der Motionär Dringlichkeit erforderlichen Investitionen übernommen wer-
betrachtet den eingeschlagenen Weg als richtig, denn es ist den. Dies ergäbe einen jährlichen Aufwand des Bundes von
8. Oktober 1982 N 1419 Motion Darbellay
15 bis 20 Millionen Franken für efne Dauer von 10 bis 15 3. Soutenir les autorités cantonales en ce qui concerne la
Jahren. formation d'un personnel compétent, s'occupant de l'assis-
Der Motionär beantragt eine entsprechende Änderung des tance et des soins aux personnes en état de dépendance;
Artikels 33 des Gewässerschutzgesetzes. Zur Förderung 4. Tenir compte de l'aspect pathologique de certains com-
landwirtschaftlicher Bauten durch den Bund besteht bereits portements délictueux et garantir un traitement adéquat
eine gesetzliche Grundlage in Artikel 91 des Landwirt- aux consommateurs de drogues, en différenciant notam-
schaftsgesetzes. Gestützt darauf kann das Anliegen des ment les mesures prises à rencontre des consommateurs
Motionärs mit einer Änderung des Verordnungsrechts im de celles prévues pour les trafiquants;
Meliorationsbereich verwirklicht werden. Der Bundesrat 5. Réglementer le recours à l'utilisation médicale de substi-
bevorzugt diese Lösung. Die dringliche Sanierung der Gül-
tuts.
lenlagerung kann damit weit schneller und mit Blick auf die
für den landwirtschaftlichen Subventionsbereich beste- Mitunterzeichner - Cosignataires: Biderbost, Blunschy, de
hende Infrastruktur im Eidgenössischen Meliorationsamt Chastonay, Couchepin, Dirren, Humbel, Loetscher, Meier
auch rationeller erreicht werden. Josi, Pedrazzini, Scherer, Segmüller, Spiess, Spreng,
Die für die Unterstützung von Bodenverbesserungen und Tochon, Vannay (15)
landwirtschaftlichen Hochbauten zur Verfügung stehenden
Mittel reichen zurzeit nicht aus, um auch nur die dringend- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
sten Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Ergänzung der La loi fédérale sur les stupéfiants du 3 octobre 1951 a été
Bodenverbesserungsverordnung kann deshalb erst in révisée en 1975 pour tenir compte des nouveaux problèmes
Frage kommen, wenn die Finanzierung der Bundesbeiträge de la toxicomanie. Le législateur a choisi de déléguer une
gesichert ist. Der Bundesrat wird diesem Anliegen die partie importante des compétences aux cantons, ce qui a
nötige Beachtung schenken. entraîné une approche différente d'une région à l'autre et
provoqué des condamnations et des traitements fort varia-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
bles. Les articles 15, 15a, 150, 15c, 19, 19aet 190 compor-
Déclaration écrite du Conseil fédéral tent des lacunes qu'il convient de combler:
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- 1. Les alinéas 2 et 3 de l'article 15 concernent le secret
wandeln. professionnel pour le personnel tant de l'autorité protec-
Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat trice que de l'institution de traitement ou d'assistance. Ces
dispositions sont absolument indispensables pour établir
les rapports de confiance nécessaires à la réussite du trai-
tement ou de l'assistance d'un toxicomane. Or, les autori-
tés judiciaires et policières tentent souvent de contraindre
le personnel de ces institutions à leur faire part de leurs
connaissances sur la vie de leurs protégés. La Confédéra-
#ST# 82.451 tion doit compléter ces dispositions afin de contraindre les
cantons à une application plus rigoureuse.
Motion Darbellay
2. Pour rendre efficaces les dispositions de l'article 15a, ali-
Betäubungsmittelgesetz. Revision
néas 1 et 2, et de l'article 19a, alinéa 3 les cantons doivent
Loi sur les stupéfiants. Révision créer des institutions pour l'assistance et le traitement des
toxicomanes. Or, en 1980, alors qu'on évaluait à près de
6000 le nombre d'héroïnomanes, 14 cantons offraient au
total 288 places pour un traitement de longue durée. Les
Wortlaut der Motion vom 23. Juni 1982 besoins sont loin d'être couverts. La Confédération doit
Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament einen Ent- aider les cantons à promouvoir des solutions offrant aux
wurf für eine Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes, toxicomanes de meilleures chances de guérison et de réin-
insbesondere der Artikel 15 bis 19c, zu unterbreiten. sertion que ne le fait la prison, en participant à la construc-
tion, aux frais d'exploitation des institutions et à la forma-
Die Gesetzesänderung soll es ermöglichen, tion du personnel. Il faut, dans tous les cas, que les toxico-
1. das Amts- und Berufsgeheimnis des Personals, das im manes soient séparés des criminels de droit commun.
Strafvollzug und in den Behandlungs- und Betreuungsstel- Il y a lieu en outre d'offrir une formation professionnelle aux
len tätig ist, besser zu schützen; personnes en détention n'ayant bénéficié jusqu'alors que
2. die berufliche und soziale Wiedereingliederung zu ver- d'une formation incomplète.
bessern; 3. Pour la formation du personnel spécialisé dans le traite-
3. die kantonalen Behörden bei der Ausbildung von fähi- ment de personnes dépendantes (art. 15 a, al. 3), la Confé-
gem Personal für die Betreuung und Behandlung von Dro- dération a, jusqu'à présent, ménagé ses efforts. Les théra-
genabhängigen zu unterstützen; peutes, les assistants sociaux, ainsi que le personnel péni-
4. bei bestimmten Vergehen den pathologischen Aspekt zu tentiaire doivent être à même de garantir des soins adé-
berücksichtigen und den Drogenkonsumenten eine ent- quats aux personnes dépendantes. Leur formation com-
sprechende Behandlung zu gewährleisten, indem insbeson- porte des lacunes qu'il convient de combler.
dere zwischen den Massnahmen gegen Konsumenten und La Confédération doit coordonner les activités des cantons
denjenigen gegen Drogenhändler unterschieden wird; dans ce secteur, offrir un programme de formation complé-
mentaire et en assurer le financement.
5. die medizinische Verwendung von Ersatzdrogen zu
regeln. 4. Le nombre de personnes dépendantes de drogues
'dures est en constante augmentation; le prix de ces dro-
Texte de la motion du 23 juin 1982 gues a une répercussion évidente sur la criminalité du
Le Conseil fédéral est invité à présenter à l'Assemblée consommateur. Pour se procurer la substance dont il est
fédérale un projet de révision partielle de la loi sur les stu- dépendant, il est amené à commettre des actes délictueux,
péfiants, plus particulièrement des articles 15 à 19c: trafic, vol, escroquerie,... Ce cumul de délits va entraîner
La révision de la loi doit permettre de: une aggravation de la peine, comme pour les autres crimi-
nels, alors que l'état pathologique, qui l'a poussé à ces
1. Renforcer le secret de fonction et le secret profession- actes devrait permettre l'atténuation de la peine.
nel du personnel pénitentiaire et de celui des institutions de De même l'auteur d'une infraction à la loi sur les stupéfiants
traitement ou d'assistance; voit souvent s'ajouter à sa peine une forte amende en vertu
2. Améliorer la réinsertion professionnelle et sociale; de l'importation illégale du produit consommé, puis une
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Aregger Gewässerschutzgesetz. Änderung
Motion Aregger Protection des eaux. Modification de la loi
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.321
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 1418-1419
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