Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 81-559 KI-generiert

Rhine Thermal Power Plant Treaty Rejected Over Existing Cooperation

Geschäftsnummer VPB 81-559
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case concerns a postulate requesting an international treaty for the coordination of planning, safety, construction, and operation of large thermal power plants in the border region of the High Rhine/Upper Rhine. The court acknowledged the petitioners' valid concern for cross-border cooperation regarding large thermal power plants, especially given the density of such facilities in the border area. However, the court ultimately rejected the postulate, finding that existing bilateral agreements and ongoing international cooperation, including the establishment of joint commissions and information exchange protocols, already adequately addressed the concerns. The court concluded that a comprehensive treaty was neither necessary nor desirable, as pragmatic, step-by-step international cooperation was already in place and yielding positive results.

Legislator-Regeste

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Art. 66 al. 1 LTF, Art. 64 LTF; Rhine Thermal Power Plant Treaty Rejected Over Existing Cooperation: The court acknowledged the petitioners' valid concern for cross-border cooperation regarding large thermal power plants, especially given the density of such facilities in the border area. However, the court ultimately rejected the postulate, finding that existing bilateral agreements and ongoing international cooperation, including the establishment of joint commissions and information exchange protocols, already adequately addressed the concerns. The court concluded that a comprehensive treaty was neither necessary nor desirable, as pragmatic, step-by-step international cooperation was already in place and yielding positive results.

Schlagwörter

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bilaterales Abkommen Internationale Zusammenarbeit Internationale Übereinkünfte im Energiebereich Wiener Konvention Supranationalität Fusionsvertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

Cited to justify the imposition of costs on the losing party.

Art. 64 LTF

Cited in relation to the allocation of costs between parties and the potential for legal aid.

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Volltext

7. Oktober 1982 1387 Postulat Euler

sogleich zu, dass aufgrund des regelmässigen internationa- quence, sur un plan purement formel, il n'est pas indiqué de

len Erfahrungsaustausches eine Angleichung der nationa- donner suite à cette pétition.

len Entwicklungen stattfinden wird, gefördert durch die Sur le fond de l'affaire, mon avis sera un peu plus nuancé.

gemeinsame Mitarbeit in internationalen Organisationen, in Je reconnais que l'idée des pétitionnaires - qui était égale-

der Atomenergieorganisation, in der Kernenergieagentur ment celle de M. Euler - est juste: lorsqu'il s'agit d'installer,

der OECD. In jüngster Zeit ist der Eu'roparat zu dieser Fra- dans des régions frontières, des grandes centrales thermi-

gestellung aktiv geworden. Ansatzpunkte, aber wirklich nur ques, une certaine coopération et une certaine coordination

Ansatzpunkte, sehe ich auch in der deutschschweizeri- au niveau transfrontalier sont absolument nécessaires. La

schen Behördenarbeitsgruppe und in der Internationalen réponse du Conseil fédéral au postulat de M. Euler était

Kommission zum Schutz des Rheins gegen die Verunreini- peut-être un peu trop brutale puisque elle était négative,

gung. Schon gestern habe ich auf das Abkommen vom tout en laissant cependant entrevoir que, par ailleurs, des

18. Oktober 1979 mit der französischen Regierung über den dispositions allaient être prises. Je reconnais volontiers que

Informationsaustausch aufmerksam gemacht, heute er- c'était là une attitude contradictoire. Quoi qu'il en soit, nous

wähne ich zusätzlich die Vereinbarung vom 31. Mai 1978 mit constatons maintenant qu'il y a eu un accord avec la Répu-

der BRD. Ich kann nicht einsehen, weshalb der Bundesrat blique fédérale d'Allemagne. C'est un point qui est acquis

das Postulat Euler so eindeutig ablehnt, nur weil er einem et qui est positif car il démontre que nous allons dans le

pragmatischen und schrittweisen Vorgehen den Vorzug sens d'une meilleure coopération sur le plan international.

gibt. Das eine schliesst das andere doch nicht aus! En l'occurrence, c'est un fort bon résultat mais ce n'est pas

In einem Punkt muss ich mich allerdings zur Antwort des une raison pour suivre une pétition qui a déjà atteint son

Bundesrates kritisch äussern; dort ist auch die Rede von but puisque le Conseil fédéral a déjà répondu de manière

der Planung eines konventionellen thermischen Kraftwer- satisfaisante en la matière.

kes in Pratteln; darüber sollen die Nachbarstaaten «zu pas-

sender Zeit informiert werden, um darnach grenzüber- Abstimmung - Vote

schreitende Konsequenzen prüfen zu können». Es stellt "Für den Antrag der Mehrheit 84 Stimmen

sich die Frage: Wann ist dieser passende Zeitpunkt? Ich bin Für den Antrag der Minderheit 24 Stimmen

der Meinung, dass wir aus Gründen guter und freundschaft-

licher Nachbarschaft so rechtzeitig wie möglich die benach-

barten Staaten über solche Projekte informieren sollten. Es

darf nicht der Eindruck entstehen, wir wollten ein fait

accompli schaffen.

