Interpellation on Foreign Policy: International Tensions and Disarmament
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis document contains an interpellation by the Social Democratic Party concerning foreign policy, and a response from the Federal Council. The interpellation raises concerns about international tensions, nuclear disarmament, détente, cooperation with non-aligned countries, and development aid, particularly in light of the crisis in Poland and the development of the neutron bomb. The Federal Council addresses each point, emphasizing Switzerland's commitment to peace, its participation in disarmament negotiations, its efforts in the Conference on Security and Cooperation in Europe (CSCE) process, its cautious engagement with non-aligned nations, and its continued dedication to development aid despite budgetary constraints. The Council also discusses the importance of establishing trust before disarmament talks and acknowledges the challenges faced by developing nations.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 Bst. a LTF, Art. 66 Abs. 1 LTF; Interpellation on Foreign Policy: International Tensions and Disarmament: The interpellation raises concerns about international tensions, nuclear disarmament, détente, cooperation with non-aligned countries, and development aid, particularly in light of the crisis in Poland and the development of the neutron bomb. The Federal Council addresses each point, emphasizing Switzerland's commitment to peace, its participation in disarmament negotiations, its efforts in the Conference on Security and Cooperation in Europe (CSCE) process, its cautious engagement with non-aligned nations, and its continued dedication to development aid despite budgetary constraints. The Council also discusses the importance of establishing trust before disarmament talks and acknowledges the challenges faced by developing nations.
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KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible due to its being against a non-final decision.
Used to order the appellant to pay the costs of the proceedings.
Volltext
8. März 1982 N 257 Interpellation der sozialdemokratischen Fraktion
Bundesrat Schlumpt: Über die Massnahmen, die zusätzlich kraftwerke. Diese beiden Botschaften werden nach Verab-
zu den bisherigen getroffen werden sollen, ist nicht einmal schiedung durch den Bundesrat ebenfalls den eidgenössi-
der Departementsvorsteher im einzelnen orientiert, richti- schen Räten unterbreitet. In welcher Reihenfolge dann
gerweise! Man muss ja alle Eventualitäten im Auge behal- Nationalrat und Ständerat diese Botschaften behandeln
ten. Nun geht es zweifellos um zweierlei: Es geht einmal um. wollen, bleibt selbstverständlich ihren eigenen Entscheiden
bauliche Massnahmen; die betreffen zweifellos die Post- überlassen.
dienste allein. Sie haben dafür besorgt zu sein, dass in bau-
licher Hinsicht alles vorgekehrt wird, um das Eindringen von
aussen, wie es hier bewerkstelligt werden konnte, mög-
lichst zu verhindern. Dann die betrieblichen Sicherungs-
massnahmen. Dort könnte ich mir durchaus vorstellen,
dass auch die Aufgeber von Sendungen - Nationalrat Pini
nannte Banken usw. - für die Erstellung von Sicherheits-
massnahmen mitengagiert würden, dass man sie nicht den
#ST# 81.913
Postbetrieben alleine überlassen würde. Interpellation der
sozialdemokratischen Fraktion
Aussenpolitik
Frage 25: Interpellation du groupe socialiste
Politique étrangère
Keller. Energiepolitik. Koordination der Vorlagen
Politique énergétique. Coordination des projets
Zahlreiche energiepolitische Vorlagen stehen zur Beratung
an; einige werden obligatorisch zu Volksabstimmungen füh-
ren. Schwierige Koordinationsprobleme werfen vor allem Wortlaut der Interpellation vom 17. Dezember 1981
der Energieartikel der Bundesverfassung, die Rahmenbe- Im Laufe des Jahres 1979 äusserten mehrere Abgeordnete
willigung für Kaiseraugst, die von den Umweltschutzorgani- den Wunsch, das Parlament solle sich regelmässig mit par-
sationen eingereichte Energieinitiative und die neue Atom- lamentarischen Anfragen und Vorstössen zur schweizeri-
initiative auf. Wie sieht der Bundesrat die Koordination ? schen Aussenpolitik befassen.
Auf ein Postulat von Nationalrat Waldvogel vom 15. Dezem-
Bundesrat Schlumpf: Wir haben in der Tat, wie das in der ber 1978 hin, verpflichtete sich die Fraktionspräsidenten-
Frage von Nationalrat Keller aufgeworfen wird, ein reichhal- konferenz vor dem Nationalrat, diesem Wunsch Rechnung
tiges Bouquet an energiepolitischen Vorlagen zu bewälti- zu tragen und den Abgeordneten häufiger Gelegenheit zu
gen, wir im Bundesrat und dann selbstverständlich vor aussenpolitischen Debatten zu geben.
allem Sie in den eidgenössischen Räten! Das Kernenergie- In diesem Sinne ersucht die sozialdemokratische Fraktion
haftpflichtgesetz - im Ständerat bereits behandelt und ver- den Bundesrat, seine Auffassung zu den folgenden Proble-
abschiedet - kommt in der nächsten Woche zur Beratung in men darzulegen:
Ihren Rat. Der Ständerat hat sodann letzte Woche die Bot- 1. Anwachsen der internationalen Spannungen und Aus-
schaft für einen Energieverfassungsartikel behandelt. Diese mass der Friedensbewegungen in Europa;
geht nun in die vorberatende Kommission des Nationalrates
unter dem Präsidium von Herrn Rüttimann. 2. Nukleare Abrüstungsbemühungen in Europa und welt-
Die Botschaft für die Rahmenbewilligung für ein Kernkraft- weite Abrüstungsanstrengungen sowie Aktionsmöglichkei-
werk Kaiseraugst wurde vom Bundesrat im Dezember ver- ten unseres Landes;
abschiedet. Sie ist gegenwärtig im Druck und wird in den 3. Fortsetzung der Entspannung im Sinne des KSZE und
nächsten zwei, drei Wochen in Ihre Hände gelangen. Wir Wirken unseres Landes an der Madrider Konferenz;
haben dann viertens den Bundesbeschluss zum Atomge- 4. Intensivierung der Zusammenarbeit mit den blockfreien
setz vom Jahre 1978, der eine befristete Teilrevision des Staaten;
Atomgesetzes vom Jahre 1959 darstellt. Dieser bis 1983 5. Verstärkung der Entwicklungszusammenarbeit, Wirt-
befristete Bundesbeschluss wird verlängert werden müs- schaftshilfe für Ostblockstaaten und Entwicklungsländer,
sen. Aus dem Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens für die mit einer ständig wachsenden Verschuldung zu kämp-
eine Totalrevision des Atomgesetzes geht nämlich hervor, fen haben (zum Beispiel Polen).
