Land-Use Plans and Federal Zoning Mandates
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered whether cantonal land-use plans should be required to delineate specific zones (urban, agricultural, forest, protected, etc.) within the context of spatial planning laws. While the laws aim for coordinated development and conflict resolution, the court found that the federal law does not mandate such detailed zoning in the preliminary "guideline plans." Instead, the federal government's approval is limited to the guideline plan itself, not the underlying foundational studies, and detailed zoning is primarily a municipal responsibility within the framework of land-use planning, ensuring alignment with federal objectives.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 1 Absatz, Art. 3 Absatz, Art. 6 RPG, Art. 6 Abs. 2 Bst, Art. 6 Abs. 1 zen, Art. 6 Abs. 1 RPG; Land-Use Plans and Federal Zoning Mandates: While the laws aim for coordinated development and conflict resolution, the court found that the federal law does not mandate such detailed zoning in the preliminary "guideline plans." Instead, the federal government's approval is limited to the guideline plan itself, not the underlying foundational studies, and detailed zoning is primarily a municipal responsibility within the framework of land-use planning, ensuring alignment with federal objectives.
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KI-generiertThis provision is cited as the basis for the requirement that cantonal master plans serve as a foundation for spatial development and coordination, which is central to the postulat's request.
This provision is cited along with Art. 3 RPG as setting forth the objectives and principles of spatial planning that the postulat seeks to enforce through clearer land-use zoning in master plans.
This provision is cited along with Art. 1 RPG as setting forth the objectives and principles of spatial planning that the postulat seeks to enforce through clearer land-use zoning in master plans.
This provision is cited as requiring cantons to identify areas suitable for agriculture and those of natural significance in their master plans, which is directly related to the postulat's demand for explicit land-use zoning.
Volltext
Postulat Bircher 536 N 19 mars 1982
4. II seralt également opportun de prévoir une planification Demgegenüber stellen wir fest, dass in der vom Bundesrat
à moyen et à long termes de la statistique officielle, afin que am 26. August 1981 erlassenen Verordnung über die Raum-
l'allocation des ressources pour les divers domaines se planung diese Gebietsausscheidung nicht klar verlangt wird
fasse de façon équilibrée. Cette planification présuppose (vgl. Art. 3 und 4 der Verordnung).
toutefois la mise sur pied d'un système cohérent de docu- Die Folge kann sein, dass auf diese Weise Koordination und
mentation sur l'ensemble des données statistiques disponi- Konfliktbereinigung nur teilweise stattfinden. Es wäre zum
bles. Beispiel denkbar, dass (wie früher in den Richtplänen) nur
5. La concentration des enquêtes statistiques auprès d'un die Belange von Siedlung und Verkehr berücksichtigt wür-
Office spécialisé serait également positive du point de vue den, hingegen die für die Zukunft elementaren Anliegen
de la protection des données individuelles et de la neutralité etwa der Landwirtschaft und des Landschaftsschutzes ver-
de la statistique. Les enquêtes seraient assurés que leurs nachlässigt blieben. Die Praxis lässt nämlich je nach Kanton
données recueillies à des fins statistiques seraient concen- bereits jetzt erkennen, dass den postulierten Anliegen bei
trées en un seul et même lieu et que les risques d'une utili- der Erarbeitung der Richtpläne nur sehr unterschiedlich
sation autre que celle indiquée seraient pratiquement nuls. nachgelebt wird.
La récente mise en cause de l'indice des prix à la consom- 2. Würde etwa der Inhalt der Richtpläne von Kanton zu
mation est un exemple qui montre combien il serait néces- Kanton anders definiert, so bestünde die Gefahr, dass die
saire de confier la production d'informations statistiques Richtpläne für Koordination und Konfliktbereinigung nicht
importantes à un office qui n'est pas, de par sa nature, genügen könnten. Damit wäre aber eine wesentliche Auf-
impliqué dans la politique économique de notre pays. gabe der Raumplanung nicht lösbar - ein wichtiges Ziel
nicht erreicht!