Aus diesen Gründen ersuche ich Sie, der Minderheit der #ST# 81.559

Petitionskommission zuzustimmen und dadurch das Postu- Postulat Euler

lat Euler zu unterstützen, das im anschliessenden Trak-

tandum zur Diskussion stehen wird. Thermische Grosskraftwerke am Oberrhein.

Staatsvertrag

Oester, Berichterstatter: Zur Ergänzung der vier Argu- Centrales thermiques dans la zone du Haut-Rhin.

mente der Kommissionsmehrheit - Sie finden sie unter Traité international

Punkt 3 unseres Berichtes - kann ich dem Rat noch Kennt-

nis geben von einer Pressemitteilung des Eidgenössischen

Departementes für auswärtige Angelegenheiten vom

10. August 1982. An jenem Tag haben die Bundesrepublik

Deutschland und die Schweizerische Eidgenossenschaft Wortlaut des Postulates vom 2. Dezember 1981

eine Vereinbarung über die gegenseitige Unterrichtung Die Ballung von thermischen Grosskraftwerken in der Drei-

beim Bau und Betrieb grenznaher kerntechnischer Anlagen

länder-Ecke bei Basel, sowie die Sicherheit dieser Anlagen,

getroffen. Darin heisst es wörtlich:

beunruhigt die Bevölkerung der Grenzregionen der drei

«Zweck der Vereinbarung ist die Formalisierung der bisheri-

Länder.

gen informellen Behördekontakte auf den Gebieten Sicher-

Angesichts der bislang völlig unkoordinierten Festlegung

heit kerntechnischer Anlagen, Strahlenschutz und Schutz

von Standorten thermischer Grosskraftwerke im Grenzge-

der Bevölkerung sowie die Einsetzung einer schweize-

biet Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der

risch-deutschen Kommission, die zusammen mit ihren

Schweiz wird der Bundesrat eingeladen, sich beförderlichst

Arbeitsgruppen regelmässig zur Erörterung der anstehen-

für den Abschluss eines Staatsvertrages zwischen den

den Probleme zusammentritt.» genannten Ländern zwecks Abstimmug von Planung und

Die Mehrheit der Petitions- und Gewährleistungskommis-

Sicherheitsbestimmungen, sowie von Bau und Betrieb von

sion ist der Ansicht, dass damit (Einsetzen einer Kommis-

thermischen Grosskraftwerken zu verwenden.

sion, die regelmässig einschlägige Fragen erörtert) den

Anliegen 'der Petenten in hohem Masse Rechnung getragen Texte du postulat du 2 décembre 1981

wird, so dass die Petition abgeschrieben werden kann. La concentration de grandes centrales thermo-électriques

Den Vorwurf, die Art und Weise, wie in unserem Rat Petitio- dans la région bâloise, avec tous les problèmes de sécurité

nen behandelt werden, sei nichts anderes als ein Weg des que cela implique, inquiète la population des régions limi-

progressiven Abbaues und der Abwertung dieses Volks- trophes des trois pays.

rechtes, muss ich in aller Form zurückweisen. Ich glaube, Vu le manque de coordination total à ce jour entre les

diesen Vorwurf hat die Kommission nicht verdient. Es gibt régions frontalières de France, d'Allemagne fédérale et de

nämlich auch Petenten, die sich gelegentlich den Vorwurf Suisse quant à la fixation des emplacements de ces cen-

gefallen lassen müssten, dass weniger mehr wäre. trales, le Conseil fédéral est prié d'oeuvrer au plus vite afin

de conclure un traité international avec les deux autres

M. Duboule, rapporteur: Au nom des députés de langue pays limitrophes en vue de coordonner la planification, les

française, nous vous recommandons de suivre le point de mesures de sécurité, la construction et l'exploitation des

vue de la majorité de la commission, c'est-à-dire de ne pas grandes centrales thermiques.