dass eine Realisierung einer solchen Totalrevision innerhalb
der noch verfügbaren Zeit bis Ende 1983 nicht denkbar ist. Texte de l'interpellation du 17 décembre 1981
Also wird Ihnen der Bundesrat eine Botschaft für eine Ver- Au cours de l'année 1979, plusieurs députés émirent le vœu
längerung des Bundesbeschlusses von 1978 zum Atomge- que le Parlement se consacrât régulièrement à l'examen de
setz unterbreiten. Die Arbeiten hiefür sind im Gange. questions et d'interventions parlementaires touchant la poli-
Wenn dann das Vernehmlassungsverfahren zur Totalrevi- tique étrangère de la Suisse.
sion des Atomgesetzes vollständig ausgewertet ist, wird Suite à un postulat du conseiller national Waldvogel du
der Bundesrat über das weitere Vorgehen befinden. Dabei 15 décembre 1978, la Conférence des présidents de groupe
stellt sich unter anderem die Frage, ob der Expertenentwurf prit l'engagement devant le Conseil national de tenir
für eine Totalrevision nicht aufgeteilt werden sollte, ob man compte de ce vœu et de donner plus souvent l'occasion
nicht zwei Gesetzesentwürfe ausarbeiten soll; einen Ent- aux députés de débattre de politique étrangère.
wurf für ein Bundesgesetz über den Strahlenschutz und Dans cette perspective, le groupe socialiste prie le Conseil
einen für ein Bundesgesetz über die friedliche Verwertung fédéral de faire connaître sa position sur les problèmes sui-
der Kernenergie. Darüber aber wird der Bundesrat erst im vants:
Laufe dieses Sommers befinden, wenn das Vernehmlas- 1. La recrudescence des tensions internationales et
sungsergebnis zum Expertenentwurf definitiv ausgewertet l'ampleur des mouvements en faveur de la paix en Europe;
ist.
2. Les efforts en faveur de la dénucléarisation de l'Europe
Der Bundesrat hat sodann vor Wochenfrist unser Departe-
et du désarmement dans le monde ainsi que les possibilités
ment beauftragt, bis Ende dieses Jahres die beiden Bot-
schaftsentwürfe für die Stellungnahme des Bundesrates zu d'action de notre pays;
den beiden Volksinitiativen vorzulegen, die im Dezember 3. La poursuite de la détente dans l'esprit de la CSCE et
1981 eingereicht wurden. Es sind die Initiative für eine l'action de notre pays à la réunion de Madrid;
sichere, sparsame und umweltgerechte Energieversorgung 4. L'intensification de la collaboration avec les pays du
und die Volksinitiative für eine Zukunft ohne weitere Atom- mouvement des non alignés;
Interpellation du groupe socialiste 258 N 8 mars 1982
5. Le renforcement de la coopération au développement, confiance; la Suisse s'est prononcée à plusieurs reprises
l'aide économique aux pays de l'Est et aux pays en déve- au cours de la réunion de Madrid en faveur d'une améliora-
loppement qui connaissent un endettement de plus en plus tion de l'application et pour un élargissement de ces
élevé (par exemple, la Pologne). mesures; les nouvelles dispositions qu'il s'agira d'élaborer
au cours de la première phase de la CDE constitueront un
Sprecher - Porte-parole: Morel élargissement qualitatif et quantitatif des mesures exis-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates tantes. Pour l'heure cependant, l'évolution de ce processus
dépend de l'issue de la réunion de la CSCE en cours à
Rapport écrit du Conseil fédéral
Madrid.
Le Conseil fédéral répond comme suit aux cinq points de Au sujet des efforts de désarmement dans le domaine
l'interpellation du groupe socialiste qui vient d'être dévelop- nucléaire, il convient d'ajouter que le Conseil fédéral a salué
pée par M. le conseiller national Morel. très favorablement la reprise, le 30 novembre 1981 à
1. La recrudescence des tensions internationales et Genève, des négociations entre les USA et l'URSS sur les
l'ampleur des mouvements en faveur de la paix en Europe: armes nucléaires à moyenne portée en Europe. Pour
Comme le Conseil fédéral a eu l'occasion de le rappeler, il accroître la sécurité européenne, il est en premier lieu
considère que la sauvegarde de la paix est une tâche priori- nécessaire de rétablir l'équilibre militaire. Cet équilibre vers
taire. Il n'a par conséquent rien à objecter aux organisations lequel il faut tendre tant en ce qui concerne les armes
pacifistes qui oeuvrent en faveur d'un désarmement coor- nucléaires que les armes conventionelles devrait, par la voie
donné des deux blocs, et il prêtera son concours à toute des négociations, être réduit au plus bas niveau possible.
initiative allant dans le sens d'une réduction simultanée et 3. La poursuite de la détente dans l'esprit de la CSCE et
générale des armements. l'action de notre pays à la réunion de Madrid: Dès novem-
Les mouvements pacifistes en Europe joueraient donc un bre 1972, la Suisse s'est employée à faire aboutir les Confé-
rôle utile s'ils étaient en mesure d'exercer une influence sur rences sur la sécurité et la coopération en Europe (CSCE)
les gouvernements de l'Est comme ceux de l'Ouest. Or, ce d'Helsinki et de Genève, qui se sont terminées par la signa-
n'est pas le cas en Europe orientale. A cet égard, la récente ture solennelle, à Helsinki le 1«r août 1975, de l'Acte final.
manifestation spontanée de Dresde est une encourageante Depuis lors, notre pays s'est fixé pour objectif d'élargir et
exception. Le danger qui, dans la situation présente, guette d'approfondir le processus de la CSCE afin qu'il apporte
les mouvements pacifistes d'Europe occidentale est donc plus de sécurité à chacun des Etats signataires et plus de
qu'ils en viennent à servir, souvent malgré eux, les fins de la liberté à tous les citoyens des 35 pays participants. La
politique étrangère d'une grande puissance. CSCE a été le fruit de la politique de détente; elle en est
2. Les efforts en faveur de la dénucléarisation de l'Europe également le reflet, c'est-à-dire qu'elle en subit les difficul-
et du désarmement dans le monde ainsi que les possibilités tés et les aléas.
