Switzerland Defends Marine Radioactive Waste Disposal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council addressed concerns regarding the disposal of radioactive waste at sea, acknowledging awareness of a US letter expressing unease about such practices. The Council stated that scientific surveillance confirmed environmental limits were being respected under the London Convention of 1972, and therefore, they saw no reason to cease this disposal method, which they considered the only current option. They also noted that the US itself had acknowledged the relative safety of marine disposal compared to other concerns.
Legislator-Regeste
KI-generiertSwitzerland Defends Marine Radioactive Waste Disposal: The Council stated that scientific surveillance confirmed environmental limits were being respected under the London Convention of 1972, and therefore, they saw no reason to cease this disposal method, which they considered the only current option. They also noted that the US itself had acknowledged the relative safety of marine disposal compared to other concerns.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis convention was cited as the legal framework under which the dumping of radioactive waste at sea was carried out, and the court confirmed compliance with its limits.
Volltext
Interpellation Crevoisier 554 19„mars 1982
mesures sont plus actuelles que jamais? Est-il prêt à se goltenes Preiszugeständnis im Wert von rund 1,8 Millionen
faire le défenseur de cette prestation sociale? Franken.
Bei den Halbpreis-Abonnementen für Invalide ergibt sich,
Begründung bei einem jährlichen Verkauf von 13 000 Abonnementen, ein
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht Vergünstigungswert von rund 2,7 Millionen Franken, der
eine schriftliche Antwort. ebenfalls nicht abgegolten wird.
3. Die Ausweise zur Inanspruchnahme der Fahrvergünsti-
Développement gung für Bedürftige werden von den zur Ausstellung
L'auteur renonce au développement et désire une réponse ermächtigten Fürsorgestellen in eigener Kompetenz abge-
écrite. geben. Inwieweit diese Institutionen die Bedingungen zur
Inanspruchnahme der Fahrvergünstigung einhalten, lässt
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates sich nicht feststellen. Allgemein kann angenommen werden,
Rapport écrit du Conseil fédéral dass die Ausgabestellen die Weisungen befolgen. Fälle
1. Im Rahmen des Tarifs für besondere Fahrvergünstigun- missbräuchlicher Verwendung der Fahrvergünstigung wer-
gen (630) gewähren die schweizerischen Transportunter- den selten gemeldet.
nehmungen gegenwärtig nachstehende Ermässigungen: 4. Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass Massnahmen
a. Für Polizeitransporte 50 Prozent auf den Preisen der sozialpolitischer Natur bei voller Beachtung ihrer grossen
gewöhnlichen Billette 2. oder 1. Klasse. Bedeutung doch nicht zu den Aufgaben gehören, welche
b. Den Teilnehmern an Arbeitsdiensten, am Landdienst und die Bahnen, Schiffahrts- und Automobilunternehmungen in
an der Praktikantinnenhilfe für die Fahrt zum Antritt der erster Linie zu erfüllen haben. Die Verpflichtung, den mit
Arbeitsstelle 50 Prozent auf den Preisen der gewöhnlichen öffentlicher Unterstützung reisenden Bedürftigen halbe
Billette einfacher Fahrt 2. Klasse. Fahrpreise zu gewähren, stammt aus einer Zeit, wo die Bah-
nen faktisch über das Transportmonopol verfügten
c. Bedürftigen Personen, die auf Kosten oder mit Unter-
(I.November 1881). Seither haben sich die Verhältnisse
stützung einer Fürsorgestelle reisen, 50 Prozent auf den
geändert. Die soziale Sicherheit und die Fürsorgeeinrich-
Preisen der gewöhnlichen Billette 2. Klasse.
