Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 81-910 KI-generiert

Postulate Hubacher and Postulate Kühne

Geschäftsnummer VPB 81-910
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This case concerns two postulates addressed to the Federal Council. The first, Postulat Hubacher, requested the expansion of the newly created "Office for Women's Issues in the Federal Administration" into a full-fledged "Office for Women's Policy," arguing that existing structures were insufficient to address gender equality comprehensively across various regulations and policy developments. The second, Postulat Kühne, sought to amend the ordinance on agricultural subsidies to increase the rates for steep slopes in mountainous regions, asserting that current provisions disproportionately disadvantage farmers in these areas due to increased labor costs and limited mechanization, thus advocating for greater fairness and targeted support for those facing difficult living conditions. The Federal Council agreed to consider both postulates.

Legislator-Regeste

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Postulate Hubacher and Postulate Kühne: Stellen. Im Deutschen Bundestag erklärte zum Beispiel der schaftung von Hang- und Steillagen abgegolten werden.

Schlagwörter

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Agrargebiet Entwicklungspolitik Lebensbedingungen Gleichheit von Frauen und Männern Subvention Frauenarbeit
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Volltext

Postulat Kühne 970 N 25 juin 1982

#ST# 81.910 #ST# 82.307

Postulat Hubacher Postulat Kühne

Frauenpolitik. Stabsstelle Flächenbeiträge im Berggebiet

Politique de la condition féminine. Subsides à la surface en régions de montagne

Organe fédéral

Wortlaut des Postulates vom 26. Januar 1982

Wortlaut des Postulates vom 17. Dezember 1981 Der Bundesrat wird eingeladen, die Verordnung über

Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen, ob die neu geschaf- Bewirtschaftungsbeiträge an die Landwirtschaft mit

fene «Stabsstelle für Frauenfragen in der Bundesverwal- erschwerten Produktionsbedingungen (16. Juni 1980) zu

tung» nicht zu einer eigentlichen Stabsstelle für Frauenpoli- ändern. Für Steillagen im Berggebiet sind erhöhte Beitrags-

tik ausgebaut werden kann. sätze zu schaffen.

Texte du postulat du 17 décembre 1981 Texte du postulat du 26janvier 1982

Le Conseil fédéral est invité à examiner si le Bureau de la Le Conseil fédéral est invité à modifier l'ordonnance insti-

condition féminine de l'administration fédérale, qui a été tuant des contributions à l'exploitation agricole du sol dans

récemment créé, ne pourrait pas être transformé en un des conditions difficiles (du 16 juin 1980) en augmentant le

organe véritablement responsable de la politique de la con- montant de la contribution à la surface allouée pour les ter-

dition féminine. rains en forte pente.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Christinat, Mitunterzeichner - Cosignataires: Barras, Biderbost, Blun-

Deneys, Gerwig, Jaggi, Leuenberger, Meier Werner, Morel, schy, Bühler-Tschappina, Bundi, Bürer-Walenstadt, Can-

Neukomm, Reimann, Robbiani, Uchtenhagen, Vannay (13) tieni, de Chastonay, Columberg, Darbellay, Dirren, Dürr,

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Eppenberger-Nesslau, Frei-Romanshorn, Früh, Geissbüh-

ler, Graf, Mari, Hofmann, Hösli, Huggenberger, Humbel, Iten,

Ein gleichlautendes Postulat wurde im Juni 1979 einge- Jost, Jung, Junod, Kaufmann, Keller, Koller Arnold, Landolt,

reicht, später vom Bundesrat entgegengenommen und vom Massy, Meier Josi, Müller-Luzern, Müller-Scharnachtal, Nef,