d'action de notre pays: Les idées maîtresses du Conseil Depuis le début de la réunion de Madrid dans le cadre des
fédéral en matière de désarmement ont été exposées en suites de la CSCE, l'action de la Suisse s'est poursuivie
1978 dans un document rédigé à l'occasion de la session pour faire faire un pas en avant aux 35 pays signataires par
extraordinaire de l'Assemblée générale des Nations Unies, rapport à l'Acte final d'Helsinki. C'est dans cet esprit et
sur le désarmement. Elles restent aujourd'hui encore vala- avec cet objectif en vue que notre pays et les autres pays
bles dans leurs grandes lignes. Le Conseil fédéral a la neutres et non alignés d'Europe ont mis au point un docu-
conviction que dès le moment où la détente est compro- ment qui constitue un progès dans la direction souhaitée.
mise et la confiance entamée à la suite de la détérioration Ce document contient des dispositions nouvelles dans le
de la situation internationale, on ne saurait négocier avec domaine des droits de l'homme, notamment par la mise en
des chances de succès dans le domaine du désarmement place d'un groupe d'experts. Il prévoit également la réunion
sans avoir préalablement rétabli le dialogue politique et un d'une conférence sur l'élargissement des mesures de
certain degré de confiance. confiance et sur le désarmement en Europe.
En matière de contrôle des armements et de désarmement, Les événements survenus en Pologne depuis le 13 décem-
la Suisse a signé et ratifié depuis la seconde guerre mon- bre 1981 ont malheureusement rendu l'adoption de ce
diale la plupart des traités multilatéraux conclus dans ce document très problématique, en tout cas impossible dans
domaine. les conditions actuelles. La Conférence est bloquée et afin
Ainsi qu'il l'a affirmé dans le document de 1978, le Conseil qu'un mal irréparable ne soit pas causé au processus de la
fédéral est par ailleurs disposé à soutenir toute proposition CSCE, nous pensons qu'il conviendrait qu'elle s'ajourne
de négociations régionales dans le domaine du désarme- pour quelques mois. La décision d'une telle suspension n'a
ment et de la limitation des armements. Dans cet esprit, il a pas encore été prise mais l'idée fait son chemin.
accueilli avec intérêt la proposition de la France, reprise par 4. L'intensification de la collaboration avec les pays du
l'ensemble des pays occidentaux, visant à convoquer une mouvement des non-alignés: La Suisse jouit du statut
conférence sur le désarmement en Europe (CDE). Cette d'invité auprès du mouvement des Etats non alignés et suit
proposition s'articule ainsi: avec intérêt ses débats. Elle fut représentée aux dernières
- La CDE constituerait une partie intégrante du processus conférences et sommets de ce mouvement.
CSCE. Ainsi, les 35 Etats participant à la CSCE seraient Ce statut d'invité, qui est également celui des autres neu-
associés sur un pied d'égalité à cette conférence et les tres européens, reflète bien les relations que les Etats neu-
règles de procédure y seraient identiques à celles de la tres entretiennent avec les Etats membres du mouvement
CSCE. des non-alignés. Les uns et les autres ont certains points
- La Conférence sur le désarmement en Europe se dérou- communs et il existe entre eux des possibilités de coopéra-
lerait en deux phases: la première, consacrée à l'élabora- tion en dépit de certaines différences.
tion et à l'adoption de mesures de confiance dans le La Suisse maintient par ailleurs sur le plan diplomatique des
domaine militaire, la seconde à la discussion des questions contacts suivis avec chacun des membres du mouvement.
de limitation des armements et du désarmement propre- Le Conseil fédéral ne souhaite pas se départir de sa ligne
ment dits. L'intérêt de ce processus en deux phases est de conduite actuelle.
évident: ce n'est en effet qu'après le rétablissement de la 5. Le renforcement de la coopération au développement,
confiance réciproque - but de la première phase - que l'on l'aide économique aux pays de l'Est et aux pays en déve-
pourra entreprendre des négociations sur le désarmement loppement qui connaissent un endettement de plus en plus
avec quelques perspectives de succès - but de la élevé (par exemple, la Pologne): Le Conseil fédéral a prévu,
deuxième phase. dans les Grandes lignes de la politique gouvernementale
L'Acte final signé à Helsinki en 1975 prévoyait déjà une durant la présente législature, d'augmenter l'aide publique
série de mesures destinées à accroître et à renforcer la au développement de la Suisse pour atteindre la moyenne
8. März 1982 259 Interpellation der sozialdemokratischen Fraktion
de l'aide de l'ensemble des pays industrialisés, qui s'élevait domaine est la ratification des conventions conclues au
en 1979 à 0,35 pour cent de leur produit national brut. Les sein du Conseil de l'Europe. Avec la moitié seulement des
montants prévus alors au plan financier n'ont pas pu être conventions ratifiées, la Suisse a incontestablement pris du
entièrement inscrits au budget 1981 et 1982, l'aide publique retard. Nous voudrions exprimer notre déception de ce
au développement ayant été notamment soumise à la que, par exemple, la Charte sociale européenne n'ait pas
réduction linéaire de certaines prestations de 10 pour cent encore été ratifiée par la Suisse, six ans après sa signature
prévue à l'arrêté fédéral du 20 juin 1980. Le Conseil fédéral par le Conseil fédéral. L'activité la plus importante du
continue néanmoins d'attacher une importance prioritaire Conseil de l'Europe nous paraît être l'harmonisation du
au renforcement de la coopération au développement et de droit et c'est dans cette direction que les plus gros efforts
l'aide humanitaire de notre pays et il maintient les objectifs de notre diplomatie devraient être entrepris à l'avenir.
qu'il s'était fixés en matière d'aide publique au développe- J'en viens maintenant à quelques points de l'interpellation
ment. que notre groupe a déposée.