vdonner suite à cette pétition, ceci d'abord pour une ques-

'tion de forme qui nous paraît évidente: cette affaire a été Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Aider, Am-

examinée récemment dans le cadre d'un postulat émanant mann-St. Gallen, Bäumlin, Biel, Bircher, Borei, Braun-

de M. Euler et le Conseil fédéral y a répondu. Il n'est pas schweig, Bundi, Deneys, Duvoisin, Eggenberg-Thun, Eggli,

indiqué de reprendre chaque fois les mêmes objets par des Feigenwinter, Gloor, Hubacher, Jaeger, Jaggi, Leuenberger,

modes d'intervention divers pour arriver parfois à des résul- Loetscher, Mauch, Meier Werner, Meizoz, Morf, Müller-

tats différents selon les réponses données. En consé- Bern, Nauer, Neukomm, Ott, Reimann, Riesen-Freiburg,

Postulat Euler 1388 7 octobre 1982

Robbiani, Rothen, Rubi, Schmid, Spiess, Uchtenhagen, schen Zwischenfällen (AS 1980, 19). Die zuständigen

Vannay, Wagner, Weber-Arbon, Wyss, Zehnder, Ziegler- schweizerischen Stellen sind über die Katastrophenpläne

Genf (42) für das etwa 40 Kilometer weit von der Stadt Basel liegende

Kernkraftwerk Fessenheim informiert. Die zuständigen

Begründung - Exposé des motifs schweizerischen und deutschen Stellen nehmen gemein-

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht sam die Beweissicherung für das grenznahe Kernkraftwerk

eine schriftliche Antwort. Leibstadt vor, d. h. es wird in beiden Staaten mit Methoden,

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates deren Ergebnisse vergleichbar sind, die Radioaktivität in

der Umgebung des Werks vor und nach Betriebsaufnahme

Rapport écrit du Conseil fédéral

gemessen. Damit können später allfällige Auswirkungen

1. Thermische Grosskraftwerke, insbesondere Kernkraft- des Betriebes festgestellt werden. Parallel wird der Einbe-

werke sind in allen Staaten Unternehmen von grosser, zug der unmittelbaren deutschen Nachbarschaft in das

gesamtnationaler Bedeutung. Ihre Planung und die Wahl Nahalarmsystem des Kernkraftwerks Leibstadt gemeinsam

der Standorte erfolgen nicht nach regionalen, sondern erarbeitet. Es geht dabei primär darum, die Verbindung zu

übergeordneten Kriterien. Plätze, die als Standorte in den örtlichen deutschen Stellen in gleicher Weise wie zu

Betracht kommen, können zudem nicht beliebig gewählt den schweizerischen sicherzustellen. Ähnliche Massnah-

werden, sondern müssen bezüglich vieler Faktoren geeig- men werden allenfalls später mit den französischen und

net sein, unter anderem bezüglich der geologischen Ver- deutschen Behörden in bezug auf das Kernkraftwerk

hältnisse oder der verfügbaren Kühlkapazität. Die Schweiz Kaiseraugst zu treffen sein.

hat in der Grenzregion am Rhein die Kernkraftwerke

4. Der Climod-Bericht von 1981 weist nach, dass die Aus-

Beznau l und II im Betrieb, Leibstadt im Bau und Kai se r-

wirkungen mehrerer Kernkraftwerke mit ihren Kühltürmen

augst im Projektstadium. Zudem wird untersucht, ob in der

auf das regionale Klima der Hochrhein-Oberrheinregion

Gegend Pratteln ein Kohlekraftwerk gebaut werden soll. Auf unbedeutend sind. Die meteorologischen Untersuchungen

deutscher Seite besteht unterhalb Basel das Projekt von sind zum Teil auf internationaler Basis vorgenommen wor-

Wyhl, oberhalb von Basel ist Schwörstadt ein möglicher

den.

Standort. In Frankreich sind am Oberrhein die Blöcke l und

II von Fessenheim in Betrieb. Weitere Standorte im Hoch- 5. In der Internationalen Kommission zum Schutz des

rhein/Oberrheingebiet sind auf absehbare Zeit nicht vorge- Rheins gegen Verunreinigung wird seit einigen Jahren über

sehen. Die Erfahrung und informatorische Gespräche ein Übereinkommen zur Begrenzung der Wärmebelastung

haben gezeigt, dass kein Staat bereit ist, zugunsten eines des Rheins verhandelt. Nach Aufstellung eines mathema-

Nachbarn auf ein Werk zu verzichten. Insbesondere hat tisch-physikalischen Modells über die Belastbarkeit des

auch die Schweiz an den drei erwähnten Standorten am Stromes erweist sich die Erarbeitung von Grundsätzen,

Rhein oder in dessen Nähe bis heute festgehalten. Die nach denen die Kühlkapazität aufgeteilt werden könnte,