Nationalrat überwiesen. In verdankenswerter Weise ist dar- Nussbaumer, Gehen, Oehler, Räz, Reichling, Risi-Schwyz,

aus ein erster konkreter Schritt geworden. Der Bundesrat Roth, Röthlin, Rutishauser, Rüttimann, Schärli, Scherer,

hat eine «Stabsstelle für Frauenfragen in der Bundesverwal- Schnider-Luzern, Schnyder-Bern, Segmüller, Tochon,

tung» geschaffen. So erfreulich dieser erste Schritt ist, Vetsch, Zbinden, Ziegler-Solothurn (54)

deckt er natürlich das Begehren einer «Stabsstelle für

Frauenpolitik» nur punktuell und nicht generell ab. Verschie- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

dene Länder in Westeuropa verfügen bereits über derartige Mit den Flächenbeiträgen sollen die Nachteile der Bewirt-

Stellen. Im Deutschen Bundestag erklärte zum Beispiel der schaftung von Hang- und Steillagen abgegolten werden.

Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit erst Die untere Grenze ist bei 18 Prozent Neigung angesetzt.

kürzlich: «Die Errichtung eines Netzwerkes von Gleichbe- Die Erschwernisse nehmen parallel mit steigender Hangnei-

rechtigungsstellen in der ganzen Bundesrepublik halte ich gung zu. Bei Flächen, welche Werte über 35 Prozent auf-

für sinnvoll.» weisen, ist eine Mechanisierung nur noch beschränkt mög-

Nun geht es mit dem Postulat nicht darum, bereits Detailfra- lich. Die Arbeitserledigung wird dadurch wesentlich teurer.

gen vorwegnehmen zu wollen. Es geht um den Grundsatz. Durch die heutige Regelung werden Bewirtschafter solcher

Es geht um eine «Stabsstelle für Frauenpolitik» mit Kompe- Flächen benachteiligt. Den erhöhten Erschwernissen wird

tenzen, die zu umschreiben sind. Die Gleichberechtigungs- nicht Rechnung getragen. Bedingt durch den vermehrten

anerkennung erfordert in unserem Land eine zusätzliche Arbeitsaufwand können je Arbeitskraft kleinere Flächen

Anstrengung. Auf vielen Ebenen, bei vielen Erlassen, Ver- bewirtschaftet werden, was gesamthaft zu kleineren Bei-

ordnungen, Ausarbeitungen von Gesetzestexten und tragssummen führt. Ein erhöhter Beitragssatz für Steillagen

Durchführungskriterien drängt sich eine besondere Mit- führt zu mehr Gerechtigkeit. Zudem wird die Lage der

sprache im Sinne der Überprüfung der Frage, wie es mit der Bevölkerungsgruppe mit harten Existenzbedingungen

Gleichberechtigung steht, auf. Diese Arbeit kann von der gezielt und wirksam verbessert.

Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen nicht allein Die Unterstützung der Berglandwirtschaft gehört zum klas-

bewältigt werden. Es braucht eine minimale Struktur, ein sischen Aufgabenbereich des Bundes. Sie ist eine staats-

kompetentes und wirkungsvolles Amt, eben eine «Stabs- politische Aufgabe, die vom ganzen Schweizervolk getra-

stelle für Frauenpolitik», um beim Nachholbedarf, der für die gen werden muss. Das Berggebiet ist recht unterschiedlich

grössere Hälfte unseres Volkes besteht, ein zukunftswei- auf die einzelnen Kantone verteilt. Bergkantone zählen

sendes Zeichen zu setzen. zudem in der Regel nicht zu den finanzstarken Ständen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Eine befriedigende und einheitliche Lösung dieser Frage

kann somit nur auf Bundesebene getroffen werden.

Déclaration écrite du Conseil fédéral

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Déclaration écrite du Conseil fédéral

Überwiesen -Transmis

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Überwiesen - Transmis

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Hubacher Frauenpolitik. Stabsstelle

Postulat Hubacher Politique de la condition féminine. Organe fédéral

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1982

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 81.910

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 25.06.1982 - 08:00

Date

Data

Seite 970-970

Page

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Ref. No 20 010 570

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