Cela étant, un certain nombre de pays européens ainsi que S'agissant du pacifisme, nous n'oublions pas que l'histoire
des pays en développement nouvellement industrialisés se est tragique et qu'elle n'a que faire de la naïveté et des
trouvent aux prises avec des difficultés croissantes de bons sentiments. Nous savons que l'URSS dispose en
balance des paiements et de dette extérieure. Contraints Europe d'une nette supériorité quantitative en armements,
de procéder, soit en raison de l'évolution de l'économie aussi bien conventionnels que nucléaires, qu'il s'agisse des
mondiale, soit en raison de problèmes structurels internes, blindés, de l'artillerie, des avions de combat ou des ogives
à d'indispensables restructurations, ces pays doivent, pour nucléaires tactiques. Le danger principal est bien à l'Est
y parvenir, pouvoir compter pendant une période de transi- aujourd'hui et l'objectivité consiste à dire que le mouve-
tion sur un financement extérieur important que l'aide publi- ment pacifiste est bien impuissant face à cette menace. En
que au développement, compte tenu de ses critères, ne faisant ce constat, nous n'entendons pas dire que l'Union
peut ou ne peut que partiellement assumer. soviétique à des intentions belliqueuses en Europe occi-
C'est avant tout au système bancaire international dentale, ni que tous les pacifistes sont manipulés par
qu'incombé une telle tâche de financement. Toutefois, de l'URSS. Nous ne doutons pas de la sincérité de leur enga-
plus en plus fréquemment, des actions internationales gement pour la paix. Tout simplement, nous ne souhaitons
d'aide économique complètent celle des banques. Ces pas que le rapport des forces soit déséquilibré à un point
opérations d'aide internationale, auxquelles la Suisse peut tel que la guerre en surgisse. Seul l'équilibre des forces
être appelée à participer pour des raisons économiques et préserve la paix et la paix n'est pas le résultat du pacifisme.
politiques, ont notamment pour, objectif de restaurer, Devant cette situation, nous estimons qu'il convient de
auprès du marché international des capitaux, la confiance négocier non pas pour l'arrêt du surarmement mais pour le
que les pays bénéficiaires ont souvent perdue. désarmement. Nous approuvons dès lors le Conseil fédéral
Tenant compte de la variété des pays susceptibles de lorsqu'il soutient l'idée d'une conférence sur le désarme-
bénéficier un jour ou l'autre de ce type d'aide, le Conseil ment en Europe, dont la première phase serait consacrée à
fédéral, dans son rapport intermédiaire sur les Grandes l'élaboration et à l'adoption de mesures de confiance dans
lignes de la politique gouvernementale durant la législature le domaine militaire, et la seconde à la discussion des ques-
1979 à 1983, a indiqué que notre pays devait disposer de la tions de limitation des armements et de désarmement pro-
base juridique nécessaire pour pouvoir participer aux pro- prement dit. Nous nous félicitons de la reprise, à Genève,
grammes d'aide économique coordonnés sur le plan inter- des contacts entre les USA et l'URSS sur les euromissiles.
national. Le Conseil fédéral a placé cet objectif sur la liste Nous pensons, d'autre part, qu'en dépit des événements de
des tâches prévues pour la seconde moitié de la présente Pologne, le processus de la CSCE doit être préservé. Aussi
législature. estimons-nous judicieuse la proposition faite par la Suisse
de suspendre la Conférence de Madrid. En revanche, nous
M. Morel: En déposant, en décembre dernier, une interpel- regrettons que cette suggestion ait été lancée, je dirai, de
lation sur certains aspects de la politique étrangère de façon un peu spectaculaire et sans concertation sérieuse
notre pays, le groupe socialiste a voulu marquer à la fois avec les autres .pays neutres d'Europe. Nous pensons qu'il
son intérêt pour cette composante essentielle de l'activité est exagéré de prétendre que la détente n'existe plus, mais
gouvernementale et son inquiétude profonde face aux nous convenons qu'elle a reçu un sérieux coup, non pas
développements les plus récents de la situation internatio- tant en raison des incidents qui ont émaillé la séance de
nale, qui sont porteurs de lourdes menaces pour la paix. reprise de la Conférence de Madrid en février dernier, mais
Sans nous faire d'illusion sur le rôle qu'un petit pays bien parce que la loi martiale a été imposée à la Pologne.
comme le nôtre peut jouer dans le concert des puissances, L'ajournement permettrait de dresser un inventaire sérieux
nous estimons que la Suisse a une contribution à fournir des points sur lesquels les pays du Pacte de Varsovie et de
pour la sauvegarde de la paix dans le monde. La première l'Alliance atlantique ne peuvent se mettre d'accord. Dans sa
des conditions pour influer de façon modeste certes, mais réponse à l'interpellation de M. Braunschweig, le Conseil
plus efficace, sur le cours des événements est, sans doute, fédéral donne, comme exemple de sa collaboration avec les
l'appartenance à l'Organisation des Nations Unies. Nous neutres, précisément la CSCE. Nous formulons, par consé-
nous réjouissons, par conséquent, de la décision du quent, le vœu que cette concertation soit poursuivie à l'ave-
Conseil fédéral de proposer, aux Chambres d'abord, puis nir.
au peuple et aux cantons ensuite, l'adhésion de notre pays Notre groupe estime, en outre, qu'il convient de renforcer
à cette organisation. Le groupe socialiste agira sans ambi- notre collaboration avec le mouvement des non-alignés.
guïté dans les milieux qui lui sont proches, pour contribuer Ses buts nous paraissent voisins de ceux de notre propre
à obtenir le résultat souhaité. Il attend aussi de tout le politique étrangère, qu'il s'agisse de l'affirmation de la sou-
Conseil fédéral la plus grande détermination dans'le combat veraineté nationale, de l'indépendance des Etats, du refus
qu'il s'agira de mener ces prochaines années pour convain- des ingérences étrangères, du respect du droit ou de la
cre les hésitants de la nécessité de la collaboration interna- renonciation à la force.
