Extension of Rental Abuses Measures
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court is discussing measures against abuses in the rental sector, noting that a federal decree from 1972, which aimed to combat these abuses, was set to expire at the end of 1982. Due to a predicted increase in housing demand, the federal council had previously revised and extended the regulation, which currently applied to 1533 out of 3029 Swiss communes. Numerous parliamentary requests had called for a comprehensive revision of the lease law chapter in the code of obligations. The federal council committed to improving protection against terminations and tasked the Department of Justice and Police with drafting proposals for a total revision. This revision aims to remove the clause limiting the scope of the current legislation on abuses, but it is a complex process that will not be fully implemented until January 1, 1983. Therefore, to prevent a lapse in tenant protection, it is essential to extend the existing measures, leading to the current decree being presented for approval.
Legislator-Regeste
KI-generiertExtension of Rental Abuses Measures: immerhin ein Defizit in der Grössenordnung von 500 bis 600 la pénurie de logements ou de locaux commerciaux.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
16. März 1982 155 Missbräuche im Mietwesen
Ihre zweite Frage: Preisdifferenzierung der Milch. Ich #ST# 81.018
nehme an, Sie werden bei der Behandlung weiterer parla-
mentarischer Vorstösse nochmals mit dieser Idee konfron- Missbräuche im Mietwesen
tiert werden. Es ist ausserordentlich schwierig, diese Preis- Abus dans le secteur locatif
differenzierung - vor allem bei der Milch - administrativ
durchzuführen. Ich bin auch gar nicht sicher, ob sie wirklich Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. April 1981 (BBI II, 201)
den kleinen und mittleren Milchproduzenten zum Vorteil Message et projet d'arrêté du 29 avril 1981 (FF II, 201)
gereichen würde. Die Zahlen und Unterlagen, die heute zur Beschluss des Nationalrates vom 1. Dezember 1981
Verfügung stehen, zeigen ein anderes Bild. Man muss also Décision du Conseil national du 1er décembre 1981
dieses Problem sehr differenziert betrachten. Sie könnten
diese Preisdifferenzierung übrigens nicht nur auf die Milch
beziehen, sondern müssten sie dann auch für viele andere
Produkte durchführen. Der Schweizerische Bauernverband
hat diese Fragen sehr gründlich an die Hand genommen, an Antrag der Kommission
einer gut besuchten Delegiertenversammlung eingehend Eintreten und Zustimmung zum Beschluss des Nationalra-
behandelt und dem Buhdesrat dann das Resultat in einer tes
Studie unterbreitet. Der Schweizerische Bauernverband
kommt zum Schluss, dass eine Preisdifferenzierung kein Proposition de la commission
zweckmässiges Mittel sei, um den zum Teil berechtigten Entrer en matière et adhérer à la décision du Conseil natio-
Begehren der kleinen und mittleren Bauernbetriebe zu ent- nal
sprechen.
Ein Zuwarten wäre also wohl nicht zweckmässig gewesen M. Donzé, rapporteur: Comme chacun le saft, l'arrêté du
und eine Verkuppelung mit den Preisbegehren der Land- 30 juin 1972, fondé sur l'article 34septies de la constitution
wirtschaft auch nicht. Wenn nun zugunsten der Milchrech- fédérale et instituant des mesures contre les abus dans le
nung insgesamt 3 Rappen abgeschöpft werden können, secteur locatif, cessera d'être en vigueur le 31 décembre
also 2 Rappen jetzt (von 3 auf 5) und 1 Rappen noch von 1982. Il faut savoir aussi que par ordonnance et conformé-
früher, so darf man vielleicht doch darauf aufmerksam ment aux dispositions constitutionnelles, le Conseil fédéral
machen, dass die Milchrechnung für die Eidgenossenschaft désigna, le 11 décembre 1978, des communes où sévissait
immerhin ein Defizit in der Grössenordnung von 500 bis 600 la pénurie de logements ou de locaux commerciaux.
