Parliamentary Personnel Cap Lawsuit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe parliamentary initiative aimed to establish a permanent legal basis for the capping of federal personnel numbers, which had been in place since 1974 but lacked a legal foundation since 1980. The reporting committee argued that this "personnel cap" is an indispensable tool for administrative efficiency, functioning similarly to market competition in the private sector. The court reasoned that a permanent legal framework is necessary to ensure the long-term effectiveness of the cap, provide clarity on parliamentary control over administrative staffing, and commit the federal council to the budget process for personnel decisions, thereby fostering economic management and preventing the indefinite deferral of rationalization measures.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 85 soit, Art. 85 Abs. 3 BV; Parliamentary Personnel Cap Lawsuit: The reporting committee argued that this "personnel cap" is an indispensable tool for administrative efficiency, functioning similarly to market competition in the private sector. The court reasoned that a permanent legal framework is necessary to ensure the long-term effectiveness of the cap, provide clarity on parliamentary control over administrative staffing, and commit the federal council to the budget process for personnel decisions, thereby fostering economic management and preventing the indefinite deferral of rationalization measures.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the constitutional basis for parliamentary responsibility in personnel matters.
Volltext
6. Dezember 1982 1601 Satellitenrundfunk
breit gestreute, über 3000 Körperschaften umfassende Proposition Carobbio
Referendumsdemokratie unabdingbar. Bei allen neuen Ne pas entrer en matière
Medien, ob das den Lokalbereich oder den Satellitenbe-
reich betrifft, ist auf die Auswirkungen auf die Presse unbe- Proposition Hubacher
dingt Rücksicht zu nehmen. Renvoi au Conseil fédéral (selon le rapport du Conseil fédé-
Zur Frage der Trägerschaft und zu den Ausführungen von ral)
Nationalrat Magnin: Der Bundesrat bleibt dabei. Wir denken
nicht an eine Monopolstellung. Wir begrüssen die Bestre- Proposition Jelmini
bungen, die im Gange sind (Telsat, SRG und andere Renvoi à la commission afin d'obtenir une solution plus fle-
Kreise), zu einer breiteren Trägerschaft zu gelangen. xible, tenant compte des différentes branches de l'admini-
Eine letzte Feststellung: Wir sind der Meinung, dass eine stration et des régies et de réexaminer si ce but ne peut
internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet unbe- être atteint sans l'élection d'une loi.
dingt angestrebt werden muss, mindestens im Bereiche der
Werbung. Da gilt es Limiten zu setzen, und die können nur Schiarii, Berichterstatter: Die Geschäftsprüfungskommis-
international gültig gesetzt werden, wenn möglich aber sion legt Ihnen für einmal nicht nur einen Bericht vor, der
auch im Zusammenhange mit der Programmgestaltung. Vergangenes untersucht und Empfehlungen an den Bun-
Jalons für derartige Grundsatzentscheide, die der Bundes- desrat richtet, sondern die Kommission bringt heute eine
rat zu treffen hat, sind in der Mediengesamtkonzeption vor- kleine Gesetzesvorlage. Es geht heute darum, Grundsätze
handen. Ihre öffentliche Diskussion und Meinungsäusserun- für die Zukunft aufzustellen, die nur auf Gesetzesstufe
gen von kompetenter Stelle können dem Bundesrat dienlich geregelt werden können. Worum geht es? In zwei Worten
sein. Eines wird für den Bundesrat gelten: Er kann nicht gesagt um folgendes: um die Wirtschaftlichkeit der Verwal-
allein deshalb positiv entscheiden, weil Satellitenrundfunk tung und um die Kontrolle des Parlamentes über diese Wirt-
machbar ist, sondern nur dann die Nutzung dieser techni- schaftlichkeit.