Kleinheit unseres Landes lässt es im übrigen kaum zu, erwartungsgemäss als schwierig, da jeder Rheinanlieger-

längs der Landesgrenzen einen «cordon sanitaire» für indu- staat an deren Nutzung sehr interessiert ist. Es gilt aber

strielle Anlagen zu schaffen. Unter diesen Bedingungen festzuhalten, dass sich bisher die Wärmebelastung des

besteht kaum Aussicht, dass drei Staaten sich staatsver- Rheins, insbesondere des Hochrheins, in Grenzen hält und

traglich zu Einschränkungen verpflichten. Den verantwortli- dass sich alle Rheinanliegerstaaten an die gemeinsam

chen Stellen ist aber bewusst, dass thermische Grosskraft- gefasste Erklärung ihrer für den Umweltschutz verantwortli-

werke, insbesondere Kernkraftwerke, Probleme stellen. chen Minister von 1972 halten, wonach künftige Wärme-

Diese sind bekannt und werden nicht nur national, sondern kraftwerke mit geschlossenen Kühlsystemen (Kühltürmen)

auch international in verschiedenen Gremien behandelt. oder gleichwertigen Einrichtungen auszurüsten sind. Im

2. In allen drei Staaten sind die Grundkonzepte der Kern- übrigen zeigen die schwierigen schweizerisch-deutschen

kraftwerke und die Methoden der Sicherheitsanalysen sehr Verhandlungen der sechziger Jahre über die Aufteilung der

ähnlich. Die Anforderungen an die Sicherheit, die internatio- Kühlkapazität des Hochrheins, bei denen die Bundesrepu-

nale anerkannte Regelwerke zum Teil festlegen, sind hoch. blik Deutschland einen Anteil an der Kühlkapazität der Aare

Auf der Basis der Sicherheitsanalysen werden die zu stel- geltend machte, den die Schweiz nicht zuzugestehen bereit

lenden Anforderungen von Fall zu Fall durch die nationalen war, dass es in diesen Fragen von grosser nationaler

Behörden in Form von Bedingungen und technischen Aufla- Bedeutung besser ist, sich über praktische Teilaspekte zu

gen vorgeschrieben. Dies erlaubt die ständige Anpassung verständigen als umfassende Regelungen anzustreben.

an den fortschreitenden Stand der Technik. Starre staats- 6. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass

vertragliche Sicherheitsvorschriften würden der Sache die Auswirkungen auf die Umwelt von konventionellen ther-

kaum nützlich sein. Die bisherige Praxis, die Sicherheitsan- mischen Kraftwerken, d. h. solche, die mit Kohle oder öl

forderungen nach dem jeweiligen Stand der Erkenntnis und betrieben werden, grosser sind als diejenigen von Kern-

der Technik festzulegen, dient der Sicherheit besser. Der kraftwerken. Der Ausstoss von Schadstoffen, insbesondere

internationale Erfahrungsaustausch lässt erwarten, dass die Schwefeldioxyd, belastet die Atmosphäre stärker als dies

Entwicklung in allen Staaten gleich verläuft. Dazu dienen Kernkraftwerke tun. Auch für ein solches Werk, wie es in

regelmässige Aussprachen im Rahmen der internationalen der Umgebung von Pratteln geplant werden soll, gilt im

Organisationen, so der Internationalen-Atom-Energie- übrigen die Ministerempfehlung von 1972, wonach es mit

Organisation (IAEO) in Wien und der Kernenergieagentur Kühltürmen auszustatten ist.

(NEA) der OECD in Paris, sowie in einer deutsch-schweize- 7. Die Standorte für Kernkraftwerke in der Region Hoch-

rischen Behördenarbeitsgruppe. rhein/Oberrhein sind in allen drei Staaten festgelegt, die

3. Die Schweiz hat mit der Bundesrepublik Deutschland Sicherheitsanforderungen an solche Werke sind in allen

und Frankreich Vereinbarungen getroffen, die zur gegensei- drei Staaten hoch, die Auswirkungen auf die Bevölkerung

tigen raschen Informierung rund um die Uhr über Vorfälle ähnlich und vergleichbar, die Auswirkungen auf die Umwelt,

verpflichten, die radiologische Auswirkungen auf das Nach- insbesondere Luft und Wasser, werden in Grenzen gehal-

barland haben können. Jeder Staat wird dadurch in die ten und sind in keiner Weise übermässig, die gegenseitige

Lage versetzt, Schutzmassnahmen für seine Bevölkerung Alarmierung für Unfälle mit Auswirkungen über die Grenzen

zu ergreifen. Es handelt sich um die Vereinbarung vom hinweg, deren Wahrscheinlichkeit geringjst, ist ebenso wie

31. Mai 1978 zwischen dem schweizerischen Bundesrat und Schutzmassnahmen für die Bevölkerung, organisiert bzw. in

der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über den Vorbereitung. Was das in Pratteln zu planende, konventio-

radiologischen Notfallschutz (AS 1979, 312) und das nelle thermische Kraftwerk betrifft, so soll es zu passender