Millionen Franken ausmacht. Diese 500 bis 600 Millionen Certains symptômes ayant laissé prévoir une demande
Franken sind vom Bund in diese Rechnung einzuschiessen. accrue de logements, le Conseil fédéral a revisé la régle-
Ich glaube, es ist deshalb nicht mehr als anständig, wenn mentation d'assujettissement et l'ordonnance a été modi-
man versucht, diesen Betrag etwas zu reduzieren. Der fiée le 2 avril 1980. Il est intéressant de savoir qu'actuelle-
Kommissionspräsident, Herr Gerber, hat Ihnen die Zahlen ment, l'article s'applique à 1533 des 3029 communes
genannt; es handelt sich jetzt pro Monat etwa um 1,5 Millio- suisses.
nen Franken. Toute une série de motions transformées en postulats ont,
Wir gehen aber davon aus - und ich glaube, das ist reali- de 1972 à 1979, demandé au Conseil fédéral d'entreprendre
stisch -, dass wir auf den 1. Juli den Milchpreis zugunsten la revision totale du chapitre du code des obligations,
der Produzenten erhöhen werden. In welchem Umfange, consacré au bail à loyer. Le Conseil fédéral s'est engagé à
wissen wir noch nicht. Das werden wir in den Gesprächen tout mettre en œuvre pour améliorer la protection contre
mit dem Bauernverband näher klären müssen. Nachher les résiliations. Sur mandat du Conseil fédéral, le Départe-
werden wir diese 3 Rappen einwerfen können. Der Bund ment de justice et police a été chargé d'élaborer des pro-
wird dann wieder auf diese 3 Rappen verzichten, die jetzt positions en vue de la revision totale du droit du bail. Il est
zugunsten der Milchrechnung anfallen, und sie den Produ- prévu de supprimer la clause limitant le champ d'application
zenten zur Verfügung stellen. Ob das genügt oder nicht, de cette législation sur les abus. Le Département de justice
darüber kann ich mich im jetzigen Zeitpunkt nicht äussern. et police a, par conséquent, ouvert la procédure de consul-
Herr Dreyer, noch eine Antwort an Ihre Adresse: Es ist rich- tation sur la revision d'ensemble du droit de bail auprès des
tig, wir haben relativ rasch gehandelt. Wir haben rund drei cantons et, comme il se fait toujours, auprès des partis poli-
Monate gebraucht: November, Dezember des letzten und tiques et des organisations intéressées. Etant donné
Januar dieses Jahres. Auf den 1. Februar haben wir diese l'importance de cette revision, les nouvelles dispositions ne
Margenverbesserung in Kraft gesetzt. Ich habe Ihnen pourront entrer en vigueur que le 1er janvier 1933. n faut
erklärt, dass wir gewillt sind, auf den 1. Juli dieses Jahres donc absolument éviter la suppression des mesures qui
auch die Preisforderung des Schweizerischen Bauernver- assurent actuellement la protection des locataires d'où
bandes zu analysieren und das, was realisierbar ist, in Kraft l'arrêté sur lequel nous avons à nous prononcer. Je vous
zu setzen. Wir haben diese Begehren noch nicht erhalten. rappelle que le Conseil national, saisi le premier de cet
Ich nehme an, Herr Gerber, dass wir sie im Laufe des objet, l'a accepté par 132 voix sans opposition.
Monats April erhalten werden. Es steht uns also nicht mehr Etant donné la simplicité du problème posé, la commission,
Zeit zur Verfügung als für die Realisierung dieser Margen - en accord avec le chef du département, a renoncé à se réu-
auch etwa zwei Monate -, also eher etwas weniger, als das nir spécialement entre les sessions. Elle s'est réunie sim-
für die Realisierung der berechtigten Begehren des Detail- plement au cours des la session d'hiver, en une courte
handels und der Molkereien der Fall war. Ich darf zudem séance, le 17.décembre 1981. A cette occasion, à une
sagen, dass wir im Bundesrat nicht «trölen», sondern die question d'un commissaire, M. le président de la Confédé-
Begehren der Landwirtschaft sehr rasch behandeln. ration a précisé que si la prorogation est demandée pour
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen cinq ans, cela ne signifiait pas que les nouvelles disposi-
tions ne seraient pas prises entre-temps. Le Conseil fédéral
Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière a voulu éviter d'avoir à revenir devant le Parlement si
Gesamtberatung - Traitement global du projet c celles-ci, pour des raisons imprévues, devaient être retar-
dées. Après avoir entendu M. Honegger, président de la
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Confédération, donner toutes explications désirées, la com-
Titre et préambule, art. 1 et 2 mission a décidé, à l'unanimité, de vous recommander
d'entrer en matière et d'accepter l'arrêté dans son ensem-
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
ble.