tungen wurden bedeutend ausgebaut und tragen auch
d. Krankenschwestern und Krankenpflegern zur Ausübung Kosten der in Frage stehenden Natur. Die öffentlichen
unbezahlter Krankenpflege, zum Besuch von Krankenpfle- Transportunternehmungen sind zufolge der wachsenden
gekursen und für Reisen zur Erholung 50 Prozent auf den Konkurrenz des privaten Strassenverkehrs mehr und mehr
Preisen der gewöhnlichen Billette 2. und 1. Klasse. in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das Reglement
e. In der Schweiz wohnhafte Invalide, die ständig begleitet betreffend die «Fahrbegünstigung für Arme» wurde vom
werden müssen, können eine Begleitperson oder einen Bundesrat denn auch bereits im Jahre 1950 aufgehoben
Führerhund unentgeltlich in der 2. oder I.Klasse mitneh- und durch den (unveröffentlichten) Tarif 630 der schweizeri-
men. schen Transportunternehmungen ersetzt.
Das Jahres-Halbpreis-Abonnement, mit dem auch die gün- Unter Beachtung von Artikel 3 des SBB-Gesetzes
stigen Tageskarten gelöst werden können, wird den Invali- (SR 742.31) und Artikel 24 des Bundesratsbeschlusses
den zum Preise von 90 Franken statt 300 Franken abgege- über die Bildung der Eisenbahntarife (SR 742.402.1),
ben. Kombiniert mit den obenerwähnten Vergünstigungen wonach die Eisenbahnen auf volkswirtschaftliche, soziale
können somit Invalide und Begleitpersonen mit nur einer und kulturelle Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen haben,
Tageskarte oder nur einem Billett zum halben Preis reisen. soweit es ihre finanziellen Mittel gestatten, erscheint die
Ferner werden für die Beförderung von Invalidenfahrzeugen . Gewährung von spezifisch fürsorgerisch begründeten
anstelle der normalen Stückfrachten ermässigte Stück- Ermässigungen zu Lasten der zu einem guten Teil notlei-
frachten berechnet und bei Reise im Fahrstuhl wird dieser denden Bahnen nicht mehr als geboten. Die dahingehenden
unentgeltlich befördert. Änderungen führen nicht zu Härten.
Neben den vorerwähnten ausgeprochenen sozialen Ver-
günstigungen gewähren die schweizerischen Transportun- Präsidentin: Der Interpellant ist teilweise befriedigt.
ternehmungen eine Reihe von Fahrvergünstigungen kom-
merzieller Art. Darunter fallen unter anderem Ausflugsbil-
lette, Ferienbillette, Spezialbillette für Messen, Veranstal-
tungen usw., die Familienvergünstigungen, die Vergünsti-
gungen für Gruppen und Schulen, die regionalen Ferien- #ST# 81.557
abonnemente sowie die Halbpreis-Abonnemente «Junior» Interpellation Crevoisier
und «Senior».
Radioaktive Abfälle. Versenkung ins Meer
Die Vergünstigungen a bis d werden ab 1. März 1982 aufge-
hoben. Die als Bedürftige geltenden Personen werden Déchets radioactifs. Déversement en mer
davon nicht direkt betroffen. Es sind vielmehr die öffentli-
chen und privaten Fürsorgestellen, die inskünftig anstelle
des halben den ganzen Fahrpreis zu tragen haben. Ähnlich
verhält es sich bei den übrigen wegfallenden Vergünstigun-
gen. Wortlaut der Interpellation vom 1. Dezember 1981
2. Der Wert der Preiszugeständnisse kann aufgrund von Am 27. März 1981 hat die amerikanische Delegation bei der
Erhebungen bzw. der abgegebenen Gutscheine wie folgt Kernenergieagentur der OECD in einem Brief an den Direk-
beziffert werden: tor dieser Organisation erklärt, die Vereinigten Staaten
- Polizeitransporte 300 000 Franken seien über die Versenkung von Stahlfässern und Betonbe-
- Freiwilliger Land- und Arbeitsdienst 40 000 Franken hältern mit 7000 Tonnen schwach- und mittelaktiven Abfäl-
- Bedürftige 400000 Franken len im Golf von Gascogne vom September 1981 beunruhigt.