tionale. Nous sommes d'avis que, malgré les imperfections La présence, même comme invité, de notre pays aux som-
de l'ONU, nos intérêts nationaux seront mieux défendus si mets et conférences du mouvement est une manifestation
nous sommes présents à l'Assemblée générale, qui est le d'intérêt pour les problèmes des pays du Tiers Monde. Au
lieu d'où partent les impulsions politiques et où se fixent les moment où l'influence des modérés progresse dans ce
grandes orientations qui déterminent l'action des autres mouvement des non-alignés, il nous paraîtrait utile
organes et des institutions spécialisées. d'envoyer à ces réunions des délégations d'un plus haut
La politique européenne de la Suisse nous paraît également niveau - présidées, par exemple, par notre Secrétaire d'Etat
revêtir la plus grande importance. Nous pensons que aux affaires étrangères - qui pourraient nouer des contacts
l'œuvre la plus utile que nous puissions accomplir en ce encore plus utiles à notre pays. Nous convenons, avec le
Interpellation du groupe socialiste 260 N 8 mars 1982
Conseil fédéral, qu'il n'est pas possible d'aller plus loin que quent rien à objecter aux organisations pacifistes, qui
le statut d'invité, sans quoi une confusion pourrait naître œuvrent en faveur d'un désarmement coordonné des deux
entre neutralisme et non-alignement d'une part, et neutra- blocs. Le Conseil fédéral se prêtera à toute initiative allant
lité, telle que nous la concevons, d'autre part. dans le sens d'une réduction simultanée et générale des
Je terminerai par quelques remarques quant à l'aide au armements. Nous sommes en faveur de la paix et du désar-
développement. Il est profondément regrettable que le mement. Nous devons cependant constater ceci: les mou-
Conseil fédéral se soit vu contraint d'amputer de 18 pour vements pacifistes, en Europe, pourraient jouer un rôle utile
cent le budget de l'aide au développement par rapport à ce s'ils étaient en mesure d'exercer une influence sur les gou-
qui était prévu au plan financier, même si en francs vernements de l'Est comme sur ceux de l'Ouest. Or, il faut
constants notre aide pour 1981 a dépassé celle que nous l'admettre, ce n'est pas le cas en Europe orientale, et à cet
avons octroyée en 1980. Nous estimons qu'il s'agit là d'une égard la manifestation assez récente qui, selon nos rensei-
décision fâcheuse que ne justifiait pas l'état de nos gnements, paraît «spontanée» et qui s'est produite à
finances fédérales. L'accroissement de l'aide publique au Dresde est une exception encourageante.
développement était une priorité pour la législature en Le danger qui, dans la situation présente, guette les mouve-
cours. Le but fixé ne sera finalement que très partiellement ments pacifistes d'Europe, c'est qu'ils en viennent à servir,
atteint en 1983 puisque l'objectif était de consacrer 0,37 souvent malgré eux, les fins de la politique étrangère d'une
pour cent du PNB à l'aide au développement. Cette situa- grande puissance.
tion mettra une fois de plus l'un des pays les plus riches du En réponse à la deuxième question concernant les efforts
monde dans une mauvaise posture face aux autres pays en faveur de la dénucléarisation de l'Europe et du désarme-
développés qui se montrent plus généreux que nous et ment dans le monde, ainsi que les possibilités d'action de
face aux six cents millions d'hommes, de femmes et notre pays, je rappellerai que les idées maîtresses du
d'enfants qui vivent dans la pauvreté absolue. Sachons Conseil fédéral en matière de désarmement ont été expo-
admettre à temps un nouvel ordre économique international sées dans le document de 1978 dont je vous ai parlé tout à
plus équitable. Nous aurons ainsi contribué de manière cer- l'heure, que nous avons fait remettre par l'intermédiaire de
taine à l'instauration de la paix. pays neutres et d'un pays non aligné, à la première session
La Suisse se doit aussi, à notre sens, d'aider certains pays extraordinaire de l'Assemblée générale des Nations Unies
qui connaissent des difficultés, même s'ils ne sont pas sur le désarmement. Ces considérations et ces idées maî-
sous-développés. Nous regrettons qu'il ait fallu puiser en tresses restent encore valables aujourd'hui dans leurs
partie dans les crédits de l'aide au développement les fonds grandes lignes. Le Conseil fédéral a la conviction que dès le
nécessaires à aider la Turquie. C'est pourquoi notre groupe moment où la détente est compromise - je garderai cet
est intéressé par l'instrument d'aide économique que la espoir, Monsieur Morel, de ne pas dire que la détente est
Confédération est en train de préparer. Cet instrument per- définitivement détruite, mais admettons qu'elle est grave-
mettrait à la Suisse de participer à l'assainissement des ment compromise - dès le moment où la confiance est
économies de pays qui, tant sur le plan économique que entamée à la suite de la détérioration de la situation interna-
politique, sont des partenaires importants et dont il s'agit tionale, on ne saurait négocier avec des chances de succès
d'empêcher l'effondrement - je pense par exemple à la dans le domaine du désarmement sans avoir préalablement
Pologne. rétabli le dialogue politique, un dialogue politique qui
n'existe pas aujourd'hui à Madrid, et un certain degré de
En conclusion, je voudrais remercier le chef du départe- confiance qui n'existe pas non plus.
ment de la prise de position qu'il voudra bien nous commu- En matière de contrôle des armements et de désarmement,
niquer sur les problèmes que je viens de soulever. Monsieur Morel, la Suisse a signé et ratifié depuis la fin de
la seconde guerre mondiale la plupart des traités multilaté-
M. Aubert, conseiller fédéral: Je voudrais tout d'abord dire raux conclus dans ce domaine. Je ne vous en citerai que
à M. Félicien Morel combien nous partageons ses soucis deux: le Traité de non-prolifération et la Convention euro-
sur la tension actuelle de la situation internationale, et plus péenne sur le règlement pacifique des différends.