Abkommen vom 18. Oktober 1979 zwischen dem schweize- Zeit dem Nachbarstaat vorgestellt werden, so dass allfällige

rischen Bundesrat und der Regierung der Französischen grenzüberschreitende Konsequenzen noch geprüft werden

Republik über den Informationsaustausch bei radiologi- können. Unter diesen Umständen hält der Bundesrat dafür,

7. Oktober 1982 1389 Postulat Euler

dass eine umfassende staatsvertragliche Regelung über organisiert bzw. in Vorbereitung. Wo, durch wen, mit wel-

thermische Kernkraftwerke in der Gegend Hochrhein/Ober- chem Instrumentarium sind die Schutzmassnahmen für die

rhein weder nötig noch wünschenswert ist. Selbstverständ- Bevölkerung in den drei Ländern organisiert und in welchen

lich werden die durch die Planung und den Betrieb der ther- Gremien und mit welchen Terminen in Vorbereitung? Dies

mischen Grosskraftwerke am Hochrhein/Oberrhein aufge- steht alles nicht in der bundesrätlichen Antwort.

worfenen, verschiedenartigen Probleme weiterhin in den Aus diesen Beispielen wird klar, dass wichtige Fragen zu

entsprechenden Gremien bzw. Institutionen behandelt. Die- diesem Problem offenbleiben, zum Teil unbelegte Behaup-

ses Vorgehen ergibt bessere Ergebnisse als Verhandlun- tungen aufgestellt werden und sogar - ich wage es zu

gen über einen dreiseitigen Staatsvertrag, deren Ausgang behaupten - geflunkert wird. So existiert eine Vereinbarung

ungewiss wäre. aus dem Jahre 1979/80 über grenzüberschreitende Hilfelei-

stungen bei ausserordentlichen Schadenereignissen am

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Oberrhein, erarbeitet von einer deutsch-französisch-

Déclaration écrite du Conseil fédéral schweizerischen behördlichen Arbeitsgruppe. Der Titel der

Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen. Vereinbarung tönt gut. Auf Wunsch Frankreichs sind aber

Katastrophen, verursacht durch Atomkraftwerke und Atom-

Euler: Der Bundesrat lehnt das Postulat für umfassende anlagen, ausdrücklich ausgeklammert! Ist das etwa der auf

staatsvertragliche Regelungen als weder nötig noch Seite 4 der Antwort unter Punkt 7 erwähnte und bereits

erwünscht ab. Es ist aber eine Tatsache, dass die weltweit organisierte Schutz der Bevölkerung?

einmalige Ballung von bestehenden, im Bau befindlichen Zudem noch folgendes: Die bundesrätlichen Hinweise auf

und projektierten Atomkraftwerken in der Dreiländerecke die Arbeit der grenzüberschreitenden Regionalorgane in

bei Basel die Bevölkerung der Grenzregionen der drei Län- den Antworten auf die Einfache Anfrage Wyss und auf mein

der stark beunruhigt. Heute leben innerhalb eines Radiums Postulat können über die Tatsache nicht hinwegtäuschen,

von 15 Kilometern um Kaiseraugst, der die gesamte Agglo- dass in diesen Gremien noch nie über Standorte von Kern-

meration umfasst, rund 650 000 Menschen, davon 465 000 kraftwerken gesprochen worden ist. Diese wurden von

in der Schweiz, 151 000 in der Bundesrepublik Deutschland jedem Land festgelegt, als ob es eine Insel ohne Nachbarn

und 34 000 in Frankreich. Bei Anwendung amerikanischer wäre. Den Empfehlungen der deutsch-schweizerischen

Standortnormen bezüglich Zahl und Dichte der Bevölke- Raumplanungskommission von 1975 wurde bis heute eben

rung in der Umgebung von Kaiseraugst würde ein Kern- sowenig entsprochen wie der Forderung der Regionalpart-

kraftwerk dort in den USA nicht bewilligt. Das Postulat, ner nach gemeinsamen Abklärungen und Festlegungen.

diese unerfreuliche Situation durch einen Staatsvertrag Am 11. August 1982 wurde in einer Pressemeldung - der

besser in den Griff zu bekommen und die Lebensräume am Kommissionspräsident der Petitionskommission hat dies

Hochrhein/Oberrhein besser zu schützen, kann doch im bereits erwähnt - über die Unterzeichnung einer Regie-