schen Möglichkeit bejahen und Konzessionen erteilen, Konkret geht es um die Fortsetzung der Stellenplafonierung
wenn ihm das aus einer Gesamtschau als medien-, staats- im Bund, die im Jahre 1974 als Teil eines Sparpaketes unter
gesellschaftspolitisch, aber auch als wirtschaftlich richtig dem Namen «Personalstopp» eingeführt worden ist. Diese
erscheint. Für den Bundesrat wird auf diesem Gebiet auch hat jedoch seit 1980 keine gesetzliche Grundlage mehr. Die
weiterhin gelten, dass Sorgfalt vor Zeitdruck kommt. Es Kommission ist aufgrund ihrer Arbeit zur Überzeugung
geht darum, im Interesse von uns allen eine Freiheit in Ord- gelangt, dass die Stellenplafonierung ein unersetzliches
nung zu gewährleisten. Hilfsmittel zur Förderung der Wirtschaftlichkeit in der Ver-
waltung ist. Sie übernimmt die Funktion des Konkurrenz-
Präsident: Die Kommission beantragt Ihnen, von ihrem drucks in der privaten Wirtschaft. Sie ist somit nicht bloss
Bericht Kenntnis zu nehmen. Ein anderer Antrag ist nicht eine zeitlich beschränkte Massnahme zur Überbrückung
gestellt. Sie haben so beschlossen. einer momentanen Finanzknappheit des Bundes, vielmehr
sind die Anliegen, denen sie dient, von dauernder staatspo-
litischer Bedeutung. Deshalb gilt es, für die Zukunft eine
Form zu finden und eine Rechtsgrundlage zu schaffen, die
eine praktikable Weiterführung der Plafonierung gestattet.
#ST# 81.223 Unsere Untersuchung, über die wir Sie im Bericht zur Initia-
tive vom 19. Mai des letzten Jahres orientiert haben, hat
Parlamentarische Initiative ergeben, dass die Vorteile der Stellenplafonierung die
Stellenplafonierung. Bundesgesetz Nachteile eindeutig überwiegen. Die Geschäftsprüfungs-
Initiative parlementaire kommission verschliesst ihre Augen keineswegs vor den
Plafonnement des effectifs du personnel. Loi Belastungen, die der Personalmangel stellenweise in der
Bundesverwaltung bringt. Da und dort lassen sich auch
Bericht und Gesetzesentwurf der Geschäftsprüfungskommission des echte Engpässe feststellen. Gerade dort, aber darüber hin-
Nationalrates vom 19. Mai 1981 (BBI II, 685) aus in der ganzen Bundesverwaltung, wird von unseren
Stellungnahme und Anträge des Bundesrates vom 28. Oktober 1981 Beamten in der Regel gute, effiziente Arbeit geleistet, und
(BBI III, 929) ich möchte die Gelegenheit benutzen, dem Bundesperso-
Rapport et projet de loi de la Commission de gestion du Conseil national nal dafür ausdrücklich zu danken.
du 19 mai 1981 (FF II, 662) Dieses grundsätzliche Vertrauen, das wir hier dem Bundes-
Avis et propositions du Conseil fédéral du 28 octobre 1981 (FF III, 900) personal entgegenbringen, entbindet uns aber nicht von
der Pflicht, alle Mittel auszuschöpfen, die eine wirtschaftli-
che Führung der Verwaltung ermöglichen. Als solches Mit-
tel hat sich die Stellenplafonierung bewährt. Sie soll daher
bestehen bleiben, aber in einer flexibleren Form als bis
Antrag der Kommission heute.
Eintreten Dazu ist aus folgenden Gründen eine gesetzliche Regelung
nötig. Wird die Weiterführung der Plafonierung vollständig
Antrag Carobbio der jährlichen Neufestsetzung im Rahmen der Behandlung
Nichteintreten der Voranschläge überlassen, so besteht die Gefahr, dass
das Instrument in wenig kontrollierter Weise entwertet wird.
Antrag Hubacher Dies ist spätestens dann zu fürchten, wenn sich die Finanz-
Rückweisung an den Bundesrat (gemäss Bericht des Bun- lage des Bundes verbessern sollte. Wird hingegen die
desrates) grundsätzliche Bedeutung der Kontrolle des Stellenbestan-
des der Verwaltung durch das Parlament anerkannt, so
Antrag Jelmini sollte sich diese Kompetenz nicht allein auf das Budget-
Rückweisung an die Kommission, um zu einer flexibleren recht der Bundesversammlung abstützen, das für die Fest-
Lösung zu gelangen, indem den verschiedenen Zweigen setzung der Zahl der Stellen keine zweifelsfreie Grundlage
der Verwaltung und der Regiebetriebe Rechnung getragen abgibt.