précisément des rapports Est-Ouest. Ainsi que le Conseil fédéral l'a affirmé dans ce document de
Nous sommes, vous l'avez relevé Monsieur Morel, un petit 1978, il est disposé à soutenir toute proposition de négocia-
pays, nous avons un rôle à jouer. Je crois pouvoir dire hon- tion régionale dans le domaine du désarmement et de la
nêtement que, dans toute la mesure de nos moyens, nous limitation des armements. C'est dans cet esprit que nous
avons joué le rôle que vous attendiez de nous, tout en avons soutenu - et nous avons été les premiers à la soute-
n'espérant pas de miracle d'un pays aussi petit que le nir - la proposition française d'une conférence européenne
nôtre. sur le désarmement qui doit rester dans le cadre du pro-
En ce qui concerne l'appartenance de notre pays à l'Organi- cessus d'Helsinki. Ainsi, les trente-cinq Etats signataires de
sation des Nations Unies, vous me permettrez de vous l'Acte final, dont la Suisse, seraient associés, sur un pied
réserver la primeur de mes réflexions lorsque vous serez en d'égalité, à cette conférence. Celle-ci devrait se dérouler en
possession du message qui, en principe, doit sortir de deux phases, que vous connaissez. Il s'agit d'abord de
presse le 19 mars prochain. l'adoption de mesures de confiance, qui devraient s'étendre
Aux diverses questions posées par l'interpellation du à toute l'Europe, de l'Atlantique à l'Oural, mesures qui
groupe socialiste et dévelopées par M. Morel, le Conseil devraient être significatives militairement, obligatoires et
fédéral répond ce qui suit s'agissant de la recrudescence vérifiables. Ce n'est que dans le cadre de la seconde phase
des tensions internationales et de l'ampleur des mouve- de cette conférence que pourrait être abordé le problème
ments en faveur de la paix en Europe. Nous observons du désarmement proprement dit. Ce n'est, en effet,
cette recrudescence des tensions internationales avec une qu'après le rétablissement de la confiance réciproque, but
extrême inquiétude et nous en voyons les effets dans le de la première phase, que la deuxième phase pourrait être
blocage actuel de la Conférence sur la sécurité et la coopé- envisagée avec quelque chance de succès.
ration en Europe, la Conférence de Madrid, à propos de L'Acte final d'Helsinki prévoyait déjà toute une série de
laquelle un grand journal écrivait ce matin: «La Conférence mesures destinées à renforcer la confiance et je crois que
de Madrid est entrée dans une ère surréaliste.» J'y revien- la Suisse a participé de façon éloquente à l'établissement
drai tout à l'heure. de ce document depuis novembre 1972, soit depuis déjà
Comme le Conseil fédéral a eu l'occasion de le rappeler à dix ans. Cependant, l'évolution du processus d'Helsinki
de très nombreuses reprises, il considère que la sauve- dépendra de l'issue de la Conférence de Madrid. Nous y
garde de notre indépendance, par un respect strict de reviendrons lorsque nous répondrons au point 3 de l'inter-
notre politique de neutralité permanente et armée, avec pellation du groupe socialiste.
comme objectif la sauvegarde de la paix, est une tâche Au sujet des efforts qui ont été faits dans le domaine
prioritaire de notre pays. Le Conseil fédéral n'a par consé- nucléaire, il convient de souligner que le Conseil fédéral a
8. März 1982 261 Interpellation der sozialdemokratischen Fraktion
œuvré de telle sorte que la rencontre en vue des négocia- acte puisse être accepté et ce consensus n'aurait pas été
tions sur les euromissiles entre les Soviétiques et les Amé- réalisé. Et voilà que notre proposition a fait son chemin: il
ricains puisse avoir lieu à Genève. Ces négociations ont semble, aujourd'hui, que les 35 Etats signataires, réunis à
débuté le 30 novembre 1980. Un équilibre militaire, qui doit Madrid, en viennent à concevoir la possibilité d'une suspen-
être considéré non pas seulement sur le plan nucléaire sion de la conférence jusqu'au mois de novembre 1982.
mais aussi sur le plan des armements conventionnels, est En ce qui concerne l'intensification de la collaboration avec
nécessaire car une disproportion existe. Il est nécessaire les pays du mouvement des non-alignés - je vous remercie,
d'arriver à réduire ces armements au niveau le plus bas Monsieur Morel, de l'avoir souligné - vous n'ignorez pas
possible. que nous ne pourrons abandonner notre statut d'invité. En
Pour ce qui est de la troisième question, qui concerne la effet, les non-alignés représentent un mouvement. La
réunion de Madrid de la Conférence sur la sécurité et la Suisse, en vertu même de son statut de neutralité, ne peut
coopération en Europe, je répète que, depuis novembre pas devenir membre d'un mouvement, de la même façon
1972, la Suisse n'a pas ménagé ses efforts pour arriver à un qu'elle n'a pu être membre de la Communauté européenne,
résultat, d'abord pour l'établissement et l'acceptation de bien que, certes, pour des raisons différentes. Ainsi, pas
l'Acte final, ensuite lors des réunions de Belgrade et de plus que nous n'avons pu être membre d'une alliance de
Madrid. défense, l'Alliance atlantique, de l'OTAN, nous ne pouvons
Notre pays s'était fixé un objectif: élargir et approfondir le devenir membre des non-alignés ni demander un statut
processus d'Helsinki pour qu'il apporte plus de sécurité en d'observateur. Je me permets de faire observer à ce pro-
Europe et plus de liberté aux ressortissants des Etats pos qu'aucun pays européen n'a le statut d'observateur et
signataires de l'Acte. que tous les pays neutres d'Europe n'ont, eux aussi, que le
La Conférence sur la sécurité et la coopération en Europe a statut d'invités. Si, en l'occurrence, nous avons un certain
été le fruit de la politique de détente. Si nous n'avions pas nombre de points communs avec certains Etats non ali-
vécu cette période de détente, il est évident que l'Acte final gnés, chez qui l'unité ne règne pas toujours, nous avons
d'Helsinki n'aurait pas été signé le 1er août 1975. aussi des divergences de vues. Je puis vous donner l'assu-
Cette Conférence est également le reflet de la situation de rance que la Suisse entretient des contacts suivis avec cha-
tensions internationales et elle en subit aujourd'hui même, cun des membres de ce mouvement, en particulier avec les
à Madrid, les difficultés et les aléas. pays non alignés européens, à savoir la Yougoslavie, Chy-
Depuis le début de la Conférence, le 10 novembre 1980, pre, Malte, etc. Le Conseil fédéral n'entend pas se départir
l'action de la Suisse s'est poursuivie. Nous avons préparé, de sa ligne de conduite actuelle.