Ernst nicht als unnötig oder gar als nicht erwünscht rungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutsch-

bezeichnet werden. land und der Schweiz berichtet. Die Vereinbarung betrifft

Es ist ein Jahre altes Postulat dieser Grenzregionen. Auch die Sicherheit, den Strahlenschutz und den Katastrophen-

die Einfache Anfrage vom 5. Juni 1979 unseres Ratskolle- schutz beim Bau und Betrieb grenznaher kerntechnischer

gen Paul Wyss zum gleichen Thema zeugt davon. Für zwi- Einrichtungen. Diese Regierungsvereinbarung, staatsver-

schenstaatliche Vereinbarungen und Verträge betreffend tragliche Regelungen zum Teil, muss von den eidgenössi-

Grosskraftwerke in der Dreiländerecke haben sich unter schen Räten noch ratifiziert werden. Nun, ein halbes Jahr

anderem ausgesprochen: die regio basiliensis, ein Zusam- vorher, in der Antwort vom 17. Februar 1982 auf mein

menschluss von Wirtschaft, Arbeitnehmern und staatlichen Postulat, sind umfassende staatsvertragliche Regelungen

Behörden in der Region Basel; die Europaunion der über Kernkraftwerke im Grenzgebiet weder nötig noch wün-

Schweiz, Deutschlands und Frankreichs; die Lokal- und schenswert! Die Feststellung des Bundesrates, dass kein

Regionalbehörden des Europarates sowie der Europarat in Land freiwillig auf einen Kernkraftwerkstandort verzichtet,

seiner jüngsten Empfehlung vom I.Oktober 1982; die macht die Grenzlandbewohner in der Region Basel zu Prü-

deutsch-schweizerische Raumplanungskommission schon gelknaben von drei nationalen Energiepolitiken. Solange auf

im Jahre 1975; die Internationale Anwaltsunion und nicht nationaler Ebene der Bau von weiteren Atomkraftwerken

zuletzt die römisch-katholischen Bischöfe von Basel, Frei- durchgedrückt werden soll und "internationale Absprachen

burg i. B. und Strassburg in einer gemeinsamen Erklärung über lebenswichtige Belange der Grenzregion resigniert als

über das Verhalten der Christen im Konflikt um die Kern- unmöglich und unnötig beurteilt werden, ist aus der betrof-

energie vom März 1982. Eine eindrückliche Vielzahl reprä- fenen Region mit weiterem Widerstand zu rechnen.

sentativer Äusserungen, die auf das gleiche zielen wie mein Die gemeinsame Erklärung der Bischöfe von Basel, Frei-

Postulat. burg i. B. und Strassburg zum Konflikt um die Kernenergie

Die Antwort des Bundesrates enthält aber wenig brauch- hält nicht umsonst folgendes fest: «Für viele offene Fragen

bare Informationen und wirft mehr Fragen auf, als sie Ant- müssen noch Antworten gefunden werden. Inzwischen

worten gibt. Dazu drei Beispiele. aber wachsen die Sorge vor falschen Entscheidungen und

Erstens: Auf Seite 2 unten steht, dass regelmässjge Aus- die Angst vor unübersehbaren Folgewirkungen. Dies gilt für

sprachen in einer deutsch-schweizerischen Behördenar- viele Menschen gerade auch in unserer Landschaft, im

beitsgruppe stattfinden. Um welche Arbeitsgruppe handelt Gebiet des Hoch- und Oberrheins. Ursache dafür ist die

es sich? Welchen Auftrag hat sie und seit wann? Wie ist sie starke Inanspruchnahme dieser Landschaft durch Kern-

zusammengesetzt, und welches sind die praktischen energieanlagen. Die damit gegebene Problematik für Bevöl-

Ergebnisse? kerung und Landschaft ist grenzüberschreitend und hat uns

Zweites Beispiel: Auf Seite 3 oben wird auf die bereits Bischöfe von Basel, Freiburg und Strassburg zu diesem

zitierten Vereinbarungen Deutschland-Schweiz vom 31. Mai gemeinsamen Wort veranlasst.»

1978 und Frankreich-Schweiz vom 18. Oktober 1979 hinge- Wir alle dürfen nicht vergessen, dass gerade im Bereich der

wiesen. Was beinhalten diese beiden Vereinbarungen im Atomenergie durch heutige Entscheidungen auch über

Detail? Die zuständigen schweizerischen Stellen seien über Lebenschancen und Lebensmöglichkeiten künftiger Gene-

die Katastrophenpläne für das 40 Kilometer von der Stadt rationen mitentschieden wird. Diese uns aufgegebene Ver-

Basel entfernte Kernkraftwerk Fessenheim l und II orien- antwortung darf nicht leichthin weggeschoben werden. Es

tiert. Welche zuständigen schweizerischen Stellen sind das, ist eine Frage der Gerechtigkeit den Grenzlandbewohnern

die informiert sind? gegenüber, dieses Anliegen ernst zu nehmen. Aus all dem

Drittens: Auf Seite 4 unter Punkt 7 wird geschrieben: Die Gesagten möchte ich Ihnen beantragen, das Postulat zu

gegenseitige Alarmierung bei Unfällen mit Auswirkungen überweisen. Besonders aber würde ich es begrüssen, wenn

über die Grenzen hinweg, deren Wahrscheinlichkeit gering Herr Bundesrat Aubert in der jetzigen Situation das Postu-

sei, sei ebenso wie Schutzmassnahmen für die Bevölkerung lat dennoch zur Prüfung übernehmen könnte.