wird, und um zu überprüfen, ob dieses Ziel nicht ohne Aus- Wichtiger noch ist aber der Umstand, dass seit Ablauf der
arbeitung eines Gesetzes erreicht werden kann. ursprünglich gesetzlichen Grundlage in der Verwaltung von
Jahr zu Jahr die Hoffnung gehegt wird, die Plafonierung
Proposition de la commission werde demnächst aufgehoben oder doch erheblich gelok-
Entrer en matière kert. Und dies führt natürlich zur Versuchung, Rationalisie-
Initiative parlementaire 1602 6 décembre 1982
rungsmassnahmen zu verschieben. Erst wenn die Stellen- Delegation der Finanz- und Geschäftsprüfungskommissio-
plafonierung auf Dauer gestellt wird, kann sie ihre Funktion, nen vorgeschlagen, die hier Stellung nehmen sollte und die
die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung zu fördern, optimal Anträge stellen müsse. Diese hätte zu den Vorschlägen des
erfüllen; also erst langfristig wird damit die optimale Wir- Bundesrates auf Erhöhung des Plafonds im Rat Bericht und
kung erzielt. Antrag stellen sollen. Heute kann auf diese Delegation ver-
Andererseits verlangt erst die Schaffung dieser Dauerrege- zichtet werden, womit die Revision des Geschäftsyerkehrs-
lung vom Bundesrat und von uns allen hier im Parlament, gesetzes unter Ziffer II entfällt. Es gibt also keine Änderung
dass wir die Voraussetzungen einer Lockerung des Pla- des Geschäftsverkehrsgesetzes.
fonds grundsätzlich bestimmen. Es geht also darum, das Der Grund für diesen Verzicht liegt darin, dass der Bundes-
richtige Mass zu finden, indem die personellen Mittel zur rat in seiner Stellungnahme zur Initiative ein wesentliches
Erfüllung der Bundesaufgaben zur Verfügung stehen müs- Zugeständnis gemacht hat: Mit der Bereitschaft nämlich,
sen. die Stellenplafonierung nur im Verfahren der Budgetbe-
Die im Gesetzentwurf erwähnten Voraussetzungen einer schlüsse zu lockern, verzichtet der Bundesrat auf seine
Lockerung der Plafonierung bilden einerseits den Massstab jüngste Praxis. Er hatte begonnen, mit jeder Sachvorlage,
der Wirtschaftlichkeit, die von der Verwaltung gefordert die zusätzliches Personal erfordert, Antrag auf Erhöhung
wird. Zugleich sind sie auch die Kriterien, nach denen die des Plafonds zu stellen: Ich erinnere an die Erhöhung der
Kontrolle durch das Parlament ausgeübt werden soll: So, Zahl der Gerichtsschreiber am Bundesgericht, an die zweite
wie im Finanzhaushaltsgesetz die Kriterien angegeben wer- Tranche der Tiger-Beschaffung, an die Botschaft über mili-
den, nach denen der Bund seine finanziellen Mittel einset- tärische Bauten und Landerwerb oder an jene über die
zen soll, werden hier mit dem Bundesgesetz die Kriterien Beschwerdekommission Radio und Fernsehen. Auf diese
aufgezählt, die für die personellen Mittel des Bundes gelten. Praxis, die der Bundesrat zeitweise eingeleitet hatte, haben
Beide Gesetze dienen den Finanzkommissionen und den wir mit dem Vorschlag der besonderen Delegation von
Geschäftsprüfungskommissionen als Grundlage für ihre Geschäftsprüfungskommission und Finanzkommission ge-
Aufsicht und den beiden Räten als Wegweiser bei den antwortet. Nur so konnte nämlich verhindert werden, dass
Beschlüssen zum jährlichen Budget. Ad-hoc-Kommissionen oder ständige Spezialkommissio-
Wie Sie der Fahne entnehmen können, hat die Kommission nen, die den Gesamtüberblick nicht haben, von Anträgen
ihren ursprünglichen Vorschlag vereinfacht. Damit beim Ein- des Bundesrates überrascht werden.