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
3. Das RPG vom 22. Juni 1979 ist eine gute und taugliche
Déclaration écrite du Conseil fédéral Grundlage für die Realisierung einer wirkungsvollen Raum-
Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat. planung in unserer föderalistischen Schweiz. Es kann aber
nur zum Tragen kommen und seine Wirkungen entfalten,
Überwiesen - Transmis wenn Ziele und Massnahmen gemäss RPG umfassend und
nachhaltig beachtet und die wesentlichen Instrumente im
Sinne des Gesetzes angewendet werden.
Dazu gehört aber die dargelegte Gebietsausscheidung in
den Richtplänen, damit die Aufgabe gemäss Artikel 8 des
RPG überhaupt erfüllt werden können.
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Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Rapport écrit du Conseil fédéral
Postulat Bircher Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a und d und Artikel 3 Absatz 2
Raumplanung in den Kantonen. Durchsetzung des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumpla-
Aménagement du territoire. nung (RPG) machen deutlich, dass das Bundesrecht die
Application dans les cantons Anliegen von Landwirtschaft und Landschaftsschutz hoch
einschätzt. Deshalb verlangt Artikel 6 RPG, dass die Kan-
tone schon im Rahmen der Richtplanung unter anderem
feststellen, welche Gebiete sich für die Landwirtschaft eig-
nen oder besonders schön, wertvoll, für die Erholung oder
Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1981 als natürliche Lebensgrundlage bedeutsam sind (Art. 6
Abs. 2 Bst. a und b RPG). Die Kantone sind gehalten, kraft
Der Bundesrat wird eingeladen, im Rahmen der Realisie- solcher Untersuchungen in den Grundzügen zu bestimmen,
rung der Raumplanung gemäss den Zielen und Grundsät- wie sich ihr Gebiet räumlich entwickeln soll (Art. 6 Abs. 1
zen im Sinne von Artikel 1 und 3 des Raumplanungsgeset- RPG). Das Bundesgesetz äussert sich aber nicht zur Dichte
zes vom 22. Juni 1979 die Gebietsausscheidung (Siedlungs- dieser Zukunftsvorstellungen; es lässt den Kantonen die
gebiet, Landwirtschaftsgebiet, Wald, Schutzgebiet, Gefah- Freiheit, sich mit einem allgemeinen Zielrahmen zu begnü-
rengebiet, weitere Gebiete) bereits in den Richtplänen der gen oder geschlossene Leitbilder mit klaren Ansichten über
Kantone deutlich zu verlangen. die erwünschte Gebietsausscheidung zu fertigen. Diese
Texte du postulat du 18 décembre 1981 «Grundlagen» - so der Titel von Artikel 6 RPG - dürfen dem
Au titre de la mise en œuvre de l'aménagement du terri- Gesetzesaufbau zufolge nicht dem Richtplan gleichgehal-
ten werden: Die Kantone erarbeiten sie «für die Erstellung
toire, conformément aux objectifs et principes fixés aux
articles 1er et 3 de la loi du 22 juin 1979 sur l'aménagement ihrer Richtpläne» (Art. 6 Abs. 1 RPG); der Richtplan ist ein
gewerteter und verarbeiteter Auszug aus diesen Grundla-
du territoire, le Conseil fédéral est invité à exiger expressé-
ment que les cantons délimitent dans leurs plans directeurs gen. Ob der Richtplan Aussagen macht und mit welchen
déjà les différentes zones d'affectation de leur territoire Einzelheiten er das tut, hängt davon ab, wo und mit wel-
(territoires urbanisés, terres agricoles, forêts, territoires à chem Mass an Bestimmtheit raumwirksame Aufgaben auf-
einander abgestimmt werden müssen und abgestimmt wer-
protéger, zones de danger, autres territoires).