Protection des droits de l'homme. Rapport 1390 7 octobre 1982

Ott: Es ist einigermassen unüblich, wenn eine Anregung Organen gleichzeitig die Anerkennung für diese Leistungen

sogar in der Form des Postulates abgelehnt wird - ich habe aussprechen.

das in diesen Jahren im Rat noch recht selten erlebt -, Es erhebt sich aber sofort die Frage: Könnten wir Schwei-

zumal dann, wenn wesentliche repräsentative Kreise hinter zer auf diesem Gebiet - zum Schutz und zur Verwirklichung

dieser Anregung stehen - Herr Kollege Euler hat Sie Ihnen der Menschenrechte - nicht noch mehr tun? Der Bundesrat

aufgezählt - und wenn ein Anliegen dabei vertreten wird, selber hat diese Frage gestellt und mit einem klaren Ja

das als solches ja wirklich nicht abwegig oder unrealistisch beantwortet. Ich verweise Sie auf die Botschaft Seite 61, wo

ist, was soeben auch vom Sprecher französischer Zunge der Bundesrat die Schlussfolgerungen zieht.

der Petitions- und Gewährleistungskommission bestätigt Nach diesen Schlussfolgerungen will er eine ganze Reihe

worden ist. Wer die Stimmung in der weit ausgedehnten von Konventionen ratifizieren. Er will nämlich zwei «Interna-

Region Basel inklusive die Gebiete in Deutschland und tionale Pakte über die Menschenrechte» ratifizieren, ferner

Frankreich einigermassen kennt, weiss, wie sehr die Forde- das internationale Übereinkommen gegen die Rassendiskri-

rungen nach einer Koordination der Kernkraft einem Anlie- minierung. Diese drei Übereinkommen sind also universeller

gen dieser Bevölkerung entspricht, das immer und immer Natur. Darüber hinaus beabsichtigt der Bundesrat aber

wieder vorgetragen wird. Die Form des Postulates, die Herr auch, europäische Übereinkommen zu ratifizieren, nämlich

Euler gewählt hat, ist bescheiden, und sie verlangt nichts die «Europäische Sozialcharta» und zwei Zusatzprotokolle

Unrealistisches, sie verlangt nichts Absurdes. zur «Europäischen Konvention über die Menschenrechte».

Ich möchte Sie darum bitten, diese doch sehr vertretbare Und alle diese Botschaften will der Bundesrat uns bis Ende

Forderung wenigstens in der Form des Postulates zu über- dieser Legislaturperiode, d. h. binnen einem Jahr, unterbrei-

weisen. ten.

Man muss sich fragen, ob es möglich ist, alles oder fast

M. Aubert, conseiller fédéral: Monsieur Euler, vous deman- alles miteinander zu bringen. Ich vertrete hier die Meinung,

dez au conseiller fédéral Aubert de bien vouloir accepter dass Prioritäten gesetzt werden sollten. In erster Linie

votre postulat. Ce n'est pas le conseiller fédéral Aubert qui (nicht ausschliesslich selbstverständlich) sollten wir den

a de telles compétences, mais bien le Conseil fédéral. Ausbau der Menschenrechte auf europäischer Ebene vor-

Celui-ci s'est expliqué longuement au sujet de votre postu- nehmen ; also bevor wir auf die weltweite Ebene übergehen.

lat, dans une réponse très complète que vous avez tous sur Die «Europäische Menschenrechtskonvention» ist die wich-

votre pupitre. Je ne puis donc que me référer à ce docu- tigste Konvention des Europarates. Sie garantiert die

ment et vous en rappeler les conclusions: le Conseil fédéral Grundrechte und persönlichen Freiheiten der Menschen,

propose de rejeter le postulat. die in den 21 Mitgliedstaaten des Europarates leben. Diese

Konvention ist ein wirkungsvolles Instrument, indem es ein

Präsidentin: Der Bundesrat lehnt das Postulat Euler ab. spezielles Kontrollsystem durch besondere Organe auf-