treten auf diese Vorlage keine Missverständnisse entstehen Mit dem Verzicht des Bundesrates auf Anträge im Zusam-
und um allfällig bereits eingetretene Missverständnisse zu menhang mit Sachvorlagen hat sich für uns die Lage verän-
beseitigen, äussere ich mich bereits jetzt zu einigen Grund- dert. Das Budget wird immer von der Finanzkommission
zügen der vorgeschlagenen Lösung. Ich möchte dabei drei geprüft. Das bietet bereits Gewähr für eine gewisse Konti-
Punkte hervorheben: nuität. Das Verfahren muss nur noch ermöglichen, dass die
1. die gesetzliche Gleichbehandlung von Zentralverwaltung Sachkenntnisse beider Kontrollkommissionen zum Zuge
und von Bundesbetrieben, kommen und dass möglichst eine «unité de doctrine» zwi-
schen beiden Kommissionen gewahrt bleibt. Dies kann auf
2. den Verzicht auf die besondere Delegation von Finanz-
sehr einfache, formlose Weise geschehen. Mit der Finanz-
kommission und Geschäftsprüfungskommision und
kommission haben wir folgendes vereinbart: Die Anträge
3. die Bemessung nach dem Durchschnittsbestand. des Bundesrates sollen von einer gemeinsamen Arbeits-
Wir hatten zunächst für die Zentralverwaltung eine stren- gruppe beider Kommissionen geprüft werden. Die Finanz-
gere Regelung vorgesehen als für die Bundesbetriebe. kommission ersucht den Bundesrat in einem Brief, allfällige
Während für die Zentralverwaltung ein Plafond vorgesehen Anträge zur Stellenplafonierung bereits zu Beginn der
war, der, wie heute, in keinem Monat des Jahres überschrit- Herbstsession zu unterbreiten. Dies gibt uns dann die
ten werden darf, sollte die Regelung nur sinngemäss für die nötige Zeit zur Vorbereitung unserer Stellungnahme. Die
Bundesbetriebe gelten, was vor allem bedeutet, dass hier gemeinsame Prüfung erfolgt dann entweder an einer
dadurch auf die betrieblichen Verhältnisse Rücksicht besonderen Sitzung oder am Tag der ordentlichen Sitzung
genommen werden kann, dass der Plafond nur im Jahres- der Sektion der Finanzkommission zum Budget des Finanz-
durchschnitt eingehalten werden muss. Dies gestattet departementes.
Überschreitungen des Plafonds bei Spitzenbelastungen - Das dritte Merkmal unseres Vorschlages - die Bemessung
ein normaler Zustand, den wir in der privaten Wirtschaft des Plafonds nach dem Jahresdurchschnitt - stellt einen
ebenfalls zulassen -, sofern dies im Laufe des Jahres dann Kompromiss dar. In diesem Punkt kommt die Kommission
wieder kompensiert werden kann. Mit dem Hinweis auf das dem Bundesrat entgegen. Dafür hält sie an der genauen
Budgetverfahren war für die Betriebe auch ausgesagt, dass Umschreibung der gesetzlichen Voraussetzung einer Lok-
über Nachtragsbegehren Anpassungen des Plafonds an die kerung der Plafonierung fest. Wir glauben, damit eine grös-
Entwicklung der Nachfrage möglich sein sollten. Nach dem sere Flexibilität erreicht und auf mittlere Frist den wichtige-
neuen Vorschlag der Kommission - und hier liegt ein Miss- ren Hebel in der Hand zu haben. Die Durchschnittsbemes-
verständnis vor - gelten Durchschnittsbemessung und sung bringt eine einmalige Erhöhung des Effektivbestandes
Budgetverfahren neu nun auch für die Zentralverwaltung, um 100 bis 150 Stellen; das wissen wir. Dies deshalb, weil
also nicht umgekehrt, wie das immer wieder von gewissen sie der Verwaltung gestattet, den bewilligten Bestand an
Personalverbänden behauptet wird. Für die Zentralverwal- Personalstellen - für 1983 sind dies 33429 Etatstellen -
tung gilt nach dem neuen Gesetz die gleiche Vorausset- besser auszuschöpfen. Der Plafond selber ist aber davon
zung wie für die Betriebe. Die Zentralverwaltung hat hier nicht betroffen.