den können (Art. 8 Bst. a RPG; Art. 3f der Verordnung vom
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, 26. August 1981 über die Raumplanung). Ausserdem
Ganz, Morf, Muheim, Neukomm (5) gehört die Ausscheidung von Bau-, Landwirtschafts- und
Schutzzonen sowie von weiteren Zonen und Gebieten auf
Schriftliche Begründung - Développement par écrit die Stufe der Nutzungsplanung (Art. 14 bis 18 RPG) und ist
1. Gemäss RPG dienen die Richtpläne den Kantonen als damit überwiegend Sache der Gemeinden, nicht der Kan-
Grundlage, wie sich ihr Gebiet räumlich entwickeln soll. tone. Die Freiheit, die die Gemeinden dabei geniessen
Diese Pläne sind für die Behörden verbindlich, sie dienen (Art. 2 Abs. 3 RPG), ist allerdings beschränkt: Ihre Nut-
auch der Koordination der räumlichen Entwicklung zwi- zungspläne müssen Ziele und Grundsätze der Raumpla-
schen Gemeinden, Regionen, Kantonen und den Sachpla- nung beachten (Art. 1 und 3 RPG) und mit den vom Bun-
nungen des Bundes (Art. 6, 8 und 9 des RPG). Damit die desrat genehmigten Richtplänen übereinstimmen (Art. 26
Richtpläne für die im Gesetz vorgesehenen Zwecke Abs. 2 RPG).
(Grundlage und Koordination) dienen können, ist die Es trifft zu, dass der Richtplan Koordination und Konflikt-
genannte Gebietsausscheidung unumgänglich und im RPG bereinigung um so leichter herstellen kann, je sorgfältiger
auch vorgesehen. die Grundlagen dafür bereitgestellt werden. Aus den
19. März 1982 N 537 Postulat Uchtenhagen
genannten Gründen kann der Bundesrat aber eine das notre économie nous amènent de plus en plus à nous
ganze Kantonsgebiet bestreichende Gebietsausscheidung demander s'il est possible, voire souhaitable, de mener à
nicht im Richtplan verlangen; er würde den Rahmen des bien la lutte contre l'inflation au moyen des seules mesures
Gesetzes verlassen. Er wird bei Genehmigung der kantona- monétaires.
len Richtpläne hingegen prüfen, ob die Grundlagen über J'invite par conséquent le Conseil fédéral à envisager, paral-
alle in Artikel 6 RPG genannten Sachbereiche erstellt wor- lèlement à une politique de resserrement de liquidités, des
den sind, ob der Richtplan alle Konfliktpunkte zu Gemein- nouvelles mesures destinées à freiner l'inflation et stabiliser
den, Nachbarkantonen und Bund aufführt, die sich aus den les taux d'intérêt, sans oublier celles dont l'efficacité ne se
Grundlagen ergeben, und ob die Koordinationsabsprachen révélerait qu'à moyen ou à long terme. Outre la surveillance
im Richtplan unter anderem den Zielen und Grundsätzen générale des prix et des taux hypothécaires, l'on pourrait
der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG) genügen. Gegenstand prendre les mesures suivantes:
der bundesrätlichen Genehmigung ist aber einzig der Richt- - Recours accru à la lettre de gage et aux hypothèques à
plan nach Artikel 8 RPG (Art. 11 Abs. 1 RPG); die Grundla- terme fixe;
gen unterliegen höchstens vorfrageweise, aber nicht als - Création d'un «fonds régulateur» destiné à stabiliser les
solche einer bundesrätlichen Prüfung. taux hypothécaires;
Schriftliche Erklärung des Bundesrates - Indexation partielle des avoirs en comptes d'épargne et
Déclaration écrite du Conseil fédéral des hypothèques;
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. - Obligation d'amortir les hypothèques;
- Assouplissement des ententes à caractère cartellale en
Überwiesen - Transmis vue de la fixation des taux d'intérêt;
- Mesures visant à freiner l'exode des capitaux vers l'étran-
ger;
- Etudes sur le renforcement éventuel de la collaboration
entre pays européens en matière de politique monétaire et
de taux d'intérêt, notamment les efforts visant à effectuer
une portion croissante des opérations commerciales inter-
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nationales en devises européennes (tout particulièrement
Postulat Uchtenhagen pour les accords pétroliers).