- Krankenschwestern 400 000 Franken Ungeachtet der amerikanischen Intervention wurden 400
Tonnen solcher Abfälle - sie kamen aus der Schweiz - wie
Rund 7400 Invalide benützen die Ausweiskarten zur Mit- anfänglich geplant, beseitigt.
nahme einer Gratisbegleitperson. Da nicht bekannt ist, in
Wir fragen deshalb den Bundesrat:
welchem Ausmass mit diesen Karten Reisen ausgeführt
werden, lässt sich der Wert der Vergünstigung nur schwer- 1. Wusste er vom Brief der Vereinigten Staaten und, falls ja,
lich ermitteln. Angenommen, dass jeder Invalide monatlich wie hat er darauf geantwortet?
eine Reise zum Preise von 20 Franken ausführt, ergibt sich 2. Erachtet er es nicht als unerlässlich, dass das Versenken
für die Transportunternehmungen ein jährliches, nicht abge- von radioaktiven Abfällen so lange gestoppt wird, als man
19. März 1982 N 555 Interpellation Günter
nicht weiss, ob eine solche Beseitigung jede erforderliche #ST# 81.926
Sicherheit bietet?
Interpellation Günter
Texte de l'interpellation du 7er décembre 1981 Energieversorgung in Kriegszeiten
Le 27 mars 1981, la mission américaine auprès de l'Agence Approvisionnement énergétique
pour l'énergie nucléaire de l'OCDE adressait, au directeur
de cette organisation, une lettre soulignant l'inquiétude des en temps de guerre
Etats-Unis à propos du déversement, en septembre 1981,
dans le Golfe de Gascogne, de fûts en acier et de conte-
neurs en béton contenant sept mille tonnes de déchets fai-
blement ou moyennement radioactifs. Quatre cents tonnes Wortlaut der Interpellation vom 18. Dezember 1981
de ces déchets, provenant de Suisse, ont malgré l'interven-
tion américaine, été évacués comme cela avait été initiale- Die Verteidigungskraft unseres Landes hängt stark vom
ment prévu. Funktionieren unserer Energieversorgung ab. Ich frage des-
Nous demandons par conséquent au Conseil fédéral: halb den Bundesrat, ob er:
1. S'il a eu connaissance de la lettre envoyée par les Etats- - bei den nötigen Vorkehrungen die sich aufdrängende
Unis et, le cas échéant, comment il y a répondu? dezentrale Versorgung besonders berücksichtigen wird,
wie vor allem: Förderung dezentraler Sonnenenergieheizan-
2. S'il ne croit pas indispensable de faire cesser le largage lagen, dezentraler Gesamtenergieanlagen (die dezentral
en mer de ces déchets radioactifs tant que nous ne sau- Heizenergie und elektrische Energie erzeugen) und dezen-
rons pas si un tel procédé d'élimination offre toutes les tral gelagerte Brennstoffvorräte wie insbesondere Kohle,
sécurités nécessaires? Holz und Heizöl;
Mitunterzeichner - Cosignataires: Carobbio, Herczog, - Firmen und Privaten finanzielle Zuschüsse aus dem Bud-
Magnin (3) get des Militärdepartements ausrichtet, falls sie Gesamt-
energieanlagen in Betrieb setzen, welche die Notenergie-
Begründung versorgung wirkungsvoll unterstützen könnten?