keine strengere Handhabung als die Betriebe. Daher ist Lassen Sie mich zum Schluss die Hauptgründe nochmals
nach Ansicht der Kommissionsmehrheit keine Unterschei- zusammenfassen, die insgesamt für die heutige Vorlage
dung von Zentralverwaltung und Bundesbetrieben mehr sprechen.
nötig. Hier liegt übrigens die einzige materielle Differenz zur Die gesetzliche Verankerung der Stellenplafonierung stellt
Kommissionsminderheit, die trotzdem die Plafonierung auf diese auf Dauer, erzielt also eine Langzeitwirkung, eine
die Bundesbetriebe nur sinngemäss anwenden will, und echte Wirkung. Damit wird klar, dass es hier nicht mehr um
zwar, ohne die Voraussetzungen einer Lockerung näher zu eine Massnahme innerhalb eines befristeten Sparpaketes
umschreiben. geht, sondern um ein wichtiges Mittel, um in der öffentli-
An die Adresse der PTT will ich hier bestätigen, dass das chen Verwaltung - der allgemeinen Verwaltung - die Forde-
neue Gesetz das bisherige Bewilligungsverfahren nicht in rung nach wirtschaftlichem Handeln durchzusetzen. Nur
Frage stellt, sondern gut begründete und ausgewiesene wenn die Plafonierung auf Dauer gestellt wird, kann sie
Personalbegehren auch weiterhin gestattet, und zwar via diese Funktion optimal erfüllen.
Budget und Nachtrag. Die gesetzliche Verankerung bringt eine Klärung der
Ursprünglich hatten wir die Schaffung einer besonderen Zuständigkeit des Parlamentes in diesem Bereich, der über
6. Dezember 1982 1603 Parlamentarische Initiative
das eigentliche Budget hinaus die Errichtung von Beamtun- faut alors logiquement fixer ce contrôle dans la loi afin qu'il
gen betrifft (übrigens entspricht das Ziffer 3 von Artikel 85 soit maintenu en toutes circonstances.
der Bundesverfassung, die umschreibt, dass das Parlament N'oublions pas que dans certains milieux de l'administration
zuständig ist). on caresse l'espoir, et on ne s'en cache pas, de voir dispa-
Mit dem vorliegenden Entwurf kann zugleich ein Gesetz raître le plafonnement des effectifs. Les efforts soutenus de
bereinigt werden, dessen Bestimmungen teilweise noch rationalisation ne peuvent que s'en ressentir. Nous pen-
sinnvoll sind, teilweise aber nicht mehr gelten. Es wird sons donc que seul un plafonnement durable des effectifs
somit kein neues Gesetz geschaffen. du personnel aura un effet vraiment positif.
Nur das Gesetz kann den Bundesrat auf das Verfahren der Permettez-moi de brosser une brève esquisse du chemine-
Budgetberatung verpflichten. Der Verzicht des Bundesrates ment parcouru, de la proposition initiale de plafonnement à
auf sein verfassungsmässiges Antragsrecht im Zusammen- la proposition actuelle. Le fruit de nos travaux représente
hang mit Sachvorlagen wird nur durch gesetzliche Normie- un consensus bien helvétique entre la commission et
rung verbindlich. l'administration d'une part - ses porte-parole ont été enten-
Die Vorlage umschreibt die Voraussetzungen, unter denen dus au cours de nombreuses journées - et entre la com-
die Plafonierung gelockert werden kann, so dass für Bun- mission et le Conseil fédéral d'autre part. Ce consensus
desrat und Parlament klar wird, welche Anforderungen an s'est établi aussi entre la Commission de gestion et la Com-
die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung gestellt werden: Aus- mission des finances. Il faut souligner qu'entre ces deux
schöpfung der Rationalisierungsmöglichkeiten, Überprü- dernières commissions existe une certaine osmose. En
fung der Notwendigkeit bestehender Aufgaben, Verschie- effet, de nombreux parlementaires sont et seront encore
bung von Stellen zugunsten der Engpässe, und zwar auch appelés à faire successivement partie des deux commis-
über die Grenzen der Departemente hinweg. sions. Le dialogue et une étroite collaboration s'en trouvent
Die Vorlage bringt mit der Bemessung nach dem Durch- facilités. Le résultat de notre volonté de collaborer est
schnittsbestand eine einmalige Lockerung, die aber dauer- maintenant sous vos yeux; le projet qui vous est soumis a
hafte Vorteile für das System bringt: Es lassen sich so zahl- été adepto par les deux commissions. Je tiens à souligner
reiche Härten im Einzelfall vermeiden. Dem gelegentlich fal- en outre eue le Conseil fédéral a, lui aussi, très loyalement
schen Vorwurf, der Personalstopp sei stur, wird jede joué le jeu. Sa compréhension et sa collaboration nous ont
Grundlage entzogen. permis de simplifier efficacement la procédure.