Für Annahme des Beschlussentwurfes 40 Stimmen
(Einstimmigkeit) Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
An den Bundesrat -Au Conseil fédéral Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Emploi d'armes 156 17 mars 1982
Gesamtberatung - Traitement global du projet #ST# Neunte Sitzung - Neuvième séance
Titel und Ingress, Ziff. l und II
Mittwoch, 17. März 1982, Vormittag
Titre et préambule, ch. I et II
Mercredi 17 mars 1982, matin
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble 8.50h
Für Annahme des Beschlussentwurfes 39 Stimmen
(Einstimmigkeit) Vorsitz - Présidence: Herr Vizepräsident Weber
An den Nationalrat -Au Conseil national
Schluss der Sitzung um 18.45 Uhr Vizepräsident Weber: Da der Ständeratspräsident unseren
La séance est levée à 18 h 45 Rat bei einer Feier im Kanton Basel-Landschaft vertritt,
habe ich die Ehre, die heutigen Verhandlungen zu leiten.
Heute vor 150 Jahren, am 17. März 1832, wurde der zweit-
jüngste eidgenössische Stand aus der Taufe gehoben. In
Liestal proklamierten damals Abgeordnete der gegen Basel
rebellierenden Gemeinden den souveränen Kanton Basel-
Landschaft. Anderthalb Jahre später, am 26. August 1833,
anerkannte dann auch die Tagsatzung die Trennung. Mit
dem 17. März beginnen im Kanton Basel-Landschaft die
Jubiläumsfeierlichkeiten, die sich bis ins nächste Jahr hin-
einziehen werden. Unser Gruss geht an Volk und Stand von
Basel-Landschaft.
#ST# 81.061
Waffeneinsatz. Verbot oder Beschränkung
Emploi d'armes. Interdiction ou limitation
Botschaft und Beschlussentwurf vom 16. September 1981 (BBI III, 301)
Message et projet d'arrêté du 16 septembre 1981 (FF III, 273)
Beschluss des Nationalrates vom 1. Dezember 1981
Décision du Conseil national du 1™ décembre 1981
Antrag der Kommission
Eintreten und Zustimmung zum Beschluss des National-
rates
Proposition de la commission
Entrer en matière et adhérer à la décision du Conseil natio-
nal
Ulrich, Berichterstatter: Ich darf Sie betreffend das Über-
einkommen über das Verbot oder die Beschränkung von
Waffeneinsatz im Namen der aussenpolitischen Kommis-
sion orientieren.
Die Schweiz hat das am 10. Oktober 1980 im Schosse der
Vereinten Nationen in Genf verabschiedete Vertragswerk
über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes
bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden
verursachen oder unterschiedslos wirken können, am
18. Juni 1981 in New York unterzeichnet. Vorausgegangen
waren die Arbeiten verschiedener vom IKRK einberufener
Regierungsexpertentreffen und die Diplomatische Konfe-
renz zur Neubestätigung und Weiterentwicklung des in
bewaffneten Konflikten anwendbaren humanitären Völker-
rechtes.
Leider - und diesen Hinweis möchte ich zu Beginn meines
Berichtes ganz besonders hervorheben - lässt die Dynamik
der technischen Entwicklung der Kriegswaffen die Entwick-
lung des Kriegsrechtes weit hinter sich. Die Schweiz fördert
und unterstützt seit jeher alle Bemühungen und Bestrebun-
gen, das Kriegsrecht den neuen Begebenheiten anzupas-
sen. Entscheidende Impulse für ein humanitäres Völker-
recht sind übrigens von Genf ausgegangen (Genfer
Abkommen, Rotkreuz-Konvention). Darum hat die Schweiz
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Missbräuche im Mietwesen
Abus dans le secteur locatif
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1982
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 08
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 81.018
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 16.03.1982 - 18:15
Date
Data
Seite 155-156
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Pagina
Ref. No 20 010 453
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