d'entente avec les Etats neutres et les Etats non alignés - Concernant votre cinquième question: renforcement de la
alors que la conférence devait se terminer le 5 mars 1981 et coopération au développement, aide économique aux pays
qu'elle s'est prolongée, faute d'entente entre les partici- de l'Est et aux pays en développement qui connaissent un
pants - un premier document qui a été déposé le 30 mars endettement de plus en plus élevé. Vous avez cité à ce pro-
1981 sur la table de la présidence de la Conférence. Nous pos l'exemple de la Pologne. Comme vous, je déplore que
avons ensuite présenté un deuxième document, le fameux nous ayons été contraints de soumettre les prestations
document de 36 pages qui prévoyait, dans le domaine des d'aide publique au développement à l'arrêté fédéral du
droits de l'homme, la mise en place d'un groupe d'experts, 20 juin 1980, qui infligeait une réduction de 10 pour cent aux
de même que la réunion d'une conférence sur l'élargisse- subventions fédérales. Or, ces prestations d'aide publique
ment des mesures de confiance et sur le désarmement en au développement ne sont pas des subventions mais, au
Europe. même titre que nos dépenses militaires, elles représentent
Or, les événements survenus en Pologne, que vous avez un des éléments, une des armes de notre politique étran-
tous à l'esprit, en particulier l'établissement, le 13 décem- gère. Comme vous, je regrette que nous n'ayons pas pu
bre 1981, de la loi martiale, a rendu extrêmement aléatoire jusqu'ici atteindre le but que le Conseil fédéral s'était fixé et
l'adoption de ce document patiemment élaboré par les neu- que vous aviez accepté, en approuvant les Grandes lignes
tres et les non-alignés. directrices de la présente législature, qui était de parvenir à
La Conférence est aujourd'hui bloquée et, afin qu'aucun 0,35 pour cent du produit national brut.
mal irréparable ne soit causé au processus même, nous Cela étant, je tiens à ce que vous soyez rassurés: le Conseil
avons proposé l'ajournement de cette Conférence pour fédéral continue d'attacher une importance prioritaire au
quelques mois. Nous ne l'avons pas fait de façon «specta- renforcement de la coopération au développement et de
culaire». Il faut que vous sachiez que la Suisse était inscrite l'aide humanitaire et il maintient les objectifs qu'il s'était
sur la liste des orateurs, le 18 décembre 1981 déjà, en hui- fixés en matière d'aide publique au développement. Vous
tième place et ce sont les chicaneries et les tracasseries de avez parlé tout à l'heure d'un certain nombre de pays euro-
procédure qui ont été entretenues principalement par les péens et de pays en voie de développement nouvellement
pays de l'Est, lesquels voulaient que la Conférence conti- industrialisés qui se trouvent en proie à des difficultés
nue comme si de rien n'était, comme s'il ne s'était rien croissantes de balance de paiements et de dettes exté-
passé en Pologne, qui a fait que nous n'avons pas pu parler rieures. Contraints de procéder, soit en raison de l'évolu-
le mardi le 9 février comme cela était convenu à l'origine. Et tion de l'économie mondiale, soit en raison de problèmes
nous avons parlé le mercredi 10 février, de façon très peu structurels internes, à d'indispensables restructurations,
«spectaculaire», au cours d'une séance informelle. Nous ne ces pays doivent, pour y parvenir, pouvoir compter sur un
pouvions pas user d'un cadre plus discret que celui de la financement extérieur important que notre aide publique au
séance informelle. Nous ne pouvons que regretter de ne développement, compte tenu des critères très stricts de
pas avoir été, à ce moment-là déjà, suivi davantage par les notre loi fédérale du 19 mars 1976, ne peut pas satisfaire -
pays neutres et les pays non alignés. Les atermoiements et le critère principal étant, en l'occurrence, l'aide aux pays les
les hésitations dans le groupe des neutres et des non-ali- plus défavorisés. C'est avant tout au système bancaire
gnés sont un des éléments de la situation désagréable et international qu'incombé une telle tâche de financement.
ambiguë dans laquelle se trouve aujourd'hui la Conférence. Toutefois, nous constatons que, de plus en plus fréquem-
Or, ce jour même, 8 mars, on discute à Madrid des termes ment, des actions internationales d'aide économique com-
et des modalités de l'interruption de la Conférence, qui plètent celles des banques, et ces opérations d'aide inter-
pourrait intervenir encore cette semaine, avec reprise pos- nationale - auxquelles la Suisse peut être appelée à partici-
sible prévue pour le 9 novembre 1982. per, pour des raisons économiques et politiques que vous
Nous avons eu le courage et la loyauté de dire que nous ne avez relevées - ont notamment pour objectif de ranimer,
signerons pas un document nouveau prônant, entre autres, auprès du marché international des capitaux, la confiance
les droits de l'homme alors que nous savions qu'au que les pays bénéficiaires ont souvent perdue auprès de
moment même où nous signerions cet Acte, les droits de leurs créanciers. Tout en tenant compte de la variété des
l'homme étaient violés. Il faut le consensus pour qu'un tel pays susceptibles de bénéficier un jour ou l'autre de cette
34-N
Postulat Braunschweig 262 8 mars 1982
aide, le Conseil fédéral, dans son rapport intermédiaire sur Chacun sait qu'en matière de politique étrangère, la marge
les Grandes lignes de la politique gouvernementale durant de manœuvre d'un petit Etat est très étroite. Néanmoins et
la législature 1979-1983, a indiqué que notre pays devait compte tenu de la menace croissante, on en vient à se
disposer de la base juridique nécessaire pour participer demander si toutes les possibilités qui s'offrent de prati-
précisément à ces programmes d'aide économique coor- quer une politique étrangère active ont été épuisées.
donnés, sur le plan international. Le Conseil fédéral a placé Le Conseil fédéral est donc invité à soumettre à réexamen
cet objectif dans la liste des tâches prévues pour la les aspects (anciens ou nouveaux) ci-après, par exemple:
seconde moitié de la présente législature. J'espère avoir 1. Le renforcement de la collaboration politique extérieure,
ainsi répondu, au moins partiellement, à vos préoccupa- dans le sens voulu par la détente, avec les Etats neutres
tions, qui sont aussi les nôtres. d'Europe et ceux des blocs militaires, lorsque ces Etats-là
font preuve d'indépendance - la détente supposant des
Präsidentin: Herr Morel erklärt sich von der Antwort des solutions politiques équitables, obtenues par des négocia-
Bundesrates befriedigt. tions. Efforts et initiatives communs en vue de dégager des
vues européennes autonomes, propres à l'ensemble du
continent, y compris dans les domaines de la politique mili-
taire, économique, monétaire, de l'énergie et du développe-
ment.
Indépendance accrue à l'égard des puissances mondiales
81.534
#ST#
et de leur prédominance.