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht Texte de l'interpellation du 18 décembre 1981
eine schriftliche Antwort. La puissance défensive de notre pays dépend fortement du
bon fonctionnement de notre approvisionnement en éner-
Développement
gie. Dans cet ordre d'idées, je pose les question suivantes
L'auteur renonce au développement et demande une au Conseil fédéral:
réponse écrite. - Prendra-t-il spécialement en considération, lorsqu'il arrê-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates tera les mesures nécessaires, l'approvisionnement décen-
Rapport écrit du Conseil fédéral tralisé indispensable, tel que, en premier lieu: développe-
ment des installations décentralisées d'énergie solaire, des
Question 1. Les services administratifs intéressés avaient installations générales décentralisées d'énergie (produisant
connaissance de ladite lettre. Celle-ci ne demandait pas de de l'énergie pour le chauffage et de l'électricité); constitu-
réponse. Elle critiquait l'augmentation du volume des tion de socks de charbon, bois et mazout notamment;
déchets immergés et relevait qu'il conviendrait d'intensifier
la recherche scientifique et la surveillance. - Accordera-t-il des contributions financières, prélevées
Les intéressés ont pris connaissance de ces remarques et sur le budget du Département militaire, aux entreprises et
aux particuliers qui mettraient en service des installations
constaté ceci:
d'énergie générale, lesquelles pourraient contribuer effica-
- En 1979/1980, l'Agence pour l'énergie nucléaire de cement à assurer l'approvisionnement en énergie de
l'OCDE a étudié l'emplacement choisi dans l'Atlantique secours?
nord pour immerger des déchets radioactifs. Une déléga-
tion des Etats-Unis participait à ces travaux, qui ont permis Mitunterzeichner - Cosignataires: Gehler, Jaeger, Morf,
d'établir que cet emplacement pourrait recevoir de tels Müller-Aargau, Oester, Schalcher, Schär, Widmer (8)
déchets pendant au moins cinq ans en quantités compara-
bles aux volumes immergés annuellement jusqu'ici. Begründung
- Le volume des déchets immergés par notre pays est du Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
même ordre que par le passé. eine schriftliche Antwort.
- Treize pays, dont les USA et la Suisse, ont renforcé leur Développement
programme de recherches dans l'Atlantique nord tout en le L'auteur renonce au développement et demande une
soumettant à la coordination dans le cadre de l'Ag'ence réponse écrite.
pour l'énergie nucléaire de l'OCDE. Cette initiative faisait
suite à une recommandation de l'OCDE. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Répondant à une question du Sénat, I'«U.S. General Rapport écrit du Conseil fédéral
Accountant Office» a rédigé en octobre 1981 un rapport Die Energieversorgung weltweit und auf schweizerischer
disant que l'immersion en mer des déchets radioactifs est Ebene bleibt mittel- und langfristig relativ unsicher. Auch für
nettement moins dangereuse pour la santé publique et die Schweiz drängt sich eine eingehende Überprüfung der
pour l'environnement qu'on ne l'avait cru. Sicherheitspolitik im Energiebereich auf. Die Gelegenheit
Question 2. L'immersion des déchets en haute mer se fait dazu ergibt sich mit der Revision der Konzeption für die
dans le cadre de la convention du 19 décembre 1972 sur la Gesamtverteidigung vom 27. Juni 1973, die im Verlaufe der
prévention de la pollution des mers résultant de cette acti- ersten Hälfte der achtziger Jahre stattfinden soll. Bei dieser
vité («Convention de Londres 1972»). La surveillance scien- Überprüfung wird den Belangen der Energieversorgung
tifique des lieux de l'opération dans l'océan Atlantique unseres Landes ein erheblich grösseres Gewicht zukom-
confirme que les valeurs-limites imposées quant aux effets men als bisher.
sur l'environnement sont respectées. Dès lors, le Conseil Dezentrale Energieversorgung. Aus der Sicht der Landes-
fédéral ne voit pas de raison de renoncer à la seule possibi- verteidigung und zur Verbesserung der Versorgungssicher-
lité qui s'offre, actuellement, d'éliminer ces déchets. heit ist eine Dezentralisierung der Energieversorgung zu
unterstützen.. Dabei müssen die rationelle Energieverwen-
Präsidentin: Der Interpellant erklärt sich als teilweise befrie- dung sowie die Nutzung der Sonnenenergie, Abwärme,
digt. Umgebungswärme und Biomasse (inkl. Holz) mitberück-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Crevoisier Radioaktive Abfälle. Versenkung ins Meer
Interpellation Crevoisier Déchets radioactifs. Déversement en mer
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 81.557
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.03.1982 - 08:00
Date
Data
Seite 554-555
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Pagina
Ref. No 20 010 374
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