Zinspolitik und Inflationsbekämpfung Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Bircher, Borei,
Politique des taux d'intérêt et Braunschweig, Bundi, Christinat, Deneys, Ganz, Gerwig,
lutte contre l'inflation Gloor, Hubacher, Jaggi, Morel, Morf, Muheim, Müller-Bern,
Nauer, Neukomm, Reiniger, Renschler, Robbiani, Rothen,
Rubi, Vannay, Wagner, Weber-Arbon (26)
Begründung - Développement
Wortlaut des Postulates vom 21. September 1981 Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Die erneute Anhebung der Leitzinssätze der Nationalbank eine schriftliche Stellungnahme.
führen zu einer weiteren Erhöhung des Zinsniveaus in der Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Schweiz. Die damit verknüpften Auswirkungen auf Miet- Déclaration écrite du Conseil fédéral
zinse, Landwirtschaftskosten, aber auch auf Investitionen in
Produktivkapital und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Wirtschaft lassen es immer fraglicher erscheinen, ob das
Ziel der Inflationsbekämpfung ausschliesslich mit monetä- Präsidentin: Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entge-
ren Massnahmen erreicht werden kann und soll. genzunehmen.
Der Bundesrat wird daher eingeladen, neben einer Politik
des knappen Geldes weitere inflationshemmende und das Allenspach: Schon anlässlich der Wintersession ist dieses
Zinsniveau stabilisierende Massnahmen zu prüfen, und Postulat auf der Traktandenliste gestanden. Ich habe schon
zwar auch solche, die erst mittel- oder längerfristig wirksam damals den Antrag gestellt, dieses Postulat abzulehnen. Ich
werden. Neben einer allgemeinen Preis- und Hypothekar- wiederhole den Ablehnungsantrag. Dabei ist davon auszu-
zinsüberwachung könnten solche Massnahmen etwa sein: gehen, dass dieses Postulat von Frau Uchtenhagen nicht
begründet worden ist. Es gibt also keine Auslegung, keine
- Ausbau des Pfandbriefinstrumentes und der Festgeld- Einschränkungen. Wir wissen nicht genau, was mit diesem
hypotheken;
Postulat im Speziellen angestrebt ist. Wir wissen nur, was
- Schaffung eines «Ausgleichsfonds» zur Stabilisierung der im Text des Postulates steht und wir haben uns bei der
Hypothekarzinse; Beurteilung ausschliesslich auf den Text des Postulates zu
- Teilindexierung von Sparguthaben und Hypotheken; beziehen. Deshalb wäre in Erinnerung zu rufen, was in die-
- Amortisationspflicht für Hypotheken; sem Postulat alles verlangt wird.
- Lockerung von Zinskartellen;
Präsidentin: Herr Allenspach, darf ich vorschlagen, dass
- Massnahmen zur Bremsung des Geldabflusses ins Aus- die Behandlung dieses Postulates verschoben wird?
land ;
- Prüfung einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit Zustimmung - Adhésion
im Bereich der Währungs- und Zinspolitik sowie im Bestre-
ben, einen wachsenden Anteil des Aussenhandels, insbe-
sondere der Ölkontrakte, in europäischen Währungen abzu-
wickeln.
Texte de postulat du 21 septembre 1981
Le dernier relèvement des taux d'intérêt directeurs par la
Banque nationale entraîne une nouvelle hausse des taux
d'intérêt en Suisse. Les répercussions de cette mesure sur
les loyers, les coûts agricoles, mais aussi sur les investisse-
ments dans des biens de production et la compétitivité de
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bircher Raumplanung in den Kantonen. Durchsetzung
Postulat Bircher Aménagement du territoire. Application dans les cantons
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 81.921
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.03.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 536-537
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Ref. No 20 010 355
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