Das Budgetverfahren, verbunden mit der skizzierten La création d'une délégation spéciale des commissions de
Zusammenarbeit von Finanzkommission und Geschäftsprü- gestion et des finances, prévue à l'origine pour examiner
fungskommission, stellt die einfachste Verfahrensregelung les demandes du Conseil fédéral adressées au Parlement, a
dar, die den Kontrollkommissionen noch gestattet, wirksam suscité une discussion approfondie entre les délégations
zu bremsen, wenn dies nötig wird. des deux commissions concernées. Il a été admis qu'il était
Namens der einstimmigen Geschäftsprüfungskommission préférable de renoncer à l'institution d'une telle délégation.
beantrage ich Ihnen, auf die Vorlage einzutreten. Cette décision permet d'éviter une modification de la loi sur
les rapports entre les conseils. En effet, le Conseil fédéral,
dans son ,-ivis sur l'initiative, nous informe qu'il renonce à la
M. Thévoz, rapporteur: La Commission de gestion vous pratique un vigueur depuis une année environ. Celle-ci
invite maintenant à jeter un regard sur l'avenir, dans un consistait à présenter des demandes d'élévation du plafond
domaine d'une grande importance politique et administra- des effectifs au fur et à mesure qu'apparaissaient de nou-
tive, en vous proposant de légiférer durablement sur le pla- velles tâches. Je citerai, à titre d'exemple, la récente acqui-
fonnement de l'effectif du personnel fédéral. sition des Tiger. Il est important, en effet, d'éviter que des
En guise de préambule, il convient de rappeler que la limita- commissions ad hoc, moins au courant des affaires
tion précise de l'effectif du personnel de la Confédération concrètes de l'administration, se voient obligées de pren-
résulte des décisions prises par le Parlement en 1974 déjà. dre de telles décisions au coup par coup,'alors que les
Elles avaient la forme d'une loi fédérale d'une durée de vali- commissions permanentes, et en particulier les Commis-
dité limitée à cinq ans, instituant des mesures destinées à sions de gestion, «voient venir», si vous me passez
améliorer les finances fédérales. Cette loi s'appliquait avant l'expression, les problèmes souvent plusieurs années à
tout à l'effectif du personnel de la Confédération et par ana- l'avance. Pour notre commission, cette décision du Conseil
logie à nos grandes entreprises nationalisées que sont les fédéral a provoqué divers changements de situation. Le
CFF et les PTT. Sa validité était échue à fin 1979; il en budget - at ceci est important - reste du domaine spécifi-
résulte que, depuis 1980, les mesures connues sous le que de la Commission des finances qui assure de ce fait la
vocable de «Personalstopp» n'ont plus de base légale. Elles continuité nécessaire. Afin de garantir aussi l'unité de doc-
ont été maintenues en vigueur cependant par le biais de trine, il s'agit de mettre à profit les connaissances spécifi-
l'arrêté fédéral annuel sur le budget. Il convient de rappeler ques des deux organes de contrôle, la gestion et les
encore que seule la Régie fédérale des alcools et les entre- finances, ohose parfaitement simple à réaliser en prévoyant,
prises d'armement dépendant du Département militaire par exermle, deux séances réunissant quelques membres
fédéral n'étaient pas explicitement touchées par ces des deux commissions dans le but de rechercher et d'éla-
mesures restricitves, mais dans la pratique des critères borer ensemble des solutions unifiées. Nous avons donc
identiques leur ont tout de même été appliqués. prévu de rencontrer la Commission des finances et d'exa-
Le moment est donc venu de mettre sous toit, au vu des miner dar s un groupe de travail commun les demandes du
expériences positives faites au cours de ces huit dernières Conseil H déral. Ce dernier nous soumettra ses demandes
années, et cela sous la forme d'une loi s'appuyant sur des eventuell« s concernant le plafonnement des effectifs au
bases plus claires et plus durables qu'un arrêté fédéral, les début de la session d'automne, ce qui nous permettra de
mesures visant à instituer le plafonnement général des disposer du temps nécessaire à la préparation de notre
effectifs du personnel de la Confédération. préavis.