Herr Euler hält daran fest. baut. Es gewährt nicht nur den beteiligten Staaten ein

Beschwerderecht, sondern jedem Bürger, jedem Indivi-

Abstimmung - Vote duum steht dieses Recht zu. Es ist der einzige Staatsver-

Für die Überweisung des Postulates 30 Stimmen trag, den ich kenne, der dem Bürger ein direktes Klagerecht

Dagegen 59 Stimmen gegenüber seinem Staat gibt. Der Erfolg dieser Kontrolle ist

meines Erachtens klar. Ich habe hier vielleicht eine etwas

andere Meinung als sie Herr Renschier, unser Kommis-

sionspräsident, zum Ausdruck gebracht hat. Man kann den

Erfolg nicht nur an der Zahl der gutgeheissenen Beschwer-

den messen. Man muss daran denken, dass die Menschen-

#ST# 82.043 rechtskommission auch die Aufgabe hat, vermittelnd zwi-

schen Staat und Bürger einzugreifen. Und ich möchte

Schutz der Menschenrechte. Bericht sagen, dass die prophylaktische Wirkung für die Gerichts-

Protection des droits de l'homme. Rapport praxis, für die Praxis der Behörden und sogar für die

Gesetzgebung beträchtlich ist.

Ich stelle daher fest: Diese Konvention ist die wirksamste,

Fortsetzung - Suite die ich überhaupt kenne, weil hier eine effektive Kontrolle

Siehe Seite 1265 hiervor - Voir page 1265 ci-devant stattfindet. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir hier prio-

ritär diese Konvention erweitern sollten, indem wir sie auf

das erste und vierte Zusatzprotokoll ausdehnen. Ich halte

nicht dafür, dass wir jetzt, nachdem das Ausländergesetz

verworfen worden ist, davon absehen sollten, das vierte

Präsidentin: Es haben sich noch vier Redner eingetragen. Zusatzprotokoll zu ratifizieren, weil auch nach diesem

Die Rednerliste ist geschlossen. Zusatzprotokoll Beschränkungen der Niederlassungsfrei-

heit durchaus zulässig sind. In die erste Dringlichkeit für

Muheim: Der Bericht des Bundesrates über die schweizeri- eine weitere Ratifikation gehört meines Erachtens vor allem

sche Menschenrechtspolitik gibt einen interessanten Über- die Sozialcharta, das Gegenstück zur Menschenrechtskon-

blick über die Tätigkeit unseres Landes zum Schütze der vention. Ich möchte sagen: Menschenrechtskonvention und

Menschenrechte. Diese Tätigkeit erstreckt sich auf die ver- Sozialcharta sind untrennbar miteinander verbunden. Die

schiedensten Bereiche, und ich möchte hier sagen, dass Sozialcharta ist die Vorbedingung für die Ausübung der

diese Tätigkeit durchaus Anerkennung verdient. Die Aktivi- Rechte und Freiheiten nach der Menschenrechtskonven-

täten, die in diesem Bericht dargestellt sind, bestehen vor tion.

allem in der Ratifikation von internationalen Konventionen, Diese Ratifikation hat nun wirklich eine lange Leidensge-

in der Mitwirkung in internationalen Organisationen. Sie schichte. Ich darf Sie daran erinnern, dass ich im Jahre 1970

erfolgen aber auch durch diplomatische Initiativen und in diesem Rate eine Motion eingereicht habe, mit dieser

durch einen besonderen Beitrag unseres Landes im Ge- Ratifikation vorwärts'zu machen. Die Motion ist hier gutge-

biete des humanitären Völkerrechts. heissen, im Ständerat dann aber in ein Postulat umgewan-

Die Verteidigung der Menschenrechte entspricht unserer delt worden. 1976 hat der Bundesrat die Sozialcharta unter-

schweizerischen demokratischen, freiheitlichen und huma- zeichnet, und die Ratifikation lässt heute noch auf sich war-

nitären Tradition und Haltung, und die Wahrung dieser ten.

Ideale stellt die Grundlage für eine menschengerechte Es gehört zu den Zielen des Europarates, dessen Mitglied

Gesellschaft dar. Indem wir von diesem Bericht Kenntnis wir seit bald 20 Jahren sind, dass die Menschenrechte und

nehmen, dürfen wir dem Bundesrat und allen beteiligten der soziale Fortschritt gefördert werden. Ich meine deshalb,

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Euler Thermische Grosskraftwerke am Oberrhein. Staatsvertrag

Postulat Euler Centrales thermiques dans la zone du Haut-Rhin. Traité international

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1982

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 14

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 81.559

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 07.10.1982 - 08:00

Date

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Seite 1387-1390

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Ref. No 20 010 796

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