Postulat Braunschweig 2. Soutien apporté à l'idée d'une Europe considérée
Aussenpolitik. Neue Aspekte comme une zone désatomisée de l'Atlantique à l'Oural.
Réalisation de cette idée par étapes, en créant des zones
Politique étrangère. Nouveaux aspects et des régions affranchies des armes atomiques, où la den-
sité du potentiel militaire serait très faible.
3. Collaboration accrue avec les Etats non-alignés, à la
faveur d'une requête tendant, pour le moins, à l'obtention
du statut d'observateur.
Wortlaut des Postulats vom 9. Oktober 1981
Der Beschluss der amerikanischen Regierung, die Neutro- Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Bircher, Borei,
nenbombe bauen zu lassen, hat die Unruhe und die Betrof- Christinat, Deneys, Duvoisin, Euler, Ganz, Gloor, Jaggi,
fenheit über diese jüngste Drehung der Rüstungsspirale Leuenberger, Mauch, Morf, Nauer, Neukomm, Renschier,
auch in der Schweiz verstärkt, nachdem vor allem junge Robbiani, Rothen, Schmid, Vannay, Ziegler-Genf (21 )
Menschen schon die sowjetischen SS-20-Raketen mit
nuklearen Mehrfachsprengköpfen und den NATO-Nachrü- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
stungsbeschluss über die Mittelstreckenraketen Pershing-ll Unruhe und Betroffenheit der Öffentlichkeit sind mehr als
und die Marschflugkörper Cruise Missiles mit grösster nur verständlich, richtet sich doch die Wirkung der Neutro-
Sorge für Europa und für unser Land verfolgt haben. nenbombe in erster Linie gegen das menschliche Leben
Es ist bekannt, dass der aussenpolitische Spielraum eines und nicht gegen Warfen, Maschinen und Bauten. Ihr Einsatz
Kleinstaates eher bescheiden ist. Dennoch stellt sich die hat nicht in erster Linie die militärische Schwächung des
Frage, ob angesichts der zunehmenden Bedrohung alle Feindes zum Ziele, sondern seine Vernichtung.
Möglichkeiten einer aktiven Aussenpolitik ausgeschöpft Nicht weniger schwerwiegend sind die militärischen und
sind. politischen Folgen: Die Kommandogewalt geht von der
Der Bundesrat wird ersucht, zum Beispiel die nachfolgen- Regierung auf die Offiziere an der Front über, die unter dem
den alt-neuen Aspekte einer erneuten Prüfung zu unterzie- unmittelbaren Druck des Feindes stehen und die direkte
hen: Verantwortung für die eigenen Truppen tragen. Damit wird
1. Verstärkung der aussenpolitischen Zusammenarbeit in die Einsatzschwelle für Atomwaffen ganz wesentlich
Richtung Entspannung, d. h. gerechte politische Lösungen gesenkt. Der Schritt von der taktischen zur weitwirkenden,
durch Verhandeln, mit den neutralen Staaten Europas sowie strategischen Waffe ist nur ein kleiner Schritt, wenn der
mit Staaten der Militärblöcke, die sich über Eigenständig- Übergang überhaupt nicht nur ein fliessender ist. Jede wei-
keit ausweisen. Gemeinsames und initiatives Bemühen um tere Welt- oder Grossmacht fühlt sich gezwungen - sach-
eigenständige europäische Stellungnahmen, auch in Berei- gezwungen - nachzuziehen, d. h. ebenfalls Neutronenbom-
chen der Militär-, Wirtschafts-, Währungs-, Energie- und ben oder gleichwertige Waffen herzustellen. Die Verlage-
Entwicklungspolitik. rung nach und die Konzentration auf Europa bringt uns das
Mehr Unabhängigkeit gegenüber den Weltmächten und erhöhte Risiko eines Stellvertreterkrieges. Es ist äusserst
ihrer Dominanz. unwahrscheinlich, dass die Schweiz davon nicht direkt
2. Unterstützung der Idee: Europa als atomwaffenfreie berührt würde.
Zone vom Atlantik bis zum Ural. Schrittweise Verwirklichung Wir fragen uns, ob die Warnungen und geäusserten Sorgen
durch atomwaffenfreie und militärisch verdünnte Zonen und des Bundesrates dieser Entwicklung genügend Rechnung
Gebiete. tragen und ob seine aussenpolitischen Aktivitäten ihr ange-
3. Vermehrte Mitarbeit bei den Blockfreien Staaten, minde- messen sind. Dabei denken wir weder an «blossen Aktivis-
stens durch ein Gesuch um Beobachter-Statut. mus» noch an «spektakuläre Aktionen». Die drei Aspekte
des Postulates sind als Beispiele gedacht. Wir erinnern
Texte du postulat du 9 octobre 1981 aber auch an die Stellungnahme der Sozialdemokratischen
En Suisse aussi, la décision du gouvernement américain, de Partei der Schweiz zur Neutronenbombe und zum
faire construire la bombe à neutrons, a accentué l'inquié- rüstungstechnologischen Wettlauf vom 15. September
tude et l'émotion provoquées par ce tout récent «tour de 1981: «Die SP Schweiz fordert eine Initiative von IKRK
vis» donné à l'escalade du réarmement, d'autant plus que (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) und Bundesrat
l'équipement en fusées SS-20 à ogives nucléaires multiples zur Ächtung der Neutronenbombe und sämtlicher Atomwaf-
- du côté soviétique - ainsi que, du côté de l'OTAN, la déci- fen durch alle Nationen der Welt.»
sion de réarmer au moyen des fusées Pershing II à Ad 1. Es würde uns interessieren, ob der Bundesrat in allen
moyenne portée et des missiles de croisière ont déjà été aussenpolitischen Bereichen die Möglichkeit einer Zusam-
accueillis avec une appréhension extrême, pour l'Europe et menarbeit mit den neutralen Staaten Europas ausgeschöpft
pour notre pays, par les représentants de la jeune généra- hat. Können zusätzlich weitere Staaten miteinbezogen wer-
tion surtout. den?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation der sozialdemokratischen Fraktion Aussenpolitik
Interpellation du groupe socialiste Politique étrangère
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 05
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 81.913
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.03.1982 - 15:30
Date
Data
Seite 257-262
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Pagina
Ref. No 20 010 311
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