Les raisons qui nous conduisent à nous rallier à une régle- Je mentic nnerai encore les deux points fondamentaux de
mentation légale sont les suivantes: l'abandon du plafonne- notre proposition.
ment des effectifs du personnel aux seules décisions prises Premièrement, la détermination du plafond selon la
chaque année, lors de la fixation du budget, risque bel et moyenne annuelle représente un véritable compromis
bien d'exposer ledit plafonnement à disparaître, notamment auquel la commission s'est ralliée afin de réaliser en son
si nous arrivions - ce que chacun souhaite ardemment - à sein le ce nsensus indispensable. Sur ce point, la commis-
assainir les finances fédérales. Par conséquent, si l'impor- sion fait sien l'avis du Conseil fédéral, sans pourtant renon-
tance d'un contrôle des effectifs du personnel de la Confé- cer à la définition exacte des conditions légales permettant
dération est reconnue par le Parlement, ainsi que, il faut le un assouDlissement des mesures de plafonnement. C'est
souligner, par une très grande majorité de notre peuple, il ainsi que nous pensons être à même de conduire la barque
Initiative parlementaire 1604 N 6 décembre 1982
à bon port. Le fait de retenir la moyenne annuelle a pour
effet d'augmenter les effectifs en une seule et unique fois
de 100 à 150 unités, tout en permettant à l'administration de
mieux utiliser ses ressources constituées par les effectifs
autorisés. Je vous rappelle que, pour 1982, il s'agit de
33 429 unités. Le plafond reste inchangé. Nous souhaitons
que ce système incite le Conseil fédéral à renoncer à pré-
senter des demandes d'élévation du plafond des effectifs
dans le domaine de l'administration centrale, du moins en
1983. Le résultat du récent vote à l'appel nominal sur la
réduction de la durée du travail conforte ce souhait.
Le deuxième point est le problème du traitement à égalité
des entreprises CFF, PTT, des ateliers militaires et de
l'administration centrale. Nous avions prévu initialement
d'adopter une réglementation plus sévère pour l'administra-
tion centrale que pour les entreprises fédérales. Pour
celles-ci, nous n'avions prévu le plafonnement des effectifs
qu'en fonction de la moyenne annuelle, permettant ainsi
des dépassements en période de pointe. Pour l'administra-
tion centrale, en revanche, le plafond ne pouvait être
dépassé à aucun moment de l'année. La possibilité de
demander des crédits supplémentaires, soit en cours
d'exercice soit lors des débats sur le budget, rendait la
tâche des entreprises plus facile. Le nouveau projet de la
commission prévoit d'accorder également ces avantages à
l'administration centrale. De ce fait, la majorité de la com-
mission est d'avis qu'il n'est plus nécessaire de mentionner
spécialement les entreprises dans la loi. C'est du reste là
que réside notre seul et unique point de friction, d'où une
proposition de minorité.
Pour terminer, je vous prie de vous rallier à la proposition
de la Commission de gestion unanime en approuvant le
projet qui vous est soumis. J'ajoute que c'est également la
position adoptée par le groupe libéral, qui combattra donc
les propositions qui seront présentées par la minorité. Je
reviendrai d'une manière plus approfondie sur certaines
des dispositions de ce projet de loi lors de la discussion de
détail.
Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen
Le débat sur cet objet est interrompu
Schluss der Sitzung um 19.30 Uhr
La séance est levée à 19 h 30
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Parlamentarische Initiative Stellenplafonierung. Bundesgesetz
Initiative parlementaire Plafonnement des effectifs du personnel. Loi
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 05
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 81.223
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 06.12.1982 - 15:30
Date
Data
Seite 1601-1604
Page
Pagina
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